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Injecting configuration and compiling...  -----> Ruby app detected -----> Compiling Ruby -----> Using Ruby version: ruby-2.5.0 -----> Installing dependencies using bundler version 1.15.2  Running: bundle install --without development:test --path vendor/bundle --binstubs vendor/bundle/bin -j4 --deployment  Warning: the running version of Bundler (1.15.2) is older than the version that created the lockfile (1.16.1). We suggest you upgrade to the latest version of Bundler by running `gem install bundler`.  Fetching gem metadata from https://rubygems.org/........  Fetching version metadata from https://rubygems.org/.  Fetching concurrent-ruby 1.0.5  Fetching minitest 5.11.3  Fetching thread_safe 0.3.6  Installing minitest 5.11.3  Installing thread_safe 0.3.6  Installing concurrent-ruby 1.0.5  Using bundler 1.15.2  Fetching mini_portile2 2.3.0  Installing mini_portile2 2.3.0  Fetching httpclient 2.8.3  Fetching sqlite3 1.3.13  Installing sqlite3 1.3.13 with native extensions  Fetching nokogiri 1.8.2  Installing httpclient 2.8.3  Fetching tzinfo 1.2.5  Installing tzinfo 1.2.5  Installing nokogiri 1.8.2 with native extensions  Fetching i18n 0.9.5  Installing i18n 0.9.5  Fetching activesupport 5.1.5  Installing activesupport 5.1.5  Fetching sqlite_magic 0.0.6  Installing sqlite_magic 0.0.6  Fetching scraperwiki 3.0.2  Installing scraperwiki 3.0.2  Fetching html_to_plain_text 1.0.5  Installing html_to_plain_text 1.0.5  Bundle complete! 4 Gemfile dependencies, 14 gems now installed.  Gems in the groups development and test were not installed.  Bundled gems are installed into ./vendor/bundle.  Bundle completed (16.81s)  Cleaning up the bundler cache.  Warning: the running version of Bundler (1.15.2) is older than the version that created the lockfile (1.16.1). We suggest you upgrade to the latest version of Bundler by running `gem install bundler`. -----> Detecting rake tasks   -----> Discovering process types  Procfile declares types -> scraper Injecting scraper and running... Load PaperIndex from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo040.asp? 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Neben den seitens der Verwaltung entsandten, stimmberechtigten Delegierten wurde den drei grĂ¶ĂŸten Stadtratsfraktionen die Teilnahme als stimmberichtige Delegierte freigestellt, sowie den Fraktionen von SPD, AfD und Freibeutern die Entsendung von Gastdelegierten freigestellt. text: a[name="allrisBV"] - Der Verwaltungsausschuss stimmt der Dienstreise folgender StadtrĂ€tinnen und StadtrĂ€te zur Teilnahme an der 49. Ordentlichen Hauptversammlung des Deutschen StĂ€dtetages vom 04.Juni – 06.Juni 2019 in Dortmund zu: * CDU-Fraktion Herr Weickert * Fraktion DIE LINKE. Frau Hollick * Fraktion BĂŒndnis90/DIE GRÜNENHerr Elschner * Fraktion FreibeuterFrau Witte Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Gem. § 13 Abs.7 Ziff. 7 der Hauptsatzung der Stadt Leipzig in der derzeit gĂŒltigen Fassung obliegt dem Verwaltungsausschuss die ZustĂ€ndigkeit zur Beschlussfassung. Mit Beschluss der Dienstberatung des OberbĂŒrgermeisters vom 18.12.2018 wurde die Teilnahme der Stadt Leipzig an der 40. Ordentlichen Hauptversammlung des Deutschen StĂ€dtetages in Dortmund bestĂ€tigt. Neben den seitens der Verwaltung entsandten, stimmberechtigten Delegierten wurde den drei grĂ¶ĂŸten Stadtratsfraktionen die Teilnahme als stimmberichtige Delegierte freigestellt, sowie den Fraktionen von SPD, AfD und Freibeutern die Entsendung von Gastdelegierten freigestellt. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011656 text: a[name="allrisSV"] - siehe Textteil text: a[name="allrisBV"] - 1. Die Baumaßnahme wird realisiert. (Baubeschluss gemĂ€ĂŸ Hauptsatzung § 8(3) Punkt 18 in der zurzeit gĂŒltigen Fassung) 1. Die Gesamtkosten betragen 4.970.000 €. Der stĂ€dtische Anteil betrĂ€gt 2.308.100 €. Die Einzahlungen sind im PSP-Element „Ernst-Pinkert-Schule, NB 2-Feld SH 2. BA“ (7.0001735.705) i.H.v. 2.661.900 € geplant. 1. Die Auszahlungen in Höhe von 4.923.337 € sind im PSP-Element „Ernst-Pinkert-Schule, NB 2-Feld SH 2. BA“ (7.0001735.700) in den Haushaltsjahren wie folgt geplant 2017 - 50.000 € 2018 - 250.000 € 2019 - 1.500.000 € 2020 - 3.123.337 € Die Aufwendungen fĂŒr die konsumtive Ausstattung werden im PSP-Element Ernst-Pinkert-Schule (1.100.21.1.1.01.10, Sachkonto 42531000)) wie folgt vorgesehen: 2021: 46.663 € Die Mittel werden im Rahmen der Haushaltsplanung 2021/22 entsprechend durch das Fachamt geplant. Die Einzahlungen in Höhe von 2.661.900 € sind im PSP-Element „Ernst-Pinkert-Schule, NB 2-Feld SH 2. BA“ (7.0001735.705) in den Haushaltsjahren wie folgt geplant: 2019 - 855.000 € 2020 - 1.806.900 € 1. FĂŒr das Haushaltsjahr 2019 ist folgende VerpflichtungsermĂ€chtigung vorgesehen: kassenwirksam 2020 - 3.170.000 € 1. Die im Haushaltsjahr 2021 anteilig i.H.v. 72.978 € sowie ab 2022 ff. i.H.v. 175.145 € anfallenden Folgekosten sind innerhalb des gesamtstĂ€dtischen Haushalts gedeckt. Über eine Aufstockung des vorhandenen Budgets des Fachamtes ist im Rahmen der Haushaltsplanung 2021/2022 zu entscheiden. 1. Der Baubeschluss gilt vorbehaltlich der BestĂ€tigung der Fördermittel. 1. Die nicht verbrauchten investiven Haushaltsmittel werden im Rahmen der JahresabschlĂŒsse als ErmĂ€chtigung aus Vorjahren in darauffolgende Haushaltsjahre ĂŒbertragen. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Der Schulstandort der Ernst-Pinkert-Grundschule befindet sich im Stadtteil Anger-Crottendorf auf dem FlurstĂŒck 104. Auf dem Schulareal befinden sich die BestandsschulgebĂ€ude Haus 1 und Haus 2 mit dem dazugehörigen Pausenhof. Die dazwischenliegende Turnhalle entspricht, aufgrund der geringen GrĂ¶ĂŸe nicht mehr den Nutzungsanforderungen. In Verbindung mit der KapazitĂ€tserweiterung der Ernst-Pinkert-Grundschule von einer 2- auf eine 3,5-zĂŒgige Grundschule ist, neben den Modernisierungen von Haus 1 und 2 (nicht Bestandteil dieses Baubeschlusses), die Errichtung einer neuen Zweifeldsporthalle zur Sicherung des Sportunterrichtes auf dem östlichen Teil des GrundstĂŒcks geplant. Die SportfreiflĂ€chen und weitere PausenflĂ€chen werden zwischen Haus 2 und der zu planenden Sporthalle angeordnet. Diese und der Neubau der Sporthalle sind Bestandteil des vorliegenden Baubeschlusses. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011567 text: a[name="allrisSV"] - Mit dieser Vorlage soll das Verfahren zur Aufstellung des Bebauungsplanes (B-Planes) Nr. 448 „Erschließungsstraße KLV-Terminal“ fĂŒr das in den Anlagen Übersichtskarte und Übersichtsplan kenntlich gemachte Gebiet förmlich eingeleitet werden. Übereinstimmung mit den Strategischen Zielen der Kommunalpolitik ist wie folgt gegeben: * Schaffung von Rahmenbedingungen fĂŒr den Erhalt bzw. die Neuschaffung von ArbeitsplĂ€tzen In Folge der Aufstellung des B-Planes wird insbesondere die Sicherung von vorhandenen Gewerbebetrieben am Standort unterstĂŒtzt. Zudem können derzeitig ungenutzte FlĂ€chen durch die Optimierung der Verkehrsanbindung ebenso einer gewerblichen Nutzung zugefĂŒhrt werden, so dass auch von einer Neuansiedlung von weiteren Betrieben ausgegangen werden kann. Es ist somit von einer Sicherung von vorhandenen ArbeitsplĂ€tzen als auch der Schaffung von neuen ArbeitsplĂ€tzen sowie ggf. auch AusbildungsplĂ€tzen auszugehen. * Schaffung von Rahmenbedingungen fĂŒr eine ausgeglichenere Altersstruktur Das Ziel wird durch die Planung nicht berĂŒhrt. Die Belange der Kreativwirtschaft werden durch die Planung nicht berĂŒhrt. Landwirtschaftliche FlĂ€chen sind von der Planung nicht betroffen. Maßnahmen der Stadt zur Umsetzung der Planung bzw. Kosten, die infolge der Aufstellung des B-Planes entstehen können, einschließlich ‱ der Einbeziehung stĂ€dtischer FlĂ€chen in das Plangebiet, ‱ sonstiger Betroffenheiten stĂ€dtischer FlĂ€chen (z.B. durch Maßnahmen zum Ausgleich von Eingriffen im Rahmen der Eingriffsregelung nach dem Bundesnaturschutzgesetz) oder ‱ das Erfordernis zum Grunderwerb durch die Stadt können erst im Laufe des weiteren Verfahrens ermittelt werden. Den OrtschaftsrĂ€ten LĂŒtzschena-Stahmeln und Lindenthal wird die Vorlage durch das BĂŒro fĂŒr Ratsangelegenheiten unmittelbar nach der BestĂ€tigung in der Dienstberatung des OBM zugeleitet. text: a[name="allrisBV"] - 1. Die BegrĂŒndung zum Bebauungsplan wird gebilligt. 2. Die Einleitung des Verfahrens zur Aufstellung des Bebauungsplanes gemĂ€ĂŸ § 2 Abs. 1 BauGB fĂŒr das im Übersichtsplan dargestellte Gebiet wird beschlossen. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Zur Verbesserung der Erschließung des KLV-Terminal (KLV = kombinierter Ladeverkehr) soll eine neue Straßenanbindung realisiert werden. Dazu sind zunĂ€chst v.a. auch die planungsrechtlichen Grundlagen zu schaffen. Mit dieser Vorlage soll das Verfahren zur Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 448 „Erschließungsstraße KLV-Terminal“ förmlich eingeleitet werden. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011512 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- Sachverhalt: text: a[name="allrisBV"] - Beschluss des OberbĂŒrgermeisters vom 12.02.2019: 1. Der Planungsbeschluss fĂŒr den Neubau der Kindereinrichtung Liliensteinstraße 1a mit 165 PlĂ€tzen (120 Kiga und 45 Krippe) wird gefasst. 1. Die Planungskosten bis zur Vorlage des Baubeschlusses (bis Leistungsphase 4 HOAI) betragen 250.000 €. 1. Die Auszahlungen sind im Haushaltsjahr 2019 im PSP-Element „Kita Liliensteinstr. 1a“ (7.0001960.700) veranschlagt. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Zur Sicherung der notwendigen KapazitĂ€ten gemĂ€ĂŸ dem Gesetz ĂŒber Kindertageseinrichtungen (SĂ€chsKitaG) mĂŒssen mittel- und langfristig die benötigten KindertagesstĂ€ttenkapazitĂ€ten im Stadtbezirk West zur VerfĂŒgung gestellt werden. Am Standort Liliensteinstraße 1a ist der Neubau einer Kindereinrichtung geplant. Dieser Standort soll nach Fertigstellung der Einrichtung zunĂ€chst als Auslagerungsobjekt fĂŒr den Stadtbezirk West und SĂŒd dienen. FĂŒr dieses Vorhaben soll der Planungsbeschluss gefasst werden. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011456 text: a[name="allrisSV"] - Siehe beiliegende BegrĂŒndung. text: a[name="allrisBV"] - 1. Der OberbĂŒrgermeister wird beauftragt, einen Vertrag ĂŒber die Vergabe eines Erbbaurechts an die Leipziger Kinderstiftung gemeinnĂŒtzige GmbH, Leipzig, ĂŒber das FlurstĂŒck 850/2 und eine TeilflĂ€che des FlurstĂŒcks 349/3 von ca. 698 mÂČ, je Gemarkung Reudnitz, mit einer Laufzeit von 60 Jahren beurkunden zu lassen. 2. Der wertgesicherte jĂ€hrliche Erbbauzins betrĂ€gt 34.137,42 € und wird ab 2019 haushaltsneutral ausgewiesen. 3. Der Erbbauzins wird fĂŒr die Jahre 2019/2020 aus den außerplanmĂ€ĂŸigen ErtrĂ€gen des Liegenschaftsamtes dem Budget des Amtes fĂŒr Jugend, Familie und Bildung in dem BW_51_365_3ZW zur VerfĂŒgung gestellt, um dem TrĂ€ger den Erbbauzins ab BesitzĂŒbergang im Sinne des § 14 i.V.m. § 17 Abs. 2 SĂ€chsKitaG zu erstatten. 4. Die Zahlung des Erbbauzinses erfolgt rĂŒckwirkend mit Inbetriebnahme der Kindertageseinrichtung und dem Abschluss der Rahmen- und Finanzierungs­vereinbarung zwischen dem TrĂ€ger und der Stadt Leipzig gemĂ€ĂŸ § 17 Abs. 2 Satz 2 SĂ€chsKitaG. Ab Beurkundung bis zur Inbetriebnahme wird der Erbbauzins gestundet. 5. Die anfallenden Stundungszinsen trĂ€gt die Leipziger Kinderstiftung gemeinnĂŒtzige GmbH aus Eigenmitteln. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Der Erbbauberechtigte verpflichtet sich, das auf dem ErbbaugrundstĂŒck befindliche GebĂ€ude Holsteinstraße 46 in Leipzig - Reudnitz zu einer KindertagesstĂ€tte „Die Naturwichtel“ mit 180 PlĂ€tzen um- und auszubauen und die FreiflĂ€chen zu gestalten. Teile hiervon werden einvernehmlich aus der angrenzenden Kleingartenanlage herausgelöst. Die neue KindertagesstĂ€tte ist in der Bedarfsplanung der Stadt Leipzig fĂŒr Reudnitz enthalten. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1010856 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- 1. Nichtöffentlichkeits- und EilbedĂŒrftigkeitsbegrĂŒndung nicht relevant 2. Sachverhalt 2.1 Anlass Bei der Überwachung der LuftqualitĂ€t in Leipzig ist fĂŒr die Jahre von 2010 bis 2015 festzustellen, dass die Luftbelastung mit Stickstoffdioxid und Feinstaub (PM10) teilweise noch immer oberhalb der zulĂ€ssigen europĂ€ischen Grenzwerte lag. Mit dem im Jahr 2009 beschlossenen Luftreinhalteplan konnte zwar die Luftschadstoffbelastung mit Ruß, dem hochtoxischen Anteil des PM10-Feinstaubes, deutlich reduziert werden. Hier wurde eine Minderung des motorbezogenen Anteils um bis zu 60 % im Jahr 2016 gegenĂŒber dem Jahr 2010 und damit ein beachtlicher Gesundheitsgewinn fĂŒr die Leipziger Bevölkerung erzielt. Allerdings gelang es nicht, den Kurzzeitgrenzwert fĂŒr Feinstaub (PM10) an den beiden verkehrsnahen Messstationen im Stadtgebiet durchgĂ€ngig zu unterschreiten. Mit dem Luftreinhalteplan aus dem Jahr 2009 war es möglich, das hohe Niveau der Stickstoffdioxidbelastung weiter abzubauen, eine dauerhafte Unterschreitung des geltenden Grenzwertes fĂŒr das Jahresmittel der Belastung konnte bislang jedoch nicht gewĂ€hrleistet werden. Beide Sachverhalte stellen eine Verletzung vertraglicher Regelungen zwischen der EU und der Bundesrepublik Deutschland als Mitgliedstaat dar. Die EU-Kommission hatte bereits im Jahr 2009 ein Vertragsverletzungsverfahren wegen der in Leipzig festgestellten Überschreitung des PM10-Grenzwertes eingeleitet. Es ist zu erwarten, dass die EU-Kommission aufgrund der in Leipzig registrierten Überschreitung des NO2-Grenzwertes im Jahr 2015 und 2016 ebenfalls ein Vertragsverletzungsverfahren einleiten wird, wie sie das bereits aufgrund der Überschreitung in 28 anderen Gebieten in Deutschland sowie weiteren Mitgliedstaaten getan hat. Neben den Luftschadstoffmessungen lassen die Ergebnisse aus Luftschadstoffberechnungen erkennen, dass im Jahr 2015 in Leipzig etwa 2.000 Bewohner einer oberhalb des Grenzwertes liegenden Belastung mit Stickstoffdioxid ausgesetzt waren. Nach rechnerischer Prognose werden auch im Jahr 2020 noch etwa 600 Bewohner von einer mehr als zulĂ€ssigen Stickstoffdioxidbelastung betroffen sein. Neben Stickstoffdioxid liegt der Fokus auch auf einer zu hohen Feinstaub-(PM10-) Belastung, der im Jahr 2020 etwa 470 Menschen voraussichtlich ausgesetzt sein werden. Werden die durch eine Rechtsverordnung (39. BImSchV) festgelegten Immissionsgrenzwerte ĂŒberschritten, hat gemĂ€ĂŸ § 47 Abs. 1 Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) die zustĂ€ndige Behörde einen Luftreinhalteplan aufzustellen, welcher die erforderlichen Maßnahmen zur dauerhaften Verminderung der Luftverunreinigungen festlegt und den Anforderungen der Rechtsverordnung entspricht. Die Betroffenheit zum einen und die gesetzliche Verpflichtung zum anderen geben Anlass dazu, den Luftreinhalteplan aus dem Jahr 2009 fortzuschreiben und um wirkungsvolle Maßnahmen zu ergĂ€nzen. 2.2 Strategische Ziele Der Luftreinhalteplan unterstĂŒtzt mit seinen Maßnahmen die strategischen Ziele der Stadt Leipzig, welche das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (INSEK) „Leipzig 2030“ formuliert. Der Luftreinhalteplan verfolgt dabei vor allem Handlungsschwerpunkte des strategischen Ziels „Leipzig setzt auf LebensqualitĂ€t“ und unterstĂŒtzt insbesondere den Handlungsschwerpunkt „Erhalt und Verbesserung der UmweltqualitĂ€t“. Daneben ist der Handlungsschwerpunkt „Nachhaltige MobilitĂ€t“ angesprochen. Das dazu gleichnamige Fachkonzept „Nachhaltige MobilitĂ€t“ verfolgt das Ziel, die negativen Begleitwirkungen von MobilitĂ€t, bspw. verursacht durch Kraftfahrzeugabgase oder FahrzeuglĂ€rm, auf Dritte zu begrenzen. Es erfĂ€hrt u. a. mit dem vorliegenden Luftreinhalteplan eine maßnahmenseitige Untersetzung und Umsetzung. 2.3 Operative Umsetzung Der Luftreinhalteplan hat eine dauerhafte Verminderung von Luftverunreinigungen zum Ziel. Dazu sind kurzfristig wirksame Maßnahmen vorgesehen, die eine schnellstmögliche Einhaltung der gesetzlich vorgegebenen LuftqualitĂ€tsgrenzwerte fĂŒr Feinstaub (PM10) und Stickstoffdioxid gewĂ€hrleisten. Im Weiteren geplante Maßnahmen sollen mittel- und langfristig die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen an die LuftqualitĂ€t sicherstellen und dazu beitragen, sich den ambitionierten stĂ€dtischen Zielen bei der Luftreinhaltung (UmweltqualitĂ€tsziele) weiter zu nĂ€hern. Der Luftreinhalteplan instrumentalisiert sich im Integrierten Stadtentwicklungskonzept (INSEK) im Handlungsschwerpunkt „Erhalt und Verbesserung der UmweltqualitĂ€t“. Insbesondere die kurzfristig wirksamen Maßnahmen betreffen Bereiche des Stadtbezirkes Mitte, welcher als Schwerpunktgebiet mit stadtweiter und regionaler Ausstrahlung im INSEK identifiziert ist. DarĂŒber hinaus werden die Entwicklungsgebiete Freiladebahnhof Eutritzscher/Delitzscher Straße bzw. HBF Westseite insofern von der Planung tangiert, als dass an den benachbarten Hauptverkehrsstraßen verkehrsorganisatorische Maßnahmen zur Verbesserung der LuftqualitĂ€t fĂŒr die dort lebende Bevölkerung vorgesehen sind. 2.4 Realisierungs-/Zeithorizont Die Umsetzung der kurzfristig wirksamen Maßnahmen, im Plan als „A-Maßnahmen“ nĂ€her bezeichnet, erfolgt bis zum Ablauf des Jahres 2019. Der zeitliche Horizont der ĂŒberwiegend mittelfristig wirkenden Maßnahmen, diese wurden der Kategorie „B“ zugeordnet, ist auf die nĂ€chsten drei bis fĂŒnf Jahre ausgerichtet. Maßnahmen, bei denen erst langfristig eine Umsetzung bzw. Wirkung zu erwarten ist, haben einen Zeithorizont von mehr als fĂŒnf Jahren. Diese Maßnahmen wurden der Kategorie „C“ zugeordnet. Eine ÜberprĂŒfung (Monitoring) hinsichtlich der Umsetzung insbesondere der A-Maßnahmen ist fĂŒr das Jahr 2020 vorgesehen. 3. Finanzielle Auswirkungen Die im Verkehrs- und Tiefbauamt resultierende Abweichung bei den Aufwendungen im Jahr 2019 in Höhe von 8.500 EUR zum Entwurf des HH-Planes 2019/2020 (siehe Anlage A12_Finanzierung-A-Maßnahmen – 440.000 EUR) wird im Fachamt ausgeglichen. FĂŒr die Umsetzung der Maßnahmen A1 bis A4 wurden Fördermittel vom Verkehrs- und Tiefbauamt in Höhe von 207.500 EUR beantragt. Die Summe weicht von dem im Entwurf des HH-Planes 2019/2020 ausgewiesenen Ertrag in Höhe von 270.000 EUR ab. Grund hierfĂŒr ist, dass temporĂ€re Lichtsignalanlagen und Betriebskosten nicht förderfĂ€hig sind, was im Zeitpunkt der Planung der ErtrĂ€ge noch nicht bekannt war. Zudem wurden fĂŒr die Maßnahme A6 vom Verkehrs- und Tiefbauamt keine Fördermittel beantragt. Vom Amt fĂŒr Umweltschutz wurden im Zusammenhang mit der Maßnahme A6 Fördermittel in Höhe von rund 20.000 EUR beantragt. Diese Mittel sind im Entwurf des HH-Planes 2019/2020 nicht als Ertrag abgebildet. DarĂŒber hinaus wurden fĂŒr Planungs- und Realisierungsleistungen fĂŒr eine umweltsensitive verkehrliche Beeinflussung (vgl. Maßnahme B1) vom Verkehrs- und Tiefbauamt Fördermittel in Höhe von 132.500 EUR beantragt. Neben den bereits aufgezeigten finanziellen Auswirkungen, ergibt sich mit der Umsetzung der geplanten Maßnahmen ein weitergehender Investitionsaufwand. Dieser ist, soweit derzeit abschĂ€tzbar, im Plan angegeben. Die fĂŒr die Umsetzung der Maßnahmen zustĂ€ndigen Organisationseinheiten sind dafĂŒr verantwortlich, die Finanzierung der Maßnahmen entsprechend ihrer Budgets zu sichern bzw. erforderliche Mehrbedarfe ĂŒber gesonderte Vorlagen zu beantragen. 4. Auswirkungen auf den Stellenplan Die Vorlage hat keine unmittelbare Auswirkung auf den Stellenplan. Einzelne Maßnahmen sind jedoch mittelbar stellenwirksam, bspw. die Schaffung der Stelle einer Person fĂŒr das MobilitĂ€tsmanagement (Maßnahme B21). Der Stellenmehrbedarf ist ggf. jedoch ĂŒber eine gesonderte Vorlage zum Beschluss zu fĂŒhren. 5. BĂŒrgerbeteiligung Neben der gesetzlich vorgegebenen BĂŒrgerbeteiligung erfolgte eine frĂŒhzeitige Beteiligung verschiedener Interessengruppen, darunter UmweltverbĂ€nde, Automobilclubs, Kammern sowie StadtbezirksbeirĂ€te und OrtschaftsrĂ€te. Interessierte BĂŒrger waren eingeladen, sich im Rahmen eines zwei Monate laufenden Online-Dialogs an VorschlĂ€gen u. a. zur Verbesserung der LuftqualitĂ€t zu beteiligen. Bei den am meisten diskutierten Themen ging es u. a. um Tempo 30, Förderung der ElektromobilitĂ€t, Finanzierung des ÖPNV, Einrichtung von Radwegen bzw. das Freihalten von Fuß- und Radwegen von abgestellten KFZ, die BeschrĂ€nkung des Kamingebrauchs sowie die Erhöhung des stĂ€dtischen GrĂŒnanteils. Eine detailliertere Wiedergabe dessen ist Abb. 3 des Luftreinhalteplans zu entnehmen. 6. Besonderheiten der Vorlage Die Vorlage dient der Abwendung eines möglichen Vertragsverletzungsverfahrens im Zusammenhang mit dem Überschreiten des LuftqualitĂ€tsgrenzwertes fĂŒr das Jahresmittel der Konzentration an Stickstoffdioxid (siehe dazu auch Punkt 2.1). Gleichsam wird mit der Vorlage bzw. dem Luftreinhalteplan das Risiko fĂŒr die Stadt Leipzig gemindert, sich im Zuge eines Klageverfahrens mit Fahrverboten fĂŒr (bestimmte) Dieselfahrzeuge gerichtlich auseinandersetzen zu mĂŒssen. text: a[name="allrisBV"] - 1.Das AbwĂ€gungsprotokoll wird zur Kenntnis genommen. 2.Der Luftreinhalteplan wird zur Kenntnis genommen. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Der Luftreinhalteplan formuliert kurz-, mittel- und langfristig wirksame Maßnahmen. Ziel ist eine schnellstmögliche, dauerhafte Verminderung der Luftverunreinigungen auf das Niveau der gesetzlichen vorgegebenen Grenzwerte bzw. darunter. Der Plan beschreibt die bisherige Entwicklung der LuftqualitĂ€t, identifiziert die Ursachen der Luftbelastung in Leipzig, analysiert die stadtweite Belastungssituation und prognostiziert diese bis zum Jahr 2020. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011876 text: a[name="allrisSV"] - Nach nochmaliger und intensiver Auseinandersetzung mit dem B-Plan Entwurf konzentriert sich der Ortschaftsrat nach wie vor auf die Änderung des B-Planes in den Festsetzungen und sichert damit die Gewerbeansiedlung in den GE 1- 5 fĂŒr die EigentĂŒmer und die Förderung des Wohnungsbaues sowie das a) das Zusammenwachsen der Ortsteile LĂŒtzschena und Stahmeln, b) arbeitsplatznahe Wohnquartiere zur Verkehrsvermeidung, c) die stadtbauliche Funktion der Siedlungen und notwendige soziale Einrichtungen, altersgerechtes Wohnen und ein neuer Schulkomplex entstehen, d) nicht störende Gewerbeansiedlungen nur angrenzend an die Bahntrasse und B 6 und bei planungsrechtlicher ZulĂ€ssigkeit gegenĂŒber von Mischgebieten im nordwestlichen Bereich am Wiesenring neu zugelassen werden, e) der Lieferverkehr ausschließlich ĂŒber die B 6 und vorgelagerte StellflĂ€chen abgewickelt wird. Der Ortschaftsrat LĂŒtzschena-Stahmeln hat sich in der Sitzung am 15.10.2018 im TOP 7 mit seinem Antrag VI-A-05670 betreffend der Änderung des B-Planes 354 "Gewerbepark Stahmeln't und nach den Beratungen in den FachausschĂŒssen befasst. Auch den ĂŒberarbeitete Verwaltungsstandpunkt kann der OR nicht mittragen, weil er den Interessen der Einwohner widerspricht und im Fazit ein reiner PrĂŒfauftrag zu wenig ist. Er schlĂ€gt weiter als Kompromiss vor, den Bau der 3 geplanten großflĂ€chigen Gewerbehallen und bei planungsrechtlicher ZulĂ€ssigkeit die Gewerbegebiete GE 4 und 5 vorzusehen und gleichzeitig fĂŒr die Ortschaft dringend benötigte Infrastruktur und Wohnbebauung in einem erweiterten Mischgebiet zu schaffen. FĂŒr diesen Kompromiss kĂ€mpft der Ortschaftsrat zum Wohle seiner Einwohner und dem stadtbaulichen Ziel einer geschlossenen Ortschaft, weil: - das Ziel aller Anwohner ist, das Zusammenwachsen der Ortsteile durch Wohnungsbau zu erreichen, - diese Aufgabe seit dem Zusammenschluss der ehemaligen Gemeinden LĂŒtzschena und Stahmeln oberste PrioritĂ€t hat, - selbst im Amtsblatt bei der Eingemeindung 1999 dieses Ziel aufgegriffen und begrĂŒĂŸt wurde, - wer in der Ortschaft wohnt, Sorge um den lagegĂŒnstigen Wohnstandort hat und, möchte hier wohnen bleiben und arbeiten, nur so lĂ€sst sich Heimatverbundenheit verwirklichen, - kurze Wege zur Arbeit das aktuelle Thema sind, daher muss das arbeitsplatznahe Wohnen bei Gewerbeansiedlung abgesichert sein, der Wohnungsbedarf ist durch die wachsende Zahl der ArbeitsplĂ€tze im GVZ begrĂŒndet, - durch arbeitsplatznahe Wohnquartiere und die Ansiedlung von Kita und gemeinsamen Schulstandort Radverkehr gefördert werden kann - soziale Einrichtungen schon jetzt in der Ortschaft fehlen und an einem zentalen Standort gut erreicht werden können, - Bedarf an altersgerechten Wohnen, Kita und Schule durch die neuen Wohnstandorte an der Stahmelner MĂŒhle und in der alten Sternburg Brauerei steigen, - schon jetzt Anwohnerbeschwerden zum Schulstandort neben dem Sportplatz in LĂŒtzschena vorliegen, - der Wachstumstrend von Leipzig auch in LĂŒtzschena und Stahmeln ankommen oder verwirklicht werden muss. Der Ortschaftsrat hat zur Gewerbeansiedlung und zum weiteren Verfahren folgende Meinung: Die Gewerbeansiedlung an der B6 und der Bahntrasse bietet dem Investor genĂŒgend Raum und muss vertrĂ€glich mit der Ortschaft gestaltet werden, da ist der B-Plan auf einem guten Weg. Soweit die erweiterten Mischgebiete nicht in der Festsetzung betroffen sind, können auch die Gewerbegebiete GE 4 und 5 entstehen. Die Erfolgsaussicht der Schadensersatzforderung aus dem Verwaltungsverfahren ist nach wie vor nicht dargelegt, die Hinweise auf Vertrauensschutz und einem offenen Ausgang des Verfahrens sowie die Übersicht als Tischvorlage reichen nicht. Gegenforderungen der Stadt, z. B aus entgangenen Einnahmen und Abwehrpostitionen durch fehlende Betreibung der Bebauung aus dem V+E Plan seit 1995 durch die EigentĂŒmer sind nicht dargelegt. Vor der Aushandlung des stĂ€dtebaulichen Vertrages muss die AbwĂ€gung abgeschlossen sein. Der Ortschaftsrat ist bei der Neufassung des stĂ€dtebaulichen Vertrages einzubinden. text: a[name="allrisBV"] - 1. Der B-Plan 354"Gewerbepark Stahmeln" (Vorlage V/3848) wird zur Schaffung eines grĂ¶ĂŸeren Mischgebietes zu Lasten der vorgesehenen Gewerbegebiete GE 6-12 geĂ€ndert und in den dort entstehenden Mischgebieten das Zusammenwachsen der Ortsteile LĂŒtzschena und Stahmeln gefördert, der Geschosswohnungsbau zur Schaffung von bezahlbaren Wohnungen sowie ein zentraler Schulstandort vorgesehen. 1. Dazu sind insbesondere das Bebauungs- und Nutzungskonzept (Punkt 9. I und die nachfolgenden Festsetzungen so zu Ă€ndern, dass anstelle der Gewerbegebiete GE 6- GE 12 Wohnnutzungen, ein Schulstandort und weitere zulĂ€ssige Nutzungen, die bereits in den Mischgebieten MI 1.2. und 1.3. ausgewiesen sind, entstehen. Nach vorlĂ€ufiger Durchsicht sind Punkt 12 Planungsrechtliche Festsetzungen in Pkt. 12.1.1. Mischgebiete TF 1.1.1 bis 1.1.3 um weitere Gebiete die Wohnungsbau und Mischnutzung zu ergĂ€nzen. TF 1. 14 ist auch auf die weiteren Gebiete zu erstrecken. Punkt 12.1.2. Gewerbegebiete TF2 nur die GE 1 -GE 5 aufzunehmen TF 1.1.9 gilt nur fĂŒr GE 1 - GE 5 Pkt. 12.2.1 ZF 3 bleibt nur fĂŒr GE 1- GE 5 bestehen, GE 6- GE 12 werden Mischgebiete 1. Die Stadtverwaltung wird beauftragt, mit dem EigentĂŒmern im Sinne der obigen PrĂ€missen weiter zu verhandeln und den stĂ€dtebaulichen Vertrag anzupassen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011854 text: a[name="allrisSV"] - Zu 1. Ist es korrekt, dass aufgrund der spontan sich ergebenden Situation Rathausmitarbeiter notgedrungen eigene LautstĂ€rke-Messungen durchgefĂŒhrt haben? Wenn ja, welcher LautstĂ€rkepegel wurde dabei gemessen? Wie lang dauerte die LĂ€rmbelĂ€stigung an? Welche Maßnahmen zur Unterbindung der LĂ€rmbelĂ€stigung wurden ergriffen? Wie in der Einwohneranfrage -VI-EF-06808- beantwortet, wurden keine amtlichen Schallmessungen durchgefĂŒhrt. Ab ca. 13.15 Uhr bis zum Beginn der Ratsversammlung kam es zu ĂŒberdurchschnittlich hohen LĂ€rmbelĂ€stigungen. Zu 2. Ist es korrekt, dass Rathausmitarbeiter angegriffen wurden? Wenn ja, was konkret hat sich ereignet? Wurde der oder die Mitarbeiter zur Anfertigung eines Protokolls herangezogen? Welche weitergehenden Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter und zur Beendigung der SicherheitsgefĂ€hrdung wurden ergriffen? Ja. Im Nachgang zur Ratsversammlung wurde bekannt, dass ein Mitarbeiter bei der AusĂŒbung der Durchsetzung des Hausrechts körperlich angegriffen wurde. Der betreffende Mitarbeiter informierte im Nachgang zum Vorfall seine Vorgesetzten schriftlich darĂŒber. Eine Anzeige wurde im Unfallbuch des entsprechenden Sachgebietes dokumentiert. Ein weiterer Mitarbeiter wurde verbal angegriffen. Zu 3. Ist es korrekt, dass anfragenden StadtrĂ€ten, die auf die gesundheitsgefĂ€hrdende Situation hinwiesen, mit einem "Wie sĂ€he denn das aus, wenn wir jetzt rĂ€umen lassen wĂŒrden?" beschieden wurden? Wie wurde die ArbeitsfĂ€higkeit der Gremien des Stadtrats sowie der Ratsversammlung sichergestellt? Zu 4. Welche konkreten UmstĂ€nde haben dazu gefĂŒhrt, dass entschieden wurde, das Hausrecht nicht auszuĂŒben und die Veranstaltung rĂ€umen zu lassen? Wie wurden beeintrĂ€chtigte Rathausmitarbeiter durch die Stadtverwaltung unterstĂŒtzt, um Verursacher von als Körperverletzung einzustufenden VorgĂ€ngen ausfindig zu machen und ggf. anzuzeigen? Die Fragen 3 und 4 werden zusammengefasst und beantwortet. Richtig ist, dass wĂ€hrend des Kundgebungsgeschehens in der oberen Wandelhalle ĂŒberlegt worden ist, welche Mittel zur Einwirkung auf die den LĂ€rm verursachenden Personen in Frage kommen und auch in angemessener Weise angewandt werden können. In der konkreten Situation war abzuwĂ€gen, dass einerseits erhebliche LĂ€rmbelĂ€stigungen vorlagen, die in der ĂŒberwiegenden Zahl erkennbar von Kindern und Jugendlichen ausgingen. Weitere Interessengruppen wiesen auch ohne störendes Verhalten auf Ihre Belange hin. Nach EinschĂ€tzung vor Ort waren aus der Erfahrung vergangener Sitzungen jedoch auch regelmĂ€ĂŸig Kundgebungen mit Beginn der Ratsversammlungen beendet. Es wurde eingeschĂ€tzt, dass auch die Sitzung an diesem Tag pĂŒnktlich beginnen wird. In GesprĂ€chen mit StadtrĂ€tinnen und StadtrĂ€ten vor Ort, die vereinzelt fragten, wie sich die Verwaltung in solch einer Situation verhĂ€lt, sind die vorgenannten AbwĂ€gungsgrĂŒnde benannt worden Die Ereignisse vom 12.12.2018 sowie der bereits seit lĂ€ngerem zu beobachtender Anstieg von Demonstrationsgeschehen im Vorfeld von Ratsversammlungen wurde verwaltungsintern als Anlass genommen, im Rahmen einer Arbeitsgruppe – bestehend auf Ordnungsamt, Amt fĂŒr GebĂ€udemanagement, BĂŒro fĂŒr Ratsangelegenheiten sowie Dezernat Allgemeine Verwaltung – eine Überarbeitung der Rahmenhausordnung vorzunehmen. Ziel dieser Überarbeitung ist es, die Sicherheit von Verwaltungsmitarbeitern, MandatstrĂ€gern und BĂŒrgern im Rahmen vom Demonstrationsgeschehen zu erhöhen sowie eine Durchsetzung des Hausrechts zu konkretisieren. Zu 5. Wurde im Vorfeld oder Nachhinein Kontakt zu den Gruppierungen und Initiativen, welche augenscheinlich zu der Demonstration aufgerufen hatten, aufgenommen, z.B. um ĂŒber die VorfĂ€lle zu sprechen? Wenn ja, welche konkreten Inhalte wurden besprochen? Wenn nein, warum nicht? Die Versammlung unter dem Motto „FĂŒr den Erhalt des Offenen Freizeittreffs P.R.-Club“ wurde mit Fax vom 10.12.2019, 17:06 Uhr durch den Kindervereinigung Leipzig e. V. bei der Versammlungsbehörde der Stadt Leipzig angezeigt. Aufgrund der Arbeitszeiten begann die Bearbeitung am 11.12.2019 mit Dienstbeginn. In diesem Zuge wurden die Polizei, das Amt fĂŒr GebĂ€udemanagement und das BĂŒro fĂŒr Ratsangelegenheiten ĂŒber die Versammlung informiert. Im Verlauf des Vormittags wurde aufgrund der Kurzfristigkeit der Versammlungsanzeige erfolglos versucht, Kontakt mit dem Veranstalter fĂŒr Abstimmungen hinsichtlich des konkreten Versammlungsorts aufzunehmen. Anschließend erging gegenĂŒber dem Veranstalter durch die Versammlungsbehörde ein BeschrĂ€nkungsbescheid, in dem unter anderem der konkrete Versammlungsort festgelegt als auch bestimmt wurde, dass es zu keiner Blockierung von Ein- und AusgĂ€ngen kommen darf. Des Weiteren wurde darauf hingewiesen, dass das Hausrecht im Neuen Rathaus von der VersammlungsbestĂ€tigung nicht berĂŒhrt wird. Vor Ort wurde die Versammlung durch zwei Kollegen der Sicherheitsbehörde kontrolliert. Es wurde zunĂ€chst festgestellt, dass sich statt wie angezeigt 30 Personen ca. 200 Teilnehmer vor Ort einfanden. Die Personen begaben sich anschließend in das Neue Rathaus. Noch vor Ort wurde der Versammlungsleiter ĂŒber die rechtlichen GrundsĂ€tze einer Versammlung, die sichere DurchfĂŒhrung dieser und mögliche Konsequenzen aufgeklĂ€rt. Im Anschluss wurde durch die Versammlungsbehörde geprĂŒft, ob ein strafbarer Verstoß vorliegt, der dem Versammlungsleiter zugerechnet werden kann. Da die PrĂŒfung kein strafrechtlich relevantes Verhalten ergab, wurde kein Strafverfahren eingeleitet." Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011832 text: a[name="allrisSV"] - Der Stadtrat hat im November 2017 das Entwicklungskonzept Clara-Zetkin-Park und Johannapark zur Sicherung und Entwicklung der FreiraumqualitĂ€t beschlossen (Vorlage – VI-DS-03419). Dabei auch Änderungen, die durch die Fraktionen eingebracht wurden, so u. a. der Vorschlag zur Verbesserung der Nutzbarkeit von Clara-Zetkin-Park und Johannapark das Angebot von stationĂ€ren und ambulanten Toilettenanlagen zu optimieren. BezĂŒglich stationĂ€rer und mobiler Toilettenanlagen verfolgt das Amt fĂŒr StadtgrĂŒn und GewĂ€sser den Ansatz, die Nutzung der bereits vorhandenen Angebote in den gastronomischen und kulturellen Einrichtungen im Umfeld und in den Parkanlagen mit zu nutzen und ist diesbezĂŒglich mit den PĂ€chtern im Kontakt. Im Umfeld der SachsenbrĂŒcke können Standorte fĂŒr mobile Toilettenanlagen im Bereich der Max-Reger-Allee ausgewiesen werden. GegenwĂ€rtig kann hier keine technische Infrastruktur angeboten werden, da dafĂŒr die finanziellen Mittel nicht zur VerfĂŒgung stehen. 1. Welche Ämter mĂŒssen hier zusammenarbeiten, um den Beschluss zur Etablierung des Prinzips der „Netten Toilette“ im Clara-Zetkin-Park beispielhaft umzusetzen? Es handelt sich um eine Aufgabe, die dezernatsĂŒbergreifend von zahlreichen Ämtern zu bearbeiten ist. GrundsĂ€tzlich muss sich die Stadtverwaltung entscheiden, ob die Etablierung des Prinzips der „Netten Toiletten“ ein zielfĂŒhrendes Instrument darstellen kann. Nach einer Grundsatzentscheidung könnte beispielhaft mit den Gastronomen im Clara-Zetkin-Park ein Pilotprojekt begonnen werden. 1. Wann wird es ein gesamtstĂ€dtisches Toilettenkonzept geben? Dem Stadtrat soll, nach noch ausstehender BestĂ€tigung in der DB OBM, eine Vorlage zur Beschlussfassung ĂŒbergeben werden. Diese sieht allein und explizit, trotz konstatiertem Mehrbedarf, nur eine Ablösung der bisherigen, ĂŒber den KonzessionĂ€r Wall im Rahmen der Außenwerbekonzession betriebenen Anzahl Toiletten, durch den zukĂŒnftigen KonzessionĂ€r vor. In diesem Rahmen könnten eine Toilette im Clara-Zetkin-Park in 2019/2020 und weitere Anlagen im Johannapark und Palmengarten in 2021/2022 realisiert werden. 1. Welches Amt ist dafĂŒr zustĂ€ndig? a. Auf welcher Grundlage wird es agieren? Auf der Beschlussgrundlage der unter 1. erwĂ€hnten Vorlage. b. Wird es ĂŒber die Toiletten im Rahmen der Außenwerbekonzession hinausgehen? Die Frage nach einem ĂŒber die in o.g. Vorlage benannten Standorte hinausgehenden “gesamtstĂ€dtischen Toilettenkonzept” wĂŒrde sich somit erst bei zusĂ€tzlich zur VerfĂŒgung gestellten Finanzmitteln stellen, was zumindest mit dem aktuell beschlossenen HHPl fĂŒr 2019/2020 nicht der Fall ist. c. Braucht es fĂŒr die Umsetzung des Prinzips der „Netten Toilette“ eine gesamtstĂ€dtische Lösung oder kann auch ein neuralgischer Punkt, wie der Clara-Zetkin-Park, als Pilotprojekt dienen? Siehe Antwort 1. d. Welche Rahmenbedingungen sind dazu im Clara-Zetkin-Park zu beachten? Naturschutzrechtliche und denkmalschutzrechtliche sowie funktionell und gestalterische Anforderungen an die geplanten Bereiche zur Einordnung von Toilettenanlagen sind zu beachten. Um das Prinzip der „Netten Toiletten“ pilotartig im Clara-Zetkin-Park umzusetzen, ist neben einer stĂ€dtischen Grundsatzentscheidung das EinverstĂ€ndnis der PĂ€chter der gastronomischen Einrichtungen erforderlich. DarĂŒber hinaus mĂŒssen die finanziellen Mittel fĂŒr die AufwandsentschĂ€digungen zur öffentlichen Nutzung der Toiletten bereitgestellt werden. 4. Ein erster Antrag fĂŒr die Erweiterung der Toilettenanlagen liegt vor. Bis wann wird er durch welches Amt abschließend bearbeitet? Davon ausgehend, dass unter Frage 4 der Bauantrag fĂŒr eine Toilettenanlage im Untergeschoss des Wirtschaftshofes des Musikpavillons gemeint ist, kann berichtet werden, dass dieser bereits 2014 genehmigt und im Januar 2017 auf Antrag des Bauherren um zwei Jahre verlĂ€ngert wurde. Seit Januar diesen Jahres liegt nunmehr wiederum ein Antrag auf VerlĂ€ngerung der Baugenehmigung um zwei Jahre vor. 5. Was wird aktiv dafĂŒr getan, dass auch weitere Gewerbetreibende im Park ihre Toilettenanlagen ĂŒber das gewerberechtlich erforderliche Maß hinaus erweitern und allen Parkbesuchern öffnen? Aktiv wurde mit den Gewerbetreibenden im Park im Rahmen der Erarbeitung des Entwicklungskonzeptes ĂŒber die öffentliche Toilettennutzung gesprochen. Dabei wurde grundsĂ€tzlich die Bereitschaft bekundet, die Anlagen entgeltlich und zum Teil auch kostenfrei zur VerfĂŒgung zu stellen. Eine Erweiterung der Toilettenanlagen ĂŒber das gewerblich erforderliche Maß hinaus ist wirtschaftlich durch den jeweiligen Investor und unter BerĂŒcksichtigung der naturschutz- sowie denkmalschutzrechtlichen Rahmenbedingungen zu entscheiden. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011871 text: a[name="allrisSV"] - Die Anfrage der AfD-Fraktion vom 01.02.2019 enthielt folgenden Wortlaut: „Seit Ende letzten Jahres agiert die Initiative „Aufruf 2019“ als ein neuer politischer Akteur in Leipzig. Die AfD-Fraktion geht davon aus, dass mit der GrĂŒndung dieser Initiative aktiv das Vorfeld der Stadtratswahlen am 26. Mai diesen Jahres beeinflusst werden soll. Deshalb fragen wir: Hat die Initiative direkt oder indirekt finanzielle UnterstĂŒtzung von der Stadt Leipzig im Jahre 2018 oder 2019 erhalten?“ Hierzu wird wie folgt geantwortet: Als europĂ€ische und deutsche Stadt des Rechts, die sich Ihrer Geschichte und ihrer geschichtlichen Verantwortung bewusst ist, unterstĂŒtzt die Stadt Leipzig das Anliegen, die Grundwerte und Grundgedanken unserer Verfassung, Demokratie, Rechtstaatlichkeit, Menschenrechte, Frieden, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Teilhabe sowie Diskriminierungsfreiheit zu stĂ€rken. Die Stadt Leipzig wird daher – wie in der Vergangenheit auch – im Rahmen ihrer Möglichkeiten hierzu selbst agieren. Über die Initiative „Aufruf 2019“, welche aus der AktivitĂ€t unterschiedlicher zivilgesellschaftlicher Akteure und nicht zuletzt der Person des OberbĂŒrgermeisters Burkhard Jung entstanden ist, wurde am 12.12.2018 auf der Homepage der Stadt Leipzig im Rahmen des Formates „Jahr der Demokratie“ informiert, ohne dabei jedoch hierfĂŒr zu werben. Vielmehr reiht sich diese Information in eine Vielzahl von Veröffentlichungen ĂŒber unterschiedlichste Projekte, Vereine, Personen oder Ereignisse, welche die Stadt Leipzig im Rahmen des Programms „Jahr der Demokratie“ geteilt hat. Im Januar 2018 hatte der Leipziger Stadtrat beschlossen, die lokale Demokratie mit einem "Jahr der Demokratie" zu stĂ€rken. Dieses stand unter dem Motto "Du. Wir. Leipzig." und richtete sich an die gesamte Stadtgesellschaft. Ziel war es unter anderem, mittels Projektförderung fĂŒr demokratische Prozesse zu sensibilisieren, (lokale) Demokratie fĂŒr alle BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sichtbar und erlebbar zu machen und die Teilhabe zu stĂ€rken. Ein wichtiger Bestandteil ist es dabei, bestehende Initiativen und Projekte zu unterstĂŒtzen, die sich in Leipzig fĂŒr die Demokratie engagieren. Die Veröffentlichung ĂŒber die Existenz des „Aufruf 2019“ steht also im Kontext dieser Ziele und erfolgte zeitlich im Rahmen des „Jahrs der Demokratie“. Ferner wurde im Amtsblatt der Stadt Leipzig (Ausgabe Nr. 20 vom 10.09.2018; S. 6) ĂŒber ein erstes Treffen der Initiative berichtet. Weder im Jahr 2018 noch im Jahr 2019 hat die ĂŒberparteiliche Initiative „Aufruf 2019“ finanzielle Mittel von der Stadt Leipzig erhalten. Eine unmittelbare oder mittelbare finanzielle Förderung erfolgte darĂŒber hinaus auch nicht durch die genannten Veröffentlichungen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011786 text: a[name="allrisSV"] - 1. An welchen Standorten befinden sich öffentliche Toiletten im Stadtbezirk Leipzig-West? Im Rahmen der heutigen Werbekonzession gibt es eine Toilette in der Stuttgarter Allee. 2. Zu welchen Zeiten sind diese geöffnet? Die Toilette ist 24 h zugĂ€nglich. 3. Welche Nutzungskosten werden dafĂŒr erhoben? Alle Toiletten ĂŒber die Werbekonzession kosten pro Toilettengang 0,50 EUR BenutzungsgebĂŒhr. 4. Wie viele dieser Toiletten sind barrierefrei nutzbar? Die Toilette ist nicht barrierefrei. Dies soll sich mit dem neuen Toilettenvertrag Ă€ndern. Sollte der Stadtrat dem Vorschlag fĂŒr einen Toilettenvertrag folgen, wĂŒrden alle Toiletten ĂŒber diesen Vertrag barrierefrei ausgebaut werden. 5. Plant die Stadtverwaltung die Anzahl der öffentlichen Toiletten im Stadtbezirk West zu erhöhen? 6. Wenn ja, in welchem Umfang und wann ist mit der Umsetzung zu rechnen? Ja, mit dem neuen Toilettenvertrag im Rahmen der Werbekonzession wĂŒrden zusĂ€tzlich 2019/2020 Toiletten auf den P&R PlĂ€tzen Lausen und Schönauer Ring errichtet. Die Toilette in der Stuttgarter Allee wĂŒrde durch das neue Modell ersetzt. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011821 text: a[name="allrisSV"] - 1. Wie hat sich das Parken von PKW auf Radwegen in den letzten 5 Jahren entwickelt? In der öffentlichen Wahrnehmung nehmen Verkehrsordnungs-widrigkeiten auf Radverkehrsanlagen zu. Ein seriöser und belastbarer statistischer Beleg, noch dazu in Unterscheidung zwischen Pkw und anderen Fahrzeugen lĂ€sst sich leider nicht erbringen. Hilfsweise heranziehen kann man den ADFC Fahrradklima Test 2016. Demnach ist aus Sicht der an der Befragung 720 proaktiv teilnehmenden Radfahrer die Stadt Leipzig mit einer Gesamtnote 3,9 auf Platz neun von 39 StĂ€dten als durchaus fahrradfreundlich zu bewerten. Daten zu abgeschlossenen Ordnungswidrigkeitenverfahren werden nach den Vorschriften des Ordnungswidrigkeitengesetzes regelmĂ€ĂŸig gelöscht. Daher sind Auswertungen zu den Jahren 2014 – 2017 nicht mehr möglich. Auch zum Jahr 2018 wurden bereits Daten erledigter VorgĂ€nge gelöscht, so dass fĂŒr das 1. Halbjahr keine Angaben gemacht werden können. Im zweiten Halbjahr 2018 sind 1.006 VorgĂ€nge zum Parken auf dem Radweg erfasst. 1. In welcher Höhe wurden in dieser Zeit Bußgelder verhĂ€ngt? Die Kontrollen von Radwegen gehören zum normalen Streifendienst der Gemeindlichen Vollzugsbediensteten und sind daher zahlenmĂ€ĂŸig und aufwandsseitig nicht gesondert statistisch aufgefĂŒhrt. Fallerfassungen zu Verkehrsordnungswidrigkeiten auf Radverkehrs-anlagen: Jahr 2015 2016 2017 2018 Fallerfassungen durch Gemeind- liche Vollzugs-bedienstete 3.350 2.572 4.563 4.605 Die Fallzahlen 2014 können nicht mehr ermittelt werden, da die Tatbestandsnummern geĂ€ndert wurden. Bei der Betrachtung der Fallzahlen ist zu berĂŒcksichtigen, dass sich in den letzten Jahren der Bestand an Radverkehrsanlagen erheblich entwickelt hat und somit der Zuwachs an Ordnungswidrigkeiten ins VerhĂ€ltnis zur LĂ€nge der Radverkehrsanlagen zu setzen ist. Entscheidend ist fĂŒr die Betrachtung die Summe der Werte zu den Kategorien Radwege, Radfahrstreifen und Schutzstreifen. Im Zeitraum 2009 - 2017 hat dieser Wert um 66 km von 338 auf 404 km zugenommen, also um ca. 20 %. Zu den unter Punkt 1 aufgefĂŒhrten 1.006 VorgĂ€ngen ist mit Stand 05.02.2019 eine Sollstellung von 24.539 EUR zu verzeichnen. In diesem Gesamtbetrag sind bei wirksamen Verwarnungen die Verwarnungsgelder, bei Kostenbescheiden gemĂ€ĂŸ § 25a Straßen-verkehrsgesetz die GebĂŒhren und Auslagen und bei Bußgeldbescheiden die Bußgelder, GebĂŒhren und Auslagen enthalten. 1. Gibt es hĂ€rtere Sanktionen fĂŒr „WiederholungstĂ€ter“? Die im bundeseinheitlichen Tatbestandskatalog festgelegten VerwarnungsgeldtatbestĂ€nde sind RegelsĂ€tze. Diese bewegen sich im Rahmen von 20,00 bis 35,00 EUR. Sie gehen von gewöhnlichen TatumstĂ€nden und i. d. R. von fahrlĂ€ssigem Handeln aus. Bei wiederholten gleichartigen oder mehrfachen VerstĂ¶ĂŸen und/oder dem Nachweis des Vorsatzes ist es daher rechtlich möglich, von diesen RegelsĂ€tzen abzuweichen. 1. Wie viele Falschparker auf Radfahrstreifen wurden seit dem 01.01.2016 abgeschleppt? (Wir bitten um die Angabe von Ort, Datum und dem Namen des Abschleppdienstes) Im Zeitraum 01.01.2016 bis zum 31.12.2018 erfolgten 110 Abschleppmaßnahmen zum Parken auf Radwegen, Schutzstreifen fĂŒr den Radverkehr sowie Parken auf Geh- und Radwegen. Die gewĂŒnschte Auflistung nach Ort, Datum und dem Namen des jeweiligen Abschleppdienstes befindet sich in der Anlage. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011833 text: a[name="allrisSV"] - Mit Bezug auf die Anfrage VI-F-03284 "Kita Haydnstraße" von 2016 werden nun folgende Nachfragen gestellt: 1.Ist inzwischen der GrundstĂŒckstauch zwischen der Stadt Leipzig mit der LWB vollzogen, um ein ausreichend großes GrundstĂŒck fĂŒr den Bau einer Kita am Standort errichten zu können? Wenn ja, wann? Wenn nein, warum nicht? Die GrundstĂŒcksĂŒbertragung an die LWB ist noch nicht erfolgt. Das Ziel der Stadt einer Errichtung einer Kita integriert in ein Wohnhaus mit 100 % gefördertem Wohnungsbau ist aufgrund der Anforderungen an die Miethöhe, Kita-FreiflĂ€chen sowie baurechtlicher Anforderungen (Herstellung einer Tiefgarage) bei einer VerĂ€ußerung zum Verkehrswert fĂŒr die LWB entsprechend der EigentĂŒmerziele nicht wirtschaftlich darstellbar. Zudem hatte die LWB baurechtliche Restriktionen angefĂŒhrt. Verschiedene VorschlĂ€ge zur Lösung (z.B. Erbbaurecht) erwiesen sich zwischenzeitlich als ungeeignet, sodass nunmehr eine Vorlage erarbeitet wurde, die eine Sacheinlage zum Zweck der Errichtung einer Kita integriert in ein Wohnhaus mit anteiligem gefördertem Wohnungsbau vorsieht. Diese soll dem Stadtrat im II. Quartal 2019 vorgelegt werden. 2.Warum taucht die Kita Haydnstraße nicht mehr in der Übersicht Kita-Bauprogramm nach Jahren auf? Aufgrund der ungeklĂ€rten Situation können gegenwĂ€rtig keine konkreten Platzzahlen benannt werden, auch ist noch kein Realisierungszeitraum bekannt. 3.Nach jetziger Planung, wann wird der Baubeginn der Kita sein und wann ist mit der Fertigstellung der Kita und WohngebĂ€ude zu rechnen? Da noch keine konkrete Vorhabenplanung vorliegt, kann hierzu keine Aussage getroffen werden. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011859 text: a[name="allrisSV"] - Die STATTBAU Stadtentwicklungsgesellschaft mbH mit Sitz in Berlin wurde als externer Fachgutachter fĂŒr das Konzeptverfahren beauftragt. Es unterstĂŒtzt die Verwaltung bei der DurchfĂŒhrung des Verfahrens und bei der Entscheidungsfindung (z.B. durch Annahme von RĂŒckfragen und Angeboten, VorprĂŒfung und Vorbereitung der Sitzung des Auswahlgremiums). Konzeptverfahren werden mit den angebotenen GrundstĂŒcken in Leipzig erstmals zur Schaffung von mietpreis- und belegungsgebundenen Mietwohnungen genutzt. Aus diesem Grund ist die fachliche Begleitung sowie eine Evaluation des Verfahrens von zentraler Bedeutung, um dieses weiterzuentwickeln und in ein regelhaftes Vorgehen der Leipziger Verwaltung zu ĂŒberfĂŒhren. Mit Bezug auf die Antwort zur Anfrage VI-F-06785 werden folgende Nachfragen gestellt: 1. In welcher Form und in welchen Medien wurde öffentlich ausgeschrieben? AuftrĂ€ge ĂŒber freiberufliche Leistungen unterhalb des EU-Schwellenwertes können ohne förmliches Verfahren vergeben werden. Nach einer Marktrecherche wurden drei geeignete und leistungsfĂ€hige BĂŒros ausgewĂ€hlt und zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die Marktrecherche der fachlichen Eignung bezog sich auf Erfahrungen mit der Begleitung von Konzeptverfahren. 2. Wurden neben der Berliner Firma auch Firmen aus Leipzig oder anderen Kommunen zum Angebot aufgefordert? Im Rahmen der Ausschreibung der oben beschriebenen Leistungen wurden ein Unternehmen aus Dresden und zwei Unternehmen aus Berlin zur Angebotsabgabe aufgefordert. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011756 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- Sachverhalt: text: a[name="allrisBV"] - Beschluss des OberbĂŒrgermeisters vom 12.02.2019: 1. Der Planungsbeschluss „Neubau einer Einfeld-Sporthalle am Standort der 60.Schule“ wird gefasst. 1. Die Planungskosten bis zur Vorlage des Baubeschlusses (Leistungsphase 1-4 HOAI) betragen 170.000 €. 1. Die Mittel sind im Haushaltsjahr 2019 im PSP-Element „1-Feldhalle,60.Schule“ (7.0001.782) veranschlagt. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: DS-05360 Baubeschluss 60. Grundschule Seumestraße 93, Erweiterungsbau mit Speisenversorgung Am Standort der 60.Schule soll eine Einfeld-Sporthalle errichtet werden. Diese Maßnahme ist der 2.Bauabschnitt und dient der KapazitĂ€tserweiterung der 60.Schule zu einer 3-zĂŒgigen Grundschule. FĂŒr dieses Vorhaben soll der Planungsbeschluss gefasst werden. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011514 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- Sachverhalt: text: a[name="allrisBV"] - Beschluss des OberbĂŒrgermeisters vom 12.02.2019: 1. Der Planungsbeschluss fĂŒr den Umbau der ehemaligen FlĂŒchtlingsunterkunft zur Einrichtung fĂŒr Hilfen zur Erziehung wird gefasst. 1. Die Planungskosten bis zur Vorlage des Baubeschlusses (Leistungsphase 1-4 HOAI) betragen 100.000 €. 1. Die Auszahlungen sind im Haushaltjahr 2019 im PSP-Element „Kinderheim Liliensteinstraße“ (7.0001962.700) veranschlagt. 1. Nach Abschluss der Baumaßnahme, wird zwischen der Stadt Leipzig und dem Caritasverband e.V. ein Mietvertrag fĂŒr den Zeitraum von 15 Jahren abgeschlossen. Die Überlassung der Einrichtung erfolgt fĂŒr die Mietdauer kostenfrei, dieses ist Voraussetzung fĂŒr die Bereitstellung der Fördermittel im Rahmen des Fördermittelprogramms „Soziale Stadt GrĂŒnau“. *Die Betriebskosten werden durch den TrĂ€ger der Einrichtung getragen. 1. Die BĂŒrgermeisterin und Beigeordnete fĂŒr Stadtentwicklung und Bau wird ermĂ€chtigt, mit der BestĂ€tigung der Vorlage die Leistungsphasen 1-4 nach HOAI zu beauftragen. Die Kosten dafĂŒr betragen: - PSP-Element „Kinderheim Liliensteinstraße“ (7.0001962.700), 100.000 €. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Zur Sicherung bzw. Erweiterung der notwendigen KapazitĂ€ten gemĂ€ĂŸ dem Gesetz zu „Hilfen zur Erziehung“ gemĂ€ĂŸ §§ 34, 35a und 41 sowie § 27 Absatz 2 SGB VIII mĂŒssen mittel- und langfristig die benötigten KapazitĂ€ten zur VerfĂŒgung gestellt werden. Am Standort Liliensteinstraße 1 ist der Umbau der ehemaligen FlĂŒchtlingsunterkunft zur Einrichtung fĂŒr Hilfen zur Erziehung fĂŒr den Caritasverband Leipzig e. V. als Ersatzobjekt fĂŒr den Neptunweg 29 geplant. Die KapazitĂ€t soll am Standort Liliensteinstraße 1 um 21 PlĂ€tze auf 30 PlĂ€tze erweitert werden. FĂŒr dieses Vorhaben soll der Planungsbeschluss gefasst werden. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011869 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- text: a[name="allrisBV"] - In der Tabelle „Neue Maßnahmen zur Verwendung der GĂ€stetaxe“ wird in der lfd. Nummer 6 „Leipziger Festivallandschaft“ (S. 2) die BegrĂŒndung wie folgt ersetzt: Die touristische Anziehungskraft der Kulturstadt Leipzig realisiert sich maßgeblich in einer breiten Festivallandschaft. Neben der medialen Aufmerksamkeit fĂŒr Leipzig und der zu erwartenden Resonanz in den Fachkreisen ist die zentrale Zielstellung der Festivals mit ihrem insgesamt vielseitigen und zugleich spezifischen Angebot, zusĂ€tzliche Touristen fĂŒr Leipzig zu gewinnen bzw. deren Aufenthaltszeit in der Stadt zu erhöhen. Die nationale und internationale Aufmerksamkeit fĂŒr die Stadt werden durch dieses Angebot maßgeblich gestĂ€rkt und ausgebaut. Unter Festivals werden hier u.a. die relevanten Festivals in freier und stĂ€dtischer TrĂ€gerschaft verstanden (u. a. DOK-Festival, Lachmesse, Leipziger Jazztage, euroscene, Literarischer Herbst, Hörspielsommer, F-Stop-Fotografie-Festival u.a.) sowie die neu entstehende Festivallandschaft, zu der neben dem bereits bestehenden Bachfest die Gewandhausfesttage und die Opernfesttage gehören. Sachverhalt: BegrĂŒndung erfolgt mĂŒndlich Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011806 text: a[name="allrisSV"] - Frage: Welche Ergebnisse zeigen die Tabellen unter 5.1. und 5.2. unter BerĂŒcksichtigung des Verbraucherpreisindexes (2005-2017) fĂŒr die Jahre 2010 bis 2017? Methodische Vorbemerkung: FĂŒr die Berechnung der realen Haushaltseinkommen wird auf die Zahlen des Mikrozensus und des sĂ€chsischen Verbraucherpreisindex (beides Statistisches Landesamt) zurĂŒckgegriffen. Insofern weichen die Daten punktuell von den AusfĂŒhrungen im Sozialreport ab (dort: Kommunale BĂŒrgerumfrage). FĂŒr die Beschreibung mittlerer Einkommen wird, wie allgemein ĂŒblich, der Median verwendet. Dieser ist, anders als der arithmetische Mittelwert, relativ robust gegenĂŒber Verzerrungen durch einzelne, untypisch hohe bzw. niedrige Einkommenswerte. Der Median ist so zu interpretieren, dass jeweils 50 Prozent der betrachteten Haushalte ĂŒber ein höheres bzw. ein niedrigeres Einkommen als der ausgewiesene Wert verfĂŒgen. Die Ausweisung realer Einkommen fĂŒr die im Sozialreport aufgefĂŒhrten Gruppen ist nur eingeschrĂ€nkt möglich, da der zugrunde gelegte SĂ€chsische Verbraucherpreisindex nicht differenziert nach Haushaltstypen vorliegt. Da sich der von einem Einpersonenhaushalt konsumierte Warenkorb in seiner Zusammensetzung stark vom typischen Warenkorb eines Haushaltes mit drei Personen unterscheidet, werden beide Haushalte in der Praxis einer unterschiedlichen Teuerung gegenĂŒberstehen. Die vorliegende Auswertung wendet den SĂ€chsischen Verbraucherpreisindex aufgrund der Datenlage dennoch auf die unterschiedlichen Haushaltstypen an. Der durchschnittliche jĂ€hrliche Einkommenszuwachs wurde als geometrischer Mittelwert der jĂ€hrlichen Wachstumsraten ermittelt. Entwicklung der nominalen und realen, mittleren Haushaltseinkommen In Leipzig ist seit 2007 ein Wachstum der mittleren, nominalen (also zum jeweiligen Preisniveau ausgewiesenen) Haushaltsnettoeinkommen zu beobachten. Die realen Haushaltseinkommen, die die Entwicklung des Preisniveaus berĂŒcksichtigen, steigen seit dem Jahr 2009 wieder an (Abb. 1). Abb. 1: Entwicklung der mittleren Haushaltseinkommen in Leipzig *preisbereinigt mit dem SĂ€chsischen Verbraucherpreisindex (Basis: 2010) **Neue Auswahlgrundlage fĂŒr Mikrozensus-Stichprob Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen (Mikrozensus) Im Vergleich der sĂ€chsischen GroßstĂ€dte zeigt sich ein Ă€hnliches Bild: In Dresden erreichten die realen Haushaltseinkommen ihren Tiefststand bereits im Jahr 2007, in Chemnitz waren bis 2011 sinkende reale Haushaltseinkommen zu beobachten. Seither sind in allen drei StĂ€dten positive Wachstumsraten auch der Realeinkommen zu verzeichnen (Abb. 2). Abb. 2: Entwicklung der realen Haushaltseinkommen in SĂ€chsischen GroßstĂ€dten *preisbereinigt mit dem SĂ€chsischen Verbraucherpreisindex (Basis: 2010) **Neue Auswahlgrundlage fĂŒr Mikrozensus-Stichprob Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen (Mikrozensus) Werden die jĂ€hrlichen VerĂ€nderungsraten der Jahre 2010 bis 2017 betrachtet, ergibt sich fĂŒr Leipzig ein durchschnittlicher jĂ€hrlicher Zuwachs von 3,8 Prozent in Bezug auf die mittleren, nominalen Haushaltseinkommen, in Bezug auf die realen Einkommen von 2,5 Prozent. Das durchschnittliche jĂ€hrliche Wachstum der Realeinkommen in Dresden und Chemnitz lag im selben Zeitraum bei jeweils 2,4 Prozent (Tab. 1). Tab. 1: JĂ€hrliche Wachstumsrate der Haushaltseinkommen Jahr Leipzig Dresden Chemnitz nominal real nominal real nominal real Prozent Prozent Prozent 2010 1,7 0,6 2,6 1,5 -0,1 -1,2 2011 4,8 2,7 3,6 1,5 1,6 -0,4 2012 1,7 -0,2 -0,5 -2,4 2,5 0,6 2013 4,5 2,8 6,1 4,4 7,8 6,1 2014 4,4 3,5 0,4 -0,5 1,2 0,2 2015 -1,2 -1,4 0,0 -0,3 4,8 4,5 2016 9,3 8,7 14,2 13,6 4,0 3,4 2017 5,9 3,9 4,1 2,2 8,7 6,7 Mittel 3,8 2,5 3,7 2,4 3,8 2,4 Entwicklung der realen, mittleren Haushaltseinkommen nach Haushaltstypen FĂŒr unterschiedliche HaushaltsgrĂ¶ĂŸen zeigt sich im Betrachtungszeitraum eine stark differenzierte Entwicklung. Der mittlere Einpersonenhaushalt in Leipzig hatte ĂŒber viele Jahre real weniger Einkommen zur VerfĂŒgung als noch im Jahr 2000 (Abb. 3). Leipziger Haushalte mit zwei bzw. drei und mehr Personen konnten ihr reales Einkommen stĂ€rker steigern. FĂŒr alle betrachteten Haushaltstypen zeigt sich ein beschleunigtes Wachstum der Realeinkommen in den vergangenen 5 Jahren. Der durchschnittliche jĂ€hrliche Einkommenszuwachs in Leipzig betrug fĂŒr den Zeitraum 2013 bis 2017 nominal 3,9 Prozent, real 2,5 Prozent. Einpersonenhaushalte konnten ihr Realeinkommen im selben Zeitraum jĂ€hrlich ebenfalls um durchschnittlich 2,5 Prozent steigern, Zweipersonenhaushalte lediglich um 1,8 Prozent und Haushalte mit 3 und mehr Personen leicht ĂŒberdurchschnittlich um 2,6 Prozent (Tab. 2). Abb. 3: Entwicklung der realen Haushaltseinkommen in Leipzig nach Haushaltstyp *preisbereinigt mit dem SĂ€chsischen Verbraucherpreisindex (Basis: 2010) **Neue Auswahlgrundlage fĂŒr Mikrozensus-Stichprob Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen (Mikrozensus) Tab. 2: JĂ€hrliche Wachstumsrate der Haushaltseinkommen Jahr Haushalte mit 1 Person Haushalte mit 2 Personen Haushalte mit 3 und mehr Personen Insgesamt nominal real nominal real nominal real nominal real Prozent Prozent Prozent Prozent 2010 4,2 3,0 1,1 0,0 7,0 5,8 1,7 0,6 2011 0,8 -1,2 1,0 -0,9 3,0 1,0 4,8 2,7 2012 1,4 -0,5 1,9 -0,1 -1,3 -3,2 1,7 -0,2 2013 4,5 2,8 3,8 2,1 5,9 4,2 4,5 2,8 2014 4,0 3,1 2,2 1,2 5,0 4,1 4,4 3,5 2015 5,9 5,6 2,9 2,6 4,2 3,9 -1,0 -1,3 2016 5,2 4,6 7,4 6,8 8,6 8,0 9,2 8,6 2017 5,0 3,1 4,6 2,7 -0,6 -2,4 5,9 3,9 Mittel 3,9 2,5 3,1 1,8 3,9 2,6 3,9 2,5 Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011787 text: a[name="allrisSV"] - Sehr geehrter Herr Hoffmann, vielen Dank fĂŒr Ihre Einwohneranfrage zum ÖPNV in Lindenthal. Ihre Fragen möchten wir nachfolgend gern beantworten. Diese beruhen abschnittsweise auf einer Zuarbeit der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB). 1. Stimmt es, dass infolge der Öffnung der Landsberger BrĂŒcke und der damit erfolgten Einbindung der Endhaltestelle der Linie 4, die oben genannten Haltestellen nur noch einmal in der Stunde angefahren werden, um die zusĂ€tzliche Fahrzeit zur Endhaltestelle herauszufahren? Ja, zur Kompensation des zusĂ€tzlichen Zeitbedarfs war es erforderlich, die Bedienung in der Damaschkesiedlung außerhalb der SchĂŒlerverkehrszeiten auf eine nur noch stĂŒndliche Bedienung zu reduzieren. Ansonsten wĂ€re ein zusĂ€tzliches Fahrzeug im Umlauf benötigt worden, dass Kosten von von ca. 180 T€/a verursacht hĂ€tte. In Anbetracht der sehr geringen Aus- und Einsteigerzahlen war das fĂŒr die LVB nicht wirtschaftlich darstellbar. Zu den Hauptzeiten des SchĂŒlerverkehrs morgens in beiden Richtungen und nachmittags in Richtung Lindenthal wird nach wie vor ein 30-Minuten-Takt gefahren. Aufgrund der geringen Nachfrage außerhalb der Hauptzeiten des SchĂŒlerverkehrs mit im Mittel nur 2,5 Ein- und Aussteiger pro Fahrt in Summe der drei betroffenen Haltestellen Buchfinkenweg, Zeisigweg und Äußerer Zeisigweg wurde diese Übergangslösung gewĂ€hlt. 2. Wurden vor der Entscheidung Bushaltestellen in Lindenthal weniger oft zu frequentieren, alternative Varianten geprĂŒft? Dies könnte eine Vorrangschaltung fĂŒr den ÖPNV an den Kreuzungen sein. Leider stehen keine alternativen Varianten als kurzfristige Lösung zur VerfĂŒgung. An den Kreuzungen Linkelstraße / Travniker Straße und Linkelstraße / Damaschkesiedlung gibt es bereits Vorrangschaltungen fĂŒr den ÖPNV. Entlang des Fahrtwegs der Linien 87/88 befinden sich nur wenige weitere Lichtsignalanlagen, selbst wenn man dort ĂŒberall Vorrangschaltungen fĂŒr den Bus einrichten wĂŒrde, könnte damit keine ausreichend große Beschleunigung erreicht werden, zumal bei der Einrichtung von Vorrangschaltungen die Belange anderer Verkehrsteilnehmer mitberĂŒcksichtigt werden mĂŒssen und eine absolute Vorrangschaltung an allen Lichtsignalanlagen nicht realistisch ist. So wĂ€re es z. B. kontraproduktiv, in Wiederitzsch die Straßenbahn zu Gunsten des Busses auszubremsen. 3. Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung den ursprĂŒnglichen Zustand der zweimaligen Frequentierung der Bushaltestellen pro Stunde wiederherzustellen, da gerade Senioren/innen sowie die SchĂŒler/innen auf das Angebot angewiesen sind? Mit der aktuell laufenden Fortschreibung des Nahverkehrsplans streben wir mit dem neuen Zielstandard Z 2 wieder eine Erweiterung der Bedienung auf eine mindestens zweimal stĂŒndliche Haltestellenbedienung an. Im derzeitigen Nahverkehrsplan ist fĂŒr die Damaschkesiedlung ein Mindeststandard von einer Fahrt pro Stunde und Richtung gĂŒltig. FĂŒr SchĂŒler ist die jetzige ĂŒbergangsweise Änderung weitrgehend unproblematisch, da zu Zeiten des SchĂŒlerverkehrs der 30-Minuten-Takt beibehalten ist. 4. Stimmt es, dass die LVB die BĂŒrger/innen vor Ort nicht informiert hat, sondern nur die Fahrplaninformationen an den Haltestellenschildern geĂ€ndert hat, so dass Nutzer dies erst an den Haltestellen ersehen konnten, als sie mit dem Bus fahren wollten? Informationen ĂŒber FahrplanĂ€nderungen auf den Linien 87/88 erfolgten wie ĂŒblich im Internet auf der Homepage der Leipziger Verkehrsbetriebe. ZusĂ€tzlich fand eine Information im Ortschaftsrat Wiederitzsch zu den geplanten Änderungen statt. Richtig ist, dass es an den Haltestellen vor Ort keine VorankĂŒndigung gab. Diese Verfahrensweise war bei dieser Änderung sicher nicht optimal. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011776 text: a[name="allrisSV"] - Sehr geehrte Frau Berning, sehr geehrter Herr Berning, Sie bitten erneut um Auskunft zum Sachstand Straßenausbau / Erneuerung der Straße Am Eulengraben, worĂŒber ich Sie hiermit informieren möchte. Wie bekannt ist besitzt die kleine Siedlungsstraße zwischen Großpösnaer Straße und Muldentalstraße lediglich eine Deckschicht in ungebundener Bauweise, einige Bereiche besitzen auch eine bituminöse Befestigung. Die VerkehrsflĂ€che befindet sich in keinem wĂŒnschenswerten Zustand, sie weist Unebenheiten und Schadstellen auf. Die Ursachen hierfĂŒr liegen einerseits in der den heutigen Anforderungen nicht gewachsenen Bauweise und andererseits in der nicht geordneten StraßenentwĂ€sserung. Eine wesentliche und dauerhafte Zustandsverbesserung ist nur ĂŒber einen grundhaften Ausbau der VerkehrsflĂ€chen möglich. GegenwĂ€rtig ist die Straße Am Eulengraben in keinem Bauprogramm enthalten. Vor dem Hintergrund der nur begrenzt zur VerfĂŒgung stehenden Haushaltsmittel ist ein grundhafter Ausbau der Straße Am Eulengraben leider weder kurz- noch mittelfristig eingeplant und darstellbar. Auftretende Gefahrstellen werden daher auch kĂŒnftig im Rahmen der laufenden Straßenunterhaltung punktuell beseitigt. Dies ist bedauerlich, jedoch vor dem Hintergrund der notwendigen Priorisierung der knappen Geldmittel leider nicht anders möglich. In diesem Zusammenhang möchte ich noch darauf hinweisen, dass die Stadtbezirke und Ortschaften aktuell aufgefordert sind, die im jeweiligen Ortsteil gewĂŒnschten Straßenbaumaßnahmen fĂŒr die Überarbeitung des Mittelfristigen Straßen- und BrĂŒckenbauprogrammes zu priorisieren und beim Verkehrs- und Tiefbauamt zu benennen. Hier wird dann eine GesamtĂŒbersicht zur Beschlussfassung durch den Stadtrat erstellt. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011513 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- Sachverhalt: text: a[name="allrisBV"] - Beschluss des OberbĂŒrgermeisters vom 12.02.2019: Die BĂŒrgermeisterin und Beigeordnete fĂŒr Stadtentwicklung und Bau wird ermĂ€chtigt, mit der BestĂ€tigung der Vorlage die LP 1-4 zu beauftragen. Die Kosten fĂŒr die LP 1-4 betragen: - PSP „Element Kita Liliensteinstraße 1a“ (7.001960.700): 250.000 € Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Zur Sicherung der notwendigen KapazitĂ€ten gemĂ€ĂŸ dem Gesetz ĂŒber Kindertageseinrichtungen (SĂ€chsKitaG) mĂŒssen mittel- und langfristig die benötigten KindertagesstĂ€ttenkapazitĂ€ten im Stadtbezirk West zur VerfĂŒgung gestellt werden. Am Standort Liliensteinstraße 1a ist der Neubau einer Kindereinrichtung geplant. Dieser Standort soll nach Fertigstellung der Einrichtung zunĂ€chst als Auslagerungsobjekt fĂŒr den Stadtbezirk West und SĂŒd dienen. FĂŒr dieses Vorhaben soll der Planungsbeschluss gefasst werden. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011862 text: a[name="allrisSV"] - Aufgrund des besonders bedeutenden stĂ€dtebaulichen Umfeldes (Lene-Voigt-Park, denkmalgeschĂŒtzte Bebauung) und der herausragenden Bedeutung des potentiellen Schulstandortes mit Kita und Sporthalle fĂŒr den Leipziger Osten (Stadtbezirk SĂŒdost, Stadtteil Reudnitz) halten wir die DurchfĂŒhrung eines Architekturwettbewerbs fĂŒr erforderlich. text: a[name="allrisBV"] - Der Beschlussvorschlag wird ergĂ€nzt: neuer Punkt 7.: Ein Architekturwettbewerb nach RPW (Richtlinie fĂŒr Architekturwettbewerbe) wird durchgefĂŒhrt. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011861 text: a[name="allrisSV"] - Laut Beschlussvorlage vom 27.09.2ß18 zur EinfĂŒhrung der GĂ€stetaxe sollte durch die Stadtverwaltung ein Programm an Maßnahmen und Einzelprojekten aus dem Touristischen Entwicklungsplan (TEP) entwickelt werden, welche durch die Einnahmen aus der GĂ€stetaxe finanziert werden können. Wir mĂŒssen leider zur Kenntnis nehmen, dass dies in der Vorlage „Maßnahmen zur Verwendung der GĂ€stetaxe“ keinen Niederschlag findet. Es werden im Wesentlichen Maßnahmen vorgeschlagen, die ohnehin realisiert worden wĂ€ren. Ziel sollte es aber sein, dass ein Teil des GĂ€stetaxaufkommens, fĂŒr neue Angebote verwendet wird, die zur StĂ€rkung des Tourismusstandortes Leipzig geeignet sind. Um sicherzustellen, dass bis spĂ€testens 30.06.2020 innovative und sinnvolle Maßnahmen zur Verwendung der GĂ€stetaxe vorgeschlagen werden können, ist ein umfassender Prozess anzustoßen, wie diese Maßnahmen entwickelt werden können. Da dem Forum GĂ€stetaxe bei der Auswahl neuer gĂ€stetaxfĂ€higer Projekte eine wichtige Rolle zukommt, sollten dort auch Vertreter aller im Stadtrat arbeitenden Fraktionen mitwirken können. Dies gewĂ€hrleistet eine enge Anbindung an den Stadtrat, der letztendlich ĂŒber die Verwendung der GĂ€stetaxe entscheidet. text: a[name="allrisBV"] - Der OberbĂŒrgermeister wird beauftragt, bis zum 30.06.2019 ein Konzept vorzulegen, in dem ein transparentes Verfahren zur Entwicklung von Maßnahmen vorgeschlagen wird, mit denen Angebote und Einrichtungen auf dem Gebiet der touristischen Infrastruktur ausgebaut und durch die Einnahmen aus der GĂ€stetaxe finanziert werden können. In das Forum GĂ€stetaxe, dem eine bedeutende Rolle bei der Auswahl neuer gĂ€stetaxfĂ€higer Projekte zukommen soll, entsendet jede Fraktion einen Vertreter. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011823 text: a[name="allrisSV"] - Der Elternrat der Kita „Kinderhaus am Agrarpark“ in der Bornaischen Strasse 182c macht mit einem Schreiben auf die hohe Verkehrsbelastung im Umfeld der Kita aufmerksam. Die Bornaische Straße fungiert in diesem Bereich sowohl als Zubringer zur B2 ĂŒber den Goethesteig als auch in die Innenstadt. Er fordert daher die Einrichtung einer Tempo-30-Zone oder die Anordnung einer Reduzierung der Geschwindigkeit des Straßenverkehrs im Zeitraum von 6-18 Uhr. Fragen an den OBM: 1. Ist der Stadtverwaltung das Anliegen des Elternrats bekannt? 2. Hat die Stadtverwaltung die Einrichtung einer Tempo 30-Zone oder die Anordnung einer temporĂ€ren Reduzierung der Geschwindigkeit des Straßenverkehrs an dem genannten Kita-Standort geprĂŒft? Wenn ja: Mit welchem Ergebnis? 3. Wird die Stadtverwaltung die Einrichtung einer Tempo 30-Zone oder die Anordnung einer temporĂ€ren Reduzierung der Geschwindigkeit des Straßenverkehrsan dem genannten Kita-Standort prĂŒfen? Wenn ja, bis wann? Wenn nein: Warum nicht? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011822 text: a[name="allrisSV"] - Laut Antwort auf die Anfrage VI-F-02826-AW-01 sollen in Leipzig-Connewitz und in der SĂŒdvorstadt bis 2022 340 Wohneinheiten saniert werden. Mit Stand Februar 2018 wurde die Sanierung der Richard-Lehmann-Straße 39-43 angegangen. Der Fragestellerin ist bekannt, dass es bereits Planungen in Bezug auf die HĂ€user in der Teichstraße 17/19 sowie MĂŒhlholzgasse 44, 46, 48 gibt. Ich bitte um Beantwortung folgender Fragen: 1. Die Sanierung bzw. Modernisierung welcher HĂ€user wurde bis dato begonnen und abgeschlossen? Wie hat sich die Miete in den bereits sanierten/ modernisierten Objekten entwickelt? Welche VerĂ€nderungen der Miethöhe sind in den Objekten geplant, die derzeit zur Sanierung/ Modernisierung anstehen? Wie viele Mieter*innen sind infolge der Sanierungen/ Modernisierung wieder in die Wohnungen eingezogen und wie viele verzogen? 2. Welche Sanierungen und Modernisierung sind kurz-, mittel- und langfristig geplant, welche davon im leeren Zustand und welche durch Strangsanierung? FĂŒr welche Vorhaben wurden und werden Fördermittel gemĂ€ĂŸ der Richtlinie fĂŒr gebundenen Mietwohnraum in Anspruch genommen? 3. Wie hat sich der Leerstand in den betroffenen HĂ€usern seit der Antwort auf die Anfrage VI-F-05488 vom Februar 2018 entwickelt? In welchen HĂ€usern werden leer stehende Wohnungen wieder vermietet und in welchen aus welchen GrĂŒnden nicht? 4. Wie ist die Gesamtzahl der Wohneinheiten, die in Connewitz und SĂŒdvorstadt saniert bzw. modernisiert werden soll und ist der in Vorlage – VI-F-02826-AW-01 definierte Zeitrahmen (bis 2022) noch realistisch? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011808 text: a[name="allrisSV"] - Die Stadtplanung hat bei der Bewertung der Nahversorgung in den Ortsteilen und der damit zusammenhĂ€ngenden Steuerung von LebensmittelmĂ€rkten grundsĂ€tzlich drei Dimensionen im Blick: * Quantitative Dimension: Ist eine hinreichende Anzahl von Betreibern und ein angemessenes Niveau der VerkaufsflĂ€chendichte (VerhĂ€ltnis von VerkaufsflĂ€che zu Einwohnerzahl) im Ortsteil gegeben? * Qualitative Dimension: Gibt es ein gewisses Maß an Vielfalt im Hinblick auf den Betriebstypenmix (also SupermĂ€rkte und Discounter, aber nicht in Bezug auf einzelne Unternehmen)? * RĂ€umliche Dimension: Ist ein dichtes Netz von grĂ¶ĂŸeren Anbietern vorhanden, so dass kurze Wege fĂŒr den (ggf. mobilitĂ€tseingeschrĂ€nkten) Kunden gegeben sind? Wie sind die Standorte an den ÖPNV und die Wohnquartiere angebunden? Wie obiger Auflistung zu entnehmen ist, gestaltet die Stadtverwaltung entsprechend der Beschlusslage des STEP Zentren die Rahmenbedingungen fĂŒr die Ansiedlungsvorhaben im Handelsbereich und genehmigt entsprechende Vorhaben. Auf die konkrete Auswahl von Marktteilnehmern oder die Preisgestaltung der einzelnen Anbieter hat die Stadtverwaltung jedoch keinen Einfluss, da dies den KrĂ€ften des Marktes obliegt. Zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragestellungen lassen sich folgende Aussagen treffen. Zu 1. In der jĂŒngsten Fassung des STEP Zentren wurden verschiedene Steuerungsins­trumentarien fortgeschrieben, um auf die verĂ€nderten sozioökonomischen, rechtlichen und marktseitigen Rahmenbedingungen zu reagieren (z.B. Einwohner- und KaufkraftzuwĂ€chse, wachsender FlĂ€chenbedarf der Lebensmittelformate). Im Fokus der Fortschreibung stand u.a. eine Flexibilisierung der Steuerungsinstrumente, ohne dabei die wesentlichen Ziele des Schutzes und der Qualifizierung der Zentren aus den Augen zu verlieren. Die durch den Stadtratsbeschluss 2017 fortgeschriebenen SteuerungsgrundsĂ€tze des STEP Zentren sind generell bindend fĂŒr das Verwaltungshandeln und wurden demnach bereits vielfach in der Genehmigungspraxis angewandt. Exemplarisch seien diesbezĂŒglich genannt: * Die Genehmigung von diversen Vorhaben, welche in unmittelbarer rĂ€umlicher NĂ€he zu den Zentren liegen und gleichzeitig die Kriterien eines sog. „Leipziger Lebensmittelladens“ erfĂŒllen (bis 600 mÂČ VerkaufsflĂ€che). Beispielhaft wĂ€ren hier die Vorhaben der Konsumgenossenschaft an der Ecke Kochstraße / Kurt-Eisner-Straße oder der KĂ€the-Kollwitz-Straße zu nennen. * Die Genehmigung von Vorhaben in den Zentren unter Verzicht auf das Beibringen eines separaten VertrĂ€glichkeitsgutachtens, sofern diese eine GesamtverkaufsflĂ€che von 1.500 mÂČ unterschreiten. Hier können exemplarisch die Erweiterungen des Aldi Marktes in der Elsterstraße (D-Zentrum Jahnallee / Waldstraße) sowie des Rewe Marktes am Adler angefĂŒhrt werden. * Die Genehmigung von strukturprĂ€genden LebensmittelmĂ€rkten auch außerhalb der ausgewiesenen zentralen Versorgungsbereiche, sofern sie die im STEP Zentren hinterlegten Kriterien (Steuerungsgrundsatz 2) erfĂŒllen. Beispielhaft sei hier die Erweiterung des Rewe Marktes an der PĂŒchauer Straße oder der im Rahmen des Umbaus der ehemaligen Hauptpost integrierte Edeka Markt zu nennen. Zu 2. Eine konkrete Erweiterung des Lebensmittelangebotes kann im Ortsteil Neulindenau bei großflĂ€chigen nahversorgungs­relevanten Vorhaben innerhalb des im STEP Zentren ausgewiesenen zentralen Versorgungsbereiches erfolgen. Außerhalb des Zentrums wĂ€ren ferner Vorhaben, welche der Dimensionierung eines Leipziger-Lebensmittelladens entsprechen, konform zu den Zielen des STEP Zentren 2016. Die ausgedehnten Gewerbegebiete im nordwestlichen Bereich des Ortsteils Neulindenau befinden sich wiederum im Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 335. Dieser schließt zum Schutz des hier lokalisierten Gewerbes und der umgebenden Zentren eine Ansiedlung oder Erweiterung von NahversorgungsmĂ€rkten generell aus. In diesem Zusammenhang sei auf aktuell laufende Abstimmungen der Stadtverwaltung mit einem Projektentwickler zu einem konkreten Vorhaben im unmittelbaren rĂ€umlichen Zusammenhang des Zentrums Neulindenau verwiesen. Dieses Neubauvorhaben wĂŒrde bei erfolgter Realisierung die Angebotssituation im Bereich der Nahversorgung im Ortsteil signifikant verbessern. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011510 text: a[name="allrisSV"] - Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 07. April 2016 die Aufstellung des Bebauungsplanes (B-Planes) Nr. 416 „Freiladebahnhof Eutritzscher Straße / Delitzscher Straße“ beschlossen. Mit diesem Aufstellungsbeschluss wurde der Startschuss fĂŒr eines der grĂ¶ĂŸten Stadtentwicklungsprojekte in Leipzig gegeben. Der Stadtrat hat in gleicher Sitzung die Stadtverwaltung beauftragt, parallel zur Aufstellung des B-Planes Nr. 416 „Freiladebahnhof Eutritzscher Straße / Delitzscher Straße“ fĂŒr den rĂ€umlichen Geltungsbereich des B-Planes - entweder eine stĂ€dtebauliche Entwicklungsmaßnahme im Sinne von § 165 ff. BauGB einzuleiten, oder aber - durch Abschluss von vertraglichen Regelungen im Sinne der kooperativen Baulandentwicklung eine förmliche Festlegung einer stĂ€dtebaulichen Entwicklungsmaßnahme zu vermeiden. In der Sitzung des Stadtrates vom 12. April 2017 wurden die geforderten vertraglichen Regelungen als stĂ€dtebaulicher Vertrag (Planungs- und Entwicklungsvereinbarung, vgl. VI-DS-03664) beschlossen und am 26. April 2017 von den Vertragsparteien unterzeichnet. Seit diesem Zeitpunkt bildet die Planungs- und Entwicklungsvereinbarung die vertragliche Basis der kooperativen Zusammenarbeit zwischen VorhabentrĂ€ger und Stadtverwaltung im Bereich des Freiladebahnhofs Eutritzscher Straße / Delitzscher Straße. Der stĂ€dtebauliche Vertrag soll nach Beschluss des Stadtrates vom 27. September 2018 zwar unverĂ€ndert bleiben, da er sich in der Anwendung bewĂ€hrt hat, jedoch auf Grundlage des Beschlusses VI-A-06105-NF-03 zwischen Stadt und VorhabentrĂ€ger eine Ausgestaltung erfahren. Bestandteil des stĂ€dtebaulichen Vertrages ist Festlegung der Mehrstufigkeit des Planungsablaufs und des Beteiligungskonzepts. Auf dieser Grundlage wurde am 1. Juni 2017 der inhaltliche Planungsprozess mit einer StĂ€dtebauwerkstatt mit integrierter Öffentlichkeitsbeteiligung gestartet. Die mehrphasige StĂ€dtebauwerkstatt bestand dabei aus einem kooperativ-diskursiven Teil in der ersten Phase und einer individuellen Bearbeitungsphase im zweiten Teil. Aus der StĂ€dtebauwerkstatt, an der fĂŒnf interdisziplinĂ€r zusammengesetzte Teams (Architektur / Landschaftsplanung) teilnahmen, ging das Team Octagon / LOIDL-Landschaftsarchitekten am 25. August 2017 durch Juryentscheidung als Sieger hervor. Parallel wurde ein mehrstufiges Beteiligungsverfahren umgesetzt. Die Öffentlichkeitsbeteiligung richtete sich zunĂ€chst ĂŒber eine Informationsveranstaltung („BĂŒrgerforum“) an die breite Öffentlichkeit, um dann, ausgehend von einem stadtteilbezogenen Format („Nachbarschaftsforum“ mit ĂŒberwiegend lokalen Multiplikatoren), zu einer kleinteiligeren Begleitung der Werkstattformate (z.B. Beteiligung an Jurysitzungen durch „Quartiersexperten“) zu gelangen. Auch das Nachbarschaftsforum sah den spĂ€teren Siegerentwurf als geeigneten Entwurf an, um die Überlegungen der BĂŒrgerschaft umzusetzen. Nach Abschluss der StĂ€dtebauwerkstatt wurde die von der Jury mit dem ersten Rang ausgezeichnete Arbeit unter BerĂŒcksichtigung der Empfehlungen der Jury im Rahmen einer „Masterplanung“ detailliert. Der im Ergebnis des Wettbewerbs am 25. August 2017 von der Jury zur Umsetzung empfohlene Entwurf des BĂŒros Octagon zusammen mit LOIDL Landschaftsarchitekten wurde in den Folgemonaten im gesamten StĂ€dtebau und den zentralen sektoralen Themen Verkehr, Nutzungen und insbesondere der sozialen Infrastruktur durchgearbeitet, korrigiert und innerhalb der Verwaltung sowie mit dem VorhabentrĂ€ger abgestimmt. Die daraus entstandene Überarbeitung des stĂ€dtebaulichen Entwurfs wird als Masterplan bezeichnet. Die Themen stadtklimatisches Gutachten, Regenwasserbewirtschaftungskonzept, quartiersbezogenes Energiekonzept, stadtökologisches Quartierskonzept und MobilitĂ€tskonzept liegen nicht vollumfĂ€nglich vor, haben nach derzeitigen Erkenntnissen unter WĂŒrdigung der Beratungen durch alle erforderlichen FachĂ€mter jedoch keinen entscheidungserheblichen Einfluss auf StĂ€dtebau und Erschließung. Die Detaillierung der noch offenen Konzepte ist in der nĂ€chsten Arbeitsphase durch den VorhabentrĂ€ger vorzulegen und mit der Stadt abzustimmen. Nach Abschluss der Masterplanung und ErfĂŒllung der Bindungen aus VI-A-06105-NF-03 sowie erforderlicher GrundstĂŒcksgeschĂ€fte ist vorgesehen, das förmliche Aufstellungsverfahren fĂŒr den B-Plan Nr. 416 „Freiladebahnhof Eutritzscher Straße / Delitzscher Straße“ weiterzufĂŒhren. Mit den Ergebnissen der Masterplanung soll die frĂŒhzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung nach § 3 (1) BauGB und die Beteiligung der Behörden nach § 4 (1) BauGB durchgefĂŒhrt werden. text: a[name="allrisBV"] - 1. Der Stadtrat beschließt den Masterplan als Grundlage und Voraussetzung der weiteren Bauleitplanung fĂŒr den Bebauungsplan Nr. 416 „Freiladebahnhof Eutritzscher Straße / Delitzscher Straße“. 1. Der OberbĂŒrgermeister wird beauftragt, die WeiterfĂŒhrung der Bauleitplanung fĂŒr den Bebauungsplan Nr. 416 „Freiladebahnhof Eutritzscher Straße / Delitzscher Straße“ nach Abschluss der in Arbeit befindlichen Konzepte zum Thema Ökologie, der Abwicklung der notwendigen GrundstĂŒcksgeschĂ€fte und der Umsetzung des Beschlusspunktes 2 zu VI-A-06105-NF-03 („Ausgestaltung des StĂ€dtebaulichen Vertrags vom 26.04.2017“) durchzufĂŒhren. 1. Der Masterplan bildet im weiteren Verfahren die Grundlage fĂŒr das Verfahren der frĂŒhzeitigen BĂŒrgerbeteiligung nach § 3 Abs. 1 BauGB und frĂŒhzeitigen Behördenbeteiligung nach § 4 Abs. 1 im Rahmen der Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 416 „Freiladebahnhof Eutritzscher / Delitzscher Straße“. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Der Stadtrat hat 2016 die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 416 „Freiladebahnhof Eutritzscher Straße / Delitzscher Straße“ beschlossen. Mit dieser Vorlage sollen der Masterplan beschlossen und die Voraussetzungen fĂŒr die WeiterfĂŒhrung der Bauleitplanung geschaffen werden. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011435 text: a[name="allrisSV"] - Aufbauend aus den Argumentationen zum Verwaltungsstandpunkt VI-A-05611-VSP-01 hat der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 19.09.2018 beschlossen, eine Vereinbarung ausschließlich zur Ergebnissicherung des Beschlusses VI-DS-03968 und zur geregelten Zusammenarbeit zwischen der Stadt und dem VorhabentrĂ€ger bis zur Ratsversammlung am 22.11.2018 zu unterzeichnen und im 1. Quartal 2019 einen umfassenden stĂ€dtebaulichen Vertrag vorzulegen. Sollten die genannten Fristen aufgrund von UmstĂ€nden, die in der SphĂ€re des VorhabentrĂ€gers liegen verstreichen, sind die vorbereitenden Untersuchungen gem. § 165 (4) BauGB unverzĂŒglich durchzufĂŒhren. Die Vertragsparteien sind sich mittlerweile ĂŒber eine umfassende öffentlich-rechtliche Vereinbarung unter WĂŒrdigung der Beschlusslage aus VI-DS-03968 einig geworden. Die Vereinbarung erfolgt in zwei Stufen: In einem StĂ€dtebaulichen Vertrag (SV 01) zwischen der Stadt Leipzig und der BBH wurden die Ergebnisse der bisherigen Vereinbarungen festgehalten, die Zusammenarbeit zwischen beiden Parteien geregelt und dabei terminliche und organisatorische Prozessstrukturen festgelegt. Dieser Vertrag wurde am 20.11.2018 unterzeichnet. Die vorliegenden Änderungsvereinbarungen SV 02.01 und SV 02.02 regeln den Ablauf des Entwicklungsprozesses zwischen der Stadt Leipzig und dem VorhabentrĂ€ger sowie die Organisation und den Ablauf der Beteiligung und Mitwirkung der interessierten Öffentlichkeit, benennen die angestrebten Planungsziele, formulieren GrundsĂ€tze zum Einsatz planungsrechtlicher Instrumente und regeln die KostentrĂ€gerschaft fĂŒr das Projekt. Auf Wunsch des VorhabentrĂ€gers sollen in dieser Fortschreibung aus organisatorischen GrĂŒnden die TeilflĂ€chen 4, 5, 6, 5a, 5b in einem eigenstĂ€ndigen Vertragswerk (SV 02.01) gebĂŒndelt und die ĂŒbrigen TeilflĂ€chen 1, 2, 3, 7, 8, 9, 9a und 10 in einem gesonderten Vertrag ( SV 02.02) zusammengefasst werden. Folgende wesentlichen Planungsziele fĂŒr den StĂ€dtebaulichen Vertrag SV 02.01 (Teilgebiete 4, 5, 5a, 5b, 6) werden verfolgt (Auszug, vollstĂ€ndige Planungsziele siehe Anlage § 5 ff): - Errichtung von ca. 1.400 Wohnungen, hiervon ca. 30% als geförderte Wohnungen mit Mietpreis- und Belegungsbindung, sofern entsprechende Landesfördermittel zur VerfĂŒgung stehen - Errichtung von ca. 8.000 mÂČ BĂŒro- und GewerbeflĂ€chen - Standortsicherung fĂŒr eine KindertagesstĂ€tte mit 165 PlĂ€tzen - Umsetzung umfassender stadtökologischer Anforderungen - Entwicklung eines autoreduzierten Quartiers mit umweltvertrĂ€glichen MobilitĂ€tsformen - Errichtung siedlungsnaher öffentlicher GrĂŒnflĂ€chen (Stadteilpark) inklusive Ost-West-ausgerichteter fuß- und radlĂ€ufiger Querungen - Errichtung des Geh- und Radweges in Nord-SĂŒd-Ausrichtung des Stadtteilparks Folgende wesentlichen Planungsziele fĂŒr den StĂ€dtebaulichen Vertrag SV 02.02 (Teilgebiete 1,2 ,3 ,5c ,7 ,8 ,9 , 9a, 10) werden verfolgt (Auszug, vollstĂ€ndige Planungsziele siehe Anlage § 5 ff): - Errichtung von ca. 170 Wohnungen - Errichtung von ca. 140.000 mÂČ BGF BĂŒro- und GewerbeflĂ€chen - Standortsicherung fĂŒr eine dreizĂŒgige Grundschule - Standortsicherung fĂŒr eine KindertagesstĂ€tte mit 165 PlĂ€tzen - Umsetzung umfassender stadtökologischer Anforderungen - Errichtung öffentlicher GrĂŒnflĂ€chen (Stadteilpark) - Errichtung des Geh- und Radweges in Nord-SĂŒd-Ausrichtung des Stadtteilparks - Sicherung und Errichtung der BrĂŒcke verlĂ€ngerte Steinstraße als Fuß- und Radverbindung Folgender Zeitplan ist vorgesehen: Die planerische Entwicklung des Gesamtprojektes Stadtraum Bayerischer Bahnhof wird dokumentiert mit Hilfe eines „dynamischen Masterplanes“ im Sinne eines Arbeitsplanes, der laufend fortgeschrieben wird. Da jedes Teilgebiet von der Konzept- bzw. Planungsphase bis zur Realisierung eine eigenstĂ€ndige Zeitplanung hat, soll die interessierte Öffentlichkeit parallel in BĂŒrgerforen informiert werden. Bei Bedarf werden geeignete Workshopformate zur Beteiligung eingerichtet. Der Beteiligungsprozess kann frĂŒhestens ab Mitte 2019 beginnen und erstreckt sich ĂŒber einen Zeitraum von ca. 3 Jahren. Detaillierte Zeitplanungen fĂŒr alle Teilgebiete sind in den jeweiligen ZeitplĂ€nen der StĂ€dtebaulichen VertrĂ€ge (siehe Anlagen) formuliert. Vertragsstrafen bei Verzögerung sind vereinbart (siehe Anlagen § 9a). Kosten: Das Projekt fĂŒhrt schon in der Phase der stĂ€dtebaulichen Planung zu erheblichen Vorbereitungskosten. Alle erforderlichen Planungs- und Verfahrenskosten sind vom VorhabentrĂ€ger zu tragen. Hierzu zĂ€hlen unter anderem die Kosten fĂŒr informelle Planungen (z.B. Masterplanung) und formelle Planungen einschließlich fachbezogener Gutachten sowie die Aufwendungen fĂŒr die Information und Beteiligung der interessierten Öffentlichkeit. Der VorhabentrĂ€ger trĂ€gt auch die Kosten fĂŒr erforderliche Ordnungsmaßnahmen, die Kosten der notwendigen Erschließung sowie die Kosten der Herstellung der öffentlichen GrĂŒnflĂ€chen (soweit es sich nicht um Ersatzmaßnahmen CTL handelt). DarĂŒber hinaus sind vom VorhabentrĂ€ger die Kosten fĂŒr die Errichtung des gebietsinduzierten Bedarfs an KindertagesstĂ€tten – und GrundschulplĂ€tzen zu tragen. text: a[name="allrisBV"] - 1. Der Stadtrat nimmt zur Kenntnis, dass der StĂ€dtebauliche Vertrag (SV 01) zur Entwicklung des Quartiers Stadtraum Bayerischer Bahnhof zwischen der Stadt Leipzig und dem VorhabentrĂ€ger BBH Entwicklungs GmbH am 20.11.2018 unterschrieben wurde. 1. Der Stadtrat beschließt die 1. Änderungsvereinbarung zu den TeilflĂ€chen 4, 5, 5a, 5b, 6 (SV 02.01) und die 1. Änderungsvereinbarung zu den TeilflĂ€chen 1, 2, 3, 5c, 7, 8, 9, 9a und 10 (SV 02.02) zum unter Beschlusspunkt 1 genannten StĂ€dtebaulichen Vertrag (SV 01) vom 20.11.2018 zur Entwicklung des Quartiers Stadtraum Bayerischer Bahnhof zwischen der Stadt Leipzig und dem VorhabentrĂ€ger BBH Entwicklungs GmbH. 1. Der OberbĂŒrgermeister wird beauftragt, die Änderungsvereinbarungen (SV 02.01 und SV 02.02) zum StĂ€dtebaulichen Vertrag Quartiersentwicklung Stadtraum Bayerischer Bahnhof zu unterzeichnen. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011788 text: a[name="allrisSV"] - Aus der GĂ€stetaxe können bestimmte touristische Aufgaben in der Stadt Leipzig finanziert werden, die in § 34 SĂ€chsKAG definiert sind. Dies sind Maßnahmen, die der Herstellung, Anschaffung, Erweiterung und Unterhaltung der zu touristischen Zwecken bereitgestellten Einrichtungen und Anlagen der Stadt Leipzig dienen. Weiter sind zu touristischen Zwecken durchgefĂŒhrte Veranstaltungen umfasst. Dem Tourismusbegriff, der nicht zwischen Tages-und Übernachtungstourismus differenziert, unterfallen u.a.: * Tagungs-, Kongress-, Messetourismus, * GeschĂ€ftstourismus, * Kulturtourismus, * StĂ€dtetourismus, * Jugend-/Seniorentourismus. Die EinfĂŒhrung der GĂ€stetaxe trĂ€gt zur nachhaltigen StĂ€rkung des lokalen Tourismus bei, insbesondere durch die Finanzierung von Maßnahmen * zur Verbreiterung des touristischen Angebotsspektrums, * zur strategischen Neuausrichtung touristischer Ziele und Einrichtungen, * zum Ausbau der touristischen Infrastruktur, * zum Vorantreiben fortschrittlicher Initiativen, z. B. Verbesserung der ServicequalitĂ€t oder Herstellung von Barrierefreiheit. Die finanziellen Auswirkungen dieser Vorlage stellen sich wie folgt dar: -in EUR- 2019 2020 geplante ErtrĂ€ge 5.222.700 5.222.700 Aufwendungen/ Auszahlungen insgesamt 2.611.350 2.611.350 davon: Personal- und Sachaufwendungen 300.000 300.000 neue touristische Maßnahmen 2.311.350 2.311.350 Die geplanten ErtrĂ€ge aus der GĂ€stetaxe werden zu 50 % fĂŒr neue touristische Maßnahmen verwendet. Die verbleibenden 50 % fließen in den Gesamthaushalt ein und dienen der Deckung der besonderen Kosten der Einrichtungen, Anlagen und Veranstaltungen, die bereits Gegenstand der Vorkalkulation waren. Die Personal- und Sachaufwendungen einschließlich IT im Dezernat Finanzen fĂŒr die Übernahme dieser neuen Aufgabe belaufen sich auf jĂ€hrlich 300.000 EUR. Die entsprechenden Stellen sind im Rahmen der verwaltungsinternen Änderungen zum Haushaltsplanentwurf 2019/2020 berĂŒcksichtigt. Die neuen touristischen Maßnahmen werden in Höhe von 2.311.350 EUR in 2019 und 2020 veranschlagt und sind in der Anlage 1 im Einzelnen aufgefĂŒhrt. Die Ausrichtung erfolgt an den Inhalten des Touristischen Entwicklungsplans (TEP) bzw. des Integrierten Stadtentwicklungskonzept Leipzig 2030 (INSEK). Folgen bei Nichtbeschluss: Die ErtrĂ€ge aus der GĂ€stetaxe können nicht entsprechend Beschlusspunkt 4 des Ratsbeschlusses zur EinfĂŒhrung der GĂ€stetaxe fĂŒr neue gĂ€stetaxefĂ€hige Projekte verwendet werden. text: a[name="allrisBV"] - Die neuen Maßnahmen zur Verwendung der GĂ€stetaxe i. V. m. ĂŒberplanmĂ€ĂŸigen Aufwendungen/ Auszahlungen fĂŒr die Haushaltsjahre 2019 und 2020 nach § 78 SĂ€chsGemO in Anlehnung an § 79 (1) SĂ€chsGemO werden ausweislich der Anlage 1 bestĂ€tigt. Die Deckung erfolgt aus dem PSP-Element 1.100.57.5.1.01 "GĂ€stetaxe" (SK 4271 1200). Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Mit Beschluss der Ratsversammlung (VI-DS-05645-NF-03) am 27.09.2018 wurde die EinfĂŒhrung einer GĂ€stetaxe nach Maßgabe des § 34 SĂ€chsKAG ab 01.01.2019 beschlossen. Die GĂ€stetaxesatzung der Stadt Leipzig (GTS) ist mit ihrer öffentlichen Bekanntmachung im Leipziger Amtsblatt Nr. 18 vom 13.10.2018 in Kraft getreten. Ausweislich Beschlusspunkt 4 der o.g. Vorlage wird die Auswahl neuer gĂ€stetaxefĂ€higer Projekte durch die Ratsversammlung mittels Beschlussvorlage bestĂ€tigt. Dies sollte bis Ende Januar 2019 erfolgen. Die Vorlage beinhaltet in der Anlage 1 die neuen Maßnahmen zur Verwendung der GĂ€stetaxe in tabellarischer Darstellungsform. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011781 text: a[name="allrisSV"] - 1. Ziele der Vorlage Mit dieser Vorlage werden gemĂ€ĂŸ des Leipziger Corporate Governance Kodex (Ratsbeschluss RBV-1843/13 vom 11.12.2013), der Eigenbetriebssatzung sowie der Vorlage zur Steuerung der Eigenbetriebe (Ratsbeschluss RBV VI-DS-02515-NF-02 vom 18.04.2018) auch fĂŒr die Eigenbetriebe Kultur (hier: das Theater der Jungen Welt) EigentĂŒmerziele definiert. 2. GrundsĂ€tzliches zu den EigentĂŒmerzielen Eigenbetriebe sind nach deutschem Kommunalrecht Organisationseinheiten einer Gemeinde, die keine eigene Rechtspersönlichkeit besitzen, jedoch in der Regel wirtschaftlich selbststĂ€ndig sind. Sie können zu ihren Abnehmern (Benutzern) in öffentlich-rechtlichen oder privatrechtlichen Beziehungen stehen und damit Leistungsprofile im Rahmen des HGB und der Rechtsetzungshoheit (Satzungsrecht) der Kommunen aufweisen. Die Stadt Leipzig hat zur Umsetzung ihrer Aufgaben die folgenden Eigenbetriebe gegrĂŒndet: - Eigenbetrieb Gewandhaus zu Leipzig - Eigenbetrieb Oper Leipzig - Eigenbetrieb Schauspiel Leipzig - Eigenbetrieb Theater der Jungen Welt Leipzig - Eigenbetrieb Musikschule Leipzig "Johann-Sebastian-Bach" - StĂ€dtischer Eigenbetrieb Behindertenhilfe - Verbund Kommunaler Kinder- und Jugendhilfe - StĂ€dtisches Klinikum St. Georg Leipzig - Kommunaler Eigenbetrieb Engelsdorf Mit GrĂŒndung eines Eigenbetriebes legt die TrĂ€gerin Stadt Leipzig den GeschĂ€ftszweck und die zu erfĂŒllenden öffentlichen Aufgaben fĂŒr den Betrieb fest. Die Stadt Leipzig bekennt sich ausdrĂŒcklich zu ihren kommunalen Unternehmen bzw. Eigenbetrieben, stellt aber im Gegenzug auch hohe AnsprĂŒche an deren Handeln. Sie erwartet, dass nicht nur der jeweilige Satzungszweck bestmöglich erfĂŒllt wird, sondern darĂŒber hinaus den strategischen Zielstellungen der Stadt Leipzig Rechnung getragen wird. Die Kommunalwirtschaft in Deutschland bewegt sich in einem dynamischen und nicht spannungsfreien Umfeld: Einerseits sind zunehmende Rechts- und Marktanforderungen an die Unternehmenspolitik analog zur Privatwirtschaft auch bei kommunalen Unternehmen zu beobachten. Andererseits sieht sich der Eigenbetrieb als kommunales Unternehmen auch (internen) Anforderungen aus EigentĂŒmersicht gegenĂŒber; beispielsweise wenn es um die Festlegung von ZuschĂŒssen der Stadt Leipzig aus dem Ergebnis- und Finanzhaushalt geht. GemĂ€ĂŸ der gĂŒltigen Betriebssatzungsatzung, dem Leipziger Corporate Governance Kodex sowie der Steuerungsvorlage zur Steuerung der Eigenbetriebe legt die Stadt Leipzig EigentĂŒmerziele auch fĂŒr ihre Eigenbetriebe fest. EigentĂŒmerziele ordnen sich in eine Reihe von Tools zur Steuerung von Unternehmen ein. Das nachstehende Zielsystem verdeutlicht die Systematik der Beteiligungssteuerung durch Ziele, entsprechend der Logik „vom Allgemeinen zum Speziellen“. WĂ€hrend rein privatwirtschaftliche Unternehmen in erster Linie ĂŒber Finanzziele gesteuert, d. h. an ihrem ökonomischen Erfolg gemessen werden, geht es bei kommunalen Unternehmen in der Regel um die ErfĂŒllung von Sachzielen, da sie einem öffentlichen Zweck dienen. Aber auch wirtschaftliche und finanzielle Zielstellungen können Steuerungsmechanismen kommunaler Unternehmen darstellen. Streng genommen sind bereits die satzungsgemĂ€ĂŸen Aufgaben als eigentĂŒmergeprĂ€gte Oberziele zu verstehen. 