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Scraping Todesopfer rechter Gewalt, Amadeu Antonio Stiftung


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DE
Todesopfer rechter Gewalt, Amadeu Antonio Stiftung
Seit Jahren beklagt die Amadeu Antonio Stiftung die große Diskrepanz zwischen der Anerkennung von Todesopfern rechter Gewalt durch staatliche Behörden und der Zählung durch unabhängige Organisationen sowie Journalistinnen und Journalisten. Wo von der Bundesregierung lediglich 106 Tötungsdelikte als rechts motiviert gewertet werden, ergeben Recherchen der Amadeu Antonio Stiftung eine weitaus höhere Zahl: Mindestens 213 Todesopfer rechter Gewalt seit dem Wendejahr 1990 sowie 13 weitere Verdachtsfälle. Die Recherche zu den Todesopfern rechter Gewalt stützt sich in der Regel auf Medienberichte, Monitoring durch Opferberatungsstellen und Recherchearbeiten von Journalistinnen und Journalisten sowie Gedenkinitiativen.
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40 Jahre
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1990-03-06T00:00:00+00:00
Berlin
Todesopfer rechter Gewalt, Amadeu Antonio Stiftung
Der pakistanische Doktorand Mahmud Azhar wurde am 7. Januar 1990 von einem DDR-Bürger auf dem Gelände der Freien Universität Berlin rassistisch beschimpft und geschlagen. Als er telefonisch Hilfe rufen wollte, schlug ihn der Angreifer mit einem Feuerlöscherrohr auf den Kopf. Am 6. März erlag er seinen Verletzungen. Das Landgericht Berlin verurteilte den 26-jährigen Schreiner Thomas F. zu einer Haftstrafe von einem Jahr, die auf Bewährung ausgesetzt wurde. Ein rassistsiches Motiv sieht das Gericht nicht. Anmerkung der Redaktion: Mahmud Azhar wird in der Liste der Todesopfer rechter Gewalt genannt, weil er aufgrund einer rassistischen Motivation des Täters getötet wurde. Er hat in der Liste jedoch die Ziffer „0“, weil eine Anerkennung von offizieller Seite durch die Bundesregierung ausgeschlossen werden kann. Die Bundesregierung führt eine Statistik über Todesopfer rechter Gewalt nämlich erst ab dem 3. Oktober 1990. Infolgedessen wird Mahmud Azhar von der offiziellen Statistik nicht erfasst.
Mahmud Azhar (außerhalb der Zählung)
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36 Jahre
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1990-10-07T00:00:00+00:00
Lübbenau
Todesopfer rechter Gewalt, Amadeu Antonio Stiftung
Der aus Polen stammende Andrzej Frątczak wird am Abend des 7. Oktober 1990 vor einer Diskothek in Lübbenau (Brandenburg) bei einem Angriff von drei jungen Männern verprügelt und durch einen Messerstich tödlich verletzt. Die Angreifer werden später zu Freiheitsstrafen zwischen acht Monaten und dreidreiviertel Jahren verurteilt. In das Strafmaß einbezogen werden weitere Taten, darunter im Falle von zwei Angeklagten auch die Anstiftung und Beteiligung an einem rassistischen Angriff auf das Asylbewerberheim Lübbenau im September 1992. Opferperspektive – Beratung für Opfer rechter Gewalt in Brandenburg hat den Fall ebenfalls portätiert.
Andrzej Frątczak
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28 Jahre
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1990-12-06T00:00:00+00:00
Eberswalde
Todesopfer rechter Gewalt, Amadeu Antonio Stiftung
Amadeu Antonio, der Namensgeber dieser Stiftung, war eines der ersten Todesopfer rechter Gewalt seit der Wiedervereinigung. Er wurde zu Tode geprügelt, weil er schwarz war – und deswegen zur Zielscheibe Rechtsextremer wurde. Die Amadeu Antonio Stiftung will das Gedenken an ihn hoch halten und setzt sich in seinem Namen für eine offene und demokratische Gesellschaft ein, die keinen Platz lässt für Menschenverachtung. Der gebürtige Angolaner war der Älteste von 12 Geschwistern und wurde am 12. August 1962 in der Stadt Quimbele geboren. Seine Freunde und Freundinnen beschreiben ihn als aufgeschlossenen und ruhigen Menschen, der die Musik liebte. Amadeu Antonio absolvierte mehrere Ausbildungen, unter anderem in Schweden und Portugal, bevor er 1987 als Vertragsarbeiter in die DDR kam – gemeinsam mit 103 weiteren Personen aus Angola. Er kam mit dem Traum nach Deutschland, Flugzeugtechnik zu studieren. Dieser Wunsch wurde ihm jedoch von der DDR-Verwaltung nicht gestattet. Stattdessen wurde er, wie zu dieser Zeit viele ausländische Vertragsarbeiter, zum Fleischer ausgebildet. Amadeu Antonio fand seine neue Heimat in der Brandenburgischen Stadt Eberswalde – einer Hochburg der Rechtsextremen. Er arbeitete in einem Schlacht- und Verarbeitungskombinat und wollte sich eine langfristige Perspektive in der Stadt aufbauen, eine Familie gründen. Die Ankunft wurde ihm jedoch von der Verwaltung erschwert: die Vertragsarbeiter mussten in gesonderten Wohnhäusern wohnen, abgeschirmt von der restlichen Bevölkerung. Kontakte zu Einheimischen waren unerwünscht, in den örtlichen Gaststätten waren die „Ausländer“ nicht gerne gesehen. Am 24. November 1990, in der rassistischen Pogromstimmung, die unmittelbar nach der Wiederverinigung herrschte, zog eine Gruppe Rechtsextremer in Eberswalde umher, um „Neger zu klatschen“ – wie ein Angeklagter später vor Gericht aussagte. Die 50-60 Personen hatten die Gaststätte „Hüttengasthof“ zum Ziel – einer der wenigen Orte, an dem sich die ausländischen Vertragsarbeiter ungestört treffen konnten. Schon auf dem Weg dorthin brüllten die Neonazis rassistische Parolen wie „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus“ oder „Neger verpisst euch“. Amadeu Antonio war an diesem Abend Gast des Lokals, zusammen mit zwei Männern mosambikanischer Herkunft und zwei weißen Frauen. Die Polizei, die über das Treffen der Neonazis informiert war, empfahl dem Gastwirt des „Hüttengasthofs“ sein Lokal an jenem Abend zu schließen. Als der Gastwirt die Gruppe hinaus bat, lief sie dem aufgepeitschten Mob der Neonazis direkt in die Arme. Die Neonazis, bewaffnet mit Zaunlatten und Baseballschlägern, fingen sofort an auf die Gruppe einzuschlagen. Amadeu Antonios Begleitung konnte schwer verletzt fliehen – er selbst jedoch nicht. Rund zehn Personen verfolgten ihn und schlugen ihr wehrloses Opfer brutal zusammen. Selbst als Amadeu Antonio bereits am Boden lag, ließen die Angreifer nicht von ihm ab. Einer sprang ihm mit beiden Füßen auf den Kopf. Erst als ein Bus vorbeifuhr stoppten die Neonazis den Angriff und ließen ihr Opfer regungslos zurück. Amadeu Antonio erlangte nie wieder das Bewusstsein. Nachdem er 11 Tage im Koma lag, starb er am 6. Dezember 1990 an Multiorganversagen. Eine unmittelbare Folge des Angriffs. Amadeu Antonios damalige Freundin war zum Zeitpunkt der Tat schwanger. Sein Sohn, Amadeu Antonio Jr., kam am 9. Januar 1991 zur Welt. Die Polizei hielt es im Vorfeld nicht für notwendig, das Treffen der Neonazis zu unterbinden. Drei bewaffnete Beamte in Zivil beobachteten den Mord an Amadeu Antonio – griffen jedoch aus Angst vor der Gruppe nicht ein. Eine Anklage gegen die Beamten wegen „Körperverletzung mit Todesfolge durch Unterlassen“ wurde im Jahr 1994 vom Landgericht Frankfurt (Oder) wegen Unanfechtbarkeit zurückgewiesen. Der Fall selbst wurde nicht als Mord, sondern als schwere Körperverletzung mit Todesfolge eingestuft. Fünf der Angreifer wurden im September 1992 vom Bezirksgericht Frankfurt (Oder) zu maximal vierjährigen Bewährungs- und Haftstrafen verurteilt. Wer genau für die tödlichen Schläge verantwortlich war konnte nie nachgewiesen werden. Die Strafen wären wesentlich höher ausgefallen, wäre die Tat als Mord behandelt worden. Stattdessen bagatellisierte das Gericht die Tat und bewertete sie als gruppendynamischen Prozess – nicht als gezielten Angriff auf Grundlage rassistischer und rechtsextremer Gesinnung. Die ideologische Motivation wurde vielmehr durch die damaligen gesellschaftlichen und politischen Umstände verharmlost. Wie vielerorts wurde ein Bild von verwirrten Jugendlichen gezeichnet, die mit den gesellschaftlichen Veränderungen nicht zurechtkamen. Heute erinnert eine Gedenktafel am Tatort an den grausamen Mord an Amadeu Antonio. Doch auch darüber hinaus hat sich eine vielseitige Gedenk- und Erinnerungskultur entwickelt. So wurde beispielsweise das Bürgerbildungszentrum in Eberswalde nach Amadeu Antonio benannt. Ein Freund Amadeu Antonios gründete den afrikanischen Kulturverein Palanca e.V. aus Reaktion zu dem Verbrechen. Die Kampagne „Light me Amadeu“ setzt sich seit Jahren für ein würdiges Gedenken ein und fördert eine Auseinandersetzung mit Rassismus und Menschenfeindlichkeit. Schließlich hat sich die Amadeu Antonio Stiftung zum Ziel gesetzt, mit der Unterstützung von Projekten gegen Rechtsextremismus diese schreckliche Tat niemals vergessen werden zu lassen.