3. Kurzvorstellung des Eigenbetriebs Theater der Jungen Welt SelbstverstĂ€ndnis Theater der Jungen Welt „Das TdJW ist eines der renommiertesten deutschsprachigen Kinder- und Jugendtheater. Es versteht seine Arbeit immer auch als experimentelle Plattform des Genres, sowie als theoretischen und praktischen Diskursort fĂŒr die Umsetzung eines qualitativen wie innovativen Theaters fĂŒr junge Menschen. Durch seine AktivitĂ€ten innerhalb europĂ€ischer und weltweiter Theaternetzwerke ist das gesamte Ensemble des TdJW im stĂ€ndigen Austausch mit anderen Kinder- und Jugendtheatermachern und durch eine Vielzahl von Kooperationen, Gastspielen und Festivaleinladungen national und international prĂ€sent.“ »Der Spielplan ist mit ungewöhnlichen StĂŒckentwicklungen, mit Gegenwartsdramatik und experimentellen Tanzprojekten konzipiert – die dann ein starkes Ensemble auf kontinuierlich hohem Niveau fĂŒr die BĂŒhne umsetzt.« Aus der JurybegrĂŒndung fĂŒr den Theaterpreis des Bundes 2015 So jung und innovativ die Inszenierungen sind, so traditionsreich ist das Theater der Jungen Welt Leipzig: 1946 als erstes Kindertheater in Deutschland gegrĂŒndet, feierte es 2016 sein 70. JubilĂ€um. Das Ă€lteste professionelle Kinder- und Jugendtheater Deutschlands ist mit seinem alters- und spartenĂŒbergreifenden Programm ein Ort der Vielfalt und das Stadttheater fĂŒr Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Familien in Leipzig – meist spielender Kulturbetrieb der Stadt, offenes BĂŒrgerhaus und mit ca. 500 theaterpĂ€dagogischen und partizipativen Veranstaltungen wichtiger Motor kultureller Bildung. InterdisziplinĂ€rer und interkultureller Austausch haben einen ebenso hohen Stellenwert wie enge Kooperationen mit stĂ€dtischen und ĂŒberregionalen Institutionen, Vereinen und Schulen. Über den festen Stamm von 53 festen Mitarbeitern hinaus, arbeitet das TdJW zudem mit zahlreichen GastkĂŒnstlern zusammen. Beheimatet ist das Theater der Jungen Welt am Lindenauer Markt im Leipziger Westen, wo es ĂŒber drei feste SpielstĂ€tten verfĂŒgt. Zudem wird mobil im Theaterbus, im Kindergarten oder im Klassenzimmer gespielt. Das Repertoire des Theaters der Jungen Welt umfasst ĂŒber 40 verschiedene StĂŒcke; rund 700 Vorstellungen im Jahr bilden den Spielplan. Die kontinuierlich durchgefĂŒhrten Schul- und Partizipationsprojekte, die Studentenclubs, der Theaterkinder- und der Theaterjugendclub sowie der inklusive Club Melo machen das TdJW darĂŒber hinaus zu einem offenen BĂŒrgerhaus weit ĂŒber den Repertoire-Betrieb eines herkömmlichen Stadttheaters hinaus. Eröffnet wurde das TdJW am 7. November 1946 im Weißen Saal in der Kongresshalle am Zoo und war Bestandteil des Leipziger Theaterverbunds von Oper, Schauspiel und Musikalischer Komödie. Der ursprĂŒnglich als Provisorium geplante Weiße Saal blieb ĂŒber vier Jahrzehnte Heimstatt des TdJW, bis er im August 1989 einer Brandstiftung zum Opfer fiel. Das TdJW, das im Dezember 1989 als Theater eigenstĂ€ndig wurde, verfĂŒgte somit ĂŒber keine feste SpielstĂ€tte mehr. Über zehn Jahre spielte das Theater daher interimistisch an verschiedenen Leipziger Orten, u. a. im Haus Leipzig und in einem Theaterzelt auf dem Jahrtausendfeld. 1993 beschloss der Stadtrat den Umbau des ehemaligen Hauses der Volkskunst am Lindenauer Markt zum Theaterhaus. Nach zehnjĂ€hriger, mehrfach unterbrochener Bauzeit, konnte 2003 mit der Eröffnung des »Großen Saals« die neue SpielstĂ€tte endgĂŒltig in Besitz genommen werden. Das Haus verfĂŒgt insgesamt ĂŒber drei feste SpielstĂ€tten. FĂŒr seine Arbeit wurde das TdJW mehrfach ausgezeichnet, u.a. 2015 mit dem »Theaterpreis des Bundes«, 2016 mit dem Preis des SĂ€chsischen Theatertreffens fĂŒr die Inszenierung »Crystal – Variationen ĂŒber Rausch« und mit dem Sonderpreis des SĂ€chsischen Förderpreises fĂŒr Demokratie fĂŒr die Inszenierung »Brennpunkt: X« und das langjĂ€hrige Engagement des TdJW fĂŒr eine demokratische Gesellschaft. In der Augustausgabe des Magazins »Die Deutsche BĂŒhne« fand das TdJW als einziges Kinder- und Jugendtheater ErwĂ€hnung als Theater mit der besten Gesamtleistung in der Saison 2016/17. DarĂŒber hinaus ist das Theater der Jungen Welt aufgrund seiner auch ĂŒberregionalen (bzw. internationalen) Ausrichtung von entscheidender touristischer Relevanz fĂŒr die Stadt Leipzig. 4. Betriebszweck und satzungsmĂ€ĂŸige Aufgaben Theater der Jungen Welt Der Eigenbetrieb Theater der Jungen Welt hat gemĂ€ĂŸ § 2 der Betriebssatzung nachfolgende Aufgaben: - § 2 Abs. 1: Zweck des Eigenbetriebs ist die Förderung von Kunst und Kultur und das Erbringen soziokultureller Leistungen insbesondere fĂŒr Kinder und Jugendliche. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch den Betrieb und die Bewirtschaftung eines Theaters. Das Theater der Jungen Welt versteht sich auch als Anreger theaterspezifischer AktivitĂ€ten fĂŒr SchĂŒler, Erzieher und Erziehende und widmet sich dem generationsĂŒbergreifenden Dialog, sowohl als Produzent als auch Veranstalter, in enger Vernetzung mit KindergĂ€rten, Schulen und entsprechenden Institutionen und Vereinen, lokal wie regional. - § 2 Abs. 2: Aufgabe ist auch die optimale Nutzung der eigenen SpielstĂ€tten unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten. - § 2 Abs. 3: Zur ErfĂŒllung seiner Aufgaben kann sich der Eigenbetrieb Dritter bedienen und/oder mit Dritten zusammenarbeiten, z. B. im Rahmen von Kooperationen. 5. Bereits beschlossene Ziele / Zielvorgaben seitens der Stadt Leipzig Strukturelle und finanzielle Rahmenbedingungen der Eigenbetriebe Kultur fĂŒr den Zeitraum 2016 bis 2020 (Finanzziel): Mit dem Beschluss des Stadtrates zur Vorlage DS-VI-01556-NF -02 vom 21.09.2016 wurde die Grundfinanzierung des Theaters der Jungen Welt fĂŒr die Jahre 2016 bis 2020 gesichert. Im Gegenzug dessen verpflichtet sich das Theater der Jungen Welt, mit den Zuweisungen der Stadt auszukommen und das Finanzziel einzuhalten. Da das Theater der Jungen Welt Tarifsteigerungen nicht selbst erwirtschaften kann, wird die Basisfinanzierung in den nĂ€chsten vier Jahren auch durch den vollen Ausgleich der Tariferhöhungen durch die Stadt Leipzig gewĂ€hrleistet. Der Beschluss sichert zudem die laufenden Instandhaltungen und ermöglicht dem Theater der Jungen Welt, AntrĂ€ge auf Finanzierung darĂŒberhinausgehender Instandhaltungs- und Investitionsvorhaben zu stellen. Vom Theater der Jungen Welt erwirtschaftete JahresĂŒberschĂŒsse mĂŒssen nicht an den stĂ€dtischen Haushalt abgefĂŒhrt werden, damit ein Risikopuffer aufgebaut werden und weitergehende Instandhaltungsmaßnahmen durchgefĂŒhrt werden können. Kulturentwicklungsplan der Stadt Leipzig 2016 bis 2020 Der vom Stadtrat in der Ratsversammlung vom 21. September 20161 zur Kenntnis genommene Kulturentwicklungsplan[1] 2016 bis 2020 misst dem Theater der Jungen Welt eine besondere Stellung bei den Möglichkeiten der Inklusion in alle Richtungen bei. s. Kulturentwicklungsplan Punkt 2.2. Ziele der kommenden Jahre sind die weitere Etablierung des Theaters der Jungen Welt als ein kulturelles Zentrum der Stadt. Durch den Umzug des freien Theaters LOFFT auf das GelĂ€nde der Leipziger Baumwollspinnerei erhĂ€lt das TdJW neue FlĂ€chen, die zukĂŒnftig inhaltlich zu besetzen sind. Die ausgesprochen hohe QualitĂ€t bei der altersgemĂ€ĂŸen Vermittlung eines Ă€sthetisch anspruchsvollen Theaterangebots fĂŒr Kinder und Jugendliche soll weiter gefestigt werden. Überdies wird das TdJW die außerschulischen Lernorte sowie die interkulturelle und internationale Profilierung des Hauses durch Kooperationen im europĂ€ischen und außereuropĂ€ischen Ausland weiterentwickeln. Seit der Spielzeit 2015/16 firmiert die TheaterpĂ€dagogik unter dem Namen „Junge Wildnis“. Fernab gĂ€ngiger Klischees von Schönheit und Talent, Klugheit und NormalitĂ€t interessiert sie sich fĂŒr das andere und die Andersdenkenden. Die TheaterpĂ€dagogik sucht nach Inklusionen in alle Richtungen. DarĂŒber hinaus machen die Schul- und Partizipationsprojekte, die Studentenclubs, der Theaterkinder- und der Theaterjugendclub das TdJW zu einem offenen Haus weit ĂŒber den Repertoirebetrieb hinaus. Die Vorstellungsangebote werden durch eine intensive und umfassende theaterpĂ€dagogische Arbeit ergĂ€nzt. 6. Rolle des Theaters der Jungen Welt beim zukĂŒnftigen INSEK Programm Leipzig 2030 Mit dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept Leipzig 2030 (INSEK) werden fĂŒr die Herausforderungen einer wachsenden Stadt Ziele formuliert – sowohl fachliche Ziele im „Zielbild fĂŒr Leipzig 2030“ als auch stadtrĂ€umliche Schwerpunkte. Das INSEK baut hierbei auf vorhandene fachliche Planungen auf und vernetzt sie. Es bildet damit die ganzheitliche Entwicklungsstrategie fĂŒr die Stadt Leipzig ab und verfolgt eine fachĂŒbergreifende und kooperative Stadtentwicklung. Strategische Oberziele wie „Leipzig setzt auf LebensqualitĂ€t“, „Leipzig besteht im Wettbewerb“, „Leipzig stĂ€rkt seine InternationalitĂ€t“ und „Leipzig schafft soziale StabilitĂ€t“ werden durch das maßnahmenkonkrete Fachkonzept Kultur untersetzt. Hierbei ist das Theater der Jungen Welt Teil der Gesamtstrategie. Die unter Punkt 7 definierten EigentĂŒmerziele leiten sich aus dem INSEK ab und werden durch das Theater der Jungen Welt als stĂ€dtischer Eigenbetrieb erfĂŒllt. 7. EigentĂŒmerziele fĂŒr das Theater der Jungen Welt Die EigentĂŒmerziele fĂŒr den Eigenbetrieb Theater der Jungen Welt sind eingebettet in die Oberziele des fortgeschriebenen Stadtentwicklungskonzepts (INSEK), dem Fachkonzept Kultur sowie der Gesamtstrategie der Stadt Leipzig. Die unter Beteiligung der Betriebsleitung des Theaters der Jungen Welt erarbeiteten EigentĂŒmerziele sind auf unbestimmte Zeit ausgerichtet, können jedoch zu gegebener Zeit evaluiert und im Falle notwendiger VerĂ€nderungen entsprechend angepasst werden. HierĂŒber entscheidet der Betriebsausschuss KulturstĂ€tten. Der Betrieb des Theaters der Jungen Welt ist in Übereinstimmung mit den EigentĂŒmerzielen zu fĂŒhren. Die EigentĂŒmerziele bilden die Grundlage fĂŒr das von der Betriebsleitung vorzulegende strategische Unternehmenskonzept. Das strategische Unternehmenskonzept soll die in dieser Vorlage formulierten EigentĂŒmerziele konkretisieren und die inhaltlich fachlichen Aufgaben des Eigenbetriebs darstellen. Die EigentĂŒmerziele gewĂ€hren die fachlich-inhaltliche Freiheit der Betriebsleitung in vollem Umfang entsprechend der Satzung des Eigenbetriebes. Die folgenden Sachziele werden festgelegt: Ziel 1: BetriebsfĂŒhrung des Eigenbetriebes Aufgrund ihrer GrĂ¶ĂŸe, KomplexitĂ€t und kĂŒnstlerischen Spezifik wurden die Kulturbetriebe mit dem Ziel in die Rechtsform eines Eigenbetriebes ĂŒberfĂŒhrt, so dass die Schaffung wirtschaftlich eigenstĂ€ndiger Entscheidungsstrukturen eine höhere FlexibilitĂ€t und Effizienz ermöglicht, als innerhalb der Kernverwaltung der Stadt Leipzig möglich gewesen wĂ€re. Eine wirtschaftlich eigenstĂ€ndige BetriebsfĂŒhrung des Hauses trĂ€gt gleichfalls dazu bei, dass eine Optimierung der ErtrĂ€ge und Aufwendungen des Eigenbetriebes dahingehend erfolgen kann, dass die ErfĂŒllung der satzungsgemĂ€ĂŸen Aufgaben auf möglichst wirtschaftliche und effiziente Art und Weise umgesetzt wird. Die gezielte Optimierung der Eigenfinanzierungskraft (bspw. durch das Erschließen wirtschaftlicher Synergien, Drittmittelakquise etc.) stellt eine fortlaufende Aufgabe der Betriebsleitung des Eigenbetriebes dar. Zur Umsetzung seiner satzungsgemĂ€ĂŸen Aufgaben werden dem Eigenbetrieb Zuweisungen der Stadt Leipzig ausgereicht, ĂŒber deren Höhe gesondert vom Stadtrat zu beschließen ist. Im Gegenzug verpflichtet sich der Eigenbetrieb, mit den vom Stadtrat beschlossenen stĂ€dtischen Zuweisungen entsprechend der Finanzierungsvereinbarung auszukommen. Ziel 2: KontinuitĂ€t und QualitĂ€t Durch kontinuierlich qualitative und effiziente Arbeit hat das TdJW Beispielfunktion und Leuchtturmstatus mit erheblicher Strahlkraft als Kinder- und Jugendtheater erlangt und wirkt dabei nachweislich tief in die Stadtgesellschaft hinein. Die Stabilisierung und Weiterentwicklung des TdJW auf diesem Weg ist wichtigste Zielstellung. Gleiches gilt fĂŒr die erlangte Botschafterfunktion des TdJW national und international. Über folgende Kennzahlen soll der Erfolg von Ziel 2 gemessen werden: - Anzahl Besucher - Anzahl Kooperationen in der Stadt, - Anzahl Kooperationen national und international - Gastspieleinladungen je Spielzeit, Die Ergebnisse werden u. a. im Rahmen der Halbjahresberichterstattungen des Theaters der Jungen Welt vorgestellt. Ziel 3: Partizipation und kulturelle Teilhabe Das TdJW soll seine partizipativen Angebote und AktivitĂ€ten zur kulturellen Teilhabe auch im Hinblick auf Integration und Inklusion fĂŒr ein zukunftsgerichtetes Miteinander fĂŒr die Leipziger und den Kulturraum intensivieren und ausbauen. Dabei gilt es die Volkstheaterfunktion zu stĂ€rken, die sich aus der Tatsache ableiten lĂ€sst, dass kein anderer Eigenbetrieb in der Lage ist, mehr Besucher aus dem altersbezogenen Bevölkerungsdurchschnitt erreichen zu können und so in die Stadtgesellschaft als Ausgleichsfaktor fĂŒr Chancengleichheit, Partizipation, Inklusion h ineinwirkt und somit integrativ tĂ€tig ist. Wobei es hier weniger um QuantitĂ€t geht, sondern um den schrittweisen Aus- und Aufbau von Projekten auf Augenhöhe mit nachhaltiger Wirkung. Über folgende Kennzahlen soll der Erfolg von Ziel 3 gemessen werden: - Anzahl mobiler Produktionen in Schulen und KindergĂ€rten, - Anzahl Teilnehmer an TheaterpĂ€dagogischen Vermittlungsangeboten, - Anzahl theaterpĂ€dagogischer Projekte je Spielzeit im Umland, - Anzahl Gruppenbesucher/ Gesamtbesucher Ziel 4: Ort der kulturellen Vielfalt Das TdJW soll mit seinen vielfĂ€ltigen Angeboten ein offener, anziehender und lebendiger kultureller Ort sein. Die BĂŒrgerhausfunktion als attestierter »Ort der Vielfalt« ist daher im Sinne der Demokratiebildung als dauerhaftes Ziel zu setzen und unterstĂŒtzend auszubauen. Perspektivisch soll eine noch stĂ€rkere Flankierung durch die Stadtteilbespielung dazu beitragen. Das TdJW erschließt weitere Spielorte in Leipzig und entwickelt adĂ€quate, neue Formate und Angebote, die in den Quartieren fußlĂ€ufig erreichbar sind und zur ToleranzstĂ€rkung, Demokratiebildung und Regulation von Konfliktpotenzialen in der Stadtgesellschaft sowie in Schulen dienen. Über folgende Kennzahlen soll der Erfolg von Ziel 4 gemessen werden: - Anzahl Kooperationen mit stĂ€dtischen Initiativen/Vereinen - Anzahl Einmietungen - Anzahl Formate/Angebote in Stadtteilen Ziel 5: Beitrag zu qualitativer DiversitĂ€t Das Theater setzt sich zum Ziel die begonnenen BrĂŒcken mit unterschiedlichsten Partnern der Stadtgesellschaft jenseits der Kultur weiter auszubauen und auch hier einen wesentlichen Beitrag zum Bewusstsein qualitativer DiversitĂ€t einer Stadtgesellschaft beizutragen. Über folgende Kennzahl soll der Erfolg von Ziel 5 gemessen werden: - Anzahl internationaler kĂŒnstlerischer Partner - Anzahl Kooperationen außerhalb der kulturellen Akteure der Stadt Die Kennzahlen werden jĂ€hrlich im Rahmen der Halbjahresberichterstattung sowie im Rahmen des Jahresabschlusses ausgewertet. ------------------------------- [1] ZukĂŒnftig wird die Kulturentwicklungsplanung der Stadt Leipzig im Fachkonzept Kultur aufgehen. text: a[name="allrisBV"] - 1. Die Ratsversammlung beschließt fĂŒr den stĂ€dtischen Eigenbetrieb Theater der Jungen Welt gemĂ€ĂŸ Punkt 7 der Vorlage die folgenden EigentĂŒmerziele: „BetriebsfĂŒhrung des Eigenbetriebes, KontinuitĂ€t und QualitĂ€t, Partizipation und kulturelle Teilhabe, Ort der kulturellen Vielfalt sowie Beitrag zu qualitativer DiversitĂ€t“. 2. Das strategische Unternehmenskonzept des Theaters der Jungen Welt wird dem Stadtrat nach Beschlussfassung der EigentĂŒmerziele vorgelegt. 3. Die EigentĂŒmerziele gelten grundsĂ€tzlich fĂŒr unbestimmte Zeit. Eine PrĂŒfung auf Evaluation wird fortlaufend durchgefĂŒhrt. Eine Anpassung der Zielvorgaben bei sich Ă€ndernden Rahmenbedingungen ist jederzeit möglich. HierĂŒber entscheidet der Betriebsausschuss KulturstĂ€tten. Im Betriebsausschuss KulturstĂ€tten wird - auch bei sich nicht geĂ€nderten Rahmenbedingen – entschieden, ob die EigentĂŒmerziele nach einem bestimmten Zeitraum (beispielsweise 5 Jahren) grundsĂ€tzlich evaluiert werden sollen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011780 text: a[name="allrisSV"] - 1. Ziele der Vorlage Mit dieser Vorlage werden gemĂ€ĂŸ des Leipziger Corporate Governance Kodex (Ratsbeschluss RBV-1843/13 vom 11.12.2013), der Eigenbetriebssatzung sowie der sich in Erarbeitung befindlichen Neufassung der Steuerungsvorlage zur Steuerung der Eigenbetriebe auch fĂŒr die Eigenbetriebe Kultur (hier: Schauspiel Leipzig) EigentĂŒmerziele definiert. 2. GrundsĂ€tzliches zu den EigentĂŒmerzielen Eigenbetriebe sind nach deutschem Kommunalrecht Organisationseinheiten einer Gemeinde, die keine eigene Rechtspersönlichkeit besitzen, jedoch in der Regel wirtschaftlich selbststĂ€ndig sind. Sie können zu ihren Abnehmern (Benutzern) in öffentlich-rechtlichen oder privatrechtlichen Beziehungen stehen und damit Leistungsprofile im Rahmen des HGB und der Rechtsetzungshoheit (Satzungsrecht) der Kommunen aufweisen. Die Stadt Leipzig hat zur Umsetzung ihrer Aufgaben die folgenden Eigenbetriebe gegrĂŒndet: - Eigenbetrieb Gewandhaus zu Leipzig - Eigenbetrieb Oper Leipzig - Eigenbetrieb Schauspiel Leipzig - Eigenbetrieb Theater der Jungen Welt Leipzig - Eigenbetrieb Musikschule Leipzig "Johann-Sebastian-Bach" - StĂ€dtischer Eigenbetrieb Behindertenhilfe - Verbund Kommunaler Kinder- und Jugendhilfe - StĂ€dtisches Klinikum St. Georg Leipzig - Kommunaler Eigenbetrieb Engelsdorf. Mit GrĂŒndung eines Eigenbetriebes legt die TrĂ€gerin Stadt Leipzig den GeschĂ€ftszweck und die zu erfĂŒllenden öffentlichen Aufgaben fĂŒr den Betrieb fest. Die Stadt Leipzig bekennt sich ausdrĂŒcklich zu ihren kommunalen Unternehmen bzw. Eigenbetrieben, stellt aber im Gegenzug auch hohe AnsprĂŒche an deren Handeln. Sie erwartet, dass nicht nur der jeweilige Satzungszweck bestmöglich erfĂŒllt wird, sondern darĂŒber hinaus den strategischen Zielstellungen der Stadt Leipzig Rechnung getragen wird. Die Kommunalwirtschaft in Deutschland bewegt sich in einem dynamischen und nicht spannungsfreien Umfeld: Einerseits sind zunehmende Rechts- und Marktanforderungen an die Unternehmenspolitik analog zur Privatwirtschaft auch bei kommunalen Unternehmen zu beobachten. Andererseits sieht sich der Eigenbetrieb als kommunales Unternehmen auch (internen) Anforderungen aus EigentĂŒmersicht gegenĂŒber; beispielsweise wenn es um die Festlegung von ZuschĂŒssen der Stadt Leipzig aus dem Ergebnis- und Finanzhaushalt geht. GemĂ€ĂŸ der gĂŒltigen Betriebssatzungsatzung, dem Leipziger Corporate Governance Kodex sowie der Steuerungsvorlage zur Steuerung der Eigenbetriebe legt die Stadt Leipzig EigentĂŒmerziele auch fĂŒr ihre Eigenbetriebe fest. EigentĂŒmerziele ordnen sich in eine Reihe von Tools zur Steuerung von Unternehmen ein. Das nachstehende Zielsystem verdeutlicht die Systematik der Beteiligungssteuerung durch Ziele, entsprechend der Logik „vom Allgemeinen zum Speziellen“. WĂ€hrend rein privatwirtschaftliche Unternehmen in erster Linie ĂŒber Finanzziele gesteuert, d. h. an ihrem ökonomischen Erfolg gemessen werden, geht es bei kommunalen Unternehmen in der Regel um die ErfĂŒllung von Sachzielen, da sie einem öffentlichen Zweck dienen. Aber auch wirtschaftliche und finanzielle Zielstellungen können Steuerungsmechanismen kommunaler Unternehmen darstellen. Streng genommen sind bereits die satzungsgemĂ€ĂŸen Aufgaben als eigentĂŒmergeprĂ€gte Oberziele zu verstehen. 3. Kurzvorstellung des Eigenbetriebes Schauspiel Leipzig SelbstverstĂ€ndnis Schauspiel Leipzig: „Das Schauspiel Leipzig versteht sich als Stadttheater fĂŒr alle Leipzigerinnen und Leipziger und als Ort fĂŒr eine ebenso vielfĂ€ltige wie differenzierte inhaltliche und Ă€sthetische Auseinandersetzung mit der Gegenwart und ihren Themen. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Förderung der Gegenwartsdramatik, fĂŒr die mit der „Diskothek“ eine eigene SpielstĂ€tte reserviert ist. Die „Residenz“ fungiert als SpielstĂ€tte und Schnittstelle zur Vernetzung mit frei arbeitenden Performance-Gruppen. Vorreiter ist das Schauspiel Leipzig auch im Bereich der Inklusion: Als regelmĂ€ĂŸiges Spielplanangebot gibt es Vorstellungen mit Live-Audiodeskription speziell fĂŒr blinde und sehbeeintrĂ€chtigte Menschen. Auch Vorstellungen mit GebĂ€rdensprache sowie SimultanĂŒbersetzungen werden angeboten.“ Historie Das im Jahr 1766 unter der Leitung Heinrich Gottfried Kochs eröffnete Comödienhaus an der Rannischen Bastei, dem heutigen Richard-Wagner-Platz, war das erste feste innerstĂ€dtische Theaterhaus Leipzigs. Durch eine Initiative der Leipziger BĂŒrger wurde das Theater, das phasenweise als Ableger der Dresdener HofbĂŒhne fungierte, im Jahr 1817 umgebaut und als Theater der Stadt Leipzig (Altes Theater) neu eröffnet. Einen Höhepunkt der frĂŒhen Leipziger Theatergeschichte stellte die UrauffĂŒhrung von Friedrich Schillers „Johanna von Orleans“ 1801 dar. Aufsehen erregte auch die UrauffĂŒhrung von Bertolt Brechts FrĂŒhwerk „Baal“, das nach seiner Premiere vom Magistrat der Stadt verboten wurde. Bis ins Jahr 1912 wurde das Alte Theater, das inzwischen der Stadt gehörte, an einen Unternehmer verpachtet und auf privatwirtschaftlicher Basis betrieben. 1902 eröffnete das Centraltheater an der Stelle des heutigen Schauspielhauses als privater Theaterbau seine Pforten und wurde ab 1906 ĂŒberwiegend als OperettenbĂŒhne genutzt. Als 1912 die in stĂ€dtischer TrĂ€gerschaft befindlichen Theater („Altes Theater“ sowie das an der Stelle des heutigen Opernhaus befindliche „Neue Theater“) unter eine stĂ€dtische Generalintendanz gestellt wurden, mietete die Stadt die OperettenbĂŒhne des Centraltheaters als zusĂ€tzliche Einnahmequelle hinzu. Nachdem im Zweiten Weltkrieg ein Großteil der Theaterstandorte in Leipzig zerstört wurden, begann die Suche der Leipziger Theater nach geeigneten SpielstĂ€tten, welche schließlich zu einer Anmietung des notdĂŒrftig wiederhergestellten Centraltheaters durch die Stadt Leipzig im Jahr 1945 fĂŒhrte. Das stĂ€dtische Schauspiel eröffnete seine neue feste BĂŒhne an der Ecke Bosestraße/Gottschedstraße am 19. Dezember 1945 mit Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“. Es folgten Inszenierungen von Brechts „Die Dreigroschenoper“, Lessings „Nathan der Weise“ und Gogols „Die Heirat“, allerdings war die Spielgenehmigung zunĂ€chst nur bis 1950 erteilt worden. Nach der GrĂŒndung der DDR wurden, in der Spielzeit 1950/51, alle Leipziger Theater unter einer einheitlichen Generalintendanz zusammengefasst. In den Jahren 1954 bis 1957 wurde der Wiederaufbau des Schauspielhauses in drei Abschnitten ausgefĂŒhrt. Hierzu zĂ€hlten ein Neubauteil am Dittrichring, in dem u.a. die KostĂŒmwerkstĂ€tten untergebracht wurden, das BĂŒhnenhaus an der Bosestraße und der Zuschauertrakt zwischen Bosestraße und Gottschedstraße. Es entstand, entsprechend der vorherrschenden Strömung der DDR-Architektur der damaligen Zeit, ein neoklassizistisch anmutendes Bauwerk, das heute unter Denkmalschutz steht. Eingeweiht wurde die vergrĂ¶ĂŸerte SpielflĂ€che mit einer Inszenierung von Schillers „Wallenstein“ am 1. MĂ€rz 1957. Nach der Auflösung des Verbundes der Leipziger BĂŒhnen nach der politischen Wende 1989 plante das nun wieder eigenstĂ€ndige Schauspiel ein „Theater der Alternativen“, das unterschiedlichen Anschauungen Raum geben und sowohl fĂŒr Experimentelles als auch fĂŒr BewĂ€hrtes offen sein wollte. Entwicklung der SpielstĂ€tten Neben der HauptbĂŒhne des Schauspiel Leipzig, die seit 2013 669 Zuschauer fasst, existieren innerhalb des Hauses und auf dem GelĂ€nde der ehemaligen Baumwollspinnerei weitere SpielstĂ€tten, die Raum fĂŒr moderne Dramatik und performative Formate bieten. Die HinterbĂŒhne (vormals Theater hinterm Eisernen) zeichnet sich durch die besondere NĂ€he zu den Darstellern aus. Die SpielstĂ€tte „Diskothek“, die im November 2017 mit Elfriede Jelineks „Wolken.Heim“ eröffnet wurde, ist in ihrer Programmatik, als SpielstĂ€tte ausschließlich der zeitgenössischen Dramatik verpflichtet zu sein und diese oft als Ur- oder ErstauffĂŒhrungen zu zeigen, in dieser konzeptionellen Verdichtung und in ihrer QualitĂ€t einzigartig in der deutschsprachigen Theaterlandschaft. Die SpielstĂ€tte „Residenz“ auf dem Areal der Baumwollspinnerei hat sich als gefragter Partner fĂŒr freie Performance-Gruppen etabliert und ist damit einer der bundesweit beispielhaften Orte fĂŒr die Zusammenarbeit zweier prĂ€gender Produktionsweisen, freier und institutioneller Theaterarbeit. Dabei entwickelt sich die Residenz zur Schnittstelle zwischen nicht nur Leipziger, sondern auch bundes- und europaweiter freier Szene und dem Schauspiel Leipzig. Ein regelmĂ€ĂŸiger AuffĂŒhrungsort des Sommertheaters des Schauspiel Leipzig ist das Gohliser Schlösschen. Seit dem Jahr 2014 besteht darĂŒber hinaus eine enge Kooperation mit dem Zoo Leipzig, in der bislang bereits die Produktionen „Das Dschungelbuch“, „Die 12 Monate“ sowie „Die Konferenz der Tiere“ realisiert wurden. VerĂ€nderung des Besucheranspruchs GegenwĂ€rtig gehört Leipzig zu den wachsenden StĂ€dten in Deutschland, die im Fokus des Interesses vieler Menschen stehen. Infolgedessen nimmt unter anderem auch der Grad an InternationalitĂ€t stetig zu. Eine breite und vielfĂ€ltige Basis an Zuschauerinnen und Zuschauern in Entsprechung der differenzierten Facetten der Leipziger BĂŒrgergesellschaft fĂŒr das Haus zu interessieren, wird auch weiterhin das SelbstverstĂ€ndnis des Schauspiels sein. Die Leipziger werden durch das zuzugsbedingte Bevölkerungswachstum statistisch immer jĂŒnger (Durchschnittsalter: 42,8 Jahre), was sich auch an der Altersstruktur der Besucher des Schauspiel Leipzig widerspiegelt: das Durchschnittsalter betrĂ€gt aktuell 38,5 Jahre . Der „typische Besucher“ kommt nicht allein, sondern mit dem Partner oder mit Freunden. Daraus resultieren Anpassungen in der Strategie der Ansprache der Besucher (z. B. ĂŒber soziale Medien) und die Auseinandersetzung mit dem Umstand, dass der Theaterbesuch in Konkurrenz mit vielen weiteren Freizeitgestaltungsmöglichkeiten wie Kinos, Festivals, Konzerten und Ausstellungsbesuchen steht. Hierauf muss sich das Schauspiel programmatisch, organisatorisch und durch den Ausbau passender Begleitangebote einstellen. Auch die FortfĂŒhrung und Erweiterung inklusiver Formate, etwa im Bereich der Audiodeskription fĂŒr sehbehinderte Besucher, werden auch kĂŒnftig einen besonderen Stellenwert haben. DarĂŒber hinaus ist das Schauspiel aufgrund seiner auch ĂŒberregionalen (bzw. internationalen) Ausrichtung von entscheidender touristischer Relevanz fĂŒr die Stadt Leipzig. 4. Betriebszweck und satzungsgemĂ€ĂŸe Aufgaben des Schauspiel Dem Eigenbetrieb Schauspiel obliegen gemĂ€ĂŸ der am 25.02.2015 beschlossenen Betriebssatzung folgende Aufgaben: - § 2 Abs. 1: Zweck des Eigenbetriebes ist die Pflege und Förderung von Kunst und Kultur. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch den Betrieb und die Bewirtschaftung eines Theaters (Schauspielhaus und NebenspielstĂ€tten). - § 2 Abs. 2: Aufgabe ist auch die optimale Nutzung eigener SpielstĂ€tten unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten. - § 2 Abs. 3: Der Eigenbetrieb kann im Rahmen der Gesetze Leistungen fĂŒr Dritte erbringen. Die Aufgaben gem. Satz 1 dienen der Mittelbeschaffung fĂŒr die steuerbegĂŒnstigten Zwecke. - § 2 Abs. 4: Zur ErfĂŒllung seiner Aufgaben kann sich der Eigenbetrieb Dritter bedienen und/oder mit Dritten zusammenarbeiten, z.B. im Rahmen von Kooperationen, Koproduktionen und Gastspielen. 5. Bereits beschlossene Ziele/Zielvorgaben seitens der Stadt Strukturelle und finanzielle Rahmenbedingungen der Eigenbetriebe Kultur fĂŒr den Zeitraum 2016 bis 2020 (Finanzziel): Mit dem Beschluss des Stadtrates zur Vorlage DS-VI-01556-NF-02 vom 21.09.2016 wurde die Grundfinanzierung des Schauspiel fĂŒr die Jahre 2016 bis 2020 gesichert. Im Gegenzug dessen verpflichtet sich das Schauspiel, mit den Zuweisungen der Stadt auszukommen und das Finanzziel einzuhalten. Da das Schauspiel Tarifsteigerungen nicht selbst erwirtschaften kann, wird die Basisfinanzierung in den nĂ€chsten vier Jahren auch durch den vollen Ausgleich der Tariferhöhungen durch die Stadt Leipzig gewĂ€hrleistet. Der Beschluss sichert zudem die laufenden Instandhaltungen und ermöglicht dem Schauspiel, AntrĂ€ge auf Finanzierung darĂŒber hinausgehender Instandhaltungs- und Investitionsvorhaben zu stellen. Vom Schauspiel erwirtschaftete JahresĂŒberschĂŒsse mĂŒssen nicht an den stĂ€dtischen Haushalt abgefĂŒhrt werden, damit ein Risikopuffer aufgebaut werden kann und weitergehende Instandhaltungsmaßnahmen durchgefĂŒhrt werden können. Kulturentwicklungsplan 2016-2020 Der vom Stadtrat in der Ratsversammlung vom 21. September 2016 zur Kenntnis genommene Kulturentwicklungsplan[1] 2016 bis 2020 misst dem Schauspiel eine besondere Stellung als Experimentierraum fĂŒr die darstellenden KĂŒnste bei. Die enorme Bandbreite in der Definition von Schauspiel, die vom Klassiker bis zur UrauffĂŒhrung eines Gegenwartstexts reicht, vom Literaturtheater bis hin zu experimentellen und nichtwortbasierten Theaterformen, wird weiterhin die Arbeit des Hauses bestimmen. 6. Die Rolle des Schauspiel beim zukĂŒnftigen INSEK Programm Leipzig 2030 Mit dem integrierten Stadtentwicklungskonzept Leipzig 2030 (INSEK) werden fĂŒr die Herausforderungen einer wachsenden Stadt Ziele formuliert – sowohl fachliche Ziele im „Zielbild fĂŒr Leipzig 2030“ als auch stadtrĂ€umliche Schwerpunkte. Das INSEK baut hierbei auf vorhandene fachliche Planungen auf und vernetzt sie. Es bildet damit die ganzheitliche Entwicklungsstrategie fĂŒr die Stadt Leipzig ab und verfolgt eine fachĂŒbergreifende und kooperative Stadtentwicklung. Strategische Oberziele wie „Leipzig setzt auf LebensqualitĂ€t“, „Leipzig besteht im Wettbewerb“, „Leipzig stĂ€rkt seine InternationalitĂ€t“ und „Leipzig schafft soziale StabilitĂ€t“ werden durch das maßnahmenkonkrete Fachkonzept Kultur untersetzt. Hierbei ist die Musikschule Teil der Gesamtstrategie. Die unter Punkt 7 definierten EigentĂŒmerziele leiten sich aus dem INSEK ab und werden durch die Musikschule als stĂ€dtischer Eigenbetrieb erfĂŒllt. 7. EigentĂŒmerziele der Stadt fĂŒr das Schauspiel Leipzig Die EigentĂŒmerziele fĂŒr den Eigenbetrieb Schauspiel sind eingebettet in die Oberziele des fortgeschriebenen Stadtentwicklungskonzepts (INSEK), das Fachkonzept Kultur sowie die Gesamtstrategie der Stadt Leipzig. Die unter Beteiligung der Betriebsleitung des Schauspiel erarbeiteten EigentĂŒmerziele sind auf unbestimmte Zeit ausgerichtet, können jedoch zu gegebener Zeit evaluiert und im Falle notwendiger VerĂ€nderungen entsprechend angepasst werden. HierĂŒber entscheidet der Betriebsausschuss KulturstĂ€tten. Der Betrieb des Schauspiel ist in Übereinstimmung mit den EigentĂŒmerzielen zu fĂŒhren. Die EigentĂŒmerziele bilden die Grundlage fĂŒr das von der Betriebsleitung vorzulegende strategische Unternehmenskonzept. Das strategische Unternehmenskonzept soll die in dieser Vorlage formulierten EigentĂŒmerziele konkretisieren und die inhaltlich fachlichen Aufgaben des Eigenbetriebs darstellen. Die EigentĂŒmerziele gewĂ€hren die grundrechtlich verankerte kĂŒnstlerische Freiheit des Schauspiel in vollem Umfang entsprechend der Satzung des Eigenbetriebes. Bei der Programmgestaltung und der Verpflichtung von KĂŒnstlern und GĂ€sten ist das Schauspiel frei. SelbstverstĂ€ndnis des Schauspiel Im Fokus der strategischen Zielrichtungen steht daher in erster Linie die kĂŒnstlerische Entwicklung des Hauses als Ort, an dem und mit dem eine kĂŒnstlerische Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen stattfinden kann und muss. Daneben liegt ein weiteres Augenmerk auf der Kooperation mit der freien Szene und der Zusammenarbeit mit freien KĂŒnstlern. Diese Kooperationen sollen auch zukĂŒnftig weiter ausgebaut werden. Neben dem inhaltlichen Diskurs soll das Schauspiel auch die kĂŒnstlerische DiversitĂ€t aufrechterhalten und weiter ausbauen. Sowohl die Diversifikation bei den Spielorten, wie auch den Spielformaten fordert und fördert neue Ideen und Ă€sthetische Empfindungen. Neben der Förderung der zeitgenössischen Dramatik bleibt das Schauspiel Leipzig auch weiterhin das etablierte und regional und ĂŒberregional wahrgenommene Sprechtheater mit einer breiten gesellschaftlichen Verankerung in der Stadtgesellschaft. Im Rahmen dieser strategischen Zielsetzung orientiert sich das Schauspiel daher an den folgenden Sachzielen. Ziel 1: BetriebsfĂŒhrung des Eig enbetriebes Aufgrund ihrer GrĂ¶ĂŸe, KomplexitĂ€t und kĂŒnstlerischen Spezifik wurden die Kulturbetriebe mit dem Ziel in die Rechtsform eines Eigenbetriebes ĂŒberfĂŒhrt, so dass die Schaffung wirtschaftlich eigenstĂ€ndiger Entscheidungsstrukturen eine höhere FlexibilitĂ€t und Effizienz ermöglicht, als innerhalb der Kernverwaltung der Stadt Leipzig möglich gewesen wĂ€re. Eine wirtschaftlich eigenstĂ€ndige BetriebsfĂŒhrung des Hauses trĂ€gt gleichfalls dazu bei, dass eine Optimierung der ErtrĂ€ge und Aufwendungen des Eigenbetriebes dahingehend erfolgen kann, dass die ErfĂŒllung der satzungsgemĂ€ĂŸen Aufgaben auf möglichst wirtschaftliche und effiziente Art und Weise umgesetzt wird. Die gezielte Optimierung der Eigenfinanzierungskraft (bspw. durch das Erschließen wirtschaftlicher Synergien, Drittmittelakquise etc.) stellt eine fortlaufende Aufgabe der Betriebsleitung des Eigenbetriebes dar. Zur Umsetzung seiner satzungsgemĂ€ĂŸen Aufgaben werden dem Eigenbetrieb Zuweisungen der Stadt Leipzig ausgereicht, ĂŒber deren Höhe gesondert vom Stadtrat zu beschließen ist. Im Gegenzug verpflichtet sich der Eigenbetrieb, mit den vom Stadtrat beschlossenen stĂ€dtischen Zuweisungen entsprechend der Finanzierungsvereinbarung auszukommen. Ziel 2: Kulturelle Versorgung Das Schauspiel Leipzig leistet einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Versorgung der Einwohner der Stadt Leipzig und ihrer GĂ€ste und trĂ€gt so zur kulturellen AttraktivitĂ€t der Stadt und der Region bei. Über folgende Kennzahlen soll der Erfolg von Ziel 2 gemessen werden: -Anzahl Veranstaltungen -Anzahl der Besucher -Anzahl Eigenproduktionen -Anzahl Besucher Eigenproduktionen. Die Ergebnisse werden u.a. im Rahmen der Quartalsberichterstattung des Schauspiel vorgestellt. Ziel 3: Gesellschaftlicher Diskurs Das Schauspiel Leipzig schafft durch seine kĂŒnstlerischen Schwerpunkte Raum fĂŒr kritische Auseinandersetzungen mit gesellschaftlich relevanten Themen und wirkt in diesem Sinne identitĂ€tsstiftend fĂŒr die Stadtgesellschaft. Über folgende Kennzahlen soll der Erfolg von Ziel 3 gemessen werden: -Anzahl Veranstaltungen mit diskursiven Formaten -Anzahl Besucher dieser Veranstaltungen. Ziel 4: DiversitĂ€t Das Schauspiel Leipzig bietet durch seine DiversitĂ€t an kĂŒnstlerischen Formaten und SpielstĂ€tten einem breiten Publikumsspektrum Raum zum gesellschaftlichen Diskurs und spiegelt dabei die demografische Entwicklung und Bandbreite der Stadt Leipzig wider. Über folgende Kennzahlen soll der Erfolg von Ziel 4 gemessen werden: -Anzahl Vorstellungen pro SpielstĂ€tte -Anzahl Besucher pro SpielstĂ€tte. Ziel 5: Kooperation Das Schauspiel Leipzig ist gefragter Partner fĂŒr kĂŒnstlerische Kooperationen mit freien Gruppen und etablierten Partnern im nationalen und internationalen Rahmen. Über folgende Kennzahlen soll der Erfolg von Ziel 5 gemessen werden: -Anzahl Veranstaltungen mit Kooperationspartnern -Anzahl Veranstaltungen mit freien Gruppen (lokal, ĂŒberregional, international). Die Kennzahlen werden jĂ€hrlich im Rahmen des Reportings zum SchlĂŒsselprodukt Schauspiel, im Rahmen der Quartalsberichterstattung sowie im Rahmen des Jahresabschlusses ausgewertet. ------------------------------- [1] ZukĂŒnftig wird die Kulturentwicklungsplanung der Stadt Leipzig im Fachkonzept Kultur aufgehen. text: a[name="allrisBV"] - 1. Die Ratsversammlung beschließt fĂŒr den stĂ€dtischen Eigenbetrieb Schauspiel Leipzig gemĂ€ĂŸ Punkt 7 der Vorlage die folgenden EigentĂŒmerziele: „BetriebsfĂŒhrung des Eigenbetriebes, Kulturelle Versorgung, Gesellschaftlicher Diskurs, DiversitĂ€t und Kooperation“. 2. Das strategische Unternehmenskonzept des Schauspiel Leipzig wird dem Stadtrat nach Beschlussfassung der EigentĂŒmerziele vorgelegt. 3. Die EigentĂŒmerziele gelten grundsĂ€tzlich fĂŒr unbestimmte Zeit. Eine PrĂŒfung auf Evaluation wird fortlaufend durchgefĂŒhrt. Eine Anpassung der Zielvorgaben bei sich Ă€ndernden Rahmenbedingungen ist jederzeit möglich. HierĂŒber entscheidet der Betriebsausschuss KulturstĂ€tten. Im Betriebsausschuss KulturstĂ€tten wird - auch bei sich nicht geĂ€nderten Rahmenbedingen – entschieden, ob die EigentĂŒmerziele nach einem bestimmten Zeitraum (beispielsweise 5 Jahren) grundsĂ€tzlich evaluiert werden sollen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011777 text: a[name="allrisSV"] - 1. Ziele der Vorlage Mit dieser Vorlage werden gemĂ€ĂŸ des Leipziger Corporate Governance Kodex (Ratsbeschluss RBV-1843/13 vom 11.12.2013), der Eigenbetriebssatzung sowie der sich in Erarbeitung befindlichen Neufassung der Steuerungsvorlage zur Steuerung der Eigenbetriebe auch fĂŒr die Eigenbetriebe Kultur (hier: die OPER LEIPZIG) EigentĂŒmerziele definiert. 2. GrundsĂ€tzliches zu den EigentĂŒmerzielen Eigenbetriebe sind nach deutschem Kommunalrecht Organisationseinheiten einer Gemeinde, die keine eigene Rechtspersönlichkeit besitzen, jedoch in der Regel wirtschaftlich selbststĂ€ndig sind. Sie können zu ihren Abnehmern (Benutzern) in öffentlich-rechtlichen oder privatrechtlichen Beziehungen stehen und damit Leistungsprofile im Rahmen des HGB und der Rechtsetzungshoheit (Satzungsrecht) der Kommunen aufweisen. Die Stadt Leipzig hat zur Umsetzung ihrer Aufgaben die folgenden Eigenbetriebe gegrĂŒndet: - Eigenbetrieb Gewandhaus zu Leipzig - Eigenbetrieb Oper Leipzig - Eigenbetrieb Schauspiel Leipzig - Eigenbetrieb Theater der Jungen Welt Leipzig - Eigenbetrieb Musikschule Leipzig "Johann-Sebastian-Bach" - StĂ€dtischer Eigenbetrieb Behindertenhilfe - Verbund Kommunaler Kinder- und Jugendhilfe - StĂ€dtisches Klinikum St. Georg Leipzig - Kommunaler Eigenbetrieb Engelsdorf Mit GrĂŒndung eines Eigenbetriebes legt die TrĂ€gerin Stadt Leipzig den GeschĂ€ftszweck und die zu erfĂŒllenden öffentlichen Aufgaben fĂŒr den Betrieb fest. Die Stadt Leipzig bekennt sich ausdrĂŒcklich zu ihren kommunalen Unternehmen bzw. Eigenbetrieben, stellt aber im Gegenzug auch hohe AnsprĂŒche an deren Handeln. Sie erwartet, dass nicht nur der jeweilige Satzungszweck bestmöglich erfĂŒllt wird, sondern darĂŒber hinaus den strategischen Zielstellungen der Stadt Leipzig Rechnung getragen wird. Die Kommunalwirtschaft in Deutschland bewegt sich in einem dynamischen und nicht spannungsfreien Umfeld: Einerseits sind zunehmende Rechts- und Marktanforderungen an die Unternehmenspolitik analog zur Privatwirtschaft auch bei kommunalen Unternehmen zu beobachten. Andererseits sieht sich der Eigenbetrieb als kommunales Unternehmen auch (internen) Anforderungen aus EigentĂŒmersicht gegenĂŒber; beispielsweise wenn es um die Festlegung von ZuschĂŒssen der Stadt Leipzig aus dem Ergebnis- und Finanzhaushalt geht. GemĂ€ĂŸ der gĂŒltigen Betriebssatzungsatzung, dem Leipziger Corporate Governance Kodex sowie der Steuerungsvorlage zur Steuerung der Eigenbetriebe legt die Stadt Leipzig EigentĂŒmerziele auch fĂŒr ihre Eigenbetriebe fest. EigentĂŒmerziele ordnen sich in eine Reihe von Tools zur Steuerung von Unternehmen ein. Das nachstehende Zielsystem verdeutlicht die Systematik der Beteiligungssteuerung durch Ziele, entsprechend der Logik „vom Allgemeinen zum Speziellen“. WĂ€hrend rein privatwirtschaftliche Unternehmen in erster Linie ĂŒber Finanzziele gesteuert, d.h. an ihrem ökonomischen Erfolg gemessen werden, geht es bei kommunalen Unternehmen in der Regel um die ErfĂŒllung von Sachzielen, da sie einem öffentlichen Zweck dienen. Aber auch wirtschaftliche und finanzielle Zielstellungen können Steuerungsmechanismen kommunaler Unternehmen darstellen. Streng genommen sind bereits die satzungsgemĂ€ĂŸen Aufgaben als eigentĂŒmergeprĂ€gte Oberziele zu verstehen. 3. Kurzvorstellung des Eigenbetriebes OPER LEIPZIG SelbstverstĂ€ndnis Oper Leipzig „Die Oper Leipzig pflegt als drittĂ€ltestes Opernhaus Europas eine 325-jĂ€hrige Tradition und versteht sich als offenes Haus fĂŒr alle BĂŒrger der Stadt Leipzig. Mit den vier Sparten Oper Leipzig, Leipziger Ballett, Musikalische Komödie und Junge Oper bietet die Oper Leipzig kĂŒnstlerische Angebote fĂŒr alle Generationen, sowie aller sozialen und ethnischen HintergrĂŒnde. Sie versteht sich selbst als Haus der InternationalitĂ€t und InterkulturalitĂ€t. Dies wird durch die international besetzten Ensembles, internationalen Gastspiele, die zahlreichen Kooperationen mit freien TrĂ€gern und Ehrenamtlichen der Stadt Leipzig, sowie durch die vielfĂ€ltigen Angebote zur kulturellen und musikalischen Bildung deutlich.“ Die Oper Leipzig ist das drittĂ€lteste bĂŒrgerliche Opernhaus Europas. Die BegrĂŒndung und Bewahrung dieser Tradition basiert seit jeher auf bĂŒrgerschaftlichem Engagement. Daher versteht sich die Oper Leipzig in erster Linie als Theater fĂŒr die Menschen, die in dieser Stadt leben. DarĂŒber hinaus zĂ€hlt die Oper Leipzig als Stadttheater mit internationaler Ausstrahlungskraft neben dem Thomanerchor und dem Gewandhausorchester zu den kulturellen AushĂ€ngeschildern der Stadt. Dies liegt begrĂŒndet in der hohen kĂŒnstlerischen QualitĂ€t des Hauses, die nicht zuletzt durch die kollegiale Zusammenarbeit mit dem Gewandhausorchester und der Verpflichtung internationaler Gesangssolisten gewĂ€hrleistet ist. Als Mitglied der deutschen Opernkonferenz rangiert die Oper Leipzig unter den fĂŒhrenden OpernhĂ€user im deutschsprachigen Raum. FĂŒr KontinuitĂ€t in der Weiterentwicklung kĂŒnstlerischer Prozesse steht das deutliche Bekenntnis zu einer festen Ensemblestruktur. Die Oper Leipzig ist als ĂŒbergeordnete Dachmarke der drei Sparten Oper, Leipziger Ballett und Musikalischer Komödie definiert. Dazu gehören neben dem Opernhaus und der Musikalischen Komödie die Theater – und KostĂŒmwerkstĂ€tten als ProduktionsstĂ€tten fĂŒr die Oper Leipzig, das Schauspiel Leipzig und das Theater der jungen Welt. Mit ihren jeweiligen Ensembles, dem Chor der Oper Leipzig, dem Leipziger Ballett und dem Gewandhausorchester, dem Chor sowie dem Ballett und dem Orchester der Musikalischen Komödie werden beide SpielstĂ€tten, das Opernhaus und die Musikalische Komödie, als Repertoirebetriebe mit jeweils eigenen Solistenensembles bespielt. Mit ihren drei Sparten versteht sich die Oper Leipzig als Theater fĂŒr alle Generationen. Besonderes Augenmerk liegt daher auch auf der kulturellen Bildung sowie der Teilhabe aller kultureller, sozialer und demografischer Gesellschaftsmitglieder am vielfĂ€ltigen Angebot des Hauses. Die Oper Leipzig ist mit ihren international besetzten Ensembles und ihren zahlreichen internationalen Gastspielen und Kooperationen ein Ort gelebter TranskulturalitĂ€t. DarĂŒber hinaus rĂŒcken in jĂŒngerer Vergangenheit Kooperationen mit Einrichtungen in freier TrĂ€gerschaft in den Fokus des kĂŒnstlerischen Austauschs. Die Oper Leipzig ist aufgrund ihrer auch ĂŒberregionalen und internationalen Ausrichtung von maßgeblicher touristischer Relevanz fĂŒr die Stadt Leipzig. 4. Betriebszweck und SatzungsmĂ€ĂŸige Aufgaben der OPER LEIPZIG Die Betriebssatzung fĂŒr den Eigenbetrieb OPER LEIPZIG in der Fassung vom 25.02.2015 legt in § 2 Abs. 1 die Zwecke und Aufgaben wie folgt fest; „Zweck des Eigenbetriebes ist die Pflege und Förderung von Kunst und Kultur.“ Außerdem verfolgt der Eigenbetrieb ausschließlich und unmittelbar gemeinnĂŒtzige Zwecke (§ 3 Abs. 1 Betriebssatzung) und hat die Aufgabe die optimale Nutzung der SpielstĂ€tten unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu gewĂ€hrleisten (§ 2 Abs. 2 Betriebssatzung) Die Satzungszwecke werden verwirklicht insbesondere durch: - den Betrieb und die Bewirtschaftung eines Musiktheaters mit den wesentlichen kĂŒnstlerischen Genres Oper, Operette, Musical und Ballett im Opernhaus und in der Musikalischen Komödie. - die Theater- und KostĂŒmwerkstĂ€tten erbringen Leistungen fĂŒr die Oper Leipzig, das Schauspiel Leipzig und das Theater der jungen Welt. - die DurchfĂŒhrung von Gastspielen der OPER LEIPZIG; der Musikalischen Komödie, sowie des Leipziger Ballett - die Organisation von Kooperationen und Koproduktionen mit externen Partnern 5. Bereits beschlossene Ziele / Zielvorgaben seitens der Stadt Leipzig Strukturelle und finanzielle Rahmenbedingungen der Eigenbetriebe Kultur fĂŒr den Zeitraum 2016 bis 2020 (Finanzziel): Mit dem Beschluss des Stadtrates zur Vorlage DS-VI-01556-NF -02 vom 21.09.2016 wurde die Grundfinanzierung der Oper Leipzig fĂŒr die Jahre 2016 bis 2020 gesichert. Im Gegenzug dessen verpflichtet sich die Oper Leipzig, mit den Zuweisungen der Stadt auszukommen und das Finanzziel einzuhalten. Da die Oper Leipzig Tarifsteigerungen nicht selbst erwirtschaften kann, wird die Basisfinanzierung in den nĂ€chsten vier Jahren auch durch den vollen Ausgleich der Tariferhöhungen durch die Stadt Leipzig gewĂ€hrleistet. Der Beschluss sichert zudem die laufenden Instandhaltungen und ermöglicht der Oper Leipzig, AntrĂ€ge auf Finanzierung darĂŒber hinausgehender Instandhaltungs- und Investitionsvorhaben zu stellen. Von der Oper Leipzig erwirtschaftete JahresĂŒberschĂŒsse mĂŒssen nicht an den stĂ€dtischen Haushalt abgefĂŒhrt werden, damit ein Risikopuffer aufgebaut werden kann und weitergehende Instandhaltungsmaßnahmen durchgefĂŒhrt werden können. FortfĂŒhrung der Zielvorgaben aus dem Arbeitsprogramm 2020 des OberbĂŒrgermeisters Aus dem Arbeitsprogramm 2020 des OberbĂŒrgermeisters ging hervor, dass die Stadt Leipzig der Oper Leipzig nicht nur eine finanzielle Auskömmlichkeit zusichert, sondern auch die Förderung ihrer internationalen Ausrichtung sowie die damit verbundene Profilbildung. Ebenso betont wurde die UnterstĂŒtzung der Stadt fĂŒr die Musikalische Komödie. Das Operettenhaus, als Sparte der Oper Leipzig, stellt neben den HĂ€usern in Hamburg und Dresden, ein Alleinstellungsmerkmal in Deutschland dar. Diese Zielvorgaben, seinerzeit in sog. Projektstreckbriefen verankert, werden durch die EigentĂŒmerziele aufgegriffen und fortgefĂŒhrt. Kulturentwicklungsplan der Stadt Leipzig 2016 bis 2020 Der vom Stadtrat in der Ratsversammlung vom 24. August 2016 zur Kenntnis genommene Kulturentwicklungsplan [i] misst der Oper Leipzig mit seinen drei Sparten -Oper, Leipziger Ballett und Musikalische Komödie- einen herausragenden Stellungswert im Kulturleben der Stadt Leipzig bei. Die Oper Leipzig legt ein zunehmendes Gewicht auf die Kulturbildung und unterstĂŒtzt damit entscheidend den Bildungsauftrag der Stadt. Alle Sparten legen Wert auf die Verbindung von Tradition und Innovation um Kultur allen Interessierten zugĂ€nglich zu machen und so das Bild der Stadt Leipzig als offene BĂŒrgerstadt mit einer vielfĂ€ltigen und vor allem lebendigen Kultur zu prĂ€gen. SchlĂŒsselprodukt der Stadt Leipzig Die Oper Leipzig gehört zu den 60 SchlĂŒsselprodukten der Stadt Leipzig, die mit dem Stadtratsbeschluss zur Vorlage VI-DS-VI-DS-02445 fĂŒr den Doppelhaushalt 2019/20 bestimmt wurden. DarĂŒber hinaus nimmt das im INSEK verankerten Oberziel „Leipzig steigert seine internationale Bedeutung“ eine wichtige strategischen Zielstellung im Rahmen des strategischen Handlungskonzeptes der Oper Leipzig ein. Weiterhin steht die Oper Leipzig fĂŒr eine urbane und weltoffene BĂŒrgerstadt sowie fĂŒr die Sicherstellung einer vielfĂ€ltigen Kulturlandschaft in Leipzig. 6. Rolle der OPER LEIPZIG beim zukĂŒnftigen INSEK Programm Leipzig 2030 Mit dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept Leipzig 2030 (INSEK) werden fĂŒr die Herausforderungen einer wachsenden Stadt Ziele formuliert – sowohl fachliche Ziele im „Zielbild fĂŒr Leipzig 2030“ als auch stadtrĂ€umliche Schwerpunkte. Das INSEK baut hierbei auf vorhandene fachliche Planungen auf und vernetzt sie. Es bildet damit die ganzheitliche Entwicklungsstrategie fĂŒr die Stadt Leipzig ab und verfolgt eine fachĂŒbergreifende und kooperative Stadtentwicklung. Strategische Oberziele wie „Leipzig setzt auf LebensqualitĂ€t“, „Leipzig besteht im Wettbewerb“, „Leipzig stĂ€rkt seine InternationalitĂ€t“ und „Leipzig schafft soziale StabilitĂ€t“ werden durch das maßnahmenkonkrete Fachkonzept Kultur untersetzt. Hierbei ist die Oper Leipzig Teil der Gesamtstrategie. Die unter Punkt 7 definierten EigentĂŒmerziele leiten sich aus dem INSEK ab und werden durch die Oper Leipzig als stĂ€dtischer Eigenbetrieb erfĂŒllt. 7. EigentĂŒmerziele fĂŒr den Eigenbetrieb OPER LEIPZIG Die EigentĂŒmerziele fĂŒr den Eigenbetrieb Oper Leipzig sind eingebettet in die Oberziele des fortgeschriebenen Stadtentwicklungskonzepts (INSEK), dem Fachkonzept Kultur sowie der Gesamtstrategie der Stadt Leipzig. Die unter Beteiligung der Betriebsleitung der Oper Leipzig erarbeiteten EigentĂŒmerziele sind auf unbestimmte Zeit ausgerichtet, können jedoch zu gegebener Zeit evaluiert und im Falle notwendiger VerĂ€nderungen entsprechend angepasst werden. HierĂŒber entscheidet der Betriebsausschuss KulturstĂ€tten. Der Betrieb der Oper Leipzig ist in Übereinstimmung mit den EigentĂŒmerzielen zu fĂŒhren. Die EigentĂŒmerziele bilden die Grundlage fĂŒr das von der Betriebsleitung vorzulegende strategische Unternehmenskonzept. Das strategische Unternehmenskonzept soll die in dieser Vorlage formulierten EigentĂŒmerziele konkretisieren und die inhaltlich fachlichen Aufgaben des Eigenbetriebs darstellen. Mit GrĂŒndung des Eigenbetriebs legt die TrĂ€gerin Stadt Leipzig den GeschĂ€ftszweck und die zu erfĂŒllenden öffentlichen Aufgaben fĂŒr ein Unternehmen fest. Der Eigenbetrieb Oper Leipzig hat die Aufgabe durch den Betrieb und die Bewirtschaftung eines Musiktheaters mit den wesentlichen kĂŒnstlerischen Genres Oper, Operette, Musical und Ballett im Opernhaus und der Musikalischen Komödie das kulturelle Leben in Leipzig maßgeblich mit zu prĂ€gen und ein Erlebnistheater von hoher QualitĂ€t fĂŒr die Leipziger sowie ein nationales und internationales Publikum zu gestalten. Außerdem stellt die Oper Leipzig fĂŒr die Bewohner einen Ort des gesellschaftlichen Dialogs und leistet einen wichtigen Beitrag zur Vernetzung zwischen Institutionen, Vereinen und Kultureinrichtungen. Durch ein ausgewogenes VerhĂ€ltnis zwischen Gegenwart, Moderne und Tradition spricht die Oper Leipzig eine große Bandbreite an interessierten BĂŒrgern an und leistet so einen Beitrag fĂŒr eine vielfĂ€ltige, lebendige und tolerante Stadt. Die in dem Produktsteckbrief festgelegten Wirkungs- und Produktziele sowie Kennzahlen zur ÜberprĂŒfung der Zielerreichung werden fĂŒr die Fixierung der EigentĂŒmerziele ĂŒbernommen, da sie die Komponenten örtliche kulturelle Daseinsvorsorge und die internationale Ausrichtung umfassen; Begrifflichkeiten der Zielklassifizierung wurden entsprechend an die Systematisierung von EigentĂŒmerzielen angepasst. Die folgenden Sachziele werden festgelegt: Ziel 1: BetriebsfĂŒhrung des Eigenbetriebes Aufgrund ihrer GrĂ¶ĂŸe, KomplexitĂ€t und kĂŒnstlerischen Spezifik wurden die Kulturbetriebe mit dem Ziel in die Rechtsform eines Eigenbetriebes ĂŒberfĂŒhrt, so dass die Schaffung wirtschaftlich eigenstĂ€ndiger Entscheidungsstrukturen eine höhere FlexibilitĂ€t und Effizienz ermöglicht, als innerhalb der Kernverwaltung der Stadt Leipzig möglich gewesen wĂ€re. Eine wirtschaftlich eigenstĂ€ndige BetriebsfĂŒhrung des Hauses trĂ€gt gleichfalls dazu bei, dass eine Optimierung der ErtrĂ€ge und Aufwendungen des Eigenbetriebes dahingehend erfolgen kann, dass die ErfĂŒllung der satzungsgemĂ€ĂŸen Aufgaben auf möglichst wirtschaftliche und effiziente Art und Weise umgesetzt wird. Die gezielte Optimierung der Eigenfinanzierungskraft (bspw. durch das Erschließen wirtschaftlicher Synergien, Drittmittelakquise etc.) stellt eine fortlaufende Aufgabe der Betriebsleitung des Eigenbetriebes dar. Zur Umsetzung seiner satzungsgemĂ€ĂŸen Aufgaben werden dem Eigenbetrieb Zuweisungen der Stadt Leipzig ausgereicht, ĂŒber deren Höhe gesondert vom Stadtrat zu beschließen ist. Im Gegenzug verpflichtet sich der Eigenbetrieb, mit den vom Stadtrat beschlossenen stĂ€dtischen Zuweisungen entsprechend der Finanzierungsvereinbarung auszukommen. Ziel 2: Innovation Die Oper Leipzig verpflichtet sich kĂŒnstlerisch zu einem ausgewogenen VerhĂ€ltnis von Tradition und Innovation. Das betrifft die Konzeption des Spielplans (Ausbau des klassischen Repertoires quer durch alle Jahrhunderte, Erweiterung des Repertoires durch Entdeckungen, Erst- und UrauffĂŒhrungen) sowie die Auswahl der kĂŒnstlerischen Partner (Regisseure, Choreografen). Im Fokus steht dabei der Erlebnischarakter von Theater, die Erfahrbarkeit von Oper als multimedialem Ereignis mit allen Sinnen. Der Erfolg des Zieles soll ĂŒber folgende Kennzahlen gemessen werden: - Anzahl der Besucher - Auslastung der Vorstellungen - Anzahl der Vorstellungen - Anzahl der Neuproduktionen Ziel 3: Identifikation Die Oper Leipzig sieht sich in erster Linie als ein Theater fĂŒr die Menschen dieser Stadt, so dass die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger die Oper Leipzig mit ihren drei Sparten Oper, Leipziger Ballett und Musikalische Komödie als IHRE Oper Leipzig betrachten können. Damit knĂŒpft das Haus an die 325 jĂ€hrige Tradition der Leipziger Oper als bĂŒrgerliches Opernhaus an. Die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger identifizieren sich mit der Oper Leipzig als ĂŒberregionalem AushĂ€ngeschild der Stadt. Ziel 4: InternationalitĂ€t Als Theaterbetrieb mit internationaler Ausstrahlungskraft ist die Oper Leipzig ein AushĂ€ngeschild dieser Stadt und ein Anziehungspunkt fĂŒr viele Kulturreisende und Touristen aus aller Welt, sowie ein gefragter Kooperationspartner auf dem internationalen Kulturmarkt. Mit ihren international besetzten Ensembles versteht sich die Oper Leipzig als Ort gelebter InterkulturalitĂ€t. Der Erfolg der Ziele 3 und 4 soll ĂŒber folgende Kennzahlen gemessen werden: - Anteil der Besucher innerhalb des PLZ-Bereichs 04 - Anteil der Besucher außerhalb des PLZ-Bereichs 04 Ziel 5: Dialog Die Oper Leipzig ist ein Ort des gesellschaftlichen Dialogs, der Partizipation und der Vernetzung mit wichtigen Institutionen, Kultureinrichtungen, Vereinen und VerbĂ€nden. Im Fokus steht dabei verstĂ€rkt die Zusammenarbeit und der Austausch mit Kultureinrichtungen in freier TrĂ€gerschaft. Der Erfolg des Zieles soll ĂŒber die Anzahl der Kooperationsprojekte gemessen werden. Ziel 6: Öffnung Die Oper Leipzig ist offen fĂŒr alle Interessierten, unabhĂ€ngig von Alter, Herkunft, sozialem Status, körperlicher oder geistiger BeeintrĂ€chtigungen. Der Erfolg des Zieles soll ĂŒber folgende Kennzahlen gemessen werden: - Anzahl Musikvermittlungsangebote - Anzahl Teilnehmer an Vermittlungsangeboten Die Kennzahlen werden jĂ€hrlich im Rahmen des Reportings zum SchlĂŒsselprodukt Oper Leipzig, im Rahmen der Quartalsberichterstattung bzw. im Rahmen des Jahresabschlusses ausgewertet. ------------------------------- [i] ZukĂŒnftig wird die Kulturentwicklungsplanung der Stadt Leipzig im Fachkonzept Kultur aufgehen. text: a[name="allrisBV"] - 1. Die Ratsversammlung beschließt fĂŒr den stĂ€dtischen Eigenbetrieb Oper Leipzig gemĂ€ĂŸ Punkt 7 der Vorlage die EigentĂŒmerziele: „BetriebsfĂŒhrung des Eigenbetriebes, Innovation, Identifikation, InternationalitĂ€t, Dialog und Öffnung“. 2. Das strategische Unternehmenskonzept der Oper Leipzig wird dem Stadtrat nach Beschlussfassung der EigentĂŒmerziele vorgelegt. 3. Die EigentĂŒmerziele gelten grundsĂ€tzlich fĂŒr unbestimmte Zeit. Eine PrĂŒfung auf Evaluation wird fortlaufend durchgefĂŒhrt. Eine Anpassung der Zielvorgaben bei sich Ă€ndernden Rahmenbedingungen ist jederzeit möglich. HierĂŒber entscheidet der Betriebsausschuss KulturstĂ€tten. Im Betriebsausschuss KulturstĂ€tten wird - auch bei sich nicht geĂ€nderten Rahmenbedingen – entschieden, ob die EigentĂŒmerziele nach einem bestimmten Zeitraum (beispielsweise 5 Jahren) grundsĂ€tzlich evaluiert werden sollen. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Beschlussfassung der EigentĂŒmerziele fĂŒr den Eigenbetrieb Oper Leipzig. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011815 text: a[name="allrisSV"] - 1. Ziele der Vorlage Mit dieser Vorlage werden gemĂ€ĂŸ des Leipziger Corporate Governance Kodex (Ratsbeschluss RBV-1843/13 vom 11.12.2013), der Eigenbetriebssatzung sowie der sich in Erarbeitung befindlichen Neufassung der Steuerungsvorlage zur Steuerung der Eigenbetriebe auch fĂŒr die Eigenbetriebe Kultur (hier: die Musikschule) EigentĂŒmerziele definiert. 1. GrundsĂ€tzliches zu den EigentĂŒmerzielen Eigenbetriebe sind nach deutschem Kommunalrecht Organisationseinheiten einer Gemeinde, die keine eigene Rechtspersönlichkeit besitzen, jedoch in der Regel wirtschaftlich selbststĂ€ndig sind. Sie können zu ihren Abnehmern (Benutzern) in öffentlich-rechtlichen oder privatrechtlichen Beziehungen stehen und damit Leistungsprofile im Rahmen des HGB und der Rechtsetzungshoheit (Satzungsrecht) der Kommunen aufweisen. Die Stadt Leipzig hat zur Umsetzung ihrer Aufgaben die folgenden Eigenbetriebe gegrĂŒndet: - Eigenbetrieb Gewandhaus zu Leipzig - Eigenbetrieb Oper Leipzig - Eigenbetrieb Schauspiel Leipzig - Eigenbetrieb Theater der Jungen Welt Leipzig - Eigenbetrieb Musikschule Leipzig "Johann-Sebastian-Bach" - StĂ€dtischer Eigenbetrieb Behindertenhilfe - Verbund Kommunaler Kinder- und Jugendhilfe - StĂ€dtisches Klinikum St. Georg Leipzig - Kommunaler Eigenbetrieb Engelsdorf Mit GrĂŒndung eines Eigenbetriebes legt die TrĂ€gerin Stadt Leipzig den GeschĂ€ftszweck und die zu erfĂŒllenden öffentlichen Aufgaben fĂŒr den Betrieb fest. Die Stadt Leipzig bekennt sich ausdrĂŒcklich zu ihren kommunalen Unternehmen bzw. Eigenbetrieben, stellt aber im Gegenzug auch hohe AnsprĂŒche an deren Handeln. Sie erwartet, dass nicht nur der jeweilige Satzungszweck bestmöglich erfĂŒllt wird, sondern darĂŒber hinaus den strategischen Zielstellungen der Stadt Leipzig Rechnung getragen wird. Die Kommunalwirtschaft in Deutschland bewegt sich in einem dynamischen und nicht spannungsfreien Umfeld: Einerseits sind zunehmende Rechts- und Marktanforderungen an die Unternehmenspolitik analog zur Privatwirtschaft auch bei kommunalen Unternehmen zu beobachten. Andererseits sieht sich der Eigenbetrieb als kommunales Unternehmen auch (internen) Anforderungen aus EigentĂŒmersicht gegenĂŒber; beispielsweise wenn es um die Festlegung von ZuschĂŒssen der Stadt Leipzig aus dem Ergebnis- und Finanzhaushalt geht. GemĂ€ĂŸ der gĂŒltigen Betriebssatzungsatzung, dem Leipziger Corporate Governance Kodex sowie der Steuerungsvorlage zur Steuerung der Eigenbetriebe legt die Stadt Leipzig EigentĂŒmerziele auch fĂŒr ihre Eigenbetriebe fest. EigentĂŒmerziele ordnen sich in eine Reihe von Tools zur Steuerung von Unternehmen ein. Das nachstehende Zielsystem verdeutlicht die Systematik der Beteiligungssteuerung durch Ziele, entsprechend der Logik „vom Allgemeinen zum Speziellen“. WĂ€hrend rein privatwirtschaftliche Unternehmen in erster Linie ĂŒber Finanzziele gesteuert, d. h. an ihrem ökonomischen Erfolg gemessen werden, geht es bei kommunalen Unternehmen in der Regel um die ErfĂŒllung von Sachzielen, da sie einem öffentlichen Zweck dienen. Aber auch wirtschaftliche und finanzielle Zielstellungen können Steuerungsmechanismen kommunaler Unternehmen darstellen. Streng genommen sind bereits die satzungsgemĂ€ĂŸen Aufgaben als eigentĂŒmergeprĂ€gte Oberziele zu verstehen. 1. Kurzvorstellung des Eigenbetriebes Musikschule SelbstverstĂ€ndnis Musikschule: „Die Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach" ist eine Kultur- und Bildungseinrichtung fĂŒr Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Innerhalb der kommunalen Bildungslandschaft versteht sie sich als Kompetenzzentrum fĂŒr musikalische Bildung und bekennt sich zur musikalisch-kulturellen Teilhabe aller Menschen. Die pĂ€dagogische Leitidee der Musikschule ist die individuelle Förderung musikalischer und tĂ€nzerischer FĂ€higkeiten ihrer SchĂŒlerinnen und SchĂŒler sowie deren HinfĂŒhrung zum eigenstĂ€ndigen und gemeinschaftlichen Musizieren. Breitenarbeit, Begabtenfindung und -förderung, Berufsorientierung und Studienvorbereitung sowie zahlreiche Kooperationen mit allgemeinbildenden Schulen und Kindertageseinrichtungen sind wichtige Ziele und Aufgaben der Musikschularbeit. Eine vielfĂ€ltige VeranstaltungstĂ€tigkeit und alljĂ€hrlich zahlreiche Wettbewerbserfolge von SchĂŒlern und Ensembles der Musikschule spiegeln die QualitĂ€t, KontinuitĂ€t und ProfessionalitĂ€t der musikalischen Lehre an der Musikschule Leipzig wider.“ Der Eigenbetrieb Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach" bietet als grĂ¶ĂŸte sĂ€chsische Musikschule Unterricht in den Bereichen Musik und Tanz. GegrĂŒndet als Volksmusikschule im Jahr 1951 mit fĂŒnf Lehrern und ca. 200 SchĂŒlern wurde das Ausbildungsprogramm in den 1960er Jahren um die Fachbereiche Bildende Kunst und Tanz erweitert und in den 80er Jahren in Klassen zur Berufsklassifizierung und Breitenausbildung getrennt. Im Jahr 1985 wird der Bezirksmusikschule Leipzig der Name "Johann Sebastian Bach" verliehen und das Jugendsinfonieorchester gegrĂŒndet, das sich schnell zu einem leistungsfĂ€higen Ensemble entwickelt. Nach der Wende wird die Bezirksmusikschule "Johann Sebastian Bach" im Jahr 1991 zur Landesmusikschule ernannt. Durch den Wegfall der Bezirke und die Wiedererrichtung des Freistaates Sachsen ĂŒbernimmt das Kultusministerium vorerst die TrĂ€gerschaft. Das Musikunterrichtskabinett bleibt weiterhin in StĂ€dtischer TrĂ€gerschaft und baut sein Angebot weiter aus durch eine Musiktheaterwerkstatt, Tanzunterricht, Instrumentalspiel fĂŒr Behinderte und musikalische Erwachsenenausbildung. Beide Einrichtungen werden Mitglied im Verband deutscher Musikschulen. Im Laufe von Monaten erhöhen sich an beiden Einrichtungen die SchĂŒlerzahlen - bei der Landesmusikschule auf 3.600 und beim Musikunterrichtskabinett auf 2.500 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler, vor allem aufgrund der Erweiterung des Angebotes durch die Musikalische FrĂŒherziehung. Zum 01.01.1996 erfolgte die Fusionierung der beiden Leipziger Musikschulen - Landesmusikschule und Musikunterrichtskabinett - zur Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach", einem kommunalen Eigenbetrieb mit ca. 4.450 SchĂŒlern. Die weitere Entwicklung der Musikschule bis zum heutigen Tag ist zum einen durch die Angliederung von Außenstellen der Musikschule "Ottmar Gerster" in Umsetzung von Gebietsreformen, die Übernahme der Organisation und DurchfĂŒhrung von Schulkonzerten vom Kulturamt der Stadt und der Entwicklung zu einer der grĂ¶ĂŸten Musikschulen Deutschlands und zum anderen durch einen weiteren Anstieg der QuantitĂ€t und QualitĂ€t der angebotenen Unterrichtsleistungen sowie dem damit verbundenen Anstieg der SchĂŒler- und Lehrerzahlen geprĂ€gt. Im Jahr 2016 verfĂŒgt die Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“ ĂŒber ca. 8.300 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler, die von 78 festangestellten PĂ€dagogen und 212 HonorarlehrkrĂ€ften unterrichtet werden. GemĂ€ĂŸ der Entwicklung der Musikschule wird deutlich, dass bereits seit jeher die Förderung von Kunst und Kultur sowie der musikalischen Bildung im Fokus stehen. Dabei erfolgt die Umsetzung dieser Zielsetzung insbesondere durch die Pflege und Förderung kĂŒnstlerisch-kreativer – besonders musikalischer – FĂ€higkeiten bei Kindern und Jugendlichen, die Heranbildung des Nachwuchses fĂŒr das Laienmusizieren, die Begabtenfindung und -förderung sowie die vorberufliche Fachausbildung bis zur Hochschulreife und die Erwachsenenbildung und -fortbildung. Im Rahmen dieser AufgabenerfĂŒllung existieren bereits einige Rahmenbedingungen, die fĂŒr die strategische Ausrichtung der Musikschule „Johann Sebastian Bach“ relevant sind und seitens der Stadt Leipzig Ziele fĂŒr das Handeln des Eigenbetriebes vorgeben. DarĂŒber hinaus ist die Musikschule aufgrund ihrer auch ĂŒberregionalen (bzw. internationalen) Ausrichtung von entscheidender touristischer Relevanz fĂŒr die Stadt Leipzig. 1. Betriebszweck und satzungsmĂ€ĂŸigen Aufgaben der Musikschule Der Eigenbetrieb Musikschule Leipzig hat gemĂ€ĂŸ § 2 der Betriebssatzung nachfolgende Aufgaben: § 2 Abs. 1: Zweck des Eigenbetriebes ist die Förderung von Kunst und Kultur sowie der musikalischen Volksbildung. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Pflege und Förderung kĂŒnstlerisch-kreativer – besonders musikalischer – FĂ€higkeiten bei Kindern und Jugendlichen, die Heranbildung des Nachwuchses fĂŒr das Laienmusizieren, die Begabtenfindung und -förderung sowie die vorberufliche Fachausbildung bis zur Hochschulreife. DarĂŒber hinaus ĂŒbernimmt der Eigenbetrieb Aufgaben in der Erwachsenenbildung und -fortbildung. § 2 Abs. 2: Zur ErfĂŒllung seiner Aufgaben kann sich der Eigenbetrieb Dritter bedienen und/oder mit Dritten zusammenarbeiten, z. B. im Rahmen von Kooperationen. 1. Bereits beschlossene Ziele / Zielvorgaben seitens der Stadt Leipzig Strukturelle und finanzielle Rahmenbedingungen der Eigenbetriebe Kultur fĂŒr den Zeitraum 2016 bis 2020 (Finanzziel): Mit dem Beschluss des Stadtrates zur Vorlage DS-VI-01556-NF -02 vom 21.09.2016 wurde die Grundfinanzierung der Musikschule fĂŒr die Jahre 2016 bis 2020 gesichert. Im Gegenzug dessen verpflichtet sich die Musikschule, mit den Zuweisungen der Stadt auszukommen und das Finanzziel einzuhalten. Da die Musikschule Tarifsteigerungen nicht selbst erwirtschaften kann, wird die Basisfinanzierung in den nĂ€chsten vier Jahren auch durch den vollen Ausgleich der Tariferhöhungen durch die Stadt Leipzig gewĂ€hrleistet. Der Beschluss sichert zudem die laufenden Instandhaltungen und ermöglicht der Musikschule, AntrĂ€ge auf Finanzierung darĂŒber hinausgehender Instandhaltungs- und Investitionsvorhaben zu stellen. Von der Musikschule erwirtschaftete JahresĂŒberschĂŒsse mĂŒssen nicht an den stĂ€dtischen Haushalt abgefĂŒhrt werden, damit ein Risikopuffer aufgebaut werden kann und weitergehende Instandhaltungsmaßnahmen durchgefĂŒhrt werden können. Kulturentwicklungsplan der Stadt Leipzig 2016 bis 2020 Der vom Stadtrat in der Ratsversammlung vom 21. September 2016[1] (https://amtsinfo.stl.leipzig.de/ai/vo020.asp?VOLFDNR=1008371#_ftn1) zur Kenntnis genommene Kulturentwicklungsplan[1] (https://amtsinfo.stl.leipzig.de/ai/vo020.asp?VOLFDNR=1007454#_ftn1) 2016 bis 2020 misst der Musikschule eine besondere Stellung bei den vielfĂ€ltigen Möglichkeiten ergĂ€nzender Angebote bei. Dabei lautet die pĂ€dagogische Leitidee, dass alle SchĂŒlerinnen und SchĂŒler individuell gefördert und zum aktiven, eigenstĂ€ndigen und vor allem gemeinschaftlichen Musizieren in einem der zahlreichen Musikschulensembles hingefĂŒhrt werden sollen. Die ErfĂŒllung der Aufgabe einer möglichst flĂ€chendeckenden Versorgung aller Kinder und Jugendlichen mit musikalischer Bildung im ganzen Stadtgebiet wird durch die Musikschule durch vielfĂ€ltige Kooperationen mit kommunalen Bildungspartnern angestrebt und gewĂ€hrleistet. So ist bereichert die Musikschule als Bestandteil eines sich weiter entwickelnden kulturellen Netzwerkes in Leipzig das Konzertleben der Stadt mit zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen, die auch in Partnerschaften mit dem Gewandhaus, der Oper, dem Schauspiel, dem MDR, dem Theater der Jungen Welt, der Hochschule fĂŒr Musik und Theater sowie der UniversitĂ€t Leipzig durchgefĂŒhrt werden. 1. Rolle der Musikschule beim zukĂŒnftigen INSEK Programm Leipzig 2030 Mit dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept Leipzig 2030 (INSEK) werden fĂŒr die Herausforderungen einer wachsenden Stadt Ziele formuliert – sowohl fachliche Ziele im „Zielbild fĂŒr Leipzig 2030“ als auch stadtrĂ€umliche Schwerpunkte. Das INSEK baut hierbei auf vorhandene fachliche Planungen auf und vernetzt sie. Es bildet damit die ganzheitliche Entwicklungsstrategie fĂŒr die Stadt Leipzig ab und verfolgt eine fachĂŒbergreifende und kooperative Stadtentwicklung. Strategische Oberziele wie „Leipzig setzt auf LebensqualitĂ€t“, „Leipzig besteht im Wettbewerb“, „Leipzig stĂ€rkt seine InternationalitĂ€t“ und „Leipzig schafft soziale StabilitĂ€t“ werden durch das maßnahmenkonkrete Fachkonzept Kultur untersetzt. Hierbei ist die Musikschule Teil der Gesamtstrategie. Die unter Punkt 7 definierten EigentĂŒmerziele leiten sich aus dem INSEK ab und werden durch die Musikschule als stĂ€dtischer Eigenbetrieb erfĂŒllt. 1. EigentĂŒmerziele fĂŒr den Eigenbetrieb Musikschule Die EigentĂŒmerziele fĂŒr den Eigenbetrieb Musikschule Leipzig „Johann-Sebastian-Bach“ sind eingebettet in die Oberziele des fortgeschriebenen Stadtentwicklungskonzepts (INSEK), dem Fachkonzept Kultur sowie der Gesamtstrategie der Stadt Leipzig. Die unter Beteiligung der Betriebsleitung der Musikschule erarbeiteten EigentĂŒmerziele sind auf unbestimmte Zeit ausgerichtet, können jedoch zu gegebener Zeit evaluiert und im Falle notwendiger VerĂ€nderungen entsprechend angepasst werden. HierĂŒber entscheidet der Betriebsausschuss KulturstĂ€tten. Der Betrieb der Musikschule ist in Übereinstimmung mit den EigentĂŒmerzielen zu fĂŒhren. Die EigentĂŒmerziele bilden die Grundlage fĂŒr das von der Betriebsleitung vorzulegende strategische Unternehmenskonzept. Das strategische Unternehmenskonzept soll die in dieser Vorlage formulierten EigentĂŒmerziele konkretisieren und die inhaltlich fachlichen Aufgaben des Eigenbetriebs darstellen. Die EigentĂŒmerziele gewĂ€hren die fachlich-inhaltliche Freiheit der Betriebsleitung in vollem Umfang entsprechend der Satzung des Eigenbetriebes. Die folgenden Sachziele werden festgelegt: SelbstverstĂ€ndnis der Musikschule Die Musikschule ist das Kompetenzzentrum fĂŒr musikalische Bildung und Erziehung der kommunalen Bildungslandschaft. Mit dem Bekenntnis zur Inklusion geht sie mit ihren umfassenden, ĂŒberwiegend auf lĂ€ngere Zeit angelegten Unterrichtsangeboten auf unterschiedliche Musikinteressen und LernwĂŒnsche ein und legt die Grundlagen fĂŒr lebenslanges Musizieren. Sie fördert Persönlichkeitsentwicklung, kulturelle Kompetenz, Leistungsbereitschaft, Ausdauer und Konzentration ihrer SchĂŒlerinnen und SchĂŒler. Die Musikschule ist Ort der Begegnung, der Integration, des aufeinander Zugehens, der Öffnung fĂŒr Unbekanntes und des Miteinanders auch unterschiedlicher sozialer bzw. ethnischer Gruppen und kultureller Milieus. Aus der Umsetzung dieses SelbstverstĂ€ndnisses bzw. den damit einhergehenden Anforderungen an die Musikschule wurden die nachfolgenden EigentĂŒmerziele abgeleitet. Dabei stehen diese EigentĂŒmerziele gleichberechtigt nebeneinander und die ErfĂŒllung dieser Ziele bildet die Voraussetzung zur Erreichung des eigenen Anspruchs. Die folgenden Sachziele werden festgelegt: Ziel 1: BetriebsfĂŒhrung des Eigenbetriebes: Aufgrund ihrer GrĂ¶ĂŸe, KomplexitĂ€t und kĂŒnstlerischen Spezifik wurden die Kulturbetriebe mit dem Ziel in die Rechtsform eines Eigenbetriebes ĂŒberfĂŒhrt, so dass die Schaffung wirtschaftlich eigenstĂ€ndiger Entscheidungsstrukturen eine höhere FlexibilitĂ€t und Effizienz ermöglicht, als innerhalb der Kernverwaltung der Stadt Leipzig möglich gewesen wĂ€re. Eine wirtschaftlich eigenstĂ€ndige BetriebsfĂŒhrung des Hauses trĂ€gt gleichfalls dazu bei, dass eine Optimierung der ErtrĂ€ge und Aufwendungen des Eigenbetriebes dahingehend erfolgen kann, dass die ErfĂŒllung der satzungsgemĂ€ĂŸen Aufgaben auf möglichst wirtschaftliche und effiziente Art und Weise umgesetzt wird. Die gezielte Optimierung der Eigenfinanzierungskraft (bspw. durch das Erschließen wirtschaftlicher Synergien, Drittmittelakquise etc.) stellt eine fortlaufende Aufgabe der Betriebsleitung des Eigenbetriebes dar. Zur Umsetzung seiner satzungsgemĂ€ĂŸen Aufgaben werden dem Eigenbetrieb Zuweisungen der Stadt Leipzig ausgereicht, ĂŒber deren Höhe gesondert vom Stadtrat zu beschließen ist. Im Gegenzug verpflichtet sich der Eigenbetrieb, mit den vom Stadtrat beschlossenen stĂ€dtischen Zuweisungen entsprechend der Finanzierungsvereinbarung auszukommen. Ziel 2: Permanente QualitĂ€tssicherung: Um die im SelbstverstĂ€ndnis genannten Ziele erfĂŒllen zu können, bedarf es der Sicherstellung bzw. Absicherung der pĂ€dagogischen und methodischen LeistungsfĂ€higkeit. Aufgrund der konstanten Weiterentwicklung der Anforderungen an das Leistungsspektrum und die QualitĂ€t der Musikschule ist eine konstante Weiterentwicklung der Leistungen gefragt sowie eine permanente QualitĂ€tssicherung notwendig. Das Halten eines hohen QualitĂ€tsstandards ist kein SelbstlĂ€ufer. Die QualitĂ€t der Ausbildung der SchĂŒler ist das wesentliche AushĂ€ngeschild der Musikschule und hat darĂŒbe r hinaus auch einen wichtigen Einfluss auf die Wahrnehmung der Musikschule in der Öffentlichkeit. Über folgende Kennzahl soll der Erfolg von Ziel 2 gemessen werden: - mindestens 95% der LehrkrĂ€fte verfĂŒgen ĂŒber einen förderfĂ€higen Hochschulabschluss - Teilnahme von jeder TVöD-Lehrkraft an mindestens einer Fortbildungsveranstaltung pro Jahr Die Ergebnisse werden u. a. im Rahmen der Quartalsberichterstattungen der Musikschule vorgestellt. Ziel 3: Gemeinschaftliches Musizieren – Musik als gemeinschaftliches Erlebnis Ein wesentliches QualitĂ€tsmerkmal der Musikschule „Johann Sebastian Bach“ besteht in der expliziten Förderung der EnsembleaktivitĂ€ten. Die Musikschule bietet nicht nur fĂŒr jeden das passende Ausbildungsangebot, sondern schafft auch die wichtige und fĂŒr die Entwicklung eines SchĂŒlers bedeutsame Möglichkeit, die Musik als motivierendes Gemeinschaftserlebnis zu erfahren. Durch Ensemblemusizieren wird auch eine bessere Integration besonderer Zielgruppen (Menschen mit Behinderungen, sozial Benachteiligte, Personen mit Migrationshintergrund) ermöglicht. Diese EnsembleaktivitĂ€ten sollen weiterhin im Fokus der Zielsetzung der Musikschule stehen. Über folgende Kennzahl soll der Erfolg von Ziel 3 gemessen werden: - Nutzung von EnsembleaktivitĂ€ten (d. h. Anzahl SchĂŒler in Ensemble im VerhĂ€ltnis zur GesamtschĂŒlerzahl) Ziel 4: FlĂ€chendeckende Versorgung mit gut ausdifferenzierter Angebotsstruktur Der Erfolg der Musikschule ist in entscheidendem Maße von der Erreichbarkeit des Angebotes abhĂ€ngig. Insbesondere fĂŒr die Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen ist die Erreichbarkeit des Unterrichtes der Musikschule ein wesentlicher Einflussfaktor fĂŒr die AttraktivitĂ€t. Ziel sollte es sein, das Angebot gleichmĂ€ĂŸig auf das Stadtgebiet zu verteilen und damit dem Anspruch einer wachsenden Stadt wie Leipzig gerecht zu werden sowie eine breite Pflege und Förderung kĂŒnstlerisch-kreativer – besonders musikalischer – FĂ€higkeiten sicherzustellen. Erfolgs-Kennzahl: - Weiterentwicklung der Standortstruktur im gesamten Stadtgebiet in AbhĂ€ngigkeit der jeweiligen Bedarfe - bedarfsorientierte Infrastruktur (gut zugĂ€ngliche, rĂ€umlich angemessene Unterrichtsorte) mit angemessener Angebotsbandbreite Ziel 5: VerstĂ€rkung der Kooperation und Integration in den stĂ€dtischen Einrichtungen zur Deckung des Bedarfs – höhere Verbindlichkeit der zur VerfĂŒgung stehenden RĂ€ume, Erhöhung der Raumressourcen Neben der Notwendigkeit der Ausweitung des Angebotes auf das gesamte Stadtgebiet bestehen immer wieder EngpĂ€sse bei den verfĂŒgbaren RĂ€umlichkeiten. So sind die KapazitĂ€ten des HauptgebĂ€udes der Musikschule in der Petersstraße oder dem Musikschulzentrum Nord derzeit bereits ganzjĂ€hrig ausgelastet. Die Erweiterung der StundenkapazitĂ€ten geht somit zwangslĂ€ufig mit der Notwendigkeit der Erweiterung der RaumkapazitĂ€ten einher. Daher sollte die Musikschule Leipzig stĂ€rker mit den stĂ€dtischen Einrichtungen, im Wesentlichen den Schulen und Kindertageseinrichtungen zusammen arbeiten, um hier eine höhere Verbindlichkeit der zur VerfĂŒgung stehenden RĂ€ume zu erhalten und sich im Rahmen von anstehenden Investitionsmaßnahmen der Stadt Leipzig im Zusammenhang mit Schulneu- und -ausbau um die Deckung der eigenen Bedarfe bemĂŒhen (Stichwort multifunktionale Nutzung bei Bestands- und Neubauten). Über folgende Kennzahlen soll der Erfolg von Ziel 5 gemessen werden: - Fest vereinbarte RaumflĂ€che fĂŒr die Musikschule (d. h. fest vereinbarte FlĂ€che fĂŒr Nutzung durch die Musikschule im VerhĂ€ltnis zur GesamtflĂ€che kommunaler infrage kommender Einrichtungen) Die Kennzahlen werden im Rahmen der Quartalsberichterstattung bzw. im Rahmen des Jahresabschlusses ausgewertet ------------------------------- [1] (https://amtsinfo.stl.leipzig.de/ai/vo020.asp?VOLFDNR=1008371#_ftnref1) ZukĂŒnftig wird die Kulturentwicklungsplanung der Stadt Leipzig im Fachkonzept Kultur aufgehen. text: a[name="allrisBV"] - 1. Die Ratsversammlung beschließt fĂŒr den stĂ€dtischen Eigenbetrieb Musikschule Leipzig „Johann-Sebastian-Bach“ gemĂ€ĂŸ Punkt 7 der Vorlage die folgenden EigentĂŒmerziele: „BetriebsfĂŒhrung des Eigenbetriebes, Permanente QualitĂ€tssicherung, Gemeinschaftliches Musizieren – Musik als gemeinschaftliches Erlebnis, FlĂ€chendeckende Versorgung mit gut ausdifferenzierter Angebotsstruktur sowie VerstĂ€rkung der Kooperation und Integration in den stĂ€dtischen Einrichtungen zur Deckung des Bedarfs“. 2. Das strategische Unternehmenskonzept der Musikschule Leipzig "JSB" wird dem Stadtrat nach Beschlussfassung der EigentĂŒmerziele vorgelegt. 3. Die EigentĂŒmerziele gelten grundsĂ€tzlich fĂŒr unbestimmte Zeit. Eine PrĂŒfung auf Evaluation wird fortlaufend durchgefĂŒhrt. Eine Anpassung der Zielvorgaben bei sich Ă€ndernden Rahmenbedingungen ist jederzeit möglich. HierĂŒber entscheidet der Betriebsausschuss KulturstĂ€tten. Im Betriebsausschuss KulturstĂ€tten wird - auch bei sich nicht geĂ€nderten Rahmenbedingen – entschieden, ob die EigentĂŒmerziele nach einem bestimmten Zeitraum (beispielsweise 5 Jahren) grundsĂ€tzlich evaluiert werden sollen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011779 text: a[name="allrisSV"] - 1. Ziele der Vorlage Mit dieser Vorlage werden gemĂ€ĂŸ des Leipziger Corporate Governance Kodex (Ratsbeschluss RBV-1843/13 vom 11.12.2013), der Eigenbetriebssatzung sowie der sich in Erarbeitung befindlichen Neufassung der Steuerungsvorlage zur Steuerung der Eigenbetriebe auch fĂŒr die Eigenbetriebe Kultur (hier: das Gewandhaus) EigentĂŒmerziele definiert. 1. GrundsĂ€tzliches zu den EigentĂŒmerzielen Eigenbetriebe sind nach deutschem Kommunalrecht Organisationseinheiten einer Gemeinde, die keine eigene Rechtspersönlichkeit besitzen, jedoch in der Regel wirtschaftlich selbststĂ€ndig sind. Sie können zu ihren Abnehmern (Benutzern) in öffentlich-rechtlichen oder privatrechtlichen Beziehungen stehen und damit Leistungsprofile im Rahmen des HGB und der Rechtsetzungshoheit (Satzungsrecht) der Kommunen aufweisen. Die Stadt Leipzig hat zur Umsetzung ihrer Aufgaben die folgenden Eigenbetriebe gegrĂŒndet: - Eigenbetrieb Gewandhaus zu Leipzig - Eigenbetrieb Oper Leipzig - Eigenbetrieb Schauspiel Leipzig - Eigenbetrieb Theater der Jungen Welt Leipzig - Eigenbetrieb Musikschule Leipzig "Johann-Sebastian-Bach" - StĂ€dtischer Eigenbetrieb Behindertenhilfe - Verbund Kommunaler Kinder- und Jugendhilfe - StĂ€dtisches Klinikum St. Georg Leipzig - Kommunaler Eigenbetrieb Engelsdorf Mit GrĂŒndung eines Eigenbetriebes legt die TrĂ€gerin Stadt Leipzig den GeschĂ€ftszweck und die zu erfĂŒllenden öffentlichen Aufgaben fĂŒr den Betrieb fest. Die Stadt Leipzig bekennt sich ausdrĂŒcklich zu ihren kommunalen Unternehmen bzw. Eigenbetrieben, stellt aber im Gegenzug auch hohe AnsprĂŒche an deren Handeln. Sie erwartet, dass nicht nur der jeweilige Satzungszweck bestmöglich erfĂŒllt wird, sondern darĂŒber hinaus den strategischen Zielstellungen der Stadt Leipzig Rechnung getragen wird. Die Kommunalwirtschaft in Deutschland bewegt sich in einem dynamischen und nicht spannungsfreien Umfeld: Einerseits sind zunehmende Rechts- und Marktanforderungen an die Unternehmenspolitik analog zur Privatwirtschaft auch bei kommunalen Unternehmen zu beobachten. Andererseits sieht sich der Eigenbetrieb als kommunales Unternehmen auch (internen) Anforderungen aus EigentĂŒmersicht gegenĂŒber; beispielsweise wenn es um die Festlegung von ZuschĂŒssen der Stadt Leipzig aus dem Ergebnis- und Finanzhaushalt geht. GemĂ€ĂŸ der gĂŒltigen Betriebssatzungsatzung, dem Leipziger Corporate Governance Kodex sowie der Steuerungsvorlage zur Steuerung der Eigenbetriebe legt die Stadt Leipzig EigentĂŒmerziele auch fĂŒr ihre Eigenbetriebe fest. EigentĂŒmerziele ordnen sich in eine Reihe von Tools zur Steuerung von Unternehmen ein. Das nachstehende Zielsystem verdeutlicht die Systematik der Beteiligungssteuerung durch Ziele, entsprechend der Logik „vom Allgemeinen zum Speziellen“. WĂ€hrend rein privatwirtschaftliche Unternehmen in erster Linie ĂŒber Finanzziele gesteuert, d. h. an ihrem ökonomischen Erfolg gemessen werden, geht es bei kommunalen Unternehmen in der Regel um die ErfĂŒllung von Sachzielen, da sie einem öffentlichen Zweck dienen. Aber auch wirtschaftliche und finanzielle Zielstellungen können Steuerungsmechanismen kommunaler Unternehmen darstellen. Streng genommen sind bereits die satzungsgemĂ€ĂŸen Aufgaben als eigentĂŒmergeprĂ€gte Oberziele zu verstehen. 1. Kurzvorstellung des Eigenbetriebes Gewandhaus SelbstverstĂ€ndnis Gewandhaus „Res severa verum gaudium – Wahre Freude ist eine ernste Sache. Gemeinsam vermitteln wir Musik zur Freude der Menschen. Unser aller Anspruch ist höchste QualitĂ€t, die Pflege unserer Tradition und die Verpflichtung zu Neuem. Dies leben wir glaubwĂŒrdig, ernsthaft und nachhaltig.“ Geschichte des Gewandhausorchesters und des Gewandhauses (unter besonderer BerĂŒcksichtigung der rechtlichen Beziehung zur Stadt Leipzig): Die GrĂŒndung des Gewandhausorchesters erfolgt 1743 mit der Einrichtung des »Großen Konzerts«. 1780/81 lĂ€sst die Stadt Leipzig einen Konzertsaal im Gewandhaus erbauen. In diesen ziehen 1781 die Konzertgesellschaft des »Großen Konzerts« und ihr Orchester ein. Seitdem tragen die Konzerte und das Orchester den Namenszusatz »Gewandhaus«. Ab 1773 spielen die Musiker des »Großen Konzerts« auch bei TheaterauffĂŒhrungen mit. 1789 verpflichtet die Stadt die ersten Gewandhausmusiker auch fĂŒr die Kirchenmusik in St. Thomas und St. Nikolai. 1840 erkennt die Stadt Leipzig das Theater- und Gewandhausorchester als ihr »Stadtorchester« an. Damit löst das Orchester offiziell die Ratsmusiker (Stadtpfeifer) ab und ĂŒbernimmt deren Dienst in den stĂ€dtischen Kirchen. Oberster Dienstherr des Orchesters im Bereich Kirchenmusik ist seitdem der Regierende BĂŒrgermeister der Stadt Leipzig. Im Bereich Theater untersteht das Orchester dem Theaterbetreiber, im Bereich Konzert der privatgenossenschaftlichen Gewandhaus-Konzertdirektion. 1920 ĂŒbernimmt die Stadt das Orchester vollstĂ€ndig in den kommunalen Dienst. Die Musiker sind seitdem Angestellte im öffentlichen Dienst. Ihr oberster Dienstherr ist Leipzigs OberbĂŒrgermeister. 1950 wird dem Stadt- und Gewandhausorchester vom Rat der Stadt Leipzig der offizielle Name »Gewandhausorchester« verliehen. Vier Jahre spĂ€ter, 1954, erklĂ€rt der Rat der Stadt das Gewandhaus zu einer eigenen nachgeordneten stĂ€dtische Einrichtung. Damit wird die Institution »Gewandhaus zu Leipzig« gegrĂŒndet. 1968 wird durch den Rat der Stadt Leipzig ein Intendant als Betriebsleiter des Gewandhauses eingesetzt. 1971 wird die Gewandhaus-Intendanz aufgelöst. An der Spitze des Gewandhauses steht wieder der Gewandhauskapellmeister als kĂŒnstlerischer, wirtschaftlicher und administrativer Leiter. 1977 wird am Karl-Marx-Platz mit dem Bau des Neuen Gewandhauses begonnen. 1981 wird der einzige Konzerthausneubau der DDR eröffnet. Nach der deutschen Wiedervereinigung wird das Gewandhaus per 9. November 1991 zum Regiebetrieb der Stadt. Nachdem der Stadtrat am 21. Dezember 1994 eine neue Betriebssatzung fĂŒr das Gewandhaus beschließt, wird die Institution per 1. Januar 1995 zum Eigenbetrieb der Stadt Leipzig. Heute sind der Gewandhausdirektor Erster und der Verwaltungsdirektor Zweiter Betriebsleiter. Der Gewandhauskapellmeister ist Chefdirigent des Gewandhausorchesters. Profil Gewandhausorchester und Gewandhaus heute: Das Gewandhausorchester ist mit seiner nahezu 275-jĂ€hrigen Geschichte und seiner großen Tradition als UrauffĂŒhrungsorchester der Pflege des musikalischen Erbes und des zeitgenössischen Musikschaffens verpflichtet. Mit seiner kĂŒnstlerischen Exzellenz und seinen maßstabsetzenden Interpretationen genießt das Gewandhausorchester weltweit höchstes Ansehen, das sich u.a. in zahlreichen Auslandstourneen und in prĂ€mierten CD- und DVD-Produktionen widerspiegelt. Mit der Oper und der Thomaskirche hat das Gewandhausorchester zwei weitere regelmĂ€ĂŸige SpielstĂ€tten in Leipzig. Das kĂŒnstlerische Profil des Gewandhauses prĂ€gen zudem die kammermusikalischen Ensembles des Gewandhausorchesters, die Gewandhauschöre und der Gewandhausorganist. Das im Jahr 1981 eröffnete Gewandhaus zu Leipzig ist darĂŒber hinaus eine bundesweit renommierte VeranstaltungsstĂ€tte, die von lokalen und ĂŒberregionalen Veranstaltern fĂŒr die DurchfĂŒhrung von Konzerten unterschiedlicher musikalischer Genres und sonstiger Veranstaltungen auf Basis von MietvertrĂ€gen genutzt wird. Mit dem Großen Saal (KapazitĂ€t: 1.902 PlĂ€tze) und dem Mendelssohn-Saal (KapazitĂ€t: 502 PlĂ€tze) stehen zwei VeranstaltungsrĂ€ume mit hervorragender Akustik und moderner technischer Ausstattung zur VerfĂŒgung. Das Gewandhaus ist aufgrund seiner auch ĂŒberregionalen und internationalen Ausrichtung von maßgeblicher touristischer Relevanz fĂŒr die Stadt Leipzig. 1. Betriebszweck und satzungsmĂ€ĂŸigen Aufgaben des Gewandhauses Die Betriebssatzung fĂŒr den Eigenbetrieb Gewandhaus zu Leipzig in der Fassung vom 21. MĂ€rz 2015 legt in § 2 Absatz 2 die Zwecke und die Aufgaben wie folgt fest: „Zweck des Eigenbetriebs ist die Förderung von Kunst und Kultur, namentlich die Pflege und Förderung des stĂ€dtischen Musik-, Gemein- und Kunstlebens, wie es sich aus den Traditionen der Wirkungs- und Standorte ergibt. Weitere Zwecke des Eigenbetriebes sind die Förderung von steuerbegĂŒnstigten Hilfsorganisationen zur UnterstĂŒtzung von Katastrophenopfern im Sinne von § 53 AO sowie zur UnterstĂŒtzung der Kinder- und Jugendhilfe. Die Satzungszwecke werden verwirklicht insbesondere durch: 1. BeschĂ€ftigung und Unterhaltung des Gewandhausorchesters, des Gewandhausorganisten und der Gewandhauschöre (nachfolgend Klangkörper) fĂŒr eigene Veranstaltungen und Gastspiele, 2. Bespielung der Oper Leipzig durch das Gewandhausorchester, 3. AuffĂŒhrungen von Kantaten in der Thomaskirche gemeinsam mit dem Thomanerchor, 4. DurchfĂŒhrung von Konzerten unterschiedlicher Genres mit GĂ€sten und Gastensembles in gewandhauseigener Regie, 5. DurchfĂŒhrung von kammermusikalischen Konzerten mit den Ensembles des Gewandhausorchesters, 6. Musikvermittelnde AktivitĂ€ten jeglicher Art, 7. Betreibung des Neuen Gewandhauses als Konzert- und VeranstaltungsstĂ€tte 8. Veranstaltung von Benefizkonzerten.“ 1. Bereits beschlossene Ziele / Zielvorgaben seitens der Stadt Leipzig Strukturelle und finanzielle Rahmenbedingungen der Eigenbetriebe Kultur fĂŒr den Zeitraum 2016 bis 2020 (Finanzziel): Mit dem Beschluss des Stadtrates zur Vorlage DS-VI-01556-NF -02 vom 21.09.2016 wurde die Grundfinanzierung des Gewandhauses fĂŒr die Jahre 2016 bis 2020 gesichert. Im Gegenzug dessen verpflichtet sich das Gewandhaus, mit den Zuweisungen der Stadt auszukommen und das Finanzziel einzuhalten. Da das Gewandhaus Tarifsteigerungen nicht selbst erwirtschaften kann, wird die Basisfinanzierung in den nĂ€chsten vier Jahren auch durch den vollen Ausgleich der Tariferhöhungen durch die Stadt Leipzig gewĂ€hrleistet. Der Beschluss sichert zudem die laufenden Instandhaltungen und ermöglicht dem Gewandhaus, AntrĂ€ge auf Finanzierung darĂŒber hinausgehender Instandhaltungs- und Investitionsvorhaben zu stellen. Vom Gewandhaus erwirtschaftete JahresĂŒberschĂŒsse mĂŒssen nicht an den stĂ€dtischen Haushalt abgefĂŒhrt werden, damit ein Risikopuffer aufgebaut werden kann und weitergehende Instandhaltungsmaßnahmen durchgefĂŒhrt werden können. Der Stadtrat hat ferner festgelegt, dass das Gewandhaus neben seinem originĂ€ren kĂŒnstlerischen Leistungsangebot eine inhaltliche Zusammenarbeit mit den freien TrĂ€gern der Kultur und Maßnahmen der kulturellen Bildung verstĂ€rken soll. FortfĂŒhrung der Zielvorgaben aus dem Arbeitsprogramm 2020 des OberbĂŒrgermeisters Aus dem Arbeitsprogramm 2020 des OberbĂŒrgermeisters ging hervor, dass die Stadt Leipzig fĂŒr die internationale Ausrichtung des Gewandhausorchesters und dessen Profilbildung, die durch die Verpflichtung namhafter Dirigenten erreicht werden soll, das Gewandhaus unterstĂŒtzt. Die Zielvorgaben, seinerzeit in sog. Projektstreckbriefen verankert, werden durch die EigentĂŒmerziele aufgegriffen und fortgefĂŒhrt. Kulturentwicklungsplan der Stadt Leipzig 2016 bis 2020 Der vom Stadtrat in der Ratsversammlung vom 24. August 2016 zur Kenntnis genommene Kulturentwicklungsplan[1] 2016 bis 2020 misst dem Gewandhaus und dem Gewandhausorchester mit seinen drei SpielstĂ€tten – Gewandhaus, Oper und Thomaskirche - eine herausragende Stellung fĂŒr die Profilierung der Musikstadt Leipzig bei. Aufgrund seiner anerkannten Position im internationalen Musikleben soll das Gewandhausorchester mit seinen Gastspielen und weltweit vertriebenen medialen Produktionen einen Beitrag dazu leisten, dass Leipzig seine internationale Bedeutung steigert. Pilot SchlĂŒsselprodukt der Stadt Leipzig Das Gewandhaus gehört zu den zehn SchlĂŒsselprodukten der Stadt Leipzig, die als Piloten mit dem Stadtratsbeschluss zur Vorlage VI-DS-02874 fĂŒr den Doppelhaushalt 2017/18 bestimmt wurden. DarĂŒber hinaus hat sich das Gewandhaus im Zuge der Diskussionen zum INSEK-Programm verpflichtet, das im INSEK verankerten Oberziel „Leipzig steigert seine internationale Bedeutung“ zu seinen strategischen Zielstellungen zu erklĂ€ren. Weiterhin steht das Gewandhaus fĂŒr eine urbane und weltoffene BĂŒrgerstadt sowie fĂŒr die Sicherstellung einer vielfĂ€ltigen Kulturlandschaft in Leipzig. 1. Rolle des Gewandhauses beim zukĂŒnftigen INSEK Programm Leipzig 2030 Mit dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept Leipzig 2030 (INSEK) werden fĂŒr die Herausforderungen einer wachsenden Stadt Ziele formuliert – sowohl fachliche Ziele im „Zielbild fĂŒr Leipzig 2030“ als auch stadtrĂ€umliche Schwerpunkte. Das INSEK baut hierbei auf vorhandene fachliche Planungen auf und vernetzt sie. Es bildet damit die ganzheitliche Entwicklungsstrategie fĂŒr die Stadt Leipzig ab und verfolgt eine fachĂŒbergreifende und kooperative Stadtentwicklung. Strategische Oberziele wie „Leipzig setzt auf LebensqualitĂ€t“, „Leipzig besteht im Wettbewerb“, „Leipzig stĂ€rkt seine InternationalitĂ€t“ und „Leipzig schafft soziale StabilitĂ€t“ werden durch das maßnahmenkonkrete Fachkonzept Kultur untersetzt. Hierbei ist das Gewandhaus Teil der Gesamtstrategie. Die unter Punkt 7 definierten EigentĂŒmerziele leiten sich aus dem INSEK ab und werden durch das Gewandhaus als stĂ€dtischer Eigenbetrieb erfĂŒllt. 1. EigentĂŒmerziele fĂŒr den Eigenbetrieb Gewandhaus zu Leipzig Die EigentĂŒmerziele fĂŒr den Eigenbetrieb Gewandhaus zu Leipzig sind eingebettet in die Oberziele des fortgeschriebenen Stadtentwicklungskonzepts (INSEK), dem Fachkonzept Kultur sowie der Gesamtstrategie der Stadt Leipzig. Die unter Beteiligung der Betriebsleitung des Gewandhauses erarbeiteten EigentĂŒmerziele sind auf unbestimmte Zeit ausgerichtet, können jedoch zu gegebener Zeit evaluiert und im Falle notwendiger VerĂ€nderungen entsprechend angepasst werden. HierĂŒber entscheidet der Betriebsausschuss KulturstĂ€tten. Der Betrieb des Gewandhauses ist in Übereinstimmung mit den EigentĂŒmerzielen zu fĂŒhren. Die EigentĂŒmerziele bilden die Grundlage fĂŒr das von der Betriebsleitung vorzulegende strategische Unternehmenskonzept. Das strategische Unternehmenskonzept soll die in dieser Vorlage formulierten EigentĂŒmerziele konkretisieren und die inhaltlich fachlichen Aufgaben des Eigenbetriebs darstellen. Die EigentĂŒmerziele gewĂ€hren die grundrechtlich verankerte kĂŒnstlerische Freiheit des Gewandhauses in vollem Umfang entsprechend der Satzung des Eigenbetriebes. Bei der Programmgestaltung und der Verpflichtung von Dirigenten, Solisten sowie Gastorchestern ist das Gewandhaus frei. Neben der im Produktsteckbrief besonders hervorgehobenen Bedeutung des Gewandhaus fĂŒr die internationale Ausrichtung der Stadt Leipzig (Oberziel 2 des INSEK) leistet das Gewandhaus einen herausragenden Beitrag fĂŒr die kulturelle Daseinsvorsorge der Leipziger BĂŒrger und das Umland und steigert damit zugleich die LebensqualitĂ€t in der Stadt (Oberziel 4 des INSEK). Die in dem Produktsteckbrief festgelegten Wirkungs- und Produktziele sowie Kennzahlen zur ÜberprĂŒfung der Zielerreichung werden fĂŒr die Fixierung der EigentĂŒmerziele ĂŒbernommen, da sie die Komponenten örtliche kulturelle Daseinsvorsorge und die internationale Ausrichtung umfassen; Begrifflichkeiten der Zielklassifizierung wurden entsprechend an die Systematisierung von EigentĂŒmerzielen angepasst. Die folgenden Sachziele werden festgelegt:: Ziel 1: BetriebsfĂŒhrung des Eigenbetriebes Aufgrund ihrer GrĂ¶ĂŸe, KomplexitĂ€t und kĂŒnstlerischen Spezifik wurden die Kulturbetriebe mit dem Ziel in die Rechtsform eines Eigenbetriebes ĂŒberfĂŒhrt, so dass die Schaffung wirtschaftlich eigenstĂ€ndiger Entscheidungsstrukturen eine höhere FlexibilitĂ€t und Effizienz ermöglicht, als innerhalb der Kernverwaltung der Stadt Leipzig möglich gewesen wĂ€re. Eine wirtschaftlich eigenstĂ€ndige BetriebsfĂŒhrung des Hauses trĂ€gt gleichfalls dazu bei, dass eine Optimierung der ErtrĂ€ge und Aufwendungen des Eigenbetriebes dahingehend erfolgen kann, dass die ErfĂŒllung der satzungsgemĂ€ĂŸen Aufgaben auf möglichst wirtschaftliche und effiziente Art und Weise umgesetzt wird. Die gezielte Optimierung der Eigenfinanzierungskraft (bspw. durch das Erschließen wirtschaftlicher Synergien, Drittmittelakquise etc.) stellt eine fortlaufende Aufgabe der Betriebsleitung des Eigenbetriebes dar. Zur Umsetzung seiner satzungsgemĂ€ĂŸen Aufgaben werden dem Eigenbetrieb Zuweisungen der Stadt Leipzig ausgereicht, ĂŒber deren Höh e gesondert vom Stadtrat zu beschließen ist. Im Gegenzug verpflichtet sich der Eigenbetrieb, mit den vom Stadtrat beschlossenen stĂ€dtischen Zuweisungen entsprechend der Finanzierungsvereinbarung auszukommen. Ziel 2: Beitrag zur kulturellen Versorgung: Das Gewandhausorchester leistet einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Versorgung der Einwohner und der GĂ€ste der Stadt Leipzig und trĂ€gt maßgeblich zur kulturellen AttraktivitĂ€t der Stadt Leipzig bei. Es nimmt insbesondere bei der touristischen Relevanz eine herausragende Rolle ein. Hierbei soll das Gewandhaus dauerhaft und kontinuierlich eine kĂŒnstlerische Zusammenarbeit mit weltweit herausragenden Dirigenten und Solisten zur Bewahrung der kĂŒnstlerischen Exzellenz des Gewandhausorchesters avisieren. Über folgende Kennzahlen soll der Erfolg von Ziel 2 gemessen werden: - Anzahl Besucher - Auslastung Große Concerte - Auslastung Veranstaltung gesamt - Anzahl Abonnenten - Anteil Leipziger Bevölkerung / Besucher von außerhalb an den Gesamtbesuchern Die Ergebnisse werden u. a. im Rahmen der Quartalsberichterstattungen des Gewandhauses vorgestellt. Ziel 3: Werte fĂŒr den Zusammenhalt der Stadtgesellschaft: Das Gewandhausorchester schafft fĂŒr den Zusammenhalt der Stadtgesellschaft unverzichtbare ideelle Werte und wirkt damit identitĂ€tsstiftend. Das Gewandhaus soll die kulturelle Bildung fördern, insbesondere auch Vermittlungsangebote fĂŒr die junge Generation vorhalten und einen Beitrag zur Integration von Menschen aus anderen LĂ€ndern leisten. Über folgende Kennzahlen soll der Erfolg von Ziel 3 gemessen werden: - Anzahl Musikvermittlungsangebote - Anzahl Teilnehmer an Vermittlungsangeboten Ziel 4: Gewandhaus als renommierte VeranstaltungsstĂ€tte: Das Gewandhaus wird auch in Zukunft als renommierte VeranstaltungsstĂ€tte von regionalen und ĂŒberregionalen Veranstaltern genutzt. Hierbei soll z. B. durch Fremdveranstaltungen das Veranstaltungsangebot auch jenseits der klassischen Musik vergrĂ¶ĂŸert werden, um damit einem sehr breit gefĂ€cherten Publikum den Zugang in das Gewandhaus zu verschaffen. Über folgende Kennzahlen soll der Erfolg von Ziel 4 gemessen werden: - Anzahl Fremdveranstaltungen - Anzahl Besucher Fremdveranstaltungen Ziel 5: Gewandhaus als internationaler Botschafter: Das Gewandhaus wird auch zukĂŒnftig mit seiner kĂŒnstlerischen Exzellenz ein wichtiger internationaler Botschafter Leipzigs in der Welt sein. Dies soll u. a. mit der Aufrechterhaltung der internationalen Reputation des Gewandhausorchesters gelingen. Kennzahlen Über folgende Kennzahlen soll der Erfolg von Ziel 5 gemessen werden: - Anzahl Gastspielorte - Anzahl Gastspielkonzerte - Gastspielbesucher Die Kennzahlen werden jĂ€hrlich im Rahmen des Reportings zum SchlĂŒsselprodukt Gewandhaus, im Rahmen der Quartalsberichterstattung sowie im Rahmen des Jahresabschlusses ausgewertet. ------------------------------- [1] ZukĂŒnftig wird die Kulturentwicklungsplanung der Stadt Leipzig im Fachkonzept Kultur aufgehen. text: a[name="allrisBV"] - 1. Die Ratsversammlung beschließt fĂŒr den stĂ€dtischen Eigenbetrieb Gewandhaus zu Leipzig gemĂ€ĂŸ Punkt 7 der Vorlage die folgenden EigentĂŒmerziele: „BetriebsfĂŒhrung des Eigenbetriebes, Beitrag zur kulturellen Versorgung, Werte fĂŒr den Zusammenhalt der Stadtgesellschaft, Gewandhaus als renommierte VeranstaltungsstĂ€tte sowie Gewandhaus als internationaler Botschafter“. 2. Das strategische Unternehmenskonzept des Gewandhauses zu Leipzig wird dem Stadtrat nach Beschlussfassung der EigentĂŒmerziele vorgelegt. 3. Die EigentĂŒmerziele gelten grundsĂ€tzlich fĂŒr unbestimmte Zeit. Eine PrĂŒfung auf Evaluation wird fortlaufend durchgefĂŒhrt. Eine Anpassung der Zielvorgaben bei sich Ă€ndernden Rahmenbedingungen ist jederzeit möglich. HierĂŒber entscheidet der Betriebsausschuss KulturstĂ€tten. Im Betriebsausschuss KulturstĂ€tten wird - auch bei sich nicht geĂ€nderten Rahmenbedingen – entschieden, ob die EigentĂŒmerziele nach einem bestimmten Zeitraum (beispielsweise 5 Jahren) grundsĂ€tzlich evaluiert werden sollen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011494 text: a[name="allrisSV"] - Das Aufstellen von mehr Papierkörben auf den öffentlichen GrĂŒnflĂ€chen und im Stadtwald wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach geprĂŒft. Eine Erweiterung des derzeitigen Bestandes an Papierkörben im Rosental ist aus fachlicher Sicht nicht angezeigt. Die aktuell im Rosental vorhandenen 31 Papierkörbe haben ein Fassungsvolumen von 1.350 Litern. In der warmen Jahreszeit, vor allem wĂ€hrend der „Grillsaison“ stellt der Eigenbetrieb Stadtreinigung Leipzig dort zusĂ€tzlich drei orangefarbene Container mit einem Volumen von jeweils 1.100 Litern fĂŒr die Erfassung sogenannter Unter-wegsabfĂ€lle auf. Dazu kommen noch insgesamt 80 Standorte mit AbfallbehĂ€ltern in den Stadtforsten Leipzigs. Damit ist ausreichend Volumen fĂŒr die Entsorgung von UnterwegsabfĂ€llen im Rosental vorhanden, welches bei einem besonnenen Abfallverhalten der Besucher und Nutzer der GrĂŒnanlagen und Stadtforste eine gute Sauberkeit und Ordnung unterstĂŒtzen kann. Die Besucher und Nutzer sind jedoch ebenfalls in der Verantwortung, fĂŒr die AbfĂ€lle die Entsorgungsangebote zu nutzen. Insoweit können auch die heimischen Abfall-behĂ€lter genutzt werden, woran stets appelliert wird. Jede Sitzbank mit einem Papierkorb auszustatten, trĂ€gt nach den Erfahrungen nicht immer zur Verbesserung der Sauberkeit und Ordnung gerade in GrĂŒnanlagen oder Stadtforsten bei. So ist auch feststellbar, dass meistens durch AbfallbehĂ€lter das vermehrte Ablagern von AbfĂ€llen zusĂ€tzlich provoziert wird, weil es als Angebot zur Entsorgung von PrivatmĂŒll falsch verstanden wird. Schließlich sind die AufwĂ€nde im Zusammenhang mit der Papierkorbbewirtschaftung hoch und insbesondere in den Stadtforsten nicht zu leisten. Dort kommt zudem die Problematik der Einwirkungen von Tieren zusĂ€tzlich zum Tragen. So plĂŒndern beispielsweise WaschbĂ€ren und KrĂ€hen Papierkörbe auf der Suche nach etwas Fressbarem. Verantwortungsbewusstsein eines jeden Leipzigers und jeden Besuchers der Stadt ist wichtiger und effektiver gegenĂŒber einer kaum eingrenzbaren Installation von Papierkörben im Stadtgebiet. Initiativen, wie die von der Petentin durchgefĂŒhrte Abfallsammelaktion, sind besonders hervorzuhebende und wichtige Zeichen eines bĂŒrgerschaftlichen Engagements, welche durch den Eigenbetrieb Stadtreinigung Leipzig und das Amt fĂŒr StadtgrĂŒn und GewĂ€sser sehr wertgeschĂ€tzt werden. text: a[name="allrisBV"] - Die Petition wird als unbegrĂŒndet abgelehnt. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011357 Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011119 Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1010311 text: a[name="allrisSV"] - In der Stadt Leipzig wird der fĂŒr die Belastung mit Stickstoffdioxid gesetzlich fixierte Grenzwert fĂŒr das Jahresmittel der Massenkonzentration an der verkehrsnahen Messstation Leipzig-Mitte permanent ĂŒberschritten. An der zweiten verkehrsnahen Messstation Leipzig-LĂŒtzner Straße kam es 2016 erneut zu einer Überschreitung. Die stadtweite rechnerische Analyse der Luftbelastung zeigt bezogen auf das Jahr 2015, dass in Leipzig insgesamt 2009 Einwohner auf einer StraßenlĂ€nge von rund 3,1 km von einer NO2-GrenzwertĂŒberschreitung betroffen waren. Die höchsten rechnerisch in der Stadt ermittelten Belastungen fĂŒr Stickstoffdioxid wurden mit 49 ÎŒg/mÂł festgestellt. Der aktuell im Verfahren befindliche Entwurf zur Fortschreibung des Luftreinhalteplans fĂŒr die Stadt Leipzig sieht kurzfristig wirksame Maßnahmen vor, um pauschale Fahrverbote, wie sie beispielsweise in Hamburg umgesetzt worden sind, fĂŒr Leipzig zu vermeiden. FĂŒr die anteilige Finanzierung dieser Maßnahmen soll das von der Bundesregierung initiierte „Sofortprogramm Saubere Luft 2017 bis 2020“ mit einem Mittelumfang von 1 Milliarde Euro genutzt werden. Das Sofortprogramm vereint verschiedene Förderrichtlinien, insbesondere zur ElektromobilitĂ€t, der DieselbusnachrĂŒstung sowie der Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme. FĂŒr die Beantragung von Fördermitteln im Rahmen der Förderrichtlinie „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ ist die Vorlage eines Green City Plans zwingende Voraussetzung. Der Green City Plan war im Rahmen des BMVI-Sonderprogramms zur Erstellung von MasterplĂ€nen („Green City Plan“) der Förderrichtlinie „Automatisiertes und vernetztes Fahren“ zu 100 % förderfĂ€hig und musste bis zum 31. Juli 2018 beim ProjekttrĂ€ger (VDI/VDE Innovation + Technik GmbH) vorliegen. Der fĂŒr die Förderung erforderliche Projektantrag wurde seitens der Stadt im November 2017 eingereicht und im Dezember 2017 positiv beschieden (Fördersumme 530.878 Euro). Der nun vorliegende und fristgemĂ€ĂŸ beim ProjekttrĂ€ger eingereichte Green City Plan wurde in intensiver Zusammenarbeit zwischen der Stadt Leipzig (VTA, AfWiFö, HA, AfU) und der Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (LVB, SW) erarbeitet. Die Gesamtkoordinierung, die ZusammenfĂŒhrung der einzelnen Arbeitspakete sowie die Bewertung der Maßnahmen oblag dem Amt fĂŒr Umweltschutz. Die Maßnahmen des Green City Plans nehmen direkten Bezug zum o. g. Luftreinhalteplan, auf das INSEK-Fachkonzept „Nachhaltige MobilitĂ€t“ sowie auf das Maßnahme- und Umsetzungskonzept „Leipzig – Stadt fĂŒr intelligente MobilitĂ€t“ und stĂŒtzen deren Umsetzung. DarĂŒber hinaus wird dem kommunalpolitischen Ziel eines möglichst nachhaltigen Wachstums entsprochen. Aufbau und Inhalt des Green City Plans Der Green City Plan unterteilt sich in fĂŒnf Kapitel (EinfĂŒhrung, Allgemeine Informationen, Maßnahmen, Bewertung der Maßnahmen und Ausblick). Der Plan enthĂ€lt zudem fĂŒr jede Einzelmaßnahme ein separates Maßnahmenblatt mit den wichtigsten Informationen zu Kosten, Wirksamkeit, zeitliche Umsetzung sowie der PrioritĂ€t. Der Green City Plan beinhaltet sieben Arbeitspakete mit insgesamt 26 Einzelmaßnahmen. Arbeitspaket Maßnahme 1 Verkehrsorganisatorische Maßnahmen/VerknĂŒpfung Leitsysteme MIV/ÖPNV 1 a Umweltorientierte Verkehrssteuerung an Hotspots 1 b Dynamische RoutenfĂŒhrung und Verkehrsinformation 1 c Monitoring/Verkehrslageerfassung MIV 1 d Verkehrslageerfassung auf Basis von ÖPNV-Daten 1 e RBLSA-Maßnahmen (ÖPNV-Bevorrechtigung) 1 g Verkehrssteuerung in der Innenstadt 2 Mobility as a Service (MaaS) 2 a MobilitĂ€tsstationen 2 b Ausbau Bike+Ride 2 c Verbesserung und Erweiterung Park+Ride 2 d Wachstum elektromobil gestalten 3 Konzept zur Erweiterung und Integration von Leipzig mobil in deutschlandweite MobilitĂ€tsanwendungen 3 a Erweiterung und Umbau der grundlegenden Systemarchitektur von Leipzig mobil und Ausbau Partnermanagement 3 b Aufbau einer multimodalen VerkehrsfĂŒhrung 3 c Automatisierte und aufwandsgerechte Abrechnung von MobilitĂ€tsdienstleistungen 3 d Aufbau eines ErgĂ€nzungsmoduls des Parkraummanagements 3 e Integration eines Bonussystems 3 f Integration von Steuerungsroutinen zur Bestellung, Verwaltung und Optimierung von Bedarfsverkehren 3 g Überarbeitung und ErgĂ€nzung der BenutzeroberflĂ€chen 3 h Umstellung auf elektronische Ticketver- und -bearbeitung 4 abgasoptimierte Busflotte/kommunaler Fuhrpark 4 a Abgasoptimierte Busflotte (Anschaffung von E-Bussen und Dieselbussen EURO 6) 4 b Ausbau der kommunalen E-Fahrzeugflotte 5 Konzepterstellung fĂŒr den Ausbau einer öffentlichen Ladeinfrastruktur fĂŒr E-Fahrzeuge 5 a Installation von öffentlich nutzbarer Ladeinfrastruktur fĂŒr Elektrofahrzeuge im Stadtgebiet Leipzigs 5 b Installation von öffentlich nutzbarer Ladeinfrastruktur fĂŒr Elektrofahrzeuge an Stellplatzanlagen und intermodalen VerknĂŒpfungspunkten 6 Einsatz autonomer Fahrzeuge 6 Einsatz eines autonomen E-Shuttlebusses im Leipziger Norden (Projekt „ABSOLUT“) 7 Emissionsarme Logistik fĂŒr den Wirtschaftsverkehr 7 a Urban-Hubs 7 b Mikro-Depots im Innenstadtring 7 c Mikro-Depots außerhalb des Innenstadtrings Umsetzung von Maßnahmen Das Verkehrs- und Tiefbauamt hat fĂŒr die Umsetzung der im Green City Plan enthaltenen Maßnahmen: * umweltorientierte Verkehrssteuerung an Hotspots (Maßnahme 1 a) * dynamische RoutenfĂŒhrung und Verkehrsinformation (Maßnahme 1 b) * Ausbau Bike+Ride (Maßnahme 2 b) * Verbesserung und Erweiterung Park+Ride (2 c) im Rahmen des 3. Förderaufrufs zur Förderrichtlinie „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ Fördermittel beantragt. FĂŒr die Maßnahmen 2 b und 2 c ist eine weitere Förderung aus Mitteln des ZVNL beabsichtigt, so dass die Eigenmittel der Stadt Leipzig sich auf bis zu 10 % reduzieren können. Die Realisierung der im Green City Plan benannten Maßnahmen ist abhĂ€ngig von der Bereitstellung von Fördermitteln und der VerfĂŒgbarkeit von KomplementĂ€rmitteln. Dies werden in erster Linie Mittel der Stadt Leipzig sein. Die eine oder andere Förderrichtlinie erlaubt es aber auch, weitere Fördermittel, etwa solche des Freistaates, als KomplementĂ€rmittel einzusetzen (s. vorgenanntes Beispiel der Maßnahmen 2 b und 2 c). Welche Förderrichtlinien dies erlauben und welche Programme in Frage kommen ist noch zu recherchieren. Der Finanzbedarf der einzelnen Maßnahmen ist in der Anlage Finanzielle Untersetzung zusammengefasst. Sollte keine Bereitstellung von Eigenmitteln und damit verbunden keine Beantragung der von der Bundesregierung zur VerfĂŒgung gestellten Fördermittel erfolgen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Stadt Leipzig vor dem Hintergrund des prognostizierten Wachstums in unserer Stadt und der entsprechenden direkten und indirekten Auswirkungen auf die Luftschadstoffbelastung zukĂŒnftig Fahrverbote verhĂ€ngen muss, um ein entsprechendes EU-Vertragsverletzungsverfahren zu vermeiden und die LebensqualitĂ€t in der Stadt Leipzig nachhaltig zu bewahren. text: a[name="allrisBV"] - Der Green City Plan fĂŒr die Stadt Leipzig wird zur Kenntnis genommen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011803 text: a[name="allrisSV"] - Auch in der Stadt Leipzig werden geflĂŒchteten Menschen so genannte „Fantasiepapiere“ ((so genannte „Bescheinigung ĂŒber den vorĂŒbergehenden Aufenthalt ohne Dokumente“) ausgehĂ€ndigt. Ein Erlass des SĂ€chsischen Innenministeriums (AZ: 24a-2310/19/1) normiert seit MĂ€rz 2018 die Ausstellung von Bescheinigungen ohne amtliches Aufenthaltsdokument. Das heißt, dass in bestimmten Fallkonstellationen keine Duldung, sondern „Fantasiepapiere“, die keine amtlichen Ausweisedokumente sind, ausgehĂ€ndigt werden. Expert*innen wie der SĂ€chsische FlĂŒchtlingsrat kritisieren die Ausstellung der so genannten „Fantasiepapiere“ als rechtswidrig. Mit Verweis auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 06. MĂ€rz 2003 (2 BvR 397/02) seien vollziehbar ausreisepflichtige AuslĂ€nder*innen entweder unverzĂŒglich abzuschieben oder zu dulden. SchrĂ€nken bereits Duldungen den Zugang zu gesellschaftlicher Teilhabe massiv ein (obwohl die Betroffenen teils ĂŒber Jahre geduldet in der Bundesrepublik leben und ĂŒber verschiedene Wege auch die Möglichkeit haben, ein Bleiberecht zu erlangen), verschĂ€rft sich diese Situation bei Menschen mit „Fantasiepapieren“. Der Fragestellerin ist der Fall einer Leipziger Familie bekannt, der von Seiten des Leipziger Jugendamts signalisiert wurde, dass auf Grund eines „Fantasiepapiers“ kein gĂŒltiger Aufenthaltstitel bestehe und demnach der bereits abgeschlossene Kindertagespflegevertrag ungĂŒltig sei, ein Antrag auf ErmĂ€ĂŸigung des Elternbeitrags könne so nicht bearbeitet werden. In der Folge kann das Kind derzeit nicht die KindertagesstĂ€tte besuchen. Fragen an den OBM: 1. Wie vielen Menschen, die in der Stadt Leipzig gemeldet sind, wurde seit dem Inkrafttreten ein dem o.g. Erlass entsprechendes Dokument ausgestellt? 2. Welche leistungsrechtlichen Konsequenzen sowie Konsequenzen fĂŒr den Zugang zur BeschĂ€ftigungserlaubnis ergeben sich fĂŒr Betroffene, wenn ihnen ein dem Erlass entsprechendes Dokument ausgestellt wurde? 3. Teilt die Stadtverwaltung die Rechtsauffassung des Deutschen Jugendinstituts, das in einer Rechtstexpertise aus dem Jahr 2016 schrieb: „Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts genĂŒgt, wenn ‚[
] der Betreffende an dem Ort oder in dem Gebiet tatsĂ€chlich seinen Aufenthalt genommen hat und sich dort ‚bis auf Weiteres‘ im Sinne eines zukunftsoffenen Verbleibs aufhĂ€lt und dort den Mittelpunkt seiner Lebensbeziehungen hat‘. Ausreichend ist, wenn sich der zukunftsoffene Verbleib im Rahmen einer Prognose aufgrund der tatsĂ€chlichen VerhĂ€ltnisse zum Zeitpunkt der Aufenthaltsnahme abzeichnet.“ ( https://www.dji.de/fileadmin/user_upload/dasdji/news/2016/20160126_meysen_et_al_expertise_kitazugang_fluechtlingskinder.pdf) und was folgt daraus fĂŒr Inhaber*innen von „Fantasiepapieren“ in Bezug auf den Leistungsbezug nach SGB VIII? 4. Im oben genannten Fall der Leipziger Familie werden laut AuslĂ€nderbehörde Leipzig DuldungsgrĂŒnde geprĂŒft, daher ist ohne Zweifel von einem „gewöhnlichen Aufenthalt“ auszugehen. Was folgt daraus zukĂŒnftig fĂŒr dieselben Fallkonstellationen? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011820 text: a[name="allrisSV"] - Niels Gormsen (1927-2018) war in Leipzig BĂŒrgermeister fĂŒr Raumentwicklung und Raumplanung sowie Beauftragter fĂŒr den Leipziger SĂŒdraum. Er verfasste unzĂ€hlige Artikel und BeitrĂ€ge in Fach- und Tagespresse sowie einige BĂŒcher ĂŒber die Entwicklung Leipzigs. Aus der Leipziger Geschichte der Stadtentwicklung der letzten Jahrzehnte ist er kaum wegzudenken. Er war Mitglied in zahlreichen Vereinen und VerbĂ€nden. Sein Engagement ging dabei weit ĂŒber den Rahmen seiner beruflichen TĂ€tigkeit hinaus. Eine WĂŒrdigung seines Lebenswerks mit Bezug zu seinem TĂ€tigkeitsschwerpunkt erscheint hier angemessen. Als Initiatoren des Antrages sind benannt: Hella Gormsen Förderverein Neue Ufer Leipzig e.V. Ortskuratorium Leipzig der Deutschen Stiftung Denkmalschutz Stadtforum fĂŒr behutsame Stadtentwicklung BĂŒrgerverein Kolonnadenviertel e.V. Deutsche Stiftung Denkmalschutz Kongreßhalle Leipzig e.V. text: a[name="allrisBV"] - Die Ratsversammlung beschließt, in Abstimmung mit der Witwe und den initiierenden Vereinen, einen konkreten Ort im Stadtbild nach Niels Gormsen zu benennen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011817 text: a[name="allrisSV"] - In den letzten Jahren hat es mehrere StadtratsbeschlĂŒsse gegeben, die als AntrĂ€ge direkt bzw. indirekt in die FLK eingebracht wurden und alle abgelehnt wurden. GemĂ€ĂŸ Koalitionsvertrag ist der Ausbau des Flughafens Leipzig- Halle zu einem europĂ€ischen Frachtdrehkreuz geplant. Der FLK kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Das verlangt eine StĂ€rkung der Stadt Leipzig in der FLK. Zu 1 und 2. An anderen FlughĂ€fen ist es ĂŒblich, dass die Interessen der StĂ€dte und Gemeinden durch BĂŒrgermeister vertreten werden. Auch in der FLK des FLH wird z.B. Schkeuditz durch seinen OBM vertreten. Am Flughafen Dresden ist der Erste BĂŒrgermeister, Herr Detlef Sittel, Beigeordneter fĂŒr Ordnung und Sicherheit, Vorsitzender der FluglĂ€rmkommission. zu 3. Leipzig ist von den in der FLK vertretenen StĂ€dte und Gemeinden nicht nur der grĂ¶ĂŸte Anteilseigner, sondern auch die Stadt mit den meisten Betroffenen. Dies muss auch in der Zahl der Sitze zum Ausdruck kommen, was derzeit nicht der Fall ist, wie die folgende Übersicht zeigt: ‱Leipzig ca. 60.000 Betroffene 1 Sitz ‱Schkeuditz ca. 17.900 Einwohner 2 Sitze ‱Kabelsketal ca. 8.800 Einwohner 1 Sitz ‱Rackwitz ca. 5000 Einwohner 1 Sitz ‱Schkopau ca. 10.800 Einwohner 1 Sitz ‱der LK Leipzig, obwohl kaum vom FluglĂ€rm betroffen 1 Sitz ‱usw. text: a[name="allrisBV"] - Die Stadtverwaltung wird beauftragt, dass 1.als Nachfolger fĂŒr die bisherige Vertreterin der Stadt Leipzig in der FLK der OBM und als sein Vertreter der Beigeordnete fĂŒr Umwelt, Ordnung, Sport benannt werden, 2.sich die Stadt Leipzig bei der anstehenden Neuwahl des FLK- Vorsitzenden um den Vorsitz bewirbt und 3.bei der zustĂ€ndigen Behörde fĂŒr die FLK, dem SĂ€chsischen Staatsministerium fĂŒr Wirtschaft und Arbeit, der Antrag gestellt wird, zukĂŒnftig 3 Vertreter fĂŒr die Stadt Leipzig in die FLK zu entsenden. ( BĂŒrgermeister, Amtsleiter, ein Vertreter aus dem Dialogforum ) Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: >Worum geht es in der Vorlage: - max. 400 Zeichen ohne Leerzeichen (beim AusfĂŒllen bitte ĂŒberschreiben) Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011816 text: a[name="allrisSV"] - Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung haben Anfang Februar 2019 die Kegelbahn auf den Baalsdorfer Dorfanger abgerissen. Weder das zustĂ€ndige Fachamt – Amt fĂŒr StadtgrĂŒn und GewĂ€sser, noch der OR Engelsdorf sind ĂŒber diese Maßnahme informiert wurden. Dies stellt einen Verstoß gegen die SĂ€chsische Gemeindeordnung dar. Die Jugendfeuerwehr Baalsdorf hatte bereits ĂŒber Instandhaltungsmaßnahmen mit dem Amt fĂŒr StadtgrĂŒn und GewĂ€sser Absprachen getroffen. Über Umgestaltungsmaßnahmen im Bereich des Baalsdorfer Dorfanger gab es auch keine aktive BĂŒrgerbeteiligung. Deshalb fordern wir die Wiederherstellung der Kegelbahn. text: a[name="allrisBV"] - Die Stadtverwaltung wird beauftragt, dem OR Engelsdorf sofort zusĂ€tzliche Brauchtums-Mittel fĂŒr die Wiederherstellung der Kegelbahn auf dem Baalsdorfer Dorfanger zur VerfĂŒgung zu stellen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011814 text: a[name="allrisSV"] - „In FĂ€llen, in denen ein AuslĂ€nder nicht ĂŒber ausreichende finanzielle Eigenmittel verfĂŒgt, kann sich ein Dritter durch Abgabe einer VerpflichtungserklĂ€rung nach den Paragraphen 66-68 AufenthG verpflichten, fĂŒr die aus dem Aufenthalt des AuslĂ€nders in Deutschland entstehenden Kosten (einschließlich der Kosten fĂŒr eventuelle Krankenbehandlungen und RĂŒckfĂŒhrung ins Heimatland) aufzukommen.“ (Auszug www.leipzig.de) Nach den derzeit gĂŒltigen Rahmenbedingungen ist die Abgabe einer VerpflichtungserklĂ€rung auf der Grundlage einer Sicherheitsleistung in Leipzig nur ab einem entsprechenden Einkommen oder in HĂ€rtefĂ€llen (z. B. Familienangehörige) möglich. Relevant fĂŒr die PrĂŒfung, ob der oder die VerpflichtungserklĂ€rende ausreichend BonitĂ€t hat oder nicht, ist ein regelmĂ€ĂŸiges Einkommen. Neben den EinkommensverhĂ€ltnissen sind aktuell keine anderen Sicherheitsleistungen zur Absicherung einer VerpflichtungserklĂ€rung möglich. Dies bedeutet eine Schlechterstellung fĂŒr alle Leipziger*innen ohne genĂŒgendes monatliches Einkommen und auch fĂŒr jene, die neben ihrem geregelten Einkommen ĂŒber ein ausreichendes Sparguthaben verfĂŒgen, oder die wegen ihres Vermögens keines geregelten Einkommens bedĂŒrfen. Hier bedarf es einer Überarbeitung der Rahmenbedingungen. Dabei kann sich die Stadt Leipzig zum Beispiel an der Regelung des Landes Berlin orientieren. text: a[name="allrisBV"] - Die Stadt Leipzig schafft fĂŒr alle Leipzigerinnen und Leipziger die Möglichkeit fĂŒr jeden Besuchsfall, sich durch die Hinterlegung einer Sicherheitsleistung in die Lage zu versetzen, eine VerpflichtungserklĂ€rung nach §§ 66 - 68 Aufenthaltsgesetz fĂŒr ihre GĂ€ste fĂŒr einen kurzen Aufenthalt abgeben zu können. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011802 text: a[name="allrisSV"] - WĂ€hlen kann nur, wer in ein WĂ€hlerverzeichnis eingetragen ist oder einen Wahlschein hat. Obwohl Menschen ohne Wohnung sich zum Teil lange in Leipzig aufhalten, können sie ihr Wahlrecht als gegebenenfalls nicht wahrnehmen. Um bei den Wahlen ihr Wahlrecht wahrnehmen zu können, mĂŒssen sie – vorausgesetzt sie sind deutsche Staats- oder EU-BĂŒrger*innen (bei Kommunalwahlen) und halten sich seit mindestens drei Monaten in Leipzig auf und haben in keiner anderen Gemeinde einen Antrag auf Eintragung in das WĂ€hlerverzeichnis gestellt - die Eintragung in ein WĂ€hlerverzeichnis beantragen. Dies muss bis zum 21. Tag vor der Wahl geschehen. Laut Antwort der Stadtverwaltung auf eine Anfrage der Linksfraktion (Vorlage - VI-F-04900) wurden zur Bundestagswahl 2017 in der Stadt Leipzig insgesamt 7 Personen, die angegeben hatten sich in der Stadt Leipzig gewöhnlich aufzuhalten, ohne eine Wohnung innezuhaben, auf Antrag in das WĂ€hlerverzeichnis eingetragen. Dies ist angesichts einer hohen Zahl von wohnungslosen Menschen – im Jahr 2016 nutzten insgesamt 818 Personen die NotunterkĂŒnfte der Stadt - ein schlechter Schnitt. Wohnungslose Menschen sind oft mit zahlreichen Problemlagen konfrontiert, ihr Hauptinteresse ist in der Regel nicht sich selbst ĂŒber das Prozedere der Beteiligung an Wahlen zu informieren. Trotzdem sind sie wie alle anderen Bewohner*innen von politischen Entscheidungen betroffen. Die Stadt sollte vor diesem Hintergrund alle Möglichkeiten nutzen um dieser Personengruppe barrierearm die Möglichkeiten der Partizipation bekannt zu machen. text: a[name="allrisBV"] - Der OberbĂŒrgermeister wird beauftragt, ein Informationsangebot fĂŒr wohnungslose Menschen (z.B. Flyer, Öffentlichkeitsarbeit ĂŒber Medien, Nutzung des Wahl-o-mats in den Tagestreffs, ÜbernachtungshĂ€usern und anderen Anlaufstellen) zu entwickeln, um diese zur Beteiligung an den anstehenden Kommunal-, Europa und Landtagswahlen zu motivieren. Als Multiplikator*innen fungieren etablierte Anlaufstellen und Streetworker*innen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011801 text: a[name="allrisSV"] - Es gibt immer wieder Anfragen nach RathausfĂŒhrungen fĂŒr Schulklassen und Schultagen im Neuen Rathaus, fĂŒr die die Stadtverwaltung bisher kein Angebot oder Konzept vorhĂ€lt. RathausfĂŒhrungen und Erlebnistage als Schultag sind geeignet, um SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern einen Weg zur Beteiligung am politischen Leben aufzuzeigen. Beteiligungsmöglichkeiten sind ein wesentlicher Pfeiler unserer parlamentarischen Demokratie. Dieser Erlebnistag im neuen Rathaus soll ein neuer Baustein von verschiedenen Partizipationsangeboten werden (siehe z. B. Rathausspiel des Haus Steinstraße). Schon Grundschulkinder und erst recht Jugendliche in den weiterfĂŒhrenden Schulen haben ein Interesse an politischen Ereignissen und GesprĂ€chs- oder Diskussionspartnern und -partnerinnen, an Verwaltungsstrukturen, an planerischen und zukunftsorientierten Themen sowie an Personen des öffentlichen Lebens und kommunalpolitischen Verantwortlichkeiten. Diese Neugierde und die Kompetenzen der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler können im Zusam-menspiel mit dem sĂ€chsischen Lehrplan (Sachunterricht Klasse 3 und Gemeinschaftskunde / Rechtserziehung Klasse 9) durch die Stadtverwaltung Leipzig gezielt gefördert werden. Wir sehen uns in der politischen Verantwortung Kinder und Jugendliche aktiv in Diskussions- und Entscheidungsprozesse einzubeziehen und zu befĂ€higen. Am Leipziger Neuen Rathaus lassen sich am Bauwerk aus stadt- und kulturgeschichtlicher Sicht Geschichte und Gegenwart der Stadtverwaltung herausarbeiten (z. B. Gewaltenteilung, Demokratie, kommunale Verwaltung, Kommunalpolitik, Beteiligungsmöglichkeiten von BĂŒr-gerinnen und BĂŒrgern, SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern). RathausfĂŒhrungen fĂŒr Kinder sind uns beispielweise aus OsnabrĂŒck, Bochum, JĂŒlich und Saarlouis bekannt. text: a[name="allrisBV"] - 1. Der OberbĂŒrgermeister wird aufgefordert, in Zusammenarbeit mit dem stadtge-schichtlichen Museum, dem Sachgebiet demokratische Bildung und dem Landesamt fĂŒr Schule und Bildung, bis Ende 2019 ein Konzept fĂŒr einen kostenfreien pĂ€dagogi-schen Erlebnistag im Leipziger Neuen Rathaus fĂŒr Schulklassen entsprechend der sĂ€chsischen LehrplĂ€ne zu entwickeln. 2. Das Konzept soll darauf abzielen, das Bewusstsein der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler zu stĂ€rken oder zu wecken, dass und wie sie gleichberechtig teilhaben und (kommunal-) politisch agieren können. Entsprechende personelle Ressourcen sind aufzuzeigen und bereitzustellen. 3. Das Konzept soll regelmĂ€ĂŸig alle zwei Jahre evaluiert und weiterentwickelt werden. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011800 text: a[name="allrisSV"] - Die große Zahl verschiedener mit uns lebender Tierarten in Leipzig haben gemĂ€ĂŸ Tierschutzgesetz ein Recht auf Wohlbefinden und Leben. In dieser Verantwortung versteht die Fraktion BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen die Arbeit des Tierschutzbeirats. Es sollen keine aktuellen oder grundsĂ€tzlichen Probleme von der Diskussion oder Beratung ausgeschlossen werden, sofern sie Tierschutzbelange betreffen. Der Tierschutzbeirat weist bisher jedoch immer wieder die Befassung mit Themen des Tierschutzes wegen der undefinierten Aufgabenstellung zurĂŒck und befasst sich vornehmlich mit Problemen des Tierheims in Breitenfeld. Aus dieser Problemlage heraus ĂŒbergibt die Fraktion BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen das Thema nochmals an den gesamten Stadtrat zur Befassung. Der Tierschutzbeirat soll zur Überarbeitung seiner GeschĂ€ftsordnung beauftragt werden. Weitere Themen sind aber auch die Vielzahl von Haus- und Heimtieren, Wildtiere, Wildvögel, Stadttauben, Straßenkatzen und/oder ggf. weitere Tiere, bspw. Großtiere als Diensttiere (Pferde) oder „Nutztiere“ (Rinder, Schweine, HĂŒhner, Puten etc.), sonstige gehaltene Tiere wie Schafe [auch solche mit nur teilweisem Aufenthalt in bzw. um Leipzig], Wildpferde und Auerochsen, sowie die Tiere des Zoos, des Wildparks, die Tiere auf Ausstellungen (Reptilien, Haustiere, Zirkus ff.), die Stadtbienenvölker und andere. Leipziger Vereine, die sich ehrenamtlich dem Schutz von Tieren widmen, sollten als stimmberechtigte Mitglieder in dem Beirat aufgenommen werden. Auf die Erfahrungswerte, die diese engagierten Menschen im Umgang mit diversen Tierarten gemacht haben, können der Tierschutzbeirat und die Stadt Leipzig nicht verzichten, wenn man als demokratisches Gremium die Vermittlerrolle zwischen BĂŒrger*innen, Verwaltung und Politik ĂŒbernehmen will. Letztendlich schadet es der GlaubwĂŒrdigkeit des Beirats, wenn BĂŒrger*innen nicht wissen, was der Beirat behandelt. Deswegen sind alle Unterlagen (Protokolle, Tagesordnungen, Vorlagen etc.) in das elektronische Ratsinformationssystem, sowohl zukĂŒnftige als auch die fehlenden der vergangenen Jahre einzustellen, die Sitzungstermine ebenfalls online rechtzeitig öffentlich bekannt zu machen, mindestens einmal pro Quartal eine öffentliche Sitzung einzurichten und die Öffentlichkeit dazu offensiv einzuladen, sowie ein Jahresbericht ĂŒber die behandelten Themen und Ereignisse anzufertigen. text: a[name="allrisBV"] - Die GeschĂ€ftsordnung des Tierschutzbeirats wird hinsichtlich ihrer Aufgabenstellung und ZustĂ€ndigkeit sowie zu ihrer Transparenz und Öffentlichkeitsarbeit ĂŒberarbeitet. Ziel ist 1. die deutliche Aufweitung der thematischen Befassung des Tierschutzbeirats fĂŒr die Beratung der Verwaltung zu allen Fragen von in Leipzig lebenden heimischen und exotischen Tieren. 1. die Beteiligung der Öffentlichkeit zu gewĂ€hrleisten und dafĂŒr alle Informationen in jeder Form fristgerecht zur VerfĂŒgung zu stellen. 1. die Aufnahme von Vertretern ehrenamtlich arbeitender Tierschutzvereine als stimmberechtigtes Mitglied. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011799 text: a[name="allrisSV"] - Hintergrund sind die sich hĂ€ufenden UnfĂ€lle beim Abbiegen von LKW mit zum Teil Todesfolge auch in Leipzig. Die StĂ€dte und Kommunen haben laut StVO die Möglichkeit, nicht sicheren LKWs die Einfahrt in das Stadtgebiet zu verwehren. Hier soll geprĂŒft werden, wie die Einfahrt von nicht sicheren LKWs (ohne Assistenzsystem) verhindert werden kann. text: a[name="allrisBV"] - Der OberbĂŒrgermeister wird beauftragt zu prĂŒfen, wie es der Stadt Leipzig möglich ist, schrittweise die Einfahrt von LKWs ohne Abbiegeassistenten in die Stadt Leipzig zu beschrĂ€nken. Das PrĂŒfergebnis ist dem Stadtrat bis Ende 2019 vorzulegen. Inhalt der PrĂŒfung mĂŒssen auch Auswirkungen einer EinfahrtsbeschrĂ€nkung auf die LKWs der Stadt Leipzig bzw. der Beteiligungsunternehmen sowie etwaige Übergangsfristen sein. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011791 text: a[name="allrisSV"] - Seit mehreren Jahren beschĂ€ftigt sich die Ratsversammlung mit der Problematik der Amtsblattverteilung, die auf Seiten der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger im gesamten Stadtgebiet zu Ärger fĂŒhrt und dennoch eine erhebliche Summe kostet. Die haushaltsgerechte Verteilung des Amtsblattes konnte trotz verschiedener Initiativen und regelmĂ€ĂŸiger BĂŒrgerbeschwerden nicht sichergestellt werden. Bei gleichbleibend hohen Kosten ist der aktuelle Weg deshalb nicht zielfĂŒhrend. Der Vorschlag der SPD-Fraktion die rechtlich verbindliche Version des Amtsblattes als digitale Variante auszuweisen und die Printvariante per Abo und an gleichbleibenden öffentlichen Auslagestellen zur VerfĂŒgung zu stellen und somit die rechtlich sichere, transparente und umweltfreundlichere ZugĂ€nglichkeit zu gewĂ€hrleisten, war bereits im Februar 2018 in der Ratsversammlung abgelehnt worden. text: a[name="allrisBV"] - Der OberbĂŒrgermeister wird beauftragt, die Verteilung des Amtsblattes in jeden Leipziger Haushalt sicherzustellen und dafĂŒr entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011807 text: a[name="allrisSV"] - Nach unseren Recherchen wurde die große WasserflĂ€che des Elsterbeckens geschaffen, damit die LeipzigerInnen grĂ¶ĂŸere WasserflĂ€chen ortsnah erleben können. Gleichzeitig wollte man die dadurch entstehende Sedimentfalle fĂŒr die Gewinnung von Dammmaterial nutzen. Inzwischen wirkt die Sedimentfalle ohne Nutzen. Im Gegenteil, es mĂŒssen immer wieder erhebliche finanzielle Mittel aufgewendet werden, damit der notwendige Hochwasserschutz gewĂ€hrleistet werden kann. Außerdem wirken die fehlenden Sedimente unterhalb des Luppenwehrs zerstörend. Geröll wird abgetragen, der Fluss grĂ€bt sich förmlich immer tiefer in die Landschaft. Das neue Hochwasserschutzkonzept sieht vor, die Elster ĂŒber den verfĂŒllten alten Lauf zwischen Schreberbad und Leutzscher Allee zu fĂŒhren und damit die entstandenen Probleme zu beheben. Man hĂ€tte dann das Elsterbecken als stehendes GewĂ€sser, welches die Stadtlandschaft attraktiv prĂ€gt und nur im Katastrophenfall der Ableitung von Hochwasser dient. Alternativ könnte auch ein mĂ€andrierender Flusslauf angelegt werden mit dem Ziel einer erlebbaren Flusslandschaft mit Liegewiesen, gegebenenfalls Badestellen etc., die dem erhöhten Bedarf an ErholungsflĂ€chen in StadtnĂ€he Rechnung tragen. text: a[name="allrisBV"] - 1. Der OberbĂŒrgermeister wird beauftragt, gemeinsam mit der oberen Wasserbehörde (SMUL) zu prĂŒfen, ob das Elsterbecken in ein stehendes GewĂ€sser umgewandelt werden kann. Alternativ ist zu prĂŒfen, ob zwischen Palmengartenwehr und dem Luppewehr ein mĂ€andrierender Flusslauf in einer Wiesenlandschaft angelegt werden kann. 2. Inhalt der Untersuchung sollen neben den ökologischen und hydrologischen Aspekten die Herstellungskosten, Betriebskosten, Finanzierung und Realisierungszeit fĂŒr die Varianten im Vergleich zum Ist-Zustand sein. Bei der Umwandlung in ein stehendes GewĂ€sser sind zudem alle notwendigen Maßnahmen der Elsterbeckenumgehung (u. a. Öffnung Alte Elster) sowie eine etwaige Herrichtung als Ruderbecken (u. a. Ausbaggerung, BootshĂ€user) einzubeziehen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011798 text: a[name="allrisSV"] - Die sowieso schon schwierigen Bedingungen an dieser Kreuzung werden durch die parkenden Autos noch verschlimmert. Hier - wie auch an anderen Stellen im Stadtgebiet, z. B. Zschochersche Str. zwischen Felsenkeller und LĂŒtzner Str. - behindern 10 bis 15 StellplĂ€tze den fließenden Verkehr aller anderen Verkehrsteilnehmer*innen. In der AbwĂ€gung sollten hier die ParkflĂ€chen so zurĂŒckgenommen werden, wie es nötig ist. text: a[name="allrisBV"] - Die Verwaltung wird beauftragt zu prĂŒfen, wie durch Parkverbote im Kreuzungsbereiche die Sichtbeziehungen verbessert werden können und damit die Sicherheit fĂŒr alle Verkehrsteilnehmer*innen verbessert werden kann. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011751 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- text: a[name="allrisBV"] - neuer Punkt 7: Die stĂ€dtebauliche Einordnung der vorgesehenen Schule, Kita und Sporthalle am Gerichtsweg soll im Rahmen eines vereinheitlichten stĂ€dtebaulichen Gutachterverfahrens unter Beachtung der Festsetzungen und Ziele des Bebauungsplanes Eilenburger Bahnhof fĂŒr den heutigen Lene-Voigt-Park erfolgen. neuer Punkt 8:. Alle FlĂ€chen verbleiben im Eigentum der Stadt, und es werden nur nutzungsbezogene PachtvertrĂ€ge geschlossen. neuer Punkt 9. Um möglichst viel Raum fĂŒr FreiflĂ€chen fĂŒr Kita und Grundschule sowie SchulsportfreiflĂ€chen zu erzielen, sollen funktionsĂŒberlagerte GebĂ€udekubaturen geplant werden. neuer Punkt 10: Der Charakter eines durchgehenden GrĂŒnzuges soll bis zum Gerichtsweg beibehalten und GebĂ€ude, wie die Sporthalle, aus der Mittelachse verschoben werden. Stattdessen können in diesem GrĂŒnzugbereich die FreiflĂ€chen fĂŒr Schule und Kita eingeordnet werden. BegrĂŒndung: 1993 initiierte die damalige PDS-Fraktion im Ergebnis eines BĂŒrgerforums ein B-Planverfahren zur Umwidmung des nicht mehr genutzten BahngelĂ€ndes Eilenburger Bahnhof in einen Park mit durchgehendem GrĂŒnzug. Dieser B-Plan wurde erstellt und beschlossen, im Ergebnis eines Wettbewerbs von Landschaftsarchitekten gab es die Freiraumplanung. Die Umsetzung und eine Erweiterung bis an den ehemaligen Osteisenbahn Ring schlossen sich an. ZukĂŒnftig wird der Lene-Voigt-Park Bestandteil des „GrĂŒnen Bogens“ sein, der sich vom ehemaligen Johannisfriedhof ĂŒber den ehemaligen Eilenburger Bahnhof, den Abschnitt SellerhĂ€user Bogen ĂŒber die Nordspange bis in den Bereich Hauptbahnhof Brandenburger Straße erstreckt. Im Rahmen eines Workshops Ende Januar wurden Möglichkeiten von Funktionsunterlagerungen - Stapelung verschiedener Nutzungsarten - als machbar und notwendig herausgearbeitet. Leipzig verfĂŒgt seit Jahrzehnten ĂŒber entsprechende Erfahrungen, so im Hochhaus Wintergartenstraße oder bei der Kombination Kita und Förderschule fĂŒr Behinderte in der Curiestraße. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011420 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- Anlagen: PrĂŒfkatalog Planungsbeschluss FlĂ€chenĂŒbersicht Entwurf der Bebauung text: a[name="allrisBV"] - 1. Der Planungsbeschluss „Neubau Grundschule, Sporthalle und Kita am Gerichtsweg“ wird gefasst. 2. Die Planungskosten bis zur Vorlage des Baubeschlusses (Leistungsphase 1- 4 HOAI) fĂŒr die Grundschule und Sporthalle (6 Felder) betragen 2.150.000 €. 3. Die Mittel sind im PSP-Element „Ersatzbau Wilhelm-Busch-Schule + Sporthalle Gerichtsweg“ (7.0001643.700) in den Haushaltsjahren wie folgt vorgesehen/veranschlagt: 2019: 300.000 € 2020: 900.000 € 2021: 950.000 € 4. Die Planungskosten bis zur Vorlage des Baubeschlusses (Leistungsphasen 1- 4 HOAI) fĂŒr die KindertagesstĂ€tte betragen 350.000 €. 5. Die Mittel sind im PSP-Element 7.0001973.700 „Kita Gerichtsweg/Reichpietschstraße“ in den Haushaltsjahren wie folgt veranschlagt: 2019: 50.000 € 2020: 300.000 € 6. Die Deckung der außerplanmĂ€ĂŸigen VerpflichtungsermĂ€chtigung 2019 gemĂ€ĂŸ § 78 SĂ€chsGemO in Anlehnung an § 81 Abs. 5 SĂ€chsGemO erfolgt aus der im PSP-Element 7.0001491.700 "Schule RĂŒckmarsdorf Erweiterung Schulanlage" geplanten VerpflichtungsermĂ€chtigung in die PSP-Elemente wie folgt * „Neubau Wilhelm-Busch-Schule + Sporthalle Gerichtsweg“ (7.0001643.700) in Höhe von 900.000 €, kassenwirksam 2020 und 900.000 €, kassenwirksam 2021 * „Kita Gerichtsweg/Reichpietschstraße“ (7.0001973.700) in Höhe von 200.000 €, kassenwirksam 2020. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Zur Sicherung der notwendigen KapazitĂ€ten gemĂ€ĂŸ sĂ€chsischen Schulgesetz (SĂ€chsSchulG) und dem Gesetz ĂŒber Kindertageseinrichtungen (SĂ€chsKitaG) sowie der Umsetzung des Schulentwicklungsplanes der Stadt Leipzig in der Fortschreibung 2017 mĂŒssen mittel- und langfristig die benötigten Grundschul-, Sporthallen- und KindertagesstĂ€tten KapazitĂ€ten im Stadtbezirk SĂŒdost zur VerfĂŒgung gestellt werden. Hierzu sollen am Gerichtsweg/Reichpietschstraße eine 5-zĂŒgige Grundschule mit 2 DAZ Klassen und Hort, zwei gestapelter Dreifeldsporthallen (eine mit mobiler TribĂŒne) und eine KindertagesstĂ€tte mit 185 PlĂ€tzen (ca. 30 % Kinderkrippe / 70 % Kindergarten) errichtet werden. FĂŒr dieses Vorhaben soll der Planungsbeschluss gefasst werden. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011773 text: a[name="allrisSV"] - Aussteigerprogramme fĂŒr Linksextremisten haben sich bislang als wenig erfolgreich erwiesen und werden in Deutschland auf kommunaler Ebene nicht durchgefĂŒhrt. Aus Grund der bisherigen Erfahrungen sowie der erheblichen finanziellen und logistischen Anforderungen bei der Etablierung eines Aussteigerprogrammes wird dieser Ansatz als nicht zielfĂŒhrend bewertet (siehe dazu auch VI-A-01916-VSP-01 und VI-A-05689-VSP-01). Im Jahr 2014 erweiterte der LandesprĂ€ventionsrat Sachsen sein Aussteigerprogramm fĂŒr Rechtsextremisten auf weitere PhĂ€nomenbereiche, insbesondere dem religiös motivierten Extremismus und den Linksextremismus, so dass in Sachsen bereits ein Angebot zu VerfĂŒgung steht. Ein spezielles Programm zur AufklĂ€rung ĂŒber die Gefahren des Linksextremismus an Leipziger Schulen ist nicht erforderlich, da alle schulischen und außerschulischen Angebote der politischen Bildung und der GewaltprĂ€vention grundsĂ€tzlich gegen alle Formen des Extremismus bzw. der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit ausgerichtet sind. Mit Ratsbeschluss vom 22.06.2016 (VI-A-01916) wurde der Kommunale PrĂ€ventionsrat Leipzig (KPR) beauftragt, ein Forschungsvorhaben zu den Ursachen urbaner Gewalt zu initiieren, um auf der Grundlage dieser Forschungsergebnisse die Weiterentwicklung bzw. Neuausrichtung von PrĂ€ventionsmaßnahmen im Bereich der ExtremismusprĂ€vention zu prĂŒfen. Die mit der Untersuchung betraute UniversitĂ€t Leipzig plant, den Forschungsbericht termingemĂ€ĂŸ gegen Januar/Februar 2019 zur VerfĂŒgung zu stellen. text: a[name="allrisBV"] - Die Petition wird abgelehnt. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011768 text: a[name="allrisSV"] - Das Leipziger Stadtzentrum wird von der rund 48 ha großen historischen und kompakten Altstadt gebildet. Der Stadtkern war bereits in den vergangenen Jahrhunderten eine massiv und dicht ĂŒberbaute FlĂ€che und weist auch heute eine hohe Bebauungsdichte auf. Die historische Altstadt wird durchzogen von einem relativ regelmĂ€ĂŸigen Netz von Straßen, die den dominierenden stĂ€dtebaulichen Erlebnisraum darstellen. Komplettiert wird dieses Netz von dem fĂŒr Leipzig typischen System von Passagen und Durchhöfen. PlĂ€tze und damit genĂŒgend große FlĂ€chen fĂŒr einen "klassischen Spielplatz" bilden eine Ausnahmeerscheinung in der Innenstadtstruktur. Diese klassischen PlĂ€tze, z. B. Marktplatz, Augustusplatz und Burgplatz, unterliegen einem hohen und vielfĂ€ltigen Nutzungsdruck und werden deshalb von großflĂ€chigen Einbauten freigehalten. Aus dieser stĂ€dtebaulichen Situation heraus gibt es keinen verfĂŒgbaren Freiraum, um einen klassischen Spielplatz in der Innenstadt herzustellen. Eine Ausnahme ist der Spielraum "Labyrinth" und die Skateanlage am Richard-Wagner-Platz. Aufgrund dieser Situation wurde das Spielraumkonzept im Jahr 2009 vom Stadtrat be-schlossen. Der Konzeptansatz fĂŒr die Leipziger Innenstadt heißt "Spielen am Wege". FĂŒr jede Straße und fĂŒr jeden Platz wurde untersucht, wie eine Spielmöglichkeit integriert werden könnte, die zum Entdecken und Bespielen anregt. Dabei liegt der Schwerpunkt aufgrund der beengten rĂ€umlichen VerhĂ€ltnisse auf punktuellen, kleinen Installationen und Spielgelegen-heiten fĂŒr unterschiedliche Altersgruppen und Spielweisen. Als Beispiele sind das Wasser-spiel auf der GrĂŒnflĂ€che vor dem Thomaskirchhof, das Wasserspiel in der Grimmaischen Straße und die Spielemente "Universum" und "Memory" auf dem Kurt-Masur-Platz zu nennen. Im Zuge des Spielraumkonzeptes wurde ebenfalls der Spielbereich Labyrinth in der Reichs-straße geplant und gebaut. Hierzu gab es einen mehrstufigen Partizipationsprozess mit groß angelegter öffentlicher Beteiligung und Medienresonanz. So gab es z. B. zwei Spielraum-werkstĂ€tten mit Kindern, einen Wettbewerb mit KĂŒnstlern mit anschließender öffentlicher Abstimmung der VorschlĂ€ge, eine Kinderjury, öffentliche Diskussionen im "Forum Spielraum" sowie eine Ausstellung der EntwĂŒrfe im Stadtgeschichtlichen Museum. Der am 19. August 2009 eröffnete Spielbereich Labyrinth bietet klassische und vielfach nutzbare Spielmöglichkeiten wie Trampolin, Kletterfelsen, Balancierstrecke, Versteck-spielmöglichkeiten und Fangespielen im Heckenlabyrinth an zentraler Stelle im Stadtzentrum an. text: a[name="allrisBV"] - Die Petition wird abgelehnt. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011772 text: a[name="allrisSV"] - Anhebung der Sockelfinanzierung/automatische Dynamisierung des Budgets Mit dem BĂŒrgereinwand BE 0139/19/20 liegt ein gleichlautender Antrag zum Entwurf des Doppelhaushaltes 2019/2020 von derselben Einreicherin vor. Auf die Verwaltungsmeinung zu diesem Antrag wird verwiesen: Das Sozialamt fördert jĂ€hrlich etwa 110 Projekte bei rund 80 verschiedenen TrĂ€gern. Die jĂ€hrliche Gesamtfördersumme betrĂ€gt ca. 4 Mio. €, davon ca. 3,5 Mio. € fĂŒr Personalkosten. Die Förderung von Projekten erfolgt im Sozialamt auf Grundlage von Konzepten und Planungen, die sich an den konkreten Bedarfslagen orientieren. Der fĂŒr die Anpassung der kĂŒnftigen Angebotsstruktur notwendige Finanzbedarf wird projektkonkret anhand der jeweils zu bindenden personellen und materiellen Ressourcen ermittelt und zwischen den TrĂ€gern und dem Sozialamt im Rahmen der zur VerfĂŒgung stehenden Fördermittel vereinbart. FĂŒr die Förderung der Projekte sind die tatsĂ€chlichen Personalkosten der TrĂ€ger ausschlaggebend. Nur eine sehr geringe Zahl der durch das Sozialamt geförderten TrĂ€ger ist tarifgebunden. Im Vergleich zum TVöD liegen die Personalkosten der meisten durch das Sozialamt geförderten Projekte auf einem Niveau von ca. 90%. Ziel ist es, auch in der Haushaltsperiode 2019/2020 auf dem Niveau von 90% des TVöD zu fördern. Aktuell ist von Tarifsteigerungen im TVöD in Höhe von 3,09% ab 1.4.2019 sowie weiteren 1,06% ab 01.03.2020 auszugehen. Damit ergibt sich fĂŒr die durch das Sozialamt geförderten Projekte ein zusĂ€tzlicher Finanzbedarf von 145 TEUR fĂŒr die aktuelle Haushaltsperiode, der im Haushaltsplan berĂŒcksichtigt werden soll. Weitere 65 TEUR werden fĂŒr den Ausbau bzw. die Anpassung bestehender Angebote sowie die Förderung neuer Angebote entsprechend sich verĂ€ndernder Bedarfslagen zur VerfĂŒgung gestellt. Von einer pauschalen Anhebung bzw. automatischen Dynamisierung des Förderbudgets wird angesichts der Vielgestaltigkeit der geförderten Angebote und der unterschiedlichen Voraussetzungen der freien TrĂ€ger (z. B. Haustarife) abgesehen. Im Einzelfall sind Abweichungen vom oben genannten Grenzwert von 90 % des TVöD möglich. Strategische Sozialplanung, die Schwerpunktsetzungen ermöglicht und systematische Beteiligung von Freien TrĂ€gern Das Sozialamt verfĂŒgt ĂŒber eine strategisch ausgerichtete Sozialplanung, um Angebote der sozialen Daseinsvorsorge und sozialen FĂŒrsorge bei freien TrĂ€gern und der Stadt Leipzig bedarfsgerecht zu entwickeln. Die strategische Steuerung der Entwicklung von sozialen Angeboten in Leipzig und die Beteiligung von freien TrĂ€gern, anderen Akteuren sowie Nutzer/-innen erfolgt konzeptorientiert im Rahmen der einzelnen Fachplanungen (z. B. Teilhabeplan, Fachplan Wohnungsnotfallhilfe, Teilfachplan Offene Seniorenarbeit) und im Zuge des Verfahrens der Förderung von Vereinen und VerbĂ€nden. DarĂŒber hinaus werden freie TrĂ€ger im Sozialbereich ĂŒber die bestehenden Gremien - Seniorenbeirat, - Behindertenbeirat, - Suchtbeirat, - Psychiatriebeirat und - Migrantenbeirat in die jeweiligen Entscheidungsprozesse einbezogen. In den zurĂŒckliegenden Jahren sind die Erwartungen und Anforderungen an eine integrierte Sozialplanung und an eine Beteiligung von freien TrĂ€gern, anderen Akteuren sowie von Nutzer/-innen von Angeboten gestiegen. Darauf hat das Sozialamt in den vergangenen Planungsprozessen reagiert und verschiedene Formate angeboten. Integrierte Planungen erfolgten bei der Erstellung des Fachkonzeptes Soziale Teilhabe im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (INSEK) und bei der Erstellung des Teilhabeplanes der Stadt Leipzig, wo alle Aufgabenbereiche der Stadt hinsichtlich der Möglichkeiten zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung betrachtet wurden. Bei der Erarbeitung des Teilhabeplanes diente das Erste Teilhabeforum der Beteiligung von TrĂ€gern, Akteuren und Betroffenen. Im Rahmen der Evaluation der offenen Seniorenarbeit und der Erarbeitung des Teilfachplanes Offene Seniorenarbeit wurden die vom Sozialamt geförderten TrĂ€ger ĂŒber die Zentralen Arbeitskreis Offene Seniorenarbeit beteiligt. Durch die Strategiekonferenz Wohnungsnotfallhilfe konnten TrĂ€ger, Akteure und Betroffene in die Erarbeitung des Fachplanes Wohnungsnotfallhilfe einbezogen werden. Die Weiterentwicklung von sozialen Angeboten soll weiterhin unter Beteiligung von freien TrĂ€gern, anderen Akteuren sowie Nutzerinnen und Nutzer erfolgen. In Umsetzung des Ratsbeschlusses vom 19.09.2018 zum Antrag VI-A-05385-NF-02 legt der OberbĂŒrgermeister bis Mitte 2020 ein Konzept vor, in dem die bestehenden Planungsprozesse im Sozialamt beschrieben und geprĂŒft werden sowie Erfordernisse, die sich fĂŒr eine integrierte Planung und fĂŒr die Beteiligung im Rahmen von Planungsprozessen ergeben, dargestellt werden. In die Erarbeitung des Konzeptes werden freie TrĂ€ger in Leipzig, Experten, relevante Ämter und Behörden und Vertreter/-innen der Fraktionen des Stadtrates im Rahmen eines Forums Sozialplanung im 2. Halbjahr 2019 einbezogen. Im Rahmen einer Strategiekonferenz „Strategische Sozialplanung“ (vgl. Beschluss der Ratsversammlung zum Antrag VI-A-05385-NF-02) soll der Austausch zwischen freien TrĂ€gern, Experten, Ämtern und Behörden sowie mit Vertreter/-innen und Vertretern der Fraktionen des Stadtrates vertieft und Anregungen fĂŒr eine Weiterentwicklung sozialer Angebote unter Einbeziehung aller Akteure erörtert werden. text: a[name="allrisBV"] - Es wird folgender Alternativvorschlag empfohlen: Die Förderung von Vereinen und VerbĂ€nden im Bereich des Sozialamtes wird in den Haushaltsjahren 2019 und 2020 um je 200.000 Euro erhöht. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011561 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- Anlage: Petition text: a[name="allrisBV"] - Der OberbĂŒrgermeister wird beauftragt, eine Bewerbung fĂŒr den „ICapital-Wettbewerb“ fĂŒr das Jahr 2020 zu prĂŒfen und dabei die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. Bis zum 2. Quartal 2019 wird dem Stadtrat das PrĂŒfergebnis inklusive Kostenprognose vorgelegt. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011640 text: a[name="allrisSV"] - Der Fahrbahnzustand der Hoepnerstraße, der Stauffenbergstraße und auch der JĂ€gerstraße ist dem Verkehrs- und Tiefbauamt durch die turnusmĂ€ĂŸig durchgefĂŒhrten Straßenkontrollen bekannt. Die Fahrbahnen sind völlig ĂŒberaltert und verschlissen. Sie weisen Unebenheiten und zahlreiche Abplatzungen auf. Aufgrund des vorhandenen Zustandes und des Straßenaufbaus ist fĂŒr eine wesentliche und dauerhafte Zustandsverbesserung ein grundhafter Ausbau der Straßen erforderlich. Vor dem Hintergrund der nur begrenzt zur VerfĂŒgung stehenden Haushaltmittel ist ein grundhafter Ausbau der Straßen gegenwĂ€rtig weder kurz- noch mittelfristig finanziell darstellbar und deshalb nicht vorgesehen. Die Fahrbahn der JĂ€gerstraße wurde im Zusammenhang mit einer Aufgrabung zur Leitungsverlegung zu einem Drittel bereits mit einer neuen Asphaltdeckschicht versehen. Aus diesem Grund wurde im Rahmen der Straßenunterhaltung entschieden, auch verbliebene schadhafte Fahrbahndeckschicht der JĂ€gerstraße zwischen Landsberger Straße und Platz des 20. Juli 1944 zu erneuern. GegenwĂ€rtig wird geprĂŒft, inwieweit unter BerĂŒcksichtigung der nur begrenzt zur VerfĂŒgung stehenden finanziellen Mittel weitere Straßenabschnitte der Hoepnerstraße bzw. Stauffenbergstraße im Rahmen der Straßenunterhaltung zur großflĂ€chigen Instandsetzung fĂŒr 2019 eingeordnet werden können. GegenwĂ€rtig sind die Hoepnerstraße und Stauffenbergstraße bei der ohnehin im öffentlichen Straßenverkehr gebotenen Aufmerksamkeit gefahrlos nutzbar. Die vorhandenen Schadstellen in den vorgenannten Straßen waren bereits Bestandteil des laufenden Instandhaltungsprogrammes und wurden in der 25. Kalenderwoche 2018 beseitigt. text: a[name="allrisBV"] - Die bisher erfolgten Anstrengungen der Verwaltung werden zur Kenntnis genommen. Es wird geprĂŒft, inwieweit unter BerĂŒcksichtigung der nur begrenzt zur VerfĂŒgung stehenden finanziellen Mittel weitere Straßenabschnitte der Hoepnerstraße bzw. Stauffenbergstraße im Rahmen der Straßenunterhaltung zur großflĂ€chigen Instandsetzung fĂŒr 2019 eingeordnet werden können. Das PrĂŒfergebnis wird dem Stadtrat bis Ende II. Quartal 2019 mitgeteilt. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011639 text: a[name="allrisSV"] - TatsĂ€chlich findet man am Willy-Brandt-Platz lediglich informelle Sitzgelegenheiten auf der Begrenzungsmauer, aber auch SitzbĂ€nke in der benachbarten MĂŒller-Anlage. In der Nikolaistraße gibt es bisher aus folgenden GrĂŒnden keine SitzbĂ€nke: Die Seitenbereiche sollen fĂŒr eine flexible Anlieferung, RadbĂŒgel und Freisitze nutzbar sein. Des Weiteren sind Rettungswege vor Zufahrten und EingĂ€ngen freizuhalten. Dies schrĂ€nkt die Einordnung von SitzbĂ€nken sehr stark ein. Die Stadt Leipzig erarbeitet aktuell ein Sitzbankkonzept fĂŒr die Innenstadt. Ziel ist es, Standorte fĂŒr zusĂ€tzliche Sitzgelegenheiten unter BerĂŒcksichtigung der diversen Nutzungsanforderungen zu finden. Nach dem derzeitigen Stand des Sitzbankkonzeptes können fĂŒr die Nikolaistraße wegen der oben genannten Restriktionen bis auf zwei neue SitzbĂ€nke keine nennenswerten Verbesserungen erreicht werden. Auf dem Nikolaikirchhof selber haben wir von der Planung von SitzbĂ€nken bisher abgesehen, da es sich um ein Denkmal in Erinnerung an die Ereignisse von 1989 handelt. Der Meinungsaustausch ĂŒber die Gestaltung des Nikolaikirchhofes hat anlĂ€sslich der jĂŒngsten Bemusterung von BodenbelĂ€gen an Fahrt gewonnen und lĂ€sst schon jetzt sehr kontrĂ€re Haltungen erkennen, die vom Bewahren des Zustandes von 1989 bis zu einem neuen Platzkonzept reichen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es daher verfrĂŒht, der notwendigen öffentlichen Diskussion und Meinungsbildung vorzugreifen. In diesem Zusammenhang wird aber auch ĂŒber AufenthaltsqualitĂ€ten in diesem Bereich zu reden sein. text: a[name="allrisBV"] - Bei der Erarbeitung des Sitzbankkonzeptes fĂŒr die Innenstadt sind Standorte fĂŒr zusĂ€tzliche Sitzgelegenheiten in der Innenstadt zu untersuchen und dem Stadtrat bis zum Ende des II. Quartals vorzulegen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011638 text: a[name="allrisSV"] - Zum Stand der Planungen gibt die Verwaltung folgenden Sachstandsbericht ab: Die Entwicklung von Gewerbe und der Bevölkerungszuwachs in Plagwitz macht sich unter anderem im steigenden Verkehrsaufkommen bemerkbar. Um auf die Entwicklungen im Umfeld zu reagieren, untersuchen die Leipziger Verkehrsbetriebe den Straßenraum der Zschocherschen Straße zwischen König-Johann-BrĂŒcke und Siemensstraße bezĂŒglich der Haltestellenlage der Straßenbahn. Nach Vorliegen der Ergebnisse wird daran anschließend eine Planung fĂŒr die komplette Umgestaltung der Straße einschließlich dem behinderten-gerechten Ausbau der Haltestellen, dem fließenden und ruhenden Kfz-Verkehr und dem Fuß- und Radverkehr erfolgen. Damit soll fĂŒr die Zschochersche Straße mittelfristig eine Lösung gefunden werden, die alle Verkehrsarten berĂŒcksichtigt und damit auch das Queren an Knotenpunkten, einmĂŒndenden Straßen und den Haltestellen verbessert. Eine Realisierung des Gesamtabschnittes im Zusammenhang mit Gleisbau durch die LVB erst ab dem Jahr 2023 möglich, da die Zschochersche Straße zwischen König-Johann-BrĂŒcke und Limburger Straße momentan nicht Bestandteil des „Mittelfristigen Investitions-programms im Straßen- und BrĂŒckenbau 2013 – 2020“ ist. UnabhĂ€ngig von der Planung des Gesamtabschnitts Zschochersche Straße wird der Knoten Zschochersche Straße/ Industriestraße als zukĂŒnftig zu signalisierender Knoten bei der Planung der LSA-Standorte berĂŒcksichtigt und zunĂ€chst die Errichtung einer temporĂ€ren Lichtsignalanlage geprĂŒft. text: a[name="allrisBV"] - Der Knoten Zschochersche Straße/ Industriestraße wird als zukĂŒnftig zu signalisierender Knoten bei der Planung der LSA-Standorte berĂŒcksichtigt. Da eine Realisierung des Gesamtabschnittes im Zusammenhang mit Gleisbau durch die LVB erst ab dem Jahr 2023 möglich ist, prĂŒft die Verwaltung die Errichtung einer temporĂ€ren Lichtsignalanlage und legt dem Stadtrat das PrĂŒfergebnis und daraus folgende Schritte bis Ende II. Quartal 2019 vor. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011695 text: a[name="allrisSV"] - Die Wiederherstellung der historischen Terrassen ist Inhalt der Denkmalpflegerischen Zielstellung. In den Jahren 2023 bis 2026 werden schrittweise Planungs- und Sanierungsmaßnahmen durchgefĂŒhrt. Die Bepflanzung wird entsprechend den Vorgaben der Zielstellung verĂ€ndert. Die Finanzierung erfolgt ĂŒber das Förderprogramm „Zukunft StadtgrĂŒn“ in Höhe von 430.000,00 €. Folgende finanziellen Mittel sind fĂŒr diesen Bereich in den Jahren 2023 bis 2026 vorgesehen: 2023 - 50.000,00 € 2024 - 150.000,00 € 2025 - 150.000,00 € 2026 - 80.000,00 €. Ein konkreter Zeithorizont fĂŒr die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen kann erst nach Erstellung der Planung gegeben werden. Die Finanzierung der Planung ist Bestandteil des Budgets ab 2023. text: a[name="allrisBV"] - Dem Wunsch nach „Wiederherstellung der historischen Terrassen beidseitig am Ufer des Bassins an der Anton-Bruckner-Allee“ wird entsprochen. Über die Einordnung der Maßnahme innerhalb des Budgets des Amtes fĂŒr StadtgrĂŒn und GewĂ€sser wird im Rahmen der jeweiligen Haushaltsplanung 2023/2024 bzw. 2025/2026 entschieden. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011771 text: a[name="allrisSV"] - Die Reduzierung des Preises der Leipzig-Pass-Mobilcard (LPMC) ohne Aboverpflichtung auf 20 Euro monatlich wird aus folgenden GrĂŒnden abgelehnt: Am 27.09.2018 hat die Ratsversammlung die Grundsatzentscheidung getroffen, dass den strategischen Planungen im MobilitĂ€tsbereich der Stadt Leipzig bis zum Jahr 2030 das Nachhaltigkeitsszenario zugrunde gelegt wird (VI-DS-03902-NF-02-ÄA-01, Ziff. 1). Vor dem Hintergrund dieser strategischen PlanungsprĂ€misse hat die Stadt Leipzig verschiedene Finanzierungsbausteine einer nachhaltigen MobilitĂ€tsstrategie 2030 formuliert, die der derzeit absehbaren finanziellen LeistungsfĂ€higkeit der Stadt Leipzig und der Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (LVV mbH) Rechnung trĂ€gt. Mit Beschluss der Ratsversammlung vom 24.10.2018 (vgl. VI-A-05958) wurde festgelegt, den Kaufpreis fĂŒr die Leipzig-Pass-Mobilcard in den Jahren 2019 und 2020 nicht zu erhöhen (Tarifmoratorium). Damit wurde der Fahrpreis fĂŒr die Nutzer der LPMC auf 35,00 Euro pro Monat (Monatskarte LPMC) und 32,80 Euro pro Monat (Abo LPMC) fixiert. Die Stadt Leipzig erhöht in diesem Zusammenhang auch ihre Ausgleichszahlungen an die Leipziger Verkehrsbetriebe GmbH (LVB) fĂŒr die Leipzig-Pass-Mobil-Card zur Erreichung einer Kofinanzierungsquote von 50% und fĂŒr den Ausbildungsverkehr. Eine Absenkung des Preises der Leipzig-Pass-Mobil-Card auf 20 Euro monatlich ist derzeit nicht finanzierbar. Ausgehend von den Verkaufszahlen des Jahres 2017 wĂ€re eine Absenkung des Preises (ohne Aboverpflichtung) von derzeit 35 Euro auf 20 Euro monatlich mit Zusatzkosten von ca. 1,9 Mio. € p.a. verbunden. Neben der Preisreduzierung fĂŒr die Leipzig-Pass-Mobil-Card fordern die Petenten 1. die GĂŒltigkeit der Leipzig-Pass-Mobil-Card auf alle Zonen zu erweitern, die an die Zone 110 angrenzen, 2. ermĂ€ĂŸigte Leipzig-Pass-Einzeltickets einzufĂŒhren, 3. die kostenlose Mitnahme von Kindern oder Enkel*innen im Alter bis 18 Jahre fĂŒr Inhaber der Leipzig-Pass-Mobil-Card bzw. von Leipzig-Pass-Einzeltickets, 4. die kostenlose Mitnahme von Hunden oder FahrrĂ€dern fĂŒr Inhaber der Leipzig-Pass-Mobil-Card bzw. von Leipzig-Pass-Einzeltickets. Diese Leistungsausweitungen bei der Leipzig-Pass-Mobil-Card sind sozialpolitisch wĂŒnschenswert, jedoch im Rahmen der laufenden Vertragsverpflichtungen nicht umsetzbar. Bei kĂŒnftigen Verhandlungen zwischen der Stadt Leipzig und der LVV/LVB sowie dem Mitteldeutschen Verkehrsverbund wird geprĂŒft, ob ein oder mehrere der durch die Petenten benannten VorschlĂ€ge aufgegriffen werden kann/können und finanzierbar ist/sind. Mit der Ausweitung der GĂŒltigkeit der Leipzig-Pass-Mobil-Card auf das Umlandgebiet der Stadt wĂ€ren zudem die Interessen weiterer Verkehrsunternehmen und AufgabentrĂ€ger betroffen. Eine Umsetzung wĂ€re nur im Rahmen des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes und unter Zusage umfangreicher Ausgleichsleistungen denkbar. . text: a[name="allrisBV"] - Die Petition wird abgelehnt. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011671 text: a[name="allrisSV"] - 1. Sachstandsbericht zur Umsetzung der Sofortmaßnahmen In Anlage 1 wird fĂŒr die Sofort-Maßnahmen, welche mit der Drucksache VI-DS-05899-NF-21 beschlossen wurden, ausfĂŒhrlicher der aktuelle Vorbereitungs- und Umsetzungsstand dargelegt. Hinweis: In Anlage 1 wird die Maßnahme Erweiterung Grundschule Böhlitz-Ehrenberg einmalig dargestellt, um den Inhalt der Maßnahme in Bezug auf o. g. Beschluss klarzustellen. 1. Umsetzung VI-DS-04958 „InvestitionsplĂ€ne VwV“ sowie Sachstandsbericht zur Umsetzung VI-DS-05725 „Änderung Hauptsatzung“ In Anlage 2 werden die unterjĂ€hrigen Mittelverschiebungen nach § 78/ 79 bzw. § 81 SĂ€chsGemO ab einer Wertgrenze von 200.000 € dargestellt. Im Zeitraum zwischen dem 5. Sachstandsbericht (31.12.2018) und dem 21.01.2019 wurden keine Mittelverschiebungen vorgenommen. Die Aktualisierung der Anlage 2 erfolgt daher voraussichtlich erst wieder mit dem 7. Sachstandsbericht. 1. Soll-Ist-Vergleich zur Prognose der SchulkapazitĂ€ten Entsprechend Beschlusspunkt 7 der Drucksache VI-DS-05899-NF-21 wird in der Anlage 3 der aktualisierte Soll-Ist-Abgleich der mittelfristig benötigten SchulkapazitĂ€ten gegenĂŒber der jeweils aktuellen Prognose zum Realisierungshorizont der umzusetzenden Maßnahmen abgebildet. Im Zeitraum zwischen dem 5. Sachstandsbericht (31.12.2018) und dem 25.01.2019 wurden keine Terminverschiebungen vorgenommen. Die Aktualisierung der Anlage 3 erfolgt daher voraussichtlich erst wieder mit dem 7. Sachstandsbericht. 1. Übersicht Schulbauvorhaben – Finanzdaten In Anlage 4 „Finanzdaten“ werden die lt. Schulentwicklungsplan erforderlichen Maßnahmen aufgefĂŒhrt und die aktuellen BeschlĂŒsse einschließlich der mit dem jeweiligen Beschluss bestĂ€tigten Haushaltsmittel (Auszahlungen, Einzahlungen, ZuschĂŒsse) dargestellt. Hinweis: Entsprechend der Hinweise aus dem Fachausschuss Finanzen wurden die Spalten „Ist“ mit den tatsĂ€chlich vollzogenen Zahlungen sowie „HAR“ mit den Haushaltsausgaberesten ergĂ€nzt, um die Gesamtfinanzierung der Maßnahmen abzubilden. Stand 23.01.2019 ist der Haushalt 2018 noch nicht abgeschlossen, sodass die Darstellung in beiden Spalten mit den Folgeberichten weiter prĂ€zisiert werden wird. 1. Übersicht Schulbauvorhaben – TerminĂŒbersicht In Anlage 5 „TerminĂŒbersicht“ werden ebenfalls die lt. Schulentwicklungsplan erforderlichen Maßnahmen mit dem jeweiligen Projektstand dargestellt. Hier ist ein Ampelsystem installiert. Ziel seitens der Verwaltung muss es sein, bei einer eventuellen „Rotschaltung“ (= Fertigstellungs- oder Zwischentermin gefĂ€hrdet) sehr zeitnah entsprechende VorschlĂ€ge zur Gegensteuerung zu erarbeiten und darĂŒber in folgenden Berichten zu informieren. Eine wichtige Querverbindung zwischen kritischen Terminen fĂŒr die Inbetriebnahme neuer SchulkapazitĂ€ten und dem bestehenden Bedarf wird die Anlage 3 sein – im Einzelfall werden Gegensteuerungsmaßnahmen auch hier abgebildet werden können. text: a[name="allrisBV"] - Der 6. Sachstandsbericht zur Umsetzung der Schulbaumaßnahmen wird zur Kenntnis genommen. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Auf Grundlage des Beschlusses zur Drucksache VI-DS-05899-NF-21 wird der Stadtrat seit September 2018 monatlich ausfĂŒhrlich ĂŒber die Umsetzung der Sofortmaßnahmen aus vorgenannter Drucksache und der Maßnahmen des Schulentwicklungsplanes informiert. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011699 text: a[name="allrisSV"] - Zur Besetzung der Stelle „Amtsleiter/-in fĂŒr Wirtschaftsförderung“ erfolgte in der Zeit vom 24. September 2018 bis 21. Oktober 2018 die Stellenausschreibung auf dem Portal der Stadt Leipzig unter www.leipzig.de und im stĂ€dtischen Intranet. Des Weiteren wurde die Stellenausschreibung mit der Bitte um Veröffentlichung an die Agentur fĂŒr Arbeit weitergeleitet sowie im Schaukasten im Stadthaus veröffentlicht. Außerdem erschien die Stellenausschreibung in folgenden Medien/auf folgenden Online-Portalen: * Leipziger Volkszeitung * Frankfurter Allgemeine Zeitung * DIE ZEIT * LVZ Stellenmarkt (online) * FAZ Stellenmarkt (online) * DIE ZEIT Stellenmarkt (online) * Manager Magazin * Harvard Business Manager * WirtschaftsWoche * Interamt.de * Monster.de * Stepstone.de * XING * Facebook Auf die Stellenausschreibung sind insgesamt 47 Bewerbungen eingegangen. internextern Bewerber/-innen - 47 davon weiblich - 9 davon mĂ€nnlich - 38 davon schwerbehindert/gleichgestellt - 1 Die Auswahlkommission bestand neben dem OberbĂŒrgermeister der Stadt Leipzig, Herrn Burkhard Jung, aus folgenden Mitgliedern der Fraktionen des Stadtrates sowie Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung: - Herr Hörning, BĂŒrgermeister und Beigeordneter fĂŒr Allgemeine Verwaltung - Herr Staacke, Referent des Dezernates Wirtschaft und Arbeit und Vertreter des BĂŒrgermeisters und Beigeordneten fĂŒr Wirtschaft und Arbeit - Frau Franko, Amtsleiterin Personalamt - Herr Tornau, CDU-Fraktion - Herr Grosser, Fraktion DIE LINKE - Herr BĂ€r, SPD-Fraktion - Frau Moritz, Fraktion BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen - Herr Morlok, Fraktion Die Freibeuter - Herr KĂŒhne, AfD-Fraktion - Frau Hoffmann, Frauenbeauftragte Es wurden insgesamt sieben Bewerber/-innen in das weitere Auswahlverfahren einbezogen, wobei zwei Bewerber ihre Bewerbung zurĂŒckzogen und ein Bewerber die angebotenen GesprĂ€chstermine nicht wahrnehmen konnte. Im Ergebnis des Auswahlverfahrens schlĂ€gt die Auswahlkommission mehrheitlich dem Stadtrat Herrn Clemens SchĂŒlke als den geeignetsten Bewerber zur BestĂ€tigung als Amtsleiter fĂŒr Wirtschaftsförderung vor. Die Stelle des Amtsleiters fĂŒr Wirtschaftsförderung ist außertariflich bewertet. Herr SchĂŒlke erhĂ€lt eine außertarifliche VergĂŒtung gemĂ€ĂŸ Ratsbeschluss RBIV-1034/07 vom 24. September 2007 nach AT II. Diese betrĂ€gt ab 1. April 2019 8.834,32 Euro. Zudem erhĂ€lt Herr SchĂŒlke eine jĂ€hrliche variable VergĂŒtung in Form einer ZielprĂ€mie bis maximal in Höhe eines Bruttomonatsentgelts. Diese wird auf Grundlage einer Zielvereinbarung gewĂ€hrt, die fĂŒr das jeweilige Kalenderjahr abgeschlossen wird und ĂŒber deren ErfĂŒllung der zustĂ€ndige Beigeordnete als Voraussetzung fĂŒr die PrĂ€mienzahlung bis Februar des Folgejahres entscheidet. text: a[name="allrisBV"] - 1. Die Stelle „Amtsleiter/-in fĂŒr das Amt fĂŒr Wirtschaftsförderung“ wird frĂŒhestens zum 1. April 2019 mit Herrn Clemens SchĂŒlke besetzt. 2. Herr SchĂŒlke erhĂ€lt eine außertarifliche VergĂŒtung nach AT II gemĂ€ĂŸ Ratsbeschluss RBIV-1034/07 vom 24. September 2007. Diese betrĂ€gt ab 1. April 2019 8.834,32 Euro. Zudem erhĂ€lt Herr SchĂŒlke eine jĂ€hrliche variable VergĂŒtung in Form einer ZielprĂ€mie bis maximal in Höhe eines Bruttomonatsentgelts. Diese wird auf Grundlage einer Zielvereinbarung gewĂ€hrt, die fĂŒr das jeweilige Kalenderjahr abgeschlossen wird und ĂŒber deren ErfĂŒllung der zustĂ€ndige Beigeordnete als Voraussetzung fĂŒr die PrĂ€mienzahlung bis Februar des Folgejahres entscheidet. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011516 text: a[name="allrisSV"] - 1Nichtöffentlichkeits- und EilbedĂŒrftigkeitsbegrĂŒndung Nicht erforderlich. 2Sachverhalt 2.1Anlass Im Schulentwicklungsplan der Stadt Leipzig - Fortschreibung 2012 - wurde dargestellt, dass der prognostizierte Bedarf an GrundschulplĂ€tzen nicht mehr mit den vorhandenen KapazitĂ€ten der Pablo-Neruda-Schule ausreichend abgesichert werden kann. Dazu wurde ein Konzept entwickelt, in welcher Form die Bedarfe im Bereich des Schulbezirks der Pablo-Neruda-Schule abgesichert werden sollen. Zugleich erfolgte auch die BedarfsabschĂ€tzung der umgebenden Grundschulbezirke. Darauf aufbauend, entstand das Konzept einer mehrstufigen Anpassung des Grundschulnetzes. In einem ersten Schritt erfolgte der Ersatzneubau fĂŒr die Pablo-Neruda-Schule am Standort in der Tarostraße 6. Mit der Inbetriebnahme des Objektes konnte das alte SchulgebĂ€ude am Dösner Weg leergezogen werden. Dort erfolgte bis zum Jahr 2018 die Sanierung des Hauses fĂŒr den Betrieb einer Oberschule. Da absehbar war, dass sich im Zwischenzeitraum die Errichtung einer weiteren Grundschule im Einzugsbereich nicht zeitnah realisieren lĂ€sst, war vorgesehen, die KapazitĂ€ten der sanierten Oberschule bis zur Inbetriebnahme einer neuen Grundschule als Zwischeninterim zu nutzen. Mit der Fertigstellung des Objektes in der Jablonowskistraße (kĂŒnftig Addis-Abeba-Platz) wird eine vierzĂŒgige Grundschule mit Hort und Sporthalle das Schulnetz erweitern. Damit kann das Zwischeninterim im Dösener Weg aufgegeben werden und seiner geplanten Nutzung als Oberschulstandort zugefĂŒhrt werden. 2.2Strategische Ziele Die Einrichtung der neuen Grundschule dient der bedarfsgerechten Gestaltung des Leipziger Grundschulnetzes im Bereich Leipzig-Mitte. 2.3Operative Umsetzung Nicht relevant 2.4Realisierungs-/ Zeithorizont * Der Umsetzungszeitraum zur Einrichtung liegt in den Jahren 2019 bis 2021. Entsprechend § 21 Abs. 3 SĂ€chs.SchulG wird der SchultrĂ€ger der Schulaufsichts-behörde folgende Vorgehensweise vorgeschlagen: * Mit Schuljahresbeginn 2020/21 richtet die Stadt Leipzig im Stadtbezirk Mitte, am Standort derzeit Jablonowskistraße 1, 04103 Leipzig eine vierzĂŒgige Grundschule mit Hort und Sporthalle ein. Die Schule trĂ€gt den Arbeitstitel "Schule am Addis-Abeba-Platz". * Die Schule wird schuljahresweise, beginnend mit der Klassenstufe 1, ab dem Schuljahr 2019/20, in einem VorInterim aufgebaut. Das Vorinterim wird vierzĂŒgig betrieben. * Bis zur baulichen Fertigstellung des Objektes derzeit Jablonowskistraße 1 (kĂŒnftig Addis-Abeba-Platz), voraussichtlich im Jahr 2020, werden die Klassen am Standort Dösner Weg 27 in 04103 Leipzig unterrichtet. * Die Klassen werden bis zur EigenstĂ€ndigkeit als Außenstelle der Pablo-Neruda-Schule, Tarostraße 6, in 04103 Leipzig gefĂŒhrt. * Die kĂŒnftige "Schule am Addis-Abeba-Platz" bildet mit der Pablo-Neruda-Schule einen gemeinsamen Schulbezirk. 3Finanzielle Auswirkungen Mit der Vorlage VI-DS-04706-DS-01 wurde der Neubau einer vierzĂŒgigen Grundschule mit Schulhort und Sporthalle fĂŒr Leipzig Mitte/SO - Jablonowskistraße beschlossen. Hier sind die Bau-, Ausstattungs- und Folgekosten sowie die Personalkosten fĂŒr den Hausmeister ausgewiesen. Die Schule in der Jablonowskistraße (kĂŒnftig Addis-Abeba-Platz) wird neu ausgestattet. Dennoch werden Umzugskosten anfallen. Diese werden wie folgt veranschlagt: 2020 Umzug des VorInterims in das Objekt derzeit Jablonowskistraße 51 - 12.000 €. Die Aufwendungen werden innerhalb des Budgets des Fachamtes aus dem PSP-Element 1.100.21.1.1.01 Grundschulen in öffentlicher TrĂ€gerschaft Sachkonto 4431 0100 Porto und Transportkosten gedeckt. 4Auswirkungen auf den Stellenplan Die Pablo-Neruda-Schule als Stammschule erhĂ€lt aufgrund der rĂ€umlichen NĂ€he zur Außenstelle keinen Außenstellenzuschlag. Die Stammschule wird aufgrund der höheren SchĂŒlerzahl aber eine Erhöhung der Bemessung erreichen. Die Höhe wird nach heutigem Stand 0,25 VzÄ betragen. FĂŒr das Schuljahr 2020/21, wenn die Schule eigenstĂ€ndig ist, wird fĂŒr die Schule Jablonowskistraße (kĂŒnftig Addis-Abeba-Platz) eine eigene Stelle Schulsachbearbeiter/-in eingerichtet. Diese betrĂ€gt bei einer VierzĂŒgigkeit und acht Klassen zu dem Zeitpunkt voraussichtlich 0,625 VzÄ. Die kĂŒnftige Bemessung ermittelt sich dann aus dem Bemessungsmodell fĂŒr Schulsachbearbeiter/-innen, die sich an den SchĂŒlerzahlen orientiert. 5BĂŒrgerbeteiligung Die BĂŒrgerbeteiligung erfolgte und erfolgt im Rahmen der Schulentwicklungsplanung. 6Besonderheiten der Vorlage Keine. 7Folgen bei Nichtbeschluss Im Fall der Ablehnung muss die Grundschule im Objekt Dösner Weg verbleiben. Damit kann das Vorhaben der ZusammenfĂŒhrung der Schulen des Deutsch-Französischen-Bildungszentrums (FRANZ) nicht abgeschlossen werden. Der Standort Dösener Weg ist in der gesamtplanerischen Sicht fĂŒr die Verlagerung der Georg-Schumann-Schule vorgesehen. Der gegenwĂ€rtige Stand der Planungen fĂŒr die Jablonowskistraße (kĂŒnftig Addis-Abeba-Platz) hat nur eine Grundschule und deren rĂ€umliche Belange berĂŒcksichtigt. Hier mĂŒsste eine vollstĂ€ndige Neuplanung vorgenommen werden. text: a[name="allrisBV"] - 1. Mit Schuljahresbeginn 2020/21 richtet die Stadt Leipzig im Stadtbezirk Mitte, am Standort derzeit Jablonowskistraße 1, 04103 Leipzig eine vierzĂŒgige Grundschule mit Hort und Sporthalle ein. Die Schule trĂ€gt den Arbeitstitel „Schule am Addis-Abeba-Platz“. 1. Die Schule wird schuljahresweise, beginnend mit der Klassenstufe 1, ab dem Schuljahr 2019/20, in einem Vorinterim aufgebaut. Das Vorinterim wird vierzĂŒgig betrieben. 1. Bis zur baulichen Fertigstellung des Objektes derzeit Jablonowskistraße 1 (kĂŒnftig Addis-Abeba-Platz), voraussichtlich im Jahr 2020, werden die Klassen am Standort Dösner Weg 27 in 04103 Leipzig unterrichtet. 1. Die Klassen werden bis zur EigenstĂ€ndigkeit als Außenstelle der Pablo-Neruda-Schule, Tarostraße 6, in 04103 Leipzig gefĂŒhrt. 1. Die kĂŒnftige „Schule am Addis-Abeba-Platz“ bildet mit der Pablo-Neruda-Schule einen gemeinsamen Schulbezirk. 1. Der Beschluss gilt vorbehaltlich der Zustimmung des SĂ€chsischen Staatsministeriums fĂŒr Kultus. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Einrichtung einer neuen bzw. zusĂ€tzlichen Grundschule, UmsetzungsmodalitĂ€ten, zeitliche Abfolge der Umsetzung des Beschlussvorschlages. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011459 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- 1. Grundlagen Das Verkehrs- und Tiefbauamt plant die Instandsetzung des Straßenbereiches der Rackwitzer Straße und am Gothischen Bad. Die technische Grundlage fĂŒr das Bauvorhaben bilden die entsprechenden Vorplanungen. 2. Veranlassung und Zielstellung Der Straßenbereich der Rackwitzer Straße und am Gothischen Bad wurde 1997 gebaut und im Rahmen von Instandsetzungsmaßnahmen fortlaufend punktuell erneuert. Auf Grund der hohen Verkehrsbelastung und des schlechten baulichen Zustandes sind dringend Deckenerneuerungsarbeiten erforderlich. 3. Beschreibung der Maßnahme Durch die geplante Erneuerung der Asphaltdeckschichten können die im Fahrbahnbelag entstandenen Risse, Ausmagerungen und VerdrĂŒckungen sowie Aufwölbungen (Spurrinnen) beseitigt werden. Durch die geplante Instandsetzung wird erreicht, dass der Oberbau des Straßenkörpers wieder ausreichend gegen eindringende Feuchtigkeit geschĂŒtzt ist und das Fortschreiten von SchĂ€den in den darunterliegenden Tragschichten gestoppt wird. Die fĂŒr die Beseitigung von spĂ€ter auftretenden, weitergehenden massiven SchĂ€den entstehenden hohen Kosten und langen Bauzeiten unter Vollsperrung können dadurch vermieden werden. Gleichzeitig fĂŒhrt die Deckenerneuerung zu einer wesentlichen Erhöhung der Dauerhaftigkeit der Verkehrsanlage und dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit. 4. Bauzeit und UmleitungsfĂŒhrung Die Bauzeit betrĂ€gt ca. 6 Wochen und wird in die Sommerferien 2019 gelegt. Das Bauvorhaben soll mit wechselnder VerkehrsfĂŒhrung in 8 Bauabschnitten realisiert werden. 5. Öffentlichkeitsarbeit Die Information der Öffentlichkeit erfolgt ĂŒber Anlieger- und Pressemitteilungen sowie im Rahmen der VerkehrsfĂŒhrung mittels Hinweiszeichen bzw. auf Plantafeln. 6. Finanzierung FĂŒr die Maßnahme werden Fördermittel ĂŒber das Landesamt fĂŒr Straßenbau und Verkehr beantragt. Grundlage ist die aktuelle KostenschĂ€tzung mit Gesamtkosten einschließlich Baukosten und Ingenieurleistungen von 453,600 €. Bei den Einzahlungen von Fördermitteln kann es zu Änderungen kommen, wenn die zuwendungsfĂ€higen Kosten durch das LASuV nicht in der beantragten Höhe festgestellt werden sollten. In diesem Fall wĂŒrde sich der Stadtanteil erhöhen. 2019 106654100023 SK 4221 1000 (Aufwendung) 453.600 € 106654100023 SK 3141 2000 (ErtrĂ€ge) 408.240 € Stadtanteil 45.360 € text: a[name="allrisBV"] - Beschluss des OberbĂŒrgermeisters vom 05.02.2019: 1. Die Deckenerneuerungsmaßnahme Am Gothischen Bad beidseitig und Rackwitzer Straße zwischen Am Gothischen Bad und Haus Nr. 18 stadtauswĂ€rts sowie Rackwitzer Straße beidseitig zwischen Am Gothischen Bad und Berliner Straße wird realisiert (Baubeschluss gemĂ€ĂŸ § 22, Absatz 2, Ziffer 7 der Hauptsatzung in der zurzeit gĂŒltigen Fassung). 1. Die Gesamtkosten fĂŒr Planung und Bau betragen 453.600 € bei einem Stadtanteil von 45.360 €. 1. Im Innenauftrag „Instandsetzung, Teil B RL KStB“ (106654100023) werden 453.600 € bereitgestellt. Die ErtrĂ€ge werden im Innenauftrag „Instandsetzung, Teil B RL KStB“ (106654100023) mit 408.240 € geplant. 1. Infolge der Vorgaben des Festsetzungsbescheides des Landesamtes fĂŒr Straßenbau und Verkehr ist die Maßnahme bis spĂ€testens 30.11.2019 Schluss zu rechnen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1010224 text: a[name="allrisSV"] - Mit dieser Vorlage soll der Billigungs- und Auslegungsbeschluss als Voraussetzung fĂŒr die DurchfĂŒhrung der öffentlichen Auslegung des Entwurfes der FlĂ€chennutzungsplan-Änderung und seiner BegrĂŒndung herbeigefĂŒhrt werden. Die StadtbezirksbeirĂ€te Nord, Nordost, SĂŒdost und SĂŒdwest sowie die OrtschaftsrĂ€te Mölkau, Plaußig und Böhlitz-Ehrenberg haben den Vorentwurf der FlĂ€chennutzungsplan-Änderung in ihren Sitzungen im Zeitraum vom 16.08.2016 bis zum 07.09.2016 behandelt und befĂŒrwortet. Die Belange der Kreativwirtschaft werden durch die Planung nicht berĂŒhrt. Landwirtschaftliche FlĂ€chen sind von der Planung betroffen. FlĂ€chen im Eigentum der Stadt sind im Plangebiet vorhanden; es finden jedoch keine VerĂ€nderungen der bestehenden VerhĂ€ltnisse statt. Maßnahmen der Stadt zur Umsetzung der Planung bzw. Kosten, die infolge der Änderung des FlĂ€chennutzungsplanes auf die Stadt zukommen können (einschließlich Maßnahmen auf stĂ€dtischen FlĂ€chen zum Ausgleich von Eingriffen im Rahmen der Eingriffsregelung nach dem Bundesnaturschutzgesetz), sind im Ergebnis der durchgefĂŒhrten Ermittlungen nicht zu erwarten. Die weitere Vorgehensweise ist wie folgt vorgesehen: Nach der Beschlussfassung durch die Ratsversammlung wird das Dezernat Stadtentwicklung und Bau, Stadtplanungsamt, * die öffentliche Auslegung und * zeitgleich die Beteiligung der TöB zum Entwurf durchfĂŒhren sowie * die BĂŒrgervereine beteiligen. Den StadtbezirksbeirĂ€ten Nord, Nordost, SĂŒdost und SĂŒdwest sowie den OrtschaftsrĂ€ten Mölkau, Plaußig und Böhlitz-Ehrenberg wird die Vorlage durch das BĂŒro fĂŒr Ratsangelegenheiten unmittelbar nach der BestĂ€tigung in der Dienstberatung des OBM zugeleitet. text: a[name="allrisBV"] - 1. Der Entwurf der Änderung des FlĂ€chennutzungsplanes sowie seine BegrĂŒndung werden gebilligt. 2. Die öffentliche Auslegung gemĂ€ĂŸ § 3 Abs. 2 BauGB wird beschlossen. Hinweis: Die in der Vorlage enthaltenen PlĂ€ne dienen lediglich der Information. Maßgebend ist der zum Zeitpunkt des Beschlusses im Sitzungssaal des Stadtrates ausgehĂ€ngte Plan. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011718 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- text: a[name="allrisBV"] - Die Ratsversammlung Ă€ndert den Beschluss VI-DS-01149 vom 25.03.2015 in seiner aktuell gĂŒltigen Fassung und beruft zum 1.1.2018 Herrn Alexander Schulze (DIE LINKE) als Mitglied aus dem Stadtbezirksbeirat Altwest ab. Mit o.g. Beschluss ergibt sich folgende Besetzung des Stadtbezirksbeirates Altwest: Fraktion Mitglied DIE LINKE Birgit Said DIE LINKE Thomas-Friedrich Naumann DIE LINKE n.n.b. DIE LINKE Petra Ruth Dehmel SPD Nadja Thiel SPD Georg Teichert SPD Christoph Jabs CDU Eric Buchmann CDU Dr.-Ing. Karl Placht BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen Tobias R. Möller BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen Volker Holzendorf Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011716 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- text: a[name="allrisBV"] - Die Ratsversammlung Ă€ndert den Beschluss Nr. VI-DS-01146 vom 25.03.2015 und widerruft gem. § 71 Abs. 1 Satz 1 SĂ€chsGemO die Bestellung von Herrn Alexander Fichtner (DIE LINKE) als Mitglied aus dem Stadtbezirksbeirat SĂŒdwest. Mit o.g. Beschluss ergibt sich folgende Besetzung des Stadtbezirksbeirates SĂŒdwest: Fraktion Mitglied CDU Hans-JĂŒrgen Thiele CDU Sibylle Wulff CDU Josef Smuda DIE LINKE Martina Schneider DIE LINKE Steffi Deutschmann DIE LINKE n.n.b. SPD Klaus Krowiorsch SPD Waltra Heinke SPD Jakob Dopheide BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen Kristen Stock BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen Kristina Weyh Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011618 text: a[name="allrisSV"] - In dem Antrag wird ausgefĂŒhrt, dass es in der Georg-Schwarz-Str. auf Höhe des Diakonissenhauses aufgrund zu nah an den Straßenbahngleisen parkender Autos vermehrt zu Störungen im Linienverkehr der Straßenbahnlinie 7 kommt. Aus diesem Grund soll ein Haltverbot zwischen der Einfahrt des Krankenhauses und der Diakonissenstraße eingerichtet werden. Der Abstand zwischen der Außenkante des Gleises und dem Bord liegt bei 2,70 m, teilweise sogar darĂŒber. Der Abstand ist somit zum Parken ausreichend. Zum Parken werden 2,00 m benötigt. Der geforderte freizuhaltende Abstand von der ParkflĂ€che zu den Gleisen betrĂ€gt aufgrund des in diesem Abschnitt geraden Verlaufs der Georg-Schwarz-Straße 0,70 m. Damit ist das Parken in dem Bereich erlaubt und kann aufgrund fehlender ErmĂ€chtigungsgrundlagen nicht unterbunden werden. Zu den BeeintrĂ€chtigungen des Linienverkehrs kommt es, wenn Kfz nicht ordentlich am rechten Straßenrand abgestellt werden. Um dahingehend eine Verbesserung der Situation zu schaffen, wird die Verwaltung mit der PrĂŒfung von Markierungen von Parkstreifen beauftragt. Diese sind 2,00 m breit und sollen den Verkehrsteilnehmern verdeutlichen, bis zu welchem Abstand zum Bord geparkt werden kann. text: a[name="allrisBV"] - Die Verwaltung wird beauftragt im ersten Quartal 2019 in dem in Rede stehenden Bereich die Markierung von Parkstreifen zu prĂŒfen, um die Stellen zu verdeutlichen, in denen geparkt werden kann, ohne den Fahrbetrieb der Straßenbahn zu beeintrĂ€chtigen. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Sonstiges: Antrag Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011762 text: a[name="allrisSV"] - Trotz des Grundsatzbeschlusses im STEP Verkehr und öffentlicher Raum, trotz zahlreicher weiterer BeschlĂŒsse zur Förderung des Fußverkehrs und trotz der Einrichtung der Stelle eines Fußverkehrsbeauftragten wurden bereits im Sanierungsgebiet Kleinzschocher bei mehreren Straßenbauvorhaben die Gehwege unter der Mindestbreite von 2,50m geplant bzw. wurde den Gehwegen eben nur der Raum zugestanden, der ĂŒbrig bleibt. Dies wurde von uns immer wieder kritisiert, aber leider hat die Kritik nicht zu einem Umdenken in der Verwaltung gefĂŒhrt. Um dem Ziel der Förderung des Fußverkehrs zu entsprechen fordern wir die vorliegende Planung (mit Gewegbreiten von gerade einmal 2,25m) zurĂŒckzuweisen und die Verwaltung zu beauftragen, die Planung an den GrundsatzbeschlĂŒssen des Stadtrates auszurichten. text: a[name="allrisBV"] - Die Vorlage wird abgelehnt und die Verwaltung beauftragt die Planung so zu ĂŒberarbeiten, dass die Gehwege mindestens das grundsĂ€tzliche Mindestmaß von 2,50m gemĂ€ĂŸ STEP Verkehr und öffentlicher Raum erreichen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1007574 text: a[name="allrisSV"] - Im Rahmen der Förderrichtlinie des Bundesministeriums fĂŒr Bildung und Forschung (BMBF) „Stadt-Land-Plus“, als Teil der „Leitinitiative Zukunftsstadt, werden zur StĂ€rkung der Stadt-Land-Beziehungen bzw. von integrierten nachhaltigen Entwicklungen von Regionen, Projekte fĂŒr effizientes, ressourcenschonendes Landmanagement auf regionaler Ebene gefördert. Die Stadt Leipzig hat sich in folgenden drei Projekten als Partner beworben, die inzwischen alle zur Förderung bewilligt worden: ‱ „WERTvoll“ Stadt-Land-Partnerschaft Leipzig & Umland, Synergienmanagement und Marktoptionen schaffen Wertschöpfung und stĂ€rken so die Resilienz der Kulturlandschaft in einer vernĂŒnftigen Stadt-Land-Partnerschaft ‱ „StadtLandNavi“: Kulturlandschaft mit strategischer Navigation ressourcenschonend managen ‱ „Interko2“: Integriertes WohnflĂ€chenkonzept in großstĂ€dtischen WachstumsrĂ€umen mit Hilfe des Kooperationsraumansatzes. Konzeption und Umsetzung fĂŒr das Stadt-Umland von Leipzig/Halle sowie Jena Inhalt dieser Vorlage ist das Projekt „WERTvoll“. Mit Datum vom 23.07.2018 erhielt die Stadt Leipzig den Zuwendungsbescheid fĂŒr die Förderung dieses Projektes. Ausgangssituation und Projektziele: Die Stadt Leipzig und ihr Umland sind in wechselseitiger Beziehung aufeinander angewiesen, um vielfĂ€ltige Herausforderungen gemeinsam zu lösen. Aufgrund des starken Wachstums der Stadt Leipzig findet ein vermehrter Zugriff auf GrĂŒn- und LandwirtschaftsflĂ€chen fĂŒr Bau- und Infrastrukturprojekte statt. ZusĂ€tzlich erforderliche Kompensationsleistungen (nach BauGB und BNatSchG) fĂŒhren zu weiteren FlĂ€chenumwidmungen, sodass die Stadt Leipzig i.d.R. auf Kosten der nicht vermehrbaren landwirtschaftlichen NutzflĂ€che wĂ€chst. FĂŒr die effiziente und nachhaltige Versorgung mit Trinkwasser, Lebensmitteln und Energie ist die Stadt Leipzig ebenfalls auf ihr Umland angewiesen. Im Ergebnis des Projektes soll deshalb eine auf regionalen Marktbeziehungen aufbauende kooperative Landnutzungsstrategie (z. B. Kompensationsmaßnahmen, GewĂ€sserrenaturierung, Klimazertifikate, FlĂ€chen fĂŒr erneuerbare Energien, Sicherstellung der TrinkwasserqualitĂ€t durch Umstellung auf ökologischen Landbau) entwickelt werden, die zu einer „wertvollen“ Partnerschaft und einem Interessenausgleich zwischen der Stadt Leipzig und dem Umland in den o. g. Bereichen fĂŒhrt. Folgende zentrale Ziele werden deshalb mit dem Projekt verfolgt: 1. Gesunde und regionale Nahrungsmittel fĂŒr die Stadt Leipzig Die BĂŒrger der Stadt Leipzig mit gesunden und regionalen Nahrungsmittel zu versorgen stĂ€rkt nachhaltig die regionale Wertschöpfung und reduziert den Transportaufwand, was mit einer Senkung der CO2-Emissionen einhergeht. Im Rahmen des Projektes sollen fĂŒr mindestens drei, im Umland ökologisch produzierte, Nahrungsprodukte regionale Vermarktungswege aufgebaut werden, um die Wertschöpfung in der Region zu erhöhen. 1. Grund- bzw. TrinkwasserqualitĂ€t der Stadt Leipzig Einen erheblichen Anteil des Trinkwassers beziehen die Stadt Leipzig bzw. die Leipziger Wasserwerke aus dem Wurzener Land. Um die QualitĂ€t in ausreichendem Maße sicherzustellen, sollen im Trinkwassereinzugsgebiet mindestens 2.000 ha landwirtschaftliche NutzflĂ€che ökologisch bewirtschaftet werden. Den umstellungswilligen Landwirten sind hierfĂŒr lukrative und stetige Absatzperspektiven zu eröffnen (siehe Pkt. 1). Bereits heute wirtschaftet die Wassergut Canitz GmbH als Tochterunternehmen der Leipziger Wasserwerke auf rund 800 ha ökologisch, was nachtrĂ€gliche Wasseraufbereitungsmaßnahmen erĂŒbrigt und somit die Trinkwasserkosten fĂŒr die BĂŒrger entscheidend minimiert. Durch die exemplarische Renaturierung eines FließgewĂ€sserabschnitts, was den Nitrateintrag aus der Landwirtschaft vermindert, soll eine weitere Möglichkeit des prĂ€ventiven Trinkwasserschutzes demonstriert werden. 1. Klimaschutz durch optimierte Ressourcenbewirtschaftung und verknĂŒpfte Stoffströme Durch kĂŒrzere Lieferwege (siehe Pkt. 1) und die Umstellung auf ökologischen Landbau (siehe Pkt. 2) werden Treibhausgasemissionen vermieden. Verbunden mit den Renaturierungsmaßnahmen an FließgewĂ€ssern ist zudem der Anbau von Agrarholz im Randbereich der GewĂ€sser geplant. Die ĂŒberschĂŒssige Biomasse und die damit gewonnene Energie ließe sich anschließend lokal und nachhaltig in den Umlandgemeinden zur WĂ€rmeversorgung einsetzen. 1. Reduzierung der FlĂ€chenumwidmung durch produktionsintegrierte Kompensation (PIK) Ziel ist es, die GewĂ€sserrenaturierungsmaßnahmen gleichzeitig als produktionsintegrierte Kompensationsmaßnahme auszufĂŒhren. Hierzu werden, wie unter Pkt. 3 beschrieben, die Randstreifen des GewĂ€ssers mit sog. Agrarholz bepflanzt, dass sich energetisch verwerten lĂ€sst. Hierdurch lĂ€sst sich der Verlust von LandwirtschaftsflĂ€che vermeiden, die weiterhin zur Wertschöpfung der Unternehmen beitragen kann. Parallel wird geprĂŒft, ob sich positive Effekte auf die Natur ableiten lassen, um diese Maßnahme als Kompensationsmaßnahme nach BauGB und BNatSchG anerkennen zu können. Aufgaben der Stadt Leipzig: Die Stadt Leipzig ist maßgeblich im Teilprojekt 1 (Partizipation, Kooperation & Recht) des Vorhabens involviert. Zentrale Fragestellung hierbei ist, wo die Schnittmengen fĂŒr einen verbesserten Interessenausgleich zwischen Stadt und Land im Rahmen einer WERTvollen Partnerschaft liegen. Folgende Arbeitsaufgaben sollen behandelt werden: 1. Begleitung des Entwicklungsprozesses „Stadt-Land-Partnerschaft“ in enger Abstimmung mit den Leipziger Wasserwerken und der Schwester-Koordinierungsstelle der Umlandgemeinden. Im Stadtplanungsamt wird seit geraumer Zeit an verbesserten KooperationsansĂ€tzen zwischen der Stadt Leipzig und ihrem Umland gearbeitet. Dieses Wissen soll zu Rate gezogen werden, um hierauf weiter aufbauen zu können. 