Amadeu Antonio
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Hachenburg
Todesopfer rechter Gewalt, Amadeu Antonio Stiftung
Der 17 Jahre alte Kurde Nihad Yusufoglu wird am 28. Dezember 1990 in der Kleinstadt Hachenburg (Rheinland-Pfalz) von einem gleichaltrigen Skinhead durch einen gezielten Messerstich ins Herz getötet. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Koblenz gehörte der Täter zum Umfeld der rechtsextremen Gruppierung „Taunusfront“. Das Landgericht Koblenz verurteilt den Messerstecher wegen Totschlags zu einer Jugendstrafe von sechs Jahren. Nach Ansicht der Strafkammer ist bei dem Skinhead „ein gewisser ausländerfeindlicher und rassistischer, möglicherweise auch rechtsextremistischer Hintergrund“ zu erkennen, jedoch sei dem Täter nicht nachzuweisen, dass er zum „Zeitpunkt des Messerstichs rassistische Motive verinnerlicht“ hatte. Dieses Urteil ist schwer nachvollziehbar, wenn man die Tatsache berücksichtigt, dass dem Mord an Nihad Yusufoglu wochenlange Beleidigungen und Bedrohungen durch die Nazis vorausgegangen waren, die gegenüber der Wohnung der kurdischen Familie in einem Parkhaus ihren Treffpunkt hatten.
Nihad Yusufoğlu
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21 Jahre
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1991-01-01T00:00:00+00:00
Rosdorf
Todesopfer rechter Gewalt, Amadeu Antonio Stiftung
Der 21-jährige Wehrdienstleistende Alexander Selchow wird in der Silvesternacht 1990 in Rosdorf (Niedersachsen) von zwei 18-jährigen Skinheads niedergestochen, die beide der rechtsextremistischen FAP (Freiheitliche Deutsche Arbeiterpartei) angehören. Alexander Selchow stirbt am 1. Januar 1991 an den Folgen mehrerer Messerstiche. Das Landgericht Göttingen verurteilt den Messerstecher wegen gefährlicher Körperverletzung mit Todesfolge zu sechs Jahren Jugendstrafe; sein Mittäter kommt mit vier Wochen Arrest davon, den er aufgrund der Untersuchungshaft nicht antreten muss. Der zuständige Staatsanwalt hatte stattdessen in seinem Plädoyer auf sieben Jahre beziehungsweise ein Jahr sechs Monate Jugendhaft wegen Totschlags gefordert. Seiner Argumentation, die Täter hätten den Tod Selchows billigend in Kauf genommen, folgte das Gericht jedoch nicht. 20 Jahre nach der Tat – im Januar 2011 – fand eine Kundgebung in Gedenken an Alexander Selchow statt.
Alexander Selchow
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Flensburg
Todesopfer rechter Gewalt, Amadeu Antonio Stiftung
Ein angetrunkener jugendlicher Skinhead schlägt in der Silvesternacht 1990 in Flensburg den 31 Jahre alten Obdachlosen zusammen und tritt mit seinen Stiefeln auf den Wehrlosen ein. Sechs Tage später stirbt der Schwerverletzte an den Folgen der Misshandlung. Weil Lothar Fischer entgegen dem Rat der Ärzte vorzeitig das Krankenhaus verlassen hat, wird der Täter am 20. April 1993 vom Landgericht Flensburg lediglich wegen gefährlicher Körperverletzung zu drei Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt, wobei das Urteil zusätzlich auch mehrere kleinere Diebstahldelikte und Raub berücksichtigt.