1. Mit der UnterstĂŒtzung der Stadt Leipzig erfolgt die Aufstellung einer CO2-Bilanz nach dem Vorbild der Stadt Leipzig fĂŒr die Umlandgemeinden Thallwitz, Bennewitz, Lossatal und Stadt Wurzen. 1. Zusammen mit der Stadt Leipzig und in enger Abstimmung mit den Umlandgemeinden erfolgt die Grundlagenerarbeitung fĂŒr ein interkommunales und interaktives „Kompensationskonto“. Dabei sollen die Grundlagen fĂŒr ein aktives und nachhaltiges Kompensationsmanagement erarbeitet werden, aus dem eine aufeinander abgestimmte Landnutzungsstrategie erwachsen soll. Klassische Kompensationsmaßnahmen und innovative neue Maßnahmen (PIK), die nicht zur FlĂ€chenkonkurrenz beitragen, werden miteinander kombiniert. 1. Marktanalysen mit den Themen ErnĂ€hrung, verbundene Logistik und Potenziale zur Wirtschaftsförderung in der Stadt Leipzig sollen im Zusammenwirken mit dem Umland und dessen Akteuren (Unternehmen, Kommunen, landwirtschaftliche Unternehmen) unterstĂŒtzt und umgesetzt werden. Dabei stehen vorrangig solche Unternehmen im Focus, die direkt und indirekt Leistungen fĂŒr die Stadt und das Umland (Versorgungsgebiet) erbringen. Ein Beispiel sind hier die landwirtschaftlichen Unternehmen, die in den Wasserschutzgebieten der Leipziger Wasserwerke trinkwasserschutzgerecht und in der Zukunft ökologisch wirtschaften und damit aktiv auf die TrinkwasserqualitĂ€t Einfluss nehmen. Im Gegenzug sollen die erzeugten Bio-Produkte aus diesen Gebieten gezielt vermarktet werden. 1. Beteiligung bei der (Weiter)Entwicklung von Bildungsmodulen fĂŒr Schulen und KindergĂ€rten (insb. zu den Themen: regionale Nahrungsmittel, Wasserkreislauf, Tierwohl, Klimaschutz, Kulturlandschaft, BiodiversitĂ€t, Heimat). Durch die Begleitung des Projektes sorgt die Stadt Leipzig fĂŒr eine langfristige UnterstĂŒtzung der Umlandgemeinden in dem angedachten Entwicklungsprozess durch einen umfassenden Wissenstransfer. Insbesondere in den Bereichen des Klimaschutzes und der Umweltbildung kann die Stadt wertvolle Hilfe leisten. Projekteinbettung und Schnittstellen: Im Ă€ußeren Kreis des strategischen Zielbildes der Stadt wird der Grundsatz einer ganzheitlichen Herangehensweise beschrieben, der angesichts des anhaltenden Bevölkerungswachstums insbesondere auf der Ebene der regionalen Kooperation gilt. Ziel der Stadt ist es, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Augenhöhe in der Stadtregion und in der Metropolregion auf Basis gemeinsamer Grundprinzipien und gemeinsam getragener Verantwortung zu entwickeln. Das Projekt bewegt sich zwischen verschiedenen Aufgaben der Stadt und berĂŒhrt dabei das strategische Zielbild und verschiedenste Handlungsfelder des INSEK in entscheidendem Maße. Das Projekt leistet bei positivem Verlauf einen wichtigen Beitrag zur Etablierung einer nachhaltig wirkenden regionalen Kooperation. Konkret fördert es die regionale Wertschöpfung, ohne die QualitĂ€t der natĂŒrlichen Lebensgrundlagen zu mindern. Das Projekt knĂŒpft beispielsweise an die Zielstellung zum Erhalt und zur Verbesserung der UmweltqualitĂ€t, an eine vorsorgende Klima- und Energiestrategie und an eine vielfĂ€ltige und stabile Wirtschaftsstruktur an und stĂ€rkt Leipzig als Tourismusstandort, indem es ein attraktives Umland schafft. Die Verbesserung der UmweltqualitĂ€t soll durch eine Ausweitung der ökologisch bewirtschaften LandwirtschaftsflĂ€chen im Projektgebiet auf 2.000 ha erzielt werden, was die stĂ€dtischen Ziele zur BiodiversitĂ€tssteigerung unterstĂŒtzt und fĂŒr die Stadt Leipzig die saubere Trinkwasserversorgung sicherstellt. Die Steigerung der BiodiversitĂ€t im Umland schafft wiederum attraktivere Kulturlandschaften, die zur Naherholung dienen und touristischer Anlaufpunkt sein können, was die Verweildauer von auswĂ€rtigen Touristen in der Stadt Leipzig insgesamt verlĂ€ngert. Mit Beschluss der Ratsversammlung zur Förderung regionaler Bioprodukte ist neben den damit verbundenen ökologischen Gesichtspunkten und Zielstellungen auch die Förderung einer regionalen Landwirtschaft in den Fokus genommen worden. Die Landwirtschaft ist zusammen mit der ErnĂ€hrungswirtschaft mit fast 5 Mio. BeschĂ€ftigten in Deutschland ein bedeutender Wirtschaftszweig. Es gilt, die Potenziale regionaler Wertschöpfung und Vermarktung bei uns vor Ort besser zu heben. Das Projekt soll wichtige Erkenntnisse in der Regionalvermarktung liefern, die im Hinblick auf den zukĂŒnftigen Umgang mit den stĂ€dtischen LandwirtschaftsflĂ€chen BerĂŒcksichtigung finden werden. Die Stadt Leipzig verfolgt zudem mit dem Energie- und Klimaschutzprogramm 2014 - 2020 eine vorsorgende Klima- und Energiestrategie, in dem die Pro-Kopf-Emissionen bis 2050 auf 2,5 t pro Jahr gesenkt werden sollen. Leipzig ist auf die Zusammenarbeit mit ihrem Umland angewiesen, da sich oftmals nur im lĂ€ndlichen Raum die FlĂ€chen fĂŒr erneuerbare und dezentrale Energieerzeugungsanlagen finden lassen, die den Strom und die WĂ€rme produzieren. Es ist sinnvoll, sich mit einer Erweiterung der Grenzen fĂŒr die Bilanzierung von Treibhausgasemissionen zu befassen, um im nĂ€chsten Schritt Grundlagen zum Aufbau eines regionalen und freiwilligen Zertifikatehandels fĂŒr Klimaschutzmaßnahmen zu legen. Die BewĂ€ltigung all dieser Aufgaben erfordert die Gestaltung und Erprobung eines Entwicklungsprozesses, der möglichweise modellhafte ZĂŒge fĂŒr den Aufbau einer umfassenden Stadt-Land-Partnerschaft, insbesondere in den Bereichen Landwirtschaft und Klimaschutz, liefert. Projekte wie „Stadt-Parthe-Land“ und Akteursgruppen wie der „GrĂŒne Ring“ haben hierzu schon wichtige BeitrĂ€ge geliefert, auf denen aufgebaut werden kann. Die Ergebnisse dieses Projektes werden wiederum zum Zwecke des Wissenstransfers fortlaufend in die Fachgruppe fĂŒr regionale Kooperation eingebracht. Projektressourcen: FĂŒr die Projektdauer soll bei der Stadt Leipzig im Amt fĂŒr Umweltschutz eine Koordinierungsstelle eingerichtet werden, die zum einen eng mit der Schwester-Koordinierungsstelle der Umlandgemeinden und themenspezifisch mit den Mitarbeitern im Amt fĂŒr Umweltschutz zusammenarbeitet und zum anderen die Arbeiten sowie Erkenntnisse der Stadt bĂŒndelt. Ziel ist der Aufbau einer interkommunalen Stabsstelle. In allen Fragestellungen unterstĂŒtzen Experten aus dem Projektkonsortium. Die Projektstelle wird zu 100 % fremdfinanziert und mit Sachkosten in Höhe von 12.273,00 € ausgestattet, sodass die Stadt Leipzig im Rahmen des Vorhabens, gemĂ€ĂŸ Beantragung, Fördermittel in Höhe von 214.939,60 € bezieht. Entsprechend der beantragten Förderquote von 50 % werden anteilig bestehende Personalstellen im Amt fĂŒr Umweltschutz im Gesamtumfang von 47,25 Personenmonaten im Projekt eingesetzt und als Eigenleistung angerechnet. ZusĂ€tzlich erforderliche Eigenleistungen werden in Form von Sachaufwendungen angerechnet. Finanzierung: Die Stelle wird zu 100 % aus BMBF-Fördermitteln fremdfinanziert. Hierin enthalten sind die Personalkosten sowie Sachausgaben und Dienstreisekosten. Die Stadt Leipzig wendet Eigenmittel in Form der Bereitstellung bestehender PersonalkapazitĂ€ten auf (siehe nachfolgende Tabelle gemĂ€ĂŸ Bescheid v. 07.11.18). Haushaltsjahr Kontierung ErtrĂ€ge Aufwendungen Eigenanteil 2018 - 0,00 € 0,00 € 0,00 € 2019 PSP 1.100.56.1.0.05 60.000,00 € 120.000,00 € 60.000,00 € 2020 PSP 1.100.56.1.0.05 40.000,00 € 80.000,00 € 40.000,00 € 2021 PSP 1.100.56.1.0.05 40.000,00 € 80.000,00 € 40.000,00 € 2022 PSP 1.100.56.1.0.05 42.939,60 € 85.879,20 € 42.939,60 € 2023 PSP 1.100.56.1.0.05 32.000,00 € 64.000,00 € 32.000,00 € Sofern Mehrkosten fĂŒr das Projekt entstehen, werden diese innerhalb des Budgets des betreffenden Fachamtes gedeckt. Da die zusĂ€tzliche und zu 100 % refinanzierte Projektstelle (0,75 VzÄ) im Stellenbedarf fĂŒr den Doppelhaushalt 2019/2020 bereits berĂŒcksichtigt ist, werden im Budget des Amtes fĂŒr Umweltschutz die MehrertrĂ€ge fĂŒr den Personalaufwand 2019/2020 gesperrt. text: a[name="allrisBV"] - 1. Die Stadt Leipzig beteiligt sich als Partner am Projekt „WERTvoll - Stadt-Land-Partnerschaft Leipzig & Umland“. Das Projekt ist ein Verbundvorhaben mit den Umlandgemeinden Thallwitz, Bennewitz, Lossatal und der Stadt Wurzen im Rahmen des Förderaufrufes Stadt-Land-Plus des Bundesministeriums fĂŒr Bildung und Forschung (BMBF). Zu diesem Zwecke grĂŒnden die Verbundpartner eine kommunale Arbeitsgemeinschaft nach § 73a SĂ€chsKomZG und schließen auf dieser Grundlage eine Kooperationsvereinbarung. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Mit Beteiligung der Stadt Leipzig an diesem Forschungsvorhaben soll neben den konkreten fachlichen Zielen des Vorhabens in entscheidendem Maße die Kooperation mit den Umlandgemeinden gestĂ€rkt und ausgebaut werden. Der OberbĂŒrgermeister der Stadt Leipzig, der das Vorhaben in besonderer Weise unterstĂŒtzt, hat sich hierauf mit den BĂŒrgermeistern der Umlandgemeinden verstĂ€ndigt. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011222 text: a[name="allrisSV"] - Zu 1: Alternativvorschlag Anstatt dem ursprĂŒnglichen Beschlussvorschlag wird die vorgenannte Alternative vorgeschlagen. Die Entsorgung von AbfĂ€llen wird durch den Eigenbetrieb Stadtreinigung Leipzig (SRL) grundsĂ€tzlich gewĂ€hrleistet. Soweit AbfallbehĂ€lter aufgrund zugeparkter Straßen zum geplanten Zeitpunkt nicht geleert werden können, ermöglicht die SRL Nachentsorgungen. Eine LeerungsgebĂŒhr fĂŒr nicht durchgefĂŒhrte Leerungen fĂ€llt nicht an. In den letzten 12 Monaten wurden folgende ca. 60 Straßen bzw. Straßenabschnitte identifiziert, in denen aufgrund verkehrswidrig abgestellter Fahrzeuge eine Durchfahrt zu den AbfallbehĂ€lterstandorten behindert wurde und mehrfach Nachentsorgungen durchgefĂŒhrt werden mussten: Alfred-KĂ€stner-Straße Alte Salzstraße Am Fischerhaus Am Parkteich An den Pferdnerkabeln Apostelstraße Baaderstraße Brehmestraße BrĂŒderstraße BĂŒttnerstraße Carpzovstraße Clausewitzstraße Czermaks Garten Dinterstraße Eduard-von-Hartmann-Straße Ellernweg Endnerstraße Erlkönigweg Falterstraße Fichtestraße Franz-Mehring-Straße Friedrichstraße Fuchshainer Straße Gottschallstraße Hafenstraße HĂ€ußerstraße Hegelstraße Hofer Straße Hölderlinstraße Holsteinstraße Hummelstraße JĂ€gerstraße Jörgen-Schmidtchen-Weg Klemmstraße Knaurstraße Kochstraße LĂŒderstraße Marienplatz Max-Pommer-Straße Merseburger Straße Mozartstraße MĂŒllerring Nernststraße Nietzschestraße Otto-Heinze-Straße Palmstraße Paulinerweg Pitschkestraße Rabener Straße Rosestraße Roßlauer Straße Sasstraße Saxoniastraße Schadowstraße Schopenhauerstraße Sperlingsgrund Stallbaumstraße Steffensstraße Talstraße Toskastraße Wolfshainer Straße Zolaweg Bezugnehmend auf den Punkt 1 b des Antrages kann folgender Sachstand gegeben werden. Alle derzeit zur Leerung angefahrenen Straßen können mit Abfallsammelfahrzeugen durchfahren werden, wenn die verkehrsrechtlichen Vorschriften der StVO und die unfallschutzrechtlichen Normen der Unfallkassen eingehalten sind. LĂ€sst sich die Leerung trotz aller BemĂŒhungen der SRL zum geplanten Zeitpunkt aufgrund der zugeparkten Straßen nicht durchfĂŒhren, werden benannte AbfallbehĂ€lter nachentsorgt. Dies erfordert stets eine außerplanmĂ€ĂŸige Organisation, die mit einem erheblichen Zeitaufwand verbunden ist und zusĂ€tzliche Kosten fĂŒr die SRL verursacht. Zum Punkt 1 c des Antrages kann insbesondere Folgendes aus verkehrsrechtlicher Sicht ausgefĂŒhrt werden, dass in den oben benannten Straßen aktuell öfter Behinderungen der Abfallsammelfahrzeuge durch verkehrswidrig parkende Fahrzeuge auftreten. Dies kann auch fĂŒr Rettungsfahrzeuge zutreffen. Eine ErgĂ€nzung mit möglichen Park-/Haltverboten oder anderen VerkehrsfĂŒhrungen erĂŒbrigt sich, da die Anordnung zusĂ€tzlicher Park- oder Haltverbotszeichen grundsĂ€tzlich und damit auch zeitlich beschrĂ€nkt aus folgenden verkehrsrechtlichen GrĂŒnden nicht möglich ist: Beschilderungen mit Haltverboten (Zeichen 283 StVO) zur Sicherung der Abfallentsorgung und der ungehinderten Durchfahrt fĂŒr Abfallsammelfahrzeuge können aufgrund der geltenden Rechtslage nicht angeordnet werden. DafĂŒr bietet die Straßenverkehrsordnung (StVO) keine ErmĂ€chtigung. Denn in Straßen oder Straßenabschnitten, in denen nach den Regelungen der StVO bereits Halt- oder Parkverbot besteht, ist es den Straßenverkehrsbehörden nicht gestattet, weitere Regelungen zu treffen. Lt. VwV-StVO zu den §§ 39 bis 45 I. sind Verkehrszeichen die lediglich eine gesetzliche Regelung wiedergeben, nicht anzuordnen. Die Regelungen zum Parken im § 12 der StVO sind dazu eindeutig: „Das Halten an engen und an unĂŒbersichtlichen Straßenstellen ist unzulĂ€ssig.“ „An EinmĂŒndungen und Kreuzungen besteht bis zu je 5,00 m von den Schnittpunkten der Fahrbahnkanten Parkverbot.“ Eng ist eine Stelle immer dann, wenn die Restfahrbahnbreite es nicht mehr erlaubt, dass auch grĂ¶ĂŸere Fahrzeuge die Straße weiter befahren können. Verkehrsrechtlich handelt es sich dabei um eine enge Stelle, wenn eine Durchfahrtsbreite von 3,05 m (2,55 m Fahrzeugbreite nach Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) zuzĂŒglich zweimal ein Sicherheitsabstand von 0,25 m) nicht mehr gegeben ist. Aufgrund der Rechtslage besteht derzeit keine Möglichkeit dieser Forderung mit Beschilderung mit Haltverboten (Zeichen 283 StVO) zu entsprechen. Neben diesen rechtlichen sprechen aber auch grundsĂ€tzliche ErwĂ€gungen gegen zeitlich begrenzte Park-/Haltverbote. RestabfallbehĂ€lter, Biotonne sowie die Gelbe und Blaue Tonne werden jeweils an unterschiedlichen Tagen und Uhrzeiten geleert. Hierzu weist das Verkehrs- und Tiefbauamt (VTA) darauf hin, dass unabhĂ€ngig von der eindeutigen Rechtslage eine Beschilderung fĂŒr die Entsorgungstage suggerieren wĂŒrde, dass außerhalb dieser Zeiten gehalten oder geparkt werden kann, was in engen Straßen oder in EinmĂŒndungsbereichen nach vorgenannten GrĂŒnden der StVO nicht der Fall ist. Zu den möglichen Abweichungen siehe Punkt 2. Zu 2. Alternativvorschlag Die Herausforderungen mit verkehrswidrig parkenden Fahrzeugen sind innerhalb der Stadtverwaltung von allen Beteiligten diskutiert worden. Auch das Rechtsamt ist eingebunden und sieht einen Lösungsansatz in der PrĂŒfung und Umsetzung zulĂ€ssiger Abweichungen vom Verbot einer Verkehrsbeschilderung, die gesetzliche Regeln lediglich wiederholt. Die Abweichung bedarf der Zustimmung der zustĂ€ndigen Landesbehörde. Inwieweit eine dann umgesetzte Abweichung die Probleme der Behinderungen durch den ruhenden Verkehr löst, sollte zunĂ€chst in einem kleinen Gebiet getestet und evaluiert werden, um eine Ausweitung fĂŒr mehrere Straßen zu prĂŒfen und zu beantragen. Daher wird alternativ folgende PrĂŒfung vorgeschlagen: Die Stadtverwaltung prĂŒft federfĂŒhrend die Möglichkeiten, in den benannten Straßen Verkehrszeichen aufzustellen, welche die Befahrbarkeit fĂŒr Abfallsammelfahrzeugen an den Leerungstagen unterstĂŒtzt und Verkehrsteilnehmern die gesetzliche Regelung verdeutlicht. FĂŒr eine mögliche Abweichung ist, wie bereits ausgefĂŒhrt, bei der zustĂ€ndigen Landesbehörde die Zustimmung zu beantragen. Die Stadtverwaltung wird mit erhöhter KontrollintensitĂ€t und insbesondere bei Hinweisen der Anwohner vorgenannter Straßen den ruhenden Verkehr ĂŒberwachen. Die Leerung von Rest- und Bioabfall sowie Gelber Tonne und Blauer Tonne wird wĂ€hrend der PrĂŒfung, lĂ€ngstens bis Juli 2019 auf 2 Tage aller 2 Wochen komprimiert. Dadurch werden an nur 2 Tagen statt bisher an 4 Tagen aller 2 Wochen die GrundstĂŒcke angefahren. Die Leerungszeiten werden den GrundstĂŒckseigentĂŒmern bekannt gegeben. Der Betriebsausschuss Stadtreinigung wird informiert. Zu 3. Zustimmung Mit dem bestehenden Verfahren hĂ€lt die SRL bereits Lösungen im Sinne des Antrages vor. Soweit verkehrliche Lösungen nicht möglich sind, ist die SRL zur ErfĂŒllung des Entsorgungsauftrages gehalten, entsprechende BereitstellplĂ€tze fĂŒr die zu leerenden AbfallbehĂ€lter anzuordnen. Der dabei dem GrundstĂŒckseigentĂŒmer obliegende Transport der BehĂ€lter besteht aufgrund der Mitwirkungspflicht, die bei ihm anfallenden AbfĂ€lle zur Entsorgung zu ĂŒberlassen, wie sich aus § 17 Abs. 1 Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG), 3 Abs. 2 SĂ€chsisches Abfall- und Bodenschutzgesetz (SĂ€chsABG) ergibt und satzungsgemĂ€ĂŸ bestimmt ist. Dies ist vom Anschluss- und Benutzungszwang mit umfasst. Um diese Möglichkeiten im Einzelfall angemessen umzusetzen, hĂ€lt die SRL viele Angebote vor, dem GrundstĂŒckseigentĂŒmer den Transport weitestgehend zu vereinfachen. Insoweit werden BereitstellplĂ€tze an der nĂ€chsten Straße gewĂ€hlt, die den geringstmöglichen Transportweg hat. Zudem wird betroffenen GrundstĂŒckseigentĂŒmern auch die Möglichkeit gegeben, auf kleinere BehĂ€lter zu wechseln. Wo dies nicht möglich ist, erhĂ€lt der GrundstĂŒckseigentĂŒmer zukĂŒnftig das Angebot, seinen AbfallbehĂ€lter wöchentlich leeren zu lassen. Der zu transportierende BehĂ€lter kann aufgrund der hĂ€ufigeren Leerungen geringer befĂŒllt und damit leichter sein. Schließlich ĂŒbernimmt die SRL auf Antrag auch den BehĂ€ltertransport als kostenpflichtige Zusatzleistung. Hierzu erhalten betroffene BĂŒrger im Vorfeld Informationen. Zu 4. Zustimmung Die Betriebsleitung der SRL beachtet stets die wirtschaftlichen Auswirkungen von Entscheidungen im Zuge der ĂŒberantworteten BetriebsfĂŒhrung und ist bestrebt, diese auch in Einklang mit sich Ă€ndernden BedĂŒrfnissen der Leipzigerinnen und Leipziger zu bringen. So ist beispielsweise die Anordnung von BereitstellplĂ€tzen in Einzelfalllagen (bspw. aufgrund anhaltend zugeparkter oder enger Straßen sowie Stichstraßen) gĂ€ngige Praxis. Auf ein Wegfahren der behindernden Fahrzeuge zu warten verzögert die geplanten Leerungstouren und erzeugt einen höheren Aufwand. Diesen ohne Ausschöpfung angemessener Mittel ĂŒber die GebĂŒhren zu kompensieren, ist nicht zielfĂŒhrend und geboten. Insoweit hat sich das seit 2009 aus OptimierungsgrĂŒnden eingefĂŒhrte System der Bereitstellung von AbfallbehĂ€ltern auch bewĂ€hrt. Jedoch prĂŒft die SRL im Zuge des Wachstums der Stadt, wie ein Vollserviceangebot fĂŒr die BĂŒrger ermöglicht werden kann. Darunter werden Leistungsangebote verstanden wie beispielsweise das BehĂ€ltermanagement, zu dem auch der Transport der AbfallbehĂ€lter zum Abfallsammelfahrzeug gehört. Dieser wird von der SRL derzeit als Zusatzleistung angeboten. Weitere Optimierung der Leistungen der SRL werden geprĂŒft. Zu 5. Zustimmung Die SRL ist dazu bereits in der Kommunikation mit der Öffentlichkeit aktiv. So werden aktuell neben den lokalen Medien umfassende Informationen auf der InternetprĂ€senz vorgehalten. An verkehrswidrig parkenden Fahrzeugen, welche die Durchfahrtsbreite beeintrĂ€chtigen, werden informierende Flyer angebracht, die auf die Behinderung der Abfallentsorgung und von Rettungsfahrzeugen hinweisen. Auch die Fachberatung des Eigenbetriebes wird von vielen BĂŒrgern genutzt. Zudem informierte die Leitung der SRL auch in verschiedenen Gremien wie den Betriebsausschuss Stadtreinigung und den Stadtbezirksbeirat Nord. Es wurden beispielsweise die GrundstĂŒckseigentĂŒmer der Siedlung „Gohlis Nord“ im August 2018 durch den Eigenbetrieb Stadtreinigung Leipzig angeschrieben und ĂŒber aktuelle Behinderungen bei der Abfallentsorgung informiert. Hier wurde auch mehrfach vor Ort mit Anwohnern die Lage erörtert und LösungsansĂ€tze unternommen. text: a[name="allrisBV"] - 1. Alternativvorschlag: Der OberbĂŒrgermeister wird beauftragt, eine Übersicht aller Straßen zu erstellen, in denen in den letzten 12 Monaten die Abfallentsorgung vor Ort aufgrund verkehrswidrig abgestellter Fahrzeuge (ruhender Verkehr) behindert wurde. 1. Alternativvorschlag: a) Der OberbĂŒrgermeister wird beauftragt, ausgehend von den Straßen im Siedlungsgebiet „Gohlis Nord“ Eduard-von-Hartmannstraße, Steffensstraße, Hegelstraße, Schopenhauerstraße und Nietzschestraße, in denen aufgrund der engen Fahrbahnen auch ohne zusĂ€tzliche Verkehrsregelung nach der Straßenverkehrs-Ordnung (§ 12 Abs. 1 Nr. 1 StVO) Haltverbot besteht, bei der obersten Landesbehörde (LaSuV) bis zum Juli 2019 die erforderlichen Ausnahmegenehmigungen zu beantragen. Der Betriebsausschuss Stadtreinigung ist ĂŒber das Ergebnis der PrĂŒfung und den Umsetzungsstand spĂ€testens bis III. Quartal 2019 zu informieren. Die betroffenen GrundstĂŒckseigentĂŒmer werden ebenfalls informiert. b) Der OberbĂŒrgermeister wird beauftragt, an den benannten Straßen die Anordnung von Feuerwehrzufahrten zu prĂŒfen. Weiterhin wird in den benannten Straßen, in denen wechselseitig geparkt und dadurch die Durchfahrt fĂŒr große Fahrzeuge erschwert wird, in einem Pilotversuch die Wirkung von Parkstandsmarkierungen getestet. 1. Zustimmung: FĂŒr die verkehrlich nicht lösbaren Bereiche wird das GesprĂ€ch mit den betroffenen BĂŒrgern gesucht und eine Lösung durch den Betrieb Stadtreinigung angeboten. Hier ist zu beachten, dass der BĂŒrger einem Anschluss- und Benutzungszwang unterliegt, dementsprechend muss die Stadt die Voraussetzungen fĂŒr die regelmĂ€ĂŸige Leerung schaffen. 1. Zustimmung: In allen FĂ€llen wird auf eine wirtschaftlich zumutbare Lösung geachtet. 1. Zustimmung: Parallel zum Verwaltungshandeln wird die Öffentlichkeitsarbeit mit den betroffenen BĂŒrgern begonnen. Im Dezember wird der Stadtrat ĂŒber den Stand informiert. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011223 text: a[name="allrisSV"] - Mit dem Alternativvorschlag wird der Beschlussvorschlag konkretisiert. Die Herausforderungen mit verkehrswidrig parkenden Fahrzeugen sind innerhalb der Stadtverwaltung von allen FachĂ€mtern (Verkehrs- und Tiefbauamt, Branddirektion, Rechtsamt und Ordnungsamt) und dem Eigenbetrieb Stadtreinigung Leipzig diskutiert worden. Ein Lösungsansatz wird in der PrĂŒfung und Umsetzung von einer zulĂ€ssigen Abweichung vom Verbot einer Verkehrsbeschilderung gesehen, die gesetzliche Regeln lediglich wiederholt. Die Abweichung bedarf jedoch der Zustimmung der zustĂ€ndigen Landesbehörde. Inwieweit eine dann umgesetzte Beschilderung die Probleme der Behinderungen durch den ruhenden Verkehr löst, soll zunĂ€chst in einem kleinen Gebiet evaluiert werden, um eine Ausweitung fĂŒr mehrere Straßen zu prĂŒfen und zu beantragen. Die Stadtverwaltung prĂŒft die Möglichkeiten, in den benannten Straßen Verkehrszeichen aufzustellen, welche die Befahrbarkeit fĂŒr Abfallsammelfahrzeuge an den Leerungstagen unterstĂŒtzt und den Verkehrsteilnehmern die bestehende gesetzliche Regelung verdeutlicht. FĂŒr eine mögliche Abweichung ist, wie bereits ausgefĂŒhrt, bei der zustĂ€ndigen Landesbehörde die Zustimmung zu beantragen. Die Stadtverwaltung wird mit erhöhter KontrollintensitĂ€t und insbesondere bei Hinweisen der Anwohner vorgenannter Straßen den ruhenden Verkehr ĂŒberwachen. Die GrundstĂŒckseigentĂŒmer werden ĂŒber die Maßnahmen informiert. text: a[name="allrisBV"] - Rechtliche Konsequenzen Der gemĂ€ĂŸ Ursprungsantrag gefasste Beschluss wĂ€re ☐ Rechtswidrig und/oder ☐ Nachteilig fĂŒr die Stadt Leipzig. ☐ Zustimmung ☐ Ablehnung ☐ Zustimmung mit ErgĂ€nzung ☐ Ablehnung, da bereits Verwaltungshandeln ☒ Alternativvorschlag ☐ Sachstandsbericht Alternativvorschlag 1. Der OberbĂŒrgermeister wird beauftragt, ausgehend von den Straßen im Siedlungsgebiet „Gohlis Nord“ Eduard-von-Hartmannstraße, Steffensstraße, Hegelstraße, Schopenhauerstraße und Nietzschestraße, in denen aufgrund der engen Fahrbahnen auch ohne zusĂ€tzliche Verkehrsregelung nach der Straßenverkehrs-Ordnung (§ 12 Abs. 1 Nr. 1 StVO) Haltverbot besteht, bei der obersten Landesbehörde (LaSuV) bis zum Juli 2019 die erforderlichen Ausnahmegenehmigungen zu beantragen. Der Betriebsausschuss Stadtreinigung ist ĂŒber das Ergebnis der PrĂŒfung und den Umsetzungsstand spĂ€testens bis III. Quartal 2019 zu informieren. Die betroffenen GrundstĂŒckseigentĂŒmer werden ebenfalls informiert. 1. Der OberbĂŒrgermeister wird beauftragt, die Leerung von Rest- und Bioabfall sowie Gelber Tonne und Blauer Tonne wĂ€hrend der PrĂŒfung lĂ€ngstens bis Juli 2019 auf 2 Tage aller 2 Wochen komprimiert zu gestalten. Dadurch werden an nur 2 Tagen statt bisher an 4 Tagen im Monat die GrundstĂŒcke im 14-tĂ€glichen Turnus zur Leerung angefahren. Die Leerungstage werden den GrundstĂŒckseigentĂŒmern bekannt gegeben. 1. Der OberbĂŒrgermeister wird beauftragt sicherzustellen, dass die Verkehrsregelungen in den in Nr. 1 benannten Straßen im Rahmen der KapazitĂ€ten intensiver ĂŒberwacht werden. Sachverhalt: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011224 text: a[name="allrisSV"] - Zu 1.: Sachstandsbericht Nach § 12 Abs. 1 Nr. 1 Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) ist das Halten an engen und an unĂŒbersichtlichen Straßenstellen unzulĂ€ssig. Eng ist eine Stelle immer dann, wenn die Restfahrbahnbreite es nicht mehr erlaubt, dass auch grĂ¶ĂŸere Fahrzeuge die Straße weiter befahren können. Straßenverkehrsrechtlich gesehen handelt es sich um eine enge Stelle, wenn eine Durchfahrtsbreite von 3,05 m (2,55 m maximale Fahrzeugbreite nach der Straßenverkehrs-Zulassung-Ordnung zuzĂŒglich zweimal ein Sicherheitsabstand von 0,25 m) nicht mehr gegeben ist. Bei Einhaltung der verkehrsrechtlichen Vorschriften der StVO sowie der darĂŒber hinausgehenden unfallschutzrechtlichen Normen der Unfallkassen können alle derzeit zur Leerung angefahrenen Straßen mit Abfallsammelfahrzeugen durchfahren werden. Insoweit werden nach aktuellem Stand die von den Unfallkassen geforderten Mindestdurchfahrtsbreiten von 3,55 m in den befahrenen Straßen gewĂ€hrleistet, die sich aus der zulĂ€ssigen Fahrzeugbreite von 2,55 m und einem seitlichen Sicherheitsabstand von je 0,5 m ergibt. Die Entsorgung von AbfĂ€llen aus Haushalten wird durch den Eigenbetrieb Stadtreinigung Leipzig (SRL) grundsĂ€tzlich gewĂ€hrleistet. Soweit AbfallbehĂ€lter aufgrund zugeparkter Straßen zum geplanten Zeitpunkt temporĂ€r nicht geleert werden können, ermöglicht die SRL Nachentsorgungen. In EinzelfĂ€llen wird die Vorgabe neuer BereitstellplĂ€tze geprĂŒft. Aus vielen GesprĂ€chen mit den Beteiligten wurde festgestellt, dass oftmals die fehlende Kenntnis der verkehrsrechtlichen Vorschriften die Ursache ist, dass FahrzeugfĂŒhrer in engen Straßen parken. Insoweit wird vorgeschlagen, dass in einer Projektphase, in der bei der obersten Landesbehörde (LASuV) die erforderlichen Ausnahmegenehmigungen fĂŒr Verkehrsbeschilderungen beantragt, die Möglichkeiten dieser Verkehrsbeschilderungen geprĂŒft und gemeinsam mit den weiteren Beteiligten die EffektivitĂ€t evaluiert werden. Zu 2.: Ablehnung Nur bei Einhaltung der verkehrsrechtlichen Vorschriften der StVO sowie den unfallschutzrechtlichen Normen der Unfallkassen können alle derzeit zur Leerung angefahrenen Straßen mit Abfallsammelfahrzeugen durchfahren werden. Zu 3.: Ablehnung Die Beschaffung kleinerer Abfallsammelfahrzeuge stellt keine Lösung der Ursache von Behinderungen bei der Leerung von AbfallbehĂ€ltern dar. Diese liegt hier im verkehrswidrigen Parken von Fahrzeugen in engen Straßen, die neben den Abfallsammel- auch Rettungsfahrzeuge behindern. So sind beispielhaft die Fahrbahnen im Siedlungsgebiet „Gohlis Nord“ (bspw. E. v. Hartmann Straße, Hegel-, Schopenhauer- und Steffensstraße) durchschnittlich 4,50 m breit. FĂŒr die Durchfahrt eines Kraftfahrzeugs muss eine Fahrbahnbreite von 3,05 m gegeben sein. Diese ergibt sich aus der zulĂ€ssige Fahrzeugbreite von 2,55 m (§ 32 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 StVZO) zuzĂŒglich eines Seitenabstandes von 0,5 m. Bei einer Fahrbahnbreite von 4,50 m kann bereits ein parkendes Fahrzeug mit seiner Breite von max. 2,55 m die erforderliche Durchfahrtsbreite von 3,05 m fĂŒr den gesamten Straßenzug verhindern (4,50 m – 2,55 m = 1,95 m). Diese Straßen sind auch mit kleineren Abfallsammelfahrzeugen bei verkehrswidrigem Parken nicht befahrbar. Selbst wenn man die vorgenannte Durchfahrtsbreite nach der StVO von 3,05 m außer Betracht lĂ€sst, kann ein kleines Abfallsammelfahrzeug nicht durch enge Straßen fahren, wenn dort verkehrswidrig geparkt wird, wie es folgendes Beispiel zeigt: Die kleinste erreichbare Fahrzeugbreite fĂŒr Abfallsammelfahrzeuge betrĂ€gt ca. 2,10 m, dem ein straßenverkehrsrechtlicher Sicherheitsabstand von 0,5 m bzw. ein versicherungs- und arbeitsschutzrechtlicher Sicherheitsabstand (Unfallkassen) von 1,0 m hinzuzurechnen wĂ€re. Selbst die sich daraus ergebende notwendige Durchfahrtsbreite fĂŒr ein kleines Abfallsammelfahrzeug liegt bei mindestens 2,60 m (2,10 m + 0,5 m) und kann in den vorgenannten Straßen nicht gewĂ€hrleistet werden, wenn dort verkehrswidrig geparkt wird. So genĂŒgt das widerrechtliche Parken eines Kraftfahrzeuges, um eine Durchfahrtsbreite von 3,05 m nach der StVO nicht mehr zu gewĂ€hrleisten. Auch ist die Anschaffung kleinerer Abfallsammelfahrzeuge nicht wirtschaftlich, da damit nach derzeitiger vorsichtiger SchĂ€tzung die AbfallgebĂŒhren mindestens um weitere 5 % fĂŒr alle GebĂŒhrenpflichtigen steigen. Dies ist insbesondere auf das deutlich geringere Fassungsvolumen zurĂŒckzufĂŒhren, welches rund 1/3 der aktuell eingesetzten Fahrzeuge hat. Wird also bisher eine Leerungstour durch ein großes Abfallsammelfahrzeug durchgefĂŒhrt, ist diese auf 3 kleine Fahrzeuge zu verteilen. Neues Personal ist ebenfalls einzustellen. Aber auch die technischen Möglichkeiten kleiner Abfallsammelfahrzeuge sind begrenzt. So sind die kostenintensiven Aufbauten nach aktuellen Herstellerangaben fĂŒr 2-Rad-AbfallbehĂ€lter möglich. Eine grĂ¶ĂŸere SchĂŒttvorrichtung fĂŒr 4-rĂ€drige Abfallcontainer hat wiederum Auswirkungen auf die Fahrzeugbreite. Der Einsatz kleinerer Abfallsammelfahrzeuge, der in vergleichbaren GroßstĂ€dten ĂŒberwiegend in historischen Altstadtbereichen (bspw. NĂŒrnberg, Meißen, Dresden) erfolgt, hat neben wirtschaftlichen auch weitergehende Auswirkungen. Aufgrund des geringen Fassungsvolumens sind mehr Fahrzeuge im Straßenverkehr – auch zu Stoßzeiten (Berufsverkehr) unterwegs. Mehr Fahrzeuge beeinflussen die Luftsauberkeit und GerĂ€uschimmissionen. Zudem wĂ€re eine Entsorgung der Gelben Tonne PLUS mit kleinen Abfallsammelfahrzeugen bis 2021 nicht möglich. Das privatwirtschaftlich organisierte duale System ist fĂŒr die Sammlung und Entsorgung sogenannter VerpackungsabfĂ€lle verantwortlich. In Leipzig ĂŒbernimmt dies im Auftrag der dualen Systembetreiber die Abfall-Logistik Leipzig GmbH (ALL). Die an die ALL vergebene Leistung ist bis 2021 vertraglich gebunden und kann einseitig nicht geĂ€ndert werden. Ähnliche BeschrĂ€nkungen betreffen auch die Entsorgung der Blauen Tonne. Schließlich sind die Auswirkungen eines Einsatzes kleinerer Fahrzeuge auf bereits im Einzelfall angeordnete BereitstellplĂ€tze nicht greifbar. Um die Herausforderungen einer wachsenden und sich verdichtenden Stadt zu lösen und die Abfallentsorgung zu optimieren, sind mit § 10 a der Abfallwirtschaftssatzung ab 2018 die ersten Weichen gestellt worden, um mit Modellversuchen neue Wege der Entsorgung durchzufĂŒhren und zu testen (bspw. UnterflurbehĂ€ltersysteme). text: a[name="allrisBV"] - Der Antrag wird abgelehnt. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011766 text: a[name="allrisSV"] - In der Diagonale zwischen der Propsteikirche St. Trinitatis und dem kĂŒnftigen Neubau fĂŒr das Leibnizinstitut fĂŒr LĂ€nderkunde, wird in absehbarer Zeit ein neues Innenstadtquartier entstehen. Insbesondere fĂŒr die Ostseite, zwischen Ring, WindmĂŒhlen- und Markthallenstraße, wurde in einem langen Prozess zur Vorbereitung des Bebauungsplans Nr. 392, eine stĂ€dtebauliche Masterplanung vom Stadtrat mit erarbeitet und beschlossen. Damit sind die Weichen gestellt zur Neubebauung und Entwicklung einer der grĂ¶ĂŸten Brachen im Innenstadtnahen Bereich und dies mit planerischen Vorgaben und Zielen wie im Masterplan formuliert: "Ziel der architektonischen Planung ist es, langlebige und nutzungsvariable GebĂ€ude zu schaffen. (...) Ausbildung einer reprĂ€sentativen Platzkante, ablesbaren Sockelgeschoss mit einer Geschosshöhe von 4,50 m, die Gestaltung der EG-Nutzung abhĂ€ngig von der Nutzung (Einzelhandel, Dienstleistung oder Gastronomie), hochwertige Fassadengestaltung - die MaterialitĂ€t und Farbigkeit der GebĂ€ude soll sich am Kontext der Umgebung orientieren, um sich bestmöglich in das reprĂ€sentative Umfeld des Leipziger Innenstadtringes einzufĂŒgen. (...) GroßzĂŒgige Eingangssituationen zu den öffentlichen Straßen, die DachentwĂ€sserung und die EntwĂ€sserung von möglichen Loggien erfolgt innenliegend oder ist unauffĂ€llig in die Fassadengestaltung zu integrieren, erforderliche Technikaufbauten sind in die Gestaltung zu integrieren, etc." Um fĂŒr den Wilhelm-Leuschnerplatz im Zuge seiner baulichen Vervollkommnung, wertige Architektur und nachhaltige stĂ€dtebauliche Lösungen zu gewĂ€hrleisten, sollen die im Masterplan beschlossenen PrĂ€missen fĂŒr die Ostseite, auch fĂŒr Westseite des Platzes gelten. text: a[name="allrisBV"] - Der Stadtrat beschließt die Übertragung der stĂ€dtebaulichen und architektonischen Vorgaben fĂŒr den Wilhelm-Leuschner-Platz Ostseite, wie formuliert im Masterplan VI-DS-03653, auf die Westseite des Wilhelm-Leuschnerplatzes, zwischen Propsteikirche und PolizeiprĂ€sidium, Geltungsbereich B-Plan Nr. 16.1 „City SĂŒd, NonnenmĂŒhlgasse“. Die Verwaltung soll diese Leitlinien mit geeigneten Mitteln bei der kĂŒnftigen Bebauung vorgeben können, um eine gleichmĂ€ĂŸig anspruchsvolle Architektur an der Ost- wie auch Westseite des Wilhelm-Leuschnerplatzes zu gewĂ€hrleisten. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011765 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- text: a[name="allrisBV"] - Der Beschlussvorschlag wird wie folgt ergĂ€nzt: In Höhe des Ärztehauses, Engelsdorfer Straße 21, wird ein Behindertenparkplatz entsprechend Straßenverkehrsordnung (StVO) eingerichtet. BegrĂŒndung: Bisher ist vor der Engelsdorfer Straße 21 kein Behindertenparkplatz vorhanden, ein solcher sollte im Zuge des Umbaus des Fußweges/der Straße eingerichtet werden. Um weite Wege fĂŒr Behinderte zu vermeiden, sollte sich dieser Behindertenparkplatz direkt vor dem Ärztehaus und nahe dem Ein- bzw. Ausgang befinden. Im Ärztehaus befindet sich auch eine Kinderarztpraxis. Lt. StVO dĂŒrfen Eltern, die ein behindertes Kind dabei haben, auf einem solchen Behindertenparkplatz parken. Auch gestattet die StVO das Halten auf einem Behindertenparkplatz, wenn die Höchstdauer von drei Minuten nicht ĂŒberschritten wird, der Fahrer das Fahrzeug nicht verlĂ€sst und der Platz sofort verlassen wird, wenn eine berechtigte Person diesen zum Parken benötigt. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011715 text: a[name="allrisSV"] - Die Bevölkerung im Nordwesten Leipzigs nimmt zu, der Stadtteil Wahren entwickelt sich positiv. Die B6 und die Georg-Schumann-Straße verzeichnen ein hohes Verkehrsaufkommen, Pendeln wird zunehmend attraktiver. Der Stadtverkehr könnte im weiteren Verlauf entlastet werden. Zudem herrscht Parkplatzmangel in der Gegend. Die Ausweisung von ParkflĂ€chen kann das Zuparken der Verkehrswege eindĂ€mmen. Der Nahverkehrsplan sieht eine Anbindung des S-Bhf Wahren an eine Straßenbahn vor. WĂ€hrend durch die Straßenbahn die Anbindung an die S-Bahn verbessert wird, ist damit zu rechnen, dass sie gleichzeitig den Autoverkehr durch die Linkelstraße verschlechtern wird. Ein weiterer Park-and-Ride-Platz aus Richtung Schkeuditz und Halle wĂŒrde die bestehenden Park-and-Ride-PlĂ€tze im Westen und Norden der Stadt entlasten. text: a[name="allrisBV"] - Der OBM prĂŒft, ob die Möglichkeit besteht, auf den ungenutzten FlĂ€chen am S-Bahnhof Leipzig-Wahren einen Park-and-Ride-Platz einzurichten. Der OberbĂŒrgermeister nimmt dazu GesprĂ€che mit dem EigentĂŒmer der FlĂ€chen auf. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011712 text: a[name="allrisSV"] - Durch den Bau eines Bau- und Gartenmarktes auf der Alten Messe muss ein neuer Standort fĂŒr die WerkstĂ€tten des Theaters Titanick gefunden werden. Bisherige Zusagen der Stadt das Theater bei der Suche nach einem neuen Standort fĂŒr die WerkstĂ€tten, in denen auch andere KĂŒnstler produzieren lassen, zu unterstĂŒtzen, haben bislang nicht zum Ziel gefĂŒhrt. text: a[name="allrisBV"] - 1. Der OberbĂŒrgermeister wird gemĂ€ĂŸ Protokollnotiz aus der RV vom 12.04.2017, TOP 20.11, beauftragt, das Theater Titanick bei der Suche nach einem geeigneten Objekt in stĂ€dtischem Besitz zu unterstĂŒtzen, dafĂŒr auch kurzfristig einen Mietvertrag mit dem Theater Titanick abzuschließen und hierbei rechtlich zu prĂŒfen, inwiefern Kosten, die der Mieter fĂŒr die Instandsetzung des Objekts tragen wird, auf den Mietpreis angerechnet werden können. 1. Der OberbĂŒrgermeister wird ferner damit beauftragt, langfristig dann ein Erbbaurechtsvertrag fĂŒr das Objekt mit dem Theater abzuschließen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011705 text: a[name="allrisSV"] - In der Musikschule „Johann Sebastian Bach“ leistet eine große Zahl von HonorarlehrkrĂ€ften einen hervorragenden Beitrag zur musikalischen Ausbildung von Kindern und Jugendlichen unserer Stadt. Auch wenn die schrittweise Ausweitung der Festanstellungen wĂŒnschenswert ist, wird die Musikschule auf lange Sicht viele HonorarkrĂ€fte beschĂ€ftigen. Auch in Leipzig konkurriert sie um diese mit Schulen und Musikschulen. Zur nachhaltigen QualitĂ€tssicherung der Musikschularbeit ist es daher im Wettbewerb der Musikschulen besonders wichtig, fĂŒr die HonorarlehrkrĂ€fte der Musikschule „Johann Sebastian Bach“ mit einer Honorarordnung Transparenz, Sicherheit und Verbindlichkeit zu schaffen. Insbesondere die Regelungen fĂŒr Projektarbeiten und ZusatztĂ€tigkeiten, z. B. fĂŒr konzeptionelle Arbeiten, die Vorbereitung und Begleitung von SchĂŒler*innen fĂŒr und zu PrĂŒfungen und Wettbewerben, leistet einen Beitrag zu einer gleichwertige Ausbildung der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler durch HonorarlehrkrĂ€fte und festangestellte LehrkrĂ€fte der Schule. text: a[name="allrisBV"] - Die Stadt Leipzig erarbeitet eine umfassende Honorarordnung fĂŒr die Leipziger Musikschule „Johann Sebastian Bach“ und legt diese im 2. Quartal 2019 zur Beschlussfassung vor. Die Honorarordnung umfasst neben den Regelungen zum Einzel – und Gruppenunterricht mindestens Regelungen im Bezug auf die Honorare fĂŒr Ensemble- und Orchesterarbeiten, fĂŒr ZusatztĂ€tigkeiten, fĂŒr Organisationsstunden, fĂŒr Projektarbeiten, fĂŒr Juroren- und PrĂŒfungstĂ€tigkeiten, weitere mögliche ZuschlĂ€ge sowie fĂŒr die Erstattung von Reise- und Fortbildungskosten. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011424 text: a[name="allrisSV"] - Im stĂ€dtischen GrundverstĂ€ndnis von BĂŒrgerbeteiligung ist sowohl die Möglichkeit der digitalen InformationsverfĂŒgung, als auch der direkte Kontakt mit Verwaltungsmitarbeitern von Bedeutung. Daher werden alle wichtigen Informationen zu den verschiedensten Planungen und Projekten einerseits rund um die Uhr unter www.leipzig.de digital bereitgestellt und andererseits mit dem StadtbĂŒro auch ein weiteres Format mit direktem Mitarbeiterkontakt, Ausstellungs- und Veranstaltungsmöglichkeiten angeboten. Als "Wegweiser" zu allen aktuellen und abgeschlossenen Beteiligungsverfahren wurde dabei eine zentrale Seite unter www.leipzig.de eingerichtet, die von der Koordinierungsstelle "Leipzig weiter denken" betreut wird und die auf die jeweiligen Projektseiten verlinkt. Große Planungs- und Bauvorhaben haben i.d.R. ebenfalls eigene Unterseiten im Internetangebot der Stadt, die laufend gepflegt und mit allen relevanten Informationen, Dokumenten und Terminen versehen werden. Mit dem StadtbĂŒro gibt es darĂŒber hinaus eine Anlaufstelle, bei der sich die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger mit ihren Anliegen direkt an Ansprechpersonen der Verwaltung wenden können, welche die oft komplexen Fragestellungen und Anregungen ggf. auch an zustĂ€ndige Ansprechpartner/-innen innerhalb der Verwaltung weiterleiten können. Das StadtbĂŒro soll als Kontaktstelle und Bindeglied zwischen BĂŒrgern und Stadtverwaltung Informationen vermitteln, Kommunikation ermöglichen und zum Engagement fĂŒr das Gemeinwohl und zur Beteiligung anregen. Das StadtbĂŒro soll dabei v.a. - Kommunikations- und Veranstaltungsort fĂŒr Themen der Stadtplanung und Stadtentwicklung sein, - ĂŒber die Möglichkeiten sich einzubringen und zu beteiligen informieren - und die Chancen von Engagement und Ehrenamt vor Ort vermitteln. Ziel dabei ist es: - Transparenz zu schaffen und Dialog-Möglichkeiten zu eröffnen; - Ansprechpartner fĂŒr die BĂŒrgerschaft aber auch fĂŒr Verwaltungsmitarbeiter nach innen zu sein Mit dem Umzug des StadtbĂŒros in die RĂ€umlichkeiten des ehemaligen BĂŒrgeramtes im Stadthaus und dessen Neueröffnung im 1. Quartal 2019, wird ein zentraler Informations- und Beteiligungsort geschaffen. BĂŒrgerinnen und BĂŒrger können sich ĂŒber aktuelle Projekte, u.a. in wechselnden Ausstellungen, informieren. Zudem werden die aktuellen Planungen der Stadtentwicklung dort ausliegen und damit zugĂ€nglicher sein als bisher, was die Intention des Antrags aufgreift. WĂ€hrend der Öffnungszeiten des StadtbĂŒros (geplant Montag - Freitag 12.00 Uhr - 18.00 Uhr) wird zeitnah nach der Eröffnung ein digitales Terminal als Informationsquelle zur VerfĂŒgung stehen, ĂŒber das auch die Möglichkeit bestehen wird, sich Informationen auszudrucken. Zusammenfassend ist festzustellen, dass mit dem neuen StadtbĂŒro und den dort angebotenen Leistungen sowie den Angeboten, die bereits ĂŒber www.leipzig.de bestehen, eine Vielzahl der im Antrag geforderten Möglichkeiten der Informationsbeschaffung bereits bestehen. Die darĂŒber hinaus beantragten Angebote und Öffnungszeiten werden jedoch als nicht bedarfsgerecht und vom Aufwand-Nutzen-VerhĂ€ltnis als unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig eingeschĂ€tzt. Insbesondere ist eine Ausdehnung der Öffnungszeiten weder mit den zur VerfĂŒgung stehenden Personalressourcen abzudecken, noch wĂ€re sie aus den Erfahrungen aus dem alten StadtbĂŒro in der Katharinenstraße begrĂŒndbar. FĂŒr eine Nutzung des StadtbĂŒros als Informationsstelle ohne personelle Betreuung (24/7) sind die neuen RĂ€umlichkeiten im Stadthaus wiederum nicht geeignet. Die Möglichkeit, ĂŒber Kontaktformulare Anliegen an die Verwaltung zu senden, kann und wird derzeit auch außerhalb der Sprechzeiten von vielen BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern bereits gern genutzt. Die im Antrag als Beispiel benannte Infobox der Stadt WolfenbĂŒttel ist laut Angaben der zustĂ€ndigen Mitarbeiterin der dortigen Stadtverwaltung ebenfalls nicht rund um die Uhr geöffnet, die Öffnungszeiten sind auf Werktags 9.00 bis 18.30 Uhr und am Wochenende 9.00 bis 16.30 Uhr begrenzt und eine öffentliche Toilette befindet sich in der nĂ€heren Umgebung der Infobox. Als technische Ausstattung steht nur ein Monitor, der mit Videos bespielt wird, zur VerfĂŒgung. Interaktive Tablets sind aus GrĂŒnden der Sicherheit und der Wartung nicht integriert. text: a[name="allrisBV"] - Die Verwaltung empfiehlt die Ablehnung des Antrags. Da jedoch wesentliche Elemente des Antrags durch die Einrichtung des StadtbĂŒros berĂŒcksichtigt und Verwaltungshandeln sind, wird dazu ein Sachstandsbericht gegeben. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Antrag Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1009515 text: a[name="allrisSV"] - Bei den Stadtwerken Leipzig sind im Stadtgebiet, ohne die eingemeindeten Ortsteile, nur noch weniger als 1 Prozent der Stromleitungen als Freileitungen vorhanden. Diese schließen zudem oft nur Gartenanlagen an, weshalb die Zahl der Störungen nach dem Orkantief Friederike dort ĂŒberschaubar war. In den Netzen von EnviaM sind laut Internet noch ca. 15 Prozent Freileitungen und ein großer Teil davon ist noch in den eingemeindeten Ortsteilen zu finden, was dort beim Sturm teilweise zu mehrtĂ€gigen AusfĂ€llen ganzer StraßenzĂŒge gefĂŒhrt hat, weil Masten der Hauptleitungen umgestĂŒrzten. Starkregen und Unwetterereignisse werden gefĂŒhlt und real immer hĂ€ufiger und dafĂŒr mĂŒssen wir gemeinsam Vorsorge tragen. In den letzten Jahren sind in den Ortsteilen Straßen und Fußwege erneuert worden, ohne dass dabei bisherige Freileitungen unterirdisch verlegt worden sind, weil das der Sparpolitik der Envia entsprach. Aus unserer Sicht muss das ein Ende haben, genauso wie die Diskussionen einzelner OrtschaftsrĂ€te, die immer wieder Ordnung und Sauberkeit gerade an den SchaltschrĂ€nken kritisieren und meist an der Nichtzuordnung von ZustĂ€ndigkeiten scheitern. Im Zuge der Übertragung des Netzes an die SWL muss das ebenfalls final geklĂ€rt werden. text: a[name="allrisBV"] - 1. Der OberbĂŒrgermeister wird beauftragt, im Zuge der Übertragung der Stromnetze in den eingemeindeten Ortsteilen von EnviaM an die Stadtwerke gemeinsam mit den Stadtwerken Leipzig die Sturm- und Unwettersicherheit der noch vorhandenen Freileitung zu prĂŒfen und ggf. wieder herzustellen. 1. Gemeinsam mit den Stadtwerken Leipzig legen er bis Ende des dritten Quartales 2018 ein Konzept vor, wie besonders Hauptleitungen zeitnah und alle anderen Leitungen nachfolgend nach Übergang der Netze an die SWL unterirdisch verlegt werden können. Dabei sind besonders Möglichkeiten zu prĂŒfen wie die Verlegung gleichzeitig mit anderen Baumaßnahmen, wie Verlegung anderer Medien (bspw. Breitbandausbau) oder gar mit dem Ausbau oder der Sanierung der Straßen und Fußwegen erfolgen kann. 1. Abschließend legen SWL und GrĂŒnflĂ€chenamt ein Pflegekonzept fĂŒr die GrĂŒnpflege auf den GrundstĂŒcken rund um die mit von EnviaM ĂŒbertragenen SchaltschrĂ€nke und SchalthĂ€uschen vor, um die derzeitigen Diskussionen ĂŒber ZustĂ€ndigkeiten zu beenden. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011759 text: a[name="allrisSV"] - ErgĂ€nzend zu Anfrage VI-EF-06808 und deren Beantwortung VI-EF-06808-AW-01 frage ich an: 1. Ist es korrekt, dass aufgrund der spontan sich ergebenden Situation Rathausmitarbeiter notgedrungen eigene LautstĂ€rke-Messungen durchgefĂŒhrt haben? Wenn ja, welcher LautstĂ€rkepegel wurde dabei gemessen? Wie lange dauerte die LĂ€rmbelĂ€stigung an? Welche Maßnahmen zur Unterbindung der LĂ€rmbelĂ€stigung wurden ergriffen? 2. Ist es korrekt, dass Rathausmitarbeiter angegriffen wurden? Wenn ja, was konkret hat sich ereignet? Wurden der oder die Mitarbeiter zur Anfertigung eines Protokolls herangezogen? Welche weitergehenden Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter und zur Beendigung der SicherheitsgefĂ€hrdung wurden ergriffen? 3. Ist es korrekt, dass anfragenden StadtrĂ€ten, die auf die gesundheitsgefĂ€hrdende Situation hinwiesen, mit einem "Wie sĂ€he denn das aus, wenn wir jetzt rĂ€umen lassen wĂŒrden?" beschieden wurden? Wie wurde die ArbeitsfĂ€higkeit der Gremien des Stadtrats sowie der Ratsversammlung sichergestellt? 4. Welche konkreten UmstĂ€nde haben dazu gefĂŒhrt, dass entschieden wurde, das Hausrecht nicht auszuĂŒben und die Veranstaltung rĂ€umen zu lassen? Wie wurden beeintrĂ€chtigte Rathausmitarbeiter durch die Stadtverwaltung unterstĂŒtzt, um Verursacher von als Körperverletzung einzustufenden VorgĂ€ngen ausfindig zu machen und ggf. anzuzeigen? 5. Wurde im Vorfeld oder Nachhinein Kontakt zu den Gruppierungen und Initiativen, welche augenscheinlich zu der Demonstration aufgerufen hatten, aufgenommen, z.B. um ĂŒber die VorfĂ€lle zu sprechen? Wenn ja, welche konkreten Inhalte wurden besprochen? Wenn nein, warum nicht? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011758 text: a[name="allrisSV"] - Im Verwaltungsstandpunkt VI-A-06330-VSP-01 zum Antrag "Generationen-Spielplatz" meiner Fraktion wird angemerkt, dass SpielplĂ€tze der Stadt Leipzig bereits jetzt mit einer Vielzahl von SpielgerĂ€ten ausgestattet sind, die die Bandbreite eines möglichen Nutzerkreises erschließen. Ich frage daher an: 1. Welche SpielgerĂ€te sind bereits explizit fĂŒr erwachsene Menschen (KörpergrĂ¶ĂŸe mindestens 1,70m, Sitzbreite ab 0,45m) ausgelegt? Auf welchen SpielplĂ€tzen befinden sich diese? 2. Welche SpielgerĂ€te sind bereits explizit fĂŒr Rollstuhlfahrer ausgelegt? Auf welchen SpielplĂ€tzen befinden sich diese? 3. Welche SpielgerĂ€te sind bereits explizit fĂŒr ĂŒbergewichtige Menschen (Körpergewicht mindesten 90kg, Sitzbreite ab 0,55m) ausgelegt? Auf welchen SpielplĂ€tzen befinden sich diese? 4. Welche SpielgerĂ€te sind bereits explizit fĂŒr Sehbehinderte ausgelegt? Auf welchen SpielplĂ€tzen befinden sich diese? 5. Welche SpielgerĂ€te sind bereits explizit fĂŒr bewegungseingeschrĂ€nkte Menschen ausgelegt? Auf welchen SpielplĂ€tzen befinden sich diese? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011755 text: a[name="allrisSV"] - Anfrage Es mehren sich Beschwerden ĂŒber die schlechte fußlĂ€ufige Versorgung in Neulindenau. Zwar ist gemĂ€ĂŸ Zentrenkonzept ein D-Zentrum festgesetzt. Doch ein KONSUM allein kann das Prinzip der Stadt der kurzen Wege nicht tragen. Auch in diesem Stadtgebiet schreitet die Nachverdichtung voran. Trotz liegen die Bestandsmietpreise noch in einem vertrĂ€glichen Rahmen, so dass dort auch viele Mieter zu finden sind, die sich weder Auto noch einen Wochenendeinkauf bei KONSUM leisten können. Betuchtere Bewohner werden durch das geringe Angebot dazu animiert mit dem Auto in grĂ¶ĂŸeren Zentren ihre EinkĂ€ufe zu tĂ€tigen. 1. Ist die weitere Verdichtung der Stadt auch Anlass fĂŒr die Verwaltung die EntscheidungsspielrĂ€ume des relativ neuen STEP Zentren auszunutzen? Unter welchen Bedingungen geschieht dies schon? Nennen Sie dafĂŒr Beispiele. 2. In welchem Umfang dĂŒrften die Bewohner von Neulindenau, rein rechtlich, auf eine Erweiterung der Nahversorgung hoffen? Wo wĂ€re eine solche Erweiterung zulĂ€ssig? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011754 text: a[name="allrisSV"] - Anfrage Am 28.01.2019 fand nach langer Pause wieder ein Akteurstreffen „Unser Park“ statt. Es war geprĂ€gt von Bericht ĂŒber diverse Konzepte. Dabei wurde sichtbar, dass es, auch aus finanziellen GrĂŒnden, noch nicht gelungen ist, wesentliche Aspekte des Clara-Park-Konzeptes umzusetzen. Ohne Verbesserung von Sicherheit und Sauberkeit sind all die baulichen und grĂŒnpflegerischen Verbesserung nicht auf Dauer erhaltbar. Es fehlte die kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Grillen und die Verbesserung der Toilettensituation. Allein fĂŒr den Johannapark will die Verwaltung direkt selbst Abhilfe schaffen. FĂŒr Clara-Zetkin-Park erwartet man, dass die Gewerbetreibenden das schon irgendwie lösen. Da es sich hier mutmaßlich um einen Stillstand wegen ungeklĂ€rter ZustĂ€ndigkeiten handelt, wird hier nun gefragt: 1. Welche Ämter mĂŒssen hier zusammenarbeiten, um den Beschluss zur Etablierung des Prinzips der „Netten Toilette“ im Clara-Zetkin-Park beispielhaft umzusetzen? 2. Wann wird es ein gesamtstĂ€dtisches Toilettenkonzept geben? 3. Welches Amt ist dafĂŒr zustĂ€ndig? a. Auf welcher Grundlage wird es agieren? b. Wird ĂŒber es die Toiletten im Rahmen der Außenwerbekonzession hinaus gehen? c. Braucht es fĂŒr die Umsetzung des Prinzipes der „Netten Toilette“ eine gesamtstĂ€dtische Lösung oder kann auch ein neuralgischer Punkt, wie der Clara-Zetkin-Park, als Pilotprojekt dienen? d. Welche Rahmenbedingungen sind dazu im Clara-Zetkin-Park zu beachten? 4. Ein erster Antrag fĂŒr die Erweiterung der Toilettenanlagen liegt vor. Bis wann wird er durch welches Amt abschließend bearbeitet? 5. Was wird aktiv dafĂŒr getan, dass auch weitere Gewerbetreibende im Park ihre Toilettenanlagen ĂŒber das gewerberechtlich erforderliche Maß hinaus erweitern und allen Parkbesuchern öffnen? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011753 text: a[name="allrisSV"] - Anfrage Bekannter Maßen steht der Neubau der BahnbrĂŒcken ĂŒber Weiße Elster, Neue Luppe und Nahle an. Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens wurde auch die Stadt Leipzig beteiligt. Dabei wurde aus Sicht der UmweltverbĂ€nde nicht ausreichend der Hochwasserschutz und die PlĂ€ne gemĂ€ĂŸ „Lebendiger Luppe“ beachtet. Eine Klage, um dies nachtrĂ€glich zu klĂ€ren, wurde zurĂŒckgezogen, da sonst ein zu großer Bauverzug zu befĂŒrchten war. Es bleibt darum zu fragen: 1. Wie schĂ€tzt die Verwaltung den Umfang der Eingrenzung des Handlungsspielraumes fĂŒr das Projekt Lebendige Luppe durch den geplanten Neubau der BahnbrĂŒcken ein? 2. Welchen Spielraum gibt es, um im Rahmen der AusfĂŒhrungsplanung fĂŒr die BrĂŒcken noch ein Optimum fĂŒr den Auwald und den Hochwasserschutz herauszuarbeiten? Wie nimmt die Stadtverwaltung diesen Spielraum war? Welche Fristen gibt es dabei einzuhalten? 3. Hat die Verwaltung bzgl. der Projektsteuerung Neue Luppe Schlussfolgerungen aus diesem Problem gezogen, wie zum Beispiel die Verbesserung der Ă€mterĂŒbergreifenden Zusammenarbeit? Wenn ja, in welcher Art? Wenn nein, warum nicht? 4. Welche Vor- und Nachteile gibt es durch diesen BrĂŒckenbau fĂŒr den Radverkehr? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011750 text: a[name="allrisSV"] - Seit Ende letzten Jahres agiert die Initiative „Aufruf 2019“ als ein neuer politischer Akteur in Leipzig. Die AfD-Fraktion geht davon aus, dass mit der GrĂŒndung dieser Initiative aktiv das Vorfeld der Stadtratswahlen am 26. Mai diesen Jahres beeinflusst werden soll. Deshalb fragen wir: Hat die Initiative direkt oder indirekt finanzielle UnterstĂŒtzung von der Stadt Leipzig im Jahre 2018 oder 2019 erhalten? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011749 text: a[name="allrisSV"] - Ein immer wieder in öffentlichen Debatten angesprochenes Thema ist Hundekot auf Fuß- und Radwegen und welche Möglichkeiten es gibt, darauf einzuwirken. Dazu frage ich an: 1. Wie viele Kontrollmaßnahmen zur Einhaltung der Leinenpflicht oder des Entfernens von Hundekot fĂŒhrte das Ordnungsamt im Jahr 2018 im Stadtbezirk Leipzig West durch? 2. FĂŒr wie viele Hunde wurde 2018 Hundesteuer im Stadtbezirk Leipzig-West erhoben? Und welchen finanziellen Umfang hatte diese? 3. In welcher Höhe wurden 2018 Bußgelder in der Stadt Leipzig (wenn möglich fĂŒr den Stadtbezirk West getrennt aufgeschlĂŒsselt) erhoben, in denen ein Verstoß gegen die Leinenpflicht bzw. die Verunreinigung mit Hundekot geahndet wurden? 4. Plant die Stadt Leipzig im Stadtbezirk Leipzig-West die Installation von Hundetoiletten? 5. Wenn ja, in welchem Umfang? 6. Welche Kosten entstehen fĂŒr eine solche Hundetoilette (Anschaffung, Wartung, Unterhaltung) pro Jahr? 7. Wie viele solcher Hundetoiletten sind in Leipzig installiert? 8. Welche rechtlichen Möglichkeiten bestehen, die Hundesteuer zweckgebunden fĂŒr diesen Ausgabenbereich zu nutzen? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011748 text: a[name="allrisSV"] - Nach mehreren Hinweisen aus der Bevölkerung auf fehlende öffentliche Toiletten in den GrĂŒnauer Stadtteilen frage ich an: 1. An welchen Standorten befinden sich öffentliche Toiletten im Stadtbezirk Leipzig-West? 2. Zu welchen Zeiten sind diese geöffnet? 3. Welche Nutzungskosten werden dafĂŒr erhoben? 4. Wie viele dieser Toiletten sind barrierefrei nutzbar? 5. Plant die Stadtverwaltung, die Anzahl der öffentlichen Toiletten im Stadtbezirk West zu erhöhen? 6. Wenn ja, in welchem Umfang und wann ist mit einer Umsetzung zu rechnen? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011747 text: a[name="allrisSV"] - Falsch geparkte PKWs auf Radwegen sind hinderlich und gefĂ€hrlich. Immer wieder kommt es zu zum Teil schweren UnfĂ€llen. Wir bitten um die Beantwortung folgender Fragen: 1. Wie hat sich das Parken von PKWs auf Radwegen in den letzten 5 Jahren entwickelt? 2. In welcher Höhe wurden in dieser Zeit Bußgelder verhĂ€ngt? 3. Gibt es hĂ€rtere Sanktionen fĂŒr „WiederholungstĂ€ter“? 4. Wie viele Falschparker auf Radfahrstreifen wurden seit dem 01.01.2016 abgeschleppt? (Wir bitten um die Angabe von Ort, Datum und dem Namen des Abschleppdienstes) Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011746 text: a[name="allrisSV"] - Immer hĂ€ufiger fĂ€llt im Stadtgebiet auf, dass LKW auf viel befahrenen Hauptstraßen oder gar Gehwegen halten, um in der NĂ€he liegende Kaufhallen oder GeschĂ€fte zu beliefern. Konkret geht es um die GeschĂ€fte in der Prager Straße 12 a, in der Dresdner Straße 9 a, in der Dresdner Straße 80 sowie im Grimmaischen Steinweg 5. Wir fragen daher an: 1. Gibt es Anlieferkonzepte fĂŒr die o. g. Kaufhallen? Wenn ja, wie sehen diese aus? Wenn nein, warum nicht? 2. Wurden die Anlieferkonzepte gemeinsam mit den HĂ€ndlern entwickelt? 3. Was unternimmt die Stadtverwaltung, um das illegale Halten auf den Hauptverkehrsstraßen bzw. Gehwegen zu unterbinden? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011743 text: a[name="allrisSV"] - Im Straßenbild Leipzigs findet man noch Hinweise auf den ehemals in Leipzig agierenden Versandhandel „Quelle“. Dieser ist schon seit geraumer Zeit nicht mehr in Leipzig tĂ€tig, weshalb diese Beschilderung zu Irritationen fĂŒhrt. So werden z.B. auf öffentlichen Straßen noch die „Quelle Tore“ ausgewiesen. Deshalb fragen wir: 1.In wessen Verantwortung liegt die Beschilderung? 2.Kann und wird die Stadtverwaltung tĂ€tig werden, um die Hinweise auf aktuellen Stand zu bringen? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011740 text: a[name="allrisSV"] - Mit dem Ratsbeschluss vom 20.06.2018 „Maßnahmen gegen die Zweckentfremdung von privatem Wohnraum“ wurde unter den BP 2 und 4 eine Datengrundlage, die durch die Stadt Leipzig erarbeitet und dem Fachausschuss Stadtentwicklung und Bau im 2. Quartal 2018 berichtet werden sollte, beschlossen. Ziel ist ein Antrag auf Erlass einer Rechtsverordnung/Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum durch die sĂ€chsische Staatsregierung. FĂŒr den Mai 2019 ist im Innenausschuss des Landtages zum Thema eine Anhörung geplant. Wir fragen an: 1. Wie ist der Stand hinsichtlich dieser Datengrundlage? 2. Wie viele Wohnungen wurden in den vergangenen zwei Jahren legal zu Ferienwohnungen umgewidmet bzw. fĂŒr wie viele Ferienwohnungen wurde eine Umwidmung beantragt? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011738 text: a[name="allrisSV"] - In der Anfrage VI-F-03284 „Kita Haydnstraße“ von 2016 fragten wir nach dem damaligen aktuellen Stand der beschlossenen Kita in der Haydnstraße. Zum aktuellen Stand haben wir folgende Nachfragen: 1. Ist inzwischen der GrundstĂŒckstauch zwischen der Stadt Leipzig mit der LWB vollzogen, um ein ausreichend großes GrundstĂŒck fĂŒr den Bau einer Kita am Standort errichten zu können? Wenn ja, wann? Wenn nein, warum nicht? 2. Warum taucht die Kita Haydnstraße nicht mehr in der Übersicht Kita-Bauprogramm nach Jahren auf? 3. Nach jetziger Planung, wann wird der Baubeginn der Kita sein und wann ist mit der Fertigstellung der Kita und WohngebĂ€ude zu rechnen? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011737 text: a[name="allrisSV"] - Das Bundeskabinett hat am 09.01.2019 den Entwurf fĂŒr ein „Starke-Familien-Gesetz“ beschlossen. Dieses soll nach jetzigem Stand ab 01.07.2019 gelten. Hierin enthalten sind unter anderen verbesserte Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets, wie den Wegfall der Eigenbeteiligung beim Mittagessen in Kitas und Schulen sowie die SchĂŒlerbeförderung. Dazu haben wir folgende Fragen: 1. Wie viele SchĂŒler und SchĂŒlerinnen sind in Leipzig berechtigt Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket zu beziehen im Schuljahr 2018/19? 1. Wie viele Leistungsberechtigte nutzen momentan die folgenden Leistungen? a. Zuschuss zum Mittagessen b. SchĂŒlerbeförderungskosten c. Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben d. Lernförderung e. Schulbedarf f. SchulausflĂŒge 1. Das Bundeskabinett hat den Wegfall der Eigenbeteiligung beim Mittagessen in Kitas und Schulen sowie der SchĂŒlerbeförderung beschlossen. a. VerĂ€ndert sich die Beantragung dieser Leistungen dadurch? b. Gilt der Wegfall der Eigenbeteiligung zur SchĂŒlerbeförderung sowohl fĂŒr die SchĂŒlerMobilCard als auch die SchĂŒlerCard? Gilt weiterhin die Entfernung Wohnort – Schule von zwei Kilometern? 1. Wie informiert die Stadt ĂŒber die Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepakets und wie und wo diese beantragt werden können? Gibt es Informationsangebote in den Schulen? Besteht die Möglichkeit die AntrĂ€ge direkt in den Schulen zu stellen? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011733 text: a[name="allrisSV"] - Im Gesundheitsamt steht im Warteraum fĂŒr die Einschulungsuntersuchungen seit Jahren ein großer Multifunktionskopierer. Dieser ist regelmĂ€ĂŸig im Einsatz wĂ€hrend Eltern mit ihren Kindern auf die Einschulungsuntersuchung warten und emitiert Feinstaub. In wie weit der Inhalt von Tonerkartuschen Erbgut schĂ€digend und Krebs erregend ist, ist derzeit Forschungsgegenstand und kann daher nicht ausgeschlossen werden. Die Wartezeit in der Eltern und Kinder betrĂ€gt regelmĂ€ĂŸig durchaus lĂ€nger als eine Stunde. WĂ€hrenddessen werden sie unfreiwillig dem Tonerstaub ausgesetzt. Unsere Fraktion hatte auf diesen Missstand schon vor 3 Jahren hingewiesen und es hat sich nichts getan. Daher fragen wir an: 1. Gibt es Regelungen in der Stadtverwaltung bezĂŒglich des Aufstellens von Großkopierern in den ArbeitsrĂ€umen von Mitarbeiter*innen um deren Gesundheitsschutz zu gewĂ€hrleisten? 2. Wenn ja, werden demnach Großkopierer außerhalb der BĂŒros aufgestellt, um den Gesundheitsschutz der Mitarbeiter*innen zu gewĂ€hrleisten? 3. Wenn ja, wieso werden dann Eltern mit kleinen Kindern diesem Gesundheitsrisiko ausgesetzt? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011732 text: a[name="allrisSV"] - Eingewachsene, gesunde BĂ€ume mĂŒssen weichen, wenn sie dort stehen, wo gebaut werden soll. Bedeutet das in jedem Fall, dass sie gefĂ€llt werden (mĂŒssen)? Der Wert großer BĂ€ume fĂŒr Luft und Klima ist inzwischen unstrittig. Dennoch mĂŒssen BaumfĂ€llungen wegen der misslichen Rechtslage in Sachsen genehmigt werden, werden im privaten GrundstĂŒck einfach ersatzlos vollzogen, werden ggf. Nachpflanzungen beauflagt oder bei großflĂ€chigen Versiegelungen AusgleichsflĂ€chen mit jungen BĂ€umen nachgepflanzt. Selbst BĂ€ume im Auwald wurden abgesĂ€gt mit der BegrĂŒndung, dass die Baumart nicht auwaldtypisch sein, wie z. B. Ahorn. Wenn private und wenn kommunale Bauvorhaben auf Brachen geplant werden, geht das erfahrungsgemĂ€ĂŸ mit dem Verlust von BĂ€umen und anderem wertvollen GrĂŒn einher. Als Ersatz hat die Stadtverwaltung dem Bauherren einige Neupflanzungen ins Aufgabenheft geschrieben. Aber auch beim SternwartenwĂ€ldchen und an der Leopoldstraße wurden BĂ€ume fĂŒr große Bauvorhaben gefĂ€llt, wie ĂŒberall sonst auch im Stadtgebiet. Am Standort Jablonowski-/BrĂŒder-/Leplaystraße wurden fĂŒr den Grundschulbau 29 BĂ€ume gefĂ€llt und 22 gespendete BĂ€ume wieder ausgehoben und umgepflanzt. Entscheidend fĂŒr Erhalt scheint zu sein, dass diese BĂ€ume privat gespendete PatenbĂ€ume ĂŒber das Programm Baumstarke Stadt waren. Wir fragen an: 1. Wie viele BĂ€ume wurden in den vergangenen 5 Jahren durch Verpflanzung erhalten? 2. Wurde bei den Maßnahmen zum Waldumbau ein Baumerhalt durch Umpflanzungen geprĂŒft und wie viele BĂ€ume konnten so erhalten werden? 3. Wie entscheidet die Stadtverwaltung, ob gesunde BĂ€ume umgepflanzt oder gefĂ€llt werden dĂŒrfen/sollen? Ist eine AbwĂ€gung zwischen Mehrkosten und dem ökologischen Wert eines Baumes dabei inbegriffen? (z. B. durch eine diesbezĂŒgliche Verwaltungsvorschrift) 4. Wie stellt man den ökologischen Mehrwert von Umpflanzungen dar und welche Kosten entstehen im Vergleich zu FĂ€llungen? 5. Werden gesunde PatenbĂ€ume aus dem Programm Baumstarke Stadt grundsĂ€tzlich verpflanzt und wird mit den Paten der neue Pflanzort kommuniziert, ggf. sogar abgestimmt? 6. Werden GrundstĂŒckseigentĂŒmer ĂŒber die Möglichkeit der Umpflanzungen von gesunden BĂ€umen informiert, bzw. bietet die Stadtverwaltung die Verpflanzung auf stĂ€dtische FlĂ€chen an? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011729 text: a[name="allrisSV"] - LeistungsempfĂ€nger mĂŒssen vor Umzug eine BestĂ€tigung des Jobcenters oder Sozialamts einholen, dass die Kosten der Unterkunft der neuen Wohnung nach Maßgabe der Richtlinie der Stadt Leipzig angemessen sind. Dazu fragen wir an: 1. Wie hoch ist die durchschnittliche Bearbeitungszeit durch das Jobcenter bzw. Sozialamt bei der Anfrage eines LeistungsempfĂ€ngers auf angemessene Kosten der Unterkunft bei einem geplanten Umzug? Wie lang ist die kĂŒrzeste, wie lang die lĂ€ngste Bearbeitungsdauer? 1. Wie wirkt sich die Bearbeitungszeit fĂŒr die LeistungsempfĂ€nger bei der Suche nach neuem Wohnraum aus? 1. Sind dem Jobcenter bzw. Sozialamt FĂ€lle bekannt, bei denen eine lĂ€ngere Beabeitungszeit dazu gefĂŒhrt hat, dass die angestrebte Wohnung inzwischen vergeben war? 1. Haben die Sachbearbeiter im Sozialamt bzw. Jobcenter einen Ermessensspielraum, wenn WohnungsflĂ€che oder Mietkosten geringfĂŒgig ĂŒber den Richtlinien der Kosten der Unterkunft der Stadt Leipzig liegen? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011713 text: a[name="allrisSV"] - Anfrage Wie uns bekannt wurde, hat die LWB den Mietvertrag mit dem TrĂ€ger einer kĂŒrzlich eröffneten Kita indexiert, d.h. die Miethöhe wird regelmĂ€ĂŸig an die amtlich ermittelte Teuerungsrate angepasst. Aus unserer Sicht ist dies mit unnötigem bĂŒrokratischen Aufwand verbunden. Wir fragen an: Werden MietvertrĂ€ge der LWB mit von der Stadt refinanzierten TrĂ€gern sozialer Einrichtungen (z.B. Kita) indexiert ? Wenn Ja: wie viele, und warum ? Gibt es dabei eine Differenzierung zwischen Investitionskosten und Betreiberkosten ? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011757 text: a[name="allrisSV"] - Nachfrage 1.In welcher Form und in welchen Medien wurde öffentlich ausgeschrieben ? 2.Wurden neben der Berliner Firma auch Firmen aus Leipzig oder anderen Kommunen zum Angebot aufgefordert ? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011741 text: a[name="allrisSV"] - Bei den der Stadt Leipzig durch den TrĂ€ger Jung, Engagiert, Sozial e.V. (JES) zur VerfĂŒgung gestellten Leistungs- und Entgeltvereinbarungen des Landkreises Leipzig sind Unstimmigkeiten festgestellt worden. Die durch den ASD Leipzig vergebenen Hilfen wurden mit Bescheiden vom 28.01.2019 ruhend gestellt. Hiervon sind 55 Kinder und Jugendliche betroffen, bei denen der Anspruch auf Leistungen nach den §§ 30, 31 und 35a SGB VIII fortbesteht. Das Amt fĂŒr Jugend, Familie und Bildung als öffentlicher TrĂ€ger der Jugendhilfe wird schnellstmöglich in Zusammenarbeit mit dem Verbund kommunaler Kinder- und Jugendhilfe, Eigenbetrieb der Stadt Leipzig (VKKJ), das Angebot absichern. BegrĂŒndung Eilfallkompetenz: Die Eilentscheidung ist notwendig, um Schaden von Kindern und Jugendlichen mit besonderem Hilfebedarf abzuwenden und den Rechtsanspruch auf die Hilfeleistung nach dem SGB VIII zu erfĂŒllen. Der VKKJ möchte möglichst schon zum 04.02.2019 entsprechende ArbeitsvertrĂ€ge anbieten. text: a[name="allrisBV"] - Beschluss: 1. Der VKKJ wird durch Eilentscheidung des OBM ermĂ€chtigt, mit den Helfern, deren TĂ€tigkeit auf Grund der Bescheidlage gegenwĂ€rtig ruht, ArbeitsvertrĂ€ge abzuschließen, die zunĂ€chst bis zum Schuljahresende 2018/19 befristet sind. 1. Der Wirtschaftsplan des VKKJ wird entsprechend angepasst. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011739 text: a[name="allrisSV"] - Sehr geehrter Herr OberbĂŒrgermeister Jung, ich engagiere mich ehrenamtlich im Leipziger Freizeit- und Sportverein C&D e.V. Ein Schwerpunkt meines Wirkens ist die Vermarktung unserer Leipziger Sachsenfeuer, sowohl in Leipzig und auch darĂŒber hinaus. Innerhalb der Ferienpassangebote bieten wir /ich die GrĂŒndung einer SchĂŒlerfirma an. Bei Min. 3.23 unseres Vereinsvideos, (https://www.youtube.com/watch?v=613mbK-FXU0) stelle ich die SchĂŒlerfirma Idee vor. Wir hatten bereits beim Marktamt zu unserem Vermarktungsanliegen nachgefragt und leider eine Absage erhalten, da diese Produkte laut Marksatzung Anlage 1 nicht zu den darin angegebenen Marktsortiment gehören. Man hat uns lediglich eine Bewerbung fĂŒr die SondermĂ€rkte angeboten. Leider konnten wir aus der GebĂŒhrentabelle nicht unsere Belastungen entnehmen. Mit einer GebĂŒhr von 7,89€ brutto/qm/Tag kann dies fĂŒr uns unwirtschaftlich werden. Meine Fragen: Welche Möglichkeiten bestehen seitens der Verwaltung, unseren gemeinnĂŒtzigen Verein bei der Vermarktung der Sachsenfeuer in Leipzig zu unterstĂŒtzen? Welche Möglichkeiten bestehen seitens der Wirtschaftsförderung, diese Produkte auch auf internationalen PrĂ€sentationen mit vorzustellen. Wir möchten hier auf die Nachhaltigkeit und einer regionalen Fertigung besonders hinweisen. Aktuell haben wir Informationsmaterial in Französisch, Englisch, Spanisch und Polnisch. Ich wĂŒrde mich freuen, wenn Sie mir eine positive Antwort geben. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011736 text: a[name="allrisSV"] - Sehr geehrter OberbĂŒrgermeister, seit 01.01.2019 mĂŒssen GĂ€ste in Leipzig zusĂ€tzlich zu ihren Übernachtungskosten noch eine Abgabe in Höhe von maximal 3 EUR/ Nacht zahlen, wenn sie nicht befreit sind. Diese "GĂ€stetaxe" wird von den Beherbergungsunternehmen, die diese Abgabe fĂŒr die Stadt einziehen mĂŒssen, als durchlaufender Posten ohne Ausweisung der Umsatzsteuer eingenommen und an die Stadt weitergegeben. Allerdings hat das Finanzamt II nach Medienberichten schon Anfang 2018 festgestellt, dass die Stadt Leipzig mit der Erhebung einer GĂ€stetaxe unternehmerisch tĂ€tig wird und die GĂ€stetaxe der Umsatzsteuer unterliegt. Bedeutet das, dass von den eingenommen Geldern noch Umsatzsteuer an das Finanzamt abgefĂŒhrt werden muß? In welcher Höhe? 7 %? 19%? Konkret: Wieviel Euro bleiben von 3 Euro GĂ€stetaxe nach Überweisung der Umsatzsteuer ĂŒbrig? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011634 text: a[name="allrisSV"] - Sehr geehrte Damen und Herren, anbei ĂŒbersende ich Ihnen zwei Bilder, die den katastrophalen Zustand der Straße meiner Großeltern gut aufzeigen. Im Auftrag meiner Großeltern - beide ĂŒber 80 Jahre, meine Großmutter ist auf eine Gehilfe und Rollator angewiesen - soll ich eine Anfrage zu o. g. Problematik stellen. Eine vor einiger Zeit an den Ortsvorsteher gestellte Anfrage wurde zwar zeitnah beantwortet, der Zustand sei dem Stadtrat und der Verwaltung bekannt, jedoch ist bis heute KEIN Handeln erkennbar. Dies ist sehr zu bedauern. Meine Großeltern fĂŒhlen sich von der stĂ€dtischen Politik/Verwaltung weder vertreten noch sich ihrer Probleme angenommen. Durch die eingeschrĂ€nkte MobilitĂ€t meiner Großmutter ist der Zustand der Straße, eine enormes Hindernis Freunde in der Nachbarschaft allein besuchen zu können. Meine Großeltern erhoffen sich fĂŒr das Wahljahr 2019 eine positive Antwort von Ihnen. Wenn nötig, leiten Sie mein Schreiben bitte an die zustĂ€ndige Dezernentin weiter. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011711 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- text: a[name="allrisBV"] - Die Ratsversammlung stellt das Vorliegen eines wichtigen Grundes zur Beendigung der ehrenamtlichen TĂ€tigkeit gemĂ€ĂŸ § 18 Absatz 1 SĂ€chsGemO von Frau Nicole BĂ€rwald-Wohlfarth (SPD) fest. BegrĂŒndung: Die Beendigung der ehrenamtlichen TĂ€tigkeit entsprechend § 18 (1) SĂ€chsGemO wird damit begrĂŒndet, dass Frau BĂ€rwald-Wohlfarth gemĂ€ĂŸ § 18 Absatz 1 Satz 2 Nummer 4 SĂ€chsGemO durch die AusĂŒbung der ehrenamtlichen TĂ€tigkeit in ihrer Berufs- oder ErwerbstĂ€tigkeit oder in der FĂŒrsorge fĂŒr ihre Familie erheblich behindert wird. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011641 text: a[name="allrisSV"] - Damit besonders wichtige Wegeverbindungen durch Kleingartenvereine nicht dauerhaft verschlossen werden, hat die Stadt Leipzig in ihrem Generalpachtvertrag eine Regelung vereinbart, durch die wichtige Wege und GrĂŒnflĂ€chen tagsĂŒber fĂŒr jedermann geöffnet zu halten sind. Auf diese Weise sind zahlreiche Kleingartenanlagen im Stadtgebiet Leipzig zumindest tagsĂŒber fĂŒr die Allgemeinheit geöffnet. Diese vertragliche Regelung kann jedoch nur fĂŒr Kleingartenanlagen auf kommunalen FlĂ€chen getroffen werden. Dies ist bei ca. 2/3 der Kleingartenanlagen der Fall. Die Kleingartenanlage „Dahlie“ liegt mit dem benannten Verbindungsweg teils auf privaten, teils auf kommunalen FlurstĂŒcken. Daher kann hier eine Öffnung des Weges ĂŒber die vertragliche Vereinbarung nicht erfolgen. Beantwortung der konkreten Fragen: Frage 1: Wurde seitdem nach LösungsansĂ€tzen fĂŒr die Öffnung dieses Weges gesucht? Antwort: Ja: Bereits im GesprĂ€ch mit allen Akteuren wurde festgestellt, dass die Widmung des Wegeabschnittes durch die Stadt Leipzig hier eine Lösung sein könnte. ZusĂ€tzlich wird innerhalb der Verwaltung geprĂŒft, wie die Kleingartenvereine bei der Durchsetzung ihrer Vereinsordnung kĂŒnftig durch die Stadt Leipzig unterstĂŒtzt werden können. Frage 2: Wenn ja, welche Ergebnisse wurden bisher erzielt? Antwort: Bisher wurden noch keine konkreten Ergebnisse erzielt. Ob eine Widmung im vorliegenden Fall tatsĂ€chlich durchgefĂŒhrt werden kann, ist noch zu prĂŒfen.Die verwaltungsinterne PrĂŒfung von UnterstĂŒtzungsmöglichkeiten der Kleingartenvereine bei der Durchsetzung der Vereinsordnung ist noch nicht abgeschlossen. Frage 3: Wenn nicht, welche Möglichkeiten dafĂŒr gibt es fĂŒr die Zukunft? Antwort: Nur die beschriebenen. Frage4: Welche Möglichkeiten sieht der OberbĂŒrgermeister generell, die Kleingartenvereine zu einer Öffnung ihrer Anlagen fĂŒr die Öffentlichkeit zu bewegen? Antwort: Viele Kleingartenanlagen stehen bereits fĂŒr die Allgemeinheit offen. Grundlage hierfĂŒr ist entweder die oben benannte vertragliche Regelung der Stadt Leipzig oder die generelle Bereitschaft des jeweiligen Kleingartenvereines. Eine Ausweitung der vertraglichen Regelung ist aus den oben beschriebenen GrĂŒnden nicht möglich. Die Erhöhung der Bereitschaft der Kleingartenvereine fĂŒr die Öffnung ihrer Anlagen wird durch den stĂ€ndigen Dialog mit den Vertretern des Kleingartenwesens verfolgt. Zudem wird geprĂŒft, welche UnterstĂŒtzungsmöglichkeiten die Stadt Leipzig hier bieten kann oder ob durch eine gezielte Förderung zur verstĂ€rkten Öffnung der Kleingartenanlagen beigetragen werden kann. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011620 text: a[name="allrisSV"] - Im Personalauswahlverfahren zur Besetzung der Stelle „Leiter/-in des Amtes fĂŒr Wohnungsbau und Stadterneuerung“ arbeitete die Stadt Leipzig mit dem Personaldienstleistungsunternehmen DEININGER Unternehmensberatung GmbH zusammen. In der Zeit vom 22. Oktober 2018 bis zum 30. November 2018 erfolgte die Veröffentlichung der Stellenausschreibung auf dem Portal der Stadt Leipzig unter www.leipzig.de und im stĂ€dtischen Intranet. Des Weiteren wurde die Stellenausschreibung im Schaukasten im Stadthaus veröffentlicht. DarĂŒber hinaus erschien die Stellenausschreibung in folgenden Medien/auf folgenden Online-Portalen: * Bauwelt * bauwelt.de * xing.com * stepstone.de Auf die Stellenausschreibung sind insgesamt 22 Bewerbungen eingegangen. internextern Bewerber/-innen 1 21 davon weiblich 1 3 davon mĂ€nnlich - 18 davon schwerbehindert/ gleichgestellt - - Die Auswahlkommission bestand aus folgenden Mitgliedern der Fraktionen des Stadtrates sowie Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung: * Herr Hörning, BĂŒrgermeister und Beigeordneter fĂŒr Allgemeine Verwaltung, * Frau Dubrau, BĂŒrgermeisterin und Beigeordnete fĂŒr Stadtentwicklung und Bau, * Frau Franko, Personalamtsleiterin, * Frau Dr. Heymann, CDU-Fraktion, * Herr Weber, Fraktion DIE LINKE, * Frau Glöckner, SPD-Fraktion, * Herr Elschner, Fraktion BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen, * Frau Gabelmann, Fraktion Die Freibeuter, * Herr Kriegel, AfD-Fraktion, * Frau Hoffmann, Frauenbeauftragte. Es wurden insgesamt fĂŒnf Bewerber/-innen in das weitere Auswahlverfahren einbezogen. Im Ergebnis des Auswahlverfahrens schlĂ€gt die Auswahlkommission mehrheitlich dem Stadtrat Herrn Dr. Frank Amey als geeignetsten Bewerber zur BestĂ€tigung als Leiter des Amtes fĂŒr Wohnungsbau und Stadterneuerung vor. Herr Dr. Amey erhĂ€lt eine außertarifliche VergĂŒtung gemĂ€ĂŸ Ratsbeschluss RBIV-785/07 vom 17. Ja­nuar 2007 nach AT I. Diese betrĂ€gt ab dem 1. April 2019 8.289,03 Euro. text: a[name="allrisBV"] - Die Stelle „Amtsleiter/-in des Amtes fĂŒr Wohnungsbau und Stadterneuerung“ wird zum 1. April 2019 mit Herrn Dr. Frank Amey besetzt. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011603 text: a[name="allrisSV"] - Mit Beschluss des OberbĂŒrgermeisters Nr. DBV-857/14 vom 15.07.2014 wurde festgelegt, dass das Dezernat Finanzen ĂŒber die monatlich erhaltenen Zuwendungsangebote der Stadt Leipzig eine Vorlage zu deren Annahme durch den Stadtrat erstellt. Die vorliegende Vorlage umfasst die der Stadt Leipzig angebotenen Zuwendungen bis 09.01.2019. Aus datenschutzrechtlichen GrĂŒnden sind die Anlagen 1 bis 25 nicht im Internet einsehbar. Im Sekretariat des BĂŒros fĂŒr Ratsangelegenheiten (Neues Rathaus, Zimmer 265, Telefon-Nr. 123-2119) liegt diese Aufstellung zur Einsicht bereit. Die Nichtannahme der Zuwendungsangebote hĂ€tte zur Folge, dass die schon entgegengenommenen Zuwendungen an die Zuwendungsgeber zurĂŒckgegeben werden mĂŒssten und viele Projekte oder Angebote mangels Finanzierbarkeit nicht realisiert werden können. text: a[name="allrisBV"] - Die Spenden, Schenkungen und Ă€hnliche Zuwendungen (siehe Anlagen 1 bis 25) werden angenommen. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: x Rechtliche Vorschriften x Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Nach § 73 (5) SĂ€chsGemO sind Spenden, Schenkungen und Ă€hnliche Zuwendungen dem Stadtrat zur Annahme vorzulegen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011581 text: a[name="allrisSV"] - Siehe Textteil der Vorlage text: a[name="allrisBV"] - 1. Die Baumaßnahme wird realisiert. (Baubeschluss gemĂ€ĂŸ Hauptsatzung § 8 (3) Punkt 18 in der zurzeit gĂŒltigen Fassung). 1. Die Gesamtkosten betragen 2.654.000 EUR. Der stĂ€dtische Anteil betrĂ€gt 2.154.000 EUR. 1. Die Auszahlungen fĂŒr die Maßnahme in Höhe von 2.635.000 EUR sind im PSP-Element „Kita Th.-Neubauer-Str. 18, BS“ (7.0001521.700) in den Haushaltsjahren wie folgt vorgesehen: 2018: 170.000 EUR 2019:1.476.500 EUR 2020: 988.500 EUR 1. Die Einzahlungen fĂŒr die Maßnahme in Höhe von 500.000 EUR sind im PSP-Element „Kita Th.-Neubauer-Str. 18, BS“ (7.0001521.705) in den Haushaltsjahren wie folgt vorgesehen: 2018: 0 EUR 2019: 500.000 EUR 2020: 0 EUR 1. FĂŒr das Haushaltsjahr 2019 ist eine VerpflichtungsermĂ€chtigung in Höhe von 988.500 € vorgesehen (kassenwirksam 2020). 1. Die Aufwendungen fĂŒr die konsumtive Ausstattung sind im PSP-Element „Kindertageseinrichtungen öffentliche TrĂ€ger“ 1.100.36.5.0.01.01.18, Sachkonto 4253 1000 i.H.v. 9.000 € geplant. 1. Die Aufwendungen fĂŒr die Umzugskosten sind im PSP-Element „Kindertageseinrichtungen öffentliche TrĂ€ger“ 1.100.36.5.0.01.01.18, Kostenstelle „Porto und Transportkosten“ 44310100 i.H.v. 10.000 € geplant. 1. Die im Haushaltsjahr 2020 ff. entsprechend Anlage Tabelle 1 anfallenden Folgekosten - ab 2020 anteilig i.H.v. 18.864 € sowie - ab 2021 ff. i.H.v. 37.726 € werden zukĂŒnftig innerhalb des Budgets des Fachamtes finanziert und durch das Fachamt entsprechend bei der Haushaltplanung berĂŒcksichtigt. 1. Der Baubeschluss gilt vorbehaltlich der BestĂ€tigung der Fördermittel. KurzerlĂ€uterung: Die KindertagesstĂ€tte in der Theodor-Neubauer-Straße 18 beherbergt 79 Kinder und wird durch die Stadt betrieben. Bereits 2017 wurde mit einer Brandschutzsanierung mit dem Anbau zweier Fluchttreppen begonnen. Der 2. Bauabschnitt, die innere Brandschutzsanierung des GebĂ€udes, wurde aufgrund eines fehlenden Auslagerungsobjekts nicht weitergefĂŒhrt. Die Auslagerung der Kinder der Theodor-Neubauer-Straße 18 in die Kindereinrichtung L-Frank- Str. 24 erfolgt im August 2019. Damit ist die notwendige Baufreiheit fĂŒr die Umsetzung des 2. Bauabschnittes gewĂ€hrleistet. Nach Abschluss der Baumaßnahmen kann die Kita nach aktuellem Stand der Technik wieder betrieben werden. Aufgrund der neuen Raumgliederung können insgesamt 87 Kinder betreut werden Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011518 text: a[name="allrisSV"] - 1Nichtöffentlichkeits- und EilbedĂŒrftigkeitsbegrĂŒndung Nicht erforderlich. 2Sachverhalt 2.1Anlass Mit den RatsbeschlĂŒssen RBV-1162/12 "Fortschreibung Schulentwicklungsplan" sowie RBV-1351/12 "Investitionsprogramm fĂŒr den Schulhausbau 2013 - 2016" wurde die schulstrategische und bauliche Entwicklung in Leipzig festgelegt. Diese enthielten unter anderem auch die weitere langfristige Entwicklung der Paul-Robeson-Schule / Grundschule bzw. des Schulobjektes am Opferweg. Auf dem schulhistorischen Standort Opferweg entsteht eine 3-zĂŒgige Grundschule mit HortrĂ€umen und einer Sporthalle. Da das Raumprogramm nicht vollstĂ€ndig im Altbau umgesetzt werden kann, ist die Errichtung eines Erweiterungsbaus erforderlich. Zudem erfolgt der Neubau einer Sporthalle auf demselben GrundstĂŒck. Die Fertigstellung der Baumaßnahme bzw. die Inbetriebnahme des Objektes ist fĂŒr den Beginn der Sommerferien 2019 vorgesehen. In den Sommerferien 2019 soll der Umzug der Grundschule Paul-Robeson-Schule dem Objekt in der Jungmannstraße erfolgen. 2.2Strategische Ziele Der Umzug dient der Verbesserung der vorhandenen schulischen Infrastruktur im nordwestlichen Stadtraum. Zugleich werden die bereitgestellten schulischen KapazitĂ€ten im Grundschulbereich erhöht, um so eine Anpassung an die positive Bevölkerungsentwicklung zu erreichen. 2.3Operative Umsetzung Es erfolgt die kapazitive Erhöhung der Paul-Robeson-Schule. Die erweiterten Bedarfe der Grundschule stehen im Zusammenhang mit der Wohnbereichsentwicklung in Leipzig-Wahren und Möckern. 2.4Realisierungs-/ Zeithorizont Der Umzug ist nach der Fertigstellung des Objektes Opferweg 1 in den Sommerferien 2019 vorgesehen. 3Finanzielle Auswirkungen Mit dem Umzug fallen die Umzugskosten in Höhe von 20.000 an. Diese sind in der Haushaltsplanung 2019f eingeordnet. 4Auswirkungen auf den Stellenplan Die Paul-Robeson-Schule wird im Zuge der Standortverlagerung an den Opferweg eine höhere SchĂŒlerzahl aufnehmen können. Nach heutigem Stand wird die daraus abgeleitete Stellenbemessung der Schulsachbearbeiter/-in voraussichtlich 0,625 VzÄ betragen. Die kĂŒnftige Bemessung ermittelt sich in den Folgejahren dann aus dem Bemessungsmodell fĂŒr Schulsachbearbeiter/-innen, die sich an den SchĂŒlerzahlen orientiert. 5BĂŒrgerbeteiligung Es erfolgte eine Beteiligung in Form der Stellungnahme zur Fortschreibung der Schulnetzplanung. 6Besonderheiten der Vorlage Keine. 7Folgen bei Nichtbeschluss Erfolgt eine Ablehnung, muss die Paul-Robson-Schule am Standort verbleiben. Das fertiggestellte Objekt am Opferweg erfĂ€hrt keine Verwendung. text: a[name="allrisBV"] - 1. In den Sommerferien vor dem Schuljahresbeginn 2019/20 zieht die Grundschule Paul-Robeson-Schule in das neue GebĂ€ude am Standort Opferweg 1, 04159 Leipzig um. 1. Der Beschluss gilt vorbehaltlich der Zustimmung des SĂ€chsischen Staatsministeriums fĂŒr Kultus. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Umzug der bestehenden Paul-Robeson-Schule (Grundschule) in das neue GebĂ€ude am Opferweg, Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1010859 text: a[name="allrisSV"] - 1Nichtöffentlichkeits- und EilbedĂŒrftigkeitsbegrĂŒndung Nicht erforderlich. 2Sachverhalt 2.1Anlass Im Schulentwicklungsplan der Stadt Leipzig - Fortschreibung 2012 - wurde dargestellt, dass der prognostizierte Bedarf an GrundschulplĂ€tzen im Bereich Gohlis nicht mehr mit den vorhandenen KapazitĂ€ten der Erich-KĂ€stner-Schule und der Geschwister Scholl-Schule ausreichend abgesichert werden kann. Dazu wurde ein Konzept entwickelt, in welcher Form die Bedarfe im beschriebenen Bereich langfristig abgesichert werden sollen. Es entstand das Konzept der mehrstufigen Anpassung des Grundschulnetzes. In einem ersten Schritt erfolgte der Ersatzneubau fĂŒr die Erich-KĂ€stner-Schule am Standort in der Erfurter Straße 9. Mit der Inbetriebnahme des Objektes im Jahre 2013 konnte das alte SchulgebĂ€ude an der Erfurter Straße 14 leergezogen werden. Mit dem Beschluss DS-03771-DS-03 "1. Änderung zum Bau- und Finanzierungsbeschluss - Komplettmodernisierung Erfurter Straße 14
" wurde der nĂ€chste Schritt festgelegt. Danach wird das alte BestandsgebĂ€ude auf die Anforderungen einer dreizĂŒgigen Grundschule mit Hort modernisiert. Die Komplettmodernisierung erfolgt im teilbewohnten Zustand mit zwei Bauabschnitten. Die Erich-KĂ€stner-Schule nutzt Teilbereiche des GebĂ€udes, um die vorhandenen Mehrbedarfe der eigenen Schule rĂ€umlich abzufangen. Die Komplettmodernisierung soll voraussichtlich im Sommer 2019 abgeschlossen sein. Mit der Inbetriebnahme des Objektes Erfurter Straße 14 stehen dann im Versorgungs-bereich Gohlis-Mitte drei Grundschulen zur VerfĂŒgung - die Erich- KĂ€stner-Schule (vier ZĂŒge), Geschwister-Scholl-Schule (dreieinhalb ZĂŒge) sowie die Schule Erfurter Straße (drei ZĂŒge). Damit wird es möglich sein, die bestehenden Überbelegungen der bestehenden Grundschulen abzubauen und eine Belegung im Sinne der KapazitĂ€tsrichtwerte zu erreichen. 2.2Strategische Ziele Ziel ist die langfristige Absicherung der Grundschulbedarfe im Bereich Gohlis. 2.3Operative Umsetzung Mit der Einrichtung der neuen Grundschule kann die Überbelegung der Erich- KĂ€stner-Schule zurĂŒckgefahren werden. Zugleich wird damit erreicht, dass fĂŒr die prognostizierten Mehrbedarfe in Gohlis ausreichend SchulkapazitĂ€ten zur VerfĂŒgung stehen. 2.4Realisierungs-/ Zeithorizont * Mit Schuljahresbeginn 2020/21 richtet die Stadt Leipzig im Stadtbezirk Nord, am Standort Erfurter Straße 14, 04155 Leipzig eine dreizĂŒgige Grundschule mit Hort ein. Die Schule trĂ€gt den Arbeitstitel "Schule Erfurter Straße". * Die Schule wird schuljahresweise, beginnend mit der Klassenstufe 1, ab dem Schuljahr 2019/20, in einem Vorinterim aufgebaut. Das Vorinterim wird dreizĂŒgig betrieben. * Die Klassen werden bis zur EigenstĂ€ndigkeit als Außenstelle der Erich-KĂ€stner-Schule, Erfurter Straße 9, in 04155 Leipzig gefĂŒhrt. * Die kĂŒnftige "Schule Erfurter Straße" bildet mit der Erich-KĂ€stner-Schule einen gemeinsamen Schulbezirk. 3Finanzielle Auswirkungen Mit der Vorlage VI-DS-03771-DS-03 wurde die Komplettmodernisierung des Schul-gebĂ€udes Erfurter Straße 14 fĂŒr eine dreizĂŒgige Grundschule mit Schulhort und Sporthalle beschlossen. Hier sind die Bau-, Ausstattungs- und Folgekosten sowie die Personalkosten fĂŒr den Hausmeister ausgewiesen. FĂŒr den Um-/Auszug der Klassen der Erich-KĂ€stner-Schule aus dem GebĂ€ude sind im Jahr 2019 5.000 € eingeplant. 4Auswirkungen auf den Stellenplan Die E.-KĂ€stner-Schule als Stammschule erhĂ€lt aufgrund der rĂ€umliche NĂ€he zur Außenstelle keinen Außenstellenzuschlag. Die Stammschule wird aufgrund der höheren SchĂŒlerzahl aber eine Erhöhung der Bemessung erreichen. Die Höhe wird nach heutigem Stand 0,25 VzÄ betragen. FĂŒr das Schuljahr 2020/21, wenn die Schule eigenstĂ€ndig ist, wird fĂŒr die Schule Jablonowskistr. eine eigene Stelle Schulsachbearbeiter/-in eingerichtet. Diese betrĂ€gt bei einer DreizĂŒgigkeitt und sechs Klassen zu dem Zeitpunkt voraussichtlich 0,5 VzÄ. Die kĂŒnftige Bemessung ermittelt sich dann aus dem Bemessungsmodell fĂŒr Schulsachbearbeiter/-innen, die sich an den SchĂŒlerzahlen orientiert. 5BĂŒrgerbeteiligung Die BĂŒrgerbeteiligung erfolgte und erfolgt im Rahmen der Schulentwicklungsplanung. 6Besonderheiten der Vorlage Keine. 7Folgen bei Nichtbeschluss Im Fall der Ablehnung muss der Standort Erfurter Straße als zweites GebĂ€ude der Erich- KĂ€stner-Schule genutzt werden, um die erforderlichen KapazitĂ€ten bereitzustellen. Die Fortschreibung des Schulnetzplan 2017 geht von einer Überschreitung der BestandskapazitĂ€t von bis zu zwölf Klassen aus. Die Erich-KĂ€stner-Schule mĂŒsste dann als sechs- bis siebenzĂŒgige Grundschule gefĂŒhrt werden. Gegen eine Grundschule in dieser GrĂ¶ĂŸenordnung sprechen sowohl schulorganisatorische als auch pĂ€dagogische GrĂŒnde. Es darf auch erwartet werden, dass die oberste Schulaufsichtsbehörde einer solchen GrundschulgrĂ¶ĂŸe die Zusage verweigert. text: a[name="allrisBV"] - 1. Mit Schuljahresbeginn 2020/21 richtet die Stadt Leipzig im Stadtbezirk Nord, am Standort Erfurter Straße 14, 04155 Leipzig eine dreizĂŒgige Grundschule mit Hort ein. Die Schule trĂ€gt den Arbeitstitel „Schule Erfurter Straße“. 1. Die Schule wird schuljahresweise, beginnend mit der Klassenstufe 1, ab dem Schuljahr 2019/20, in einem Vorinterim aufgebaut. Das Vorinterim wird dreizĂŒgig betrieben. 1. Die Klassen werden bis zur EigenstĂ€ndigkeit als Außenstelle der Erich-KĂ€stner-Schule, Erfurter Straße 9, in 04155 Leipzig gefĂŒhrt. 1. Die kĂŒnftige „Schule Erfurter Straße“ bildet mit der Erich-KĂ€stner-Schule einen gemeinsamen Schulbezirk. 1. Der Beschluss gilt vorbehaltlich der Zustimmung des SĂ€chsischen Staatsministeriums fĂŒr Kultus. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Einrichtung einer neuen zusĂ€tzlichen Grundschule in Gohlis, Erweiterung der BestandskapazitĂ€ten, Abschluss der Sanierung des BestandsgebĂ€udes. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1010825 text: a[name="allrisSV"] - Die Betriebsordnung des Krematoriums der Stadt Leipzig wurde am 26.04.2006 durch die Ratsversammlung beschlossen. Im Zuge der Arbeit des Krematoriums Leipzig, als Dienstleister fĂŒr die Leipziger BĂŒrgerinnen und BĂŒrger und die Bestattungsunternehmen in Leipzig und Umland, hat sich diese Betriebsordnung als satzungsrechtliche Handlungsgrundlage bewĂ€hrt. Im Sinne der BĂŒrgerfreundlichkeit wurde die zu beschließende Betriebsordnung, wenn vertretbar, inhaltlich gekĂŒrzt. Sie berĂŒcksichtigt die aktuelle Gesetzgebung im Friedhofs- und Bestattungsrecht Sachsen sowie die einschlĂ€gige Rechtsprechung. text: a[name="allrisBV"] - Die Neufassung der Betriebsordnung fĂŒr das Krematorium der Stadt Leipzig auf dem SĂŒdfriedhof wird beschlossen. Die bisherige Betriebsordnung vom 26.04.2006 tritt mit der Veröffentlichung der Neufassung außer Kraft. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Die gĂŒltige Betriebsordnung fĂŒr die Betreibung und Bewirtschaftung des Krematoriums der Stadt Leipzig auf dem SĂŒdfriedhof, Beschluss RBV-591/06 der Ratsversammlung 26.04.2006, ist den gĂŒltigen rechtlichen Rahmenbedingungen und der Rechtsprechung anzupassen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1010755 text: a[name="allrisSV"] - Unter dieser Vorlagennummer werden im Verfahren zur Aufstellung des Doppelhaushaltes der Stadt Leipzig fĂŒr die Jahre 2019 und 2020 fortlaufend alle relevanten Dokumente zur Befassung fĂŒr den Stadtrat bereitgestellt. text: a[name="allrisBV"] - Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Unter dieser Vorlagennummer werden im Verfahren zur Aufstellung des Doppelhaushaltes der Stadt Leipzig fĂŒr die Jahre 2019 und 2020 fortlaufend alle relevanten Dokumente zur Befassung fĂŒr den Stadtrat bereitgestellt. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011726 text: a[name="allrisSV"] - Die BegrĂŒndung erfolgt mĂŒndlich. text: a[name="allrisBV"] - Der Beschlussvorschlag wird wie folgt ergĂ€nzt: Die Umsetzung der EigentĂŒmerziele erfolgt unter BerĂŒcksichtigung der in den "strukturellen und finanziellen Rahmenbedingungen der Eigenbetriebe Kultur der Stadt Leipzig fĂŒr den Zeitraum 2016 bis 2020" und deren Nachfolgeregelungen getroffenen Festlegungen. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss X Verwaltungshandeln Sonstiges: Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011572 text: a[name="allrisSV"] - siehe oben text: a[name="allrisBV"] - 1. Die 1. Änderung zum Bau- und Finanzierungsbeschluss VI-DS-04169-NF-02 „Oberschule Mölkau, Schulstr. 6, 04316 Leipzig“ wird bestĂ€tigt. 1. Die Erhöhung zu den Gesamtkosten von 5.850.000 € auf 6.550.000 € i. H. v. 700.000 € im PSP-Element „1. BA Erweiterung OS Mölkau“ (7.0001496.700) werden bestĂ€tigt. 1. Die Auszahlungen sind im Haushaltsjahr im PSP Element "1. BA Erweiterung OS Mölkau" (7.0001496.700) wie folgt geplant: 2019: 1.087.500 €, die Mehrkosten von 700.000 € sind in diesem Ansatz mit berĂŒcksichtigt. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Aufgrund steigender SchĂŒlerzahlen ist eine KapazitĂ€tserweiterung geplant. Im 1. Bauabschnitt entsteht ein SolitĂ€rneubau mit UnterrichtrĂ€umen mit Anbindung an den Bestand. Bautenstand: Der Rohbau ist abgeschlossen. Die Ausschreibung der Ausbaugewerke lĂ€uft. Fördermittel: VwV InvestKraft, Budget Sachsen, Bescheid liegt vor. GemĂ€ĂŸ aktuellem Stand ergibt sich ein Mehrbedarf in Höhe von 700 T€ Brutto. Dieser Mehrbedarf konnte ĂŒber die verwaltungsinternen Änderungen dem PSP-Element „1. BA Erweiterungsbau der OS Mölkau“ (7.0001496.700) zugefĂŒhrt werden. Die Baukostenerhöhung resultiert hauptsĂ€chlich aus den erhöhten Ausschreibungsergebnissen, die sich von der allg. Baupreissteigerung ableiten lassen bzw. die durch die aktuelle Marktlage und die hohe Auslastung der Firmen im Bausektor begrĂŒndet werden. Anteilig verteilt sich die Kostenerhöhung auf die KG 400 in Höhe von 370 T € und die KG 300 in Höhe von 330 T € (davon allein fĂŒr das Los Rohbau in Höhe von 200 T €). Die Maßnahme wird ĂŒber das Förderprogramm VwV InvestKraft, Budget Sachsen gefördert. Informativ erfolgt die Anzeige der Mehrkosten beim FöMi-Geber. GegenwĂ€rtig sind die Fördermittel im VwV Budget Sachsen ausgeschöpft. KGR 300 Allg. Bau Kosten in € (Brutto) Rohbau Dacharbeiten Trockenbauarbeiten Schlosserarbeiten 200.000 50.000 60.000 20.000 330.000 KGR 400 Elektroinstallation /Heizung/SanitĂ€r/LĂŒftung Heizung/ SanitĂ€r LĂŒftung Schwachstromtechnik Starkstrom 30.000 70.000 120.000 150.000 370.000 Summe, gerundet: 700.000 Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011722 text: a[name="allrisSV"] - Die BegrĂŒndung erfolgt mĂŒndlich. text: a[name="allrisBV"] - Der Beschlusspunkt 1 wird wie folgt ergĂ€nzt: Die Ratsversammlung beschließt fĂŒr den stĂ€dtischen Eigenbetrieb Theater der Jungen Welt gemĂ€ĂŸ Punkt 7 der Vorlage die folgenden EigentĂŒmerziele (Sachziele): „KontinuitĂ€t und QualitĂ€t, Partizipation und kulturelle Teilhabe, Ort der kulturellen Vielfalt sowie Beitrag zu qualitativer DiversitĂ€t“. Ab einschließlich dem Wirtschaftsjahr 2020 gilt neben den Sachzielen auch folgendes Finanzziel: Die Umsatzerlöse aus Eintritten des laufenden GeschĂ€ftsjahres erhöhen sich durch eine Steigerung der Besucherzahlen gegenĂŒber dem Vorjahr mit dem Ziel der Absenkung des Zuschussbedarfes pro Eintrittskarte. Die Umsetzung der EigentĂŒmerziele erfolgt unter BerĂŒcksichtigung der in den "strukturellen und finanziellen Rahmenbedingungen der Eigenbetriebe Kultur der Stadt Leipzig fĂŒr den Zeitraum 2016 bis 2020" und deren Nachfolgeregelungen getroffenen Festlegungen. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss X Verwaltungshandeln Sonstiges: Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011721 text: a[name="allrisSV"] - Die BegrĂŒndung erfolgt mĂŒndlich. text: a[name="allrisBV"] - Der Beschlusspunkt 1 wird wie folgt ergĂ€nzt: Die Ratsversammlung beschließt fĂŒr den stĂ€dtischen Eigenbetrieb Schauspiel Leipzig gemĂ€ĂŸ Punkt 7 der Vorlage die folgenden EigentĂŒmerziele (Sachziele): „Kulturelle Versorgung, gesellschaftlicher Diskurs, DiversitĂ€t und Kooperation“. Ab einschließlich dem Wirtschaftsjahr 2020 gilt neben den Sachzielen auch folgendes Finanzziel: Die Umsatzerlöse aus Eintritten des laufenden GeschĂ€ftsjahres erhöhen sich durch eine Steigerung der Besucherzahlen gegenĂŒber dem Vorjahr mit dem Ziel der Absenkung des Zuschussbedarfes pro Eintrittskarte. Die Umsetzung der EigentĂŒmerziele erfolgt unter BerĂŒcksichtigung der in den "strukturellen und finanziellen Rahmenbedingungen der Eigenbetriebe Kultur der Stadt Leipzig fĂŒr den Zeitraum 2016 bis 2020" und deren Nachfolgeregelungen getroffenen Festlegungen. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss X Verwaltungshandeln Sonstiges: Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011720 text: a[name="allrisSV"] - Die BegrĂŒndung erfolgt mĂŒndlich. text: a[name="allrisBV"] - Der Beschlusspunkt 1 wird wie folgt ergĂ€nzt: Die Ratsversammlung beschließt fĂŒr den stĂ€dtischen Eigenbetrieb Oper Leipzig gemĂ€ĂŸ Punkt 7 der Vorlage die EigentĂŒmerziele (Sachziele): „Innovation, Identifikation, InternationalitĂ€t, Dialog und Öffnung“. Ab einschließlich dem Wirtschaftsjahr 2020 gilt neben den Sachzielen auch folgendes Finanzziel: Die Umsatzerlöse aus Eintritten fĂŒr den Gesamtbetrieb des laufenden GeschĂ€ftsjahres erhöhen sich durch eine Steigerung der Besucherzahlen gegenĂŒber dem Vorjahr mit dem Ziel der Absenkung des Zuschussbedarfes pro Eintrittskarte. Die Umsetzung der EigentĂŒmerziele erfolgt unter BerĂŒcksichtigung der in den "strukturellen und finanziellen Rahmenbedingungen der Eigenbetriebe Kultur der Stadt Leipzig fĂŒr den Zeitraum 2016 bis 2020" und deren Nachfolgeregelungen getroffenen Festlegungen. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss X Verwaltungshandeln Sonstiges: Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011723 text: a[name="allrisSV"] - Die BegrĂŒndung erfolgt mĂŒndlich. text: a[name="allrisBV"] - Der Beschlusspunkt 1 wird wie folgt ergĂ€nzt: Die Ratsversammlung beschließt fĂŒr den stĂ€dtischen Eigenbetrieb Gewandhaus zu Leipzig gemĂ€ĂŸ Punkt 7 der Vorlage die folgenden EigentĂŒmerziele (Sachziele): „Beitrag zur Kulturellen Versorgung, Werte fĂŒr den Zusammenhalt der Stadtgesellschaft, Gewandhaus als renommierte VeranstaltungsstĂ€tte sowie Gewandhaus als internationaler Botschafter“. Ab einschließlich dem Wirtschaftsjahr 2020 gilt neben den Sachzielen auch folgendes Finanzziel: Die Umsatzerlöse aus Eintritten des laufenden GeschĂ€ftsjahres erhöhen sich durch eine Steigerung der Besucherzahlen gegenĂŒber dem Vorjahr mit dem Ziel der Absenkung des Zuschussbedarfes pro Eintrittskarte. Die Umsetzung der EigentĂŒmerziele erfolgt unter BerĂŒcksichtigung der in den "strukturellen und finanziellen Rahmenbedingungen der Eigenbetriebe Kultur der Stadt Leipzig fĂŒr den Zeitraum 2016 bis 2020" und deren Nachfolgeregelungen getroffenen Festlegungen. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss X Verwaltungshandeln Sonstiges: Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011703 text: a[name="allrisSV"] - Der SBB Alt-West wurde im November 2018 in die MuKo geladen, um ĂŒber den Betrieb und die kommende Sanierung informiert zu werden. Dabei wurde auf die angrenzende FreiflĂ€che und die Möglichkeit einer Lagerhalle eingegangen. Der SBB Alt-West fordert eine PrĂŒfung des Sachverhalts, um ökonomische, ökologische und soziale Potenziale im Rahmen einer integrativen und innovativen Nutzungsmischung zu erschließen. Ökonomische Argumente, die fĂŒr eine Lagerhalle sprechen, ergeben sich beispielsweise durch die Reduzierung des Auf- und Abbaus sowie des Transports von Materialien. BĂŒhnenbilder, Requisiten und Instrumente mĂŒssten nicht mehr auf maximal 2,2 Meter zerlegt, verpackt und in de 10 km entfernte Halle zur Lagerung bzw. in die Oper zur Probe gefahren werden. Damit wird sowohl das Material geschont, als auch Personalkosten gespart. Bis zu vier Mitarbeitende wĂŒrden bis zu vier Mal die Woche fĂŒr einen Zeitraum von ca. fĂŒnf Stunden entfallen. Personalkosten in Höhe von ca. 50.000 Euro können pro Jahr eingespart werden. Auch LKW-Nutzungszeiten, Kraftstoff, Treibhausgase und das Verkehrs-aufkommen kann reduziert werden, wenn 1.500 Fahren pro Jahr fĂŒr den Transport aller Materialien entfallen. Weitere Potenziale ergeben sich, wenn ein Raum mit BĂŒhnendimensionen ĂŒber der Lager-halle entsteht. Dies wĂŒrde die Möglichkeit zum authentischeren Proben in bĂŒhnenĂ€hnlichen Dimensionen vor Ort bieten, ohne die Vorbereitungen im Saal zu verhindern. Im Ergebnis mĂŒssten Requisiten und Instrumenten auch weniger zu Proben in der Oper gefahren werden. Durch die Verringerung der Aufbauzeiten entstehen freie Zeiten fĂŒr externe Veranstaltungen. Weitere Einnahmen aus der Vermietung können so die Bilanz des Eigenbetriebs verbessern. Es soll eine Einigung mit Kaufland am Lindenauer Markt angestrebt werden, sodass das Parkdeck fĂŒr die GĂ€ste der MuKo wĂ€hrend des Besuchs geöffnet ist. Damit bestehende aber nicht ausgereizte KapazitĂ€ten in einer wachsenden Stadt effizient genutzt werden. Dach- und FassadenbegrĂŒnung können Klimaanpassungsmaßnahmen der Stadt Leipzig ergĂ€nzen. Beispielsweise kann das Projekt Kletterfix gleich in der Planung mitgedacht werden. Laut der letzten Umfrage bezĂŒglich der Zufriedenheit der Leipziger BĂŒrgerinnen und BĂŒrger ist in Lindenau ein AbwĂ€rtstrend zu verzeichnen. In BĂŒrgerveranstaltungen könnte mögliche GrĂŒnde eruiert und die Verbesserung der UmstĂ€nde durch die Integration sozialer Infrastruktur angestrebt werden. Die kommende Sanierung lĂ€uft von Juli 2019 bis August 2020. Die Eröffnung ist im Oktober 2020 geplant. Eine Umsetzung nach positivem Ergebnis zeitnah im Anschluss an die Sanierungsmaßnahmen ist wĂŒnschenswert. text: a[name="allrisBV"] - Es werden Möglichkeiten des Baus einer Lagerhalle und entsprechender Kosten fĂŒr die Musikalische Komödie (MuKo) untersucht. Dabei soll ein integrativer Ansatz verfolgt werden, indem sowohl dem Bedarf der MuKo als auch dem Anspruch eines flĂ€chensparenden, ökologischen und stadtbegrĂŒnenden Bauens mit innovativen Nutzungskombinationen von GebĂ€uden und FreiflĂ€chen entsprochen wird. Neben dem Bedarf der Muko nach einer Lagerhalle mit ca. 2000qm GrundflĂ€che sollen folgende Punkte bzgl. Nutzung, Verkehr und Bau geprĂŒft werden: * Integration eines bĂŒhnenĂ€hnlichen Probenraum auf der Lagerhalle * Möglichkeiten zur Integration sozialer Infrastruktur zur Verbesserung des AbwĂ€rtstrends der Zufriedenheit der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger von Lindenau * Ausweisung und Beschilderung von Fußwegen sowie ggf. prioritĂ€ren Gehwegsanierung zur MuKo von den Haltestellen Lindenauer Markt und AngerbrĂŒcke. * Aufstellen von weiteren FahrradbĂŒgeln im Umfeld der Muko * Möglichkeiten, Bedingungen und Entgelte der Nutzung des Parkhauses des Kauflands am Lindenauer Markt fĂŒr die GĂ€ste der MuKo (ggf. Bau eines zweiten Zugangs zum Parkdeck in der Kuhturmstraße) * Vergleich der Baukosten mit den aktuellen Transaktionskosten fĂŒr den Auf- und Abbau sowie den Transport von Materialien leichtes, ressourcenschonendes und damit gĂŒnstiges Bauen inkl. Wand- und DachbegrĂŒnung zur Ă€sthetischen Aufwertung und Klimaanpassung Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1010715 text: a[name="allrisSV"] - BegrĂŒndung der Vorlage Die Vorlage dient der Feststellung des Jahresabschlusses der Stadt Leipzig zum 31.12.2015 durch die Ratsversammlung gemĂ€ĂŸ § 88b Abs. 2 der Gemeindeordnung fĂŒr den Freistaat Sachsen (SĂ€chsGemO). Der Schlussbericht an die Ratsversammlung ĂŒber die PrĂŒfung des Jahresabschlusses der Stadt Leipzig zum 31.12.2015 muss gemĂ€ĂŸ § 104 Abs. 2 Satz 4 SĂ€chsGemO dem Stadtrat zur Kenntnisnahme vorgelegt werden. GemĂ€ĂŸ § 88 Abs. 1 SĂ€chsGemO hat die Stadt Leipzig zum Schluss eines jeden Haushalts-jahres einen Jahresabschluss unter Beachtung der GrundsĂ€tze ordnungsmĂ€ĂŸiger Buch-fĂŒhrung aufzustellen. Der Jahresabschluss besteht laut § 88 Abs. 2 SĂ€chsGemO aus der Ergebnis-, Finanz- und Vermögensrechnung. Er ist um einen Anhang zu erweitern und durch einen Rechenschaftsbericht zu erlĂ€utern. Im Rahmen der PrĂŒfung des Jahresabschlusses durch das RechnungsprĂŒfungsamt wurden Änderungen in Anhang und Rechenschaftsbericht sowie bei den Angaben unter der Vermögensrechnung (Vorbelastungen kĂŒnftiger Haushaltsjahre) durch die Verwaltung vorgenommen. Die Stellungnahme der Verwaltung wurde im Schlussbericht an die Ratsversammlung berĂŒcksichtigt. Über- und außerplanmĂ€ĂŸige Aufwendungen oder Auszahlungen in einzelnen Budgets mĂŒssen entsprechend § 79 SĂ€chsGemO bzw. der in der Hauptsatzung der Stadt Leipzig festgelegten Wertgrenze durch den OBM, den Verwaltungsausschuss oder die Ratsversammlung bestĂ€tigt werden. Im Rahmen der Jahresabschlussarbeiten zum Haushaltsjahr 2015 wurden durch die FachĂ€mter verschiedene VorgĂ€nge gemeldet, welche aufgrund gesetzlicher Regelungen zwingend fĂŒr den Jahresabschluss zu buchen waren, fĂŒr welche aber keine ausreichenden Budgets zur VerfĂŒgung standen und entsprechende BeschlĂŒsse nach § 79 SĂ€chsGemO notwendig gewesen wĂ€ren. Diese VorgĂ€nge wurden ĂŒberwiegend nach dem dezentralen Buchungsschluss bekannt bzw. der StadtkĂ€mmerei gemeldet. Eine entsprechende fristge-rechte Beschlussfassung war damit nicht mehr möglich und es gab aufgrund der Unabweis-barkeit keinen Entscheidungsspielraum. Dies betrifft insbesondere die zu bildenden RĂŒck-stellungen (kein Wahlrecht), fĂŒr welche kein Budget mehr zur VerfĂŒgung stand bzw. einzelne Budgetverschiebungen z. B. zwischen Investitions- und Ergebnishaushalt fĂŒr bereits vorge-nommene Auszahlungen. Um den Regelungen der Hauptsatzung formal zu entsprechen, mĂŒssen entsprechend Beschlusspunkt 2 diese BeschlĂŒsse nachgeholt werden. Im Rahmen der Erstellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2015 wurden Wahlrechte und ErmessensspielrĂ€ume genutzt, die einer BestĂ€tigung durch die Ratsversammlung bedĂŒrfen. In der Anlage 2 dieser Vorlage sind diese aufgefĂŒhrt und sollen im Kontext der Feststellung des Jahresabschlusses 2015 durch die Ratsversammlung gemĂ€ĂŸ Beschlusspunkt 1 bestĂ€tigt werden. Die Verwaltung hat den „Maßnahmen- und Zeitplan zur Abstellung der vom RechnungsprĂŒfungsamt im Rahmen der PrĂŒfung des Jahresabschlusses der Stadt Leipzig zum 31.12.2012 festgestellten EinschrĂ€nkungen“ nicht fortgeschrieben (DS-03104-ÄA-01). Stattdessen wurde der „Maßnahmen- und Zeitplan zur Abstellung der vom RechnungsprĂŒfungsamt im Rahmen der PrĂŒfung des Jahresabschlusses der Stadt Leipzig zum 31.12.2015 festgestellten EinschrĂ€nkungen“ in verĂ€ndertem Layout erarbeitet. Es wurden die Hinweise und RĂŒckmeldungen aus dem RechnungsprĂŒfungsausschuss berĂŒcksichtigt und fĂŒr jede Anmerkung des RechnungsprĂŒfungsamtes ein Steckbrief erstellt. Zum Teil wurden die Anmerkungen untergliedert. Dies wird aus den verwendeten Buchstaben a, b, c etc. ersichtlich. Mit dem vorliegenden Maßnahmen- und Zeitplan (Anlage 3 der Vorlage) wird ĂŒber die von der Verwaltung geplanten Maßnahmen zur Behebung der Anmerkungen/Beanstandungen, eventuell dabei auftretende oder bestehende Probleme, den Umsetzungszeitpunkt und ggf. erforderlichen Ressourcenbedarf berichtet. Eine Vielzahl der Anmerkungen des RechnungsprĂŒfungsamtes konnte bereits im Jahresabschluss 2016 (genauer in der Jahresrechnung) berĂŒcksichtigt werden. Die Verwaltung arbeitet derzeit an der Aufstellung des Jahresabschlusses 2016, insbesondere an Anhang und Rechenschaftsbericht. text: a[name="allrisBV"] - 1. Die im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses 2015 der Stadt Leipzig ausgeĂŒbten Wahlrechte und ErmessensspielrĂ€ume werden bestĂ€tigt (Anlage 2). 2. Der Schlussbericht an die Ratsversammlung ĂŒber die PrĂŒfung des Jahresabschlusses der Stadt Leipzig zum 31.12.2015 wird zur Kenntnis genommen, insbesondere unter BerĂŒcksichtigung der getroffenen PrĂŒfungsfeststellungen. 3. Der Jahresabschluss der Stadt Leipzig zum 31.12.2015 (Vermögensrechnung, Ergebnis- und Finanzrechnung, Anhang sowie Rechenschaftsbericht) wird wie folgt festgestellt. Ergebnisrechnung: Summe der ordentlichen ErtrĂ€ge 1.529.811.756,91 EUR Summe der ordentlichen Aufwendungen 1.521.320.098,94- EUR Überschuss im ordentlichen Jahresergebnis 8.491.657,97 EUR Summe der außerordentlichen ErtrĂ€ge 72.421.469,95 EUR Summe der außerordentlichen Aufwendungen 53.741.649,08- EUR Sonderergebnis 18.679.820,87 EUR Gesamtergebnis 27.171.478,84 EUR Finanzrechnung: Zahlungsmittelsaldo aus laufender VerwaltungstĂ€tigkeit 35.460.714,38 EUR Zahlungsmittelsaldo aus InvestitionstĂ€tigkeit 92.238.545,39- EUR Zahlungsmittelsaldo aus FinanzierungstĂ€tigkeit 16.806.173,91 EUR Änderung des Finanzmittelbestandes im Haushaltsjahr 39.971.657,10- EUR Saldo aus haushaltsunwirksamen VorgĂ€ngen 42.281.391,26 EUR Endbestand an liquiden Mitteln 139.183.881,83 EUR Vermögensrechnung (Bilanz) Bilanzsumme 4.398.571.967,80 EUR Der Jahresabschluss 2015 wurde vom RechnungsprĂŒfungsamt der Stadt Leipzig gemĂ€ĂŸ § 104 SĂ€chsGemO geprĂŒft und mit einem eingeschrĂ€nkten BestĂ€tigungsvermerk versehen. Einzelne Hinweise des RechnungsprĂŒfungsamtes wurden im Jahresabschluss 2015 bereits berĂŒcksichtigt. Eine Vielzahl von Hinweisen/Feststellungen wurden im Jahresabschluss 2016 berĂŒcksichtigt. Die verbliebenen Feststellungen des Schlussberichtes des RechnungsprĂŒfungsamtes werden hinsichtlich ihrer Umsetzung geprĂŒft und in den folgenden JahresabschlĂŒssen berĂŒcksichtigt. 4. Die ĂŒber- und außerplanmĂ€ĂŸigen Aufwendungen bzw. Auszahlungen entsprechend § 79 (1) SĂ€chsGemO im Ergebnishaushalt in Summe von 51.716.650,69 EUR sowie im Finanzhaushalt in Summe von 2.007.946,89 EUR werden zur Kenntnis genommen (Anlage 1 des Rechenschaftsberichtes). Die Deckung erfolgt jeweils bezogen auf den einzelnen Sachverhalt entsprechend der Anlage 1 des Rechenschaftsberichtes. 5. Der „Maßnahmen- und Zeitplan zur Abstellung der vom RechnungsprĂŒfungsamt im Rahmen der PrĂŒfung des Jahresabschlusses der Stadt Leipzig zum 31.12.2015 festgestellten EinschrĂ€nkungen“ wird beschlossen (Anlage 3 dieser Vorlage). Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011480 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- text: a[name="allrisBV"] - Die Petition wird abgelehnt. BegrĂŒndung: Aussteigerprogramme fĂŒr Linksextremisten haben sich bislang als wenig erfolgreich erwiesen und werden in Deutschland auf kommunaler Ebene nicht durchgefĂŒhrt. Aus Grund der bisherigen Erfahrungen sowie der erheblichen finanziellen und logistischen Anforderungen bei der Etablierung eines Aussteigerprogrammes wird dieser Ansatz als nicht zielfĂŒhrend bewertet (siehe dazu auch VI-A-01916-VSP-01 und VI-A-05689-VSP-01). Im Jahr 2014 erweiterte der LandesprĂ€ventionsrat Sachsen sein Aussteigerprogramm fĂŒr Rechtsextremisten auf weitere PhĂ€nomenbereiche, insbesondere dem religiös motivierten Extremismus und den Linksextremismus, so dass in Sachsen bereits ein Angebot zu VerfĂŒgung steht. Ein spezielles Programm zur AufklĂ€rung ĂŒber die Gefahren des Linksextremismus an Leipziger Schulen ist nicht erforderlich, da alle schulischen und außerschulischen Angebote der politischen Bildung und der GewaltprĂ€vention grundsĂ€tzlich gegen alle Formen des Extremismus bzw. der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit ausgerichtet sind. Mit Ratsbeschluss vom 22.06.2016 (VI-A-01916) wurde der Kommunale PrĂ€ventionsrat Leipzig (KPR) beauftragt, ein Forschungsvorhaben zu den Ursachen urbaner Gewalt zu initiieren, um auf der Grundlage dieser Forschungsergebnisse die Weiterentwicklung bzw. Neuausrichtung von PrĂ€ventionsmaßnahmen im Bereich der ExtremismusprĂ€vention zu prĂŒfen. Die mit der Untersuchung betraute UniversitĂ€t Leipzig plant, den Forschungsbericht termingemĂ€ĂŸ gegen Januar/Februar 2019 zur VerfĂŒgung zu stellen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011345 Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011427 text: a[name="allrisSV"] - Anhebung der Sockelfinanzierung/automatische Dynamisierung des Budgets Mit dem BĂŒrgereinwand BE 0139/19/20 liegt ein gleichlautender Antrag zum Entwurf des Doppelhaushaltes 2019/2020 von derselben Einreicherin vor. Auf die Verwaltungsmeinung zu diesem Antrag wird verwiesen: Das Sozialamt fördert jĂ€hrlich etwa 110 Projekte bei rund 80 verschiedenen TrĂ€gern. Die jĂ€hrliche Gesamtfördersumme betrĂ€gt ca. 4 Mio. €, davon ca. 3,5 Mio. € fĂŒr Personalkosten. Die Förderung von Projekten erfolgt im Sozialamt auf Grundlage von Konzepten und Planungen, die sich an den konkreten Bedarfslagen orientieren. Der fĂŒr die Anpassung der kĂŒnftigen Angebotsstruktur notwendige Finanzbedarf wird projektkonkret anhand der jeweils zu bindenden personellen und materiellen Ressourcen ermittelt und zwischen den TrĂ€gern und dem Sozialamt im Rahmen der zur VerfĂŒgung stehenden Fördermittel vereinbart. FĂŒr die Förderung der Projekte sind die tatsĂ€chlichen Personalkosten der TrĂ€ger ausschlaggebend. Nur eine sehr geringe Zahl der durch das Sozialamt geförderten TrĂ€ger ist tarifgebunden. Im Vergleich zum TVöD liegen die Personalkosten der meisten durch das Sozialamt geförderten Projekte auf einem Niveau von ca. 90%. Ziel ist es, auch in der Haushaltsperiode 2019/2020 auf dem Niveau von 90% des TVöD zu fördern. Aktuell ist von Tarifsteigerungen im TVöD in Höhe von 3,09% ab 1.4.2019 sowie weiteren 1,06% ab 01.03.2020 auszugehen. Damit ergibt sich fĂŒr die durch das Sozialamt geförderten Projekte ein zusĂ€tzlicher Finanzbedarf von 145 TEUR fĂŒr die aktuelle Haushaltsperiode, der im Haushaltsplan berĂŒcksichtigt werden soll. Weitere 65 TEUR werden fĂŒr den Ausbau bzw. die Anpassung bestehender Angebote sowie die Förderung neuer Angebote entsprechend sich verĂ€ndernder Bedarfslagen zur VerfĂŒgung gestellt. Von einer pauschalen Anhebung bzw. automatischen Dynamisierung des Förderbudgets wird angesichts der Vielgestaltigkeit der geförderten Angebote und der unterschiedlichen Voraussetzungen der freien TrĂ€ger (z. B. Haustarife) abgesehen. Im Einzelfall sind Abweichungen vom oben genannten Grenzwert von 90 % des TVöD möglich. Strategische Sozialplanung, die Schwerpunktsetzungen ermöglicht und systematische Beteiligung von Freien TrĂ€gern Das Sozialamt verfĂŒgt ĂŒber eine strategisch ausgerichtete Sozialplanung, um Angebote der sozialen Daseinsvorsorge und sozialen FĂŒrsorge bei freien TrĂ€gern und der Stadt Leipzig bedarfsgerecht zu entwickeln. Die strategische Steuerung der Entwicklung von sozialen Angeboten in Leipzig und die Beteiligung von freien TrĂ€gern, anderen Akteuren sowie Nutzer/-innen erfolgt konzeptorientiert im Rahmen der einzelnen Fachplanungen (z. B. Teilhabeplan, Fachplan Wohnungsnotfallhilfe, Teilfachplan Offene Seniorenarbeit) und im Zuge des Verfahrens der Förderung von Vereinen und VerbĂ€nden. DarĂŒber hinaus werden freie TrĂ€ger im Sozialbereich ĂŒber die bestehenden Gremien - Seniorenbeirat, - Behindertenbeirat, - Suchtbeirat, - Psychiatriebeirat und - Migrantenbeirat in die jeweiligen Entscheidungsprozesse einbezogen. In den zurĂŒckliegenden Jahren sind die Erwartungen und Anforderungen an eine integrierte Sozialplanung und an eine Beteiligung von freien TrĂ€gern, anderen Akteuren sowie von Nutzer/-innen von Angeboten gestiegen. Darauf hat das Sozialamt in den vergangenen Planungsprozessen reagiert und verschiedene Formate angeboten. Integrierte Planungen erfolgten bei der Erstellung des Fachkonzeptes Soziale Teilhabe im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (INSEK) und bei der Erstellung des Teilhabeplanes der Stadt Leipzig, wo alle Aufgabenbereiche der Stadt hinsichtlich der Möglichkeiten zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung betrachtet wurden. Bei der Erarbeitung des Teilhabeplanes diente das Erste Teilhabeforum der Beteiligung von TrĂ€gern, Akteuren und Betroffenen. Im Rahmen der Evaluation der offenen Seniorenarbeit und der Erarbeitung des Teilfachplanes Offene Seniorenarbeit wurden die vom Sozialamt geförderten TrĂ€ger ĂŒber die Zentralen Arbeitskreis Offene Seniorenarbeit beteiligt. Durch die Strategiekonferenz Wohnungsnotfallhilfe konnten TrĂ€ger, Akteure und Betroffene in die Erarbeitung des Fachplanes Wohnungsnotfallhilfe einbezogen werden Die Weiterentwicklung von sozialen Angeboten soll weiterhin unter Beteiligung von freien TrĂ€gern, anderen Akteuren sowie Nutzerinnen und Nutzer erfolgen. In Umsetzung des Ratsbeschlusses vom 19.09.2018 zum Antrag VI-A-05385-NF-02 legt der OberbĂŒrgermeister bis Mitte 2020 ein Konzept vor, in dem die bestehenden Planungsprozesse im Sozialamt beschrieben und geprĂŒft werden sowie Erfordernisse, die sich fĂŒr eine integrierte Planung und fĂŒr die Beteiligung im Rahmen von Planungsprozessen ergeben, dargestellt werden. In die Erarbeitung des Konzeptes werden freie TrĂ€ger in Leipzig, Experten, relevante Ämter und Behörden und Vertreter/-innen der Fraktionen des Stadtrates im Rahmen eines Forums Sozialplanung im 2. Halbjahr 2019 einbezogen. Im Rahmen einer Strategiekonferenz „Strategische Sozialplanung“ (vgl. Beschluss der Ratsversammlung zum Antrag VI-A-05385-NF-02) soll der Austausch zwischen freien TrĂ€gern, Experten, Ämtern und Behörden sowie mit Vertreter/-innen und Vertretern der Fraktionen des Stadtrates vertieft und Anregungen fĂŒr eine Weiterentwicklung sozialer Angebote unter Einbeziehung aller Akteure erörtert werden. text: a[name="allrisBV"] - Alternativvorschlag: 1. Die Förderung von Vereinen und VerbĂ€nden im Bereich des Sozialamtes wird in den Haushaltsjahren 2019 und 2020 um je 200.000 Euro erhöht. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1010818 Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011008 text: a[name="allrisSV"] - Erfordernis Bereichsplananpassung Die zentrale QualitĂ€tskennziffer des Bereichsplanes bildet die Hilfsfrist gem. § 4 Abs. 2 SĂ€chsLRettDPVO vom 5. Dezember 2006, zuletzt geĂ€ndert am 18. Dezember 2014. Die Hilfsfrist betrĂ€gt zwölf Minuten und setzt sich zusammen aus einer Dispositionszeit von einer Minute, einer AusrĂŒckzeit von einer Minute sowie einer Fahrzeit von zehn Minuten. Diese soll in 95 Prozent der in einem Jahr im Rettungsdienstbereich zu erwartenden NotfalleinsĂ€tze planerisch eingehalten werden (p95-Wert). Dazu wurde eine Bedarfsanalyse anhand eines mathematischen Modells nach den Vorgaben nach § 6 SĂ€chsLRettDPVO durch die Branddirektion durchgefĂŒhrt in deren Ergebnis eine Anpassung der Fahrzeugbemessung notwendig ist. Wesentliche Änderungen im Bereichsplan Durch die Anpassung des Bereichsplanes ergeben sich folgende Änderungen in der Vorhaltung von Einsatzfahrzeugen: Notfallrettung: * zwei weitere Rettungstransportwagen sowie die * Erhöhung der Vorhaltestunden von 8 auf 16 Stunden bei einem Bestandsfahrzeug Krankentransport: * Inbetriebnahme von drei weiteren Krankenwagen aÂŽ6 Stunden wochentags sowie die * Erhöhung der Vorhaltestunden von 6 auf 24 Stunden eines Bestandsfahrzeuges Die frequenzabhĂ€ngige Bedarfsberechnung im Krankentransport zeigte einen Spitzenbedarf an fĂŒnf weiteren KTW. In Verhandlungen mit den KostentrĂ€gern wurde diese Zahl im Einvernehmen auf drei KTW reduziert. Zur zeitnahen Realisierung der Bereichsplananpassung in der Notfallrettung werden sowohl die zwei zusĂ€tzlichen Rettungstransportwagen als auch die Erhöhung der Vorhaltestunden eines Bestandsfahrzeuges im Krankentransport der Berufsfeuerwehr als Leistungserbringer im Rettungsdienst zugeordnet, Dieser Erhöhung des genannten Umfangs wurde seitens der KostentrĂ€ger mit Schreiben vom 5. September 2018 zugestimmt. Der Rettungsdienstbereichsbeirat hat in seiner Sitzung vom 2. Oktober 2018 empfohlen, die Anpassung des Bereichsplans in genanntem Umfang umzusetzen. Die drei weiteren Fahrzeuge im Krankentransport werden entsprechend der Leistungs-fĂ€higkeit auf die Bestandsleistungserbringer verteilt. Die Leistungserbringung im Rettungsdienst erfolgt auf Grundlage einer öffentlichen Ausschreibung gem. § 31 Abs. 1 SĂ€chsBRKG. Die aktuelle Laufzeit endet am 30.06.2022. Der bisherige Rettungsdienstbereichsplan hat jedoch nur noch eine GĂŒltigkeit bis zum 30.06.2021. Mit diesem Beschluss soll daher eine Harmonisierung der Ausschreibung mit dem Rettungsdienstbereichsplan hergestellt werden. Daher wird die Laufzeit des Bereichsplans um ein Jahr verlĂ€ngert. Finanzielle Auswirkungen Die notwendigen Bedarfsanpassungen im vorliegenden Planentwurf wurden im Ergebnis von Vorabstimmungen mit den KostentrĂ€gern und der Landesdirektion Sachsen in Höhe und Zuordnung akzeptiert. Die damit verbundenen Kosten sind Kosten des Rettungsdienstes und werden mittels Entgelte refinanziert. Die Auswirkungen auf den Haushalt der Stadt Leipzig sind bereits Gegenstand der Haushaltsklausur am 16. und 17. August 2018 gewesen und wurden mit der Vorlage VI-DS-06077 im Detail dargelegt. Folgen bei Ablehnung: Mit der Ablehnung dieser Beschlussvorlage wĂ€ren der Stadt Leipzig die Voraussetzungen fĂŒr die Anpassung des Rettungsdienstbereichsplanes genommen, so dass die Umsetzung dessen zum 1. Januar 2019 unmöglich wĂ€re. Dies hĂ€tte, dem AbwĂ€rtstrend folgend, eine weitere Verschlechterung der Hilfsfrist unter der Inkaufnahme der NichterfĂŒllung des gesetzlichen Sicherstellungsauftrages und der GefĂ€hrdung der Versorgung von Notfallpatienten zur Folge. text: a[name="allrisBV"] - 1. Die Bereichsplananpassung zum 1. Januar 2019 wird fĂŒr die Notfallrettung und den Krankentransport mit folgender Gesamtvorhaltung bestĂ€tigt: Fahrzeugart Jahresvorhaltestunden Fahrzeuganzahl tĂ€glich Vorhaltung Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) 52.560 5 2 24 Stunden stundenweise Rettungstransport-wagen (RTW) 153.300 12 10 24 Stunden stundenweise Krankentransportwagen (KTW) 118.684 43 1 42 (Mo - Fr) 14 (Sa) 9 (So/GF) Gesamtzahl 24 Stunden stundenweise stundenweise stundenweise 1. Die Beschlussfassung gilt vorbehaltlich der BestĂ€tigung der Haushaltsplanung zum Doppelhaushalt 2019/2020. 1. GemĂ€ĂŸ § 26 Abs. 2 SĂ€chsBRKG ist der Bereichsplan fĂŒr den Rettungsdienst auf Grundlage eines Stadtratbeschlusses vor Inkrafttreten der rechtsaufsichtlichen Genehmigung der Aufsichtsbehörde zuzuleiten. Daher erfolgt die Beschlussfassung auch vorbehaltlich der Genehmigung durch die Landesdirektion Sachsen. 1. Die Anpassung des Bereichsplans an das Einsatzaufkommen 2016 ergĂ€nzt den Bereichsplan vom 1. Juli 2014 mit der Beschluss-Nr. RBV-1784/13 vom 16.10.2013. Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Zusammenfassung: Die ÜberprĂŒfung der Fahrzeugbemessung des Rettungsdienstbereichsplans der Stadt Leipzig ergab einen Anpassungsbedarf, der sich wie folgt darstellt: Notfallrettung: * zwei weitere Rettungstransportwagen (im 24-Stunden-Betrieb, bei der Berufsfeuerwehr) und der * Erhöhung der Vorhaltestunden eines Bestandsfahrzeuges von 8 auf 16 Stunden (bei der Berufsfeuerwehr) Krankentransport: * Inbetriebnahme von drei weiteren Krankenwagen Ă  6 Stunden wochentags (bei den Leistungserbringern Krankentransport Ost/West GmbH und Ambulanz Service Gesellschaft) und * die Erhöhung der Vorhaltestunden eines Bestandsfahrzeuges von 6 auf 24 Stunden (bei der Berufsfeuerwehr) Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011693 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- text: a[name="allrisBV"] - 1. Die Ratsversammlung Ă€ndert den Beschluss VI-DS-05969-DS-01-NF-01 der Ratsversammlung vom 12.12.2019 in seiner aktuell gĂŒltigen Fassung und beruft Frau Franka Moritz als stellvertretende Beisitzerin aus dem Gemeindwahlausschuss ab. 2. Die Ratsversammlung wĂ€hlt Frau Dr. Nicole Christiane Lakowa als stellvertretende Beisitzerin fĂŒr die Fraktion BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen in den Gemeindewahlausschuss fĂŒr die Kommunalwahl 2019. Übersicht ĂŒber die Mitglieder des Gemeindewahlausschusses fĂŒr die Kommunalwahl 2019 Name, Vorname Funktion vorgeschlagen von DĂŒtthorn, Peter Vorsitzender OBM Dr. Schultz, Andrea stellvertretende Vorsitzende OBM Kny, Bernhard Beisitzer CDU Buchmann, Eric stellvertretender Beisitzer CDU Dr. Mertha, Christina Beisitzerin DIE LINKE Deutschmann, Steffi stellvertretende Beisitzerin DIE LINKE Weihnert, Margit Beisitzerin SPD Milde, Nadine stellvertretende Beisitzerin SPD Rosch, Cordula Beisitzerin BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen Dr. Lakowa, Nicole Christiane stellvertretende Beisitzerin BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen Drenk, Martina Beisitzerin AfD Hoffmann, Ute stellvertretende Beisitzerin AfD Brabec, Rudy-Christian Beisitzer Freibeuter Orlovius, Steffen Kristian stellvertretender Beisitzer Freibeuter Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: x Rechtliche Vorschriften x Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011549 text: a[name="allrisSV"] - Das Leipziger Stadtzentrum wird von der rund 48 ha großen historischen und kompakten Altstadt gebildet. Der Stadtkern war bereits in den vergangenen Jahrhunderten eine massiv und dicht ĂŒberbaute FlĂ€che und weist auch heute eine hohe Bebauungsdichte auf. Die historische Altstadt wird durchzogen von einem relativ regelmĂ€ĂŸigen Netz von Straßen, die den dominierenden stĂ€dtebaulichen Erlebnisraum darstellen. Komplettiert wird dieses Netz von dem fĂŒr Leipzig typischen System von Passagen und Durchhöfen. PlĂ€tze und damit genĂŒgend große FlĂ€chen fĂŒr einen "klassischen Spielplatz" bilden eine Ausnahmeerscheinung in der Innenstadtstruktur. Diese klassischen PlĂ€tze, z. B. Marktplatz, Augustusplatz und Burgplatz, unterliegen einem hohen und vielfĂ€ltigen Nutzungsdruck und werden deshalb von großflĂ€chigen Einbauten freigehalten. Aus dieser stĂ€dtebaulichen Situation heraus gibt es keinen verfĂŒgbaren Freiraum, um einen klassischen Spielplatz in der Innenstadt herzustellen. Eine Ausnahme ist der Spielraum "Labyrinth" und die Skateanlage am Richard-Wagner-Platz. Aufgrund dieser Situation wurde das Spielraumkonzept im Jahr 2009 vom Stadtrat be-schlossen. Der Konzeptansatz fĂŒr die Leipziger Innenstadt heißt "Spielen am Wege". FĂŒr jede Straße und fĂŒr jeden Platz wurde untersucht, wie eine Spielmöglichkeit integriert werden könnte, die zum Entdecken und Bespielen anregt. Dabei liegt der Schwerpunkt aufgrund der beengten rĂ€umlichen VerhĂ€ltnisse auf punktuellen, kleinen Installationen und Spielgelegen-heiten fĂŒr unterschiedliche Altersgruppen und Spielweisen. Als Beispiele sind das Wasser-spiel auf der GrĂŒnflĂ€che vor dem Thomaskirchhof, das Wasserspiel in der Grimmaischen Straße und die Spielemente "Universum" und "Memory" auf dem Kurt-Masur-Platz zu nennen. Im Zuge des Spielraumkonzeptes wurde ebenfalls der Spielbereich Labyrinth in der Reichs-straße geplant und gebaut. Hierzu gab es einen mehrstufigen Partizipationsprozess mit groß angelegter öffentlicher Beteiligung und Medienresonanz. So gab es z. B. zwei Spielraum-werkstĂ€tten mit Kindern, einen Wettbewerb mit KĂŒnstlern mit anschließender öffentlicher Abstimmung der VorschlĂ€ge, eine Kinderjury, öffentliche Diskussionen im "Forum Spielraum" sowie eine Ausstellung der EntwĂŒrfe im Stadtgeschichtlichen Museum. Der am 19. August 2009 eröffnete Spielbereich Labyrinth bietet klassische und vielfach nutzbare Spielmöglichkeiten wie Trampolin, Kletterfelsen, Balancierstrecke, Versteck-spielmöglichkeiten und Fangespielen im Heckenlabyrinth an zentraler Stelle im Stadtzentrum an. text: a[name="allrisBV"] - Die Petition wird abgelehnt. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Petition Die Petentin wĂŒnscht einen Spielplatz fĂŒr Kinder in der Innenstadt. Dieser sollte wĂ€hrend eines Shoppingbummels oder einer Sightseeingtour Möglichkeiten fĂŒr eine Pause bieten. Mit dem Stadtratsbeschluss Spielraumkonzept Innenstadt "Spielen am Wege" von 2009 wurde dieser Wunsch mit der Umsetzung des Spielraumes "Labyrinth" erfĂŒllt. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1010964 Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011568 text: a[name="allrisSV"] - Die Reduzierung des Preises der Leipzig-Pass-Mobilcard (LPMC) ohne Aboverpflichtung auf 20 Euro monatlich wird aus folgenden GrĂŒnden abgelehnt: Am 27.09.2018 hat die Ratsversammlung die Grundsatzentscheidung getroffen, dass den strategischen Planungen im MobilitĂ€tsbereich der Stadt Leipzig bis zum Jahr 2030 das Nachhaltigkeitsszenario zugrunde gelegt wird (VI-DS-03902-NF-02-ÄA-01, Ziff. 1). Vor dem Hintergrund dieser strategischen PlanungsprĂ€misse hat die Stadt Leipzig verschiedene Finanzierungsbausteine einer nachhaltigen MobilitĂ€tsstrategie 2030 formuliert, die der derzeit absehbaren finanziellen LeistungsfĂ€higkeit der Stadt Leipzig und der Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (LVV mbH) Rechnung trĂ€gt. Mit Beschluss der Ratsversammlung vom 24.10.2018 (vgl. VI-A-05958) wurde festgelegt, den Kaufpreis fĂŒr die Leipzig-Pass-Mobilcard in den Jahren 2019 und 2020 nicht zu erhöhen (Tarifmoratorium). Damit wurde der Fahrpreis fĂŒr die Nutzer der LPMC auf 35,00 Euro pro Monat (Monatskarte LPMC) und 32,80 Euro pro Monat (Abo LPMC) fixiert. Die Stadt Leipzig erhöht in diesem Zusammenhang auch ihre Ausgleichszahlungen an die Leipziger Verkehrsbetriebe GmbH (LVB) fĂŒr die Leipzig-Pass-Mobil-Card zur Erreichung einer Kofinanzierungsquote von 50% und fĂŒr den Ausbildungsverkehr. Eine Absenkung des Preises der Leipzig-Pass-Mobil-Card auf 20 Euro monatlich ist derzeit nicht finanzierbar. Ausgehend von den Verkaufszahlen des Jahres 2017 wĂ€re eine Absenkung des Preises (ohne Aboverpflichtung) von derzeit 35 Euro auf 20 Euro monatlich mit Zusatzkosten von ca. 1,9 Mio. € p.a. verbunden. Neben der Preisreduzierung fĂŒr die Leipzig-Pass-Mobil-Card fordern die Petenten 1. die GĂŒltigkeit der Leipzig-Pass-Mobil-Card auf alle Zonen zu erweitern, die an die Zone 110 angrenzen 2. ermĂ€ĂŸigte Leipzig-Pass-Einzeltickets einzufĂŒhren, 3. die kostenlose Mitnahme von Kindern oder Enkel*innen im Alter bis 18 Jahre fĂŒr Inhaber der Leipzig-Pass-Mobil-Card bzw. von Leipzig-Pass-Einzeltickets, 4. die kostenlose Mitnahme von Hunden oder FahrrĂ€dern fĂŒr Inhaber der Leipzig-Pass-Mobil-Card bzw. von Leipzig-Pass-Einzeltickets. Diese Leistungsausweitungen bei der Leipzig-Pass-Mobil-Card sind sozialpolitisch wĂŒnschenswert, jedoch im Rahmen der laufenden Vertragsverpflichtungen nicht umsetzbar. Bei kĂŒnftigen Verhandlungen zwischen der Stadt Leipzig und der LVV/LVB sowie dem Mitteldeutschen Verkehrsverbund wird geprĂŒft, ob ein oder mehrere der durch die Petenten benannten VorschlĂ€ge aufgegriffen werden kann/können und finanzierbar ist/sind. Mit der Ausweitung der GĂŒltigkeit der Leipzig-Pass-Mobil-Card auf das Umlandgebiet der Stadt wĂ€ren zudem die Interessen weiterer Verkehrsunternehmen und AufgabentrĂ€ger betroffen. Eine Umsetzung wĂ€re nur im Rahmen des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes und unter Zusage umfangreicher Ausgleichsleistungen denkbar. text: a[name="allrisBV"] - Die Petition wird abgelehnt. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011692 text: a[name="allrisSV"] - Vor fast einem Jahr wurde der Leopold-Park in Leipzig-Connewitz abgeholzt. Auf dem als Park genutzten GrundstĂŒck sollen Wohnungen entstehen. Laut Aussagen der Stadtverwaltung liegt seit der 33. Kalenderwoche 2018 die Baugenehmigung vor. Bisher sind auf dem GrundstĂŒck keine Baumaßnahmen zu beobachten. Ich frage den OberbĂŒrgermeister: 1. Wie viele Wohnungen plant der Investor zu errichten? Hat die Stadt Kenntnis darĂŒber ob auch die Errichtung von Sozialwohnungen geplant ist? 2. Welche Kenntnisse hat die Stadtverwaltung bezĂŒglich des Starts der Baumaßnahmen? 3. Wurden vom Investor bereits Ausgleichspflanzungen bzw. -zahlungen fĂŒr die Beseitigung der Gehölze und Biotope geleistet? Wenn ja: in welcher Dimension/Höhe? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011336 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- BegrĂŒndung/Sachstandsbericht: Zu 1. Sachstand Kurierleistungen der Stadt Leipzig Ein Umstieg auf LastenfahrrĂ€der ist grundsĂ€tzlich sinnvoll, da wo es logistisch und wirtschaftlich umsetzbar ist. Bei einer tĂ€glichen Bewegung von ca. 1.184 kg bzw. ca. 14.800 StĂŒck an Schriftgut, aktenrelevanten Dokumenten, Akten, Archivgut, Frachtpost, BĂŒromaterial, Plakate, Flyer, DruckauftrĂ€ge und anderen Materialien wird der komplette Transport mit LastenfahrrĂ€dern jedoch kritisch. Der Kurierdienst der Stadt Leipzig versorgt tĂ€glich alle Dienststellen (auch Schulen und Kita’s) der Stadtverwaltung sowie Gerichte, Staatsanwaltschaft, Behörden und weitere Einrichtungen (ca. 140 Objekte/dv. 6 Objekte mehrmals tĂ€glich). Der Einsatz erfolgt auf 4 Touren mit ca. 320 km Wegstrecke. Die weiteste Tour fĂŒhrt bis zum Landratsamt Leipziger Land nach Borna. Im innenstadtnahen Bereich von Leipzig liegen ca. 12 % der anzufahrenden Stellen. Eine komplette Umstellung der Touren auf LastenfahrrĂ€dern fĂŒhrt zu einem deutlichen finanziellen und materiellen Mehraufwand in der Verwaltung. FĂŒr eine komplette Umstellung mĂŒssten mindestens 40 LastenfahrrĂ€der im Einsatz sein. Daher ist ein kompletter Umstieg auf LastenfahrrĂ€der nicht sinnvoll und wirtschaftlich. Die Stadt Leipzig wird 2019 die Kurierleistungen in 2 Losen ausschreiben. 1. Die Absicherung der Kurierleistung im innenstadtnahen Bereich erfolgt mit einem Lastenfahrrad. 17 Objekte der Verwaltung und weiteren Behörden werden mit Lastenfahrrad erreicht. Im Hin- und Herservice sind tĂ€glich Lasten bis ca. 95 kg zu befördern. Mit der Umstellung auf LastenfahrrĂ€der soll u.a. die WetterfĂ€higkeit und der Lastentransport getestet werden. 2. Kurierleistungen außerhalb des innenstadtnahen Bereiches erfolgen zukĂŒnftig mit E-Fahrzeugen. Es erfolgt nur der Zuschlag an einen Bieter, der die eMobilitĂ€t sukzessiv einfĂŒhrt. Der Dokumentenaustausch wird fĂŒr Ämter und Gerichte weiterhin taggleich und zeitnah in papierener und digitaler Form gesichert. Zu 2. Sachstand Kurierleistungen der stĂ€dtischen Beteiligungsunternehmen In Zusammenarbeit mit den stĂ€dtischen Beteiligungsunternehmen wurde der Sachstand erhoben, dass die stĂ€dtischen Unternehmen bereits Fahrradkuriere, sofern relevant und wirtschaftlich sinnvoll, einsetzen. Ein großer Teil der Unternehmen arbeitet bereits heute mit Fahrradkurieren zusammen, die auch LastenfahrrĂ€der einsetzen. Zum Teil werden eigene LastenfahrrĂ€der eingesetzt. FĂŒr einen weiteren großen Teil der Unternehmen sind Kurierfahrten nur selten bis gar nicht notwendig. Es werden – sofern benötigt – bereits Fahrradkuriere beauftragt. FĂŒr zukĂŒnftige Beauftragungen wurde Bereitschaft signalisiert, dass diese Fahrradkuriere beauftragen, die bei entsprechendem Versandbedarf LastenfahrrĂ€der einsetzen. FĂŒr einen weiteren Teil der Unternehmen ist der Einsatz von Fahrradkurieren prinzipiell nicht relevant, da sie keine Kurierfahrten nachfragen oder die nachgefragten Kurierfahrten ĂŒberregional und somit nicht ĂŒber Fahrradkuriere darstellbar sind. In einigen FĂ€llen berichten Unternehmen, dass zusĂ€tzlich zum bedarfsgerechten Einsatz von Fahrradkurieren die regelmĂ€ĂŸige Postzustellung (z.B. an Außenstellen) durch externe Dienstleister oder im Rahmen von betrieblich ohnehin notwendigen Fahrten erfolgt. Die Übermittlung erfolgt hierbei teilweise nachts mit Kraftfahrzeugen, so dass das Straßennetz im tĂ€glichen Berufsverkehr nicht belastet wird. Andere Unternehmen setzen hierfĂŒr E-Fahrzeuge ein. Ein hierfĂŒr alternativer Transport mittels Fahrradkurier wurde logistisch und wirtschaftlich geprĂŒft und stellte sich unisono als nicht sinnvoll heraus. In weiteren FĂ€llen sind Unternehmen in den Kurierdienst der Stadt Leipzig einbezogen. text: a[name="allrisBV"] - 1. Die Kurierleistungen der Stadt Leipzig werden 2019 in zwei Losen ausgeschrieben. 1. Los: Die Absicherung der Kurierleistung im innenstadtnahen Bereich erfolgt mit LastenfahrrĂ€dern. 1. Los: Der Einsatz von E-Fahrzeugen erfolgt auf den Touren außerhalb des innenstadtnahen Bereiches. 1. Der Sachstand zum Einsatz von LastenfahrrĂ€dern in den stĂ€dtischen Beteiligungsunternehmen wird zur Kenntnis genommen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011551 text: a[name="allrisSV"] - Die BaumbewĂ€sserung wird in Leipzig i. d. R. fĂŒr JungbĂ€ume im 1. und 2. Standjahr, entsprechend DIN 18916, durchgefĂŒhrt. Nach diesem Zeitraum besteht aus fachlicher Sicht Gewissheit ĂŒber den Anwuchserfolg des Baumes. Im Anschluss daran finden i. d. R. keine GießgĂ€nge mehr an den BĂ€umen statt. Aus gĂ€rtnerischer Sicht anzustreben ist es, in Ausnahmesituationen, beispielsweise bei extremer Trockenheit, die BewĂ€sserung auf BĂ€ume mit einer Standzeit von bis zu 10 Jahren auszudehnen. Dann geht man vom funktionsfĂ€higen Zustand der Pflanzungen aus, was bedeutet, dass die Wurzeln den Baum ohne zusĂ€tzliche WĂ€sserung versorgen können. Der erforderliche Umfang der WĂ€sserung ist dabei abhĂ€ngig von der Gehölzart und den örtlichen StandortverhĂ€ltnissen. Das Extremtrockenereignis 2018 wurde von der Stadtverwaltung und dem Eigenbetrieb Stadtreinigung zum Anlass genommen, bereits erste Tests mit den nun vorgeschlagenen WassersĂ€cken durchzufĂŒhren. Nach Ende dieser Maßnahme blieb jedoch noch KlĂ€rungsbedarf, so dass noch keine abschließende Aussage getroffen werden kann. Bevor BewĂ€sserungssĂ€cke kĂŒnftig in Leipzig großflĂ€chig eingesetzt werden, sind z. B. noch folgende Fragen zu klĂ€ren:  Sind die WassersĂ€cke tatsĂ€chlich wirtschaftlicher als das herkömmliche Verfahren mit Gießfahrzeug (effizienter, effektiver, kostengĂŒnstiger)?  Welche Bewertung ergibt sich in Bezug auf Nachhaltigkeit, Kunststoffeinsatz, Stadtbild, Vandalismus, Diebstahl, Pilze, Nager etc.?  Besteht Überhitzungsgefahr im Stammfußbereich durch nichtabfließende Warmluft?  FĂŒhrt die punktuelle WĂ€sserung zum unerwĂŒnschten "Blumentopfeffekt", der die BĂ€ume abhĂ€lt, sich im gesamten, verfĂŒgbaren Wurzelraum auszudehnen? Die Erkenntnisse aus dieser Gießperiode deuten aber darauf hin, dass ein Wassersack im Falle einer fachgerechten Baumpflanzung im optimalen Umfeld keine zusĂ€tzlichen Verbesserungen bringt. Sind die Baumscheiben mit Gießring ausgestattet und besteht das Pflanzsubstrat aus einer wasseraufnahmefĂ€higen Regelmischung, ergibt sich aus den bisherigen Erfahrungen kein Vorteil gegenĂŒber einem herkömmlichen Gießverfahren. Im Falle beengter VerhĂ€ltnisse und verdichteter Substrate kann ein Wassersack durchaus eine spĂŒrbare Erleichterung bei der Pflege der BĂ€ume darstellen. Auch im Bereich von Böschungen und ungebundenen Wegedecken ergeben sich deutliche Vorteile durch die SĂ€cke. Die zusĂ€tzliche BewĂ€sserung in der Unterhaltungspflege Ă€lterer BĂ€ume ist ĂŒber BewĂ€sserungssĂ€cke nicht sinnvoll. Aufgrund des vergrĂ¶ĂŸerten Wurzelradius der Ă€lteren BĂ€ume ist eine PunktbewĂ€sserung mittels BewĂ€sserungssack unmittelbar am Stamm wenig zielfĂŒhrend, da hier die Wurzeln im wesentlichen Haltefunktionen ĂŒbernommen haben. Die wasseraufnehmenden Faserwurzeln Ă€lterer BĂ€ume werden durch eine BewĂ€sserung mittels BewĂ€sserungssĂ€cken nicht mehr erreicht. DarĂŒber hinaus wird sich das Amt fĂŒr StadtgrĂŒn und GewĂ€sser als Mitglied des Arbeitskreises StadtbĂ€ume bei der Deutschen Gartenamtsleiterkonferenz (GALK e.V.) zu den Erfahrungen mit anderen StĂ€dten auf Bundesebene austauschen. text: a[name="allrisBV"] - Die Verwaltung wird mit der Erprobung der WassersĂ€cke fortfahren. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: PrĂŒfung der Verwendung von BaumbewĂ€sserungssĂ€cken zur verbesserten BaumbewĂ€sserung Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011353 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- text: a[name="allrisBV"] - Die Verwaltung empfiehlt Ablehnung, da bereits Verwaltungshandeln und gibt dazu nachfolgenden Sachstandsbericht. Sachstandsbericht: Der Bedarf nach Transparenz ĂŒber bestehende Angebote zur Förderung der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in Leipzig kann bestĂ€tigt werden. Notwendig ist eine Übersicht, mit der sich alle haupt- und ehrenamtlichen Integrationsakteure ĂŒber gegenwĂ€rtig existierende Maßnahmen, Projekte und Initiativen informieren können. Neben der Vernetzung wird so eine Vermittlung von Migrant/-innen in diese Angebote erst ermöglicht. Notwendig ist diese Übersicht auch, damit Migrant/-innen selbst den Zugang zu diesen Angeboten finden können, insbesondere in den SozialrĂ€umen. Nicht zuletzt macht sie auch ehrenamtliches Engagement im Integrationsbereich sichtbar. Eine solche Übersicht muss allerdings stets technisch gepflegt, aktualisiert, ĂŒberprĂŒft und öffentlich nutzbar gemacht werden. Eine verwaltungseigene Lösung wĂŒrde schon im Rahmen der Konzepterstellung zeitliche, personelle und finanzielle Ressourcen im grĂ¶ĂŸeren Umfang binden. Vor diesem Hintergrund wurde bereits 2017 die Plattform Afeefa in Leipzig installiert. Hierbei handelt es sich um eine professionell gestaltete Internetplattform, die von der Dresdner Initiative Afeefa - Digitaler Zusammenhalt e.V. entwickelt wurde, und deren Übertragung nach Leipzig im Jahr 2017 mit Mitteln der Landesrichtlinie Integrative Maßnahmen Teil 1 des SMGI finanziell unterstĂŒtzt wurde. Dem Start in Leipzig ging eine Bedarfsabfrage sowie eine Abstimmung mit Leipziger Akteuren voraus, insbesondere im Umfeld des Forum BĂŒrgerstadt sowie der Redaktion des „Wegweiser fĂŒr Ehrenamtliche in der FlĂŒchtlingshilfe in Leipzig“ der Stiftung BĂŒrger fĂŒr Leipzig. An diesem Prozess war die Stadtverwaltung bereits durch die Mitwirkung der Bildungskoordinator/-innen fĂŒr Neuzugewanderte im Amt fĂŒr Jugend, Familie und Bildung (Projekt Log-In-LE) sowie des Referats fĂŒr Migration und Integration beteiligt. Die Internetplattform leipzig.afeefa.de ging im April 2018 online. Sie hat zum Ziel, die Vielzahl von Akteuren und Angeboten in der Leipziger Integrationsarbeit sowie deren Engagement sichtbar zu machen und zu fördern, Kooperation und Austausch voranzutreiben und die Integration neu angekommener Menschen durch Vermittlung und Beratung direkt zu unterstĂŒtzen. Sie verschafft einen schnellen Überblick mithilfe einer digitalen Stadtkarte, bietet eine thematische Ordnung, ermöglicht die gezielte Suche und beschreibt die einzelnen Angebote im Integrationsbereich nutzerorientiert. Der Großteil der relevanten Integrations­akteure in Leipzig ist bereits mit seinen Angeboten erfasst. Eintragungen können leicht durch externe Akteure oder Ehrenamtliche vorgenommen werden, eine Redaktionsgruppe prĂŒft und schaltet die Informationen frei. Mit Afeefa existiert fĂŒr Leipzig erstmals ein zentrales digitales Informations- und Vernetzungsinstrument. Ein Ă€hnlich gelagertes Angebot mit vergleichbarem Funktionsumfang ist bislang hier nicht vorhanden. Seit Beginn 2018 liegt die Gesamtsteuerung von Afeefa Leipzig beim interaction Leipzig e. V. Der Verein erhĂ€lt dazu eine Förderung ĂŒber die o.g. Landesrichtlinie Integrative Maßnahmen Teil 1. Der interaction Leipzig e. V. ĂŒbernimmt sowohl die laufende technische Betreuung in Kooperation mit den Dresdner Programmierer/-innen als auch die Anpassung des Back-Ends an die Bedingungen in der Stadt Leipzig sowie die Öffentlichkeitsarbeit. DarĂŒber hinaus koordiniert er die Redaktionsgruppe aus haupt- und ehrenamtlichen UnterstĂŒtzer/-innen. Eine Finanzierung durch das SMGI wurde fĂŒr einen zweijĂ€hrigen Zeitraum bis Ende 2019 beantragt. Dem TrĂ€ger liegt seit kurzem die Genehmigung zum vorzeitigen Maßnahme­beginn vor. Eine Weiterentwicklung der Plattform - mehrsprachige Übersetzungen, Tutorials fĂŒr Nutzer/-innen, Optimierung fĂŒr Smartphones und Suchmaschinen - ist geplant. Seitens der Stadtverwaltung wird die Plattform bereits unterstĂŒtzt. So wirken die Bildungskoordinator/-innen fĂŒr Neuzugewanderte in der Redaktion mit und das Referat fĂŒr Migration und Integration vermittelt als Multiplikator die Beteiligungsmöglichkeit sowie den Nutzen von Afeefa an TrĂ€ger, Akteure und Ehrenamtskoordinator/-innen. Alle koordinierenden Stellen und Schnittstellen im Bereich Integration wurden sensibilisiert, dies ebenfalls zu vermitteln und Akteure mit Angeboten, die noch in der Plattform fehlen, anzusprechen oder eigenstĂ€ndig zu ergĂ€nzen. Die Förderung der Bildungskoordinator/-innen fĂŒr Neuzugewanderte (Projekt Log-In-LE) lĂ€uft jedoch in der bisherigen Form im Januar 2019 aus. Das Amt fĂŒr Sport hat einen Folgeantrag fĂŒr weitere zwei Jahre an das Bundesministerium fĂŒr Bildung und Forschung gestellt. Wird dieser bewilligt – und damit die Personalressource von 1,0 VzÄ –, soll die weitere Zusammenarbeit bezĂŒglich der Plattform afeefa durch diesen Mitarbeiter ermöglicht werden. Als Ansprechpartner fĂŒr interaction Leipzig e. V. wird weiterhin das Referat fĂŒr Migration und Integration fungieren, zum Beispiel durch die Teilnahme an Redaktionssitzungen, Vermittlung von Informationen und anderem mehr. Derzeit laufen Abstimmungen, wie die Zusammenarbeit 2019 konkret gestaltet werden kann und in welchem Umfang die Redaktionsarbeit unterstĂŒtzt werden kann. Durch den entsprechend langfristigen Entwicklungsprozess und die sehr gute Vernetzung von interaction Leipzig e. V. in der Leipziger Zivilgesellschaft wĂ€re es konsequent, diesen Wissensvorsprung fĂŒr die weitere Etablierung von Afeefa Leipzig zu nutzen. Die Übernahme von Afeefa in kommunale „TrĂ€gerschaft“ ist aufgrund der benötigten finanziellen und personellen Ressourcen nicht empfehlenswert. GeprĂŒft wird derzeit vielmehr der Abschluss einer Kooperations­vereinbarung zwischen der Stadt Leipzig und interaction Leipzig e.V. zur WeiterfĂŒhrung der Plattform durch den Verein. Ziel wĂ€re es, Afeefa Leipzig ĂŒber die Projektförderung hinaus nachhaltig abzusichern. Im Zuge dieser PrĂŒfung wird auch geklĂ€rt, ob eine finanzielle UnterstĂŒtzung durch die Stadt Leipzig gewĂ€hrt werden kann und / oder der Verein bei der Akquise von Drittmitteln unterstĂŒtzt wird. Aufgrund dieser Darstellung ist eine Beauftragung des OberbĂŒrgermeisters im Sinne des Beschlusspunktes 1, die weitere PrĂŒfung im Sinne des Beschlusspunktes 2 und eine Information des Stadtrates bis Ende 1. Quartal 2019 im Sinne des Beschlusspunktes 3 des Antrages aus Sicht der Verwaltung nicht erforderlich. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011295 text: a[name="allrisSV"] - Der HauptpĂ€chter der Sportanlage Mariannenpark, der SV Wacker Leipzig e.V., ist gegenĂŒber der Stadt Leipzig vertraglich verpflichtet, VertrĂ€ge mit den Versorgungsunter-nehmen eigenverantwortlich abzuschließen und die hieraus entstehenden laufenden Kosten zu ĂŒbernehmen. Die entstehenden Aufwendungen können teilweise durch eine ebenfalls im Sportpachtvertrag geregelte anteilige Kostenerstattung gedeckt werden. Der HauptpĂ€chter stellte im vorliegenden Fall die Zahlungen gegenĂŒber den Versorgungsunternehmen ein, nachdem ihm die anteilige Kostenerstattung im laufenden sowie in den vorangegangenen Jahren nicht im vollen Umfang ausgezahlt werden konnte. GrĂŒnde hierfĂŒr waren die durch den SV Wacker Leipzig e.V. erzielten Einnahmen sowie die in zu geringem Umfang nachgewiesenen, anrechenbaren Ausgaben des HauptpĂ€chters. Um dennoch eine Nutzung des GelĂ€ndes sowohl im eigenen als auch im Interesse des SV Wacker Leipzig e.V. weiterhin zu ermöglichen, erklĂ€rten sich daraufhin die Unternutzer der Sportanlage Mariannenpark gegenĂŒber den Versorgungsunternehmen mit einer Übernahme der zu leistenden Abschlagszahlungen einverstanden und traten in die VertrĂ€ge zwischen dem HauptpĂ€chter, SV Wacker Leipzig e.V., und den Versorgungsunternehmen ein bzw. schlossen mit den Versorgungsunternehmen separate „Notvereinbarungen“. Der auf der Sportplatzanlage ansĂ€ssige gastronomische Betrieb mit Vertragsbeziehungen zum HauptpĂ€chter SV Wacker Leipzig e.V. ist – nachvollziehbar – InteressentrĂ€ger dieser „Notvereinbarungen“ und offensichtlich interner Partner des sportlichen Unternutzers. Es ist nicht zu vermuten, dass der sportliche Unternutzer Betriebskosten eines nicht mit dem Vereinsbetrieb zusammenhĂ€ngenden Dritten ĂŒbernimmt. FĂŒr die Pflege und Unterhaltung der von der Stadt Leipzig gemieteten bzw. gepachteten Sportanlagen erhalten allein die HauptpĂ€chter der Sportanlage eine anteilige Kostenerstattung. Diese verpflichten sich mit Abschluss des Pachtvertrages zur Pflege und Erhaltung der Sportanlage gegenĂŒber der Stadt Leipzig. Die anteilige Kostenerstattung unterliegt grundsĂ€tzlich dem SubsidiaritĂ€tsprinzip. Ein Sportpachtvertrag wurde zwischen der Stadt Leipzig und dem Rugbyverein Leipzig Scorpions e.V. nicht geschlossen. Es bestehen zwischen der Stadt Leipzig und dem Rugbyverein Leipzig Scorpions e.V. auch keine anderweitigen vertraglichen Beziehungen. Vielmehr leitet der Rugbyverein Leipzig Scorpions e.V. sein Recht zur Nutzung der Sportanlage Mariannenpark als Unternutzer und damit Vertragspartner des HauptpĂ€chters SV Wacker Leipzig e.V. ab. Die Stadt Leipzig hat einer grundsĂ€tzlichen Übertragung der vertraglichen Verpflichtungen des HauptpĂ€chters auf die Unternutzer auch nicht zugestimmt. Es hat sich somit durch eine Unterverpachtung/-nutzung der Sportanlage Mariannenpark an/durch den Rugbyverein Leipzig Scorpions e.V. nichts an der zwischen der Stadt Leipzig und dem HauptpĂ€chter SV Wacker Leipzig e.V. bestehenden vertraglichen Regelung bzw. den daraus resultierenden gegenseitigen Verpflichtungen geĂ€ndert. Das bedeutet, dass allein der HauptpĂ€chter gegenĂŒber der Stadt Leipzig weiterhin sowohl zur Pflege und Unterhaltung der Sportanlage als auch zur Bedienung der laufenden Zahlungen aus den VertrĂ€gen mit den Versorgungsunternehmen verpflichtet ist, nicht aber die UnterpĂ€chter. UnabhĂ€ngig davon, ob die Stadtverwaltung dies rechtlich ĂŒberhaupt angenommen hĂ€tte, hat der SV Wacker Leipzig e.V. gegenĂŒber der Stadt Leipzig auch nie beantragt, die anteilige Kostenerstattung fĂŒr das laufende bzw. die vorangegangenen Jahre an UnterpĂ€chter bzw. den Rugbyverein Leipzig Scorpions e.V. zu ĂŒberweisen. Es besteht daher fĂŒr die Stadt Leipzig keine rechtliche Grundlage im Hinblick auf eine anteilige Kostenerstattung fĂŒr eventuell vom Verein Leipzig Scorpions e.V. gegenĂŒber Dritten, hier gegenĂŒber den Versorgungsunternehmen, letztlich zugunsten des SV Wacker Leipzig e.V., erbrachte Leistungen. Die Sportförderrichtlinie der Stadt Leipzig sieht ebenfalls keine finanzielle UnterstĂŒtzung der Vereine fĂŒr laufende Kosten zur Unterhaltung/ Anmietung/ Nutzung von kommunalen Sportanlagen vor. Das Förderinstrument „Anmietung von SportstĂ€tten Dritter“ ist hier weder in Art noch in beantragter Höhe einschlĂ€gig. Es besteht somit auch unter diesem Gesichtspunkt keinerlei rechtliche Grundlage fĂŒr eine finanzielle UnterstĂŒtzung des Rugbyvereins Leipzig Scorpions e.V.. Hinzu kommt, dass dem Rugbyverein Leipzig Scorpions e.V. im vorliegenden Fall auch nicht nur gegen den GaststĂ€ttenbetreiber, sondern ebenfalls gegenĂŒber dem SV Wacker Leipzig e.V. ein RĂŒckerstattungsanspruch im Hinblick auf verauslagte Zahlungen aus den VertrĂ€gen mit den Versorgungsunternehmen sowie AnsprĂŒche im Hinblick auf eventuell auf dem PachtgelĂ€nde geleistete Pflege- und Erhaltungsarbeiten zustehen dĂŒrften. Daher ist kein Erfordernis begrĂŒndbar, den Rugbyverein Leipzig Scorpions e.V. mit einer Förderung zu unterstĂŒtzen. Es ist nicht Zweck einer öffentlichen Sport- bzw. Vereinsförderung, die Geltendmachung und rechtliche Durchsetzung von AnsprĂŒchen gegenĂŒber Dritten den Vereinen zu ersparen. text: a[name="allrisBV"] - Die Übernahme der Kosten fĂŒr Trinkwasser, Abwasser, Gas und Strom fĂŒr die Nutzung der Sportplatzanlage Mariannenpark durch den Rugby-Verein Leipzig Scorpions e.V. wird von der Stadt Leipzig abgelehnt. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Antrag von Mitgliedern des Fachausschusses Sport Der Antrag bezieht sich auf die Sportanlage Mariannenpark und die finanzielle UnterstĂŒtzung des Rugby-Vereins Leipzig Scorpions e.V., der aktuell zur Aufrechterhaltung seiner Interessen freiwillig teilweise bestehende Vertragspflichten des HauptpĂ€chters ĂŒbernimmt. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011400 text: a[name="allrisSV"] - Auf Grund des inhaltlichen Zusammenhanges der Fragen 1 und 2 werden beide BeschlussvorschlĂ€ge im Zusammenhang in einem Punkt abgehandelt. Das Elsterbecken ist ein GewĂ€sser I. Ordnung und liegt somit in der Verantwortlichkeit des Freistaates Sachsen und nicht in der ZustĂ€ndigkeit der Stadt Leipzig. Somit liegen eventuelle VerĂ€nderungen des Elsterbeckens in der ZustĂ€ndigkeit des Freistaates. Die Stadt Leipzig wirkt bei diesen Prozessen mit. Ebenso werden die zustĂ€ndigen Wasserbehörden bei Umgestaltungsprojekten durch den VorhabentrĂ€ger (Freistaat Sachsen) einbezogen. Zur besseren Einordnung des aktuellen Sachverhaltes folgende Informationen: In den umfangreichen Untersuchungen zur Optimierung des GewĂ€sserknotens unter BerĂŒcksichtigung der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) in den Jahren 1997 bis ca. 2004 wurden verschiedene Varianten zur Umgestaltung des Elsterbeckens untersucht. Eine der Varianten war die Herrichtung des Elsterbeckens als stehendes GewĂ€sser mit Mindestwasserabfluss. Eine andere Variante war die Herstellung eines in einer Rinne fließenden GewĂ€ssers innerhalb des Elsterbeckens. Alle Varianten wurden umfangreich begutachtet, diskutiert und modelliert. Im Ergebnis der AbwĂ€gung aller Randbedingungen wurde festgestellt, dass die Sanierung des Elsterbeckens grundsĂ€tzlich notwendig ist, dieses jedoch in einer solchen Art und Weise erfolgen soll, dass die gegenwĂ€rtige AusprĂ€gung des Beckens erhalten bleibt. Diese Festlegung wurde unter AbwĂ€gung der ökologischen, hydrologischen, aber auch stadtgestalterischen Aspekte getroffen. Ebenso wurden der finanzielle Aufwand und die Realisierungszeit in die Entscheidungsfindung einbezogen. Dies spiegelt der Beschluss des Stadtrates von 2004 (Beschluss-Nr. RBIII-1563/04) wieder. Es ist notwendig, das Elsterbecken zur Ableitung extremer HochwĂ€sser zu erhalten. Das Elsterbecken ist Bestandteil des Integrierten GewĂ€sserkonzeptes (IGK) und soll zukĂŒnftig mit einer solchen Wassermenge beaufschlagt werden, dass Sedimentationen, die u. a. HochwassergefĂ€hrdungen bedingen, ausgeschlossen werden. Zur schrittweisen Umsetzung des IGK wurde weiterhin eine Kooperationsvereinbarung mit der Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen abgeschlossen, die u. a. die Sanierung des Elsterbeckens umfasst. Die in der Kooperationsvereinbarung enthaltenen Maßnahmen in ZustĂ€ndigkeit der Stadt Leipzig stehen mit der vollstĂ€ndigen Öffnung des ElstermĂŒhlgrabens bis 2023 vor dem Abschluss eines der beiden Maßnahmekomplexe fĂŒr die GewĂ€sser II. Ordnung. Die Offenlegung des PleißemĂŒhlgrabens wird in Abschnitten ebenfalls realisiert, umfasst jedoch einen Zeitraum bis mindestens 2030. text: a[name="allrisBV"] - Die Beschlusspunkte 1 und 2 werden abgelehnt, da bereits Verwaltungshandeln. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Die ZustĂ€ndigkeit fĂŒr das Elsterbecken obliegt dem Freistaat Sachsen. Die Anlage sowohl eines stehenden GewĂ€ssers als auch eines mĂ€andrierenden Flusslaufes sind bereits untersucht worden. Dabei sind ökologische und hydrologische Aspekte sowie die Finanzierung und Realisierungszeit berĂŒcksichtigt worden. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011670 text: a[name="allrisSV"] - Vorangestellt sei festzuhalten, dass sich der Zoo Leipzig intensiv mit seiner Geschichte beschĂ€ftigt hat und sich des Kapitels der Völkerschauen als Bestandteil seiner Historie bewusst ist. Frage 1: Wieviele Menschen insgesamt wurden zwischen 1876 und 1931 im Leipziger Zoo ausgestellt? Aus welchen LĂ€ndern stammten diese? Antwort: Entsprechend der aufgearbeiteten Daten sind mehr als 750 Menschen ausgestellt worden, eine konkrete Zahl lĂ€sst sich aufgrund lĂŒckenhafter ĂŒberlieferter Aufzeichnungen nicht nachvollziehen. Es wurden Menschen aus aller Welt zur Schau gestellt – ĂŒberwiegend Menschen aus afrikanischen LĂ€ndern, aber auch aus Nordamerika, Nordeuropa, Australien und Asien. Frage 2: Wieviele der "Ausstellungsobjekte" sind wĂ€hrend der Völkerschauen verstorben? Was geschah ĂŒblicherweise mit den Verstorbenen? Antwort: Diese Zahl konnte nicht herausgearbeitet werden. Es ist ein Fall benannt. Das BegrĂ€bnis des Äthiopiers auf dem SĂŒdfriedhof wurde zu damaligen Zeiten auch im Leipziger Tageblatt (10.05.1906) festgehalten. Frage 3: Auf welche Weise hat der Zoo Leipzig dieses Kapitel seiner Geschichte aufgearbeitet? Antwort: Im Rahmen des 125-jĂ€hrigen JubilĂ€ums des Zoos wurden die Geschichte und das Zooarchiv mit einem Leipziger Historiker ĂŒber mehrere Jahre wissenschaftlich bearbeitet. Im Jahr 2003 wurde als ein Teilergebnis die Chronik „Auf der Spur des Löwen“ veröffentlicht. Dort wird in einem Kapitel die Geschichte der Völkerschauen erlĂ€utert. Frage 4: Wird das Thema im Rahmen der pĂ€dagogischen Begleitung von Schulklassen, Studentengruppen oder anderen Interessierten angeboten bzw. werden dazu Lehr- und Hintergrundmaterialien bereitgehalten? Antwort: Über die Publikation hinaus gibt es gegenwĂ€rtig keine Materialien, da das Thema dort ausfĂŒhrlich beschrieben ist. Im Rahmen des Zooschul-Unterrichtes und von ZoofĂŒhrungen wird selbstverstĂ€ndlich darauf eingegangen. Frage 5: Auf welche Art und Weise wird im Zoo Leipzig an diese Historie erinnert? Antwort: Die Publikation gibt einen Einblick und legt die Tatsache der Völkerschauen als Teil der Geschichte des Zoos offen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011654 text: a[name="allrisSV"] - GrundsĂ€tzliche ErlĂ€uterung zum Ablauf des Konzeptverfahrens: Konzeptverfahren stellen ein gĂ€ngiges wohnungspolitisches Instrument dar, das aktuell in zahlreichen StĂ€dten angewandt wird. Ziel ist die Förderung von bezahlbarem Wohnen durch die Bereitstellung stĂ€dtischer GrundstĂŒcke im Erbbaurecht zum Festpreis. In Leipzig wurde die Anwendung von Konzeptverfahren mit der Fortschreibung der Instrumente und Maßnahmen des Wohnungspolitischen Konzepts vom Stadtrat beschlossen (Nr. VI-DS-05276). DurchgefĂŒhrt wird das o.g. Konzeptverfahren fĂŒr drei stĂ€dtische GrundstĂŒcke fĂŒr den mietpreis- und belegungsgebundenen Mietwohnungsbau vom Liegenschaftsamt der Stadt Leipzig, in Kooperation mit dem Stadtplanungsamt und dem Amt fĂŒr Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung. Die Grundlage fĂŒr das Verfahren bildet der Stadtratsbeschluss Nr. VI-DS-04657, mit dem auch die Kriterien zur Bewertung der eingereichten Konzepte festgelegt wurden. Das Unternehmen STATTBAU Stadtentwicklungsgesellschaft mbH, mit Sitz in Berlin, wurde von der Stadt Leipzig als externer Fachgutachter beauftragt. Es unterstĂŒtzt die stĂ€dtische Verwaltung bei der DurchfĂŒhrung des Verfahrens und bei der Entscheidungsfindung (z.B. Annahme von RĂŒckfragen und Angeboten, VorprĂŒfung oder Vorbereitung der Jury-Sitzung). Zudem erfolgt durch das Unternehmen im Anschluss eine Evaluation, um daraus VerfahrensvorschlĂ€ge fĂŒr kĂŒnftige Konzeptverfahren der Stadt Leipzig abzuleiten. Die Vorauswahl der Interessenten obliegt ausschließlich einer Jury, die sich aus Vertretern der drei beteiligten Ämter zusammensetzt. Das Ergebnis wird entsprechend des normalen Regelverfahrens dem GrundstĂŒcksverkehrsausschuss zur Beschlussfassung vorgelegt. Die daraus resultierenden ErbbaurechtsvertrĂ€ge werden seitens der Stadt Leipzig geschlossen. Der externe Fachgutachter hat kein Stimmrecht. Über den Ablauf des Konzeptverfahrens wurde von der Stadt Leipzig am 20.11.2018 im Neuen Rathaus im Rahmen eines RĂŒckfragenkolloquiums informiert. Zu Frage 1: Aus welchen GrĂŒnden wurde ausgerechnet die Berliner STATTBAU Stadtentwicklungsgesellschaft mbH in die Entscheidungsfindung zur Vergabe von Erbbaurechten fĂŒr Leipziger BaugrundstĂŒcke einbezogen? Die Leistung wurde öffentlich ausgeschrieben. Die interne „Regelung zur Vergabe von freiberuflichen Leistungen unterhalb des jeweils geltenden EU-Schwellenwertes, die keine Architekten- und Ingenieurleistungen sind“, sieht bei dem geschĂ€tzten Wertumfang eine Vergabe ohne ein förmliches Verfahren, unter BerĂŒcksichtigung der allgemeinen VergabegrundsĂ€tze Wettbewerb, Transparenz und Gleichbehandlung, vor. DafĂŒr mĂŒssen drei Angebote von fachkundigen und leistungsfĂ€higen Bietern eingeholt werden. Nach einer Marktrecherche wurde unter anderem das Unternehmen STATTBAU Stadtentwicklungsgesellschaft mbH aufgrund seiner Referenzen im Bereich Konzeptverfahren zur Angebotsabgabe aufgefordert. Im eingereichten Angebot konnte das Unternehmen die schlĂŒssigste und differenzierteste Darstellung der Umsetzung der Leistungsinhalte im Sinne des AufgabenverstĂ€ndnisses vorlegen. DarĂŒber hinaus bot es die Leistung zum gĂŒnstigsten Preis an. Dieser externe Fachgutachter dient lediglich zur UnterstĂŒtzung im Verfahren und wird nicht in die Entscheidung einbezogen. Zu Frage 2: Ist es ĂŒblich, dass sich BĂŒrger der Stadt Leipzig fĂŒr Serviceleistungen der stĂ€dtischen Verwaltung gegebenenfalls nach Berlin wenden mĂŒssen? Die Berliner Gesellschaft wurde ausgewĂ€hlt, da sie im unter 1. beschriebenen Auswahlverfahren am meisten ĂŒberzeugen konnte. Sie dient als zentraler Ansprechpartner fĂŒr alle Interessenten und bĂŒndelt deren Fragen. Die bereits gestellten Fragen wurden durch die zustĂ€ndigen Ämter der Stadt Leipzig beantwortet und auf der Leipziger Internetseite öffentlich zugĂ€nglich gemacht. Des Weiteren prĂŒft die Firma die eingereichten Konzepte formell und, in Abstimmung mit den beteiligten Ämtern, inhaltlich vor. Die Vorauswahl der Interessenten obliegt ausschließlich den drei beteiligten stĂ€dtischen Ämtern. Das Ergebnis wird entsprechend des normalen Regelverfahrens dem GrundstĂŒcksverkehrsausschuss zur Beschlussfassung vorgelegt. Die Vertragsverhandlungen wird das Liegenschaftsamt der Stadt Leipzig fĂŒhren. Zu Frage 3: Wie ist sichergestellt, dass bei der o.a. Berliner Firma die Auswahlverfahren nach der SĂ€chsischen Gemeindeordnung erfolgen? Da die Entscheidung ĂŒber den jeweiligen Erbbaurechtsnehmer von den kommunalen Gremien der Stadt Leipzig getroffen wird, ist die Einhaltung der SĂ€chsischen Gemeindeordnung gewĂ€hrleistet. Zu Frage 4: Ist die benannte Verfahrensweise der Stadt Leipzig mit der Rechtsaufsicht der sĂ€chsischen Landesdirektion abgestimmt? Da die Auswahl der Erbbaurechtsnehmer in kommunalen Gremien der Stadt Leipzig getroffen wird, ist eine Abstimmung mit der Rechtsaufsicht der sĂ€chsischen Landesdirektion nicht notwendig. Zu Frage 5: Steht der finanzielle Aufwand fĂŒr die Stadt Leipzig hinsichtlich der Beratungsleistungen durch die Berliner STATTBAU Stadtentwicklungsgesellschaft mbH in einem angemessenen VerhĂ€ltnis zu den jeweiligen Bau- und Entwicklungsleistungen? Die Kosten fĂŒr den externen Fachgutachter sind im Budget des Wohnungspolitischen Konzeptes der Stadt Leipzig enthalten. Der Stadtrat erhĂ€lt Mitte 2019 im Rahmen einer Informationsvorlage des Dezernates Stadtentwicklung und Bau detailliert Auskunft ĂŒber die Gesamtausgaben des Konzepts. Die Leistungen, welche die Berliner Gesellschaft erbringt, hĂ€tten einen hohen zusĂ€tzlichen Aufwand fĂŒr die stĂ€dtischen Mitarbeiter oder sogar zusĂ€tzliches Personal bedeutet. Die Kosten stehen gegenĂŒber dem wirtschaftlichen Volumen der ErbbaurechtsvertrĂ€ge, welche mit einer Laufzeit von 65 Jahren abgeschlossen werden, sowie den vorzunehmenden Investitionen in einem angemessenen VerhĂ€ltnis. Zu Frage 6:Werden fĂŒr derartige o.a. Aufgabenstellungen seitens der Stadtverwaltung weitere Nicht-Leipziger Firmen beauftragt und warum ist dies so? Der Vertrag mit der Berliner STATTBAU Stadtentwicklungsgesellschaft mbH wurde ausschließlich fĂŒr die Begleitung des Konzeptverfahrens dieser drei GrundstĂŒcke geschlossen. Über das Vorgehen bei zukĂŒnftigen Ausschreibungen wurde noch nicht entschieden. Im Allgemeinen stellt der Sitz eines Unternehmens kein Vergabekriterium dar. Die Auswahl erfolgt anhand der fachlichen Eignung sowie des Preises. Aus diesem Grund werden von der Stadt Leipzig auch Unternehmen beauftragt, deren Firmensitz sich nicht in Leipzig befindet. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011649 text: a[name="allrisSV"] - Antwort: 1. Ist Ihnen und dem Stadtrat das Problem durch das Amt fĂŒr GebĂ€udemanagement oder das Amt fĂŒr Jugend, Familie und Bildung bekannt gemacht wurden? Die Information zur Einrichtung einer Grundschulklasse in dem GebĂ€ude der Oberschule wurde innerhalb des Amtes fĂŒr Jugend, Familie und Bildung nicht rechtzeitig weitergereicht. Ein Hinweis der Schule ging nicht ein. Mit dem Haushaltsantrag des Ortschaftsrates Böhlitz-Ehrenberg erhielt die zustĂ€ndige Stelle Kenntnis von dem Sachverhalt und hat eine Lösung in die Wege geleitet. 2. Warum ist es nicht möglich die Möbel durch neue, höhenverstellbare und zeitgemĂ€ĂŸe Möbel zu ersetzen? Die Bereitstellung der höhenverstellbaren Klassenraumausstattung ist vorgesehen. 3. Wann werden die Möbel unter Beachtung der entwicklungsphysiologischen Besonderheiten von Grundschulkindern in der Schule ersetzt. Auf Grund von Lieferzeiten ist mit einer Umsetzung ab Mitte April zu rechnen. In den im Mensaneubau geplanten zwei Interimsklassenzimmern ist die Ausstattung mit jahrgangsĂŒbergreifenden StĂŒhlen abgesichert. Diese können an die KörpergrĂ¶ĂŸe der Kinder angepasst werden. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011659 text: a[name="allrisSV"] - Antwort: 1. Wieviel Schulbegleiter gibt es an den Leipziger Schulen? (Ich bitte um Information aufgeschlĂŒsselt nach Schulart, Anzahl je Schule und Anzahl der Std./je Schulbegleiter) An Leipziger Schulen wurden mit Stichtag 31.12.2018 fĂŒr seelisch behinderte bzw. von seelischer Behinderung bedrohte Kinder und Jugendliche 194 Schulbegleiter auf Grundlage von § 35a SGB VIII eingesetzt. In 2018 wurden 106 Schulassistenzen fĂŒr körperlich oder geistig behinderte bzw. von einer körperlichen oder geistigen Behinderung bedrohte Kinder und Jugendliche auf Grundlage von § 53 SGB XII eingesetzt. Detailliertere Angaben zum Einsatz von Schulbegleitung werden derzeit zusammengestellt und nachgereicht. 2. Welche Kosten entstehen durch die Schulbegleiter insgesamt und wie verteilen sich die Kosten (z.B. Landesmittel, Mittel von der Stadt und andere KostentrĂ€ger [z.B. Krankenkassen oder Ă€hnliches])? FĂŒr den Einsatz von Schulbegleitern fielen fĂŒr die Stadt Leipzig 2018 Ausgaben in Höhe von 9.209.349 € an. 3. Wieviel AntrĂ€ge gibt es derzeit beim zustĂ€ndigen Amt fĂŒr Jugend, Familie und Bildung? (aufgeschlĂŒsselt nach Schularten) 112 AntrĂ€ge auf Schulbegleitung liegen derzeit im Amt fĂŒr Jugend, Familie und Bildung vor (78 Grundschule, 19 Oberschule, 2 Gymnasien, 11 Lernförderschule, Schule fĂŒr Erziehungshilfe und Albert-Schweizer-Schule, 1 Berufliches Schulzentrum und 1 Freie Schule). Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011652 text: a[name="allrisSV"] - Wir dĂŒrfen die Fragen wie folgt beantworten: 1. Ist es richtig das der LautstĂ€rkepegel immer wieder 120 dB ĂŒberstieg? Über die Höhe des LautstĂ€rkepegels in dB kann keine Auskunft gegeben werden, da keine Messungen dieses durch die Stadtverwaltung stattfindet. 2. Wer muss die StadtrĂ€te und Stadtverwaltungsangestellten schĂŒtzen? Das Hausrecht wird durch den OberbĂŒrgermeister und in dessen Auftrag durch das Amt fĂŒr GebĂ€udemanagement ausgeĂŒbt. Das Hausrecht liegt somit bei der Verwaltung. UnterstĂŒtzung findet diese bei der vertraglich gebundenen Sicherheitsfirma (Securitas GmbH) fĂŒr das Neue Rathaus. Im Einzelfall wird entschieden, ob und inwiefern gegen LĂ€rm oder bestimmte Demonstrationsformen vorgegangen wird und besondere Schutzmaßnahmen fĂŒr Angestellte und StadtrĂ€te erforderlich sind. Zu grĂ¶ĂŸeren Veranstaltungen, wie bspw. der Ratsversammlungen, wird zusĂ€tzliches Sicherheitspersonal zur GewĂ€hrleistung der Sicherheit und Ordnung eingesetzt. Im konkreten Fall (Ratsversammlung am 12.12.2018) lag zwar eine erheblich lĂ€rmintensive Störung durch Kinder und Jugendliche vor, jedoch keine GefĂ€hrdungslage im Sinne der Sicherheit. Aus diesem Grunde wurde in Abstimmung mit BĂŒro fĂŒr Ratsangelegenheiten (BfR) entschieden, das Hausrecht nicht mit polizeilicher UnterstĂŒtzung durchzusetzen. Dies war eine einzelfallbezogene Entscheidung, auch wenn sie grenzwertig war 3. Wieviel mĂŒssen die eben benannten Person aushalten, heißt, ab welchem LĂ€rmpegel werden sie zukĂŒnftig das Rathaus rĂ€umen lassen? Es ist eine Entscheidung im Einzelfall, ob und inwiefern bestimmte Demonstrationsformen untersagt werden. Insofern gibt es eine Abstufung dahingehend, dass zunĂ€chst mit den vor dem Ratssaal stehenden Personen gesprochen wird, um zum Beispiel, Trillerpfeifen zu untersagen. Wie bereits zuvor geschildert, wird eine Entscheidung zur Durchsetzung des Hausrechts immer eine Einzelfallentscheidung sein. Die Themen Demokratie, Sicherheit und Gesundheit sowie die vorliegenden Rahmenbedingungen werden dabei eine entscheidende Rolle spielen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011666 text: a[name="allrisSV"] - Frage: 1: Wieviel Millionen Euro hat die Stadt Leipzig in den Jahren 2016, 2017 und im Jahr 2018 zur Finanzierung von Oper, Gewandhaus, Schauspielhaus und Theater der Jungen Welt aufgewandt (bitte einzeln nach Jahren und Einrichtung auflisten)? Antwort: Die Eigenbetriebe Oper, Gewandhaus, Schauspielhaus und Theater der Jungen Welt haben in den Jahres 2016 bis 2018 folgende ZuschĂŒsse zur Finanzierung des Spielbetriebes erhalten: Eigenbetriebe 2016 2017 2018 Schauspiel 15.513.000,00 € 16.003.000,00 € 16.263.000,00 € Theater d. Jungen Welt 3.755.000,00 € 3.969.000,00 € 3.995.000,00 € Oper 46.890.000,00 € 48.270.000,00 € 49.577.000,00 € Gewandhaus 19.040.000,00 € 19.461.689,34 € 19.860.000,00 € Frage 2: Wieviel Millionen Euro hat die Stadt Leipzig in den Jahren 2016, 2017 und 2018 zur Co-Finanzierung ihrer Hochkultureinrichtungten aus den Kulturraummitteln des Landes Sachsen erhalten (bitte einzeln nach Jahren auflisten)? Antwort: Die Stadt Leipzig hat folgende Landeszuweisungen nach SĂ€chsischem Kulturraumgesetz (SĂ€chsKRG) erhalten: fĂŒr 2016 30.474.145 € fĂŒr 201731.307.790 € fĂŒr 201831.247.838 € Frage 3: Wie und nach welchem SchlĂŒssel wurden diese Kulturraummittel auf die Hochkultureinrichtungen der Stadt verteilt (also Oper, Gewandhaus, Schauspielhaus, Theater der Jungen Welt – bitte einzeln nach Jahren und Einrichtungen auflisten)? Antwort: Die Kulturraumgelder werden vom Freistaat zweckgebunden fĂŒr Kulturausgaben der Stadt Leipzig zur VerfĂŒgung gestellt. Eine Aufteilung auf einzelne Einrichtungen oder Sparten erfolgt nicht. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011690 text: a[name="allrisSV"] - Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Rekultivierung bzw. die Wiedernutzbarmachung herzustellen. So ist die Frage zu lösen, ob man dort ein Naherholungsgebiet haben will, oder ob dort wieder eine landwirtschaftliche NutzflĂ€che hergestellt werden soll. Ebenso ist eine Bewaldung oder ein der Natur zu ĂŒberlassendes Naturschutzgebiet denkbar. Auch ein See wĂ€re möglich. Die Fragen werden umso umfangreicher, je tiefer man sich damit befasst. Ideen eines Landschaftsgestalters können da sicher hilfreich sein. text: a[name="allrisBV"] - Die Stadt Leipzig erweitert den Punkt Wiedernutzbarmachung/ Rekultivierung (S. 13) um den Punkt BĂŒrgerbeteiligung, der folgende Punkte umfasst: 1.Die BĂŒrgerbeteiligung sollte das Amt fĂŒr Umwelt und Ordnung der Stadt Leipzig organisieren sowie den Ortschaftsrat RĂŒckmarsdorf, die UmweltverbĂ€nde und die betroffenen Anwohner einbinden. 2.Das Wirtschaftsunternehmen wird rechtzeitig eingebunden, um ĂŒber den Sachstand und die Ergebnisse informiert zu sein, die es umzusetzen soll. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: >Worum geht es in der Vorlage: - max. 400 Zeichen ohne Leerzeichen (beim AusfĂŒllen bitte ĂŒberschreiben) Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011645 text: a[name="allrisSV"] - siehe beiliegende BegrĂŒndung. text: a[name="allrisBV"] - Die Beschlusspunkte 2 und 3 der Vorlage VI-DS-06176 werden wie folgt geĂ€ndert: 2.Der aktualisierte Erbbauzins betrĂ€gt 2.480,00 Euro jĂ€hrlich (4 % vom Verkehrswert). Bis zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme des Objektes betrĂ€gt der Erbbauzins lediglich 2 % des Verkehrswertes, d. h. fĂŒr die Errichtungsphase von 2 Jahren betrĂ€gt der Erbbauzins 1.240,00 Euro jĂ€hrlich. 3.Die Höhe der neuen zulĂ€ssigen Belastung des Erbbaurechts betrĂ€gt bis 6.580.000,00 Euro, die der Sicherung der Investitionen dienen. Die Höhe der Investition steht noch nicht genau fest. Der höchstzulĂ€ssige Belastungsbetrag kann an die tatsĂ€chlichen Investitionskosten angepasst werden. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Mit dieser Beschlussvorlage erfolgt die Änderung der Beschlusspunkte 2 und 3 der bereits bestĂ€tigten Vorlage VI-DS-06176 hinsichtlich der Höhe des Erbbauzinses aufgrund aktualisiertem Gutachtens des Amts fĂŒr Geoinformation und Bodenordnung vom 15.01.2019, sowie einer Anpassung der zulĂ€ssigen Beleihungsgrenze infolge gestiegener Gesamtbaukosten. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011691 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- BegrĂŒndung: Menschen erhalten durch zusĂ€tzliche und im öffentlichen Interesse liegende TĂ€tigkeiten im Rahmen einer Arbeitsgelegenheit mit MehraufwandsentschĂ€digung (AGH-MAE nach § 16d SGB II, sog. 1-Euro-Jobs) die Möglichkeit durch sinnvolle TĂ€tigkeiten u. a. fĂŒr die Stadt Leipzig und einer arbeitsmarktintegrativen Betreuung wieder an den ersten Arbeitsmarkt herangefĂŒhrt zu werden. In Leipzig gibt es ĂŒber 31.000 Langleistungsbeziehende im Rechtskreis des SGB II, wovon ca. 1.500 Menschen u.a. eine AGH-MAE absolvieren und die Möglichkeit erhalten ihre Arbeitsmarktkompetenzen zu schulen (in Schulen, in der Fahrradregistrierung, bei Begeh- und BĂŒrgerdiensten etc.), um so langfristig nach einem Abbau der Hemmnisse die FachkrĂ€ftesicherung fĂŒr die Stadt Leipzig zu unterstĂŒtzen. Im Jobcenter gelten etwa 80 % der Menschen durch vermittlungsrelevante EinschrĂ€nkungen als arbeitsmarktfern (gesundheitliche, familiĂ€re und berufliche Situation). ErwerbsfĂ€higen Leistungsberechtigten haben Anspruch auf eine angemessene Mehraufwandsentschädigung (MAE) für die Dauer der Zuweisung. Die MAE ist vom Jobcenter zu bewilligen. Die MAE ist kein Arbeitsentgelt und wird nicht auf die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts angerechnet (§ 11 Abs. 1 SGB II). Die MAE ist auch kein Bestandteil der bewilligten Maßnahmekosten an den Maßnahmeträger. Die Höhe der MAE ist gesetzlich nicht beziffert und wird in den Kommunen vor Ort eigenstĂ€ndig entschieden. Bemessungsgrundlage für die Höhe sind die tatsĂ€chlichen Aufwendungen, die fĂŒr die Teilnahme an der Maßnahme zusĂ€tzlich anfallen. Als arbeitsbedingter Mehrbedarf kommen in erster Linie Fahrkosten in Betracht, sowie z. B. auch ein Mehrbedarf für Arbeitskleidung (soweit nicht vom Maßnahmeträger gestellt), Körperreinigung, Wäschewaschen sowie ernĂ€hrungsbedingte Mehraufwendungen. Es kommt hingegen nicht darauf an, ob im VerhĂ€ltnis zu den geleisteten Arbeitsstunden ein angemessener Stundenlohn gewĂ€hrt wird, da es keine Erwerbsarbeit ist. Die MAE wird nur fĂŒr tatsĂ€chlich geleistete Teilnahmezeiten wĂ€hrend des Zuweisungszeitraums gezahlt (d. h. nicht für Krankheitszeiten, Urlaubstage oder andere Fehlzeiten). Zugleich soll die MAE einen finanziellen Anreiz fĂŒr die Betroffenen darstellen, da es nicht auf die ĂŒbrigen Grundsicherungsleistungen angerechnet wird. Der Teuerungsrate bei KonsumgĂŒtern und dem öffentlichen Nahverkehr muss jedoch und insbesondere auch hier Rechnung getragen werden. Ausgehend von 25 Wochenstunden je durchschnittlicher Arbeitsgelegenheit wĂŒrde ein durchschnittlicher Teilnehmer 150 € mehr je Monat erhalten. Die Aufwendungen sind haushaltsneutral fĂŒr die Stadt Leipzig, da diese Zusatzaufwendungen aus dem Eingliederungshaushalt des Jobcenters bewirtschaftet werden (Bundesmittel). Durch den stĂ€dtischen Vorsitz in der TrĂ€gerversammlung kann dieses Ansinnen fĂŒr die Leipziger Erwerbslosen durchgesetzt werden. text: a[name="allrisBV"] - Der OberbĂŒrgermeister setzt sich in der TrĂ€gerversammlung des Jobcenters fĂŒr die Anhebung der MehraufwandsentschĂ€digung fĂŒr Arbeitslose von 1,50 Euro auf 2,00 Euro je Stunde zum 01.01.2019 (https://ratsinfo.leipzig.de/ri/si010_j.asp?YY=2019&MM=01&DD=01) ein und berichtet der Ratsversammlung zum Umsetzungsstand. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011680 text: a[name="allrisSV"] - Der Petitionsausschuss hat sich in der Sitzung am 18.01.2019 dafĂŒr ausgesprochen, die Petition als Material an die Vorlage anzuhĂ€ngen. text: a[name="allrisBV"] - Die Petition VI-P-06834 wird als Material zur Vorlage VI-A-05378-DS-03 berĂŒcksichtigt. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011545 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- text: a[name="allrisBV"] - Die Information wird zur Kenntnis genommen. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss x Verwaltungshandeln Sonstiges: Die Vorlage gibt den aktuellen Sachstand und die weiteren Planung zur Unterbringung von GeflĂŒchteten in der Stadt Leipzig wieder. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011643 text: a[name="allrisSV"] - 1. In welchen Stadtteilen oder Zonen der Stadt ist der "Hilfepunkt" noch unterreprĂ€sentiert? Werden in diesen Stadtgebieten potentielle Teilnehmer aktiv ausgewĂ€hlt und angesprochen? Der Leipziger Hilfepunkt ist insbesondere in den Stadtbezirken Nordwest, SĂŒd, West und Nord unterreprĂ€sentiert. Bezogen auf die Ortsteile sind beispielsweise die Ortsteilen Plaußig-Portitz, Heiterblick, Meusdorf, GrĂŒnau-Ost, Gohlis-Mitte unterreprĂ€sentiert. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit fĂŒr den Leipziger Hilfepunkt wird immer wieder auf die Verteilung der Hilfepunkte im Stadtgebiet hingewiesen, um damit auch in den unterreprĂ€sentierten Ortsteilen bzw. Stadtbezirken fĂŒr eine Teilnahme zu aktivieren. So wird beispielsweise jeder neue Hilfepunkt als News auf www.leipzig.de/kpr - unter Hinweis auf den Stadtbezirk und den Ortsteil - eingestellt. Ebenso beinhaltet der Themenstadtplan der Stadt Leipzig Angaben ĂŒber die Standorte des Leipziger Hilfepunkts. Im Rahmen der personellen Möglichkeiten werden potentielle Teilnehmer auch aktiv angesprochen bzw. es wird in ausgewĂ€hlten Bereichen fĂŒr eine Mitwirkung geworben. 1. Die Liste der derzeitigen Teilnehmer ist auch auf der Website der Stadt Leipzig zu finden. Wann werden in dieser Übersicht die aktuellen Öffnungszeiten der jeweiligen Hilfepunkte ergĂ€nzt? Über die Standorte des Leipziger Hilfepunkts informieren wir auf www.leipzig.de/hilfepunkte sowohl in Listenform als auch ĂŒber den Themenstadtplan der Stadt Leipzig. Die ErgĂ€nzung der Hilfepunkt-Teilnehmer im Hinblick auf die Öffnungszeiten ist derzeit nicht geplant. Aus den bisherigen Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Leipziger Hilfepunkt hat sich gezeigt, dass die Etablierung eines Meldesystems, beispielsweise fĂŒr Abmeldungen aus dem Netzwerk (vgl. Ziff. 4), sehr fehleranfĂ€llig ist. Im Ergebnis leidet dadurch die DatenqualitĂ€t. Vor diesem Hintergrund sind die EintrĂ€ge im Themenstadtplan mit verfĂŒgbaren Internetseiten der Helfenden verlinkt, auf denen sich in der Regel dann auch aktuelle Informationen zu den Öffnungszeiten entnehmen lassen. 1. Wieviele der ca. 170 Teilnehmer haben lĂ€nger als zu den ĂŒblichen Öffnungszeiten (zwischen 08:00 und 20:00 Uhr) geöffnet? Eine Übersicht ĂŒber die Öffnungszeiten der Hilfepunkt-Teilnehmer liegt nicht vor und mĂŒsste hĂ€ndisch erhoben werden. Im Hinblick auf VerĂ€nderungen bei den Öffnungszeiten mĂŒsste ein Meldesystem etabliert werden. Einerseits zeigen die Erfahrungen mit Abmeldungen aus dem Netzwerk, dass derartige Systeme fehleranfĂ€llig sind (vgl. Ziff. 4) und andererseits war es bislang das Bestreben, die Teilnahme am freiwilligen Hilfepunkt-System zur StĂ€rkung des Sozialkapitals möglich ressourcenschonend fĂŒr die Beteiligten umzusetzen. 1. Ist es bereits vorgekommen, dass ein "Hilfepunkt" seine Teilnahme-Zusage zurĂŒckgezogen bzw. nicht fortgefĂŒhrt hat? Wenn ja, werden die Ursachen dafĂŒr erfragt bzw. evaluiert? Die Abmeldung aus dem Hilfepunkt-Netzwerk erfolgt meistens im Zusammenhang mit der Aufgabe des GeschĂ€ftsbetriebs, Praxisbetriebs etc. Dabei unterbleibt hĂ€ufig die Benachrichtigung des Kommunalen PrĂ€ventionsrates, so dass dahingehende VerĂ€nderungen oftmals erst ĂŒber eigene Feststellungen oder gesonderte Hinweise bekannt werden. GrundsĂ€tzlich werden die Interessenten im Zuge der Anmeldung zum Leipziger Hilfepunkt gebeten, die Beendigung des Engagements mitzuteilen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011534 text: a[name="allrisSV"] - Sehr geehrter Herr Streubel, vielen Dank fĂŒr Ihre Einwohneranfrage zu den Raumtemperaturen einzelner Zimmer in der Astrid-Lindgren-Schule. Ich darf diese folgendermaßen beantworten: Frage 1: Was haben Sie geplant, um die Zimmertemperatur in allen Klassenzimmern der Astrid-Lindgren-Schule langfristig fĂŒr die nĂ€chsten 3-5 Jahre bis zur geplanten Sanierung zuverlĂ€ssig in einem korrekten Bereich zu halten? Bis zur Sanierung des Objektes wird durch kontinuierliche Wartung und Reparatur der Weiterbetrieb der Anlage gewĂ€hrleistet. Die konkret angesprochene eingeschrĂ€nkte HeizwĂ€rmeversorgung in einigen RĂ€umen wurde durch EntlĂŒftungsmaßnahmen im System behoben. Der technische Betrieb des Amtes fĂŒr GebĂ€udemanagement hat seitdem auch ein erhöhtes Augenmerk auf dem Objekt und kontrolliert in Kooperation mit dem Hausmeister die WĂ€rmeversorgung regelmĂ€ĂŸig. Auftretende Probleme werden schnellstmöglich nach Bekanntwerden durch Bereitschaftsdienste und Fachfirmen behoben. Nach Beendigung der Heizperiode erfolgt eine Wartung der Anlage. Bis dahin wird durch den Hausmeister, den technischen Betriebsdienst und die Werterhaltung die Anlage ĂŒberwacht. Frage 2: Welche Reparaturmaßnahmen sind nötig um die Heizung dauerhaft funktions- tĂŒchtig zu erhalten? Um einen dauerhaften Betrieb ohne zusĂ€tzliche Überwachung zu gewĂ€hrleisten, muss die Heizungsanlage vollumfĂ€nglich saniert werden. Frage 3: Wann werden Reparaturen ausgefĂŒhrt? Notwendige Reparaturen zur Aufrechterhaltung der HeizwĂ€rmeversorgung der Schule werden zeitnah nach Bekanntwerden veranlasst. Wann die vollstĂ€ndige Rekonstruktion eingeordnet werden kann, wird aktuell diskutiert, eine Entscheidung dazu ist noch nicht getroffen. Gegebenenfalls werden nach Ende der jetzigen Heizperiode erst noch einmal Instandsetzungsmaßnahmen am EntlĂŒftungssystem der Heizungsanlage eingeordnet. Sehr geehrter Herr Streubel, eine Anfrage von Ihnen zu Ende November, konnte zumindest in schriftlicher oder elektronischer Form im Amt fĂŒr GebĂ€udemanagement nicht nachvollzogen werden. Daher kann ich Ihnen leider zu diesem Vorgang keine Auskunft geben. Ich hoffe aber, dass mit dem funktionierenden Heizbetrieb und dieser Antwort Ihrem Anliegen entsprochen wurde. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011580 text: a[name="allrisSV"] - BegrĂŒndung Die gE Jobcenter hat gemĂ€ĂŸ § 44c SGB II eine TrĂ€gerversammlung. In der TrĂ€gerversammlung sind die TrĂ€ger des Jobcenters, Agentur fĂŒr Arbeit Leipzig und Stadt Leipzig, je zur HĂ€lfte und im Falle des Jobcenters Leipzig mit insgesamt 8 Mitgliedern vertreten. Die TrĂ€gerversammlung entscheidet insbesondere ĂŒber organisatorische, personalwirtschaftliche, personalrechtliche und personalvertretungsrechtliche Angelegenheiten des Jobcenters. Die TrĂ€gerversammlung berĂ€t u.a. die GeschĂ€ftsfĂŒhrung beim Einsatz von Eingliederungsleistungen, bei den BetreuungsschlĂŒsseln und stimmt des örtlichen Arbeitsmarkt-und Integrationsprogramm ab. Die TrĂ€gerversammlung bestellt den GeschĂ€ftsfĂŒhrer/-in und beruft die Mitglieder des Beirates. Die kommunalen Mitglieder und Stellvertreter/innen werden mit der Möglichkeit des Widerrufs durch die Ratsversammlung in die TrĂ€gerversammlung zur Wahrnahme der Aufgaben entsendet. Kommunale stimmberechtigte Mitglieder und Stellvertreter ab 14. MĂ€rz 2019. Mitglieder Stellvertreter/in Herr Uwe Albrecht* BĂŒrgermeister und Beigeordneter fĂŒr Wirtschaft und Arbeit Herr Ulrich Hörning* BĂŒrgermeister und Beigeordneter fĂŒr Allgemeine Verwaltung Herr Ulrich Hörning* BĂŒrgermeister und Beigeordneter fĂŒr Allgemeine Verwaltung Herr Dr. Christian Aegerter* Amtsleiter Hauptamt Frau Martina Kador-Probst* Amtsleiterin Sozialamt Herr Tom HĂŒbner* Abteilungsleiter Soziale Wohnhilfen Frau Dr. Heike von der Bruck* Leiterin des Referates BeschĂ€ftigungspolitik Herr Thomas Baumann Referent, Referat fĂŒr BeschĂ€ftigungspolitik *unverĂ€nderte Mitglieder und Stellvertreter text: a[name="allrisBV"] - 1. Die Ratsversammlung beruft Herrn Mirko MĂŒhlpfort als stellvertretendes Mitglied aus der TrĂ€gerversammlung Jobcenter Leipzig" ab. 2. Die Ratsversammlung beruft Herrn Thomas Baumann, Referent im Referat fĂŒr BeschĂ€ftigungspolitik, als stellvertretendes Mitglied fĂŒr Frau Dr. von der Bruck in die TrĂ€gerversammlung des Jobcenters Leipzig. 3. Damit wird die Drucksache VI-DS-05550 vom 20.06.2018 geĂ€ndert. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011374 text: a[name="allrisSV"] - Siehe: ErlĂ€uterungen zur Neufestsetzung der Eintrittspreise die Oper Leipzig ab der Spielzeit 2019/2020 (ab 01.08.2019) text: a[name="allrisBV"] - 1. Die Ratsversammlung beschließt die Neufestsetzung der Eintrittspreise und ErmĂ€ĂŸigungen fĂŒr den stĂ€dtischen Eigenbetrieb Oper Leipzig fĂŒr Vorstellungen und sonstige Veranstaltungen ab dem 01.08.2019 gemĂ€ĂŸ Anlage 1. 