Lothar Fischer
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Dresden
Todesopfer rechter Gewalt, Amadeu Antonio Stiftung
Am 06. April 1991 starb der 28-jährige Jorge João Gomondai aus Mosambik in Dresden (Sachsen). Einige Tage zuvor, am 31. März, geriet er in eine Auseinandersetzung mit rechten Skinheads. Vor Gericht konnte nicht abschließend geklärt werden, ob der Schlachthofarbeiter von Skinheads aus der fahrenden Straßenbahn gestoßen wurde oder aus Angst vor den Aggressoren aus der Tür sprang. Jorge João Gomondai starb an seinen schweren Kopfverletzungen. Das Landgericht Dresden verurteilt einen der Beteiligten am 29. Oktober 1993 wegen fahrlässiger Tötung zu einer Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren ohne Bewährung. Zwei andere Angeklagte erhalten Bewährungsstrafen von eineinhalb Jahren. Der Ausländerrat Dresden e.V. bemüht sich seitdem zusammen mit verschiedenen Kooperationspartnern um ein würdiges Gedenken an Jorge João Gomondai. Am 30. März 2007 wurde im Beisein der Mutter und eines Bruders von Jorge Gomondai, sowie des mosambikanischen Botschafters, der Platz in unmittelbarer Nähe des Tatortes in Jorge-Gomondai-Platz umbenannt.
Jorge João Gomondai
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39 Jahre
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Kästorf
Todesopfer rechter Gewalt, Amadeu Antonio Stiftung
Der 39-jährige Obdachlose Helmut Leja wird am 4. Juni 1991 in Kästorf (Niedersachsen) von einem 17-jährigen Jugendlichen in einem Waldstück erstochen. Laut Innenministerium gehört der Täter der örtlichen rechten Skinheadszene an. Den Obdachlosen bezeichnete der 17-Jährige als „Abschaum“. Das Landgericht Hildesheim verurteilt am 23. Dezember 1991 den 17-jährigen Täter zu einer sechsjährigen Jugendstrafe wegen Totschlags. Das Gericht sieht jedoch keine rechte Motivation bei der Tat. Dass der Täters Helmut Leja als „Abschaum“ bezeichnet hatte, ist ein Beleg für die sozialdarwinistische Gesinnung des 17-Jährigen. Obdachlose sind eine der schwächsten Gruppen in der Gesellschaft und erfahren ständig Bedrohung durch rechtsextreme Gewalt. Der ideologische Kontext der Täter darf gerade bei einer tödlichen Attacke auf diese Opfergruppe nicht ignoriert werden, gelten wohnungslose Menschen doch in der rechtsextremen Szene als „asozial“ und „minderwertig. In dieser Gesinnung begründet sich somit die exzessive Gewalt gegen sozial schwächer gestellte Menschen. Helmut Leja ist ein Todesopfer rechter Gewalt und sollte in der offiziellen Statistik der PMK-rechts genannt werden.
Helmut Leja
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Friedrichshafen
Todesopfer rechter Gewalt, Amadeu Antonio Stiftung
In der Nacht zum 16. Juni 1991 wird der Angolaner Agostinho Comboio in Friedrichshafen (Baden-Württemberg) von einem Rechtsextremisten verprügelt und erstochen. Vor dem Landgericht Ravensburg stellt sich heraus, dass der Täter nach dem Verbrechen in der rechten Szene als „Held von Friedrichshafen“ gefeiert wurde. Der Neonazi wird vom Gericht wegen Totschlags zu fünf Jahren Haft verurteilt.
Agostinho Comboio
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Saarlouis
Todesopfer rechter Gewalt, Amadeu Antonio Stiftung
Der 27-jährige Samuel Kofi Yeboah aus Ghana stirbt in der Nacht zum 19. September 1991 in einem Asylbewerberheim in Saarlouis. Unbekannte hatten nachts gegen 3.30 Uhr einen Brandsatz in die Unterkunft geschleudert. Zwei weitere Flüchtlinge aus Nigeria werden verletzt. Der Brandanschlag ist nach wie vor nicht aufgeklärt. Die Bundesregierung erkennt jedoch 1993, 1999 und 2009 einen rechten Hintergrund der Tat an. Auch nach über 20 Jahren nach der Tat gelingt es der Stadt Saarlouis nicht ein würdiges Gedenken an Samuel Kofi Yeboah zu finden. So setzen sich der Saarländische Flüchtlingsrat und verschiedene antirassistische Gruppen auch weiterhin für eine angemessene Art des Erinnerns ein.
Samuel Kofi Yeboah
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