2. Der Beschluss der Ratsversammlung VI-DS-01949 vom 20.01.2016 wird mit Wirkung 01.08.2019 aufgehoben. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Neufestsetzung der Eintrittspreise der Oper ab 01.08.2019 Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011179 text: a[name="allrisSV"] - 1. Grundlagen Das Verkehrs- und Tiefbauamt plant die Instandsetzung der Saalfelder BrĂŒcke. Das Bauwerk befindet sich in der Saalfelder Straße und ĂŒberquert den Karl-Heine-Kanal. Sie wurde 1994 als GewölbebrĂŒcke erbaut. Die technische Grundlage fĂŒr das Bauvorhaben bildet die Entwurfsplanung Kappen- und Belagserneuerung Saalfelder BrĂŒcke. 2. Veranlassung und Zielstellung Derzeitige Situation Bei den in den letzten Jahren durchgefĂŒhrten BauwerksprĂŒfungen wurden wiederholt SchĂ€den festgestellt, die fĂŒr die Sicherung der Standsicherheit des Bauteils und der Dauerhaftigkeit des Bauwerks eine Instandsetzung nötig werden lassen. Die OberflĂ€chen der Betonkappen weisen eine starke Rissbildung (ausgeprĂ€gte Querrisse), Abplatzungen, teilweise mit freiliegender Bewehrung, und Hohlstellen auf. An vielen Stellen mit zu geringer Betondeckung folgen die Risse dem Bewehrungsverlauf. Chloriduntersuchungen im Rahmen der Erarbeitung eines Schadensgutachtens im Jahre 2014 ergaben bis zu einer Tiefe von ca. 4 cm einen kritischen Chloridgehalt (damit auch in Höhe der Bewehrung). Im Rahmen des Gutachtens wurden Abrostungen der oberen Bewehrung von bis zu 3 mm festgestellt. Der Fahrbahnbelag weist mehrfach Risse mit BelagsausbrĂŒchen, Asphaltabsackungen mit Wasseransammlung und fehlende RandfugenfĂŒllungen auf. In der vermuteten Fertigungs-fuge zeigt sich ein durchgehender LĂ€ngsriss im Gussasphalt. Blasenartige Aufwölbungen im Fahrbahnbelag deuten auf DichtungsschĂ€den hin. Die GelĂ€nder weisen stellenweise SchĂ€den an der Beschichtung des Handlaufes, der Pfosten und der Holme auf, erste Korrosion ist feststellbar. Das Fundament des AnschlussgelĂ€nders im SĂŒdosten des Bauwerks ist stellenweise stark unterspĂŒlt. Zielstellung Mit der Instandsetzung der Kappen, des Korrosionsschutzes der GelĂ€nder, der BrĂŒckenabdichtung und der BelĂ€ge werden Unterhaltungsmaßnahmen durchgefĂŒhrt, die fĂŒr die Verkehrssicherheit, die Standsicherheit und die Dauerhaftigkeit des Bauwerks unabdingbar sind. 3. Beschreibung der Maßnahme Das BrĂŒckengelĂ€nder wird demontiert und aufgearbeitet. Die Kappen werden abgebrochen und der Belag einschließlich Abdichtung aufgenommen und verwertet. Im Anschluss wird eine BrĂŒckenabdichtung nach RIZ Dicht 3 aufgebracht, die Kappen werden erneuert, der Asphalt zwischen den Kappen wird eingebaut und das aufgearbeitete GelĂ€nder wird aufgedĂŒbelt. Die Sanierungsleistungen finden im bestehenden Straßenraum ohne geometrische VerĂ€nderungen statt. 4. Bauzeit und UmleitungsfĂŒhrung Die Bauzeit betrĂ€gt 6 Monate. Das Bauvorhaben soll unter Vollsperrung realisiert werden. Die UmleitungsfĂŒhrung fĂŒr die FußgĂ€nger und die Radfahrer wird ĂŒber das unweit liegende Bauwerk III/02 BrĂŒcke Radweg ĂŒ. d. Karl-Heine-Kanal und fĂŒr den Bus- und den Fahrverkehr ĂŒber die LĂŒtzner-, SaarlĂ€nder- und Spinnereistraße ausgeschildert. Die Vollsperrung fĂŒr den Busverkehr kann auf 4 Monate beschrĂ€nkt werden. 5. Öffentlichkeitsarbeit Die Information der Öffentlichkeit erfolgt ĂŒber Anlieger- und Pressemitteilungen sowie im Rahmen der VerkehrsfĂŒhrung mittels Hinweiszeichen bzw. auf Plantafeln. 6. Finanzierung FĂŒr die Maßnahme werden Fördermittel ĂŒber das Landesamt fĂŒr Straßenbau und Verkehr beantragt. Grundlage ist die KostenschĂ€tzung Stand 20.09.2018 gem. AKS. Die Gesamtkosten einschließlich Baukosten und Ingenieurleistungen betragen 510.000,00 €. Bei den Einzahlungen von Fördermitteln kann es zu Änderungen kommen, wenn die zuwendungsfĂ€higen Kosten durch das LASuV nicht in der beantragten Höhe festgestellt werden sollten. In diesem Fall wĂŒrde sich der Stadtanteil erhöhen. 2019 106654100023 (Aufwendung) 510.000 € Zuweisung vom Land (ErtrĂ€ge) 459.000 € Stadtanteil 51.000 € 7. KostengĂŒnstige Alternative Das Ziel der Bauwerksunterhaltung ist die GewĂ€hrleistung der Verkehrssicherheit und Abwendung finanzieller SchĂ€den von der Stadt Leipzig. Zum notwendigen Austausch von Verschleißteilen an Ingenieurbauwerken auf der Basis des technischen Regelwerkes gibt es keine Alternativen. 8. Folgen bei Ablehnung Bei Ablehnung kann die Maßnahme nicht realisiert werden. Damit ist kurzfristig mit FolgeschĂ€den zu rechnen, die zu einem frĂŒhzeitigen Verschleiß/Abschreibung der Anlage fĂŒhren bis hin zur Sperrung der Verkehrsverbindung. text: a[name="allrisBV"] - Beschluss des OberbĂŒrgermeisters vom 22.01.2019: 1. Die Instandsetzung der Saalfelder BrĂŒcke wird realisiert. (Baubeschluss gemĂ€ĂŸ Hauptsatzung § 22 (2) Ziffer 7 in der zur Zeit gĂŒltigen Fassung). 1. Die Gesamtkosten betragen 510.000 €. 1. Die Aufwendungen sind im Haushaltsjahr 2019 im Innenauftrag „Instandsetzung, Teil B RL KStB“ (106654100023) i. H. v. 510.000 € geplant. 1. Die ErtrĂ€ge sind im Haushaltsjahr 2019 im Innenauftrag „Instandsetzung, Teil B RL KStB“ (106654100023) i. H. v. 459.000 € geplant. 1. Der Baubeschluss gilt vorbehaltlich der Beschlussfassung und der Genehmigung der Haushaltssatzung 2019/2020 und der BestĂ€tigung der Fördermittel. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Instandsetzung der Saalfelder BrĂŒcke mit dem Ziel, Verkehrs-, Standsicherheit und Dauerhaftigkeit des Bauwerkes zu gewĂ€hrleisten. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011660 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- text: a[name="allrisBV"] - 1. Die Ratsversammlung Ă€ndert den Beschluss VI-DS-06524 der Ratsversammlung vom 22.11.2018 in seiner aktuell gĂŒltigen Fassung und bestellt folgende Vertreter der Initiativgruppe „Tag der Friedlichen Revolution - Leipzig 9. Oktober" widerruflich gemĂ€ĂŸ § 47 SĂ€chsGemO sowie § 21 Hauptsatzung der Stadt Leipzig in den Beirat "Kuratorium Tag der Friedlichen Revolution 1989“: Herrn Roman Schulz als Mitglied und Herrn Dr. Lutz Kinkel als Mitglied sowie Herrn Olaf Doehler als Stellvertreter 2. Die Ratsversammlung Ă€ndert den Beschluss VI-DS-06524 der Ratsversammlung vom 22.11.2018 in seiner aktuell gĂŒltigen Fassung und bestellt folgende weitere Vertreter widerruflich gemĂ€ĂŸ § 47 SĂ€chsGemO sowie § 21 Hauptsatzung der Stadt Leipzig in den Beirat "Kuratorium Tag der Friedlichen Revolution 1989“: Herrn Quentin KĂŒgler als Stellvertreter sowie Frau Dr. Saskia Paul als Stellvertreterin Damit ergibt sich folgende aktuelle Besetzung des Beirats "Kuratorium Tag der Friedlichen Revolution 1989": Fraktion/Organisation Mitglied Stellvertreter CDU Ansbert Maciejewski Andreas Faulhaber DIE LINKE Marco Götze Beate Ehms SPD Axel Dyck Christian Schulze BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen Dr. Gesine MĂ€rtens Annette Körner AfD Christian Kriegel Jörg KĂŒhne Freibeuter RenĂ© Hobusch Ute Elisabeth Gabelmann Verwaltung OberbĂŒrgermeister Burkhard Jung - Hinzu kommen folgende Vertreter der Initiativgruppe Tag der Friedlichen Revolution - Leipzig 9. Oktober": Mitglied Stellvertreter Falk Elstermann n.n.b. Michael Kölsch n.n.b. Regina Schild n.n.b. Rolf Sprink n.n.b. Roman Schulz Olaf Doehler Dr. Lutz Kinkel n.n.b. , sowie die weiteren Vertreter: Mitglied Stellvertreter Tobias Hollitzer Dr.Thomas Feist Annegret Janssen Quentin KĂŒgler Gisela Kallenbach Ingo Sasama Uwe Schwabe Dr. Saskia Paul Bernhard Stief Andreas MĂŒller Christiane Thiel n.n.b. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1010248 text: a[name="allrisSV"] - Die Stadt Leipzig erfĂŒllt nicht nur staatliche Aufgaben, sondern ist im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung auch fĂŒr alle Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft zustĂ€ndig. Die Stadt Leipzig erfĂŒllt in diesem Zusammenhang Aufgaben, die zum Teil Pflichtaufgaben und zum Teil freiwillige Aufgaben sind. Zur ErfĂŒllung dieser Aufgaben bezieht sie Dritte ein, zum Beispiel indem eine Maßnahme durch GewĂ€hrung von Zuwendungen gefördert wird. Das GewĂ€hren von Zuwendungen dient dabei der Zielsetzung, die Vielfalt des öffentlichen Gemeinwesens zu entwickeln und zu stĂ€rken und zugleich ehrenamtliches Engagement zu unterstĂŒtzen. Die Rahmenrichtlinie zur Vergabe der Zuwendungen der Stadt Leipzig an außerhalb der Stadtverwaltung stehende Stellen (VI-DS-01241.NF05, Ratsbeschluss vom 18. Mai 2016, nachfolgend: Zuwendungsrichtlinie) ermĂ€chtigt die FachĂ€mter der Stadt Leipzig, die allgemeinen Regelungen zur Beantragung, Bewilligung, Auszahlung und zum Nachweis der Verwendung von Zuwendungen durch eine Fachförderrichtlinie zu spezifizieren. FĂŒr das Amt fĂŒr StadtgrĂŒn und GewĂ€sser wurden auf dieser Grundlage zwei Fachförderrichtlinien erarbeitet, um den vielfĂ€ltigen Aufgabenbereichen des Amtes Rechnung zu tragen. Die „Fachförderrichtlinie der Stadt Leipzig zur Förderung der grĂŒn-blauen Infrastruktur (Fachförderrichtlinie grĂŒn-blaue Infrastruktur)“ dient dem Zweck Zuwendungen zur Herstellung, Sicherung und Entwicklung der grĂŒn-blauen Infrastruktur auszukehren. Mit der „Fachförderrichtlinie der Stadt Leipzig zur Förderung des Garten- und Kleingartenwesen (Fachförderrichtlinie Garten- und Kleingartenwesen)“ erfolgt eine Konkretisierung fĂŒr die Belange des Garten- und Kleingartenwesens. Auf Grund der besonderen Bedeutung des Garten- und Kleingartenwesens in der Stadt Leipzig dient diese Fachförderrichtlinie der Auszahlung von Zuwendungen mit dem Ziel der Öffnung und Aufwertung der GemeinschaftsflĂ€chen in Kleingartenanlagen zur Nutzung durch die Allgemeinheit sowie zur StĂ€rkung der ökologischen Funktion der Gartenanlagen und zur UnterstĂŒtzung des Vereinslebens und des sozialen Beitrages in der Stadtgesellschaft. Beide Fachförderrichtlinien gelten fĂŒr die GewĂ€hrung von Zuwendung im Verantwortungsbereich des Amtes fĂŒr StadtgrĂŒn und GewĂ€sser der Stadt Leipzig. Sie regeln das Verwaltungsverfahren, treffen Aussagen zur institutionellen wie auch zur Projektförderung und ergĂ€nzen die Regelungen der Zuwendungsrichtlinie um spezielle Regelungen, die auf die Zielgruppen und den Zweck der entsprechenden Förderung ausgerichtet sind. Mit diesen Richtlinien soll das Verfahren der ZuwendungsgewĂ€hrung rechtssicher und nach transparenten, sachgerechten GrundsĂ€tzen gestaltet werden. Folgen bei Ablehnung: Bei Ablehnung ist die BestĂ€tigung der Förderprojekte/-maßnahmen durch EinzelbeschlĂŒsse notwendig. Dies wĂ€re mit einem erheblichen Mehraufwand und nicht termingerechter Bescheiderteilung verbunden. text: a[name="allrisBV"] - 1. Die „Fachförderrichtlinie der Stadt Leipzig ĂŒber die Förderung der grĂŒn-blauen Infrastruktur (Fachförderrichtlinie grĂŒn-blaue Infrastruktur)“ tritt mit Beschlussfassung der Ratsversammlung in Kraft. 1. Die „Fachförderrichtlinie der Stadt Leipzig ĂŒber die Förderung des Garten- und Kleingartenwesens (Fachförderrichtlinie Garten- und Kleingartenwesen)“ tritt mit Beschlussfassung der Ratsversammlung in Kraft. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften x Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Gegenstand der Vorlage sind die Fachförderrichtlinien des Amtes fĂŒr StadtgrĂŒn und GewĂ€sser zur GewĂ€hrung von Zuwendungen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011673 text: a[name="allrisSV"] - Mit dem fraktionsĂŒbergreifenden Antrag wird der OberbĂŒrgermeister aufgefordert, einen regelmĂ€ĂŸigen Bericht ĂŒber das so genannte Listenverfahren der LWB einzuholen. Der Bericht soll laut Antragsteller stets in der Vorlage „Sachstand [und weitere Planungen] fĂŒr die Unterbringung von GeflĂŒchteten in der ZustĂ€ndigkeit der Stadt Leipzig“ integriert werden. Ziel des Antrags sei es, nĂ€here Informationen zum eingefĂŒhrten Listenverfahren und dessen Effekte zu erhalten. Dem Antrag kann dem Grunde nach entsprochen werden. Jedoch liegen die geforderten Daten der LWB aus technischen GrĂŒnden nicht vor und können somit nicht rĂŒckwirkend zur VerfĂŒgung gestellt werden. Eine Berichterstattung wird zukĂŒnftig erfolgen, nachdem die entsprechende Programmierung durch einen externen Dienstleister erfolgt ist. text: a[name="allrisBV"] - Der OberbĂŒrgermeister wird aufgefordert, bei der Leipziger Wohnungsgesellschaft mbH einen regelmĂ€ĂŸigen Bericht ĂŒber das so genannte Listenverfahren einzuholen. Der Bericht soll die folgenden Informationen enthalten: * Nennung der Kriterien, die die LWB fĂŒr die Wohnungsauswahl fĂŒr Mietinteressenten nach dem Listenverfahren zu Grunde legt. * Die Anzahl der Nachfragen pro Quartal nach WohnungsgrĂ¶ĂŸen ĂŒber das Listenverfahren. * Die WohnungsgrĂ¶ĂŸe nach Anzahl der RĂ€ume, die nachgefragt werden. * Die Anzahl der Wohnungen, die ĂŒber das Listenverfahren im jeweiligen Berichtszeitraum vergeben wurden. * Die Verteilung der vergebenen Wohnungen nach dem Listenverfahren im Stadtgebiet. Der Bericht ist in die Berichterstattung zu den EigentĂŒmerzielen aufzunehmen. Eine dementsprechende Information erfolgt im Rahmen der jĂ€hrlichen Berichterstattung zur Umsetzung der EigentĂŒmerziele an den Verwaltungsausschuss. Zusammenfassung: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln X Sonstiges: Antrag Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1010189 text: a[name="allrisSV"] - Mit seinem Antrag will der Migrantenbeirat ein „house of resources“ in Leipzig durch die Stadt einrichten und anschließend nachhaltig finanziell und personell unterstĂŒtzen lassen. Dabei wird auf die bundesweit existierenden insges. 14 „houses of resources“ verwiesen. Diese werden allerdings alle vom Bundesamt fĂŒr Migration und FlĂŒchtlinge (BAMF) mit einer Laufzeit von drei Jahren gefördert, befinden sich in freier TrĂ€gerschaft und werden von der jeweiligen Kommune lediglich kofinanziert. In Leipzig soll also laut Antrag die Kommune nicht nur die komplette Finanzierung des Hauses und seines Personals ĂŒbernehmen, sondern auch einen TrĂ€ger finden, ohne dass bislang ein solcher Interesse fĂŒr die Betreibung bekundet hat. Dies ĂŒbersteigt momentan die finanziellen Möglichkeiten der Stadt. Dennoch bieten sich aus Sicht der Verwaltung – neben den bestehenden Angeboten, z.B. des Referats fĂŒr Migration und Integration - durchaus Alternativen, um den nachvollziehbaren Bedarf aus dem Antrag weitgehend entsprechen zu können. zu 1: FĂŒr Teilbereiche des Antrags kann das zukĂŒnftige BĂŒrgerbĂŒro im Stadthaus – als neuer zentraler Informations- und Beteiligungsort - vergleichbare Angebote bereithalten. Sein inhaltliches Konzept enthĂ€lt als eines von vier Schwerpunkten die Engagement-Förderung, die in der vom Verwaltungsausschuss am 06.06.2018 beschlossenen Vorlage VI-DS-04878-NF-01 wie folgt umschrieben ist (Zitat): * Kontinuierliche Ansprechpartner fĂŒr bĂŒrgerschaftliches Engagement * Vernetzung und UnterstĂŒtzung von Akteuren, Initiativen und Engagierten * Nutzung des StadtbĂŒros durch Initiativen und Vereine (
) Diese Neuausrichtung des StadtbĂŒros kommt dem Anliegen des Antrags sehr entgegen. Daher sollen seine Angebote aktiv gegenĂŒber den Migrantenorganisationen kommuniziert werden, damit davon Gebrauch gemacht wird. zu 2: Dass die Strukturen der Migrantenorganisationen relativ schwach sind und einer Unter­stĂŒtzung bedĂŒrfen, wurde bereits im vor ĂŒber 5 Jahren verabschiedeten Gesamtkonzept zur Integration der Migrantinnen und Migranten in Leipzig ausgefĂŒhrt. Dort steht im Kapitel 7 Politische Teilhabe: „Bei der Frage des bĂŒrgerlichen Engagements von Migrantenorganisationen, ist stets zu bedenken, dass diese – in Leipzig wie anderswo - hĂ€ufig unter geringen finanziellen, personellen, rĂ€umlichen und Ausstattungsressourcen leiden, was die Vereinsarbeit behindert und die Kommunikation sowohl innerhalb der Organisationen als auch zwischen ihnen und der Umwelt erschwert. (
) Dies macht es fĂŒr viele Vereine schwierig, ihre AktivitĂ€ten durchzufĂŒhren oder gar zu erweitern, und die Aktivierung von zusĂ€tzlichen Mitstreitern ist teilweise sehr mĂŒhsam. Der Mangel an hauptamtlichem Personal und oft fehlende geeignete RĂ€umlichkeiten wirken sich ebenfalls hinderlich auf ein professionelles Vereinsmanagement aus (
).“ Und weiter: „Notwendig ist daher eine stĂ€rkere UnterstĂŒtzung fĂŒr das bĂŒrgerschaftliche Engagement von Migrant/-innen in ihren Organisationen und ihre Einbeziehung in stĂ€dtische AktivitĂ€ten, um dieses Potenzial fĂŒr die Weiterentwicklung der Stadtgesellschaft insgesamt nutzbar zu machen. Das bedeutet, dass zusĂ€tzliche Anstrengungen unternommen werden mĂŒssen, um materielle und rĂ€umliche UnterstĂŒtzung leisten zu können, sowie geeignete Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen anzubieten.“ Zwar haben in der Zwischenzeit auch Migrantenorganisationen von sich neu eröffneten Fördermöglichkeiten beim Bund und Land profitiert, eine stĂ€dtische (institutionelle) Förderung ist bislang weitgehend ausgeblieben. Daher sollen die ca. 15 mehr oder weniger aktiven Migrantenorganisationen nun durch eine explizite Förderung ĂŒber die Fachförderrichtlinie des Referats fĂŒr Migration und Integration strukturell gestĂ€rkt werden. FĂŒr Migrantenorganisationen, welche ganzjĂ€hrig ein Angebot im Sinne des Punktes 3 (Zuwendungszweck) dieser Fachförderrichtlinie anbieten, soll die Möglichkeit einer institutionellen Förderung zur (anteiligen) Deckung ihrer notwendigen GeschĂ€fts­aufwendungen eingerĂ€umt werden. Bei sachlich und zeitlich abgegrenzten und noch nicht begonnenen Vorhaben, die ebenfalls unter Punkt 3 der Fachförderrichtlinie fallen, kann eine Projektförderung beantragt werden. Vorrangig soll mit der Zuwendung die Sicherung von GeschĂ€ftsrĂ€umen und der erforderlichen technischen Ausstattung ermöglicht werden, so dass insbesondere NutzungsgebĂŒhren und Aufwendungen fĂŒr die Anmietung von RĂ€umlichkeiten, technischen GerĂ€ten und vergleichbaren GegenstĂ€nden zu den zuwendungsfĂ€higen Aufwendungen gehören sollen. Die weiteren Förderkriterien - insbesondere die Zuwendungsvoraussetzungen, die Anforderungen an die ZuwendungsempfĂ€nger und das Zuwendungs- und Abrechnungs­verfahren - richten sich nach der o.g. Fachförderrichtlinie. Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass Zuwendungen aus kommunalen Mitteln stets nachrangig zur VerfĂŒgung gestellt werden, also nur in den FĂ€llen, in denen keine oder keine ausreichende Förderung aus Bundes- oder Landesmitteln möglich ist. Wie bei allen Zuwendungsvergaben des Referats fĂŒr Migration und Integration soll auch zu den VerwaltungsvorschlĂ€gen zur Vergabe von Zuwendungen an Leipziger Migranten­organisationen rechtzeitig vor der Bescheidung das Einvernehmen mit dem Fachausschuss Allgemeine Verwaltung hergestellt sowie ein Votum des Migrantenbeirates eingeholt werden. zu 3: Beratungsleistungen und Hilfe bei der Projektkonzipierung und -umsetzung sowie im Hinblick auf Fördermöglichkeiten bietet jetzt schon das Referat fĂŒr Migration und Integration. Seit 2016 wird hier - gefördert ĂŒber die Landesrichtlinie Integrative Maßnahmen – eine Mitarbeiterin als sogen. „Koordinationskraft Integration“ mit einem speziellen Fokus auf Migrantenorganisationen beschĂ€ftigt. UnterstĂŒtzung bietet auch der Migrantenbeirat, der in seinen Sitzungen regelmĂ€ĂŸig Vereine zur Vorstellung ihrer AktivitĂ€ten, Schwierigkeiten und Bedarfe einlĂ€dt. Der neu gegrĂŒndete und vom Land geförderte Dachverband SĂ€chsischer Migranten­organisationen e.V. hat kĂŒrzlich mit UnterstĂŒtzung des Referats fĂŒr Migration und Integration in der Otto-Schill-Str. 2 eine gut besuchte Infoveranstaltung zu UnterstĂŒtzungsangeboten fĂŒr Migrantenorganisationen durchgefĂŒhrt. Bei der Freiwilligenagentur Leipzig e.V. wurde mit Fördermitteln der Stadt eine „Servicestelle fĂŒr Vereine und Initiativen“ eingerichtet, die diese berĂ€t und in ihrer Arbeit unterstĂŒtzt. Sie ist offen fĂŒr alle Vereine und Initiativen, damit auch fĂŒr Migrantenorganisationen. DarĂŒber hinaus existiert hier eine spezielle „Vernetzungsstelle Integration“ fĂŒr Migranten­organisationen, andere NGOÂŽs und Freiwillige im Bereich Integration. Das Angebots­spektrum dort umfasst u.a. auch Beratung zu GrĂŒndung, Verwaltung und Buchhaltung von gemeinnĂŒtzigen Vereinen, Beratung zu FinanzplĂ€nen und finanzieller Projekt-/Fördermittel­abrechnung, Hilfe und Erfahrungsaustausch um externe Anforderungen nachhaltig zu erfĂŒllen (Finanzamt, Vereinsregister, Fördermittelgeber), Fragestellungen der GemeinnĂŒtzigkeit. All diese Angebote gilt es zu bĂŒndeln und intensivieren. text: a[name="allrisBV"] - Rechtliche Konsequenzen Der gemĂ€ĂŸ Ursprungsantrag gefasste Beschluss wĂ€re ☐ Rechtswidrig und/oder ☐ Nachteilig fĂŒr die Stadt Leipzig. ☐ Zustimmung ☐ Ablehnung ☐ Zustimmung mit ErgĂ€nzung ☐ Ablehnung, da bereits Verwaltungshandeln ☒ Alternativvorschlag ☐ Sachstandsbericht Beschlussvorschlag 1. Der OberbĂŒrgermeister wird beauftragt - als eine Möglichkeit neben anderen -, bei der geplanten Nutzung des ehemaligen BĂŒrgeramts im Stadthaus als StadtbĂŒro ausdrĂŒcklich auch Migrantenorganisationen – ĂŒber das Referat fĂŒr Migration und Integration – temporĂ€r ein Angebot zur Mit-Nutzung zu unterbreiten, das die genauen Konditionen beinhaltet. 1. Bei der Planung des Doppelhaushaltes 2019/2020 ff. sind im Kontext der Fortschreibung des Gesamtkonzepts zur Integration der Migrantinnen und Migranten in Leipzig die erforderlichen Mittel i.H.v. 20.000 Euro fĂŒr die StĂ€rkung der Vereinsstrukturen der Migrantenorganisationen im Rahmen der Fachförderrichtlinie des Referats fĂŒr Migration und Integration innerhalb des Budgets dieses Referats bereitzustellen. 1. Der OberbĂŒrgermeister wird beauftragt, die AktivitĂ€ten zur Beratung/Coaching von Migrantenorganisationen zu bĂŒndeln und zu intensivieren. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1008330 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- BegrĂŒndung: Der Alte Johannisfriedhof spiegelt als Ă€lteste erhaltene kommunale BegrĂ€bnisstĂ€tte die Leipziger Stadtgeschichte auf besonders anschauliche Weise wider. Das Kulturdenkmal wurde 1995 als museale Parkanlage nach ĂŒber 10-jĂ€hriger Sanierung und nach Einsatz von finanziellen Mitteln in Höhe von rund 3,5 Mio. DM der Öffentlichkeit wieder zugĂ€nglich gemacht. Seit dem Jahr 1999 stehen nur eingeschrĂ€nkt finanzielle Mittel fĂŒr die Erhaltung der Grabmale und der Grabanlagen auf dem Alten Johannisfriedhof zur VerfĂŒgung. Durch den Eigenbetrieb Stadtreinigung sind lediglich die Rasenmahd und die LaubberĂ€umung abgesichert. Die Verkehrssicherheit des Baumbestandes wird gewĂ€hrleistet. Nachdem in den letzten Jahren auf den zunĂ€chst aufwĂ€ndiger gestalteten GrĂŒnflĂ€chen nur die oben beschriebene Standardpflege durchgefĂŒhrt werden konnte, wurde im Auftrag des Amtes fĂŒr StadtgrĂŒn und GewĂ€sser im Jahr 2015 ein Projekt zur Sanierung der FreiflĂ€chen der drei Friedhofsabteilungen erarbeitet. Zielsetzung des Projektes ist die deutliche Verbesserung des Erscheinungsbildes des Parkfriedhofes unter dem Aspekt einer Reduzierung des Pflegeaufwandes. Im Ergebnis sieht das Projekt eine Erhöhung des Anteils der RasenflĂ€chen vor sowie eine Akzentuierung der Grabmale von herausragender Bedeutung. Mit der Umsetzung des Projektes wird in den Jahren 2019 und 2020 begonnen. DarĂŒber hinaus ist der bauliche Zustand einiger AbteilungswĂ€nde mit den daran befindlichen wertvollen Epitaphien und der BaumgĂ€rtnerschen Gruft, des letzten erhaltenen Grufthauses, als mangelhaft einzuschĂ€tzen. Sicherungsmaßnahmen werden dringend notwendig. Deshalb ist fĂŒr Erhalt der Grabmale und Baulichkeiten ein Sanierungskonzept zu erarbeiten, auf dessen Grundlage in den Folgejahren die zu priorisierenden Maßnahmen realisiert werden. Besonders dringend ist dabei die Sanierung der Fugen der Mauerabdeckung der AbteilungswĂ€nde. Seit mehreren Jahren dringt das Niederschlagswasser dort ein, was letztendlich zur Zerstörung der stadt- und kunstgeschichtlich wertvollen Grabplatten fĂŒhrt. Das Amt fĂŒr StadtgrĂŒn und GewĂ€sser wird zur Refinanzierung der Sanierungsmaßnahmen Fördermittel, insbesondere aus dem Bereich der Denkmalpflege, beantragen. DarĂŒber hinaus wird die VerfĂŒgbarkeit geeigneter Förderprogramme zur Umsetzung der beschriebenen Maßnahme geprĂŒft. text: a[name="allrisBV"] - 1. Die Stadt bekennt sich zur Erhaltung der wertvollen Denkmalsubstanz des historischen "Alten Johannisfriedhofes". 1. Das bereits 2015 erstellte Projekt fĂŒr die grundhafte Sanierung der FreiflĂ€chen wird beginnend in den Jahren 2019 bis 2020 umgesetzt. 1. Der OberbĂŒrgermeister wird beauftragt, ein Sanierungskonzept zum Erhalt der Grabmale und Baulichkeiten zu erarbeiten. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011543 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- text: a[name="allrisBV"] - Die Information wird zur Kenntnis genommen. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss x Verwaltungshandeln Sonstiges: Der Sachbericht zur psychiatrischen Versorgung beschreibt die Leistungen der ambulant-komplementĂ€ren Versorgung in der Stadt Leipzig im Jahr 2017. Im Bericht wird auf die Bereiche des Versorgungssystems eingegangen, die durch den Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig im Jahr 2017 gefördert wurden. Im Fokus der Berichts steht die komplementĂ€re Psychiatrie, also die psychosozialen Gemeindezentren, sowie der Sozialpsychiatrische Dienst im Verbund Gemeindenahe Psychiatrie Leipzig (Klinikum St. Georg gGmbH). Beide Bereiche sind Pflicht­aufgaben der Kommune nach dem Gesetz ĂŒber die Hilfen und die Unterbringung bei psychischen Krankheiten (SĂ€chsPsychKG). Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011622 text: a[name="allrisSV"] - Der Stadtrat hat im Dezember 2018 den „Fachplan Wohnungsnotfallhilfe in Leipzig 2018 bis 2022“ unter BerĂŒcksichtigung zahlreicher ÄnderungsantrĂ€ge der Fraktionen beschlossen. Zu einigen, besonders dringenden Maßnahmen fragten wir im Januar an. Zu anderen Maßnahmen sowie beauftragten Konzepten ist eine Aussage der Verwaltung zur zeitlichen Einordnung der Planungen und Abstimmungen mit Freien TrĂ€gern und sonstigen Partnern im Hilfesystem nötig, damit der Fachplan sehr zeitnah mit allen Änderungen wirksam werden kann. Wir fragen an: 1. Wann wird die Informations- und Ansprechstelle fĂŒr ehrenamtliche Hilfeleistende fĂŒr Obdachlose im Sozialamt eingerichtet und bekannt gegeben? 1. Die Stadtverwaltung wurde beauftragt, zweimal jĂ€hrlich zum Fachforum Wohnhilfen und alle zwei Jahre zur Strategiekonferenz einzuladen. Wann und wie sollen diese Beteiligungsrunden stattfinden? Sind diese Termine zur gemeinsamen Konzeptberatung vorgesehen? 1. Die Stadtverwaltung wird in enger Zusammenarbeit mit den Freien TrĂ€gern ein Leipziger Housing-First-Konzept sowie ein PrĂ€ventionskonzept erarbeiten. Wann soll diese Konzeptarbeit erfolgen, wer ist in der Stadtverwaltung verantwortlich fĂŒr die Vorbereitung der Konzeption? Wie wird die Zusammenarbeit/ Beteiligung der Freien TrĂ€ger erfolgen? 1. Wann ist die PrĂŒfung der medizinischen Versorgung in den Notunterbringungsein-richtungen und als Erweiterung des Angebots des Hilfebusses vorgesehen und wie wird die Zusammenarbeit mit den Freien TrĂ€gern dazu gestaltet werden? 1. Wann wird die Stichtagserhebung fĂŒr Menschen, die auf der Straße und ohne Anbindung an das Hilfesystem leben, erfolgen? Wie wird die Erhebung vorgenommen werden und wie soll mit den Ergebnissen umgegangen werden? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011679 text: a[name="allrisSV"] - Sehr geehrter Herr OberbĂŒrgermeister, Nach welchen Kriterien entscheidet der SchultrĂ€ger, wieviele neue 5. Klassen an den weiterfĂŒhrenden Schulen eingerichtet werden? * Warum werden Schulen, die vom Schulbau als 3,5-zĂŒgig ausgelegt sind wiederholt ĂŒberbelegt (z.B. das Immanuel-Kant-Gymnasium im SJ 2018/19 5 x 5. Klassen, 4 x 6. Klassen, 4 x 7. Klassen, 4 x 8. Klassen)? * Welche baulichen und organisatorischen Maßnahmen sind von Seiten des SchultrĂ€gers geplant, diese Überbeanspruchung der baulichen und personellen Substanz aufzufangen? Ich bitte um eine schriftliche Antwort. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011674 text: a[name="allrisSV"] - Sehr geehrter OberbĂŒrgermeister, der Ortschaftsrat Lindenthal hat festgestellt, dass seit Öffnung der Landsberger BrĂŒcke die Haltestellen „Zeisigweg“ und „Äußerer Zeisigweg“ nur noch einmal in der Stunde von der Buslinie 87 bzw. 88 angefahren werden. 1. Stimmt es, dass infolge der Öffnung der Landsberger BrĂŒcke und der damit erfolgten Einbindung der Endhaltestelle der Linie 4, die oben genannten Haltestellen nur noch einmal in der Stunde angefahren werden, um die zusĂ€tzliche Fahrzeit zur Endhaltestelle herauszufahren? Wenn 1. zutrifft: 2. Wurden vor der Entscheidung Bushaltestellen in Lindenthal weniger oft zu frequentieren, alternative Varianten geprĂŒft? Dies könnte eine Vorrangschaltung fĂŒr den ÖPNV an den Kreuzungen sein. 3. Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung den ursprĂŒnglichen Zustand der zweimaligen Frequentierung der Bushaltestellen pro Stunde wiederherzustellen, da gerade Senioren/innen sowie die SchĂŒler/innen auf das Angebot angewiesen sind? 4. Stimmt es, dass die LVB die BĂŒrger/innen vor Ort nicht informiert hat, sondern nur die Fahrplaninformationen an den Haltestellenschildern geĂ€ndert hat, so dass Nutzer dies erst an den Haltestellen ersehen konnten, als sie mit dem Bus fahren wollten? BegrĂŒndung: Nachdem die Haltestellen im Bereich Zeisigweg und Lange Trift umfangreich behindertengerecht umgebaut wurden, mussten die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger feststellen, dass gerade diese Haltestellen weniger oft angefahren werden. Insbesondere fĂŒr Ă€ltere Menschen und SchĂŒler ist dies eine Verschlechterung der LebensqualitĂ€t. Dies passt nicht in ein gesellschaftliches Umfeld, in dem der ÖPNV eine deutlich höhere PrioritĂ€t gegenĂŒber dem motorisierten Individualverkehr haben sollte. Es wird um schriftliche Beantwortung gebeten. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011675 text: a[name="allrisSV"] - Antwort: GrundsĂ€tzlich hat der Stadtrat die Verwaltung per Beschluss zum Doppelhaushalt 2017/2018 beauftragt, ein Konzept zur EinfĂŒhrung einer Beherbergungsteuer vorzulegen. In ErfĂŒllung dieses Auftrages hat die Stadtverwaltung die rechtlichen Möglichkeiten geprĂŒft und anstelle einer solchen Steuer die EinfĂŒhrung einer GĂ€stetaxe gemĂ€ĂŸ §34 SĂ€chsisches Kommunalabgabengesetz als rechtssichere Variante vorgeschlagen. Die EinfĂŒhrung der GĂ€stetaxe zum 01.01.2019 hat der Stadtrat schließlich im vergangenen Jahr beschlossen. GĂ€stetaxepflichtig sind alle Personen, die in der Stadt Leipzig Unterkunft nehmen aber nicht Einwohner der Stadt sind. Zu den UnterkĂŒnften im Sinne der Satzung gehören alle entgeltlich angebotenen UnterkĂŒnfte, also auch Ferien- bzw. GĂ€stewohnungen. Dabei ist es unbeachtlich, ob der EigentĂŒmer dieser Wohnungen eine Wohnungsgesellschaft, ein Beherbergungsbetrieb oder eine Privatperson ist. Eine Unterscheidung nach Anbietern wĂŒrde dem Gleichbehandlungsgrundsatz entgegenstehen und wĂ€re somit nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. Aus diesem Grund kann kein gesonderter Befreiungstatbestand fĂŒr GĂ€stewohnungen von Wohnungsgesellschaften eingerĂ€umt werden. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011650 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- text: a[name="allrisBV"] - In der Tabelle „Neue Maßnahmen zur Verwendung der GĂ€stetaxe“ wird in der lfd. Nummer 6 „Leipziger Festivallandschaft“ (S. 2) die BegrĂŒndung wie folgt ergĂ€nzt: Im jĂ€hrlichen Wechsel sollen durch das Gewandhaus und die Oper organisiert „Festtage“ durchgefĂŒhrt werden, die zeitlich im unmittelbaren Umfeld des Bach-Festes stattfinden. Das Festival besteht aus den Komponenten Bachfest Leipzig, Opernfesttage (Wagner/Strauss) oder Gewandhausfesttage (geplant aktuell Romantik, Mahler, Schostakowitsch). Mit dem wiederkehrenden Festival soll ein Angebot geschaffen werden, das die nationale und internationale Aufmerksamkeit fĂŒr die Stadt weiter stĂ€rkt. Neben der medialen Aufmerksamkeit fĂŒr Leipzig und der zu erwartenden Resonanz in den Fachkreisen ist die zentrale Zielstellung der Festivals, zusĂ€tzliche Touristen fĂŒr Leipzig zu gewinnen bzw. deren Aufenthaltszeit in der Stadt erhöhen. Die vielfĂ€ltige touristisch relevante freie Festivalszene erhĂ€lt ebenso Mittel fĂŒr die StĂ€rkung ihrer touristischen Ausstrahlung. FĂŒr die Festtage sollen 300.000 Euro zur VerfĂŒgung stehen, fĂŒr die freie Festivalszene 200.000 Euro. BegrĂŒndung: erfolgt mĂŒndlich Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011133 text: a[name="allrisSV"] - Siehe beiliegende BegrĂŒndung. text: a[name="allrisBV"] - Der OberbĂŒrgermeister wird beauftragt, die Verhandlungen zum Verkauf des BaugrundstĂŒcks fĂŒr Gewerbe, FlurstĂŒcke 572 und 573 (TeilflĂ€che) mit einer GrĂ¶ĂŸe von insgesamt ca. 11.730 mÂČ der Gemarkung LĂŒtzschena in der Poststraße in 04159 Leipzig, mit dem Antragsteller zum angebotenen Kaufpreis in Höhe von 280.000,00 € aufzunehmen. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Der Kauf des GrundstĂŒcks wurde vom Investor beantragt. Das gewerblich nutzbare BaugrundstĂŒck liegt in der Poststraße am östlichen Rand des GĂŒterverkehrszentrums in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem privaten Waldgebiet. Es ist daher bei Einhaltung des gesetzlich vorgegebenen Waldabstandes eingeschrĂ€nkt bebaubar. Um das Vorhaben zu realisieren, ist ein zusĂ€tzlicher Erwerb eines anliegenden privaten GrundstĂŒcks erforderlich. Die öffentliche VerkehrsflĂ€che auf Teilen des FlurstĂŒcks 573 wird nicht mit verĂ€ußert. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011598 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- text: a[name="allrisBV"] - 1. Die Ratsversammlung Ă€ndert den Beschluss VI-DS-06524 der Ratsversammlung vom 22.11.2018 in seiner aktuell gĂŒltigen Fassung und bestellt folgende Vertreter der Initiativgruppe „Tag der Friedlichen Revolution - Leipzig 9. Oktober" widerruflich gemĂ€ĂŸ § 47 SĂ€chsGemO sowie § 21 Hauptsatzung der Stadt Leipzig in den Beirat "Kuratorium Tag der Friedlichen Revolution 1989“: Herrn Roman Schulz als Mitglied und Herrn Dr. Lutz Kinkel als Mitglied sowie Herrn Olaf Doehler als Stelllvertreter 2. Die Ratsversammlung Ă€ndert den Beschluss VI-DS-06524 der Ratsversammlung vom 22.11.2018 in seiner aktuell gĂŒltigen Fassung und bestellt folgenden weiteren Vertreter widerruflich gemĂ€ĂŸ § 47 SĂ€chsGemO sowie § 21 Hauptsatzung der Stadt Leipzig in den Beirat "Kuratorium Tag der Friedlichen Revolution 1989“: Herrn Quentin KĂŒgler als Stelllvertreter Damit ergibt sich folgende aktuelle Besetzung des Beirats "Kuratorium Tag der Friedlichen Revolution 1989": Fraktion/Organisation Mitglied Stellvertreter CDU Ansbert Maciejewski Andreas Faulhaber DIE LINKE Marco Götze Beate Ehms SPD Axel Dyck Christian Schulze BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen Dr. Gesine MĂ€rtens Annette Körner AfD Christian Kriegel Jörg KĂŒhne Freibeuter RenĂ© Hobusch Ute Elisabeth Gabelmann Verwaltung OberbĂŒrgermeister Burkhard Jung - Hinzu kommen folgende Vertreter der Initiativgruppe Tag der Friedlichen Revolution - Leipzig 9. Oktober": Mitglied Stellvertreter Falk Elstermann n.n.b. Michael Kölsch n.n.b. Regina Schild n.n.b. Rolf Sprink n.n.b. Roman Schulz Olaf Doehler Dr. Lutz Kinkel n.n.b. , sowie die weiteren Vertreter: Mitglied Stellvertreter Tobias Hollitzer Dr.Thomas Feist Annegret Janssen Quentin KĂŒgler Gisela Kallenbach Ingo Sasama Uwe Schwabe n.n.b. Bernhard Stief Andreas MĂŒller Christiane Thiel n.n.b. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1010890 text: a[name="allrisSV"] - Bei der Satzung handelt es sich um eine Satzung auf der Grundlage des § 25 Abs. 1 Nr. 2 des Baugesetzbuches (BauGB). NĂ€heres zum Satzungsinhalt und zur BegrĂŒndung der Satzung ist den entsprechenden Anlagen zu entnehmen. Maßnahmen der Stadt zur Umsetzung der Satzung bzw. Kosten, die infolge der Aufstellung der Satzung auf die Stadt zukommen können, sind durch die Satzung ursĂ€chlich nicht zu erwarten. Die Satzung verschafft der Stadt lediglich ein Vorkaufsrecht, aber keine Vorkaufpflicht. Erst die tatsĂ€chliche AusĂŒbung des Vorkaufsrechtes bringt Maßnahmen der Stadt und Kosten mit sich. Ob und, wenn ja, zu welchen Kaufpreisen das Vorkaufsrecht ausgeĂŒbt wird, ist derzeit nicht prognostizierbar. Dies wird, soweit erforderlich, Gegenstand weiterer Vorlagen sein. Die weitere Vorgehensweise ist wie folgt vorgesehen: Nach der Beschlussfassung durch die Ratsversammlung wird das Dezernat Stadtentwicklung und Bau, Stadtplanungsamt, den Beschluss im Leipziger Amtsblatt bekannt machen. Mit der Bekanntmachung tritt die Satzung in Kraft. Dem Stadtbezirksbeirat SĂŒdwest wird die Vorlage durch das BĂŒro fĂŒr Ratsangelegenheiten unmittelbar nach der BestĂ€tigung in der Dienstberatung des OBM zugeleitet. text: a[name="allrisBV"] - 1. Die BegrĂŒndung der Satzung wird gebilligt. 2. Die Satzung ĂŒber ein besonderes Vorkaufsrecht wird beschlossen. Hinweis: Die in der Vorlage enthaltenen PlĂ€ne dienen lediglich der Information. Maßgebend ist der zum Zeitpunkt des Beschlusses im Sitzungssaal des Stadtrates ausgehĂ€ngte Plan. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln x Sonstiges: Mit dieser Vorlage soll der Satzungsbeschluss der Ratsversammlung ĂŒber die Satzung ĂŒber ein besonderes Vorkaufsrecht fĂŒr das Gebiet „Weigandtweg“ herbeigefĂŒhrt werden. Die rĂ€umliche Lage und die Abgrenzung des Satzungsgebietes sind aus der Übersichtskarte und der Satzung zu ersehen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1010874 text: a[name="allrisSV"] - Bei der Satzung handelt es sich um eine Satzung auf der Grundlage des § 25 Abs. 1 Nr. 2 des Baugesetzbuches (BauGB). NĂ€heres zum Satzungsinhalt und zur BegrĂŒndung der Satzung ist den entsprechenden Anlagen zu entnehmen. Maßnahmen der Stadt zur Umsetzung der Satzung bzw. Kosten, die infolge der Aufstellung der Satzung auf die Stadt zukommen können, sind durch die Satzung ursĂ€chlich nicht zu erwarten. Die Satzung verschafft der Stadt lediglich ein Vorkaufsrecht, aber keine Vorkaufpflicht. Erst die tatsĂ€chliche AusĂŒbung des Vorkaufsrechtes bringt Maßnahmen der Stadt und Kosten mit sich. Ob und, wenn ja, zu welchen Kaufpreisen das Vorkaufsrecht ausgeĂŒbt wird, ist derzeit nicht prognostizierbar. Dies wird, soweit erforderlich, Gegenstand weiterer Vorlagen sein. Die weitere Vorgehensweise ist wie folgt vorgesehen: Nach der Beschlussfassung durch die Ratsversammlung wird das Dezernat Stadtentwicklung und Bau, Stadtplanungsamt, den Beschluss im Leipziger Amtsblatt bekannt machen. Mit der Bekanntmachung tritt die Satzung in Kraft. Dem Stadtbezirksbeirat SĂŒdwest wird die Vorlage durch das BĂŒro fĂŒr Ratsangelegenheiten unmittelbar nach der BestĂ€tigung in der Dienstberatung des OBM zugeleitet. text: a[name="allrisBV"] - 1. Die BegrĂŒndung der Satzung wird gebilligt. 2. Die Satzung ĂŒber ein besonderes Vorkaufsrecht wird beschlossen. Hinweis: Die in der Vorlage enthaltenen PlĂ€ne dienen lediglich der Information. Maßgebend ist der zum Zeitpunkt des Beschlusses im Sitzungssaal des Stadtrates ausgehĂ€ngte Plan. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln x Sonstiges: Mit dieser Vorlage soll der Satzungsbeschluss der Ratsversammlung ĂŒber die Satzung ĂŒber ein besonderes Vorkaufsrecht fĂŒr das Gebiet „Stadtquartier Dieskaustraße/Rehbacher Straße“ herbeigefĂŒhrt werden. Die rĂ€umliche Lage und die Abgrenzung des Satzungsgebietes sind aus der Übersichtskarte und der Satzung zu ersehen. . Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011668 text: a[name="allrisSV"] - Umfassende schalltechnische Untersuchungen wurden bisher nicht durchgefĂŒhrt. Die seitens des EigentĂŒmers vorgelegte Untersuchung war eher rudimentĂ€rer Art und kann nicht als Datenbasis dienen. Um hier fundierte Entscheidungen ĂŒber Nutzungsarten fĂŒr die Kulturmeile treffen zu können, ist eine Faktenbasis vonnöten. Diese wird mit der Umsetzung des Antrages geschaffen. text: a[name="allrisBV"] - In ErgĂ€nzung des Antrages VI-A-06105-NF-03 wird beantragt: FĂŒr das Baufeld 25 und 26 des Eutritzscher Freiladebahnhofs werden qualitative schalltechnische Tiefen-Untersuchungen durchgefĂŒhrt. Diese sollen dazu dienen, einen Verbleib bzw. eine Neuansiedlung von Clubs auf dem fĂŒr kulturelle Nutzung vorgesehenen Teil des GelĂ€ndes abzusichern. Die Untersuchung ist bis Ende des zweiten Quartals 2019 durchzufĂŒhren. Bis zum Abschluß der beantragten Untersuchungen werden seitens beider Vertragspartner des stĂ€dtebaulichen Vertrages fĂŒr die besagten Baufelder keine VerĂ€nderungen mehr herbeigefĂŒhrt. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011669 text: a[name="allrisSV"] - Der GebĂ€udekomplex Alte Tauchaer Straße 1 ist fĂŒr das kulturelle Leben und das bĂŒrgerschaftliche Engagement im Ortsteil Liebertwolkwitz von zentraler Bedeutung. Das Objekt ist, wie im Antrag des Ortschaftsrates beschrieben, Sitz mehrerer fĂŒr das kulturelle Leben und die Brauchtumspflege wichtiger Vereine und beherbergt dabei u.a. das „Museum zur Regionalgeschichte und zur Völkerschlacht 1813“, das ehrenamtlich durch den Interessenvereins Völkerschlacht bei Leipzig 1813 e.V. betrieben wird. Soweit uns bekannt ist, hat der EigentĂŒmer des GrundstĂŒcks ein großes Interesse daran, den Erbbaurechtsvertrag zu verlĂ€ngern, weil ihm daran gelegen ist, auf diese Weise das kulturelle Leben in Liebertwolkwitz zu unterstĂŒtzen. Im GebĂ€ude Alte Tauchaer Straße und im NebengebĂ€ude, in dem die GaststĂ€tte „Zur Marketenderin“, die ebenfalls eine wichtige Funktion fĂŒr den Ortsteil und das kulturelle Leben vor Ort hat, grĂ¶ĂŸeres Sanierungsarbeiten notwendig sind, ist eine vorzeitige VerlĂ€ngerung des Erbbaurechtsvertrags sinnvoll, um entsprechende Investitionen wirtschaftliche darstellen zu können und zu ermöglichen sowie den GebĂ€udekomplex fĂŒr die Öffentlichkeit zu sichern. text: a[name="allrisBV"] - Der Beschlussvorschlag des Antrags des Ortschaftsrates Liebertwolkwitz wird wie folgt ergĂ€nzt: 2. Der OberbĂŒrgermeister wird beauftragt, bis Ende des 1. Quartals 2019 den noch bis 2025 laufenden Erbbaurechtsvertrag fĂŒr das Objekt Alte Tauchauer Straße 1 (inklusive der dazugehörigen NebengebĂ€ude) vorzeitig um weitere 25 Jahre zu verlĂ€ngern. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011301 text: a[name="allrisSV"] - Die Stadt Leipzig hat bereits intensiv ĂŒber Streetworker und Streetworkerinnen, sowohl aus dem Bereich Erwachsenenstreetwork, Team SAFE, als auch aus dem Bereich Jugendhilfe des AfJFB, SG Straßensozialarbeit, auf die sich dort aufhaltenden Personen eingewirkt, die Angebote der Stadt Leipzig zur Vermeidung von Obdachlosigkeit anzunehmen. Außerdem hat die GrundstĂŒckseigentĂŒmerin das Angebot unterbreitet, welches auch angenommen und umgesetzt wurde, mindestens zeitlich befristet in ein alternatives GebĂ€ude in BahnhofsnĂ€he umzuziehen. Auch fĂŒr die Personen, die GebĂ€ude westlich des Hauptbahnhofs als Unterkunft nutzen, stehen in Leipzig NotunterkĂŒnfte verschiedener Art und an unterschiedlichen Standorten zur VerfĂŒgung. In direkter Nachbarschaft zum Hauptbahnhof befindet sich mit der Notschlafstelle fĂŒr drogenabhĂ€ngige Wohnungslose, Alternative I (Chopinstraße 13), ein Angebot, welches zumindest tagsĂŒber auch jetzt schon von einem Teil der Obdachlosen am Hauptbahnhof zum Duschen, Essen, WĂ€sche waschen und Spritzenaustausch genutzt wird. Die regulĂ€ren Notschlafstellen in Leipzig sind informiert und ausreichend vorbereitet, um die obdachlosen Personen aus dem Umfeld des Hauptbahnhofs aufzunehmen. Auch spezifische Problemlagen, wie der Besitz eines Hundes oder Mittellosigkeit, stehen alternativen, ĂŒbergangsweisen UnterkĂŒnften nicht im Weg. Obdachlose Personen können sich tĂ€glich an das Übernachtungshaus fĂŒr wohnungslose MĂ€nner, RĂŒckmarsdorfer Straße 7, zur Vermittlung von Notschlafstellen wenden. Die Stadt Leipzig hat zudem ĂŒber Streetworker und Streetworkerinnen, sowohl aus dem Bereich Erwachsenenstreetwork, Team SAFE, als auch aus dem Bereich Jugendhilfe des AfJFB, SG Straßensozialarbeit, intensiv das wiederholte und regelmĂ€ĂŸige GesprĂ€ch mit den Personen aufgenommen, um die Angebote der Stadt zur Vermeidung von Obdachlosigkeit anzunehmen. Die praktizierte Unterbreitung von Hilfsangeboten, die auch durch den Außendienst des Ordnungsamtes permanent unterstĂŒtzt wird, wird von der Verwaltung als primĂ€rer Weg gesehen, auf die Situation Einfluss zu nehmen. Die Stadt selbst verfĂŒgt zudem in rĂ€umlicher NĂ€he zum Hauptbahnhof ĂŒber kein GebĂ€ude, das obdachlosen Menschen zur weitgehenden Selbstverwaltung zur VerfĂŒgung gestellt werden könnte. Der Beschlussvorschlag zu 2. kann somit in der gewĂŒnschten Form auch nicht umgesetzt werden. Nachdem es bereits im Sommer 2018 zu einem Brandfall mit Todesfolge gekommen war, hatte die EigentĂŒmerin die denkmalgeschĂŒtzten, ehemals gewerblich genutzten GebĂ€ude im sĂŒdlichen Areal erneut verschließen lassen, um die Baudenkmale zu sichern und ihrerseits Versicherungs- und Haftungsrisiken zu minimieren, die durch den ungenehmigten Aufenthalt von Personen entstehen könnten. Trotzdem wurde durch eine Gruppe von ĂŒberwiegend obdachlosen Menschen ein bisher verschlossenes denkmalgeschĂŒtztes ehemaliges BahngebĂ€ude aufgebrochen und besetzt. UnabhĂ€ngig von den stĂ€dtischen Hilfsangeboten wurde dem Personenkreis, der sich im denkmalgeschĂŒtzten GebĂ€ude aufhielt, Ende 2018 durch die EigentĂŒmerin das Angebot unterbreitet, mindestens zeitlich befristet in ein alternatives, ihr ebenfalls gehörendes GebĂ€ude in BahnhofsnĂ€he umzuziehen. Inzwischen hat dort eine gemeinsame Besichtigung und der Umzug stattgefunden und der Verwaltung ist bekannt, dass derzeit AktivitĂ€ten zu einer VereinsgrĂŒndung laufen, um eine MietvertragsfĂ€higkeit des Personenkreises herzustellen. Von daher wurde dem Antragsinhalt bereits in so weit entsprochen, dass durch die Stadtverwaltung und den EigentĂŒmer sowohl Hilfsangebote als auch ein Ersatzobjekt angeboten wurden. text: a[name="allrisBV"] - Der Sachstandsbericht wird zur Kenntnis genommen. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Antrag Nr. VI-A-06452 Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011049 text: a[name="allrisSV"] - siehe Anlage text: a[name="allrisBV"] - Die Information wird zur Kenntnis genommen. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Der Sozialreport bietet durch eine ĂŒberschaubare Darstellung statistischer Angaben und deren Beschreibung die Grundlage fĂŒr ein Sozialmonitoring fĂŒr die Stadt Leipzig zu den Lebenslagen der Leipziger Bevölkerung sowie den kommunalen Leistungen, die innerhalb der Planungs- und Berichterstattung der Organisationseinheiten der Verwaltung kontinuierlich bearbeitet und weiter entwickelt werden. Er dient als Grundlage sozialpolitischer Diskurse, zur gezielten Formulierung kommunalpolitischer Handlungsstrategien und wird als Instrument zur UnterstĂŒtzung der Entscheidungsfindung genutzt. So können Entwicklungen in den unterschiedlichen Bereichen verfolgt, kommunale Herausforderungen und soziale Handlungsbedarfe rechtzeitig erkannt und analysiert sowie notwendige sozialpolitische Weichenstellungen abgeleitet werden. Der Sozialreport 2018 stellt folgende sozialpolitisch fĂŒr die Stadt Leipzig besonders relevante Kernthemen bzw. Zielgruppen in den Mittelpunkt: * Bevölkerungsentwicklung * Wohnen * Lebensunterhalt * Familie, Jugend und Bildung * Menschen mit Behinderung * Seniorinnen und Senioren * Gesundheit * ehrenamtliches Engagement Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011566 text: a[name="allrisSV"] - Zur Besetzung der Stelle „Amtsleiter/-in fĂŒr Wirtschaftsförderung“ erfolgte in der Zeit vom 24. September 2018 bis 21. Oktober 2018 die Stellenausschreibung auf dem Portal der Stadt Leipzig unter www.leipzig.de und im stĂ€dtischen Intranet. Des Weiteren wurde die Stellenausschreibung mit der Bitte um Veröffentlichung an die Agentur fĂŒr Arbeit weitergeleitet sowie im Schaukasten im Stadthaus veröffentlicht. Außerdem erschien die Stellenausschreibung in folgenden Medien/auf folgenden Online-Portalen: * Leipziger Volkszeitung * Frankfurter Allgemeine Zeitung * DIE ZEIT * LVZ Stellenmarkt (online) * FAZ Stellenmarkt (online) * DIE ZEIT Stellenmarkt (online) * Manager Magazin * Harvard Business Manager * WirtschaftsWoche * Interamt.de * Monster.de * Stepstone.de * XING * Facebook Auf die Stellenausschreibung sind insgesamt 47 Bewerbungen eingegangen. internextern Bewerber/-innen - 47 davon weiblich - 9 davon mĂ€nnlich - 38 davon schwerbehindert/gleichgestellt - 1 Die Auswahlkommission bestand neben dem OberbĂŒrgermeister der Stadt Leipzig, Herrn Burkhard Jung, aus folgenden Mitgliedern der Fraktionen des Stadtrates sowie Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung: - Herr Hörning, BĂŒrgermeister und Beigeordneter fĂŒr Allgemeine Verwaltung - Herr Staacke, Referent des Dezernates Wirtschaft und Arbeit und Vertreter des BĂŒrgermeisters und Beigeordneten fĂŒr Wirtschaft und Arbeit - Frau Franko, Amtsleiterin Personalamt - Herr Tornau, CDU-Fraktion - Herr Grosser, Fraktion DIE LINKE - Herr BĂ€r, SPD-Fraktion - Frau Moritz, Fraktion BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen - Herr Morlok, Fraktion Die Freibeuter - Herr KĂŒhne, AfD-Fraktion - Frau Hoffmann, Frauenbeauftragte Es wurden insgesamt sieben Bewerber/-innen in das weitere Auswahlverfahren einbezogen, wobei zwei Bewerber ihre Bewerbung zurĂŒckzogen und ein Bewerber die angebotenen GesprĂ€chstermine nicht wahrnehmen konnte. Im Ergebnis des Auswahlverfahrens schlĂ€gt die Auswahlkommission mehrheitlich dem Stadtrat Herrn Clemens SchĂŒlke als den geeignetsten Bewerber zur BestĂ€tigung als Amtsleiter fĂŒr Wirtschaftsförderung vor. Die Stelle des Amtsleiters fĂŒr Wirtschaftsförderung ist außertariflich bewertet. Herr SchĂŒlke erhĂ€lt eine außertarifliche VergĂŒtung gemĂ€ĂŸ Ratsbeschluss RBIV-785/07 vom 17. Januar 2007 nach AT II. Diese betrĂ€gt ab 1. April 2019 8.834,32 Euro. Zu dieser VergĂŒtung erhĂ€lt Herr SchĂŒlke einen variablen Bestandteil bis maximal einem Bruttomonatsgehalt, der in Form einer Zielvereinbarung abzuschließen ist. text: a[name="allrisBV"] - 1. Die Stelle „Amtsleiter/-in fĂŒr das Amt fĂŒr Wirtschaftsförderung“ wird frĂŒhestens zum 1. April 2019 mit Herrn Clemens SchĂŒlke besetzt. 2. Herr SchĂŒlke erhĂ€lt neben der VergĂŒtung nach AT II einen variablen Bestandteil bis maximal einem Bruttomonatsgehalt, der in Form einer Zielvereinbarung abzuschließen ist. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011651 text: a[name="allrisSV"] - Der Ortschaftsrat hat die Beschlussvorlage intensiv geprĂŒft und besprochen. Diese findet grundsĂ€tzlich unser EinverstĂ€ndnis. Besonders positiv hervorheben möchten wir, dass die Stadt Leipzig im Grundsatz unsere Bedenken gegen den geplanten Kiesabbau teilt und auch wie wir die Meinung vertritt, dass im Rahmen des Antrags der GĂŒnther Papenburg AG – gerade bei den AbstandsflĂ€chen – das Schutzgut Mensch zu wenig Beachtung fand. Wie bereits erwĂ€hnt, ist auch die Stadt Leipzig nach Durchsicht und PrĂŒfung der Antragsunterlagen der Auffassung, dass der geplante Kiessandtagebau, jedenfalls in der beantragten Form, raumunvertrĂ€glich ist. Um ein Mindestmaß an Schutz fĂŒr die BĂŒrger von Leipzig-RĂŒckmarsdorf zu gewĂ€hrleisten (Stichwort: Schutzgut Mensch) muss sich der geplante Abbau zwingend an die Abstandsgrenzen halten, die der gĂŒltige Regionalplan Westsachsen vorsieht. Danach soll ein Mindestabstand von 300 m zur nĂ€chsten Wohnbebauung eingehalten werden. Diese 300 m sollten daher auch deutlich im Rahmen des Auflagenkatalogs gefordert werden. text: a[name="allrisBV"] - Änderungsvorschlag: Im Sachverhalt unter „Position der Stadtverwaltung und Inhalt der Stellungnahme“ wird im letzten Absatz der erste Anstrich wie folgt neu gefasst: - einen angemessenen Abstand zu den angrenzenden Wohnsiedlungen von 300 m und entsprechende Maßnahmen gegen LĂ€rm und Staub,“ Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011647 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- 1 Vgl. Beschlussvorlage VI-DS-06763, S. 1 2 Beschlussvorlage VI-DS-06763, S. 1 3 Regionalplan Westsachsen, S. 95 text: a[name="allrisBV"] - ErgĂ€nzter Beschlussvorschlag: 1. Die Ratsversammlung beschließt die Stellungnahme der Stadt zum Raumordnungsverfahren mit integriertem Zielabweichungsverfahren „Kiessandtagebau RĂŒckmarsdorf“. 2. Dabei setzt sich die Stadt aus Vorsorge fĂŒr die Lebensbedingungen der Menschen in RĂŒckmarsdorf dafĂŒr ein, dass ein grĂ¶ĂŸerer Abstand zum Siedlungsgebiet (mindestens 300 m) als vom VorhabentrĂ€ger beantragt, eingehalten wird.1 Die betreffenden kommunalen FlurstĂŒcke sollen als landwirtschaftliche NutzflĂ€chen erhalten bleiben. 3. Die Stadt Leipzig hat aus fachlicher Sicht erhebliche Bedenken gegen den geplanten Kiessandtagebau. In der beantragten Form ist der Kiessandtagebau aus Sicht der Stadt nur mit Auflagen raumvertrĂ€glich. BegrĂŒndung: In ihrer Stellungnahme zum Raumordnungsverfahren und zum Zielabweichungsverfahren weist die Stadt Leipzig darauf hin, dass der VorhabentrĂ€ger einen grĂ¶ĂŸeren Abstand zum Siedlungsgebiet einhalten soll.2 Der Regionalplan Westsachsen formuliert als Ziel Z 7.3 Siedlungsabstand „Die Rohstoffgewinnung soll so erfolgen, dass in der Regel ein Abstand von 300 m zu Siedlungen vom Abbau freigehalten wird.“ Auch in der BegrĂŒndung von Ziel Z 3 wird gefordert, dass zur „Vermeidung von Immissionsbelastungen und BeeintrĂ€chtigungen des Wohnumfelds 
 ein Mindestabstand von 300 m zwischen Wohnbebauung und Abbau einzuhalten“ ist. 3 Dennoch will der VorhabentrĂ€ger diese Auflagen nicht einhalten. Nach seiner Lesart ist eine Unterschreitung des 300-Meter-Abstandes zulĂ€ssig. Nach den PlĂ€nen ist der geringste Abstand der Außengrenze des Vorhabens zu WohngebĂ€uden zwischen ca. 20 m und 80 m. Der geringste Abstand der Außengrenze des Abbaugebietes zu WohngebĂ€uden betrĂ€gt 40 m bzw. 120 m. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011646 text: a[name="allrisSV"] - Die Bedeutung der Digitalisierung und die damit verbundene Zusammenarbeit mit den Wissenschaftseinrichtungen und Unternehmen soll ĂŒber den Dezernatsnamen und GeschĂ€ftskreis zum Ausdruck gebracht werden, so steht es in der Vorlage. Das Wort „Digitales“ wird bei vielen BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern mit den Abruf digitaler Daten verbunden und dieses ist nicht Inhalt des Referates. Das Wort „digital“ ist ein Adjektiv und sollte durch das dazugehörende Substantiv ergĂ€nzt werden. Das im INSEK Leipzig 2030 formulierte Querschnittsthema „Digitale Stadt“ sollte fĂŒr alle wieder erkennbar sein. text: a[name="allrisBV"] - Punkt 1 wird wie folgt geĂ€ndert: Das Dezernat fĂŒr Wirtschaft und Arbeit wird in Dezernat fĂŒr Wirtschaft, Arbeit und Digitale Stadt umbenannt. In der Anlage 1 wird die 6. Satzung zur Änderung der Hauptsatzung der Stadt Leipzig entsprechend angepasst. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1010716 text: a[name="allrisSV"] - Im Rahmen der stĂ€dtebaulichen Sanierungsmaßnahme Gohlis ist der Ausbau der Kasseler Straße zwischen Bothestraße. und Wiederitzscher Straße aus den bereits eingenommenen, freiwillig abgelösten AusgleichsbetrĂ€gen in 2019 vorgesehen. Die Gehwege und die Fahrbahn befinden sich in einem ĂŒberaus schlechten Zustand. Die Gestaltung erfolgt nach heutigen Erfordernissen. BegrĂŒndung der EilbedĂŒrftigkeit: Aus folgenden GrĂŒnden ist es erforderlich, dass der nach Hauptsatzung zustĂ€ndige Verwaltungsausschuss den Baubeschluss in seiner Sitzung am 06.02.2019 fasst: Die Ausschreibung zur Baumaßnahme muss am 20.02.2019 erfolgen, um die Terminketten bis zur Vergabe und Beauftragung einhalten zu können. Dazu muss der Baubeschluss des Verwaltungsausschusses vorliegen. Die Zuschlagserteilung soll nach Auswertung der eingegangenen Angebote am 07.05.2019 erfolgen. ZusĂ€tzlich sind technologische Abstimmungen mit einzuhaltendenTerminvorgaben zur Erneuerung des Leitungsbestandes der Leipziger Wasserwerke durchzufĂŒhren. Ohne BestĂ€tigung des Baubeschlussses im Verwaltungsausschuss der Stadt Leipzig, am 06.02.2019, ist eine rechtzeitige Mittelfreigabe im Vergabeverfahren nicht möglich. Die Baumaßnahme wĂ€re in diesem Fall nicht durchfĂŒhrbar. Die StadtrĂ€tinnen und StadtrĂ€te werden deshalb um eine eilbedĂŒrftige Befassung mit der Vorlage gebeten. Die Verwaltung entschuldigt sich fĂŒr die knappe Terminschiene. Leider war es nicht möglich, die Vorlage schon eher einzubringen. text: a[name="allrisBV"] - 1.Die Sanierung und Umgestaltung der Kasseler Straße im Abschnitt zwischen Bothestraße. und Wiederitzscher Straße wird gemĂ€ĂŸ § 13 Abs. 7 Ziffer 6 der Hauptsatzung in der zurzeit gĂŒltigen Fassung realisiert. Die Finanzierung des Vorhabens erfolgt aus sanierungsbedingten Einnahmen des Sanierungsgebietes Leipzig-Gohlis (AusgleichsbetrĂ€ge). 2.Die Gesamtbaukosten einschließlich der Baunebenkosten fĂŒr die Baumaßnahme betragen 1.047.100,00 €. 3.FĂŒr das Haushaltsjahr 2018 werden ĂŒberplanmĂ€ĂŸige Auszahlungen gem. § 79 (1) SĂ€chsGemO i.H.v. insgesamt 1.035.000,00 € (davon 990.000,00 € fĂŒr Bauleistungen und 45.000,00 € fĂŒr Baunebenkosten) im PSP-Element Gohlis (7.0001453.700) und 12.100,00 € fĂŒr die Straßenbeleuchtung im Innenauftrag SEP Gohlis (1064000000026) bestĂ€tigt. Die Deckung erfolgt aus der Kostenstelle Finanzierung RĂŒcklagen/ sonstige Verbindlichkeiten (1098500000). 4.Die nicht verbrauchten Haushaltsmittel werden im Rahmen des Jahresabschlusses 2018 als ErmĂ€chtigung aus Vorjahren nach 2019 ĂŒbertragen. Die ErmĂ€chtigungs-ĂŒbertragung steht unter dem Vorbehalt der Regelungen der Haushaltssatzung 2018. Ist eine Übertragung nicht möglich, da die zur Deckung angegebene Kostenstelle im Rahmen des Jahresabschlusses 2018 bereinigt werden muss, sind die nicht verbrauchten Mittel im Haushaltsjahr 2019 erneut als ĂŒberplanmĂ€ĂŸige Auszahlung gem. § 79 (1) SĂ€chsGemO im PSP-Element Gohlis (7.0001453.700) bzw. Innenauftrag SEP Gohlis (106400000026) bereitzustellen. Die Deckung erfolgt ebenso aus der Kostenstelle Finanzierung RĂŒcklagen / sonstige Verbindlichkeiten (1098500000). 5.Die ab dem Haushaltsjahr 2020 anfallenden Folgekosten i.H.v. 1.200,00 € werden innerhalb des Budgets des Verkehrs- und Tiefbauamtes finanziert. Die ab dem Haushaltsjahr 2023 anfallenden Folgekosten i.H.v. 1.119,72 € werden zunĂ€chst zur Kenntnis genommen. Über eine zusĂ€tzliche Bereitstellung ist im Rahmen der Haushaltsplanung 2021 ff zu entscheiden. Die Mittel werden durch das Amt fĂŒr StadtgrĂŒn und GewĂ€sser entsprechend angemeldet. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Die Sanierung und Gestaltung des öffentlichen Raums ist wesentliches Sanierungsziel der stĂ€dtebaulichen Sanierungsmaßnahme Leipzig-Gohlis. Mit Blick auf die MittelverfĂŒgbarkeit und aufgrund des desolaten Zustandes der Kasseler Straße wurde dieser Maßnahme in Abstimmung mit dem VTA höchste PrioritĂ€t zugeordnet. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011273 text: a[name="allrisSV"] - 1. Sachstandsbericht zur Umsetzung der Sofortmaßnahmen In Anlage 1 wird fĂŒr die Sofort-Maßnahmen, welche mit der Drucksache VI-DS-05899-NF-21 beschlossen wurden, ausfĂŒhrlicher der aktuelle Vorbereitungs- und Umsetzungsstand dargelegt. 1. Umsetzung VI-DS-04958 „InvestitionsplĂ€ne VwV“ sowie Sachstandsbericht zur Umsetzung VI-DS-05725 „Änderung Hauptsatzung“ In Anlage 2 werden die unterjĂ€hrigen Mittelverschiebungen nach § 79 bzw. § 81 SĂ€chsGemO ab einer Wertgrenze von 200.000 € dargestellt, welche ab dem Stichtag des 4. Sachstandsberichtes (01.11.2018) bis zum neuen Stichtag (31.12.2018) vollzogen wurden. ErgĂ€nzend wird in Anlage 2a eine Übersicht zu den Mittelumwidmungen nach § 79 SĂ€chsGemO beigefĂŒgt, in welcher die Umwidmungen aus den Kostenstellen zur unterjĂ€hrigen Finanzierung fĂŒr die Sofort-Schulen abgebildet werden. In dieser Übersicht werden auch die aktuellen StĂ€nde der Umwidmungen und die gebundenen AuftrĂ€ge (Obligo) gegenĂŒber gestellt. Anlage 2a wurde zum Stichtag 31.12.2018 gegenĂŒber dem letzten Stand (08.10.2018) fortgeschrieben. 1. Soll-Ist-Vergleich zur Prognose der SchulkapazitĂ€ten Entsprechend des Beschlusspunktes 7 der Drucksache VI-DS-05899-NF-21 wird in der Anlage 3 der aktualisierte Soll-Ist-Abgleich der mittelfristig benötigten SchulkapazitĂ€ten gegenĂŒber der jeweils aktuellen Prognose zum Realisierungshorizont der umzusetzenden Maßnahmen abgebildet. 1. Übersicht Schulbauvorhaben – Finanzdaten In Anlage 4 „Finanzdaten“ werden die lt. Schulentwicklungsplan erforderlichen Maßnahmen aufgefĂŒhrt und die aktuellen BeschlĂŒsse einschließlich der mit dem jeweiligen Beschluss bestĂ€tigten Haushaltsmittel (Auszahlungen, Einzahlungen, ZuschĂŒsse) dargestellt. Hinweis: Entsprechend der Hinweise aus dem Fachausschuss Finanzen wurden die Spalten „Ist“ mit den tatsĂ€chlich vollzogenen Zahlungen sowie „HAR“ mit den Haushaltsausgaberesten ergĂ€nzt, um die Gesamtfinanzierung der Maßnahmen abzubilden. Stand 31.12.2018 ist der Haushalt 2018 noch nicht abgeschlossen, sodass die Darstellung in beiden Spalten mit den Folgeberichten weiter prĂ€zisiert werden wird. 1. Übersicht Schulbauvorhaben – TerminĂŒbersicht In Anlage 5 „TerminĂŒbersicht“ werden ebenfalls die lt. Schulentwicklungsplan erforderlichen Maßnahmen mit dem jeweiligen Projektstand dargestellt. Hier ist ein Ampelsystem installiert. Ziel seitens der Verwaltung muss es sein, bei einer eventuellen „Rotschaltung“ (= Fertigstellungs- oder Zwischentermin gefĂ€hrdet) sehr zeitnah entsprechende VorschlĂ€ge zur Gegensteuerung zu erarbeiten und darĂŒber in folgenden Berichten zu informieren. Eine wichtige Querverbindung zwischen kritischen Terminen fĂŒr die Inbetriebnahme neuer SchulkapazitĂ€ten und dem bestehenden Bedarf wird die Anlage 3 sein – im Einzelfall werden Gegensteuerungsmaßnahmen auch hier abgebildet werden können. text: a[name="allrisBV"] - Der 5. Sachstandsbericht zur Umsetzung der Schulbaumaßnahmen wird zur Kenntnis genommen. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Auf Grundlage des Beschlusses zur Drucksache VI-DS-05899-NF-21 wird der Stadtrat seit September 2018 monatlich ausfĂŒhrlich ĂŒber die Umsetzung der Sofortmaßnahmen aus vorgenannter Drucksache und der Maßnahmen des Schulentwicklungsplanes informiert. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011600 text: a[name="allrisSV"] - Zu 1.Wie und mit welchem Ergebnis wurden die benannten DĂ€cher vermarktet? Wie viele und welche Interessenten wurden GesprĂ€che gefĂŒhrt? Die Objekte (90. Schule, 172. Schule, Mittelschule Portitz) wurden ĂŒber die Internetseite Energiemetropole-leipzig vermarktet. Mit drei interessierten Unternehmen (darunter eine Genossenschaft) wurden GesprĂ€che gefĂŒhrt. Aufgrund zu großer wirtschaftlicher Risiken zogen diese jedoch ihr Interesse zurĂŒck. Zu 2.Wie lĂ€uft das Zusammenspiel zwischen den beiden Ämtern konkret in der Praxis ab und wie viele gemeinsame Abstimmungen gab es in den vergangenen beiden Jahren zu der Thematik? Aufgrund der geringen Nachfrage und stagnierender Angebote erfolgt die Zusammenarbeit der Ämter sporadisch. Im 2. Halbjahr 2018 gab es zum Thema SolardĂ€cher vermehrt Abstimmungsberatuneng. Direkte Anfragen von Unternehmen an das Amt fĂŒr GebĂ€udemanagement benötigen nicht die Kooperation des Amtes fĂŒr Wirtschaftsförderung, da in diesem Falle keine Vermarktung mehr notwendig ist. Zu 3. Warum finden sich entgegen der AusfĂŒhrungen vom Januar 2017 weder auf der Website der Stadt Leipzig, noch ĂŒber den Internetauftritt der Energiemetropole Hinweise auf die generelle Vermarktung kommunaler DachflĂ€chen fĂŒr BĂŒrgersolaranlagen an potenzielle Nutzungsnehmer? Aufgrund der Überarbeitung der Vertragsunterlagen mit dem Ziel diese an die aktuellen Entwicklungen anzupassen und den Abstimmungen mit der LKE fand keine öffentliche Information statt. Zu 4.Welche Akteure wurden wann bspw. zu Expertentreffen eingeladen und zusammengebracht und ĂŒber neue Rahmenbedingungen informiert und welche AktivitĂ€ten sind dahingehend konkret im Jahr 2019 geplant? Welche (zahlreichen) Veranstaltungen wurden im Leipziger Solar-Netzwerk Treffen des Clusterteams Solar zur Thematik durchgefĂŒhrt? Das Expertentreffen Energiemetropole Leipzig ist eine Veranstaltung in Kooperation des Netzwerks Energie und Umwelt e. V. mit dem Amt fĂŒr Wirtschaftsförderung. Zum Expertentreffen werden ca. 2000 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft eingeladen. Durchschnittlich nehmen an der jĂ€hrlich stattfindenden Veranstaltung 170 Experten teil. Die Plattform dient dem fachlichen Austausch im Netzwerk und der Erörterung aktueller und zukunftsorientierter Themen in der Energie, Umwelt- und MobilitĂ€tswirtschaft. Das Clusterteam Solar erörtert energetische Fragen und Entwicklungen, bahnt Projekte an und setzt diese um. Es trifft sich sechs Mal pro Jahr. Die inhaltliche Ausrichtung geht ĂŒber das reine Solarthema hinaus, greift aber immer alle aktuellen Fragen dazu auf. Das Interesse der Unternehmerschaft, sich in die energetische Optimierung der kommunalen Liegenschaften einzubringen, ist groß und wird auch im Jahr 2019 eine Rolle spielen. Mitarbeitende der FachĂ€mter werden zu bestimmten Themen (Vergabeverfahren, Klimaschutz usw.) als Fachreferierende eingeladen. Zu 5.Wie und wie oft hat das Amt fĂŒr Wirtschaftsförderung eine konkrete BerĂŒcksichtigung der Solardachnutzung im Rahmen der Erarbeitung des Klimaschutzprogramms und stĂ€dtischer Vorschriften eingefordert und wo liegen die GrĂŒnde dafĂŒr, dass auf dem Feld nichts wesentliches vorangeht? Die energetische Optimierung und solare Nutzung von kommunalen sowie privaten GebĂ€uden ist mehrfach und umfĂ€nglich im Energie- und Klimaschutzprogramm der Stadt Leipzig verankert. Die Verantwortung und Realisierung obliegt den jeweiligen FachĂ€mtern entsprechend den personellen und finanziellen Möglichkeiten. Seit dem Start der Solardachoffensive der Stadt Leipzig im Jahr 2010 haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zur Nutzung erneuerbarer Energien durch das Absenken der Förderungen stĂ€ndig verĂ€ndert. Die damit verbundenen wirtschaftlichen Risiken und die RentabilitĂ€tserwartungen spiegeln sich in der geringen Nachfrage zur Nutzung von (kommunalen) DachflĂ€chen wieder. Eine Steigerung der AttraktivitĂ€t könnten lediglich geĂ€nderte Rahmenbedingungen bewirken, z. B. Eigennutzung der erzeugten Energie. Zu 6.Wie stellt sich der aktuelle Stand zu dem beabsichtigten Programm der L-Gruppe zur Förderung weiterer Solardachanlagen gegenwĂ€rtig dar? Hierzu wird durch die LVV und die SWL eingeschĂ€tzt: "Die Förderung von Solaranlagen wird durch das EEG grundsĂ€tzlich geregelt. Dabei lag der Schwerpunkt seit vielen Jahren auf der Einspeisung in das allgemeine Versorgungsnetz. Eine Durchdringung urbaner RĂ€ume lag dabei jedoch nicht im Fokus. Mit Inkrafttreten des Mieterstromgesetzes Mitte 2017 wird auch die direkte Nutzung der erzeugten Energie vor Ort im Rahmen sogenannter Mieterstrommodelle gefördert und somit die Durchdringung urbaner RĂ€ume unterstĂŒtzt. Aktuell bewerten die Leipziger Stadtwerke im Rahmen von Pilotprojekten die AttraktivitĂ€t solcher Mieterstrommodelle. Eine separate Förderung ĂŒber diese bestehenden Instrumente hinaus sehen die Leipziger Stadtwerke derzeit als nicht erforderlich an." Zu 7.Welche konkreten Folgen haben die eingearbeiteten Vorschriften zur BerĂŒcksichtigung der Errichtung von BĂŒrgersolaranlagen beim Bau neuer SchulgebĂ€ude, KindertagesstĂ€tten und Turnhallen ab 2015? Wie erfolgt in der Planung neuer kommunaler GebĂ€ude konkret die angebliche BerĂŒcksichtigung der PrĂŒfung einer Errichtung und Nutzungsaufnahme? Prinzipiell erhalten Architekten und Statiker die Aufgabe, die DĂ€cher fĂŒr eine spĂ€tere solare Nutzung auszulegen (bauliche Standards der Stadt Leipzig). Die baulichen Standards werden nochmals prĂ€zisiert um dies weiter zu fördern. Im Rahmen des Baubeschlusses wird das Ergebnis der PrĂŒfung mitgeteilt. Zu 8.Bei welchen mittlerweile neu hinzugekommenen und in den kommenden Jahren zu erwartenden kommunalen GebĂ€uden (Schulen, KindertagesstĂ€tten, Turnhallen) wurde/wird eine BerĂŒcksichtigung zur Errichtung von BĂŒrgersolaranlagen mit welchem Ergebnis und welchen Folgen geprĂŒft? Eine eigene Umsetzung erfolgt beispielsweise beim 2. Bauabschnitt des Feuerwehrzentrums in der Gerhart-Ellrodt-Straße. Kleinere Solarthermieanlagen wurden in den letzten Jahren in Schulobjekten mit Sporthallen umgesetzt (Bsp.: Erich-KĂ€stner-Schule, Gerda-Tarot-Schule). Derzeit sind 10 weitere Vorhaben (Bestand, Neubau, Sanierung) in der konkreten Abstimmung mit einem Unternehmen. Aufgrund der noch offenen Verhandlungen wird auf die Bekanntgabe von Details an dieser Stelle verzichtet. FĂŒr Objekte in denen Vergabeverfahren nach VgV in Erarbeitung sind, enthĂ€lt die Aufgabenstellung die Vorsehung einer solaren Nutzung. Zu 9.Bei welchen mittlerweile neu hinzugekommenen und in den kommenden Jahren zu erwartenden kommunalen GebĂ€uden (Schulen, KindertagesstĂ€tten, Turnhallen) wurde/wird eine BerĂŒcksichtigung zur Errichtung von BĂŒrgersolaranlagen aus welchen GrĂŒnden NICHT geprĂŒft? Keine BerĂŒcksichtigung fanden GebĂ€ude aus folgenden GrĂŒnden: Zu geringe DachflĂ€chen fĂŒr die Vermarktung an Dritte * Klassische Altbauten mit Zimmermannsdachstuhl (Statik) * GebĂ€ude mit Denkmalschutzauflagen * UngĂŒnstig gelegene Objekte (z.B. Verschattung) * Eilvorhaben Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011608 text: a[name="allrisSV"] - Am 1. Juli 2018 wurde der vielgenutzte Zugang aus Richtung Wasserschloss zum Gartenverein „Dahlie e.V.“ vom Vorstand des Vereins fĂŒr die Öffentlichkeit und Gartenspartenmitglieder geschlossen. GrĂŒnde dafĂŒr waren u. a. die Verschmutzung durch Hundekot und die BelĂ€stigung durch rĂŒcksichtslose Radfahrer. Bis zu diesem Zeitpunkt nutzten Schulkinder diesen Weg zur Grundschule. Anwohner schĂ€tzen den Weg durch das GrĂŒn als verkehrsarme und ruhige Verbindung zwischen Lindenau und Leutzsch. Am 18. September 2018 war der OberbĂŒrgermeister vor Ort. Dort wurde das Thema Wegöffnung durch Anwohner und Gartennutzer angesprochen. Der OberbĂŒrgermeister unterstĂŒtzte im GesprĂ€ch das Anliegen einer freien Durchwegung. Er teilte die Meinung, dass das Fehlverhalten weniger nicht zu neuen Barrieren fĂŒr alle fĂŒhren soll. Nach meinem Wissen erteilte er dem Amt fĂŒr StadtgrĂŒn und GewĂ€sser den Auftrag, sich der Thematik anzunehmen. Das ASG fordert ja generell die Öffnung der Kleingartenanlagen fĂŒr die Öffentlichkeit, und gerade dort, „wo der Nutzen fĂŒr das Gesamtsystem am grĂ¶ĂŸten ist.“ Bei einem Vor-Ort-Termin verschiedener Akteure am 6. November 2018 konnte allerdings noch keine Lösung gefunden werden. Ich frage daher nach: 1.Wurde seitdem nach LösungsansĂ€tzen fĂŒr die Öffnung dieses Weges gesucht? 2.Wenn ja, welche Ergebnisse wurden bisher erzielt? 3.Wenn nicht, welche Möglichkeiten dafĂŒr gibt es fĂŒr die Zukunft? 4.Welche Möglichkeiten sieht der OberbĂŒrgermeister generell, die Kleingartenvereine zu einer Öffnung ihrer Anlagen fĂŒr die Öffentlichkeit zu bewegen? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011597 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- text: a[name="allrisBV"] - 1. Die Ratsversammlung Ă€ndert den Beschluss VI-DS-01124 der Ratsversammlung vom 25.03.2015 in seiner aktuell gĂŒltigen Fassung und beruft Frau Heike HĂ€rtwig (DGB-Stadtfrauenausschuss) als Stellvertreterin aus dem Beirat fĂŒr Gleichstellung ab. 2. Die Ratsversammlung bestellt1 widerruflich gemĂ€ĂŸ § 47 SĂ€chsGemO sowie § 21 Hauptsatzung der Stadt Leipzig Frau Jana WĂŒnsch (DGB-Stadtfrauenausschuss) als Stellvertreterin in den Beirat fĂŒr Gleichstellung. 1 Die Bestellung erfolgt entsprechend § 39 Abs. 7 SĂ€chsGemO. Danach kann offen im Wege der Beschlussfassung bestellt werden. Mit o.g. Beschluss ergibt sich folgende aktuelle Besetzung des Beirats fĂŒr Gleichstellung: Fraktion/Organisation/Institution Mitglied Stellvertreter CDU Jessica Heller Luise Frohberg CDU-Frauenunion Gabriele Vollhardt Luise Frohberg DIE LINKE Beate Ehms Marco Götze DIE LINKE-LISA Susanne Scheidereiter Alexis Mariel Vidal Cabezas BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen Martin Biederstedt Madlen Effnert BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen Dr. Gesine MĂ€rtens Katharina Krefft SPD Ingrid Glöckner Nicole BĂ€rwald-Wohlfarth SPD -ASF Katharina Kleinschmidt Romy Dyck Freibeuter Ute Elisabeth Gabelmann Susanne Reinhardt Uni Leipzig Georg Teichert Carolin Demus AG Frauenprojekte Christine Rietzke Dr. Sandra Berndt Agentur fĂŒr Arbeit Cornelia Langner Jeanette Bahrmann Arbeitskreis MĂ€dchen Katja Röckel Lisa Baumann DGB-Stadtfrauenausschuss Claudia Maaß Jana WĂŒnsch Handwerkskammer Gabriele Gromke - Industrie- und Handelskammer Catina JĂ€kel - KfD Doris Schwabe - Kirchliche Frauenarbeit Dorothea Klein - Netzwerk gegen hĂ€usl. Gewalt u. Stalking Susanne Hampe Gabi Eßbach RosaLinde Leipzig e.V. Christian Roßner Kristin BĂ€r ver.di Grit Prenzlau - Gleichstellungsbeauftragte Genka Lapön - Verwaltung Uta Johannes Peter Merfert Verwaltung Stojan Gugutschkow Birgit Resnjanskij Verwaltung Kathrin Darlatt - Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011385 text: a[name="allrisSV"] - Das Dezernat V ist mit Abstand das grĂ¶ĂŸte Dezernat innerhalb der Stadtverwaltung. Hier sind die meisten MitarbeiterInnen beschĂ€ftigt und ĂŒber die HĂ€lfte des stĂ€dtischen Haushalts fließen in die Aufgabenbereiches dieses Dezernats. Entsprechend groß sind die Aufgaben, mit denen sich der Fachausschuss Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule befassen muss. Das Thema KapazitĂ€tserweiterung von Kita- und Schulbauten wird in den nĂ€chsten Jahren eine sehr große Rolle spielen. Die Umsetzung des Maßnahmenpaketes steht dabei im Mittelpunkt. Bisher wurden viele dieser Themenbereiche im Unterausschuss Schulnetzplanung bearbeitet. Da dieser aber kein regulĂ€rer beratender oder beschließender Ausschuss ist und deshalb nicht vom BĂŒro fĂŒr Ratsangelegenheiten betreut wird, mussten viele Beratungsinhalte im FA JSGS nochmals behandelt werden. Ferner wird bei der Einrichtung eines Fachausschusses Schule und Bildung mit der Task Force Schulhausbau /Kita ein auf dieses wichtige Thema zugeschnittenes Gremium zur Seite gestellt, um die Vorhaben und Anliegen zeitnah und intensiv diskutieren zu können. Die Themen Soziales und Gesundheit bedĂŒrfen in unserer Stadt gleich großer Aufmerksamkeit. Diese geraten wegen der Dominanz der KapazitĂ€tserweiterungen zunehmend in den Hintergrund. Um die Aufgabenbereiche des Sozial- und Gesundheitsamtes grĂŒndlich genug beleuchten zu können, ist die Neuordnung der AusschĂŒsse besonders wichtig. Durch eine Teilung des bestehenden Fachausschusses Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule wird auch eine ErgĂ€nzung und Änderung der Hauptsatzung notwendig, die gleich mit beschlossen werden soll. text: a[name="allrisBV"] - 1. Die Ratsversammlung richtet ab der 7. Wahlperiode einen Fachausschuss fĂŒr Jugend und Schule, der sich dem gesamten Spektrum der Schul- und Kitathemen fĂŒr die Stadt Leipzig widmet, sowie einen Fachausschuss Soziales und Gesundheit zu bilden. Entsprechend des § 44 Abs. 2 SĂ€chsGemOwerden sachkundige BĂŒrgerInnen in diese AusschĂŒsseberufen. Die Aufgabenfelder des Unterausschusses Schulnetzplanung gehen in den Aufgabenbereich des FA Jugend und Schule ĂŒber. 1. Die Hauptsatzung der Stadt Leipzig wird in §17 (1) entsprechend ergĂ€nzt und geĂ€ndert. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011487 text: a[name="allrisSV"] - Zu 1.) Der OberbĂŒrgermeister und die Ratsversammlung setzen sich fĂŒr den Erhalt der Druckerei der Leipziger Druckerei- und Verlagsgesellschaft (LVDG) GmbH in Leipzig-Stahmeln ein. Dem Vorschlag wird zugestimmt. Dabei sollte bedacht werden, dass die geplante Schließung das Ergebnis einer seit Jahren andauernden, ĂŒberregionalen Entwicklung und von mehreren Faktoren geprĂ€gt ist. Der wirtschaftliche Druck auf VerlagshĂ€user bzw. insbesondere auf Druckereien im Zuge des digitalen Wandels und des sich verĂ€ndernden Mediennutzungsverhaltens steigt zunehmend. Printmedien – und besonders Tageszeitungen – verlieren an Auflage. Die Digitalisierung beeinflusst als Megatrend nicht nur die Wirtschaft, sondern auch unseren Alltag, den Umgang mit Informationen und damit den Pressemarkt – auch den Leipziger. Gefragt sind daher neue GeschĂ€ftsmodelle und neue Technologien im Druckbereich. Auch um den langfristigen Fortbestand der LVZ sicherstellen zu können, wurde daher an die Verantwortlichen appelliert, zukunftsfĂ€hige und wirtschaftlich tragfĂ€hige Konzepte zu eruieren. Zu 2.) Der OberbĂŒrgermeister wird beauftragt, mit der GeschĂ€ftsfĂŒhrung der LDVG GmbH und der Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co. KG GesprĂ€che ĂŒber einen Verbleib am Standort zu fĂŒhren. Sollte dies unter keinen UmstĂ€nden möglich sein, soll der Konzern zur GrĂŒndung einer BeschĂ€ftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft bewegt werden. Dem Beschlussvorschlag wird bereits nachgekommen. Nach Bekanntwerden der Schließungsabsichten nahm die Stadt Leipzig Kontakt zum GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft (LVDG) auf, um mögliche Szenarien fĂŒr den Standort anzusprechen. Der OberbĂŒrgermeister steht in Kontakt mit dem Vorsitzenden der KonzerngeschĂ€ftsfĂŒhrung der MADSACK Mediengruppe. Es wird angestrebt, GesprĂ€che zwischen der Mediengruppe, der LVZ GeschĂ€ftsfĂŒhrung sowie Großauftragnehmern zu arrangieren. Sollte die Standortschließung aus Sicht der MADSACK Mediengruppe ohne Alterative sein, muss die Entwicklung eines entsprechenden Sozialplans höchste PrioritĂ€t haben. Die GrĂŒndung einer BeschĂ€ftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft kann dabei ein Szenario darstellen. Diesen Standpunkt hat der OberbĂŒrgermeister bereits gegenĂŒber dem Vorsitzenden der KonzerngeschĂ€ftsfĂŒhrung formuliert. Gleichlautend hat sich Dr. Schimansky als Leiter des Amtes fĂŒr Wirtschaftsförderung gegenĂŒber der GeschĂ€ftsfĂŒhrung der LVDG geĂ€ußert. text: a[name="allrisBV"] - Rechtliche Konsequenzen Der gemĂ€ĂŸ Ursprungsantrag gefasste Beschluss wĂ€re ☐ Rechtswidrig und/oder ☐ Nachteilig fĂŒr die Stadt Leipzig. ☒ Zustimmung ☐ Ablehnung ☐ Zustimmung mit ErgĂ€nzung ☐ Ablehnung, da bereits Verwaltungshandeln ☐ Alternativvorschlag ☐ Sachstandsbericht Dem Antrag wird zugestimmt. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011405 text: a[name="allrisSV"] - Die Stadtverwaltung befĂŒrwortet den Vorschlag zur Neugestaltung des Gohliser Angers grundsĂ€tzlich. Der Gohliser Anger war in der Zeit von Gohlis als eigenstĂ€ndiges Dorf – vor der Eingemeindung nach Leipzig – Kernbereich der alten, dörflichen Ortslage von Gohlis im Bereich der Menckestraße. FrĂŒher mit einem kleinen SchulgebĂ€ude und angebautem Betsaal bestanden, wurde der Bereich des Gohliser Angers nach dem Abbruch der GebĂ€ude um die vorangegangene Jahrhundertwende im Stil eines grĂŒnderzeitlichen Stadtplatzes mit Wegebeziehungen und kleineren eingefassten Wiesen- und BeetflĂ€chen umgebaut. Der Bereich des Gohliser Angers steht z. Z. nicht unter Denkmalschutz. Eine Unterschutzstellung als sogenanntes Gartendenkmal wird aber z.Z. auf Anregung der Stadt Leipzig durch das Landesdenkmalamt Sachsen geprĂŒft. In eine solche fachliche Beurteilung wĂ€re der Sachverhalt einzustellen, dass die Mehrzahl der straßenraumbegleitenden grĂŒnderzeitlichen GebĂ€ude unter Denkmalschutz stehen und in der Zeit nach 1990 aufwendig und sachgerecht saniert wurden. Letztlich ist ĂŒber die zukĂŒnftigen Funktionen, konkrete Nutzungsmöglichkeiten (z.B. Wege-beziehungen und QualitĂ€t der Aufenthaltsbereiche einschließlich der Wahl der „Stadt-möblierungselemente“) und Details der Ausgestaltung – wie z.B. der angesprochene Vorschlag der Aufstellung eines Brunnens – des Gohliser Angers in einem Planungsprozess zu entscheiden. Dies gilt ebenso fĂŒr den Umfang und die Form der Beteiligung der BĂŒrgerschaft. Eine Neugestaltung des Gohliser Angers schließt auch die notwendige Neuordnung des ruhenden Verkehrs und damit auch die Erhöhung der Verkehrssicherheit in diesem Bereich ein. Aufgrund des bestehenden Handlungsbedarfes bei der Sanierung öffentlicher GrĂŒnflĂ€chen insgesamt, sollte jedoch ĂŒber die Bereitstellung finanzieller Mittel fĂŒr die Planung und den Bau des Gohliser Angers erst bei der Aufstellung des neuen Haushaltes 2021/2022 entschieden werden. text: a[name="allrisBV"] - Aufgrund des bestehenden Handlungsbedarfes bei der Sanierung öffentlicher GrĂŒnflĂ€chen insgesamt, wird ĂŒber die Bereitstellung finanzieller Mittel fĂŒr die Planung und den Bau des Gohliser Angers erst bei der Aufstellung des neuen Haushaltes 2021/2022 entschieden. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Antrag VI-A-06666 Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011368 text: a[name="allrisSV"] - Bei den gewĂŒnschten Anlagen handelt es sich um City-Light-Poster-Vitrinen mit einem Wechsler. (Nur) auf Knopfdruck unterbricht der Wechsler seine TĂ€tigkeit und lĂ€sst automatisch einen Stadtplan erscheinen. Diese Werbeanlagen befinden sich hauptsĂ€chlich in Hamburg, in Leipzig ist momentan keine City-Light-Poster-Vitrine mit einem Wechsler ausgestattet, bereits daher wĂ€re eine Umsetzung nicht möglich. Eine Änderung an den Werbeanlagen wĂ€re zudem auch aus vertraglicher Sicht derzeit nicht möglich, da im Werbevertrag zwischen der Stadt und dem bisherigen Konzessionsnehmer Wall GmbH alle Werbeanlagen auf öffentlichen FlĂ€chen in ihrer Art abschließend geregelt sind, der Vertrag lĂ€uft darĂŒber hinaus zum 30.06.2019 aus. ZusĂ€tzlich war von Wall zu erfahren, dass es sich bei den Werbeanlagen mit Knopfdruck um Auslaufmodelle handelt, die in Zukunft bundesweit nicht mehr zum Aufbau kommen. UnabhĂ€ngig von der derzeitig faktischen Unmöglichkeit der Umsetzung, wird fĂŒr eine solche Ausstattung auch zukĂŒnftig kein Bedarf gesehen, da an vielen Stellen im Stadtgebiet bereits auf der B-Seite der WerbetrĂ€ger ein Stadtplan dauerhaft ausgehĂ€ngt ist und auch mit der neuen Werbekonzession der Aushang von 30 StadtplĂ€nen an wichtigen Knotenpunkten dauerhaft auf der B-Seite von City-Light-Poster-Vitrinen erfolgen wird. text: a[name="allrisBV"] - Die Verwaltung empfiehlt die Ablehnung des Antrages. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln x Sonstiges: Antrag Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011392 text: a[name="allrisSV"] - Mögliche Tunnellösungen in der inneren Jahnallee und daraus abzuleitende Konsequenzen können und sollen – so wie andere in diesem Themenfeld bereits gestellte AntrĂ€ge - im Rahmen der bis 2021 laufenden Diskussion zum Stadtraumkonzept erweiterte Innenstadt geprĂŒft werden. Mit der Thematik wird sich u. a. die im Verkehrs- und Tiefbauamt 2019 wirksam werdende Stabsstelle Strategische Verkehrsentwicklungsplanung zum gegebenen Zeitpunkt befassen. Die Ablehnung beinhalt somit, dass die PrĂŒfung einer solchen Variante wie die PrĂŒfung anderer Verkehrslösungen auf dem Leipziger Ring und dem Umfeld bis zum Tangentenviereck, bereits Verwaltungshandeln ist. text: a[name="allrisBV"] - Die Verwaltung empfiehlt Ablehnung des Antrages, da bereits Verwaltungshandeln. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln x Sonstiges: Antrag Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011308 text: a[name="allrisSV"] - zu Beschlusspunkt 1: Dass bei der Erforschung und Ahndung von VerkehrsverstĂ¶ĂŸen auf Radverkehrsanlagen auch die Voraussetzungen fĂŒr die Anordnung von Abschleppmaßnahmen vorliegen können, ist unstreitig und im Verwaltungshandeln gĂ€ngige Praxis. Ein entsprechender Passus ist unter anderem im Stadtentwicklungsplan Verkehr und öffentlicher Raum - Erste Fortschreibung - enthalten. Einer zusĂ€tzlichen oder weitergehenden PrĂŒfung bedarf es nicht. Zu Beschlusspunkt 2: GemĂ€ĂŸ § 44 StVO obliegt die AusfĂŒhrung der Straßenverkehrsordnung den Straßen-verkehrsbehörden als Weisungsaufgabe. Weisungsaufgaben besorgt die Gemeinde fĂŒr den Bund oder das Land. In diesem Bereich sind die Gemeinden nicht selbstbestimmt, sondern weisungsgebunden und der BĂŒrgermeister ist das vollziehende Organ, d. h. das fĂŒr die ordnungsgemĂ€ĂŸe DurchfĂŒhrung zustĂ€ndige Organ der Gemeinde. Die mit dem Antrag begehrte „Regelentscheidung“ stellt einen Eingriff in den Aufgabenbereich der Verwaltung dar. Der Beschluss wĂ€re rechtswidrig. DarĂŒber hinaus wĂ€re der Beschluss auch inhaltlich zu beanstanden, denn er greift in die Pflicht zur ErmessensausĂŒbung der Verwaltungsbehörde ein. Jede Anordnung einer Abschleppmaßnahme ist eine Einzelfallentscheidung. Sie muss erforderlich, geeignet und angemessen sein, um das Ziel der Gefahrenbeseitigung zu erreichen. Einzelfallentscheidung heißt, dass der konkrete Sachverhalt betrachtet werden muss, deshalb kann auch keine Regelentscheidung vorgegeben werden. text: a[name="allrisBV"] - Die Verwaltung empfiehlt die Ablehnung des Antrages. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Mit dem Antrag wird das Ziel verfolgt, zukĂŒnftig in Leipzig stĂ€rker gegen das ordnungswidrige Abstellen von Fahrzeugen auf Radverkehrsanlagen vorzugehen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1010884 text: a[name="allrisSV"] - Mit dem fraktionsĂŒbergreifenden Antrag wird der OberbĂŒrgermeister aufgefordert, einen regelmĂ€ĂŸigen Bericht ĂŒber das so genannte Listenverfahren der LWB einzuholen. Der Bericht soll laut Antragsteller stets in der Vorlage „Sachstand [und weitere Planungen] fĂŒr die Unterbringung von GeflĂŒchteten in der ZustĂ€ndigkeit der Stadt Leipzig“ integriert werden. Ziel des Antrags sei es, nĂ€here Informationen zum eingefĂŒhrten Listenverfahren und dessen Effekte zu erhalten. Dem Antrag kann dem Grunde nach entsprochen werden. Jedoch liegen die geforderten Daten der LWB aus technischen GrĂŒnden nicht vor und können somit nicht rĂŒckwirkend zur VerfĂŒgung gestellt werden. Eine Berichterstattung wird zukĂŒnftig erfolgen, nachdem die entsprechende Programmierung durch einen externen Dienstleister erfolgt ist. text: a[name="allrisBV"] - Der OberbĂŒrgermeister wird aufgefordert, bei der Leipziger Wohnungsgesellschaft mbH einen regelmĂ€ĂŸigen Bericht ĂŒber das so genannte Listenverfahren einzuholen. Der Bericht soll spĂ€testens ab dem 3. Quartal 2019 die folgenden Informationen enthalten: * Nennung der Kriterien, die die LWB fĂŒr die Wohnungsauswahl fĂŒr Mietinteressenten nach dem Listenverfahren zu Grunde legt. * Die Anzahl der Nachfragen pro Quartal nach WohnungsgrĂ¶ĂŸen ĂŒber das Listenverfahren. * Die WohnungsgrĂ¶ĂŸe nach Anzahl der RĂ€ume, die nachgefragt werden. * Die Anzahl der Wohnungen, die ĂŒber das Listenverfahren im jeweiligen Berichtszeitraum vergeben wurden. * Die Verteilung der vergebenen Wohnungen nach dem Listenverfahren im Stadtgebiet. Der Bericht ist in die Berichterstattung zu den EigentĂŒmerzielen aufzunehmen. Zusammenfassung: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln X Sonstiges: Antrag Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1010754 text: a[name="allrisSV"] - Das Anliegen, im Bereich von öffentlichen GrĂŒnflĂ€chen Informationen ĂŒber den Hintergrund der Namensgebung und den historischen Kontext zu vermitteln, wird grundsĂ€tzlich befĂŒrwortet. An einigen wichtigen Orten wie z. B. im Clara-Zetkin-Park, am Rabensteinplatz und dem Stöckelplatz wurden bereits entsprechende Stelen aufgestellt. An ausgewĂ€hlten, besonders prĂ€gnanten Parkanlagen und StadtplĂ€tzen, soll dieses Prinzip fortgefĂŒhrt werden. GegenwĂ€rtig wird z. B. die Visualisierung fĂŒr den Großen Garten Paunsdorf vorbereitet. Angesichts des Vorbereitungs- und Bauaufwandes und der Notwendigkeit, solche in jeder Form der AusfĂŒhrung pflegeaufwĂ€ndigen Zusatzausstattungen auch in einem attraktiven Zustand zu erhalten, wird dies nur schrittweise erfolgen können und schwerpunktmĂ€ĂŸig mit umfangreichen Umgestaltungs- oder Sanierungsmaßnahmen verbunden und finanziert werden. text: a[name="allrisBV"] - Rechtliche Konsequenzen Der gemĂ€ĂŸ Ursprungsantrag gefasste Beschluss wĂ€re ☐ Rechtswidrig und/oder ☐ Nachteilig fĂŒr die Stadt Leipzig. ☐ Zustimmung ☐ Ablehnung ☐ Zustimmung mit ErgĂ€nzung ☐ Ablehnung, da bereits Verwaltungshandeln ☒ Alternativvorschlag ☐ Sachstandsbericht Alternativvorschlag: 1. Die Stadtverwaltung wird beauftragt, bei neu beginnenden Maßnahmen in ausgewĂ€hlten Parkanlagen Infotafeln mit Angaben zu den Namensgebern und zur Historie der Anlage aufzustellen. Parkanlagen, welche nicht nach Personen benannt sind, erhalten Hinweistafeln, welche den historischen Hintergrund der Benennung erlĂ€utern. 2. Die Maßnahme wird im Rahmen von umfangreichen Sanierungs- oder Erneuerungs- maßnahmen in den Parkanlagen umgesetzt und aus dem Budget des Amtes fĂŒr StadtgrĂŒn und GewĂ€sser finanziert. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Antrag Im Zusammenhang mit wichtigen Umgestaltungs- und Sanierungsmaßnahmen von öffentlichen GrĂŒnanlagen werden Hinweistafeln mit Angaben zum Hintergrund der Namensgebung und historischem Kontext aufgestellt. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011160 text: a[name="allrisSV"] - Das Thema "FreiflĂ€chen fĂŒr Kulturveranstaltungen" wurde bereits in den vergangenen Jahren im Stadtrat thematisiert, so z. B. mit den AntrĂ€gen der Fraktion DIE LINKE Antrag-Nr. V/A 338 vom 11.09.2012 und V/F 1119 vom 27.03.2014 sowie der SPD-Fraktion VI-A-01786 vom 03.09.2015. In diesem Rahmen fand die Begutachtung diverser FlĂ€chen im Bezug zur Eignung fĂŒr Veranstaltungen mit Beschallung statt. Im Ergebnis war keine dieser FlĂ€chen fĂŒr die angedachte Nutzung uneingeschrĂ€nkt geeignet. Dies lag zum Teil an naturschutzrechtlichen, aber auch immissionsschutzrechtlichen PrĂ€missen. Zum Teil befanden sich die FlĂ€chen nicht in VerfĂŒgung der Stadt. Es konnte lediglich eine einzelfallbezogene GenehmigungsfĂ€higkeit von Veranstaltungen auf wenigen dieser FlĂ€chen (z. B. Lindenauer Hafen, Park + Ride Platz Neue Messe) nach entsprechender PrĂŒfung in Aussicht gestellt werden. Die FlĂ€chen an der Neuen Messe wurden auf Grund deren peripherer Lage in den o. a. Abstimmungen allerdings als ungeeignet eingeschĂ€tzt. Von den flĂ€chenverwaltenden Ämtern der Stadtverwaltung konnten daher keine GrundstĂŒcke zur VerfĂŒgung gestellt werden, die den Intentionen dieser AntrĂ€ge entsprachen, zumal hier auch die Bereitstellung von Toiletten, Strom-/ Wasser-/ AbwasseranschlĂŒssen problematisch ist und diese FlĂ€chen anderen Zwecken als denen einer VeranstaltungsstĂ€tte gewidmet sind. Eine diesbezĂŒgliche Änderung der Sach- und Rechtslage ist, abgesehen von der fortschreitenden Entwicklung des Lindenauer Hafengebietes, welche nun auch hier Veranstaltungen mit Beschallung immissionsschutzrechtlich einschrĂ€nkt, nicht bekannt. Auch aktuelle NutzungsvorschlĂ€ge wie das Motodrom am Cottaweg oder der Wilhelm-KĂŒlz-Park mit der Straße des 18. Oktober sind durch hier bestehende vertragliche Bindungen, Defizite bei der vorhandenen Infrastruktur und wiederum immissionsschutzrechtlicher EinschrĂ€nkungen nicht im Sinne einer Anmeldung und DurchfĂŒhrung mit "einfacher Beauflagung" gemĂ€ĂŸ des Beschlussvorschlages verfĂŒgbar. Zur PrĂŒfung weiterer FlĂ€chenvorschlĂ€ge zur Nutzung fĂŒr nichtkommerzielle Musikveranstaltungen ist die Verwaltung jederzeit bereit. Dabei ist jedoch die erforderliche FlĂ€chenbemessung zu berĂŒcksichtigen. Man kann sich hierbei an der SĂ€chsVStĂ€ttVO orientieren: GemĂ€ĂŸ § 1 Abs. 2 Nr. 2 der SĂ€chsVStĂ€ttVO ist die Anzahl der Besucher wie folgt zu bemessen: zwei Besucher je mÂČ GrundflĂ€che des Versammlungsraumes. Bei 500 Besuchern ergibt dies 250 mÂČ zuzĂŒglich der GrĂ¶ĂŸe von hinzukommenden Veranstaltungsequipment (BĂŒhne, GastrostĂ€nde, Backstage-Bereich usw.). Dies ist unter BerĂŒcksichtigung des eher zwanglosen Charakters von nichtkommerziellen Musikveranstaltungen im Freien als absolute Mindestanforderung zu bewerten. Realistischer bei aufgelockerter Wiesennutzung ist hier eher die Annahme von ca. 3 mÂČ FlĂ€chenbedarf/Person, so dass fĂŒr 300-500 Personen von 900- 1500 mÂČ FlĂ€chenbedarf auszugehen ist. Es ist das Erfordernis einer Baugenehmigung zu klĂ€ren. DafĂŒr ist die Nutzung so konkret wie möglich darzustellen, um eine rechtssichere bauplanungsrechtliche Einordnung durchfĂŒhren zu können. Die gesicherte Erschließung fĂŒr den Zu- und Abgangsverkehr, insbesondere auch fĂŒr Rettungsfahrzeuge und RettungskrĂ€fte, ist zu gewĂ€hrleisten. Die erfolgreiche KlĂ€rung umweltrechtlicher PrĂ€missen ist Voraussetzung fĂŒr weitere Entscheidungen. Seitens des Ordnungsamtes werden lediglich Sondernutzungen fĂŒr Einzelveranstaltungen erlaubt, die einer verkehrsrechtlichen Anordnung bedĂŒrfen. Aufgrund des sowohl prĂŒf- und zeitaufwĂ€ndigen sowie fĂŒr die Veranstalter kostenintensiven Verfahrens (bspw. Finanzierung des Verkehrssicherungsunternehmens) ist diese Verfahrensweise im Sinne des Antrages nicht in Betracht zu ziehen. BezĂŒglich der DurchfĂŒhrung von Veranstaltungen an Sonn- und Feiertagen wird auf die Regelungen des SĂ€chsischen Sonn- und Feiertagsgesetzes (SĂ€chsSFG) verwiesen. GemĂ€ĂŸ § 4 Abs. 2 SĂ€chsSFG sind an Sonn- und Feiertagen öffentlich bemerkbare Arbeiten und sonstige Handlungen, die geeignet sind, die Ruhe des Tages zu beeintrĂ€chtigen, verboten. GemĂ€ĂŸ § 5 SĂ€chsSFG sind an Sonn- und Feiertagen in der NĂ€he von Kirchen und anderen GebĂ€uden, die religiösen Zwecken dienen, alle Handlungen zu unterlassen, die geeignet sind, religiöse Veranstaltungen zu stören. Die Kreispolizeibehörden (Ordnungsamt) können im Einzelfall aus wichtigem Grund von den Verbotsvorschriften der §§ 4 und 6 befreien. Vor der Erteilung einer Befreiung sind die betroffenen Religionsgemeinschaften zu hören. Dieses gesetzlich vorgeschriebene Prozedere ist zumindest mit "Spontanpartys" nicht zu vereinbaren. Insofern gibt es hierzu seitens des Ordnungsamtes grundsĂ€tzliche Bedenken. Das vom Jugendparlament vorgebrachte Anliegen ist nachvollziehbar. Verabredungen werden ĂŒber die sozialen Netzwerke zeitnah getroffen. Zu spontanen Partys/Veranstaltungen ist aus dieser Sicht unkompliziert aufzurufen. UnabhĂ€ngig davon, dass auch fĂŒr diese die rahmenrechtlichen Regelungen gelten, bergen diese Veranstaltungen aber auch erhebliche Risiken fĂŒr die öffentliche Sicherheit und Ordnung. Bei der aktiven Bereitstellung einer VeranstaltungsflĂ€che mĂŒssen diese Risiken in einem Sicherheitskonzept bewertet und bestmöglichst eingeschrĂ€nkt werden. Dazu gehört die zwingende KlĂ€rung folgender Fragen: * Wer ist Verwalter dieser FlĂ€che? - (minimale) Infrastrukturanforderungen * Trittsicherheit * Reinigung/ Wartung/ Kostentragung Abfallentsorgung ggf. ZugangsbeschrĂ€nkung/Abgrenzung zu anderen GrundstĂŒcken/Straßen * MedienanschlĂŒsse * Toiletten (Bewirtschaftung!) - Terminvergaben, um Doppelbelegung zu vermeiden - Nutzungsbedingungen/Platzordnung einschließlich deren Durchsetzung - Haftungsfragen bis hin zur Wiederherstellung der FlĂ€che - Hausrecht * Wer ist Veranstalter? - Veranstalterrolle ist * zur Definition der organisatorischen und haftungsrechtlichen Verantwortung zwingend zu besetzen (auch fĂŒr das GĂ€steverhalten) * im Zweifelsfall wird der zum Ereignis Aufrufende auch zum Veranstalter. - Verantwortlichkeiten bei der Vorbereitung und DurchfĂŒhrung mĂŒssen bei offizieller Bereitstellung einer FlĂ€che gegeben sein * Partner des Verwalters * "Buchung der FlĂ€che" * Durchsetzung der Nutzungsbedingungen, u. a. * Nutzungszeiten * Immissionsschutz * Jugendschutz * Einflussnahme auf Nutzerverhalten * ggf. Bereitstellung von Sicherheitspersonal (Ordner, geprĂŒfte Security) * Durchsetzung Hausrecht (als "Mieter/Nutzer" der FlĂ€che) * Notfallmanagement. Um dem Grundanliegen des Jugendparlamentes zu entsprechen, ist unter BerĂŒcksichtigung der o. g. Aspekte nur eine aktiv bewirtschaftete VeranstaltungsflĂ€che geeignet, die unter definierten Rahmenbedingungen so spontan wie möglich genutzt werden kann. Damit dies fĂŒr Jugendliche realisierbar ist, scheint eine maßgebliche Beteiligung der Stadt an den Bewirtschaftungskosten einer solchen FlĂ€che unabdingbar. Nach KlĂ€rung vor genannter Rahmenbedingungen ermittelt die Stadtverwaltung den zur Umsetzung des Beschlusses erforderlichen Aufwand und prĂŒft dessen Umsetzungsmöglichkeiten. Zum Hinweis auf die Umsetzungsstrategie der Stadt Halle zum Umgang mit Spontanpartys ergibt sich folgende EinschĂ€tzung: Es wird darauf verwiesen, dass nicht jeder in der Stadt Halle ausgewiesene Grillplatz tatsĂ€chlich fĂŒr solche Partys geeignet ist. Die fĂŒr die Standorte vom zustĂ€ndigen Umweltamt errechneten und in einer Übersicht angegebenen Pegel der VerstĂ€rkeranlage sind zum Großteil so niedrig, dass eher eine leise Hintergrundmusik als eine laute Partymusik möglich ist. Bei den in der Halleschen Konzeption angegebenen zulĂ€ssigen LĂ€rmpegeln auf den GrillplĂ€tzen handelt es sich um Schallleistungspegel (SLP). Der SLP ist eine schalltechnische BerechnungsgrĂ¶ĂŸe und spiegelt nicht den am Standort fĂŒr den Zuhörer maßgebenden Schallpegel wider. Die Angabe eines SLP ist sehr irrefĂŒhrend und vermittelt fĂ€lschlicherweise den Eindruck, dass laute Musik zulĂ€ssig sei. Beispiel GrillflĂ€che "WĂŒrfelwiese"/Halle: VerstĂ€rkeranlage - SLP tags 103 dB und nachts 90 dB Das bedeutet, dass in 10 m Abstand zur Schallquelle tags eine LautstĂ€rke von 75 dB(A) und nachts von 62 dB(A) zulĂ€ssig ist. Um die Nachbarschaft -nicht zu stören, wĂ€re damit tags eine Art Hintergrundmusik möglich (LautstĂ€rke etwa wie ein Sommerkino oder eine klassische Musikdarbietung). Nachts wĂ€re die zulĂ€ssige MusiklautstĂ€rke von 62 dB(A) jedoch so leise, dass sie völlig in den GesprĂ€chen der Besucher untergehen wĂŒrde. Veranstaltungen sind schalltechnisch wie folgt zu bewerten: * bei 20 GĂ€sten ohne Musik (SLP 93 dB(A)) = 65 dB(A) in 10 m Abstand * bei 50 GĂ€sten-ohne Musik (SLP 95 dB(A)) = 67 dB(A) in 10 m Abstand * mit Hintergrundmusik (SLP 103 dB(A)) = 75 dB (A) in 10 m Abstand, 75 dB(A); entspricht einer Hintergrundmusik oder der LautstĂ€rke eines Sommertheaters, Sommerkinos oder einem klassischen Konzert. KommunikationsgerĂ€usche blieben unberĂŒcksichtigt; * mit leiser Partymusik (SLP 113 dB(A)) = 85 dB(A) in 10 m Abstand, 85 dB(A) entspricht etwa dem Mindestversorgungspegel einer KleinbĂŒhne. Die LautstĂ€rke ist zum Tanzen geeignet. GewĂŒnscht sind bei Jugendveranstaltungen jedoch höhere Pegel. Von dieser-LautstĂ€rke, (85 dB(A)) ist bei Spontanpartys jedoch mindestens auszugehen. KommunikationsgerĂ€usche blieben unberĂŒcksichtigt; * mit lauter Partymusik (SLP 123 dB(A)) = 95 dB(A) in 10 m Abstand Diese MusiklautstĂ€rke entspricht der bei Jugendveranstaltungen gewĂŒnschten LautstĂ€rke. Sie liegt jedoch immer noch 10 dB unter der LautstĂ€rke von Diskothekveranstaltungen. Welche FlĂ€chen unter der BerĂŒcksichtigung der aufgefĂŒhrten Rahmenbedingungen geeignet sind, ist mit dem Jugendparlament abzustimmen. text: a[name="allrisBV"] - Rechtliche Konsequenzen Der gemĂ€ĂŸ Ursprungsantrag gefasste Beschluss wĂ€re ☐ Rechtswidrig und/oder ☐ Nachteilig fĂŒr die Stadt Leipzig. ☐ Zustimmung ☐ Ablehnung ☐ Zustimmung mit ErgĂ€nzung ☐ Ablehnung, da bereits Verwaltungshandeln ☒ Alternativvorschlag ☐ Sachstandsbericht Alternativvorschlag: 1. Die Stadtverwaltung wird damit beauftragt, in Zusammenarbeit mit dem Jugendparlament zu prĂŒfen, ob eine FlĂ€che in Leipzig zur VerfĂŒgung gestellt werden kann, auf welcher nichtkommerzielle Musikveranstaltungen mit 300-500 Personen durchfĂŒhrbar sind. 2. Über die Einrichtung bzw. Schaffung einer solchen FlĂ€che wird auf der Grundlage der vorgelegten PrĂŒfergebnisse entschieden. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1010502 text: a[name="allrisSV"] - Die Immobilie des ehemaligen StadtbĂŒros in der Katharinenstraße liegt im Eigentum der LWB; das MietverhĂ€ltnis endete bereits zum 31. Juli 2018. Es diente unter anderem als ein Begegnungs- und PrĂ€sentationsort der Leipziger StĂ€dtepartnerschaftsvereine. Das neue StadtbĂŒro am Burgplatz wird mit seiner ĂŒberarbeiteten Konzeption und der erweiterten NutzflĂ€che einen sehr guten und vielfĂ€ltig nutzbaren Kommunikationsort und Treffpunkt darstellen. Es wird gemeinsam vom Referat Kommunikation, der Koordinierungsstelle „Leipzig weiter denken“ und dem Sachgebiet Öffentlichkeitsarbeit im Stadtplanungsamt betrieben. Mit seiner Wiedereröffnung am neuen Standort wird sichergestellt, dass auch weiterhin eine Nutzung durch StĂ€dtepartnerschaftsvereine erfolgen kann. Sowohl auf Seiten der Institutionen als auch durch Stadtrat und Verwaltung bleibt darĂŒber hinaus eine zentrale Anlaufstelle fĂŒr die Stadtgesellschaft Zielstellung, die den Stellenwert der InternationalitĂ€t sichtbar macht und den Austausch untereinander ermöglicht. Auch der vielfach geĂ€ußerte Wunsch nach einem Partnerstadtladen, an welchem Produkte aus den Leipziger PartnerstĂ€dten angeboten werden, wird weiterverfolgt und in die Überlegungen zum Gesamtkonzept eines Internationalen Begegnungszentrums integriert. Die BemĂŒhungen um ein Internationales Begegnungszentrums im Leipziger Stadtzentrum werden in diesem Sinne weiter fortgesetzt. text: a[name="allrisBV"] - 1. Auch im neuen StadtbĂŒro am Burgplatz wird eine Nutzung durch die StĂ€dtepartnerschaftsvereine in angemessener Weise sichergestellt. 1. Der OberbĂŒrgermeister setzt die BemĂŒhungen fort, gemeinsam mit weiteren Partnern ein „Internationales Haus“ in Leipzig zu etablieren. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Mit dem Antrag VI-A-06013 möchte die Fraktion BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen das ehemalige StadtbĂŒro in der Katharinenstraße 2 fĂŒr ein internationales Begegnungszentrum weiter nutzen. Im Zuge der Planungen und dem Ausbau des neuen StadtbĂŒros am Burgplatz ist der Mietvertrag mit dem EigentĂŒmer LWB ausgelaufen. Die Stadt ist seit 1.8.2018 nicht mehr Mieter des Objekts Katharinenstraße 2. Das neue StadtbĂŒro am Burgplatz steht gleichwohl verschiedensten Initiativen und Vereinen (z.B. StĂ€dtepartnerstadtsvereinen) offen, die Stadt setzt sich fĂŒr die Einrichtung eines internationalen Begegnungszentrums ein. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1010160 text: a[name="allrisSV"] - Vorbemerkung: Durch das Verkehrs- und Tiefbauamt als zustĂ€ndiges Amt wurde im Rahmen der Diskussion der MobilitĂ€tsszenarien angeregt, den Begriff „Parkraumbewirtschaftung“ durch den Begriff „Quartiersparken“ zu ersetzen, um zu verdeutlichen, dass die in den Wohnquartieren eingesetzten Parkraum-bewirtschaftungsmaßnahmen in erster Linie den Bewohnern dieser Gebiete zu Gute kommen sollen. Im Folgenden wird deshalb vorrangig dieser Begriff verwendet, der allerdings die Parkraumbewirtschaftung als Bestandteil des Quartiersparkens nicht ausschließt. FĂŒr die – bereits an einigen Stellen der Stadt erfolgte und weiter vorgesehene - EinfĂŒhrung des Quartiersparkens in Wohnvierteln mit hohem Parkdruck ist aufgrund der bundesweiten Rechtslage und der sich daraus ergebenden Verwaltungsvorschriften ein straßenverkehrs-rechtlicher Nachweis zu fĂŒhren. Dieser setzt die gleichzeitige ErfĂŒllung zweier Bedingungen voraus. Das ist neben dem hohen Parkdruck das gleichzeitige Bestehen einer Konkurrenz zwischen verschiedenen Nutzergruppen, wie bspw. Bewohnern, Kunden und BeschĂ€ftigten. Die Parkraumbewirtschaftung als Bestandteil des Quartiersparkens ist deshalb nur sinnvoll und rechtssicher, wenn beide Voraussetzungen erfĂŒllt sind. Entsprechende Maßnahmen, wie Bewohnerbevorrechtigungen, ParkgebĂŒhren, Parkdauerbegrenzungen oder eine Mischform dieser Maßnahmen, kommen dann in Betracht, wenn mangels privater StellflĂ€chen der Parkraum nicht fĂŒr alle Fahrzeuge ausreicht. Der Nachweis der vorgenannten Voraussetzungen erfordert umfangreiche Untersuchungen zum Parkraumangebot und zur Parkraumnachfrage, die nur Im Rahmen entsprechender Parkraumanalysen durchgefĂŒhrt werden können. Diese sind Grundlage fĂŒr die Empfehlung und Bewertung möglicher Maßnahmen und notwendige Voraussetzung fĂŒr die erforderlichen Abstimmungen innerhalb der Verwaltung, mit Behörden und vor allem den betroffenen Einwohnern, HĂ€ndlern und Gewerbetreibenden der Quartiere. Eine Unterbreitung der gewĂŒnschten UmsetzungsvorschlĂ€ge fĂŒr alle Viertel mit hohem Parkdruck ist deshalb nur sukzessive und nicht bis zum Ende des 4. Quartals 2018 möglich. Die Verwaltung schlĂ€gt als praktischen Weg vor, dem Fachausschuss Stadtentwicklung und Bau jĂ€hrlich ĂŒber den Arbeitsstand zu berichten, wobei die gebietskonkrete Umsetzung immer auf einem entsprechenden Ratsbeschluss basieren soll. Der Einsatz innovativer und digitaler Lösungen ist Teil der dann umzusetzenden konkreten technischen Maßnahmen und wird entsprechend mit bearbeitet und geprĂŒft. Zur PrĂŒfung von Ausnahmeregelungen fĂŒr Gewerbetreibende und der Beauftragung eines kommunalen Unternehmens mit der Parkraumbewirtschaftung zur Quersubventionierung des ÖPNV, kann folgender Sachstandsbericht im Sinne einer PrĂŒfung gegeben werden: Reservierungen fĂŒr einzelne Personen oder Nutzergruppen, wie bspw. Handwerksbetriebe und Pflegedienste, sind auf öffentlichen Straßen rechtswidrig und nicht möglich. Dies widersprĂ€che dem Gemeingebrauch der öffentlichen Straße nach § 14 SĂ€chsStrG und ist auch mit Mitteln der StVO nicht durchsetzbar (siehe auch der VSP zum Antrag VI-A-05386). Da sie keine Bewohner nach StVO sind und die Voraussetzungen nach § 45 Abs. 1b Nr. 2a StVO nicht erfĂŒllen, können sie keine Ausnahmen analog der Bewohner in Anspruch nehmen. Nach § 46 StVO sind nur Ausnahmen möglich, die per EinzelfallprĂŒfung Befreiungen erwirkt haben. Da nach dem Gleichbehandlungsgebot zahlreiche andere Berufsgruppen diese Forderung erheben könnten, sollte der Freistaat Sachsen ĂŒber eine Rechtsverordnung eine mögliche Lösung schaffen. Die Beauftragung eines kommunalen Unternehmens mit der Parkraumbewirtschaftung eines Wohnviertels ist fĂŒr die Verwendung der Einnahmen nicht relevant. Die Einnahmen aus der Parkraumbewirtschaftung ergeben sich aus den Einnahmen fĂŒr die Ausfertigung der Bewohnerparkausweise, der Ausnahmegenehmigungen fĂŒr Anwohnerparken und den Einnahmen aus ParkgebĂŒhren. Den grĂ¶ĂŸten Anteil an den Einnahmen bilden die Einnahmen aus ParkgebĂŒhren. Diese Einnahmen haben zuerst die laufende Instandhaltung der bewirtschafteten ParkflĂ€chen abzudecken (u. a. Markierungen der FlĂ€chen, Entleerungsleistungen durch Fachfirmen, Instandhaltung / Neubeschaffung von Parkscheinautomaten). Die planmĂ€ĂŸig veranschlagten Einnahmen dienen weiterhin der Finanzierung von notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen auf öffentlichen VerkehrsflĂ€chen (u.a. Fußwege, Querungshilfen oder Maßnahmen der Schulwegsicherung). Die darĂŒber hinaus erwirtschafteten unterjĂ€hrigen MehrertrĂ€ge fließen in den gesamtstĂ€dtischen Haushalt und können mit Genehmigung des Dezernates Finanzen unterjĂ€hrig u. a. im VTA fĂŒr zwingend notwendige, aber bisher nicht finanzierbare Mehrbedarfe eingesetzt werden (insbesondere Maßnahmen zur GewĂ€hrleistung der Verkehrssicherheit, wie z. B. die Instandsetzung von beschĂ€digten GelĂ€ndern im Straßenraum oder Markierungsarbeiten an Kreuzungen). Da die Mittel also generell in den stĂ€dtischen Haushalt fließen und der Einsatz dieser Mittel keiner Verwendungsrichtlinie unterliegen, ist ein Einsatz von ĂŒber den oben genannten Bedarf hinaus verfĂŒgbaren Einnahmen auch fĂŒr Zwecke der ÖPNV-Finanzierung keinen anderen Restriktionen und Entscheidungen unterworfen, als dies auch bei anderen Haushaltsmitteln der Stadt gegeben ist. text: a[name="allrisBV"] - Die Verwaltung unterbreitet folgenden Alternativvorschlag: 1. Der OberbĂŒrgermeister wird beauftragt, die PrĂŒfung und Umsetzung zu der Frage weiter zu betreiben, in welchen Vierteln der Stadt sukzessive Quartiersparken eingefĂŒhrt wird. Innovative und digitale Lösungen werden dabei mit geprĂŒft. Die Verwaltung berichtet dem Fachausschuss Stadtentwicklung und Bau einmal jĂ€hrlich ĂŒber den Arbeits- und Umsetzungsstand. 1. Der OberbĂŒrgermeister wird beauftragt, sich in Abstimmung mit weiteren sĂ€chsischen GroßstĂ€dten gegenĂŒber der SĂ€chsischen Staatsregierung dafĂŒr einzusetzen, dass fĂŒr Sachsen eine Rechtsverordnung zur generellen Befreiung von Nutzergruppen des gewerblichen Bereiches geschaffen wird. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011611 text: a[name="allrisSV"] - Bei der sich entlang der Kuhturmstraße befindlichen GrĂŒnflĂ€che handelt es sich um zwischenbegrĂŒnte GrundstĂŒcke. Sie liegen im B-Planbereich Nr. 30.1 „Henricistraße“, 1. Änderung (rechtskrĂ€ftig seit 16.08.2003) und sind dort als BauflĂ€chen (Besonderes Wohngebiet) festgesetzt. Eine Benennung als Park wĂŒrde diesem Sachverhalt nicht entsprechen. text: a[name="allrisBV"] - Die Petition wird abgelehnt. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011629 text: a[name="allrisSV"] - Mit dem Beschluss VI-DS-04384-NF-06 „Entwicklungsoption Areal MatthĂ€ikirchhof - Etablierung eines "Forums fĂŒr Freiheit und BĂŒrgerrechte" hat der Stadtrat nach langer, intensiver Diskussion des Themas einen Verfahrensvorschlag beschlossen, der zur Beantwortung aller offenen Fragen zum Thema MatthĂ€ikirchhof geeignet ist. Aktuell haben das Dezernat Kultur und das Dezernat Stadtentwicklung und Bau die Projektstruktur zur Umsetzung des Stadtratsbeschlusses erarbeitet. In diesem umfangreichen Verfahren soll selbstverstĂ€ndlich auch die Fragestellung der Petition nach der historischen Baustruktur geklĂ€rt werden. AusdrĂŒcklich hinweisen möchte die Verwaltung darauf, dass im Planungsprozess fĂŒr den MatthĂ€ikirchhof eine umfassende BĂŒrgerbeteiligung vorgesehen ist. Eine Entscheidung fĂŒr oder gegen eine Wiedererrichtung der historischen Baustruktur kann und soll erst wĂ€hrend dieses Planungsprozesses getroffen werden. Zu der vom Einreicher im Post Scriptum benannten kostenlosen Übertragung der stĂ€dtischen GrundstĂŒcke am MatthĂ€ikirchhof an den Bund ist der Stadtverwaltung nichts bekannt. text: a[name="allrisBV"] - Die Petition wird abgelehnt. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011627 text: a[name="allrisSV"] - Die Ablehnung bezieht sich ausdrĂŒcklich nicht auf eine 3D-Modellierung, ĂŒber die aktuell noch keine Entscheidung ansteht, sondern auf die Aussage in der Petition: „vor der Auslobung eines Architekturwettbewerbes zur möglichen Wiedererrichtung der historischen Bebauung des alten MatthĂ€ikirchhofes durch den Stadtrat und die Verwaltung [
]“. Mit dem Beschluss VI-DS-04384-NF-06 „Entwicklungsoption Areal MatthĂ€ikirchhof - Etablierung eines "Forums fĂŒr Freiheit und BĂŒrgerrechte" hat der Stadtrat nach langer, intensiver Diskussion des Themas einen Verfahrensvorschlag beschlossen, der zur Beantwortung aller offenen Fragen zum Thema MatthĂ€ikirchhof geeignet ist. Aktuell haben das Dezernat Kultur und das Dezernat Stadtentwicklung und Bau die Projektstruktur zur Umsetzung des Stadtratsbeschlusses erarbeitet. In diesem umfangreichen Verfahren soll selbstverstĂ€ndlich auch die Fragestellung der Petition nach der historischen Baustruktur geklĂ€rt werden. Inwieweit das eine 3D-Modellierung umfasst, kann derzeit noch nicht beantwortet werden. Die Aufgabenstellung fĂŒr eine Studie zu historischen Baustrukturen ist noch nicht erarbeitet. UnabhĂ€ngig davon besteht die Möglichkeit, zukĂŒnftig entsprechende Studien in das bestehende 3D-Modell der Stadt Leipzig einzufĂŒgen, das fĂŒr den Innenstadtbereich im Detaillierungsgrad LOD 3 (Architekturmodell, 3D-Modell der AußenhĂŒlle mit Textur) vorliegt. Auch der Ausdruck (3D-Druck, extern) der Daten fĂŒr ein physisches Modell ist möglich. AusdrĂŒcklich hinweisen möchte die Verwaltung darauf, dass im Planungsprozess fĂŒr den MatthĂ€ikirchhof eine umfassende BĂŒrgerbeteiligung vorgesehen ist. Eine Entscheidung fĂŒr oder gegen eine Wiedererrichtung der historischen Baustruktur kann und soll jedoch erst wĂ€hrend dieses Planungsprozesses getroffen werden. Zu den vom Einreicher benannten Fördermitteln kann geantwortet werden, dass die Stadt Leipzig durchaus aktiv an einer Beantragung entsprechender Mittel arbeitet, deren Nutzung jedoch nicht explizit fĂŒr eine 3D-Modellierung vorgesehen ist. text: a[name="allrisBV"] - Die Petition wird abgelehnt. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011626 text: a[name="allrisSV"] - Auf Eigeninitiative der Schule wurde eine Notreparatur des Sportbodenparketts durchgefĂŒhrt. Im Rahmen der Bauunterhaltung wird 2019 der Sportboden der Turnhalle im Erdgeschoss erneuert. Der Finanzbedarf wird auf 50 T€ geschĂ€tzt. text: a[name="allrisBV"] - Dem Anliegen der Petition VI-P-06369 wird abgeholfen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011616 text: a[name="allrisSV"] - Im Sozialreport 2018 (DS 6569) wird u.a. in der Tabelle 5.1. bzw. in der Tabelle 5.2. die „Entwicklung des Haushaltsnettoeinkommens 
 nach HaushaltsgrĂ¶ĂŸe“ bzw. „..der monatlichen Haushaltsnettoeinkommen
“ von 2005 – 2017 dargestellt. Diese blendet allerdings eine reale Vergleichbarkeit der Einkommen und damit die Kaufkraftentwicklung ĂŒber die entsprechenden Jahre aus. Wir fragen daher: Welche Ergebnisse zeigen die Tabellen unter 5.1. und 5.2. unter BerĂŒcksichtigung des Verbraucherpreisindexes (2005-2017) fĂŒr die Jahre 2010 bis 2017? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011590 text: a[name="allrisSV"] - Die Anzahl der GrundschĂŒler, speziell in den Ortslagen Mölkau, Holzhausen und Engelsdorf wird weiter ansteigen. Neben dem Bedarf von mehr KapazitĂ€ten in der Mölkauer Oberschule wird auch das Gymnasium Engelsdorf an die Grenze seiner KapazitĂ€ten stoßen. Der bauliche Zustand der noch fertig zu stellenden RĂ€ume, befindet sich in einem sehr guten Zustand, wie es die Verwaltung bestĂ€tigte. Man hatte bereits den Versuch unternommen, hier tĂ€tig zu werden. Durch den neuen Druck, dass die Grundschule Engelsdorf ab 2024 6-zĂŒgig belegt werden soll, ist dringender Handlungsbedarf. Es werden immer mehr SchĂŒler das Gymnasium Engelsdorf besuchen wollen. Wir fordern dringend das Erdgeschoß des Haus II umzubauen, damit neue UnterrichtsrĂ€ume entstehen und die Aula dieses Hauses fertig zu stellen, was sich ebenfalls fĂŒr schulische Zwecke eignet. Es ist nicht akzeptabel, wenn Erweiterungen eines bestehenden Gymnasiums nicht realisiert werden, mit dem Grund, dass Neubauten in der Innenstadt den Vorrang hĂ€tten. text: a[name="allrisBV"] - Planungsmittel in Höhe von 100. 000 Euro werden aus dem laufenden Haushalt 2020 bereitgestellt. Die Mittel fĂŒr die Realisierung des weiteren Ausbaues des Gymnasiums Haus II werden dann im Rahmen der Haushaltsplanung 2021/22 durch das Fachamt angemeldet. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011615 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- text: a[name="allrisBV"] - Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011237 text: a[name="allrisSV"] - Die Wiederherstellung der historischen Terrassen ist Inhalt der Denkmalpflegerischen Zielstellung. In den Jahren 2023 bis 2026 werden schrittweise Planungs- und Sanierungsmaßnahmen durchgefĂŒhrt. Die Bepflanzung wird entsprechend den Vorgaben der Zielstellung verĂ€ndert. Die Finanzierung erfolgt ĂŒber das Förderprogramm „Zukunft StadtgrĂŒn“ in Höhe von 430.000,00 €. Folgende finanziellen Mittel sind fĂŒr diesen Bereich in den Jahren 2023 bis 2026 vorgesehen: 2023 - 50.000,00 € 2024 - 150.000,00 € 2025 - 150.000,00 € 2026 - 80.000,00 €. Ein konkreter Zeithorizont fĂŒr die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen kann erst nach Erstellung der Planung gegeben werden. Die Finanzierung der Planung ist Bestandteil des Budgets ab 2023. text: a[name="allrisBV"] - Dem Wunsch nach „Wiederherstellung der historischen Terrassen beidseitig am Ufer des Bassins an der Anton-Bruckner-Allee“ wird entsprochen. Über die Einordnung der Maßnahme innerhalb des Budgets des Amtes fĂŒr StadtgrĂŒn und GewĂ€sser wird im Rahmen der jeweiligen Haushaltsplanung 2023/2024 bzw. 2025/2026 entschieden. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011606 text: a[name="allrisSV"] - In den letzten Wochen haben unsere Fraktion vermehrt Mitteilungen erreicht, dass in der Weimarer Straße, zwischen Schönauer Ring und Kiewer Straße, ein höheres Verkehrsaufkommen zu verzeichnen war. Auffallend sei gewesen, dass sich viele Autofahrer nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeiten halten. Dazu frage ich an: 1.Wie oft fanden im Jahr 2018 Geschwindigkeitskontrollen in diesem Bereich statt? 2.Plant die Stadtverwaltung fĂŒr 2019 die Kontrolldichte in diesem Bereich zu erhöhen? 3.Welche verkehrsrechtlichen VerĂ€nderungen wĂ€ren rechtlich zulĂ€ssig, um diesen Bereich bezĂŒglich der Durchfahrbarkeit zu beschrĂ€nken? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011605 text: a[name="allrisSV"] - Im vergangenen Jahr kam es im Verlauf der Ratzelstraße, zwischen Schönauer Straße und Straße am See, vermehrt zu VerkehrsunfĂ€llen beim Überqueren der Straßenbahnschienen. Dazu fragen wir an: 1. Wie viele VerkehrsunfĂ€lle wurden in diesem Bereich im Jahr 2018 erfasst? 2. Bei wie vielen davon waren Straßenbahnen beteiligt? 3. Welche Überlegungen gibt es seitens der Stadtverwaltung Leipzig, in dem Bereich weitere Vorkehrungen fĂŒr eine höhere Verkehrssicherheit zu treffen? 4. Welche verkehrsrechtlichen bzw. baulichen VerĂ€nderungen könnten dabei hilfreich sein? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011604 text: a[name="allrisSV"] - Der Stadtrat hat im Dezember 2018 den „Fachplan Wohnungsnotfallhilfe in Leipzig 2018 bis 2022“ unter BerĂŒcksichtigung zahlreicher ÄnderungsantrĂ€ge der Fraktionen beschlossen. Einige der beschlossenen Maßnahmen mĂŒssen kurzfristig umgesetzt werden, insbesondere wegen der besonderen HĂ€rten fĂŒr die Menschen ohne Obdach bei der winterlichen Witterung. Wir fragen an: 1.Der Hilfebus soll ab Winter 2018/19 ganzjĂ€hrig von 19 bis 23 Uhr und am Wochenende von 16 bis 23 Uhr mit dem Ziel eingesetzt werden, auf der Straße lebende Menschen an den bekannten AufenthaltsplĂ€tzen aufzusuchen und im Ausnahmefall auf ihren Wunsch hin zu einem sicheren Übernachtungsplatz zu bringen. Ab wann wird der Hilfebus mit wie vielen Mitarbeiter*innen, auf welcher Strecke eingesetzt werden? Welche UnterstĂŒt-zungsangebote wird er machen? (z. B. notĂ€rztliche Versorgung, best. Medikamente, SchlafsĂ€cke usw.)? 2.Ab wann werden die Öffnungszeiten des Übernachtungshauses fĂŒr wohnungslose Frauen an die Zeiten im Übernachtungshaus fĂŒr MĂ€nner und die Öffnungszeiten in den Tagestreffs (Mo. - Fr. mindestens 8 bis 16 Uhr) entsprechend des Stadtratsbeschlusses erweitert? Werden dazu ArbeitsvertrĂ€ge erweitert oder neue Mitarbeiter*innen eingestellt? 3.Welche ergĂ€nzenden Angebote fĂŒr Paare und fĂŒr Wohnungslose mit Hunden werden wann und wo eingerichtet werden? 4.Da die Aufstockung der Streetworker-Stellen von 3,4 auf 5 VzÄ beschlossen wurde, mĂŒssen zusĂ€tzliche Stellenanteile fĂŒr die TrĂ€ger geschaffen werden. Es wurde auch beschlossen, dass Streetworker*innen als Tandem eingesetzt werden sollen und eine Evaluation alle zwei Jahre stattfinden wird. Wann wird sich die Stadtverwaltung mit den TrĂ€gern dazu abstimmen und die Mittel fĂŒr die Stellen freigeben? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011602 text: a[name="allrisSV"] - Seit dem Jahr 2011 gibt es den sogenannten "Hilfepunkt" des Kommunalen PrĂ€ventionsrates. Er soll allen Leipziger BĂŒrgern signalisieren: "Hier gibt es Hilfe. Hier bist Du sicher!" Derzeit soll es ĂŒber 170 Hilfepunkte geben, verteilt ĂŒber das gesamte Stadtgebiet. Hierzu frage ich an: 1. In welchen Stadtteilen oder Zonen der Stadt ist der "Hilfepunkt" noch unterreprĂ€sentiert? Werden in diesen Stadtgebieten potentielle Teilnehmer aktiv ausgewĂ€hlt und angesprochen? 2. Die Liste der derzeitigen Teilnehmer ist auch auf der Website der Stadt Leipzig zu finden. Wann werden in dieser Übersicht die aktuellen Öffnungszeiten der jeweiligen Hilfepunkte ergĂ€nzt? 3. Wieviele der ca. 170 Teilnehmer haben lĂ€nger als zu den ĂŒblichen Öffnungszeiten (zwischen 08 und 20 Uhr) geöffnet? 4. Ist es bereits vorgekommen, daß ein "Hilfepunkt" seine Teilnahme-Zusage zurĂŒckgezogen bzw. nicht fortgefĂŒhrt hat? Wenn ja, werden die Ursachen dafĂŒr erfragt bzw. evaluiert? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011601 text: a[name="allrisSV"] - Der Leipziger Zoo wurde 1876 von dem Gastwirt Ernst Pinkert gegrĂŒndet. Schon im Jahr der Eröffnung wurden dort Menschen ausgestellt. Zwischen Raubtierhaus und Robbenbecken wurde eine "Völkerwiese" genannte FlĂ€che fĂŒr die Menschenschauen vorgehalten. SpĂ€ter wurde eine mit entsprechenden Urwaldkulissen versehene "VölkerbĂŒhne" erbaut, auf der ebenfalls AuffĂŒhrungen stattfanden. Diese wurde im Volksmund "Hotel zum wilden Mann" genannt. Bis zur letzten Schau im Jahr 1931 fanden dort etwa vierzig Völkerschauen statt. Damit war der Leipziger Zoo nach Hamburg und Berlin einer der wichtigsten Orte fĂŒr Völkerschauen in Deutschland. Ich frage daher an: 1. Wieviele Menschen insgesamt wurden zwischen 1876 und 1931 im Leipziger Zoo ausgestellt? Aus welchen LĂ€ndern stammten diese? 2. Wieviele der "Ausstellungsobjekte" sind wĂ€hrend der Völkerschauen verstorben? Was geschah ĂŒblicherweise mit den Verstorbenen? 3. Auf welche Weise hat der Zoo Leipzig dieses Kapitel seiner Geschichte aufgearbeitet? 4. Wird das Thema im Rahmen der pĂ€dagogischen Begleitung von Schulklassen, Studentengruppen oder anderen Interessierten angeboten bzw. werden dazu Lehr- und Hintergrundmaterialien bereitgehalten? 5. Auf welche Art und Weise wird im Zoo Leipzig an diese Historie erinnert? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011595 text: a[name="allrisSV"] - Am 28. Februar 2018 beschloss der Stadtrat den Antrag VI-A-04701 „ElektromobilitĂ€t offensiv angehen statt weiter aussitzen“ und beauftragte den OberbĂŒrgermeister bis Ende 2018 gemeinsam mit der LVV Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH unter Einbeziehung geeigneter Kooperations- und Finanzierungspartner eine gesamtstĂ€dtische Strategie und einen darin enthaltenen zeitlich untersetzten Maßnahmenplan zur flĂ€chendeckenden, bedarfsgerechten Bereitstellung öffentlicher Ladeinfrastruktur fĂŒr Elektrofahrzeuge zu erarbeiten sowie das Maßnahmen- und Umsetzungskonzept „Leipzig - Stadt fĂŒr intelligente MobilitĂ€t" dem erwarteten Marktwachstum entsprechend, ganzheitlich und bedarfsgerecht weiter zu entwickeln. Im Umsetzungsbericht der Verwaltung vom 02.07.2018 wird berichtet, dass zum 15.06.2018 vom Leipziger Institut fĂŒr Energie in Kooperation mit der LVV GmbH ein Konzept fĂŒr die Ladeinfrastruktur in Leipzig erstellt wurde. Ziel war es die Ladeinfrastruktur zu planen, fĂŒr den Fall eines Markthochlaufes von E-Fahrzeugen. Die Planung wurde aufgrund von soziodemographischen sowie infrastrukturellen Faktoren erstellt. Zudem wird berichtet, dass der Umsetzungsstand des Maßnahmenplans evaluiert wird und das Ergebnis der Evaluation dem Stadtrat im 3. Quartal des Jahres 2018 vorgelegt werden soll. Dies ist bislang nicht geschehen. Wir fragen daher an: 1. Warum wurde der Stadtrat bislang nicht ĂŒber den Umsetzungsstand bzw. die Evaluation des Maßnahmeplanes „Leipzig – Stadt fĂŒr intelligente MobilitĂ€t“ informiert und bis wann und in welcher Form wird dies nachgeholt? 2. Wie und wann erfolgt aus der Evaluation die beauftragte Weiterentwicklung des Maßnahmen- und Umsetzungskonzeptes? 3. Welche Empfehlungen gehen aus dem vom Leipziger Institut fĂŒr Energie in Kooperation mit der LVV GmbH erarbeiteten Konzept fĂŒr die Ladeinfrastruktur in Leipzig hervor und welche Schritte werden wann daraus folgend unternommen und kann das Konzept dem Stadtrat zur Information ĂŒbergeben werden? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011594 text: a[name="allrisSV"] - Im Merkplatt „Hinweise zur VerpflichtungserklĂ€rung (gemĂ€ĂŸ § 68 Gesetz über den Aufenthalt, die ErwerbstĂ€tigkeit und die Integration von AuslĂ€ndern im Bundesgebiet (Aufenthaltsgesetz – AufenthG)“, herausgegeben von der Stadt Leipzig, Ordnungsamt, AuslĂ€nderbehörde, 6. geĂ€nderte Auflage, September 2017) heißt es: „Eine VerpflichtungserklĂ€rung kann nur dann abgegeben werden, wenn der Antragsteller die zu übernehmende Verpflichtung für einen gesicherten Lebensunterhalt des Gastes aus seinem eigenen Einkommen oder sonstigen eigenen Mitteln im Bundesgebiet nachweisen bzw. bestreiten kann. Für die Prüfung der BonitĂ€t des sich Verpflichtenden gibt es keine betragsmĂ€ĂŸige Festlegung des Einkommens, über das er verfügen muss. Dieses ist vielmehr bezogen auf die UmstĂ€nde des jeweiligen Einzelfalles zu ermitteln. Ist die PfĂ€ndungsfreigrenze unterschritten, kann zur Vermeidung von unzumutbaren HĂ€rten die Hinterlegung einer Sicherheitsleistung verlangt werden. Dazu kann z. B. ein Sparbuch mit einem von Ihrer Bank versehenen Sperrvermerk zugunsten der AuslĂ€nderbehörde der Stadt Leipzig in Höhe von 2.500,00 Euro für jeden Gast vorgelegt werden. Diese Sperre wird von der AuslĂ€nderbehörde nach der nachgewiesenen Ausreise Ihres Gastes aus dem Bundesgebiet wieder aufgehoben.“ Wir fragen an: 1. Gibt es einheitliche Kriterien zur „Prüfung der BonitĂ€t des sich Verpflichtenden“ an, wenn es keine „betragsmĂ€ĂŸige Festlegung des Einkommens, über das er verfügen muss.“? Welche Kriterien legt die Stadt Leipzig an? 1. Welche „UmstĂ€nde des jeweiligen Einzelfalles“ werden im Standartverfahren ermittelt und nach welchen Regeln werden sie gewichtet? 1. Inwieweit wir das Vermögen der Antragsteller in die BonitĂ€tsprĂŒfung einbezogen? 1. Welche Bestandteile hat das Entscheidungsverfahren „zur Vermeidung von unzumutbaren HĂ€rtefĂ€llen“? Welche HĂ€rtefĂ€lle werden konkret vermieden? 1. Welche Sicherheitsleistungen können außer dem im Merkblatt als Beispiel genannten Sparbuch sind zur Absicherung einer VerpflichtungserklĂ€rung erbracht werden? 1. Sind der Stadt FĂ€lle bekannt, in denen VerpflichtungserklĂ€rungen fĂŒr Kurzaufenthalte kurzzeitige nicht abgegeben werden konnten, obgleich die Antragsteller ein ausreichendes Vermögen nachweisen könnten? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011589 text: a[name="allrisSV"] - Auf dem Karl-Heine-Platz sind im FrĂŒhjahr 2019 Sanierungsarbeiten geplant. Verschlissene Spiel- und SportgerĂ€te mĂŒssen demontiert, ersetzt und gegebenenfalls ergĂ€nzt werden. In diesem Zusammenhang sollen Wegeverbindungen verbessert, das Wasserspiel saniert und umgebaut sowie weitere Sitzmöglichkeiten geschaffen werden. Im November 2018 bat das Amt fĂŒr StadtgrĂŒn und GewĂ€sser einen der Betreiber des dort befindlichen Bratwurststandes zu prĂŒfen, ob er in der NĂ€he des derzeitigen Standes eine geeignete FlĂ€che zur Weiterbetreibung findet. Bei der geplanten Sanierung des Karl-Heine-Platzes sei eine solch dominante gastronomische Einrichtung nicht mehr vorgesehen. Daher wurde der Pachtvertrag zum 31. MĂ€rz 2019 gekĂŒndigt. Die Sanierung soll im April 2019 beginnen. Seitdem unterstĂŒtzen immer mehr Menschen eine Petition, die den Erhalt des beliebten Bratwurststandes am dortigen Standort fordert. Nach Presseberichten sucht das zustĂ€ndige Amt nach einer Lösung. Ich frage daher: 1. Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, den Imbiss in die Gestaltung des Karl-Heine-Platzes einzubeziehen? 2. Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, fĂŒr die Zeit der Sanierung in Abstimmung mit den Betreibern einen Ausweichstandort zu finden? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011585 text: a[name="allrisSV"] - GemĂ€ĂŸ eines Urteils des Bundesgerichtshofs (BGH) darf ein kostenlos verteiltes Amtsblatt lediglich amtliche Mitteilungen sowie Mitteilungen zu Vorhaben der Kommunalverwaltung und des Rates, jedoch keine presseĂ€hnliche Berichterstattung ĂŒber das gesellschaftliche Leben enthalten. Letzteres sei Aufgabe der lokalen Presse. Hierzu fragen wir: 1. Wie hoch ist der Anteil redaktioneller Berichterstattung im Leipziger Amtsblatt? 1. Wie werden sich der Umfang des Amtsblattes und die Produktionskosten entwickeln? 1. Wie viele VZÄ sind (in Summe) mit redaktionellen Arbeiten i. S. d. Urteils beschĂ€ftigt? Wie werden die frei werdenden KapazitĂ€ten zukĂŒnftig genutzt? 1. Wie wird die Stadtverwaltung zukĂŒnftig eine Berichterstattung in Ă€hnlichem Umfang und vergleichbarer Breite in privaten Medien oder Körperschaften öffentlichen Rechts sicherstellen? Wird dabei auch auf Stadtteilmedien wie hyperlokale Blogs gesetzt werden? 1. In welchem Umfang sind nach EinschĂ€tzung des OberbĂŒrgermeisters von dem Urteil auch andere stadteigene InformationskanĂ€le (bspw. leipzig.de) betroffen? 1. Mit welchem Einfluss auf die Höhe der Werbeeinnahmen ist nach Anpassung des Amtsblattes zu rechnen? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011582 text: a[name="allrisSV"] - Im Stadtbezirk Leipzig Ost soll am Standort der ehemaligen Herrmann-Liebmann-Schule eine „Quartiersschule“ mit jeweils 4-zĂŒgiger Oberschule (OS) und Gymnasium (GYM) eingerichtet werden, unter deren Dach vielfĂ€ltige Angebote rund um das Thema Bildung gebĂŒndelt werden sollen. Mit der Integration von zusĂ€tzlichen Bildungsangeboten durch Einordnung von großzĂŒgigen RĂ€umlichkeiten fĂŒr VHS, Musikschule und der Anlaufstelle des Quartiersmanagements Leipziger Osten in den Schulstandort, werden die Voraussetzungen fĂŒr eine Öffnung in den Stadtteil geschaffen. Geplant sind mehrere Teilobjekte: Oberschule und Gymnasium entstehen als jeweils 4-geschossige Erweiterungsbauten des Altbaus, der von beiden Schularten gemeinsam genutzt werden wird. Vor dem SchulgebĂ€ude entsteht ein öffentlicher Schulplatz mit einem dreigeschossigen MehrzweckgebĂ€ude (MZG). Im Erdgeschoss beherbergt dieses die Speiseversorgung fĂŒr beide Schularten und im 2. OG sind GTA-RĂ€ume und die Schulaula verortet. Das 1. OG steht schulfremden BildungstrĂ€gern (Volkshochschule und Musikschule Leipzig) zur VerfĂŒgung, auch das Quartiersmanagement Leipziger Osten wird hier seinen zukĂŒnftigen Standort etablieren (der aktuelle Standort des Quartiersmanagements im Infocenter Eisenbahnstraße (IC-E) deckt auch weitere fĂŒr den Stadtteil wichtige Funktionen ab, wie z.B. Sitz des SBB Ost, Informationsstelle fĂŒr Akteure sowie den Polizeiposten. Nicht alle diese Funktionen können im MehrzweckgebĂ€ude der Schule verortet werden. Die einzelnen Nutzungen im IC-E werden in AbhĂ€ngigkeit mit der Fertigstellung der Quartiersschule evaluiert und daraus folgend entsprechende Schlussfolgerungen gezogen). Abgerundet wird der Schulstandort durch zwei Dreifeld-Sporthallen (SH) in gestapelter Bauweise, die neben dem Schulsport auch fĂŒr Vereinszwecke zur VerfĂŒgung stehen. Die untere Halle ist als Wettkampfhalle fĂŒr regionale WettkĂ€mpfe ausgelegt. FĂŒr die öffentliche Fuß- und Radwegverbindung wird zwischen Sporthalle und Gymnasium eine Durchwegung mit Treppenanlage und behindertengerechten Rampenanlage eingerichtet. Der Sportplatz Wurzner Straße 104 soll fĂŒr den Schulsport beider Schulen genutzt werden, dazu ist die ErtĂŒchtigung von den entsprechenden Anlagen im Rahmen dieser Schulbaumaßnahme geplant. Zur Absicherung des Bedarfs ist diese Teilmaßnahme abweichend von der ĂŒblichen QualitĂ€t der Durchplanung bereits Teil der Haushalsvorlage. Der Schulstandort soll sich in Bauabschnitten entwickeln: Begonnen wird mit der Modernisierung des Bestandsbaus und der Errichtung des Erweiterungsneubaus der Oberschule sowie der Errichtung des MehrzweckgebĂ€udes. Die Fertigstellung dieser GebĂ€ude ist fĂŒr das Schuljahr 2021/2022 geplant. Zeitlich versetzt werden die 6-Feld-Sporthalle sowie das Gymnasium ab FrĂŒhjahr 2020 realisiert. Die Sporthalle soll in 2022 in Betrieb gehen, das Gymnasium zum Schuljahresbeginn 2023/2024. Die Baumaßnahme setzt VerĂ€nderungen im öffentlichen Straßenraum voraus: Die Krönerstraße ab Wurzner Straße wird im Profil verĂ€ndert und mit StellplĂ€tzen und neuen Baumstandorten bis zur Kreuzung Bernhardstraße saniert und neu geordnet. FĂŒr den Neubau des Gymnasiums wird ein Teilabschnitt der Bernhardstraße eingezogen. Als Ersatzstraße wird die Krönerstraße verlĂ€ngert und neu östlich der Sporthalle nach Norden gefĂŒhrt, dieser Straßenabschnitt erhĂ€lt dann den Namen „Liselotte-Herrmann-Straße“. Diese neue StraßenfĂŒhrung erhĂ€lt beidseitig StellplĂ€tze und Baumstandorte. Der Kreuzungsbereich Krönerstraße / Karl-Vogel-Straße wird ausgebaut. text: a[name="allrisBV"] - 1. Die Baumaßnahme wird realisiert. (Baubeschluss gemĂ€ĂŸ Hauptsatzung § 8, Abs. 3, Pkt. 18 in der zurzeit gĂŒltigen Fassung) 1. Die Gesamtkosten betragen 79.244.373 EUR. Der stĂ€dtische Anteil betrĂ€gt 48.346.300 €. Das Vorhaben untergliedert sich in 8 Teilabschnitte, mit folgenden Kosten: Maßnahme Gesamtkosten Eigenanteil Fördermittel A Modernisierung und Erweiterungsneubau, 4 zĂŒgige Oberschule 29.900.000 € 15.900.000 € 14.000.000 € B Neubau 6-Feld-Sporthalle 13.250.000 € 8.394.300 € 4.855.700 € C Neubau MehrzweckgebĂ€ude 11.800.000 € 8.250.000 € 3.550.000 € D Neubau 4-zĂŒgiges Gymnasium 21.700.000 € 13.454.000 € 8.246.000 € E Krönerstraße 1. BA 437.373 € 191.000 € 246.373 € F Krönerstraße/Bernhardstr. 2. BA 650.000 € 650.000 € 0 € G Umbau Lichtsignalanlage 300.000 € 300.000 € 0 € H ErtĂŒchtigung Sportplatz Wurzner Straße 1.207.000 € 1.207.000 € 0 € Gesamt 79.244.373,00 € 48.346.300,00 € 30.898.073,00 € 1. Die Auszahlungen, Einzahlungen, Eigenmittel und VerpflichtungsermĂ€chtigungen fĂŒr die 8 Teilabschnitte sind in den Haushaltsjahren in den jeweiligen PSP-Elementen wie folgt geplant (Angaben in € brutto): Jahr bis 2017 2018 2019 2020 2021 2022 Gesamt A - OS 7.0001844.700 302.150 1.000.000 7.000.000 12.230.000 9.367.850 0 29.900.000 Fördermittelanteil 302.150 0 3.333.300 4.000.000 4.000.000 2.364.550 14.000.000 Anteil Stadt 0 1.000.000 3.666.700 8.230.000 5.397.850 -2.364.550 15.900.000 VE kassenwirksam 0 0 0 11.215.000 9.300.000 0 20.515.000 B - SH 7.0001750.700 110.600 1.589.350 3.700.000 2.364.350 4.450.000 1.035.700 13.250.000 Fördermittelanteil 0 0 3.591.350 1.264.350 0 0 4.855.700 Anteil Stadt 110.600 1.589.350 108.650 1.100.000 4.450.000 1.035.700 8.394.300 VE kassenwirksam 0 0 0 1.000.000 4.450.000 0 5.450.000 C - MZG 7.0001889.700 0 350.000 2.065.000 4.970.000 4.075.000 340.000 11.800.000 Fördermittelanteil 0 0 640.000 1.750.100 820.000 340.000 3.550.000 Anteil Stadt 350.000 1.425.000 3.220.000 3.255.000 0 8.250.000 VE kassenwirksam 0 0 0 3.000.000 3.605.000 0 6.605.000 D - GYM 7.0001361.700 0 710.000 760.000 2.130.000 8.000.000 10.100.000 21.700.000 Fördermittelanteil 0 0 0 900.000 3.200.000 4.146.000 8.246.000 Anteil Stadt 0 710.000 760.000 1.230.000 4.800.000 6.014.000 13.514.000 VE kassenwirksam 0 0 0 1.500.000 5.000.000 10.000.000 16.500.000 E - Krönerstr. 1. BA 7.0001877.700.300.320.02 0 232.062 205.311 0 0 0 437.373 Fördermittelanteil 0 41.062 205.311 0 0 0 246.373 Anteil Stadt 0 191.000 0 0 0 0 191.000 F - Krönerstr./ Bernhardstr. 2. BA 7.0001877.700.300.320.03 0 0 147.000 503.000 0 0 650.000 Fördermittelanteil 0 0 0 0 0 0 0 Anteil Stadt 0 0 147.000 503.000 0 0 650.000 G – Lichtsignalanl. 7.0001877.700.300.320.04 0 9.000 9.000 282.000 0 300.000 Fördermittelanteil 0 0 0 0 0 0 0 Anteil Stadt 0 9.000 9.000 282.000 0 0 300.000 H – Quartierssch. Sportplatz 7.000.2010.700 0 150.000 0 0 1.057.000 0 1.207.000 Fördermittelanteil 0 0 0 0 0 0 0 Anteil Stadt 0 150.000 0 0 1.057.000 0 1.207.000 VE kassenwirksam 0 0 0 0 980.000 0 980.000 Gesamt 412.750 4.040.412 13.886.311 22.479.350 26.949.850 11.475.700 79.244.373 Die vollstĂ€ndige Einordnung der AnsĂ€tze fĂŒr die Haushaltsjahre 2021/22 erfolgt im Rahmen der Haushaltsplanung 2021/22 innerhalb des Zuschussbudgets des AfJFB. 1. Die Einordnung der Aufwendungen fĂŒr die Haushaltsjahre 2021 bis 2023 fĂŒr den konsumtiven Anteil der Ausstattung fĂŒr die Teilabschnitte A – D i.H.v. insgesamt 851.800 € wird im Rahmen der Haushaltsplanung 2021 ff. durch das Fachamt entsprechend berĂŒcksichtigt. Folgende Mittel sind entsprechend in die PSP-Elemente einzuordnen: Maßnahme/ PSP 2021 2022 2023 A OS 1.100.21.5.1.01.27 235.950 0 0 B SH 1.100.21.5.1.01.27 0 153.600 0 C MZG 1.100.21.7.1.01.20 87.150 0 0 D Gym 1.100.21.7.1.01.20 0 0 375.100 1. Die Finanzierung der Maßnahme E – 1. BA Krönerstraße ist wie folgt vorgesehen: 1. FĂŒr die Maßnahme E – Krönerstr. 1. BA (Teil 1) werden im Haushaltsjahr 2018 ĂŒberplanmĂ€ĂŸige Auszahlungen gem. § 79 (1) SĂ€chsGemO i.H.v. 41.062 € sowie im Haushaltsjahr 2019 gem. § 78 SĂ€chsGemO in Anlehnung an § 79 (1) SĂ€chsGemO i.H.v. 205.311 € im PSP-Element „Neuschönefeld“ (7.0001688.700) bestĂ€tigt. Die Deckung erfolgt aus AusgleichsbetrĂ€gen ĂŒber die Kostenstelle „Finanzierung RĂŒcklagen / sonstige Verbindlichkeiten“ (1098500000). 2. FĂŒr die Maßnahme E – Krönerstr. 1. BA (Teil 2) werden im Haushaltsjahr 2018 außerplanmĂ€ĂŸigen Auszahlungen nach § 79 (1) SĂ€chsGemO i.H.v. 191.000 € im PSP-Element „Quartierschule 1. BA.“ (7.0001877.700.300.320.02) bestĂ€tigt. Die Deckung erfolgt aus dem PSP-Element „Schulstandort Ihmelsstraße - OS“ (7.0000698.700). 1. Der OberbĂŒrgermeister wird ermĂ€chtigt, a. das Einziehungsverfahren fĂŒr das FlurstĂŒck 419/1 Gemarkung Sellerhausen, Ihmelsstraße im Bereich von Krönerstraße bis Wurzner Straße (ca. 151m LĂ€nge) sowie fĂŒr das FlurstĂŒck 419/5 Gemarkung Sellerhausen, Bernhardstraße im Bereich von Krönerstraße bis Bernhardstraße (ca. 125m LĂ€nge) gemĂ€ĂŸ § 8 des SĂ€chsischen Straßengesetzes einzuleiten. b. das Widmungsverfahren fĂŒr TeilflĂ€chen der FlurstĂŒcke 481 sowie 505 der Gemarkung Sellerhausen, Bernhardstraße im Bereich von Krönerstraße bis Bernhardstraße (ca. 175 Meter LĂ€nge) gemĂ€ĂŸ § 6 des SĂ€chsischen Straßengesetzes einzuleiten. c. das Umstufungsverfahren fĂŒr eine TeilflĂ€che des FlurstĂŒcks 480 Gemarkung Crottendorf, östlich des Knotenpunktes Karl-Vogel-Straße/VerlĂ€ngerung Krönerstraße auf einer LĂ€nge von ca. 85 m gemĂ€ĂŸ § 7 des SĂ€chsischen Straßengesetzes einzuleiten. Der beschrĂ€nkt-öffentliche Weg wird umgestuft zu einer Ortsstraße, unbeschrĂ€nkt. 1. Die außerplanmĂ€ĂŸigen Auszahlungen fĂŒr die Maßnahme F - Krönerstr/Bernhardstr. 2. BA fĂŒr das Haushaltsjahr 2019 nach § 78 SĂ€chsGemO in Anlehnung an § 79 (1) SĂ€chsGemO i.H.v. 147.000 € sowie fĂŒr das Haushaltsjahr 2020 nach § 79 (1) SĂ€chsGemO i.H.v. 503.000 € im PSP-Element „Quartierschule 2. BA“ (7.0001877.700.300.320.03) werden bestĂ€tigt. Die Deckung erfolgt aus der Kostenstelle „unterjĂ€hrige Finanzierung formale Deckung FinHH“ (1098720000). Dieser liegt eine Sperre im PSP-Element „Schulstandort Ihmelsstraße - OS“ (7.0000698.700) im Haushaltsjahr 2018 zugrunde. 1. Die außerplanmĂ€ĂŸigen Auszahlungen fĂŒr die Maßnahme G - Lichtsignalanlage fĂŒr das Haushaltsjahr 2018 nach § 79 (1) SĂ€chsGemO i.H.v. 9.000 € sowie fĂŒr das Haushaltsjahr 2019 nach § 78 SĂ€chsGemO in Anlehnung § 79 (1) SĂ€chsGemO i.H.v. 9.000 € und fĂŒr das Haushaltsjahr 2020 nach § 79 (1) SĂ€chsGemO i.H. von 282.000 € im PSP-Element „LSA Wurzner Str./Wiebelstr.“ (7.0001877.700.500.520.01) werden bestĂ€tigt. Die Deckung erfolgt aus der Kostenstelle „unterjĂ€hrige Finanzierung formale Deckung FinHH“ (1098720000). Dieser liegt eine Sperre im PSP-Element 2. „Schulstandort Ihmelsstraße - OS“ (7.0000698.700) im Haushaltsjahr 2018 zugrunde. 1. FĂŒr die Maßnahme H – Sportplatz Wurzener Str.) werden im Haushaltsjahr 2018 außerplanmĂ€ĂŸigen Auszahlungen nach § 79 (1) SĂ€chsGemO i. H. v. 150.000 € im PSP-Element „Ihmelsstr., Sportplatz Wurzener Str.“ (7.0002010.700) bestĂ€tigt. Die Deckung erfolgt aus dem PSP-Element „Schulstandort Ihmelsstraße - OS“ (7.0000698.700). 1. Die außerplanmĂ€ĂŸige VerpflichtungsermĂ€chtigung fĂŒr die Maßnahme H - Sportplatz Wurzner Str. nach § 81 (5) SĂ€chsGemO fĂŒr das Haushaltsjahr 2020, kassenwirksam in 2021, in Höhe von 980.000 € im PSP-Element "Ihmelsstr., Sportplatz Wurzener Str. " (7.0002010.700) wird bestĂ€tigt. Die Deckung erfolgt aus dem PSP Element "Mehrzweckkubus Ihmelsstraße" (7.0001889.700). 1. Die nicht verbrauchten investiven Haushaltsmittel werden im Rahmen des jeweiligen Jahresabschlusses 2019 ff. als ErmĂ€chtigung aus Vorjahren in das jeweilige Folgejahr ĂŒbertragen, bis das Projekt beendet ist. Die ErmĂ€chtigungsĂŒbertragung steht unter dem Vorbehalt der Regelungen der Haushaltssatzung 2019/2020 sowie 2021/2022. Ist bezĂŒglich Beschlusspunkt 5 a) eine Übertragung nicht möglich, da die zur Deckung angegebene Kostenstelle im Rahmen des Jahresabschlusses 2018 bereinigt werden muss, sind die nicht verbrauchten Mittel im Haushaltsjahr 2019 erneut als ĂŒberplanmĂ€ĂŸige Auszahlung gem. § 79 (1) SĂ€chsGemO bereitzustellen. Die Deckung erfolgt ebenso aus der Kostenstelle Finanzierung RĂŒcklagen / sonstige Verbindlichkeiten (1098500000). 1. Die im Haushaltsjahr 2021 ff. entsprechend Anlagen 1a-d anfallenden Nutzungskosten fĂŒr die Hochbaumaßnahmen A-D: - ab 2021 anteilig i.H.v. 422.450 € - ab 2022 anteilig i.H.v. 1.450.770 € - ab dem Haushaltsjahr 2023 ff i.H.v. 2.062.433 € sowie Folgekosten fĂŒr die Straßenbaumaßnahmen E-F: - ab dem Haushaltsjahr 2021 ff i.H.v. 1.928,36 € sind innerhalb des gesamtstĂ€dtischen Haushaltes gedeckt. Über eine Aufstockung des vorhandenen Budgets des jeweiligen Fachamtes ist im Rahmen der Haushaltsplanung 2021/2022 zu entscheiden. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss x Verwaltungshandeln Sonstiges: Im Stadtbezirk Leipzig Ost soll am Standort der ehemaligen Herrmann-Liebmann-Schule eine „Quartiersschule“ mit jeweils 4-zĂŒgiger Oberschule (OS) und Gymnasium (GYM), Speiseversorgung und 6-Feld-Sporthalle sowie RĂ€umlichkeiten fĂŒr öffentliche Bildungseinrichtungen (VHS und Musikschule Leipzig) sowie fĂŒr das Quartiersmanagement Leipziger Osten eingerichtet werden. Die Schulsporthallen stehen auch fĂŒr den Vereinssport zur VerfĂŒgung. Krönerstraße und Bernhardstraße werden in Teilabschnitten ausgebaut bzw. umverlegt. Begonnen wird mit der Modernisierung des BestandsgebĂ€udes, der Erweiterung der Oberschule sowie dem MehrzweckgebĂ€ude. Die Fertigstellung ist 2021 geplant. Die Sporthalle und das Gymnasium folgen ab 2020 und gehen 2022 bzw. 2023 in Betrieb. Die Straßenbaumaßnahmen werden bauabschnittsweise durchgefĂŒhrt. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1008895 text: a[name="allrisSV"] - 1. Anlass fĂŒr die Vorlage * Seit Mitte MĂ€rz 2015 arbeiten in Leipzig die an der arbeitsmarktlichen Integration von FlĂŒchtlingen und anderen Zugewanderten beteiligten Akteure im Format „Regionalworkshop“ zusammen. * Der vorliegende Entscheidungsvorschlag greift eine Anregung des 9. Regionalworkshops am 22.09.2017 (unter Teilnahme des OberbĂŒrgermeisters) auf, dass die Struktur der weiteren Zusammenarbeit ĂŒberprĂŒft werden sollte. * Vom IQ-Netzwerk Sachsen wurde dem OberbĂŒrgermeister am 17.10.2017 ein Vorschlag fĂŒr ein Steuerungsgremium zum Thema „Zuwanderung und Arbeitsmarkt in Leipzig“ vorgelegt (vergleiche Anlage 5). Das Dezernat I erhielt vom GB OBM den Auftrag, diesen Vorschlag zu bewerten. Im Ergebnis wurde der Vorschlag des IQ-Netzwerkes in den GrundzĂŒgen ĂŒbernommen, in Teilen modifiziert bzw. ergĂ€nzt und an die Leipziger VerhĂ€ltnisse angepasst. * Mit der Einrichtung des neuen Koordinierungsgremiums – als Modifizierung und Aufwertung des bisherigen Regionalworkshops - soll eine zielfĂŒhrende Struktur fĂŒr die aktuellen Herausforderungen geschaffen und gleichzeitig die Arbeit paralleler Gremien vermieden werden. 2. GrĂŒnde fĂŒr ein Koordinierungsgremium zur Befassung mit dem Thema „Integration von Migrant/-innen in Ausbildung und Arbeit“ * Aufgrund der Wichtigkeit, Dynamik und KomplexitĂ€t des Themas, der vielen verschiedenen mit der Thematik befassten Akteure sowie der Notwendigkeit die arbeitsmarktlichen Integration im Kontext des gesamten Integrationsprozesses (ganzheitlicher Ansatz) zu betrachten, ist eine gelingende Arbeit zum o.g. Thema nur in gemeinschaftlicher Kooperation/im Netzwerk möglich. * Dabei gilt es folgende InformationsflĂŒsse zu sichern: - von oben nach unten (von der strategischen zur operativen Ebene) und zurĂŒck (einholen von Feedback, Praxistransfer) - zwischen den verschiedenen Akteuren der arbeitsmarktlichen Integration - zwischen Akteuren der arbeitsmarktlichen Integration und TrĂ€gern der Migranten- hilfe, Migrantenorganisationen und - vertretungen sowie ehrenamtlich Aktiven - zwischen kommunaler und Landesebene/Bundesebene * Mit dem neuen Koalitionsvertrag ist eine weitere VerĂ€nderung der rechtlichen und strukturellen Rahmenbedingungen bezĂŒglich der Themen Migration und Integration, einschließlich der arbeitsmarktlichen Integration von Migrantinnen und Migranten zu erwarten, deren Umsetzung auf kommunaler Ebene abzustimmen ist. 3. Ziel des Koordinierungsgremiums Anliegen des neuen Gremiums ist es, ein gemeinsames VerstĂ€ndnis ĂŒber Ziele und Wege einer bestmöglichen Integration aller in Leipzig lebenden Migrantinnen und Migranten in Ausbildung und Arbeit im Gesamtprozess der Integration herzustellen und hierbei ein optimiertes, abgestimmtes Vorgehen aller Beteiligten zu gewĂ€hrleisten. Das neue Koordinierungsgremium ist durch folgende Merkmale gekennzeichnet: a) es bindet die Leitungsebene ein, um ein hohes Maß an Verbindlichkeit und bei der Umsetzung zu erzielen, b) es betont die Bedeutung der arbeitsmarktlichen Integration der Migrant/-innen im Kontext der kommunalen Entwicklung durch die Teilnahme des OberbĂŒrgermeisters (einmal im Jahr; RĂŒckblick auf Entwicklung im vergangenen Jahr, Herausforderungen fĂŒr das kommende Jahr) sowie die stĂ€ndige Teilnahme des BĂŒrgermeisters fĂŒr Allgemeine Verwaltung und des BĂŒrgermeisters fĂŒr Wirtschaft und Arbeit c) es bezieht alle relevanten Akteure mit ein d) es konzentriert sich ausschließlich auf die arbeitsmarktliche Integration e) es hat alle in Leipzig lebenden Migrant/-innen - nicht nur die FlĂŒchtlinge – im Fokus. Ein solches Gremium existiert bislang fĂŒr Leipzig nicht. Die im Koordinierungsgremium behandelten Inhalte und Vereinbarungen werden protokollarisch erfasst und bei der Entscheidungsfindung der Gremien, welche sich anlassbezogen bzw. als Querschnittsaufgabe mit der Thematik Integration von Migrant/-innen in Ausbildung und Arbeit befassen (vergleiche Anlage 3), entsprechend berĂŒcksichtigt (empfehlender Charakter). 4. Strukturvorschlag fĂŒr das Koordinierungsgremium * Zusammensetzung des Gremiums: In der Anlage 1 wird die geplante Zusammensetzung des Koordinierungsgremiums abgebildet und den bereits bestehenden beiden Gremien, welche sich spezifisch mit der arbeitsmarktlichen Integration von Migrant/-innen bzw. FlĂŒchtlingen befassen – Regionalworkshop und Regeltermin Arbeitsmarktintegration FlĂŒchtlinge des Dezernates VII – gegenĂŒbergestellt. * Vorgeschlagener Turnus, zeitlicher Umfang, Leitung des Gremiums: - dreimal jĂ€hrlich (Sitzung 1 findet im Zeitraum Januar bis April statt, Sitzung 2 - im Zeitraum Mai bis August, Sitzung 3 - im Zeitraum September bis Dezember), - bei Bedarf weitere Sitzungen, - zeitlicher Umfang: jeweils 3 Stunden - Leitung der jeweils 1. Sitzung im Jahr durch den OberbĂŒrgermeister; die Leitung der zwei weiteren Sitzungen erfolgt – wie beim bisherigen Regionalworkshop praktiziert – durch Jobcenter Leipzig und Agentur fĂŒr Arbeit Leipzig. Der zeitliche Aufwand fĂŒr die Vorabstimmung mit dem OberbĂŒrgermeister sowie die Leitung des Koordinierungsgremiums fĂŒr die drei sitzungsverantwortlichen Institutionen ist in der Anlage 4 abgebildet (Matrix). * Auswirkung auf bestehende Gremien/Arbeitsgruppen: Der Regionalworkshop „Transparenz in der Arbeit mit FlĂŒchtlingen und Zugewanderten im Verbund der Beteiligten in der Stadt Leipzig“ wird in modifizierter und aufgewerteter Form als Koordinierungsgremium „Integration von Migrant/-innen in Ausbildung und Arbeit“ fortgefĂŒhrt. Der Regeltermin Arbeitsmarktintegration FlĂŒchtlinge des Dezernates VII entfĂ€llt. Die drei themenspezifischen Arbeitsgruppen (vgl. Anlage 2) arbeiten weiter, um den Fachaustausch auf breiter Arbeitsebene abzusichern. * GewĂ€hrleistung von Informationsaustausch und Praxistransfer Die Absicherung des Informationsaustausches und Praxistransfers zwischen Koor-dinierungsgremium und weiteren Akteuren der arbeitsmarktlichen Integration (z.B. Arbeitsmarktprojekten, wie den Arbeitsmarktmentoren, dem Netzwerk RESQUE 2.0, BildungstrĂ€gern, den Migrationsfachdiensten) erfolgt ĂŒber die Arbeitsgruppe Ausbildung und Arbeit (vgl. Anlage 2). Dazu erhĂ€lt die Arbeitsgruppe rechtzeitig vor den drei Sitzungen des Koordinierungsgremiums die Tagesordnung und die Möglichkeit relevante Themen, Praxiserfahrungen und Handlungsbedarfe aus Perspektive der Arbeitsebene an das Koordinierungsgremium zu geben und wird im Nachgang zu den Sitzungen des Koordinierungsgremiums ĂŒber die Ergebnisse und Vereinbarungen informiert. * Format fĂŒr Vor- und Nachbereitung der Gremiensitzungen: Das Koordinierungsgremium vereint die Themen Integration von Migrant/-innen als Querschnittsaufgabe (mit Zuordnung zum Referat 18) und die Integration in Ausbildung und BeschĂ€ftigung im Besonderen (mit Zuordnung zum Referat 81). Die GeschĂ€ftsstellenfunktion liegt federfĂŒhrend beim Referat fĂŒr Migration und Integration. Die GeschĂ€ftsstelle soll auf die Expertise beider Referate zurĂŒckgreifen. Das Referat fĂŒr BeschĂ€ftigungspolitik benennt daher hierfĂŒr eine konkret verantwortliche Person, welche auch die Vor- und Nachbereitung der Sitzungen des Gremiums unterstĂŒtzend begleitet. FĂŒr die GeschĂ€ftsstellenfunktion werden in beiden Referaten die Ressourcen eingesetzt, die bislang fĂŒr den Regionalworkshop, bzw. fĂŒr den Regeltermin Arbeitsmarktintegration FlĂŒchtlinge genutzt wurden. text: a[name="allrisBV"] - Beschluss des OberbĂŒrgermeisters vom 30.10.2018: 1. Der vorliegende Strukturvorschlag fĂŒr ein Koordinierungsgremium „Integration von Migrant/-innen in Ausbildung und Arbeit“ in Leipzig wird bestĂ€tigt. 1. Der OberbĂŒrgermeister informiert die an den bisherigen Regionalworkshops beteiligten Akteure ĂŒber die geplanten Änderungen und lĂ€dt zur ersten Sitzung des o.g. Koordinierungsgremiums ein. Zusammenfassung: Der arbeitsmarktlichen Integration kommt im Prozess der Gesamtintegration der Migrant/-innen eine entscheidende Bedeutung zu. Mit der Einrichtung des neuen Koordinierungs­gremiums – als Modifizierung und Aufwertung des bisherigen Regional­workshops - soll eine zielfĂŒhrende Struktur fĂŒr die aktuellen Herausforderungen bei der Integration der in Leipzig lebenden Migrant/-innen in Ausbildung und Arbeit geschaffen und gleichzeitig das Agieren paralleler Gremien vermieden werden. Durch die Einbindung aller relevanten Akteure auf Leitungsebene kann ein optimiertes, abgestimmtes Vorgehen der Beteiligten und ein hohes Maß an Verbindlichkeit gewĂ€hrleistet werden. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1006145 text: a[name="allrisSV"] - siehe Anlage „Beschreibung des Sachverhaltes“. text: a[name="allrisBV"] - 1. Die zum Entwurf des Bebauungsplanes vorgebrachten Stellungnahmen hat die Ratsversammlung der Stadt Leipzig mit dem Ergebnis geprĂŒft, sie insoweit zu berĂŒcksichtigen, wie es in Kapitel 8 der BegrĂŒndung zum Bebauungsplan sowie dem beiliegenden AbwĂ€gungsvorschlag angegeben ist. 2. Aufgrund des § 10 Abs. 1 des BauGB sowie § 4 der SĂ€chsGemO beschließt die Ratsversammlung der Stadt Leipzig den Bebauungsplan, bestehend aus der Planzeichnung (Teil A) und dem Text (Teil B), als Satzung. 3. Die BegrĂŒndung zum Bebauungsplan wird gebilligt. 4. Die im Haushaltsjahr 2019 ff. anfallenden Folgekosten fĂŒr die öffentlichen Erschließungsanlagen werden zukĂŒnftig innerhalb des Budgets des Fachamtes finanziert und durch das Fachamt entsprechend bei der Haushaltsplanung berĂŒcksichtigt. Hinweis: Die in der Vorlage enthaltenen PlĂ€ne dienen lediglich der Information. Maßgebend ist der zum Zeitpunkt des Beschlusses im Sitzungssaal des Stadtrates ausgehĂ€ngte Plan. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1003521 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- 1 Bereitstellen von Dienstkraftfahrzeugen Das Hauptamt muss als Beschaffungsstelle fĂŒr Dienstkraftfahrzeuge (DKFZ) unumgĂ€ngliche Ersatzbeschaffungen fĂŒr Ämter, denen DKFZ zur dauerhaften Nutzung zugeordnet sind, durchfĂŒhren. Ob und wodurch DKFZ ersetzt werden, ist Gegenstand des (betrieblichen) MobilitĂ€tsmanagementkonzeptes der Stadtverwaltung Leipzig, VI-DS-04507, vom 06.02.2018. Anhand dessen werden die Fahrzeuge ersetzt. Bereits im MobilitĂ€tsmanagementkonzept, Leitlinie 5, Maßnahme 10, hat die Stadtverwaltung erklĂ€rt, Elektrofahrzeuge zu beschaffen und – soweit vorhanden – dafĂŒr Fördermittel zu nutzen. Auch wĂ€hrend der Zertifizierung zum European Energy Award Âź Gold wurde die ElektromobilitĂ€t in der Stadtverwaltung bewertet. Die Bereitstellung von DKFZ findet im Moment noch unter schwierigen Rahmenbedingungen statt. Es besteht eine deutliche Dissonanz zwischen dem Sparsamkeits- und Wirtschaftlichkeitsgebot des Haushalts- und des Vergaberechts und den Vorgaben des Klimaschutzes bezogen auf die Nutzung von Elektrofahrzeugen. Dennoch sind aus GrĂŒnden des Klimaschutzes und der Daseinsvorsorge fĂŒr die Leipziger Einwohner – Stichworte „saubere Luft“ – Pkw mit Verbrennungsmotor als DKFZ keine Option mehr und Lieferwagen oder Transporter sowie Lkw nur ausnahmsweise mit Verbrennungsmotor zu beschaffen. ZukĂŒnftig werden bis auf wenige Ausnahmen DKFZ als Elektrofahrzeuge, d. h. Fahrzeuge mit primĂ€rem Elektroantrieb, beschafft. Parallel zum Carsharing wird auch dadurch die Absenkung des Flottendurchschnitts beim CO2-Ausstoß, Ratsbeschluss vom 17.11.2011, RBV-1030/11, erreicht. Es wird im Ergebnis des Vergabeverfahrens ein Rahmenvertrag geschlossen. Aus vergaberechtlichen GrĂŒnden ist der Rahmenvertrag in aller Regel fĂŒr 4 Jahre zu schließen. Deshalb ist vorbehaltlich der Beschlussfassung des Haushaltsplanes (fĂŒr 2021 und 2022) der Bedarf an Elektrofahrzeugen fĂŒr 4 Jahre zu prognostizieren. 2 Notwendigkeit des Ersatzes Bei allen Beschaffungen von DKFZ handelt es sich stets um Ersatzbeschaffungen, die erst nach PrĂŒfung des Einsatzzwecks, der Auslastung, des technischen Zustandes und der Dringlichkeit durch neue Fahrzeuge ersetzt werden. Der Bedarf wird anhand der Daten zur Erstzulassung, der gesamten Laufleistung, den bisher entstandenen Reparaturkosten und den u. U. dringend anstehenden Reparaturen, die durch entsprechende KostenvoranschlĂ€ge belegt werden, ermittelt. Das Hauptamt prĂŒft die Notwendigkeit jeder einzelnen Ersatzbeschaffung. Es werden alte DKFZ mindestens in gleicher Anzahl verkauft. Alle ausgesonderten DKFZ werden versteigert. ErfahrungsgemĂ€ĂŸ werden dabei mindestens marktĂŒbliche Preise erzielt. Mit den Elektrofahrzeugen, die nach diesem AusfĂŒhrungsbeschluss unmittelbar beschafft werden sollen, werden auch 29 gemietete monovalente Elektrofahrzeuge, deren Mietvertrag zum 31.12.2019 endet, ersetzt. Sofern technisch umsetzbar, sollen darĂŒber hinaus im Jahr 2020 drei RadartrĂ€gerfahrzeuge, z. B. VW Caddy, als Elektrofahrzeuge zum Ersatz von vorhandenen RadartrĂ€gerfahrzeugen mit Verbrennungsmotor beschafft werden. 3 Wirtschaftlichkeit 3.1 Kauf von Elektrofahrzeugen – Fahrzeugen mit primĂ€rem Elektroantrieb Das Kaufen von Elektrofahrzeugen als Neufahrzeuge ist gegenwĂ€rtig aufgrund vergleichsweise hoher Preise teuer, aber unter BerĂŒcksichtigung der Folgekosten, z. B. Betriebskosten, und mit Blick auf die Förderung durch das Bundesministerium fĂŒr Verkehr und digitale Infrastruktur – ca. 75% der Mehrkosten – eine wirtschaftliche Alternative – Förderaufruf vom 07.12.2017. Gefördert werden allerdings nur Elektrofahrzeuge, die gekauft werden. Das Bundesministerium fĂŒr Wirtschaft und Energie fördert mit Förderaufruf vom 04.01.2018 auch das Einrichten von Ladeinfrastruktur, so dass in Leipzig zu den bereits vorhandenen LadesĂ€ulen weitere in großer StĂŒckzahl dazu kommen. 3.2 Alternativen zum Kauf 3.2.1 keine (Ersatz-) Beschaffung von DKFZ Wirtschaftlicher und umweltfreundlicher als die Ersatzbeschaffung von DKFZ, die mindestens 9.000 km jĂ€hrlich gefahren werden, ist nur die Konsolidierung von DKFZ und deren Substitution durch den ÖPNV (gemĂ€ĂŸ SĂ€chsRKG) und / oder (Dienst-) FahrrĂ€der. KostengĂŒnstiger wĂ€re auch der Ersatz von Dienstkraftzeugen durch private Kraftfahrzeuge, die zur dienstlichen Nutzung anerkannt werden und fĂŒr die WegstreckenentschĂ€digung gemĂ€ĂŸ SĂ€chsRKG gewĂ€hrt wird. Die Bereitstellung durch die Bediensteten ist allerdings freiwillig und liegt in der Hand des Besitzers des privaten Kraftfahrzeugs. Die Notwendigkeit zur Nutzung eines Pkw fĂŒr die Aufgaben der Ämter, die DKFZ erhalten, wurde durch das Hauptamt geprĂŒft und bestĂ€tigt. Das ersatzlose Aussondern der alten Dienstfahrzeuge ist in diesen FĂ€llen keine Alternative. 3.2.2 Miete Eine Alternative zum Kauf ist die Miete. Diese Alternative ist aus Sicht des Klimaschutzes genauso gut oder schlecht, wie der Kauf von Elektrofahrzeugen. Über die gesamte Nutzungsdauer von DKFZ, mindestens 10 Jahre, betrachtet, ist die Miete allerdings unwirtschaftlich, wenn die aktuellen Kaufpreise und die Förderung betrachtet werden. Das ist insbesondere bei Langzeitmiete der Fall, weil dort analog zum Leasing bei RĂŒckgabe Ablöseforderungen des Leasinggebers hinzukommen. Gemietete Fahrzeuge werden nicht gefördert. 3.2.3 Leasing Eine weitere Alternative ist Leasing. Bei RĂŒckgabe von Leasingfahrzeugen trĂ€gt der Leasingnehmer – also die Stadtverwaltung Leipzig – in AbhĂ€ngigkeit von der Leasingart das Risiko einer Ablöseforderung des Leasinggebers, wenn das Fahrzeug nicht mit dem laut Leasingvertrag vorgegebenen Wiederverkaufswert zurĂŒckgegeben wird. D. h. sind SchĂ€den oder Gebrauchsspuren am Fahrzeug, die vom Leasinggeber als nicht durch bestimmungsgemĂ€ĂŸen Gebrauch entstanden, beanstandet werden, fallen dafĂŒr zusĂ€tzlich Reparaturkosten an. Das Risiko einer unplanmĂ€ĂŸigen oder außergewöhnlichen Wertminderung, z. B. durch (reparierten) Unfallschaden, bzw. das Risiko der Bewertung des Restwertes infolge eines Unfallschadens trĂ€gt der Leasingnehmer. Dennoch wird auch geprĂŒft, ob Leasingangebote fĂŒr Elektrofahrzeuge gefördert werden und Leasing deshalb gĂŒnstiger ist als der Kauf. Unter dem Vorbehalt der verfĂŒgbaren Eigenmittel könnten Elektrofahrzeuge geleast werden. 3.2.4 Carsharing Eine weitere Alternative ist die Nutzung von Mietfahrzeugen eines Carsharinganbieters – Kurzzeitmiete. Zwar gibt es bei dem im Moment vertraglich gebundenen Carsharinganbieter bereits Elektrofahrzeuge. Allerdings ist deren Menge fĂŒr die Stadtverwaltung noch nicht ausreichend. Carsharing ist darĂŒber hinaus bei DKFZ, die mehr als 15.000 km jĂ€hrlich gefahren werden, und aktuellem PreisgefĂŒge unwirtschaftlich. 3.2.5 Wirtschaftlichkeitsberechnung Zur Berechnung der Wirtschaftlichkeit wird hauptsĂ€chlich der Kaufpreis und die Kosten fĂŒr Kraftstoff und Betriebsmittel betrachtet. Da die vom Bundesverkehrsministerium vorgegebene Förderung pro Fahrzeug vom Fahrzeugtyp abhĂ€ngig ist, wird in der Tabelle im Punkt Finanzierung die Förderung fĂŒr ein Beispielfahrzeug angesetzt. Die Folgekosten sind Durchschnittswerte der letzten Jahre bei der Bewirtschaftung von DKFZ. Auch Elektrofahrzeuge die 7 Jahre alt sind, verursachen bisher durchschnittlich deutlich weniger Kosten fĂŒr Reparaturen und Service. Der Wert muss unter der Voraussetzung betrachtet werden, dass die bisherigen Erfahrungswerte mit Elektrofahrzeugen gemacht wurden, die jĂ€hrlich nicht mehr als 9.000 km gefahren wurden. Deutlich erhöhte Jahreslaufleistungen können auch bei Elektrofahrzeugen deutlich erhöhte Service- und Stromkosten zur Folge haben. Kosten fĂŒr Strom werden bisher nicht erfasst. Diese sind als geschĂ€tzter Wert in den Folgekosten berĂŒcksichtigt. 4 Finanzierung Die Stadtverwaltung kauft monovalente Elektrofahrzeuge und plant dafĂŒr folgende Kosten: Jahr Fahrzeuge OE Auszahlung – Kontierung Auszahlung – Kaufpreis ohne Förderung Einzahlung – avisierte Förderung BMVI Eigenmittel SV Einzahlung Kaufpreis alte DKFZ Auszahlung saldiert 2019 2 Kleinwagen 10, Pool 7.0000187.710.050 60.000 € 12.960 € 16.000 € 31.040 € 2019 16 Kleinwagen 32 7.0000212.710.050 480.000 € 103.680 € 16.000 € 360.320 € 2019 5 Lieferwagen 66 7.0000421.710.050 / SK 78326100 175.000 € 57.100 € 0 € 117.900 € 2019 4 Kleinwagen 67 7.0000258.710.051.019, 7.0000282.710.051.019 120.000 € 25.920 € 0 € 94.080 € 2019 27 835.000 € 199.660 € 32.000 € 603.340 € 2020 1 Kleinwagen 10, Pool 7.0000187.710.050 30.000 € 6.480 € 0 € 23.520 € 2020 5 Lieferwagen 66 7.0000421.710.050 / SK 78326100 175.000 € 57.100 € 0 € 117.900 € 2020 6 205.000 € 63.580 € 0 € 141.420 € 2022 2 Kleinwagen 32 7.0000212.710.050 50.000 € 0 € 2.000 € 48.000 € 2022 5 Lieferwagen u. a. 32 175.000 € 0 € 6.000 € 169.000 € 2022 7 225.000 € 0 € 8.000 € 217.000 € 40 1.265.000 € 263.240 € 40.000 € 961.760 € Die Einzelheiten zum Einsatz der Dienstkraftfahrzeuge sind in der Tabelle, Anlage 1, ausgefĂŒhrt. Die finanziellen Mittel zur Auszahlung des Kaufpreises (Eigenmittel) sowie die Einzahlung der Fördermittel sind in Jahresscheiben in den einschlĂ€gigen Konten und PSP-Elementen geplant. Der Zuwendungsbescheid ist als Anlage 2 beigefĂŒgt. Der darin beschiedene Betrag ist der maximale Förderbetrag fĂŒr die jeweilige Fahrzeugklasse. Da der letztendlich geförderte Betrag vom Fahrzeugtyp, z. B. BMW i3 oder Nissan Leaf oder Renault Zoe, abhĂ€ngig ist, wird in der Tabelle mit dem geringsten Förderbetrag gerechnet. Welcher Bieter und damit Fahrzeugtyp den Zuschlag erhĂ€lt, ist Ergebnis des Vergabeverfahrens und heute noch unbekannt. Der Abruf der Fördermittel und das Erstellen der Verwendungsnachweise wird zentral im Hauptamt koordiniert. Ausgesonderte DKFZ werden versteigert. Der Kaufpreis (Verkauf) fließt als Einzahlung dem jeweiligen Amt zu. FĂŒr die Jahre 2021 / 2022 wird mit Blick auf das MobilitĂ€tsmanagementkonzept der Stadtverwaltung ein Bedarf von insgesamt 2 Pkw und 5 Lieferwagen angenommen. text: a[name="allrisBV"] - 1. Die Stadtverwaltung beschafft Dienstkraftfahrzeuge mit primĂ€rem Elektroantrieb (Elektrofahrzeuge) als Ersatz fĂŒr vorhandene Dienstkraftfahrzeuge im Gesamtwert von rund 1.300.000 Euro. 2. Vorbehaltlich der Bereitstellung der notwendigen Haushaltsmittel wird ein Rahmenvertrag bis 31.12.2022 geschlossen. Die Mehrkosten im Kaufpreis von Elektrofahrzeugen werden mit 75% vom Bund gefördert. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1009954 text: a[name="allrisSV"] - Finanzielle Auswirkungen: Nach intensiver PrĂŒfung geht die Verwaltung davon aus, dass die Aufhebung der Straßenausbaubeitragssatzung in den Jahren 2019 und 2020 keinen Einfluss auf die Einzahlungen im Budget des VTA hat. Die AnsĂ€tze werden durch Einzahlungen aus abgerechneten Maßnahmen der Vorjahre bestimmt. Der Wegfall der StraßenausbaubeitrĂ€ge am 1.7.2018 werden erst in den Haushaltsjahren 2021/2022 Einfluss auf den stĂ€dtischen Haushalt haben. Mit der Aufhebung der Straßenausbaubeitragssatzung ist auch der Umgang mit beitragsfĂ€higen straßenbaulichen Maßnahmen zu regeln, bei denen die sachlichen Beitragspflichten bereits entstanden sind bzw. ggf. noch wĂ€hrend des Geltungszeitraumes der Straßenausbaubeitragssatzung entstehen werden und fĂŒr die bisher noch keine BeitrĂ€ge erhoben wurden. FĂŒr derartige Maßnahmen ist eine Übergangsregelung erforderlich, da der Abgabenanspruch hier bereits wĂ€hrend des Geltungszeitraumes der Straßenausbaubeitragssatzung entstanden ist und somit die Stadt zur Beitragserhebung verpflichtet ist. Der Beitragsanspruch entsteht mit dem Vorliegen der rechtlichen Voraussetzungen des Abgabentatbestands. Im Straßenausbaubeitragsrecht entsteht der Abgabenanspruch mit der Entstehung der sachlichen Beitragspflichten. Die sachlichen Beitragspflichten entstehen mit der Fertigstellung der Verkehrsanlage. Im Falle der abschnittsweisen Erhebung des Straßenausbaubeitrages nach § 3 (2) der gĂŒltigen Straßenausbaubeitragssatzung oder der Beitragserhebung fĂŒr Teile einer Verkehrsanlage nach § 3 (3) der gĂŒltigen Straßenausbaubeitragssatzung entstehen die sachlichen Beitragspflichten mit der Fertigstellung des Abschnittes oder der Teile der Verkehrsanlage (das heißt, wenn die Arbeiten, die zur Verwirklichung der jeweiligen Ausbaumaßnahme gemĂ€ĂŸ des jeweiligen Bauprogrammes erforderlich sind, beendet wurden, die Abnahme erfolgt ist und der entstandene Aufwand feststellbar ist, also die letzte Unternehmerrechnung eingegangen ist). Die Folge ist das Entstehen einer öffentlichen Last gemĂ€ĂŸ § 24 SĂ€chsKAG, die dem GrundstĂŒck unabhĂ€ngig von der persönlichen Beitragsschuld anhaftet. GemĂ€ĂŸ § 3 a (2) i. V. m. § 3 SĂ€chsKAG betrĂ€gt die allgemeine Festsetzungsfrist vier Jahre und beginnt mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem der Abgabenanspruch entstanden ist. Die Erhebungsverpflichtung wurde durch die Landesdirektion Sachsen in ihrem Schreiben vom 27.09.2018 bestĂ€tigt. Zu den Einzelheiten wird auf dieses Schreiben verwiesen (Anlage 3). Nach aktuellem Stand sind davon die Maßnahmen in Anlage 4 betroffen. text: a[name="allrisBV"] - Aufgrund des Stadtratsbeschlusses zur Vorlage VI-A-05378 vom 18.04.2018 wird die Satzung zur Aufhebung der Satzung der Stadt Leipzig ĂŒber die Erhebung von BeitrĂ€gen fĂŒr straßenbauliche Maßnahmen (Straßenausbaubeitragssatzung) vom 23.10.1996 einschließlich deren Änderungen sowie der auf dieser Satzung basierenden Satzung ĂŒber die Erhebung von BeitrĂ€gen fĂŒr straßenbauliche Maßnahmen in FußgĂ€ngerstraßen der Stadt Leipzig vom 25.04.2001 (Anlage 1) beschlossen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011326 text: a[name="allrisSV"] - Die Ratsversammlung beschloss am 11. November 2015 einen Maßnahmenkatalog zum ersten Gleichstellungsaktionsplan der Stadt Leipzig fĂŒr den Zeitraum 2015 bis 2017 (VI-DS-01650). Die Gleichstellungsbeauftragte berichtete regelmĂ€ĂŸig im Beirat fĂŒr Gleichstellung ĂŒber den Umsetzungsstand und die Ergebnisse der fortlaufenden Beteiligung von BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern. Mit dem Ratsbeschluss wurde festgelegt der Ratsversammlung nach drei Jahren einen Umsetzungsbericht vorzulegen. text: a[name="allrisBV"] - Die Ratsversammlung nimmt den Umsetzungsbericht zum Ersten Gleichstellungsaktionsplan zur Kenntnis. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011587 text: a[name="allrisSV"] - Sehr geehrter Herr OberbĂŒrgermeister, die GS Böhlitz Ehrenberg benötigt dringend altersgerechte, höhenverstellbare Möbel fĂŒr unsere GrundschĂŒler, welche aus PlatzgrĂŒnden an der Oberschule beschult werden mĂŒssen. Dabei handelt es sich um alle SchĂŒler der drei dritten Klassen. Die Möbel (Tische und StĂŒhle fĂŒr die Kleinen) sind absolut nicht altersgerecht. Die Kinder sind noch nicht grĂ¶ĂŸentechnisch so gewachsen, sodass die Beine ca. 10 cm in der Luft hĂ€ngen und sie teilweise auf den Stuhl mit Zehenspitzen hoch grabbeln mĂŒssen. Dies ist auch nicht Gesundheitsfördernd, wenn die Beine die gesamte Stunde in der Luft hĂ€ngen und nicht wie es sein sollte im 90° Winkel mit voll aufgesetzten Fuß auf dem Boden stehen. Es gab schon einige Beschwerden durch Eltern, welche an den Elternrat herangetragen wurden. Nach RĂŒckfragen beim Schulleiter gab dieser zur Auskunft, dass ein Antrag schon seit September 2018 gestellt ist, aber durch die Stadt Leipzig nicht genehmigt wird, was zu einem UnverstĂ€ndnis bei den Eltern fĂŒhrt. Auch durch den Ortsvorsteher Herrn Achtner wurde das Thema schon an zustĂ€ndiger Stelle erfolglos angesprochen. Daher bitte ich Sie, den unzumutbaren Zustand abzustellen. Wir als Elternschafft gehen davon aus, dass der Schulleiter sehr sorgsam bei der Beantragung neuer Möbel ist und eine zwingende Notwendigkeit gesehen hat. Des Weiteren mĂŒssten durch den Schulneubau neue Möbel beschafft werden, was dem im Vorfeld schon zugutekommen wĂŒrde. Daraus ergeben sich folgende Fragen: 1. Ist Ihnen und dem Stadtrat das Problem durch das Amt fĂŒr GebĂ€udemanagement oder das Amt fĂŒr Jugend, Familie und Bildung bekannt gemacht wurden? 1. Warum ist es nicht möglich die Möbel durch neue, höhenverstellbare und zeitgemĂ€ĂŸe Möbel zu ersetzen? 1. Wann werden die Möbel unter Beachtung der entwicklungsphysiologischen Besonderheiten von Grundschulkindern in der Schule ersetzt? Ich bitte um schriftliche Beantwortung. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011586 text: a[name="allrisSV"] - Sehr geehrter OberbĂŒrgermeister, im Hinblick auf eine Verbesserung und UnterstĂŒtzung des schulischen Lebens- und Lernumfeldes von schulfĂ€higen Kindern bitte ich um Beantwortung folgender Fragen: 1. Wieviel Schulbegleiter gibt es an den Leipziger Schulen? (Ich bitte um Information aufge-schlĂŒsselt nach Schulart, Anzahl je Schule und Anzahl der Std./je Schulbegleiter) 1. Welche Kosten entstehen durch die Schulbegleiter insgesamt und wie verteilen sich die Kosten (z.B. Landesmittel, Mittel von der Stadt und andere KostentrĂ€ger [z.B. Krankenkas-sen oder Ă€hnliches])? 1. Wieviel AntrĂ€ge gibt es derzeit beim zustĂ€ndigen Amt fĂŒr Jugend, Familie und Bildung? (aufgeschlĂŒsselt nach Schularten) Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011526 text: a[name="allrisSV"] - Herr Professor Andreas Schulz wurde mit Ratsbeschluss RBV-1702/13 vom 10.07.2013 erneut zum Ersten Betriebsleiter des Gewandhauses zu Leipzig bestellt. Sein Vertrag endet am 31. Juli 2020. Im Ergebnis von gefĂŒhrten VertragsverlĂ€ngerungsgesprĂ€chen ist angestrebt, den Vertrag vom 1. August 2020 bis zum 31. Juli 2025 zu verlĂ€ngern. In der Saison 2017/2018 hat Andris Nelsons im Februar 2018 seine neue Aufgabe als 21. Gewandhauskapellmeister ĂŒbernommen. Es besteht von Beginn an eine enge und sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen ihm und Prof. Schulz. So ist es der ausdrĂŒckliche Wunsch von Andris Nelsons, auch in den kommenden Jahren mit Prof. Schulz arbeiten zu können. Riccardo Chailly hat das Gewandhausorchester im Juni 2016 verlassen. Prof. Schulz hat die Übergangszeit bis zur AmtsĂŒbernahme von Andris Nelsons organisatorisch, inhaltlich und kĂŒnstlerisch erfolgreich gestaltet. Zudem hat er maßgeblich an der Verpflichtung von Andris Nelsons mitgewirkt. Auf seine Initiative hin wurde eine umfangreiche Kooperation mit dem Boston Symphony Orchestra initiiert. Dort ist Andris Nelsons seit 2014 Music Director. Diese neue Zusammenarbeit des Gewandhausorchesters mit dem Boston Symphony Orchestra ist weltweit einmalig. Sie basiert auf einer starken gemeinsamen Tradition beider Orchester. Die Kooperation beinhaltet mehrere Aspekte, so zum Beispiel gemeinsame Auftragswerke, einen Musikeraustausch, Boston- und Leipzig-Wochen in beiden StĂ€dten sowie gegenseitige und gemeinsame Gastspiele. ZusĂ€tzlich hat Prof. Schulz gemeinsam mit der Stadt Leipzig einen engen Austausch von Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur zwischen Boston und Leipzig befördert. DarĂŒber hinaus wird zukĂŒnftig eine besondere Verbindung zwischen den Mitgliedern des Sponsors Clubs des Gewandhausorchesters sowie den Sponsoren und Spendern des Boston Symphony Orchestra angestrebt. In den kommenden Jahren wird es zahlreiche Projekte geben, die maßgeblich von den jeweiligen Botschaftern und Generalkonsuln Deutschlands und der USA unterstĂŒtzt werden. So werden beispielsweise die Konzerte des Gewandhausorchesters im November 2019 in Boston die offiziellen Abschlusskonzerte des aktuellen Deutschlandjahres in USA sein. Diese Konzerte stehen unter der Schirmherrschaft des BundesprĂ€sidenten der Bundesrepublik Deutschland. Schon wĂ€hrend der Amtszeit von Riccardo Chailly (2005-2016) hat Prof. Schulz maßgeblich die mediale PrĂ€senz (CD, DVD, TV, Radio, Live Stream, Social Media) des Gewandhausorchesters strategisch entwickelt sowie ausgebaut. Dies wird in der Amtszeit von Herrn Nelsons fortgefĂŒhrt. So produziert das Gewandhausorchester unter anderem alle Sinfonien von Anton Bruckner fĂŒr die Deutsche Grammophon, die Sinfonien Peter Tschaikowskis fĂŒr Accentus und die Sinfonien von Johannes Brahms fĂŒr Pentatone. DarĂŒber hinaus hat Prof. Schulz gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut ein Projekt fĂŒr eine neuartige dreidimensionale Aufnahmetechnik (Immersive Concert Hall) initiiert, welches in den kommenden Jahren als Forschungsprojekt mit Bundes- und Landesmitteln am Gewandhaus realisiert werden soll. So wird das Gewandhaus ab 2019 im Fokus aller europĂ€ischen Rundfunk- und Fernsehstationen sowie vieler Labels stehen, die diese neuartige Technik inspizieren werden. Das Fraunhofer Institut geht davon aus, dass die neue Aufnahmetechnik in wenigen Jahren europĂ€ischer Standard werden wird. Die Gewinnung von Drittmitteln durch Sponsoren, Spender sowie weitere externe Partner (Stiftungen etc.) ist durch Prof. Schulz auf ein höchst professionelles Niveau entwickelt worden. Das Gewandhaus verfĂŒgt mit Abstand ĂŒber die höchsten Drittmitteleinnahmen aller vergleichbaren ostdeutschen Kulturinstitutionen. Weiterhin arbeitet Prof. Schulz intensiv an der GrĂŒndung einer privaten Förder- und Verbrauchsstiftung, um auch zukĂŒnftig herausragende kĂŒnstlerische Projekte des Gewandhausorchesters finanzieren und realisieren zu können. Hierzu gehören die Weiterentwicklung der Mendelssohn-Orchesterakademie, die Anschaffung hochwertiger Streichinstrumente und die Einrichtung eines Music Labs. Die Zusammenarbeit mit der Gesellschaft der Freunde des Gewandhauses zu Leipzig e.V. sowie dem Gewandhausorchester Sponsors‘ Club bleibt weiterhin die Grundlage der Drittmittelgenerierung. Nach dem internationalen Erfolg des Mahler-Festivals 2011 plant Prof. Schulz ein zweites Mahler-Festival 2021. Innerhalb von 14 Tagen werden die Sinfonien Gustav Mahlers von den renommiertesten europĂ€ischen Orchestern aufgefĂŒhrt werden. Es wird kein vergleichbares Festival diese Art in Europa geben, so dass die Musikstadt Leipzig und das Gewandhaus nachhaltig in den Fokus der internationalen Musik-Szene rĂŒcken werden. In den vergangenen Jahren hat Prof. Schulz zahlreiche kĂŒnstlerische Formate, wie die WiedereinfĂŒhrung der Open Air-Konzerte im Leipziger Rosental (2014), das neuartige Projekt two play to play, Liederabende, Kooperationen mit der Moritzbastei (Klassik Underground), dem Bachfest u.a. sowie die Erweiterung der Abonnement-Konzerte auf Sonntag, die EinfĂŒhrung eines Gewandhaus-Komponisten (Jörg Widmann) und vieles mehr erfolgreich initiiert. Außerdem hat er in den zurĂŒckliegenden Jahren weitere europĂ€ische Netzwerke gegrĂŒndet, wie das Netzwerk „Historische Orchsterarchive“ und ein Netzwerk der wichtigsten Orchesterakademien. Zudem hat er 2017 die Preisvergabe mit dem Galakonzert des ICMA (International Classical Music Award) nach Leipzig geholt. Im Jahr 2015 wurde ein erfolgreicher Markenrelaunch mit vollstĂ€ndiger Überarbeitung der Corporate Identity von Gewandhaus und Gewandhausorchester vollzogen. Dazu hat Prof. Schulz mit der Betriebsleitung und allen Abteilungsleitern einen umfangreichen zweijĂ€hrigen Prozess mit Workshops, auch unter Einbindung der Mitarbeiter, umgesetzt. Das Konzept der Personalentwicklung hat er maßgeblich mit erweitert. Im FrĂŒhjahr 2018 hat das Gewandhausorchester seinen 275. Geburtstag gefeiert. Prof. Schulz hat die verschiedenen Aspekte des JubilĂ€ums mit seinem Team erfolgreich umgesetzt: eine Ausstellung, eine neue Chronik des Orchesters in zwei BĂ€nden, die Festwochen zur AmtseinfĂŒhrung von Andris Nelsons, das Festkonzert am 11. MĂ€rz 2018 und vieles mehr. Prof. Schulz steht gemeinsam mit dem Verwaltungsdirektor Prof. Dr. Gereon Röckrath als erster Betriebsleiter fĂŒr die Einhaltung der WirtschaftsplĂ€ne und die solide WirtschaftsfĂŒhrung des Hauses. Eckpunkte des Änderungsvertrages: -Das VertragsverhĂ€ltnis wird fĂŒr den Zeitraum vom 1. August 2020 bis zum 31. Juli 2025 verlĂ€ngert. -Die Regelungen zur VergĂŒtung (260.000 Euro brutto jĂ€hrlich) und zur Zahlung einer jĂ€hrlichen ErfolgsprĂ€mie (von 15.000 Euro bis 50.000 Euro gestaffelt je nach Höhe der akquirierten Sponsoring- und Spendengelder) bleiben unverĂ€ndert. -Es wird zugesagt, ab 2020 jĂ€hrlich 15.000 EUR in eine Anwartschaft auf eine betriebliche Altersversorgung umzuwandeln. -Der Urlaubsanspruch erhöht sich ab 2020 von 30 auf 35 Arbeitstage pro Kalenderjahr. text: a[name="allrisBV"] - 1.Herr Professor Andreas Schulz wird fĂŒr den Zeitraum vom 1. August 2020 bis zum 31. Juli 2025 weiterhin als Erster Betriebsleiter des Gewandhauses zu Leipzig mit der Bezeichnung Gewandhausdirektor bestellt. 2.Der OberbĂŒrgermeister wird ermĂ€chtigt, den Anstellungsvertrag zu den in der BegrĂŒndung genannten Eckpunkten abzuschließen. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Herr Professor Andreas Schulz ist mit Ratsbeschluss RBV-1702/13 vom 10.07.2013 als Gewandhausdirektor wiederbestellt worden. Seine Bestellung und das AnstellungsverhĂ€ltnis enden am 31. Juli 2020, so dass eine Entscheidung ĂŒber die Fortsetzung zu treffen ist. Aufgrund seiner sehr erfolgreichen Arbeit wird die erneute Bestellung von Herrn Professor Schulz zum Gewandhausdirektor vorgeschlagen. FĂŒr die Entscheidung ĂŒber die Bestellung ist der Stadtrat gemĂ€ĂŸ § 8 Abs. 3 Nr. 4 der Hauptsatzung zustĂ€ndig. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011489 text: a[name="allrisSV"] - Mit Beschluss des OberbĂŒrgermeisters Nr. DBV-857/14 vom 15.07.2014 wurde festgelegt, dass das Dezernat Finanzen ĂŒber die monatlich erhaltenen Zuwendungsangebote der Stadt Leipzig eine Vorlage zu deren Annahme durch den Stadtrat erstellt. Die vorliegende Vorlage umfasst die der Stadt Leipzig angebotenen Zuwendungen bis 04.12.2018. Aus datenschutzrechtlichen GrĂŒnden sind die Anlagen 1 bis 7 nicht im Internet einsehbar. Im Sekretariat des BĂŒros fĂŒr Ratsangelegenheiten (Neues Rathaus, Zimmer 265, Telefon-Nr. 123-2119) liegt diese Aufstellung zur Einsicht bereit. Die Nichtannahme der Zuwendungsangebote hĂ€tte zur Folge, dass die schon entgegengenommenen Zuwendungen an die Zuwendungsgeber zurĂŒckgegeben werden mĂŒssten und viele Projekte oder Angebote mangels Finanzierbarkeit nicht realisiert werden können. text: a[name="allrisBV"] - Die Spenden, Schenkungen und Ă€hnliche Zuwendungen (siehe Anlagen 1 bis 7) werden angenommen. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: x Rechtliche Vorschriften x Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Nach § 73 (5) SĂ€chsGemO sind Spenden, Schenkungen und Ă€hnliche Zuwendungen dem Stadtrat zur Annahme vorzulegen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011488 text: a[name="allrisSV"] - VerfahrensfĂŒhrende Behörde: Landesdirektion Sachsen VorhabentrĂ€ger: GĂŒnter Papenburg AG GrĂ¶ĂŸe des Vorhabens: 52 ha Nutzung fĂŒr Rohstoffabbau: 46 ha Derzeitige Nutzung: Landwirtschaft Geplanter Abbauzeitraum: 16,5 Jahre (inkl. Rekultivierung) Der VorhabentrĂ€ger betreibt z.Z. den Kiesabbau Schönau II sowie eine Kiesaufbereitungs-, Baustoffrecycling- und Asphaltmischanlage am Standort Schönau östlich der Bahnlinie Leipzig- Großkorbetha. Zur WeiterfĂŒhrung des Betriebsstandortes ist der Aufschluss eines neuen Abbaufeldes („RĂŒckmarsdorf“; westlich der Bahnlinie) beabsichtigt, da die KiesvorrĂ€te von Schönau II 2018 erschöpft sein werden. Teil des Vorhabens ist der Bau einer BrĂŒcke ĂŒber die Bahnlinie Leipzig-Großkorbetha. Über die BrĂŒcke wird der abgebaute Kies zum Betriebsstandort transportiert und von dort (ggf. weiterverarbeitet) ĂŒber die vorhandene Verkehrserschließung abtransportiert. Position der Stadtverwaltung und Inhalt der Stellungnahme Die Stadt Leipzig kann unter bestimmten Voraussetzungen einer Kiesgewinnung am Standort RĂŒckmarsdorf zustimmen. Damit soll einerseits das Baustoffzentrum am Standort Schönau (vgl. Bericht S.11) bzw. die zugehörigen ArbeitsplĂ€tze erhalten werden und andererseits fĂŒr die wachsende Stadt eine ortsnahe Versorgung mit Baustoffen gewĂ€hrleistet werden. Die Stadt hat daher auch gegenĂŒber dem Unternehmen ihre Bereitschaft erklĂ€rt, in Verhandlungen zum Verkauf von GrundstĂŒcken einzutreten. Zugleich ist die Stadt darauf bedacht, die BeeintrĂ€chtigungen der durch den Kiessandtagebau betroffenen Wohngebiete zu minimieren. Die Stadt Leipzig hat aus fachlicher Sicht Bedenken gegen den geplanten Kiessandtagebau. In der beantragten Form ist der Kiessandtagebau aus Sicht der Stadt nur mit Auflagen raumvertrĂ€glich. Die Bedenken resultieren aus den durch den Abbaubetrieb zu erwartenden Staub- und LĂ€rmemissionen sowie dem erheblichen Eingriff in landwirtschaftliche NutzflĂ€chen. Neben diesen Bedenken hat die Stadt zahlreiche Hinweise zu den vorgelegten Unterlagen. Die Stadt fordert folgende Auflagen: - einen angemessenen Abstand zu den angrenzenden Wohnsiedlungen und entsprechende Maßnahmen gegen LĂ€rm und Staub, - keine Zufahrt zum BetriebsgelĂ€nde bzw. Kiessandtagebau ĂŒber die Straße „Zum Bahnhof“ - eine stĂ€rkere Beachtung der Auswirkungen auf die Landwirtschaft und die Erhöhung des Anteils von Ackerland bei der Rekultivierung und - die Beachtung von Belangen des Naturschutzes. Rahmenbedingungen des Verfahrens (vgl. Antwort zur Anfrage Nr. VI-F-03687-AW-01) Im Raumordnungsverfahren (ROV) wird die RaumvertrĂ€glichkeit des Vorhabens geprĂŒft. Das Ergebnis des ROV (mit Maßgaben zur vertrĂ€glichen Gestaltung) ist Grundlage des Planfeststellungsverfahrens nach BBergG. Parallel zum ROV steht die Stadt in Verhandlungen mit der Papenburg AG zu aufschiebend bedingten KaufvertrĂ€gen von GrundstĂŒcken, die fĂŒr den Kiesabbau benötigt werden (Beschluss des GrundstĂŒcksverkehrsausschusses v. 2.11.2015 Vorlage VI-DS-00862). Die Stadt geht davon aus, dass das Planfeststellungsverfahren fĂŒr den Kiesabbau nur eingeleitet wird, wenn die KaufvertrĂ€ge zwischen der Papenburg AG und der Stadt zustande kommen. Mit den VertrĂ€gen wird eine Standortvereinbarung verhandelt, die unabhĂ€ngig vom Planfeststellungsverfahren wesentliche Aspekte des Kiesabbaus regelt. In der Standortvereinbarung sollen die Ergebnisse (Maßgaben) des ROV BerĂŒcksichtigung finden und darĂŒber hinaus gehende Aspekte im Sinne der Interessen der Stadt Leipzig geregelt werden (z.B. Errichtung von ImmissionsschutzwĂ€llen, Nachweis und Kontrollsystem fĂŒr standortfremde Materialien, keine Einbringung von Fremdmaterialien im Grundwasserbereich, Schutzvorkehrungen fĂŒr die Wohnbevölkerung an der Kiesaufbereitungsanlage, RĂŒckbau der Kiesaufbereitungs- und der Baustoffrecyclinganlage nach Abschluss des Kiesabbaus, landschaftsplanerisches Gesamtkonzept fĂŒr die Wiedernutzbarmachung). Die KaufvertrĂ€ge und die Standortvereinbarung werden Gegenstand einer separaten Vorlage des Dezernates Wirtschaft und Arbeit, wenn das Raumordnungsverfahren zu einem positiven Ergebnis kommt. Bedenken der Öffentlichkeit Im Zusammenhang mit dem ROV gingen der Stadt mehrere Schreiben aus der BĂŒrgerschaft, von Kleingartenvereinen und dem Ortschaftsrat RĂŒckmarsdorf zu. Alle richten sich gegen den Kiesabbau und Ă€ußern insbesondere hinsichtlich der damit verbundenen LĂ€rm- und Staubimmissionen, der Betriebszeiten, aber auch bezĂŒglich der VerfĂŒllung mit bergbaufremden FĂŒllmaterialien und der VerĂ€nderung des Grundwasserstandes Bedenken. Die Verwaltung hat die Bedenken und Hinweise geprĂŒft und ist in der Stellungnahme zum ROV intensiv auf den Schutz vor Staub– und LĂ€rmemissionen eingegangen. Hinsichtlich des Grundwasserstandes bestehen keine Bedenken. Die zulĂ€ssigen VerfĂŒllmaterialien sind nicht Gegenstand des ROV, sie werden im Planfeststellungsverfahren bzw. in der Standortvereinbarung geregelt. Alle Schreiben wurden zustĂ€ndigkeitshalber an die Landesdirektion Sachsen weitergeleitet. text: a[name="allrisBV"] - Die Ratsversammlung beschließt die Stellungahme der Stadt zum Raumordnungsverfahren mit integriertem Zielabweichungsverfahren „Kiessandtagebau RĂŒckmarsdorf“. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Die Landesdirektion Sachsen fordert die TrĂ€ger öffentlicher Belange zur Stellungnahme im Raumordnungsverfahrens fĂŒr den Standort RĂŒckmarsdorf auf. Die Stadt befĂŒrwortet den Kiesabbau als Bestandteil einer stabilen, vielfĂ€ltigen Wirtschaftsstruktur (INSEK – Leipzig steht im Wettbewerb; vorsorgendes Liegenschaftsmanagement), muss aber gleichzeitig Vorsorge fĂŒr die Lebensbedingungen der Menschen in RĂŒckmarsdorf treffen (INSEK: Leipzig setzt auf LebensqualitĂ€t, Erhalt und Verbesserung der UmweltqualitĂ€t) und eine nachhaltige Entwicklung am Standort durch die Rekultivierung sichern. Vorrangig aus GrĂŒnden des Immissionsschutzes muss ein grĂ¶ĂŸerer Abstand als beantragt zum Siedlungsgebiet eingehalten werden. BegrĂŒndung der EilbedĂŒrftigkeit: Die Abgabe der Stellungnahme soll erst nach dem Beschluss des Stadtrates erfolgen. Die Landesdirektion hat fĂŒr die Abgabe der Stellungnahme einer nochmaligen FristverlĂ€ngerung bis 31.1.2019 zugestimmt. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011193 text: a[name="allrisSV"] - Ziel und Inhalt der Planung ist die Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen fĂŒr die stĂ€dtebauliche Reaktivierung der insgesamt ca. 5,7 ha großen, ehemals als Brauerei genutzten FlĂ€che. Es ist ĂŒberwiegend die Sanierung denkmalgeschĂŒtzter Bausubstanz zu Wohnzwecken und eine ErgĂ€nzung mit Geschosswohnungsbau sowie insbesondere die Errichtung einer Einzelhandelseinrichtung und einer Kita geplant. Durch die geplante grundlegende stĂ€dtebauliche Neuordnung und angestrebte Freiraumgestaltung des Areals soll gleichzeitig eine neue AufenthaltsqualitĂ€t des ortsbildprĂ€genden GelĂ€ndes in der Ortsmitte von LĂŒtzschena geschaffen werden. Übereinstimmung mit den Strategischen Zielen der Kommunalpolitik ist wie folgt gegeben: * Schaffung von Rahmenbedingungen fĂŒr den Erhalt bzw. die Neuschaffung von ArbeitsplĂ€t­zen In Folge der Aufstellung des Bebauungsplanes ist davon auszugehen, dass durch die geplante Ansiedlung einer Einzelhandelseinrichtung sowie Errichtung und Inbetriebnahme einer KindertagesstĂ€tte Arbeits- und ggf. AusbildungsplĂ€tze neu geschaffen werden können. * Schaffung von Rahmenbedingungen fĂŒr eine ausgeglichenere Altersstruktur In Folge der Aufstellung des Bebauungsplanes ist davon auszugehen, dass mit der beabsichtigten Sanierung von Baudenkmalen zu Wohnzwecken und dem geplanten Geschosswohnungsbau sowie den geplanten sozialen Einrichtungen Rahmenbedingungen fĂŒr eine ausgeglichenere Altersstruktur geschaffen werden können. Grundlage dafĂŒr sind auch die mit dem VorhabentrĂ€ger zu treffenden Verpflichtungen, den geplanten Wohnungsbau anteilig als sozialen Mietwohnungsbau zu realisieren und auch barrierefreie Wohnungen vorzusehen. Ziel ist es, mit dem Angebot unterschiedlicher Wohnungstypen und Betreuungsformen verschiedene soziale Gruppen, insbesondere aber auch junge Familien und Senioren anzusprechen. Die Belange der Kreativwirtschaft werden durch die Planung nicht berĂŒhrt. Landwirtschaftliche FlĂ€chen sind von der Planung nicht betroffen. FlĂ€chen im Eigentum der Stadt sind im Plangebiet vorhanden; es finden jedoch keine VerĂ€nderungen der bestehenden VerhĂ€ltnisse statt. Maßnahmen der Stadt zur Umsetzung der Planung bzw. Kosten, die infolge der Aufstellung des Bebauungsplanes auf die Stadt zukommen können (einschließlich Maßnahmen auf stĂ€dtischen FlĂ€chen zum Ausgleich von Eingriffen im Rahmen der Eingriffsregelung nach dem Bundesnaturschutzgesetz), können erst im Laufe des weiteren Verfahrens ermittelt werden. Die weitere Vorgehensweise ist wie folgt vorgesehen: Nach BestĂ€tigung dieser Vorlage in der Dienstberatung des OBM und abschließender Behandlung im Fachausschuss Stadtentwicklung und Bau wird das Dezernat Stadtentwicklung und Bau, Stadtplanungsamt die frĂŒhzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit zum Vorentwurf und seiner BegrĂŒndung durchfĂŒhren. Dem Ortschaftsrat LĂŒtzschena-Stahmeln wird die Vorlage durch das BĂŒro fĂŒr Ratsangelegenheiten unmittelbar nach der BestĂ€tigung in der Dienstberatung des OBM zugeleitet. text: a[name="allrisBV"] - Beschluss des OberbĂŒrgermeisters vom 08.01.2019: 1. Der Vorentwurf des Bebauungsplanes sowie seine BegrĂŒndung werden gebilligt. 1. Die frĂŒhzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung gemĂ€ĂŸ § 3 Abs. 1 BauGB wird beschlossen. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Mit dieser Vorlage soll fĂŒr den in der Anlage beigefĂŒgten Bebauungsplan-Vorentwurf und seine BegrĂŒndung die Freigabe fĂŒr die DurchfĂŒhrung der frĂŒhzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit herbeigefĂŒhrt werden. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011584 text: a[name="allrisSV"] - siehe Textteil der Vorlage text: a[name="allrisBV"] - 1. Die Baumaßnahme wird realisiert. (Baubeschluss gemĂ€ĂŸ Hauptsatzung § 8 (3) 18 in der zurzeit gĂŒltigen Fassung) 1. Die Gesamtkosten betragen 2.842.100 €. Der stĂ€dtische Anteil betrĂ€gt 1.311.600 €. Die ErtrĂ€ge sind im PSP-Element „20. Schule“ (1.100.21.5.1.01.03) i. H. v. 1.530.500 € geplant. 1. Die Aufwendungen sind im PSP-Element „20. Schule“ (1.100.21.5.1.01.03) in den Haushaltsjahren wie folgt veranschlagt / geplant: 2017: 110.810 € 2018: 32.500 € 2019: 1.478.790 € 2020: 1.220.000 € Die ErtrĂ€ge sind im PSP-Element „20. Schule“ (1.100.21.5.1.01.03) mit Fertigstellung der Maßnahme im Haushaltsjahr 2020 i.H. von 1.530.500 € geplant. 1. FĂŒr das Haushaltsjahr 2020 werden außerplanmĂ€ĂŸige Aufwendungen nach § 78 SĂ€chsGemO in Anlehnung an § 79 (1) SĂ€chsGemO i.H. von 1.220.000 € im PSP-Element „20. Schule“ (1.100.21.5.1.01.03) bestĂ€tigt. Die Deckung erfolgt aus der Kostenstellen „unterjĂ€hrige Finanzierung formale Deckung ErgHH (1098620000). Dieser liegt eine Sperre der im Haushaltsjahr 2018 ursprĂŒnglich geplanten Mittel i.H. von 1.220.000 € zugrunde 1. Die im Haushaltsjahr 2021 ff. entsprechend Anlage 1 anfallenden Folgekosten in Höhe von 41.763 EUR sind innerhalb des gesamtstĂ€dtischen Haushaltes gedeckt. Über eine Aufstockung des vorhandenen Budgets des Fachamtes ist im Rahmen der Haushaltsplanung 2021/2022 zu entscheiden. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Die GebĂ€udehĂŒlle der 20. Schule, 1976 als Plattenbau vom Typ Ratio 74-720 Typ A errichtet, wird entsprechend den Anforderungen nach EnEV 2014 (Anforderungen 2016) ertĂŒchtigt. Geplant sind Modernisierungsmaßnahmen fĂŒr Dach, Fassade (einschl. Fenster), die Bauwerkstrockenlegung sowie durch die Modernisierung bedingte Maßnahmen (z. Bsp. Wiederherstellung der Außenanlagen). Weiterhin wird der ehemalige Haupteingang wieder aktiviert und neu gestaltet. Da mit dem, durch die LESG zur Zeit errichteten Erweiterungsbau der Anbau eines Aufzuges erfolgt, wird außerdem ein barrierefreies WC eingebaut. Die DurchfĂŒhrung der Baumaßnahmen ist im genutzten Zustand geplant. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011104 text: a[name="allrisSV"] - 1. Grundlagen GemĂ€ĂŸ § 8 Absatz 1 SĂ€chsLadÖffG vom 01.12.2010, zuletzt geĂ€ndert am 05.12.2017, werden die Gemeinden ermĂ€chtigt, abweichend von § 3 Absatz 2 SĂ€chsLadÖffG, die Öffnung von Verkaufsstellen im Gemeindegebiet aus besonderem Anlass an jĂ€hrlich bis zu 4 Sonntagen in der Zeit zwischen 12 bis 18 Uhr durch Rechtsverordnung zu gestatten. Folgende Sonntage sind nach § 8 Absatz 3 SĂ€chsLadÖffG nicht freizugeben: der Ostersonntag, der Pfingstsonntag, der Volkstrauertag, der Totensonntag und der 24. Dezember, soweit er auf einen Sonntag fĂ€llt. Gesetzliche Feiertage nach dem Gesetz ĂŒber die Sonn- und Feiertage im Freistaat Sachsen dĂŒrfen nicht fĂŒr eine Öffnung von Verkaufsstellen freigegeben werden. 2. Anlass und Entscheidungsvorbereitung Bereits in den vergangenen Jahren ergingen Rechtsverordnungen ĂŒber das Offenhalten von Verkaufsstellen an Sonntagen unter vorheriger Anhörung der jeweiligen Interessengruppen. In Vorbereitung dieser Rechtsverordnung wurden folgende Beteiligte angehört: Vertreter der IHK, Vertreter des City Leipzig Marketing e. V., Vertreter des Handelsverbands Sachsen e. V., Vertreter der Gewerkschaft Ver.di, und Vertreter der Landesdirektion Sachsen, Abt. Arbeitsschutz. Der Fachausschuss Wirtschaft und Arbeit, das Evangelisch-Lutherische Regionalkirchenamt Leipzig sowie das katholische Propsteipfarramt wurden zur Teilnahme am Anhörungsverfahren eingeladen, folgten dieser aber nicht. Eine schriftliche Stellungnahme zur Anhörung erfolgte durch das katholische Propsteipfarramt mit einer Enthaltung zu den TerminvorschlĂ€gen, das evangelisch-lutherische Regionalkirchenamt Leipzig erklĂ€rte schriftlich, dass von spezifischen Einwendungen gegen die eingebrachten TerminvorschlĂ€ge abgesehen wird. In der Beratung am 23.08.2018 wurden die vorgeschlagenen Termine und BegrĂŒndungen besprochen. Der City Leipzig Marketing e.V. fĂŒhrte im Jahr 2017 eine Umfrage unter den BeschĂ€ftigten bezĂŒglich der verkaufsoffenen Sonntage durch. Hier zeigte sich Zustimmung zu den vorgeschlagenen verkaufsoffenen Sonntagen seitens der Belegschaft; die Freiwilligkeit der Arbeit an diesen Tagen ist stets gegeben. Ebenjener informierte, dass dies auch weiterhin gelte. Es besteht keine Verpflichtung zur Sonntagsarbeit, vielmehr herrscht eine breite Zustimmung zur Sonntagsarbeit unter der Belegschaft. Der Antrag zur Sonntagsöffnung aus Anlass der 43. Leipziger Markttage wurde von den Interessengruppen bei zwei Stimmenthaltungen von Seiten des Verdi e.V. und des katholischen Propsteipfarramtes befĂŒrwortet. Frau Schmidt von Ver.di e.V. Ă€ußerte eine weiterhin bestehende kritische Sicht auf die Sonntagsöffnungen. Die dabei in anderen Vorlagen eingebrachten Termine aus Anlass des Leipziger Weihnachtsmarktes wurden dabei immer als Kompromiss geduldet. Bei der Auswahl des Termins ist die bisherige und stĂ€ndig fortgeschriebene Rechtsprechung, insbesondere des Bundesverfassungsgerichtes, des Bundesverwaltungsgerichtes sowie des SĂ€chsischen Oberverwaltungsgerichtes, des nordrhein-westfĂ€lischen Oberverwaltungsgerichts und des Bayrischen Oberverwaltungs-gerichtshofs berĂŒcksichtigt worden. Im Nachgang zur Entscheidung des OVG Bautzen vom 31.08.2017 im Verfahren 3 C 9/17 zur Rechtsverordnung der Stadt Leipzig zum Offenhalten von Verkaufsstellen aus besonderem Anlass fĂŒr das Jahr 2017 erfolgte eine gemeinsame Beratung mit Vertretern der InteressenverbĂ€nde des Handels ĂŒber die aus dem Urteil extrahierten Anforderungen an den Erlass einer solchen Rechtsverordnung. Dies wurde auch nochmals in der oben genannten Anhörung ausgefĂŒhrt. Aus diesem Grunde wird beabsichtigt, die GĂŒltigkeit einer solchen Rechtsverordnung fĂŒr die Leipziger Markttage auf den Ortsteil Zentrum zu beschrĂ€nken. Damit entspricht die Stadt Leipzig den Anforderungen aus dem o. g. Normenkontrollurteil des SĂ€chsOVG. Eine ausfĂŒhrliche Darlegung der BeschrĂ€nkung auf den Ortsteil Zentrum wurde unter Punkt 4 vorgenommen. 3. Anlassgebendes Ereignis in der Stadt Leipzig Aus der Formulierung des § 8 Abs. 1 SĂ€chsLadÖffG ergibt sich die Möglichkeit zur Freigabe von jĂ€hrlich vier verkaufsoffenen Sonntagen aus besonderem Anlass. An den gesetzlich geschĂŒtzten Feiertagen ist eine Öffnung von Verkaufsstellen gem. § 8 Abs. 3 SĂ€chsLadÖffG verboten. Die Mehrheit der Beteiligten sprach sich fĂŒr den folgenden anlassbezogenen verkaufsoffenen Sonntag fĂŒr den Ortsteil Zentrum aus: Anlass Datum Gebiet 1. Sonntag 43. Leipziger Markttage 29.09.2019 Ortsteil Zentrum Dieser Terminvorschlag erfĂŒllt die Vorgaben der aktuellen Rechtsprechung, auch werden mit dieser Rechtsverordnung keine aufeinanderfolgenden Sonntage freigegeben. Von Freitag, 27.09.2019, bis Sonntag, 06.10.2019, finden die 43. Leipziger Markttage statt. Die KontinuitĂ€t der Veranstaltung verdeutlicht, dass diese zu einem festen Bestandteil der Leipziger Innenstadt zĂ€hlt und daher als besonderer Anlass mit Tradition zu werten ist. Am Sonntag, den 29.09.2019, wird speziell im Bereich des Nikolaikirchhofes der Erntedanktag gefeiert. Seit vielen Jahren sind diese Feierlichkeiten fester Bestandteil des Leipziger Innenstadtlebens. Es bietet sich an, am Sonntag, 29. September 2019, die GeschĂ€fte der Leipziger Innenstadt fĂŒr die am ersten Veranstaltungswochenende erwarteten ca. 100.000 Besucher und Leipziger im Interesse des innerstĂ€dtischen Einzelhandels zu öffnen. Der verkaufsoffene Sonntag anlĂ€sslich der 43. Leipziger Markttage fĂ€llt nicht unter die Regelung des § 8 Absatz 2 SĂ€chsLadÖffG. Die Leipziger Markttage sind danach kein, wie im Gesetz aufgefĂŒhrtes traditionelles Straßenfest, welches in einem örtlich sehr begrenzten Gebiet stattfindet und ein viel geringeres Besucheraufkommen aufweist. Die rĂ€umliche Begrenzung auf einen Straßenzug oder einzelne Verkaufsstellen nach § 8 Absatz 2 SĂ€chsLadÖffG ist daher nicht möglich. Von dem Ereignis der Markttage ist vor allem der Ortsteil Zentrum der Stadt Leipzig betroffen und eine BeschrĂ€nkung auf einzelne Verkaufsstellen kann nicht erfolgen. Nach dem Gleichbehandlungsgrundsatz sollen alle Verkaufsstellen an der Möglichkeit eines verkaufsoffenen Sonntages partizipieren. Somit sind nicht nur die HĂ€ndler der Markttage von der Sonntagsöffnung privilegiert. Die Veranstaltung der Leipziger Markttage erfĂŒllt den im § 8 Absatz 1 SĂ€chsLadÖffG geforderten „besonderen Anlass“ (Sachgrund). 4. PflichtgemĂ€ĂŸe ErmessensausĂŒbung Es besteht kein Rechtsanspruch auf Erlass einer Verordnung fĂŒr das Offenhalten von Verkaufsstellen an Sonntagen (vgl. hierzu BVerwG GewArch 1988, 344; Stober, Kommentar zum Ladenschlussgesetz, 4. Auflage, Rn.: 18 zu § 14). Vielmehr obliegt die Entscheidung ĂŒber das „Ob“ und „Wie“ dem pflichtgemĂ€ĂŸen Ermessen der zustĂ€ndigen Stelle (vgl. VGH Mannheim GewArch 1981, 204). Durch § 8 Absatz 1 SĂ€chsLadÖffG werden die Gemeinden ermĂ€chtigt, die Öffnung von Verkaufsstellen an bis zu vier Sonntagen aus besonderem Anlass im Gemeindegebiet von 12 bis 18 Uhr per Rechtsverordnung zu gestatten. Einem verkaufsoffenen Sonntag darf dabei maximal ein weiterer folgen. Wird davon Gebrauch gemacht, ist das Recht fĂŒr eine derartige Sonntagsöffnung an den vorangegangenen und nachfolgenden zwei Sonntagen unzulĂ€ssig. Die Freigabe der Verkaufsöffnung kann sowohl auf bestimmte Ortsteile als auch auf bestimmte Handelszweige beschrĂ€nkt werden. Entscheidend sind die prĂ€gende Wirkung sowie die Ausstrahlung des jeweiligen besonderen Anlasses. Von einer BeschrĂ€nkung der Sonntagsöffnung kann aus GrĂŒnden der gleichberechtigten Marktteilnahme der Gewerbetreibenden sowie dem vielfĂ€ltigen, nicht vorher zu bestimmenden Kaufinteresse der potentiellen KĂ€ufer nur abgesehen werden. Die im Rahmen des Urteils des BVerwG vom 11.11.2015 (Az: 8 CN 2/14) prĂ€zisierten Rahmenbedingungen fĂŒr eine Verordnung zur Sonntagsöffnung fanden im Verfahren zur Vorbereitung des Erlasses der Rechtsverordnung BerĂŒcksichtigung. Ferner fanden insbesondere die im Rahmen des Urteils zum Normenkontrollverfahren der Rechtsverordnung ĂŒber das Offenhalten von Verkaufsstellen im Jahr 2017 fĂŒr die Stadt Leipzig durch das SĂ€chs. OVG (Az. 3 C 9/17, 31.08.2017) dargelegten Erfordernisse fĂŒr den Erlass einer solchen Rechtsverordnung Eingang und wurden entsprechend gewĂŒrdigt. Bei der ErmessensausĂŒbung wurden die einzelnen Interessen, die fĂŒr oder gegen eine Freigabe sprechen, sorgfĂ€ltig gegeneinander abgewogen und insbesondere die Probleme berĂŒcksichtigt, die von einer AnhĂ€ufung von Sonderöffnungszeiten fĂŒr das Verkaufspersonal ausgehen können. Ausnahmen mĂŒssen fĂŒr die Öffentlichkeit erkennbar bleiben und dĂŒrfen nicht auf eine weitergehende Gleichstellung der sonn- und feiertĂ€glichen VerhĂ€ltnisse mit den Werktagen und ihrer Betriebsamkeit hinauslaufen (BVerfG Urteil vom 1. Dezember 2009, Az.: 1 BvR 2857/07, Rn. 157). Nach der o. g. Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 11.11.2015 „ist eine Sonntagsöffnung von Verkaufsstellen mit uneingeschrĂ€nktem Warenangebot aus Anlass eines Marktes“ (besonderen Anlasses) „nur zulĂ€ssig, wenn die prĂ€gende öffentliche Wirkung des Marktes“ (besonderer Anlass) „fĂŒr den Charakter des Tages gegenĂŒber der typisch werktĂ€glichen GeschĂ€ftigkeit der Ladenöffnung ĂŒberwiegt, weil sich Letztere lediglich als Annex zum Markt“ (besonderer Anlass) „darstellt. Das setzt regelmĂ€ĂŸig voraus, dass die Ladenöffnung in engem rĂ€umlichen Bezug zum konkreten Marktgeschehen“ (besonderen Anlass) „steht und prognostiziert werden kann, dass der Markt“ (besondere Anlass) „fĂŒr sich genommen einen betrĂ€chtlichen Besucherstrom anzieht, deren die bei einer alleinigen Öffnung der Verkaufsstellen zu erwartende Zahl der Ladenbesucher ĂŒbersteigt.“ Das Bundesverwaltungsgericht hat in seiner Entscheidung vom 11.11.2015 betont, dass nur Veranstaltungen, die selbst einen betrĂ€chtlichen Besucherstrom anziehen, Anlass fĂŒr eine Ladenöffnung geben können; der Besucherstrom darf nicht umgekehrt erst durch das Offenhalten der Verkaufsstellen ausgelöst werden und verwies dabei auch auf den Beschluss des BVerwG vom 18. Dezember 1989, 1 B 153.89. Das SĂ€chsische Oberverwaltungsgericht betonte in seinem Normenkontrollurteil vom 31.08.2017, 3 C 9/17, Rn. 41; dass „nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungs-gerichts der in Art. 140 GG i. V. m. Art. 139 WRV enthaltene Schutzauftrag an den Gesetzgeber ein Mindestniveau des Sonn- und Feiertagsschutzes gewĂ€hrleistet. Er statuiert fĂŒr die Arbeit an Sonn- und Feiertagen ein Regel-Ausnahme-VerhĂ€ltnis; die typische werktĂ€gliche GeschĂ€ftigkeit hat an Sonn- und Feiertagen zu ruhen. Ausnahmen vom Verbot der Öffnung von Verkaufsstellen mĂŒssen als solche fĂŒr die Öffentlichkeit erkennbar bleiben und dĂŒrfen nicht auf eine weitgehende Gleichstellung der sonn- und feiertĂ€glichen VerhĂ€ltnisse mit den Werktagen und ihrer Betriebsamkeit hinauslaufen. Ausnahmen dĂŒrfen daher keine fĂŒr jedermann wahrnehmbare GeschĂ€ftigkeit auslösen, die typischerweise den Werktagen zugeordnet wird.“ Auch das SĂ€chsische OVG betonte, dass nur Veranstaltungen, die selbst einen betrĂ€chtlichen Besucherstrom anziehen, Anlass fĂŒr die Gestattung der Öffnung von Verkaufsstellen an Sonntagen sein können und verwies dabei auf die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 18.12.1989, 1 B 153/89. Im Weiteren verweist das SĂ€chsische OVG auf die Rechtsprechung des BVerwG im Hinblick auf das Erfordernis des Überwiegens eines prĂ€genden Charakters des besonderen Anlasses im Vergleich zu einer typisch werktĂ€glichen GeschĂ€ftigkeit bei der Öffnung von Verkaufsstellen. Die erlaubte Öffnung von Verkaufsstellen an dem Sonntag dĂŒrfe sich lediglich als Annex zum besonderen Anlass darstellen; je grĂ¶ĂŸer die Ausstrahlungswirkung des Anlasses wegen seines Umfangs oder seiner besonderen AttraktivitĂ€t ist, desto weitreichender kann auch die Verkaufsöffnung sein (BVerwG Urteil vom 11. November 2015, Az.: 8 CN 2/14, Rn. 25). Das SĂ€chsische OVG wies in seinem o. g. Urteil, Rn. 45, auch darauf hin, dass „es grundsĂ€tzlich der Gemeinde ĂŒberlassen bleibt, worauf sie die von ihr anzustellende Prognose stĂŒtzt. Hierbei sind sowohl die zu erwartenden Besucherströme von Bedeutung, die durch die Anlassveranstaltung ausgelöst werden, als auch diejenigen, die mit der Öffnung von Verkaufsstellen verbunden wĂ€ren.“ An die Erhebungen der Besucherzahlen sind keine strengen Anforderungen zu stellen. „Ausreichend ist, wenn sie zu einer groben AbschĂ€tzung der Besucherströme tauglich sind und damit nachvollziehbare Anhaltspunkte in Bezug auf die prĂ€gende Wirkung liefern können.“ (SĂ€chsisches OVG, Urteil vom 31. August 2017, Az.: 3 C 9/17, Rn. 45). Diese o. g. Entscheidungen zum Erlass einer Rechtsverordnung nach § 14 Ladenschluss-gesetz sind analog auf die Regelungen nach § 8 SĂ€chsLadÖffG anwendbar. Die in § 14 Abs. 1 LadSchlG und § 8 Abs. 1 Satz 1 SĂ€chsLadÖffG jeweils geregelten ErmĂ€chtigungen und Ausnahmen sind im Wesentlichen gleichen Inhalts. Auch liegt ihnen das gleiche Konzept des Schutzes der Sonn- und Feiertage zugrunde (OVG Bautzen Urteil vom 31. August 2017, Az.: 3 C 9/17, Rn. 35, 37). Insbesondere die durch das o. g. Bundesverwaltungsgerichtsurteil sowie durch das o. g. SĂ€chsische OVG-Urteil aufgegebenen Rahmenbedingungen fĂŒr eine ausnahmsweise Sonntagsöffnung fanden innerhalb der Entscheidungsfindung die notwendige BerĂŒcksichtigung; diese Kriterien stehen mit dem vorgeschlagenen Termin im Einklang. Unter WĂŒrdigung der vorgenannten rechtlichen und durch Gerichtsurteile geschaffenen Rahmenbedingungen wurde im Konkreten das Ermessen wie folgt ausgeĂŒbt: Anlassbezug und Ausstrahlwirkung; Annexfunktion der Verkaufsöffnung / RĂ€umlicher Bezug Die DurchfĂŒhrung der Leipziger Markttage hat - in Anbetracht der bereits zum 43. Mal stattfindenden Veranstaltung – Tradition und ist fester Bestandteil der jĂ€hrlichen feststehenden Veranstaltungshöhepunkte im Stadtgebiet Leipzig. WĂ€hrend des Veranstaltungszeitraums wird sich das Leipziger Zentrum ganz im Sinne der Markttage und des Erntedanks prĂ€sentieren, mittels der Gestaltung öffentlicher Anlagen und der PrĂ€senz entsprechend gestalteter MarktstĂ€nde. Mit der Begrenzung der rĂ€umlichen Geltung auf den Stadtteil Zentrum wird derjenige Bereich durch Verkaufsöffnung privilegiert, welcher durch die Ausstrahlwirkung des Marktgeschehens öffentlich geprĂ€gt wird. Die Verkaufsöffnung spielt dabei eine im Vergleich zur anlassgebenden Veranstaltung untergeordnete Rolle, da durch die öffentlichkeits-wirksame Gestaltung und die Dominanz der MarktstĂ€nde die Veranstaltung klar ĂŒberwiegt und eine werktĂ€gliche PrĂ€gung durch die Verkaufsöffnung nicht entstehen wird. Die BeschrĂ€nkung der GĂŒltigkeit der Rechtsverordnung auf den Ortsteil Zentrum entspricht den Forderungen des § 8 Abs. 1 SĂ€chsLadÖffG, wonach die Freigabe auch auf bestimmte Ortsteile beschrĂ€nkt werden kann. Unter WĂŒrdigung der fortlaufenden Rechtsprechung, insbesondere des BVerwG, wahrt die dahingehende BeschrĂ€nkung die geforderte VerhĂ€ltnismĂ€ĂŸigkeit, in dem der Ortsteil als peripheres Wirkungskreis-Areal der Veranstaltung des Leipziger Weihnachtsmarktes anzusehen ist und damit auch den engeren Einzugskreis bildet. Die Bezeichnung des GĂŒltigkeitsraums entspricht den Grenzen der kommunalen Gebietsgliederung der Stadt Leipzig mit Stand vom 01.10.2013. Prognose der Besucherströme und des KĂ€uferaufkommens FĂŒr das letzte Veranstaltungswochenende wird mit einer gesamten Besucheranzahl von ca. 100.000 gerechnet. Unter BerĂŒcksichtigung der in den letzten Jahren stĂ€ndig aktualisierten Rechtsprechung im Bereich der verkaufsoffenen Sonntage, im Speziellen hier die Urteile des BVerwG und des SĂ€chsischen OVG, ergab sich die Notwendigkeit einer ausfĂŒhrlichen Prognose der Besucherströme bei Vorliegen einer nicht erstmalig als Anlass dienenden Veranstaltung. Das SĂ€chsische OVG fĂŒhrte in seinem Urteil vom 31.08.2017 (Az. 3 C 9/17) wie folgt dazu aus: „Es bleibt grundsĂ€tzlich der Gemeinde ĂŒberlassen, worauf sie die von ihr anzustellende Prognose stĂŒtzt. Hierbei sind sowohl die zu erwartenden Besucherströme von Bedeutung, die durch die Anlassveranstaltung ausgelöst werden, als auch diejenigen, die mit der Öffnung von Verkaufsstellen verbunden wĂ€ren. Zur AbschĂ€tzung kann sie etwa auf Befragungen oder auf Erfahrungswerte der Ladeninhaber zu den an Werktagen ĂŒblichen Besucherzahlen zurĂŒckgreifen. Zum Beispiel könnten an Sonntagen, an denen keine Anlassveranstaltungen durchgefĂŒhrt werden, in der Innenstadt unter Passanten Erhebungen ĂŒber Besucherströme durchgefĂŒhrt werden. Um die zu erwartenden Besucherströme zu ermitteln, die durch die Ladenöffnungen ausgelöst werden, bieten sich Erhebungen unter Passanten an einem Samstag an, der fĂŒr die meisten arbeitsfrei ist. Idealerweise könnten solche Erhebungen auch darĂŒber Aufschluss geben, ob die Besucher zum Einkaufen unterwegs sind oder sich aus anderen GrĂŒnden (Tourismus, Gastronomie, Arbeit usw.) in der Stadt aufhalten. Die Ergebnisse vorgenannter Untersuchungen könnten mit den Besucherzahlen ins VerhĂ€ltnis gesetzt werden, die anlĂ€sslich der Anlassveranstaltungen erwartet werden.“ Hierbei war es von Relevanz, die Besucher hinsichtlich der Intention des Besuchs des Interviewortes zu erfassen. DiesbezĂŒglich erfolgte in Kooperation des Ordnungsamts, Marktamtes und des Amtes fĂŒr Statistik und Wahlen die Planung, Vorbereitung und DurchfĂŒhrung solch einer Befragung, um die fĂŒr das Anstellen der Prognose nötigen Daten zu erheben. Diese Befragung erfolgte im Bereich der Leipziger Innenstadt an zuvor festgelegten peripheren Punkten, am 30.09.2018; einem durch die 42. Leipziger Markttage geprĂ€gten, aber nicht verkaufsoffenen Sonntag. Als Vergleichswert fĂŒr einen nicht durch Veranstaltung geprĂ€gten Sonntag werden die am 04.02.2018 erhobenen Daten veranschaulicht. Ferner wird auf die am 20.01.2018 – ein Samstag – erhobenen Daten zurĂŒckgegriffen. Bei den Interviews erfolgte die Einteilung der Interviewer in zwei Schichten (13 bis 15:30 Uhr, 15:30 bis 18:00 Uhr). Somit wurde gezielt der Zeitraum einer Befragung ausgewĂ€hlt, der entsprechend § 8 SĂ€chsLadÖffG bis auf eine Stunde den höchstzulĂ€ssigen zeitlichen Rahmen eines verkaufsoffenen Sonntags (12 bis 18 Uhr) abdeckt. Das Zustandekommen des Interviews beruhte auf Freiwilligkeit und Wahrung der AnonymitĂ€t des Befragten unter Vorgabe von drei festen Fragen sowie einem Rahmen von möglichen Antworten. Wobei der Rahmen vorgegebener Antworten auch ĂŒberschritten werden konnte durch individuelle Angaben des Besuchsgrundes, gesammelt summiert unter „etwas anderes“. Die Ergebnisse der Befragungen lassen sich bei gleicher FragemodalitĂ€t tageweise gegenĂŒberstellen und auch das Erfordernis des Überwiegens der aus Anlass der Veranstaltung gegenĂŒber der aus Anlass des Einkaufsinteresses den Ortsteil Zentrum besuchenden Personen ĂŒberprĂŒfen. Im nachfolgenden werden die prozentualen Gewichtungen der einzelnen Antworten, separiert nach Befragungstagen, dargestellt: 30.09.2018, Sonntag, nicht verkaufsoffen, geprĂ€gt durch die 42. Leipziger Markttage Insgesamt wurden im Interviewzeitraum 1016 verwertbare Interviews gefĂŒhrt. Auf die Frage des Hauptgrunds des Besuchs der Leipziger Innenstadt wurde nach prozentualer Verteilung wie folgt geantwortet: Anhand der obigen Grafik zeigt sich, dass bei ĂŒber einem Drittel (34,09%) der Befragten der Besuch bzw. die Teilhabe an den Leipziger Markttagen der Hauptgrund des Besuchs der Leipziger Innenstadt war. Nachgeordnete Interessenlagen zeigten sich beim Spazierengehen (20,59 %), beim touristischen Interesse (17,34 %) sowie am Besuch einer Gastronomie (11,92 %) und anderen, heterogenen BesuchsgrĂŒnden (14,58 %). Da an jenem Tag eine Verkaufsöffnung nicht gegeben war, stellen sich auch die BesuchsanlĂ€sse aus GrĂŒnden des Einkaufs als geringfĂŒgig dar. Nachfolgend soll als Vergleichswert der nicht durch eine vergleichbare Veranstaltung geprĂ€gte, nicht verkaufsoffene Sonntag des 04.02.2018 dargestellt werden. 04.02.2018, Sonntag, nicht verkaufsoffen, keine vergleichbare VeranstaltungsprĂ€gung An diesem Tag erfolgten 658 verwertbare Interviews. Auch hier wird anhand der prozentualen Verteilung der AntworthĂ€ufigkeiten zum Hauptgrund des Besuchs der Innenstadt wie folgt visualisiert: Es zeigt sich, dass vor allem der Spaziergang am Sonntag die Besucher in die Innenstadt lockt, gefolgt vom touristischen Interesse an der Stadt und im Anschluss vom Nutzen des gastronomischen Sektors. Unter „etwas anderes“ findet sich eine sehr heterogene Ansammlung von GrĂŒnden des Innenstadtbesuchs. HĂ€ufig war als Grund der Weg von oder zur Arbeit angegeben, das Treffen mit Freunden, der Besuch eines Fitnesscenters, Kinobesuche, der Besuch des Gottesdienstes oder aber der Besuch des Leipziger Eistraums auf dem Augustusplatz Leipzig. In GegenĂŒberstellung des 30.09.2018 und des 04.02.2018 zeigt sich also deutlich, dass die Leipziger Markttage als Veranstaltung in der Lage sind, eine prozentuale Interessenverlagerung zum Hauptbesuchsgrund der Innenstadt auf ĂŒber ein Drittel der Befragten zu erreichen. Abschließend soll anhand eines werktĂ€glich geprĂ€gten Samstags – dem 20.01.2018 – dargestellt werden, in welchem Maße Besucherströme aus Grund eines Shopping-Interesses in GegenĂŒberstellung anderweitiger Besuchsintentionen ausgelöst werden. Die Grafik bildet die Ergebnisse der Besucherbefragungen eines Samstags ab, an dem demzufolge alle Verkaufsstellen ebenso berechtigt sind, im Befragungszeitraum zu öffnen. Insgesamt gaben 1022 Personen verwertbare Interviews auf die Frage des Hauptgrunds des Besuchs grafisch veranschaulicht wie folgt: Hier zeigt sich deutlich, dass auch bei werktĂ€glichem GeprĂ€ge das Kaufinteresse der Befragten auf einen prozentualen Anteil von 29,26 % gelangt und damit nur einen geringen Teil des Besuchsanlasses ausmacht. Gewichtiger ist das allgemeine Besuchsinteresse in der Innenstadt, sei es aus touristischen und gastronomischen GrĂŒnden oder zur Erholung und Freizeitgestaltung. Insbesondere der Ortsteil Zentrum ist aufgrund seiner AttraktivitĂ€t, guten Erreichbarkeit, großzĂŒgigen PlatzkapazitĂ€t und zentralen Lage prĂ€destinierter Veranstaltungsort, was sich in der Vielzahl der ĂŒber das Jahr verteilten Veranstaltungen niederschlĂ€gt. Daher erscheint der hohe Anteil der Angabe „etwas anderes“ (33,37 %) nicht verwunderlich. Die AntworthĂ€ufigkeit dieses Punktes fußt maßgeblich zum einen auf der Nennung des Besuchs des 8. Ur-Krostitzer Wintergrillens auf dem Leipziger Markt (126), zum anderen der Besuch von Kulturveranstaltungen (30), aus Anlass der Arbeit (19) oder der Besuch des Leipziger Eistraums auf dem Augustusplatz (13). In der detaillierten GegenĂŒberstellung zwischen Shoppinginteresse der Befragten und den anderweitig, nicht einem solchen Interesse zuzuordnenden Aussagen verhĂ€lt sich die Gewichtung eindeutig: Zusammenfassend ist festzustellen, dass trotz Einkaufsmöglichkeiten im Leipziger Zentrum die Interessenlagen zu einem nicht beim Shopping-Interesse gelegenen Freizeitverhalten der Besucher tendieren. Wie veranschaulicht wurde, erreichen die Leipziger Markttage bei ĂŒber einem Drittel der Befragten eine derartige Zugkraft, dass diese als Hauptgrund den Besuch der Markttage angeben. Bei der anzustellenden Prognose unter Zugrundelegung der vorangegangenen AusfĂŒhrungen und Darstellungen wird also eine avisierte Öffnung von Verkaufsstellen an einem Sonntag aus Anlass der Leipziger Markttage zu einem Besucherstrom fĂŒhren, der den durch die Veranstaltung ausgelösten Besucherstrom erheblich unterschreiten wird. Im Umkehrschluss ergibt sich daraus – insbesondere unter Zuhilfenahme der Grafik „GegenĂŒberstellung Besuchsintention aus Anlass von Kaufabsichten / anderen Dingen“ – dass die wegen Veranstaltung ausgelösten Besucherströme einen Anteil an den Gesamtbesuchern der Innenstadt weit ĂŒber 50 % ausmachen wird. Im konkreten Fall wurde das Ermessen daher unter Beachtung aller Aspekte pflichtgemĂ€ĂŸ ausgeĂŒbt. 5. BeschrĂ€nkung der Öffnungszeiten Die BeschrĂ€nkung der Öffnungszeiten an den verkaufsoffenen Sonntagen von 12 bis 18 Uhr hat ihre gesetzliche Grundlage in § 8 Absatz 1 SĂ€chsLadÖffG. Mit der Reduzierung der Ladenöffnungszeit auf sechs Stunden verringert sich die Belastung fĂŒr die betroffenen Arbeitnehmer des Einzelhandels. Die Öffnung der LadengeschĂ€fte ab 12 Uhr ermöglicht allen BeschĂ€ftigten die Teilnahme an den Hauptgottesdiensten; Störungen der religiösen Veranstaltungen werden vermieden. Auf die AusĂŒbung der verfassungsrechtlichen Religionsfreiheit wird mit dem Erlass dieser Rechtsverordnung besonderer Wert gelegt. Mit dieser Regelung entwickelt sich fĂŒr die betroffenen Arbeitnehmer die Arbeitsbelastung nicht ĂŒber GebĂŒhr. Durch die Arbeitgeber sind die in § 10 SĂ€chsLadÖffG gesetzlich geregelten Arbeitnehmerschutzvorschriften einzuhalten. 6. Erlass, Veröffentlichung und Inkrafttreten GemĂ€ĂŸ der SĂ€chsischen Gemeindeordnung in Verbindung mit der Hauptsatzung der Stadt Leipzig ist der Stadtrat fĂŒr den Erlass der Rechtsverordnung zustĂ€ndig. Die Rechtsverordnung soll am Tage nach ihrer VerkĂŒndung in Kraft treten. Die Stadt macht die Verordnung gemĂ€ĂŸ Bekanntmachungssatzung vom 15.03.2000 (Beschluss des Stadtrates Nr.III-233/00), zuletzt geĂ€ndert mit Beschluss RBV-1706/13 vom 10.07.2013, bekannt. text: a[name="allrisBV"] - Die Ratsversammlung beschließt die Verordnung der Stadt Leipzig ĂŒber das Offenhalten von Verkaufsstellen am Sonntag, den 29. September 2019, aus besonderem Anlass der 43. Leipziger Markttage Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: § 8 Abs. 1 SĂ€chsLadÖffG ermöglicht die Freigabe von jĂ€hrlich vier verkaufsoffenen Sonntagen aus besonderem Anlass durch Rechtsverordnung in der Zeit von 12 bis 18 Uhr. Nach vorliegenden AntrĂ€gen der Interessenvertretungen der HĂ€ndlerschaft sprach sich die Mehrheit der Beteiligten im Rahmen einer Anhörung unter anderem fĂŒr den 29.09.2019 aus. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011101 text: a[name="allrisSV"] - 1. Grundlagen GemĂ€ĂŸ § 8 Absatz 1 SĂ€chsLadÖffG vom 01.12.2010, zuletzt geĂ€ndert am 05.12.2017, werden die Gemeinden ermĂ€chtigt, abweichend von § 3 Absatz 2 SĂ€chsLadÖffG, die Öffnung von Verkaufsstellen im Gemeindegebiet aus besonderem Anlass an jĂ€hrlich bis zu 4 Sonntagen in der Zeit zwischen 12 bis 18 Uhr durch Rechtsverordnung zu gestatten. Folgende Sonntage sind nach § 8 Absatz 3 SĂ€chsLadÖffG nicht freizugeben: der Ostersonntag, der Pfingstsonntag, der Volkstrauertag, der Totensonntag und der 24. Dezember, soweit er auf einen Sonntag fĂ€llt. Gesetzliche Feiertage nach dem Gesetz ĂŒber die Sonn- und Feiertage im Freistaat Sachsen dĂŒrfen nicht fĂŒr eine Öffnung von Verkaufsstellen freigegeben werden. 2. Anlass und Entscheidungsvorbereitung Bereits in den vergangenen Jahren ergingen Rechtsverordnungen ĂŒber das Offenhalten von Verkaufsstellen an Sonntagen unter vorheriger Anhörung der jeweiligen Interessengruppen. In Vorbereitung dieser Rechtsverordnung wurden folgende Beteiligte angehört: Vertreter der IHK, Vertreter des City Leipzig Marketing e. V., Vertreter des Handelsverbands Sachsen e. V., Vertreter der Gewerkschaft Ver.di, und Vertreter der Landesdirektion Sachsen, Abt. Arbeitsschutz. Der Fachausschuss Wirtschaft und Arbeit, das Evangelisch-Lutherische Regionalkirchenamt Leipzig sowie das katholische Propsteipfarramt wurden zur Teilnahme am Anhörungsverfahren eingeladen, folgten dieser aber nicht. Eine schriftliche Stellungnahme zur Anhörung erfolgte durch das katholische Propsteipfarramt mit einer Enthaltung zu den TerminvorschlĂ€gen, das evangelisch-lutherische Regionalkirchenamt Leipzig erklĂ€rte schriftlich, dass von spezifischen Einwendungen gegen die eingebrachten TerminvorschlĂ€ge abgesehen wird. In der Beratung am 23.08.2018 wurden die vorgeschlagenen Termine und BegrĂŒndungen besprochen. Der City Leipzig Marketing e.V. fĂŒhrte im Jahr 2017 eine Umfrage unter den BeschĂ€ftigten bezĂŒglich der verkaufsoffenen Sonntage durch. Hier zeigte sich Zustimmung zu den vorgeschlagenen verkaufsoffenen Sonntagen seitens der Belegschaft; die Freiwilligkeit der Arbeit an diesen Tagen ist stets gegeben. Ebenjener informierte, dass dies auch weiterhin gelte. Es besteht keine Verpflichtung zur Sonntagsarbeit, vielmehr herrscht eine breite Zustimmung zur Sonntagsarbeit unter der Belegschaft. Der Antrag zur Sonntagsöffnung aus Anlass des Leipziger Weihnachtsmarkts wurde von den Interessengruppen mit einer Stimmenthaltung von Seiten des katholischen Propsteipfarramtes befĂŒrwortet. Frau Schmidt von Ver.di e.V. Ă€ußerte eine weiterhin bestehende kritische Sicht auf die Sonntagsöffnungen. Die hier behandelte Sonntagsöffnung aus Anlass des Leipziger Weihnachtsmarktes wurde dabei immer als Kompromiss geduldet. Bei der Auswahl des Termins ist die bisherige und stĂ€ndig fortgeschriebene Rechtsprechung, insbesondere des Bundesverfassungsgerichtes, des Bundesverwaltungsgerichtes sowie des SĂ€chsischen Oberverwaltungsgerichtes, des nordrhein-westfĂ€lischen Oberverwaltungsgerichts und des Bayrischen Oberverwaltungs-gerichtshofs berĂŒcksichtigt worden. Im Nachgang zur Entscheidung des OVG Bautzen vom 31.08.2017 im Verfahren 3 C 9/17 zur Rechtsverordnung der Stadt Leipzig zum Offenhalten von Verkaufsstellen aus besonderem Anlass fĂŒr das Jahr 2017 erfolgte eine gemeinsame Beratung mit Vertretern der InteressenverbĂ€nde des Handels ĂŒber die aus dem Urteil extrahierten Anforderungen an den Erlass einer solchen Rechtsverordnung. Aus diesem Grunde wird fortan beabsichtigt, die GĂŒltigkeit einer solchen Rechtsverordnung fĂŒr den Leipziger Weihnachtsmarkt auf den Ortsteil Zentrum zu beschrĂ€nken. Damit entspricht die Stadt Leipzig den Anforderungen aus dem o. g. Normenkontrollurteil des SĂ€chsOVG. Eine ausfĂŒhrliche Darlegung der BeschrĂ€nkung auf den Ortsteil Zentrum wurde unter Punkt 4 vorgenommen. 3. Anlassgebende Ereignisse in der Stadt Leipzig Aus der Formulierung des § 8 Abs. 1 SĂ€chsLadÖffG ergibt sich die Möglichkeit zur Freigabe von jĂ€hrlich vier verkaufsoffenen Sonntagen aus besonderem Anlass. An den gesetzlich geschĂŒtzten Feiertagen ist eine Öffnung von Verkaufsstellen gem. § 8 Abs. 3 SĂ€chsLadÖffG verboten. Die Mehrheit der Beteiligten sprach sich fĂŒr den folgenden, verkaufsoffenen Sonntag fĂŒr den Ortsteil Zentrum aus: Anlass Datum Gebiet 3. Sonntag Leipziger Weihnachtsmarkt 22.12.2019 Ortsteil Zentrum Der vorgeschlagene Termin erfĂŒllt die Vorgaben der aktuellen Rechtsprechung, auch werden in Verbindung mit dem weiteren Vorschlag eines verkaufsoffenen Sonntags aus Anlass des Leipziger Weihnachtsmarkts (08.12.2019) keine aufeinanderfolgenden Sonntage freigegeben. Zur Verringerung der Arbeitsbelastung der Arbeitnehmer wird auf eine Blocklösung (aufeinanderfolgende Sonntage) der verkaufsoffenen Sonntage verzichtet. In einem GesprĂ€ch zwischen der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche und dem SĂ€chsischen StĂ€dte- und Gemeindetag am 12.01.2011 legte der Landesbischof, Herr Bohl, die Auffassung der Landeskirche zur Sonntagsöffnung von Verkaufsstellen wie folgt dar: Die Evangelisch-Lutherische Landeskirche wird eine Sonntagsöffnung im Advent nur an maximal zwei nicht aufeinanderfolgenden Sonntagen dulden. Der Leipziger Weihnachtsmarkt wird vom 26.11. - 22./23.12.2019 durchgefĂŒhrt. Mit der jĂ€hrlichen Besucherfrequenz von ca. 2,3 Millionen zĂ€hlt er zu den wichtigsten und umsatzstĂ€rksten Veranstaltungen dieser Art in Mitteldeutschland. Er ist nicht nur einer der schönsten, sondern auch einer der Ă€ltesten WeihnachtsmĂ€rkte Deutschlands, seine erste ErwĂ€hnung erfolgte bereits 1458. Mehr als 300 aufwĂ€ndig dekorierte StĂ€nde lassen Straßen und PlĂ€tze der Innenstadt in weihnachtlichem Glanz erstrahlen. Neben dem „Hauptgeschehen“ auf dem Marktplatz, mit der hell beleuchteten und bunt geschmĂŒckten Weihnachtstanne, einer Krippe mit lebenden Schafen und dem WeihnachtscafĂ© „Zimtstern“ ist der Augustusplatz wichtiger Themen-Schwerpunkt geworden. Das seit vielen Jahren die Generationen verbindende „MĂ€rchenland“ auf der Opernseite wird ergĂ€nzt durch das traditionelle „Finnische Dorf“ vor dem Gewandhaus und des „SĂŒdtiroler Dorf“ vor dem Paulinum. Wie in den Vorjahren wird das 30 m hohe Riesenrad den Platz begrenzen. Besonders geschĂ€tzt bei Besuchern ist die Kinderfreundlichkeit des Leipziger Weihnachtsmarktes. Eine neue zentrale Bastel- und Backstube in der „Wichtelwerkstatt“ wurde 2017 erstmals fĂŒr Kinder als Angebot am Standort etabliert und erfreute sich sehr großer Beliebtheit. Der Leipziger Weihnachtsmarkt erstreckt sich mittlerweile ĂŒber die gesamte Leipziger Innenstadt. So gibt es auch in der Grimmaischen, der Peters- und der Reichsstraße sowie dem SalzgĂ€sschen Weihnachtliches zu erleben. Das mittelalterlich-historische Weihnachts-Ensemble kann auf dem Naschmarkt bewundert werden, der Standort Nikolaikirchhof ist Anlaufpunkt fĂŒr Freunde der Feuerzangenbowle, die es an der erzgebirgischen Pyramide zu genießen gibt. WĂ€hrend des Leipziger Weihnachtsmarktes wird wie in den Vorjahren mit tĂ€glich mehreren zehntausend GĂ€sten gerechnet. Die Besucher reisen sowohl aus dem mitteldeutschen Raum an als auch aus weiten Teilen Deutschlands. VerstĂ€rkt ist in den letzten Jahren eine zunehmende internationale Resonanz zu verzeichnen. Reiseunternehmen organisieren Sonderbusse u. a. aus Polen, Tschechien, Frankreich und den skandinavischen LĂ€ndern. Auch 2019 wird mit einer Gesamtzahl von ĂŒber 300 Bussen gerechnet. Im vergangenen Jahr waren die Hotels wĂ€hrend des Weihnachtsmarktes nahezu ausgebucht, im Dezember steigen die Übernachtungszahlen in Leipzig auf ĂŒber 100.000. Der Leipziger Weihnachtsmarkt stellt einen besonderen Anlass (Sachgrund) im Sinne des § 8 Absatz 1 SĂ€chsLadÖffG fĂŒr eine Öffnung außerhalb der ĂŒblichen GeschĂ€ftszeiten dar; die prĂ€gende öffentliche Wirkung des Marktes ĂŒberwiegt hier deutlich gegenĂŒber der ansonsten typisch werktĂ€glichen GeschĂ€ftigkeit der Ladenöffnung. Entsprechende Nachweise in Form von Besucherbefragungen und -zĂ€hlungen liegen vor. Die Festlegung des zweiten und vierten Advent fĂŒr die Sonntagsöffnung heißt auch, dass nicht zwei aufeinanderfolgende Sonntage erfasst sind. 4. PflichtgemĂ€ĂŸe ErmessensausĂŒbung Es besteht kein Rechtsanspruch auf Erlass einer Verordnung fĂŒr das Offenhalten von Ver-kaufsstellen an Sonntagen (vgl. hierzu BVerwG GewArch 1988, 344; Stober, Kommentar zum Ladenschlussgesetz, 4. Auflage, Rn.: 18 zu § 14). Vielmehr obliegt die Entscheidung ĂŒber das „Ob“ und „Wie“ dem pflichtgemĂ€ĂŸen Ermessen der zustĂ€ndigen Stelle (vgl. VGH Mannheim GewArch 1981, 204). Durch § 8 Absatz 1 SĂ€chsLadÖffG werden die Gemeinden ermĂ€chtigt, die Öffnung von Verkaufsstellen an bis zu vier Sonntagen aus besonderem Anlass im Gemeindegebiet von 12 bis 18 Uhr per Rechtsverordnung zu gestatten. Einem verkaufsoffenen Sonntag darf dabei maximal ein weiterer folgen. Wird davon Gebrauch gemacht, ist das Recht fĂŒr eine derartige Sonntagsöffnung an den vorangegangenen und nachfolgenden zwei Sonntagen unzulĂ€ssig. Die Freigabe der Verkaufsöffnung kann sowohl auf bestimmte Ortsteile als auch auf bestimmte Handelszweige beschrĂ€nkt werden. Entscheidend sind die prĂ€gende Wirkung sowie die Ausstrahlung des jeweiligen besonderen Anlasses. Es ist mit der Terminauswahl gewĂ€hrleistet, dass an dem vorangehenden und am folgenden Wochenende des in Rede stehenden verkaufsoffenen Sonntags kein solcher verordnet ist. Die im Rahmen des Urteils des BVerwG vom 11.11.2015 (Az: 8 CN 2/14) prĂ€zisierten Rahmenbedingungen fĂŒr eine Verordnung zur Sonntagsöffnung fanden im Verfahren zur Vorbereitung des Erlasses der Rechtsverordnung BerĂŒcksichtigung. Ferner fanden insbesondere die im Rahmen des Urteils zum Normenkontrollverfahren der Rechtsverordnung ĂŒber das Offenhalten von Verkaufsstellen im Jahr 2017 fĂŒr die Stadt Leipzig durch das SĂ€chs. OVG (Az. 3 C 9/17, 31.08.2017) dargelegten Erfordernisse fĂŒr den Erlass einer solchen Rechtsverordnung Eingang und wurden entsprechend gewĂŒrdigt. Bei der ErmessensausĂŒbung wurden die einzelnen Interessen, die fĂŒr oder gegen eine Freigabe sprechen, sorgfĂ€ltig gegeneinander abgewogen und insbesondere die Probleme berĂŒcksichtigt, die von einer AnhĂ€ufung von Sonderöffnungszeiten fĂŒr das Verkaufspersonal ausgehen können. Ausnahmen mĂŒssen fĂŒr die Öffentlichkeit erkennbar bleiben und dĂŒrfen nicht auf eine weitergehende Gleichstellung der sonn- und feiertĂ€glichen VerhĂ€ltnisse mit den Werktagen und ihrer Betriebsamkeit hinauslaufen (BVerfG Urteil vom 1. Dezember 2009, Az.: 1 BvR 2857/07, Rn. 157). Nach der o. g. Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 11.11.2015 „ist eine Sonntagsöffnung von Verkaufsstellen mit uneingeschrĂ€nktem Warenangebot aus Anlass eines Marktes“ (besonderen Anlasses) „nur zulĂ€ssig, wenn die prĂ€gende öffentliche Wirkung des Marktes“ (besonderer Anlass) „fĂŒr den Charakter des Tages gegenĂŒber der typisch werktĂ€glichen GeschĂ€ftigkeit der Ladenöffnung ĂŒberwiegt, weil sich Letztere lediglich als Annex zum Markt“ (besonderer Anlass) „darstellt. Das setzt regelmĂ€ĂŸig voraus, dass die Ladenöffnung in engem rĂ€umlichen Bezug zum konkreten Marktgeschehen“ (besonderen Anlass) „steht und prognostiziert werden kann, dass der Markt“ (besondere Anlass) „fĂŒr sich genommen einen betrĂ€chtlichen Besucherstrom anzieht, deren die bei einer alleinigen Öffnung der Verkaufsstellen zu erwartende Zahl der Ladenbesucher ĂŒbersteigt.“ Das Bundesverwaltungsgericht hat in seiner Entscheidung vom 11.11.2015 betont, dass nur Veranstaltungen, die selbst einen betrĂ€chtlichen Besucherstrom anziehen, Anlass fĂŒr eine Ladenöffnung geben können; der Besucherstrom darf nicht umgekehrt erst durch das Offenhalten der Verkaufsstellen ausgelöst werden und verwies dabei auch auf den Beschluss des BVerwG vom 18. Dezember 1989, 1 B 153.89. Das SĂ€chsische Oberverwaltungsgericht betonte in seinem Normenkontrollurteil vom 31.08.2017, 3 C 9/17, Rn. 41; dass „nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts der in Art. 140 GG i. V. m. Art. 139 WRV enthaltene Schutzauftrag an den Gesetzgeber ein Mindestniveau des Sonn- und Feiertagsschutzes gewĂ€hrleistet. Er statuiert fĂŒr die Arbeit an Sonn- und Feiertagen ein Regel-Ausnahme-VerhĂ€ltnis; die typische werktĂ€gliche GeschĂ€ftigkeit hat an Sonn- und Feiertagen zu ruhen. Ausnahmen vom Verbot der Öffnung von Verkaufsstellen mĂŒssen als solche fĂŒr die Öffentlichkeit erkennbar bleiben und dĂŒrfen nicht auf eine weitgehende Gleichstellung der sonn- und feiertĂ€glichen VerhĂ€ltnisse mit den Werktagen und ihrer Betriebsamkeit hinauslaufen. Ausnahmen dĂŒrfen daher keine fĂŒr jedermann wahrnehmbare GeschĂ€ftigkeit auslösen, die typischerweise den Werktagen zugeordnet wird.“ Auch das SĂ€chsische OVG betonte, dass nur Veranstaltungen, die selbst einen betrĂ€chtlichen Besucherstrom anziehen, Anlass fĂŒr die Gestattung der Öffnung von Verkaufsstellen an Sonntagen sein können und verwies dabei auf die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 18.12.1989, 1 B 153/89. Im Weiteren verweist das SĂ€chsische OVG auf die Rechtsprechung des BVerwG im Hinblick auf das Erfordernis des Überwiegens eines prĂ€genden Charakters des besonderen Anlasses im Vergleich zu einer typisch werktĂ€glichen GeschĂ€ftigkeit bei der Öffnung von Verkaufsstellen. Die erlaubte Öffnung von Verkaufsstellen an dem Sonntag dĂŒrfe sich lediglich als Annex zum besonderen Anlass darstellen; je grĂ¶ĂŸer die Ausstrahlungswirkung des Anlasses wegen seines Umfangs oder seiner besonderen AttraktivitĂ€t ist, desto weitreichender kann auch die Verkaufsöffnung sein (BVerwG Urteil vom 11. November 2015, Az.: 8 CN 2/14, Rn. 25). Das SĂ€chsische OVG wies in seinem o. g. Urteil, Rn. 45, auch darauf hin, dass „es grundsĂ€tzlich der Gemeinde ĂŒberlassen bleibt, worauf sie die von ihr anzustellende Prognose stĂŒtzt. Hierbei sind sowohl die zu erwartenden Besucherströme von Bedeutung, die durch die Anlassveranstaltung ausgelöst werden, als auch diejenigen, die mit der Öffnung von Verkaufsstellen verbunden wĂ€ren.“ An die Erhebungen der Besucherzahlen sind keine strengen Anforderungen zu stellen. „Ausreichend ist, wenn sie zu einer groben AbschĂ€tzung der Besucherströme tauglich sind und damit nachvollziehbare Anhaltspunkte in Bezug auf die prĂ€gende Wirkung liefern können.“ (SĂ€chsisches OVG, Urteil vom 31. August 2017, Az.: 3 C 9/17, Rn. 45). Diese o. g. Entscheidungen zum Erlass einer Rechtsverordnung nach § 14 Ladenschluss-gesetz sind analog auf die Regelungen nach § 8 SĂ€chsLadÖffG anwendbar. Die in § 14 Abs. 1 LadSchlG und § 8 Abs. 1 Satz 1 SĂ€chsLadÖffG jeweils geregelten ErmĂ€chtigungen und Ausnahmen sind im Wesentlichen gleichen Inhalts. Auch liegt ihnen das gleiche Konzept des Schutzes der Sonn- und Feiertage zugrunde (OVG Bautzen Urteil vom 31. August 2017, Az.: 3 C 9/17, Rn. 35, 37). Insbesondere die durch das o. g. Bundesverwaltungsgerichtsurteil sowie durch das o. g. SĂ€chsische OVG-Urteil aufgegebenen Rahmenbedingungen fĂŒr eine ausnahmsweise Sonntagsöffnung fanden innerhalb der Entscheidungsfindung die notwendige BerĂŒcksichtigung; diese Kriterien stehen mit dem vorgeschlagenen Termin im Einklang. Unter WĂŒrdigung der vorgenannten rechtlichen und durch Gerichtsurteile geschaffenen Rahmenbedingungen wurde im Konkreten das Ermessen wie folgt ausgeĂŒbt: Anlassbezug und Ausstrahlwirkung; Annexfunktion der Verkaufsöffnung / RĂ€umlicher Bezug Der Leipziger Weihnachtsmarkt zĂ€hlt zu einem der grĂ¶ĂŸten und schönsten Deutschlands. Wie jedes Jahr werden auch 2019 rund 300 StĂ€nde in der Leipziger Innenstadt zu einer OmniprĂ€senz der Veranstaltung fĂŒhren. National sowie international ist der Leipziger Weihnachtsmarkt jedes Jahr fĂŒr Hunderttausende ein begehrtes Reiseziel aufgrund seiner GrĂ¶ĂŸe, Gestaltung und Historie. Dabei erhöhen sich die Besucherzahlen an den Wochenenden exponentiell im Vergleich zu Werktagen, da viele Besucher an Wochenenden mehr zeitlichen bzw. logistischen Reiseaufwand betreiben können, um die lĂ€ngere Anfahrtsstrecke zu bewĂ€ltigen. Damit kann man den Weihnachtsmarkt als den Besuchermagneten der Stadt Leipzig schlechthin bezeichnen und gleichzeitig die Ausstrahlungswirkung bis weit ĂŒber die Stadtgrenzen hinaus bejahen. Auch wird die verordnete Sonntags öffnung wie auch in den Vorjahren den Charakter der Veranstaltung des Leipziger Weihnachtsmarktes nicht gesondert prĂ€gen, da dieser fĂŒr sich selbst genommen mit einer Vielzahl von StĂ€nden und einer jahreszeit- bzw. anlassĂŒblichen Dekoration und Gestaltung die PrĂ€gung der öffentlichen Wahrnehmung dominiert; wohingegen die Öffnung von Verkaufsstellen keiner Gewichtung in der GesamtprĂ€gung des Tages zukommt. Das SĂ€chsische OVG sah in seinem Urteil vom 31.08.2017 (Az.: 3 C 9/17) die RechtmĂ€ĂŸigkeit der Rechtsverordnung hinsichtlich einer Öffnung von Verkaufsstellen an einem Sonntag aus Anlass des Leipziger Weihnachtsmarktes gegeben, sofern die GĂŒltigkeit sich auf den Ortsteil Zentrum beschrĂ€nkt. Die Verkaufsöffnung wĂŒrde sich lediglich als Annex darstellen und der Charakter des Weihnachtsmarktes als besonderer Anlass erhalten bleiben. (Vgl., BVerwG, 11.11.2015, Az.: 8 CN 2/14 Rn. 24; SĂ€chs. OVG, Az.: 3 C 9/17, Rn. 55) Die BeschrĂ€nkung der GĂŒltigkeit der Rechtsverordnung auf den Ortsteil Zentrum entspricht den Forderungen des § 8 Abs. 1 SĂ€chsLadÖffG, wonach die Freigabe auch auf bestimmte Ortsteile beschrĂ€nkt werden kann. Unter WĂŒrdigung der fortlaufenden Rechtsprechung, insbesondere des BVerwG, wahrt die dahingehende BeschrĂ€nkung die geforderte VerhĂ€ltnismĂ€ĂŸigkeit, in dem der Ortsteil als peripheres Wirkungskreis-Areal der Veranstaltung des Leipziger Weihnachtsmarktes anzusehen ist und damit auch den engeren Einzugskreis bildet. Die Bezeichnung des GĂŒltigkeitsraums entspricht den Grenzen der kommunalen Gebietsgliederung der Stadt Leipzig mit Stand vom 01.10.2013. Das SĂ€chsische OVG rĂŒgte bisher nicht den Anlass des Weihnachtsmarktes fĂŒr eine Sonntagsöffnung, sondern aufeinanderfolgende verkaufsoffene Sonntage. Die Festlegung des ersten und dritten Advents fĂŒr die Sonntagsöffnung bewirkt, dass es sich nicht um zwei aufeinanderfolgende Sonntage handelt. Prognose der Besucherströme und des KĂ€uferaufkommens Unter BerĂŒcksichtigung der in den letzten Jahren stĂ€ndig aktualisierten Rechtsprechung im Bereich der verkaufsoffenen Sonntage, im Speziellen hier die Urteile des BVerwG und des SĂ€chsischen OVG, ergab sich die Notwendigkeit einer ausfĂŒhrlichen Prognose der Besucherströme bei Vorliegen einer nicht erstmalig als Anlass dienenden Veranstaltung. Das SĂ€chsische OVG fĂŒhrte in seinem Urteil vom 31.08.2017 (Az. 3 C 9/17) wie folgt dazu aus: „Es bleibt grundsĂ€tzlich der Gemeinde ĂŒberlassen, worauf sie die von ihr anzustellende Prognose stĂŒtzt. Hierbei sind sowohl die zu erwartenden Besucherströme von Bedeutung, die durch die Anlassveranstaltung ausgelöst werden, als auch diejenigen, die mit der Öffnung von Verkaufsstellen verbunden wĂ€ren. Zur AbschĂ€tzung kann sie etwa auf Befragungen oder auf Erfahrungswerte der Ladeninhaber zu den an Werktagen ĂŒblichen Besucherzahlen zurĂŒckgreifen. Zum Beispiel könnten an Sonntagen, an denen keine Anlassveranstaltungen durchgefĂŒhrt werden, in der Innenstadt unter Passanten Erhebungen ĂŒber Besucherströme durchgefĂŒhrt werden. Um die zu erwartenden Besucherströme zu ermitteln, die durch die Ladenöffnungen ausgelöst werden, bieten sich Erhebungen unter Passanten an einem Samstag an, der fĂŒr die meisten arbeitsfrei ist. Idealerweise könnten solche Erhebungen auch darĂŒber Aufschluss geben, ob die Besucher zum Einkaufen unterwegs sind oder sich aus anderen GrĂŒnden (Tourismus, Gastronomie, Arbeit usw.) in der Stadt aufhalten. Die Ergebnisse vorgenannter Untersuchungen könnten mit den Besucherzahlen ins VerhĂ€ltnis gesetzt werden, die anlĂ€sslich der Anlassveranstaltungen erwartet werden.“ Hierbei war es von Relevanz, die Besucher hinsichtlich der Intention des Besuchs des Interviewortes zu erfassen. DiesbezĂŒglich erfolgte in Kooperation des Ordnungsamts und des Amtes fĂŒr Statistik und Wahlen die Planung, Vorbereitung und DurchfĂŒhrung solcher Befragungen, um die fĂŒr das Anstellen der Prognose nötigen Daten zu erheben. Diese Befragungen erfolgten im Bereich der Leipziger Innenstadt an zuvor festgelegten peripheren Punkten, am 17.12.2017, einen verkaufsoffenen Sonntag, einen Samstag am 20.01.2018 sowie eine weitere Befragung an einem nicht durch Verkaufsöffnung geprĂ€gten Sonntag am 04.02.2018. ZusĂ€tzlich erfolgte an einem nicht durch Verkaufsöffnung geprĂ€gten Sonntag (21.01.2018) die BesucherzĂ€hlung, um eine generelle Frequentierung von Personen erfassen zu können. An jedem Tag der Besucherbefragung sollten 1.000 Personen durch Interviewer mit vorgefertigtem Fragebogen interviewt werden. Dabei erfolgte die Einteilung der Interviewer in zwei Schichten (13 bis 15:30 Uhr, 15:30 bis 18:00 Uhr). Somit wurde gezielt der Zeitraum einer Befragung ausgewĂ€hlt, der entsprechend § 8 SĂ€chsLadÖffG bis auf eine Stunde den höchstzulĂ€ssigen zeitlichen Rahmen eines verkaufsoffenen Sonntags (12 bis 18 Uhr) abdeckt. Das Zustandekommen des Interviews beruhte auf Freiwilligkeit und Wahrung der AnonymitĂ€t des Befragten unter Vorgabe von drei festen Fragen sowie einem Rahmen von möglichen Antworten. Wobei der Rahmen vorgegebener Antworten auch ĂŒberschritten werden konnte durch individuelle Angaben des Besuchsgrundes, gesammelt summiert unter „etwas anderes“. Die Ergebnisse der Befragungen lassen sich bei gleicher FragemodalitĂ€t tageweise gegenĂŒberstellen und auch das Erfordernis des Überwiegens der aus Anlass der Veranstaltung gegenĂŒber der aus Anlass des Einkaufsinteresses den Ortsteil Zentrum besuchenden Personen ĂŒberprĂŒfen. Im nachfolgenden werden die prozentualen Gewichtungen der einzelnen Antworten, separiert nach Befragungstagen, dargestellt: * 17.12.2017 (verkaufsoffener Sonntag) Oben abgebildete Grafik stellt die prozentuale Verteilung der Antworten der am 17.12.2017, einem verkaufsoffenen Sonntag, befragten Personen (979) dar. Es stellt sich dabei deutlich heraus, dass bereits ĂŒber die HĂ€lfte (55,57 %) der Befragten als Hauptgrund des Besuchs den Leipziger Weihnachtsmarkt und damit den Anlass der Verkaufsöffnung angeben. Stellt man alleinig die wie gerichtlich gefordert gegeneinander abzuwĂ€genden BesuchsanlĂ€sse des anlassgebenden Ereignisses mit dem geĂ€ußerten ĂŒberwiegenden Shoppinginteresse gegenĂŒber, lĂ€sst sich folgende grafische Darstellung abbilden: Hier zeigt sich deutlich das Überwiegen des Anlasses im Besuch des Weihnachtsmarktes mit 81,68 %. Der Besucherstrom, welchen der besondere Anlass auslöst, ĂŒbersteigt den der Besucher, welche allein wegen der Öffnung der Verkaufsstellen kommen um mehr als vier FĂŒnftel. Die auf das Shoppinginteresse entfallenden 18,32 % vermögen nicht die prĂ€gende Wirkung des besonderen Anlasses zu unterminieren. Eine typisch werktĂ€gliche GeschĂ€ftigkeit ist nicht gegeben, weshalb sich die Verkaufsöffnung als bloßer Annex darstellt. Die nachfolgende grafische Darstellung veranschaulicht die Befragungsergebnisse hinsichtlich der Frage nach dem Wohnort der Befragten, auf die 977 Personen antworteten. Über die HĂ€lfte aller Befragten kamen danach aus dem Leipziger Umland. Ein derartiges Überwiegen gegenĂŒber den in Leipzig wohnhaften, befragten Personen verdeutlicht die Ausstrahlungswirkung und AttraktivitĂ€t des Leipziger Weihnachtsmarktes bis ĂŒber die Leipziger Stadtgrenzen hinaus. Es kann damit weiterhin als ĂŒberregionales Ereignis gewertet werden, welches geeignet ist, auch zu den verkaufsoffenen Sonntagen Besucher aus dem Umland auf den Leipziger Weihnachtsmarkt zu locken. Damit einher geht ein gesteigertes Versorgungsinteresse der auswĂ€rtigen Besucher. * 20.01.2018 (Samstag) Das SĂ€chs. OVG urteilte am 31.08.2017 (Az. 3 C 9/17) unter Anderem zum Aspekt der Besucherbefragungen „Um die zu erwartenden Besucherströme zu ermitteln, die durch die Ladenöffnungen ausgelöst werden, bieten sich Erhebungen unter Passanten an einem Samstag an, der fĂŒr die meisten arbeitsfrei ist.“ Das besagte Datum bildet die Ergebnisse der Besucherbefragungen eines Samstags ab, an dem demzufolge alle Verkaufsstellen ebenso berechtigt sind, im Befragungszeitraum zu öffnen. Insgesamt wurden 1024 Besucher befragt, 1022 antworteten auf die Frage des Hauptgrunds des Besuchs grafisch veranschaulicht wie folgt: Hier zeigt sich deutlich, dass auch bei werktĂ€glichem GeprĂ€ge das Kaufinteresse der Befragten auf einen prozentualen Anteil von 29,26 % gelangt und damit nur einen geringen Teil des Besuchsanlasses ausmacht. Gewichtiger ist das touristische Interesse an der Innenstadt und dem Spaziergang im Ortsteil. Insbesondere der Ortsteil Zentrum ist aufgrund seiner AttraktivitĂ€t, guten Erreichbarkeit, großzĂŒgigen PlatzkapazitĂ€t und zentralen Lage prĂ€destinierter Veranstaltungsort, was sich in der Vielzahl der ĂŒber das Jahr verteilten Veranstaltungen niederschlĂ€gt. Daher erscheint der hohe Anteil der Angabe „etwas anderes“ (33,37 %) nicht verwunderlich. Die AntworthĂ€ufigkeit dieses Punktes fußt maßgeblich zum einen auf der Nennung des Besuchs des 8. Ur-Krostitzer Wintergrillens auf dem Leipziger Markt (126), zum anderen der Besuch von Kulturveranstaltungen (30), aus Anlass der Arbeit (19) oder der Besuch des Leipziger Eistraums auf dem Augustusplatz (13). In der detaillierten GegenĂŒberstellung zwischen Shoppinginteresse der Befragten und den anderweitig, nicht einem solchen Interesse zuzuordnenden Aussagen verhĂ€lt sich die Gewichtung eindeutig: Auch hier wird entsprechend der Grafik in Bezug auf den 17.12.2017 deutlich, dass bei Vorliegen eines anderweitigen Anlasses dort der Schwerpunkt des Besuchsinteresses verortet werden kann, respektive dem Kaufinteresse kein grĂ¶ĂŸeres Gewicht zufĂ€llt. Damit ist festzuhalten, dass auch bei vollumfĂ€nglicher Möglichkeit der Öffnung von Verkaufsstellen bei bereits gerichtlich vermuteter Gleichartigkeit eines werktĂ€glichen Samstags und eines verkaufsoffenen Sonntags der Samstag schon nicht durch von allein aus Interesse an Kaufhandlungen die Innenstadt aufsuchenden Personen geprĂ€gt wird. Wie der Vergleich der Umfragen zeigt, besteht vorliegend ein gesteigertes Kaufinteresse gegenĂŒber einem verkaufsoffenen Sonntag wĂ€hrend des Leipziger Weihnachtsmarktes. Dies verdeutlicht nochmals die besonders prĂ€gende Wirkung des Weihnachtsmarktes als besonderem Anlass, hinter welchem die Verkaufsöffnung als bloßer Annex zurĂŒcktritt. Allgemein lĂ€sst sich festhalten, dass der Ortsteil Zentrum einen hohen touristischen Wert besitzt. Es zeigt sich, dass die Leipziger Innenstadt so derart aus sich heraus attraktiv ist, dass der Großteil der Besucher nicht wegen des Shoppinginteresses das Zentrum aufsucht. Der Ortsteil Zentrum als solcher erfreut sich als regelmĂ€ĂŸiger Veranstaltungsort. Hierbei sticht aber der Weihnachtsmarkt Leipzig als besonders prĂ€gend hervor, indem er zum einen die meisten Besucher anzieht und zum anderen eine große Ausstrahlungswirkung besitzt. Nachfolgende Darstellung zeigt, dass an einem Samstag, an dem Veranstaltungen sowohl auf dem Marktplatz (Ur-Krostitzer Wintergrillen) als auch auf dem Augustusplatz (Leipziger Eistraum) stattfanden, die aber keine derartige Reputation wie der Leipziger Weihnachtsmarkt besitzen, auswĂ€rtige Besucher im Gegensatz zum verkaufsoffenen Sonntag des 17.12.2017 nicht die Überzahl ausmachen. Dies beweist nochmals ausdrĂŒcklich die Ausstrahlungswirkung, Anziehungskraft und AttraktivitĂ€t des Leipziger Weihnachtsmarkts, wenn dieser bei GegenĂŒberstellung beider Grafiken der Wohnortangaben der Besucher deutlich ein Übergewicht an auswĂ€rtigen Besuchern darstellt. * 04.02.2018, nicht anlassgeprĂ€gter Sonntag An einem nicht durch Veranstaltungen oder Ähnliches geprĂ€gten Sonntag konnte die avisierte Besucherbefragung von 1.000 Personen mit tatsĂ€chlich befragten 658 Personen nicht erreicht werden. Die Übersicht stellt die HauptgrĂŒnde der Anwesenheit an besagtem Sonntag dar: Es zeigt sich, dass vor allem der Spaziergang am Sonntag die Besucher in die Innenstadt lockt, gefolgt vom touristischen Interesse an der Stadt und im Anschluss vom Nutzen des gastronomischen Sektors. Unter „etwas anderes“ findet sich eine sehr heterogene Ansammlung von GrĂŒnden des Innenstadtbesuchs. HĂ€ufig war als Grund der Weg von oder zur Arbeit angegeben, das Treffen mit Freunden, der Besuch eines Fitnesscenters, Kinobesuche, der Besuch des Gottesdienstes oder aber der Besuch des Leipziger Eistraums auf dem Augustusplatz Leipzig. Auch hier zeigt sich eindeutig, dass zwar auch ein betrĂ€chtlicher Anteil der Befragten außerhalb von Leipzig die Innenstadt besucht, jedoch bei GegenĂŒberstellung der Ergebnisse der Befragung fĂŒr den 17.12.2017 weiterhin feststeht, dass der Leipziger Weihnachtsmarkt als besonderer Anlass die ĂŒberregionale Besucherzahl positiv beeinflusst. Bei angestellter Prognose kann davon ausgegangen werden, dass der Weihnachtsmarkt aus sich heraus einen erheblichen – vor allem auch ĂŒberregionalen – Besucherstrom auslöst, welcher den aus GrĂŒnden der Verkaufsöffnung entstehenden Besucherstrom um ein Vielfaches ĂŒberwiegen wird. Dieses Ergebnis deckt sich mit den Anforderungen des BVerwG, wenn es festhĂ€lt, dass der Besucherstrom, den der Anlass aus sich heraus auslöst, die Zahl der Besucher ĂŒbersteigen mĂŒsse, die allein wegen der Öffnung der Verkaufsstellen kĂ€me. Dies wird allein schon aus der den Touristen innewohnenden Motivationslage zum Besuch von Leipzig in dieser Jahreszeit ersichtlich. Diese liegt darin, dem traditionsbehafteten und historischen Weihnachtsmarkt beizuwohnen und nicht, um an der Sonntagsöffnung von Verkaufsstellen teilzuhaben. Das öffentliche Interesse im Hinblick auf die Freizeitgestaltung konzentriert sich auf den Besuch des Leipziger Weihnachtsmarktes. Die verordneten Öffnungszeiten von 12 bis 18 Uhr liegen innerhalb der Öffnungszeiten des Leipziger Weihnachtsmarkts und begegnen damit dem ungeachtet der Öffnung vorhandenen erheblichen Besucherstrom, sodass prognostisch davon auszugehen ist, dass die Besucherströme aus der Motivation des Besuchs der VeranstaltungsflĂ€che des Leipziger Weihnachtsmarkts ausgelöst werden. Im Hinblick auf die an einem nicht durch Sonntagsöffnung privilegierten Sonntag des Weihnachtsmarkts deutlich wahrnehmbare Besucherlastigkeit, ĂŒberwiegt diese, projiziert auf einen solchen Sonntag mit verordneter Ladenöffnung, den Anteil der Besucher, die alleinig aus der Motivation des Einkaufs heraus die VeranstaltungsflĂ€che aufsucht um ein Vielfaches. Daraus ergibt sich, dass die Öffnung der Verkaufsstellen anlĂ€sslich des Leipziger Weihnachtsmarktes am 22.12.2019 im Einklang mit § 8 Abs. 1 SĂ€chsLadÖffG steht, soweit es das Gebiet des Ortsteils Zentrum betrifft. In Bezug auf dieses Gebiet kommt dem Leipziger Weihnachtsmarkt als besonderem Anlass eine prĂ€gende Wirkung zu. Dessen Charakter bleibt trotz Öffnung der Verkaufsstellen erhalten, da diese lediglich als Annex wahrgenommen wird. Die Ausnahme der Sonntagsöffnung bleibt fĂŒr die Öffentlichkeit erkennbar und fĂŒhrt zu keiner Gleichstellung mit einer werktĂ€glichen GeschĂ€ftigkeit. Da der Leipziger Weihnachtsmarkt einen solch starken Besucherstrom auslöst, dass vor allem im Hinblick auf die Versorgungsinteressen der Besucher ein BedĂŒrfnis nach offenen Verkaufsstellen besteht, ist eine Ausnahme vom Sonn- und Feiertagsschutz zur Wahrung gleichwertiger RechtsgĂŒter möglich. Ein dem Sonntagsschutz gerecht werdender Sachgrund ist vorliegend gegeben. Insbesondere sei darauf hingewiesen, dass den BedĂŒrfnissen des Arbeitnehmerschutzes hinreichend Rechnung getragen wurde. Zum einen wurde den Vertretern der Arbeitnehmerschaft Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Die abgegebenen Stellungnahmen wurden beachtet. Zum anderen besteht keine Verpflichtung, die Verkaufsstellen zu öffnen. Im konkreten Fall wurde das Ermessen daher unter Beachtung aller Aspekte pflichtgemĂ€ĂŸ ausgeĂŒbt. 5. BeschrĂ€nkung der Öffnungszeiten / BeschrĂ€nkung auf Handelszweige Die BeschrĂ€nkung der Öffnungszeiten an den verkaufsoffenen Sonntagen von 12 bis 18 Uhr hat ihre gesetzliche Grundlage in § 8 Absatz 1 SĂ€chsLadÖffG. Mit der Reduzierung der Ladenöffnungszeit auf sechs Stunden verringert sich die Belastung fĂŒr die betroffenen Arbeitnehmer des Einzelhandels. Die Öffnung der LadengeschĂ€fte ab 12 Uhr ermöglicht allen BeschĂ€ftigten die Teilnahme an den Hauptgottesdiensten, Störungen der religiösen Veranstaltungen werden vermieden. Auf die AusĂŒb ung der verfassungsrechtlichen Religionsfreiheit wird mit dem Erlass dieser Rechtsverordnung besonderer Wert gelegt. Mit dieser Regelung entwickelt sich fĂŒr die betroffenen Arbeitnehmer die Arbeitsbelastung nicht ĂŒber GebĂŒhr. Durch die Arbeitgeber sind die einschlĂ€gigen Arbeitnehmerschutzvorschriften einzuhalten. Eine BeschrĂ€nkung auf bestimmte Handelszweige erscheint nicht möglich, weil dem Kunden bei der Ladenöffnung aus besonderem Anlass kein selektives Versorgungsinteresse unterstellt werden kann. Vielmehr ist es so, dass die Besucher bei besonderen AnlĂ€ssen mit großer Magnetwirkung ihre vielfĂ€ltigsten BedĂŒrfnisse aus einem adĂ€quaten Angebot befriedigen wollen. In Anbetracht des Leipziger Weihnachtsmarktes als besonderer Anlass in Zusammenhang mit dem nahenden Weihnachtsfest als Ereignis wird die zusĂ€tzliche Möglichkeit des Einkaufs an einem Sonntag auch zur Beschaffung von Geschenken genutzt werden. Eine EinschrĂ€nkung auf ein bestimmtes Sortiment erscheint vor diesem Hintergrund als nicht zweckmĂ€ĂŸig, da die denkbare Spanne an Geschenkartikeln auf individuelle Interessen zurĂŒckzufĂŒhren und daher heterogen ist. 6. Erlass, Veröffentlichung und Inkrafttreten GemĂ€ĂŸ der SĂ€chsischen Gemeindeordnung in Verbindung mit der Hauptsatzung der Stadt Leipzig ist der Stadtrat fĂŒr den Erlass der Rechtsverordnung zustĂ€ndig. Die Rechtsverordnung soll am Tage nach ihrer VerkĂŒndung in Kraft treten. Die Stadt macht die Verordnung gemĂ€ĂŸ Bekanntmachungssatzung vom 15.03.2000 (Beschluss des Stadtrates Nr.III-233/00), zuletzt geĂ€ndert mit Beschluss RBV-1706/13 vom 10.07.2013, bekannt. text: a[name="allrisBV"] - Die Ratsversammlung beschließt die Verordnung der Stadt Leipzig ĂŒber das Offenhalten von Verkaufsstellen am Sonntag, den 22.12.2019 aus besonderem Anlass des Leipziger Weihnachtsmarktes. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: § 8 Abs. 1 SĂ€chsLadÖffG ermöglicht die Freigabe von jĂ€hrlich vier verkaufsoffenen Sonntagen aus besonderem Anlass durch Rechtsverordnung in der Zeit von 12 bis 18 Uhr. Nach vorliegenden AntrĂ€gen der Interessenvertretungen der HĂ€ndlerschaft sprach sich die Mehrheit der Beteiligten im Rahmen einer Anhörung unter anderem fĂŒr den 22.12.2019 aus. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011099 text: a[name="allrisSV"] - 1. Grundlagen GemĂ€ĂŸ § 8 Absatz 1 SĂ€chsLadÖffG vom 01.12.2010, zuletzt geĂ€ndert am 05.12.2017, werden die Gemeinden ermĂ€chtigt, abweichend von § 3 Absatz 2 SĂ€chsLadÖffG, die Öffnung von Verkaufsstellen im Gemeindegebiet aus besonderem Anlass an jĂ€hrlich bis zu vier Sonntagen in der Zeit zwischen 12 bis 18 Uhr durch Rechtsverordnung zu gestatten. Folgende Sonntage sind nach § 8 Absatz 3 SĂ€chsLadÖffG nicht freizugeben: der Ostersonntag, der Pfingstsonntag, der Volkstrauertag, der Totensonntag und der 24. Dezember, soweit er auf einen Sonntag fĂ€llt. Gesetzliche Feiertage nach dem Gesetz ĂŒber die Sonn- und Feiertage im Freistaat Sachsen dĂŒrfen nicht fĂŒr eine Öffnung von Verkaufsstellen freigegeben werden. 2. Anlass und Entscheidungsvorbereitung Bereits in den vergangenen Jahren ergingen Rechtsverordnungen ĂŒber das Offenhalten von Verkaufsstellen an Sonntagen unter vorheriger Anhörung der jeweiligen Interessengruppen. In Vorbereitung dieser Rechtsverordnung wurden folgende Beteiligte angehört: Vertreter der IHK, Vertreter des City Leipzig Marketing e. V., Vertreter des Handelsverbands Sachsen e. V., Vertreter der Gewerkschaft Ver.di, und Vertreter der Landesdirektion Sachsen, Abt. Arbeitsschutz. Der Fachausschuss Wirtschaft und Arbeit, das Evangelisch-Lutherische Regionalkirchenamt Leipzig sowie das katholische Propsteipfarramt wurden zur Teilnahme am Anhörungsverfahren eingeladen, folgten dieser aber nicht. Eine schriftliche Stellungnahme zur Anhörung erfolgte durch das katholische Propsteipfarramt mit einer Enthaltung zu den TerminvorschlĂ€gen, das evangelisch-lutherische Regionalkirchenamt Leipzig erklĂ€rte schriftlich, dass von spezifischen Einwendungen gegen die eingebrachten TerminvorschlĂ€ge abgesehen wird. In der Beratung am 23.08.2018 wurden die vorgeschlagenen Termine und BegrĂŒndungen besprochen. Der City Leipzig Marketing e. V. fĂŒhrte im Jahr 2017 eine Umfrage unter den BeschĂ€ftigten bezĂŒglich der verkaufsoffenen Sonntage durch. Hier zeigte sich Zustimmung zu den vorgeschlagenen verkaufsoffenen Sonntagen seitens der Belegschaft; die Freiwilligkeit der Arbeit an diesen Tagen ist stets gegeben. Ebenjener informierte, dass dies auch weiterhin gelte. Es besteht keine Verpflichtung zur Sonntagsarbeit, vielmehr herrscht eine breite Zustimmung zur Sonntagsarbeit unter der Belegschaft. Der Antrag zur Sonntagsöffnung aus Anlass des Leipziger Weihnachtsmarkts wurde von den Interessengruppen mit einer Stimmenthaltung von Seiten des katholischen Propsteipfarramtes befĂŒrwortet. Frau Schmidt von Ver.di e. V. Ă€ußerte eine weiterhin bestehende kritische Sicht auf die Sonntagsöffnungen. Die hier behandelte Sonntagsöffnung aus Anlass des Leipziger Weihnachtsmarktes wurde dabei immer als Kompromiss geduldet. Bei der Auswahl des Termins ist die bisherige und stĂ€ndig fortgeschriebene Rechtsprechung, insbesondere des Bundesverfassungsgerichtes, des Bundesverwaltungs-gerichtes sowie des SĂ€chsischen Oberverwaltungsgerichtes, des nordrhein-westfĂ€lischen Oberverwaltungsgerichts und des Bayrischen Oberverwaltungsgerichtshofs berĂŒcksichtigt worden. Im Nachgang zur Entscheidung des OVG Bautzen vom 31.08.2017 im Verfahren 3 C 9/17 zur Rechtsverordnung der Stadt Leipzig zum Offenhalten von Verkaufsstellen aus besonderem Anlass fĂŒr das Jahr 2017 erfolgte eine gemeinsame Beratung mit Vertretern der InteressenverbĂ€nde des Handels ĂŒber die aus dem Urteil extrahierten Anforderungen an den Erlass einer solchen Rechtsverordnung. Aus diesem Grunde wird fortan beabsichtigt, die GĂŒltigkeit einer solchen Rechtsverordnung fĂŒr den Leipziger Weihnachtsmarkt auf den Ortsteil Zentrum zu beschrĂ€nken. Damit entspricht die Stadt Leipzig den Anforderungen aus dem o. g. Normenkontrollurteil des SĂ€chsOVG. Eine ausfĂŒhrliche Darlegung der BeschrĂ€nkung auf den Ortsteil Zentrum wurde unter Punkt 4 vorgenommen. 3. Anlassgebende Ereignisse in der Stadt Leipzig Aus der Formulierung des § 8 Abs. 1 SĂ€chsLadÖffG ergibt sich die Möglichkeit zur Freigabe von jĂ€hrlich vier verkaufsoffenen Sonntagen aus besonderem Anlass. An den gesetzlich geschĂŒtzten Feiertagen ist eine Öffnung von Verkaufsstellen gem. § 8 Abs. 3 SĂ€chsLadÖffG verboten. Die Mehrheit der Beteiligten sprach sich fĂŒr den folgenden, verkaufsoffenen Sonntag fĂŒr den Ortsteil Zentrum aus: Anlass Datum Gebiet 2. Sonntag Leipziger Weihnachtsmarkt 08.12.2019 Ortsteil Zentrum Der vorgeschlagene Termin erfĂŒllt die Vorgaben der aktuellen Rechtsprechung, auch werden in Verbindung mit dem weiteren Vorschlag eines verkaufsoffenen Sonntags aus Anlass des Leipziger Weihnachtsmarkts (22.12.2019) keine aufeinanderfolgenden Sonntage freigegeben. Zur Verringerung der Arbeitsbelastung der Arbeitnehmer wird auf eine Blocklösung (aufeinanderfolgende Sonntage) der verkaufsoffenen Sonntage verzichtet. In einem GesprĂ€ch zwischen der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche und dem SĂ€chsischen StĂ€dte- und Gemeindetag am 12.01.2011 legte der Landesbischof, Herr Bohl, die Auffassung der Landeskirche zur Sonntagsöffnung von Verkaufsstellen wie folgt dar: Die Evangelisch-Lutherische Landeskirche wird eine Sonntagsöffnung im Advent nur an maximal zwei nicht aufeinanderfolgenden Sonntagen dulden. Der Leipziger Weihnachtsmarkt wird vom 26.11. bis 22./23.12.2019 durchgefĂŒhrt. Mit der jĂ€hrlichen Besucherfrequenz von ca. 2,3 Millionen zĂ€hlt er zu den wichtigsten und umsatzstĂ€rksten Veranstaltungen dieser Art in Mitteldeutschland. Er ist nicht nur einer der schönsten, sondern auch einer der Ă€ltesten WeihnachtsmĂ€rkte Deutschlands, seine erste ErwĂ€hnung erfolgte bereits 1458. Mehr als 300 aufwĂ€ndig dekorierte StĂ€nde lassen Straßen und PlĂ€tze der Innenstadt in weihnachtlichem Glanz erstrahlen. Neben dem „Hauptgeschehen“ auf dem Marktplatz, mit der hell beleuchteten und bunt geschmĂŒckten Weihnachtstanne, einer Krippe mit lebenden Schafen und dem WeihnachtscafĂ© „Zimtstern“ ist der Augustusplatz wichtiger Themen-Schwerpunkt geworden. Das seit vielen Jahren die Generationen verbindende „MĂ€rchenland“ auf der Opernseite wird ergĂ€nzt durch das traditionelle „Finnische Dorf“ vor dem Gewandhaus und des „SĂŒdtiroler Dorf“ vor dem Paulinum. Wie in den Vorjahren wird das 30 m hohe Riesenrad den Platz begrenzen. Besonders geschĂ€tzt bei Besuchern ist die Kinderfreundlichkeit des Leipziger Weihnachtsmarktes. Eine neue zentrale Bastel- und Backstube in der „Wichtelwerkstatt“ wurde 2017 erstmals fĂŒr Kinder als Angebot am Standort etabliert und erfreute sich sehr großer Beliebtheit. Der Leipziger Weihnachtsmarkt erstreckt sich mittlerweile ĂŒber die gesamte Leipziger Innenstadt. So gibt es auch in der Grimmaischen, der Peters- und der Reichsstraße sowie dem SalzgĂ€sschen Weihnachtliches zu erleben. Das mittelalterlich-historische Weihnachts-Ensemble kann auf dem Naschmarkt bewundert werden, der Standort Nikolaikirchhof ist Anlaufpunkt fĂŒr Freunde der Feuerzangenbowle, die es an der erzgebirgischen Pyramide zu genießen gibt. WĂ€hrend des Leipziger Weihnachtsmarktes wird wie in den Vorjahren mit tĂ€glich mehreren zehntausend GĂ€sten gerechnet. Die Besucher reisen sowohl aus dem mitteldeutschen Raum an als auch aus weiten Teilen Deutschlands. VerstĂ€rkt ist in den letzten Jahren eine zunehmende internationale Resonanz zu verzeichnen. Reiseunternehmen organisieren Sonderbusse u. a. aus Polen, Tschechien, Frankreich und den skandinavischen LĂ€ndern. Auch 2019 wird mit einer Gesamtzahl von ĂŒber 300 Bussen gerechnet. Im vergangenen Jahr waren die Hotels wĂ€hrend des Weihnachtsmarktes nahezu ausgebucht, im Dezember steigen die Übernachtungszahlen in Leipzig auf ĂŒber 100.000. Der Leipziger Weihnachtsmarkt stellt einen besonderen Anlass (Sachgrund) im Sinne des § 8 Absatz 1 SĂ€chsLadÖffG durchaus einen „besonderen Anlass“ (Sachgrund) fĂŒr eine Öffnung außerhalb der ĂŒblichen GeschĂ€ftszeiten dar; die prĂ€gende öffentliche Wirkung des Marktes ĂŒberwiegt hier deutlich gegenĂŒber der ansonsten typisch werktĂ€glichen GeschĂ€ftigkeit der Ladenöffnung. Entsprechende Nachweise in Form von Besucher-befragungen und -zĂ€hlungen liegen vor. Die Festlegung des zweiten und vierten Advents fĂŒr die Sonntagsöffnung heißt auch, dass nicht zwei aufeinanderfolgende Sonntage erfasst sind. 4. PflichtgemĂ€ĂŸe ErmessensausĂŒbung Es besteht kein Rechtsanspruch auf Erlass einer Verordnung fĂŒr das Offenhalten von Verkaufsstellen an Sonntagen (vgl. hierzu BVerwG GewArch 1988, 344; Stober, Kommentar zum Ladenschlussgesetz, 4. Auflage, Rn.: 18 zu § 14). Vielmehr obliegt die Entscheidung ĂŒber das „Ob“ und „Wie“ dem pflichtgemĂ€ĂŸen Ermessen der zustĂ€ndigen Stelle (vgl. VGH Mannheim GewArch 1981, 204). Durch § 8 Absatz 1 SĂ€chsLadÖffG werden die Gemeinden ermĂ€chtigt, die Öffnung von Verkaufsstellen an bis zu vier Sonntagen aus besonderem Anlass im Gemeindegebiet von 12 bis 18 Uhr per Rechtsverordnung zu gestatten. Einem verkaufsoffenen Sonntag darf dabei maximal ein weiterer folgen. Wird davon Gebrauch gemacht, ist das Recht fĂŒr eine derartige Sonntagsöffnung an den vorangegangenen und nachfolgenden zwei Sonntagen unzulĂ€ssig. Die Freigabe der Verkaufsöffnung kann sowohl auf bestimmte Ortsteile als auch auf bestimmte Handelszweige beschrĂ€nkt werden. Entscheidend sind die prĂ€gende Wirkung sowie die Ausstrahlung des jeweiligen besonderen Anlasses. Es ist mit der Terminauswahl gewĂ€hrleistet, dass an dem vorangehenden und am folgenden Wochenende des in Rede stehenden verkaufsoffenen Sonntages kein solcher verordnet ist. Die im Rahmen des Urteils des BVerwG vom 11.11.2015 (Az: 8 CN 2/14) prĂ€zisierten Rahmenbedingungen fĂŒr eine Verordnung zur Sonntagsöffnung fanden im Verfahren zur Vorbereitung des Erlasses der Rechtsverordnung BerĂŒcksichtigung. Ferner fanden insbesondere die im Rahmen des Urteils zum Normenkontrollverfahren der Rechtsverordnung ĂŒber das Offenhalten von Verkaufsstellen im Jahr 2017 fĂŒr die Stadt Leipzig durch das SĂ€chs. OVG (Az. 3 C 9/17, 31.08.2017) dargelegten Erfordernisse fĂŒr den Erlass einer solchen Rechtsverordnung Eingang und wurden entsprechend gewĂŒrdigt. Bei der ErmessensausĂŒbung wurden die einzelnen Interessen, die fĂŒr oder gegen eine Freigabe sprechen, sorgfĂ€ltig gegeneinander abgewogen und insbesondere die Probleme berĂŒcksichtigt, die von einer AnhĂ€ufung von Sonderöffnungszeiten fĂŒr das Verkaufspersonal ausgehen können. Ausnahmen mĂŒssen fĂŒr die Öffentlichkeit erkennbar bleiben und dĂŒrfen nicht auf eine weitergehende Gleichstellung der sonn- und feiertĂ€glichen VerhĂ€ltnisse mit den Werktagen und ihrer Betriebsamkeit hinauslaufen (BVerfG Urteil vom 1. Dezember 2009, Az.: 1 BvR 2857/07, Rn. 157). Nach der o. g. Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 11.11.2015 „ist eine Sonntagsöffnung von Verkaufsstellen mit uneingeschrĂ€nktem Warenangebot aus Anlass eines Marktes“ (besonderen Anlasses) „nur zulĂ€ssig, wenn die prĂ€gende öffentliche Wirkung des Marktes“ (besonderer Anlass) „fĂŒr den Charakter des Tages gegenĂŒber der typisch werktĂ€glichen GeschĂ€ftigkeit der Ladenöffnung ĂŒberwiegt, weil sich Letztere lediglich als Annex zum Markt“ (besonderer Anlass) „darstellt. Das setzt regelmĂ€ĂŸig voraus, dass die Ladenöffnung in engem rĂ€umlichen Bezug zum konkreten Marktgeschehen“ (besonderen Anlass) „steht und prognostiziert werden kann, dass der Markt“ (besondere Anlass) „fĂŒr sich genommen einen betrĂ€chtlichen Besucherstrom anzieht, deren die bei einer alleinigen Öffnung der Verkaufsstellen zu erwartende Zahl der Ladenbesucher ĂŒbersteigt.“ Das Bundesverwaltungsgericht hat in seiner Entscheidung vom 11.11.2015 betont, dass nur Veranstaltungen, die selbst einen betrĂ€chtlichen Besucherstrom anziehen, Anlass fĂŒr eine Ladenöffnung geben können; der Besucherstrom darf nicht umgekehrt erst durch das Offenhalten der Verkaufsstellen ausgelöst werden und verwies dabei auch auf den Beschluss des BVerwG vom 18. Dezember 1989, 1 B 153.89. Das SĂ€chsische Oberverwaltungsgericht betonte in seinem Normenkontrollurteil vom 31.08.2017, 3 C 9/17, Rn. 41; dass „nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungs-gerichts der in Art. 140 GG i. V. m. Art. 139 WRV enthaltene Schutzauftrag an den Gesetzgeber ein Mindestniveau des Sonn- und Feiertagsschutzes gewĂ€hrleistet. Er statuiert fĂŒr die Arbeit an Sonn- und Feiertagen ein Regel-Ausnahme-VerhĂ€ltnis; die typische werktĂ€gliche GeschĂ€ftigkeit hat an Sonn- und Feiertagen zu ruhen. Ausnahmen vom Verbot der Öffnung von Verkaufsstellen mĂŒssen als solche fĂŒr die Öffentlichkeit erkennbar bleiben und dĂŒrfen nicht auf eine weitgehende Gleichstellung der sonn- und feiertĂ€glichen VerhĂ€ltnisse mit den Werktagen und ihrer Betriebsamkeit hinauslaufen. Ausnahmen dĂŒrfen daher keine fĂŒr jedermann wahrnehmbare GeschĂ€ftigkeit auslösen, die typischerweise den Werktagen zugeordnet wird.“ Auch das SĂ€chsische OVG betonte, dass nur Veranstaltungen, die selbst einen betrĂ€chtlichen Besucherstrom anziehen, Anlass fĂŒr die Gestattung der Öffnung von Verkaufsstellen an Sonntagen sein können und verwies dabei auf die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 18.12.1989, 1 B 153/89. Im Weiteren verweist das SĂ€chsische OVG auf die Rechtsprechung des BVerwG im Hinblick auf das Erfordernis des Überwiegens eines prĂ€genden Charakters des besonderen Anlasses im Vergleich zu einer typisch werktĂ€glichen GeschĂ€ftigkeit bei der Öffnung von Verkaufsstellen. Die erlaubte Öffnung von Verkaufsstellen an dem Sonntag dĂŒrfe sich lediglich als Annex zum besonderen Anlass darstellen; je grĂ¶ĂŸer die Ausstrahlungswirkung des Anlasses wegen seines Umfangs oder seiner besonderen AttraktivitĂ€t ist, desto weitreichender kann auch die Verkaufsöffnung sein (BVerwG Urteil vom 11. November 2015, Az.: 8 CN 2/14, Rn. 25). Das SĂ€chsische OVG wies in seinem o. g. Urteil, Rn. 45, auch darauf hin, dass „es grundsĂ€tzlich der Gemeinde ĂŒberlassen bleibt, worauf sie die von ihr anzustellende Prognose stĂŒtzt. Hierbei sind sowohl die zu erwartenden Besucherströme von Bedeutung, die durch die Anlassveranstaltung ausgelöst werden, als auch diejenigen, die mit der Öffnung von Verkaufsstellen verbunden wĂ€ren.“ An die Erhebungen der Besucherzahlen sind keine strengen Anforderungen zu stellen. „Ausreichend ist, wenn sie zu einer groben AbschĂ€tzung der Besucherströme tauglich sind und damit nachvollziehbare Anhaltspunkte in Bezug auf die prĂ€gende Wirkung liefern können.“ (SĂ€chsisches OVG, Urteil vom 31. August 2017, Az.: 3 C 9/17, Rn. 45). Diese o. g. Entscheidungen zum Erlass einer Rechtsverordnung nach § 14 Ladenschluss-gesetz sind analog auf die Regelungen nach § 8 SĂ€chsLadÖffG anwendbar. Die in § 14 Abs. 1 LadSchlG und § 8 Abs. 1 Satz 1 SĂ€chsLadÖffG jeweils geregelten ErmĂ€chtigungen und Ausnahmen sind im Wesentlichen gleichen Inhalts. Auch liegt ihnen das gleiche Konzept des Schutzes der Sonn- und Feiertage zugrunde (OVG Bautzen Urteil vom 31. August 2017, Az.: 3 C 9/17, Rn. 35, 37). Insbesondere die durch das o. g. Bundesverwaltungsgerichtsurteil sowie durch das o. g. SĂ€chsische OVG-Urteil aufgegebenen Rahmenbedingungen fĂŒr eine ausnahmsweise Sonntagsöffnung fanden innerhalb der Entscheidungsfindung die notwendige BerĂŒcksichtigung; diese Kriterien stehen mit dem vorgeschlagenen Termin im Einklang. Unter WĂŒrdigung der vorgenannten rechtlichen und durch Gerichtsurteile geschaffenen Rahmenbedingungen wurde im Konkreten das Ermessen wie folgt ausgeĂŒbt: Anlassbezug und Ausstrahlwirkung; Annexfunktion der Verkaufsöffnung / RĂ€umlicher Bezug Der Leipziger Weihnachtsmarkt zĂ€hlt zu einem der grĂ¶ĂŸten und schönsten Deutschlands. Wie jedes Jahr werden auch 2019 rund 300 StĂ€nde in der Leipziger Innenstadt zu einer OmniprĂ€senz der Veranstaltung fĂŒhren. National sowie international ist der Leipziger Weihnachtsmarkt jedes Jahr fĂŒr Hunderttausende ein begehrtes Reiseziel aufgrund seiner GrĂ¶ĂŸe, Gestaltung und Historie. Dabei erhöhen sich die Besucherzahlen an den Wochenenden exponentiell im Vergleich zu Werktagen, da viele Besucher an Wochenenden mehr zeitlichen bzw. logistischen Reiseaufwand betreiben können, um die lĂ€ngere Anfahrtsstrecke zu bewĂ€ltigen. Damit kann man den Weihnachtsmarkt als den Besuchermagneten der Stadt Leipzig schlechthin bezeichnen und gleichzeitig die Ausstrahlungswirkung bis weit ĂŒber die S tadtgrenzen hinaus bejahen. Auch wird die verordnete Sonntagsöffnung wie auch in den Vorjahren den Charakter der Veranstaltung des Leipziger Weihnachtsmarktes nicht gesondert prĂ€gen, da dieser fĂŒr sich selbst genommen mit einer Vielzahl von StĂ€nden und einer jahreszeit- bzw. anlassĂŒblichen Dekoration und Gestaltung die PrĂ€gung der öffentlichen Wahrnehmung dominiert; wohingegen die Öffnung von Verkaufsstellen keiner Gewichtung in der GesamtprĂ€gung des Tages zukommt. Das SĂ€chsische OVG sah in seinem Urteil vom 31.08.2017 (Az.: 3 C 9/17) die RechtmĂ€ĂŸigkeit der Rechtsverordnung hinsichtlich einer Öffnung von Verkaufsstellen an einem Sonntag aus Anlass des Leipziger Weihnachtsmarktes gegeben, sofern die GĂŒltigkeit sich auf den Ortsteil Zentrum beschrĂ€nkt. Die Verkaufsöffnung wĂŒrde sich lediglich als Annex darstellen und der Charakter des Weihnachtsmarktes als besonderer Anlass erhalten bleiben. (Vgl., BVerwG, 11.11.2015, Az.: 8 CN 2/14 Rn. 24; SĂ€chs. OVG, Az.: 3 C 9/17, Rn. 55) Die BeschrĂ€nkung der GĂŒltigkeit der Rechtsverordnung auf den Ortsteil Zentrum entspricht den Forderungen des § 8 Abs. 1 SĂ€chsLadÖffG, wonach die Freigabe auch auf bestimmte Ortsteile beschrĂ€nkt werden kann. Unter WĂŒrdigung der fortlaufenden Rechtsprechung, insbesondere des BVerwG, wahrt die dahingehende BeschrĂ€nkung die geforderte VerhĂ€ltnismĂ€ĂŸigkeit, in dem der Ortsteil als peripheres Wirkungskreis-Areal der Veranstaltung des Leipziger Weihnachtsmarktes anzusehen ist und damit auch den engeren Einzugskreis bildet. Die Bezeichnung des GĂŒltigkeitsraums entspricht den Grenzen der kommunalen Gebietsgliederung der Stadt Leipzig mit Stand vom 01.10.2013. Das SĂ€chsische OVG rĂŒgte bisher nicht den Anlass des Weihnachtsmarktes fĂŒr eine Sonntagsöffnung, sondern aufeinanderfolgende verkaufsoffene Sonntage. Die Festlegung des ersten und dritten Advents fĂŒr die Sonntagsöffnung bewirkt, dass es sich nicht um zwei aufeinanderfolgende Sonntage handelt. Prognose der Besucherströme und des KĂ€uferaufkommens Unter BerĂŒcksichtigung der in den letzten Jahren stĂ€ndig aktualisierten Rechtsprechung im Bereich der verkaufsoffenen Sonntage, im Speziellen hier die Urteile des BVerwG und des SĂ€chsischen OVG, ergab sich die Notwendigkeit einer ausfĂŒhrlichen Prognose der Besucherströme bei Vorliegen einer nicht erstmalig als Anlass dienenden Veranstaltung. Das SĂ€chsische OVG fĂŒhrte in seinem Urteil vom 31.08.2017 (Az. 3 C 9/17) wie folgt dazu aus: „Es bleibt grundsĂ€tzlich der Gemeinde ĂŒberlassen, worauf sie die von ihr anzustellende Prognose stĂŒtzt. Hierbei sind sowohl die zu erwartenden Besucherströme von Bedeutung, die durch die Anlassveranstaltung ausgelöst werden, als auch diejenigen, die mit der Öffnung von Verkaufsstellen verbunden wĂ€ren. Zur AbschĂ€tzung kann sie etwa auf Befragungen oder auf Erfahrungswerte der Ladeninhaber zu den an Werktagen ĂŒblichen Besucherzahlen zurĂŒckgreifen. Zum Beispiel könnten an Sonntagen, an denen keine Anlassveranstaltungen durchgefĂŒhrt werden, in der Innenstadt unter Passanten Erhebungen ĂŒber Besucherströme durchgefĂŒhrt werden. Um die zu erwartenden Besucherströme zu ermitteln, die durch die Ladenöffnungen ausgelöst werden, bieten sich Erhebungen unter Passanten an einem Samstag an, der fĂŒr die meisten arbeitsfrei ist. Idealerweise könnten solche Erhebungen auch darĂŒber Aufschluss geben, ob die Besucher zum Einkaufen unterwegs sind oder sich aus anderen GrĂŒnden (Tourismus, Gastronomie, Arbeit usw.) in der Stadt aufhalten. Die Ergebnisse vorgenannter Untersuchungen könnten mit den Besucherzahlen ins VerhĂ€ltnis gesetzt werden, die anlĂ€sslich der Anlassveranstaltungen erwartet werden.“ Hierbei war es von Relevanz, die Besucher hinsichtlich der Intention des Besuchs des Interviewortes zu erfassen. DiesbezĂŒglich erfolgte in Kooperation des Ordnungsamts und des Amtes fĂŒr Statistik und Wahlen die Planung, Vorbereitung und DurchfĂŒhrung solcher Befragungen, um die fĂŒr das Anstellen der Prognose nötigen Daten zu erheben. Diese Befragungen erfolgten im Bereich der Leipziger Innenstadt an zuvor festgelegten peripheren Punkten, am 17.12.2017, einen verkaufsoffenen Sonntag, einen Samstag am 20.01.2018 sowie eine weitere Befragung an einem nicht durch Verkaufsöffnung geprĂ€gten Sonntag am 04.02.2018. ZusĂ€tzlich erfolgte an einem nicht durch Verkaufsöffnung geprĂ€gten Sonntag (21.01.2018) die BesucherzĂ€hlung, um eine generelle Frequentierung von Personen erfassen zu können. An jedem Tag der Besucherbefragung sollten 1.000 Personen durch Interviewer mit vorgefertigtem Fragebogen interviewt werden. Dabei erfolgte die Einteilung der Interviewer in zwei Schichten (13 bis 15:30 Uhr, 15:30 bis 18:00 Uhr). Somit wurde gezielt der Zeitraum einer Befragung ausgewĂ€hlt, der entsprechend § 8 SĂ€chsLadÖffG bis auf eine Stunde den höchstzulĂ€ssigen zeitlichen Rahmen eines verkaufsoffenen Sonntags (12 bis 18 Uhr) abdeckt. Das Zustandekommen des Interviews beruhte auf Freiwilligkeit und Wahrung der AnonymitĂ€t des Befragten unter Vorgabe von drei festen Fragen sowie einem Rahmen von möglichen Antworten. Wobei der Rahmen vorgegebener Antworten auch ĂŒberschritten werden konnte durch individuelle Angaben des Besuchsgrundes, gesammelt summiert unter „etwas anderes“. Die Ergebnisse der Befragungen lassen sich bei gleicher FragemodalitĂ€t tageweise gegenĂŒberstellen und auch das Erfordernis des Überwiegens der aus Anlass der Veranstaltung gegenĂŒber der aus Anlass des Einkaufsinteresses den Ortsteil Zentrum besuchenden Personen ĂŒberprĂŒfen. Im nachfolgenden werden die prozentualen Gewichtungen der einzelnen Antworten, separiert nach Befragungstagen, dargestellt: * 17.12.2017 (verkaufsoffener Sonntag) Oben abgebildete Grafik stellt die prozentuale Verteilung der Antworten der am 17.12.2017, einem verkaufsoffenen Sonntag, befragten Personen (979) dar. Es stellt sich dabei deutlich heraus, dass bereits ĂŒber die HĂ€lfte (55,57 %) der Befragten als Hauptgrund des Besuchs den Leipziger Weihnachtsmarkt und damit den Anlass der Verkaufsöffnung angeben. Stellt man alleinig die wie gerichtlich gefordert gegeneinander abzuwĂ€genden BesuchsanlĂ€sse des anlassgebenden Ereignisses mit dem geĂ€ußerten ĂŒberwiegendem Shoppinginteresse gegenĂŒber, lĂ€sst sich folgende grafische Darstellung abbilden: Hier zeigt sich deutlich das Überwiegen des Anlasses im Besuch des Weihnachtsmarktes mit 81,68 %. Der Besucherstrom, welchen der besondere Anlass auslöst, ĂŒbersteigt den der Besucher, welche allein wegen der Öffnung der Verkaufsstellen kommen um mehr als vier FĂŒnftel. Die auf das Shoppinginteresse entfallenden 18,32 % vermögen nicht die prĂ€gende Wirkung des besonderen Anlasses zu unterminieren. Eine typisch werktĂ€gliche GeschĂ€ftigkeit ist nicht gegeben, weshalb sich die Verkaufsöffnung als bloßer Annex darstellt. Die nachfolgende grafische Darstellung veranschaulicht die Befragungsergebnisse hinsichtlich der Frage nach dem Wohnort der Befragten, auf die 977 Personen antworteten. Über die HĂ€lfte aller Befragten kamen danach aus dem Leipziger Umland. Ein derartiges Überwiegen gegenĂŒber den in Leipzig wohnhaften, befragten Personen verdeutlicht die Ausstrahlungswirkung und AttraktivitĂ€t des Leipziger Weihnachtsmarktes bis ĂŒber die Leipziger Stadtgrenzen hinaus. Es kann damit weiterhin als ĂŒberregionales Ereignis gewertet werden, welches geeignet ist, auch zu den verkaufsoffenen Sonntagen Besucher aus dem Umland auf den Leipziger Weihnachtsmarkt zu locken. Damit einher geht ein gesteigertes Versorgungsinteresse der auswĂ€rtigen Besucher. * 20.01.2018 (Samstag) Das SĂ€chs. OVG urteilte am 31.08.2017 (Az. 3 C 9/17) unter Anderem zum Aspekt der Besucherbefragungen „Um die zu erwartenden Besucherströme zu ermitteln, die durch die Ladenöffnungen ausgelöst werden, bieten sich Erhebungen unter Passanten an einem Samstag an, der fĂŒr die meisten arbeitsfrei ist.“ Das besagte Datum bildet die Ergebnisse der Besucherbefragungen eines Samstages ab, an dem demzufolge alle Verkaufsstellen ebenso berechtigt sind, im Befragungszeitraum zu öffnen. Insgesamt wurden 1024 Besucher befragt, 1022 antworteten auf die Frage des Hauptgrunds des Besuchs grafisch veranschaulicht wie folgt: Hier zeigt sich deutlich, dass auch bei werktĂ€glichem GeprĂ€ge das Kaufinteresse der Befragten auf einen prozentualen Anteil von 29,26 % gelangt und damit nur einen geringen Teil des Besuchsanlasses ausmacht. Gewichtiger ist das touristische Interesse an der Innenstadt und dem Spaziergang im Ortsteil. Insbesondere der Ortsteil Zentrum ist aufgrund seiner AttraktivitĂ€t, guten Erreichbarkeit, großzĂŒgigen PlatzkapazitĂ€t und zentralen Lage prĂ€destinierter Veranstaltungsort, was sich in der Vielzahl der ĂŒber das Jahr verteilten Veranstaltungen niederschlĂ€gt. Daher erscheint der hohe Anteil der Angabe „etwas anderes“ (33,37 %) nicht verwunderlich. Die AntworthĂ€ufigkeit dieses Punktes fußt maßgeblich zum einen auf der Nennung des Besuchs des 8. Ur-Krostitzer Wintergrillens auf dem Leipziger Markt (126), zum anderen der Besuch von Kulturveranstaltungen (30), aus Anlass der Arbeit (19) oder der Besuch des Leipziger Eistraums auf dem Augustusplatz (13). In der detaillierten GegenĂŒberstellung zwischen Shoppinginteresse der Befragten und den anderweitig, nicht einem solchen Interesse zuzuordnenden Aussagen verhĂ€lt sich die Gewichtung eindeutig: Auch hier wird entsprechend der Grafik in Bezug auf den 17.12.2017 deutlich, dass bei Vorliegen eines anderweitigen Anlasses dort der Schwerpunkt des Besuchsinteresses verortet werden kann, respektive dem Kaufinteresse kein grĂ¶ĂŸeres Gewicht zufĂ€llt. Damit ist festzuhalten, dass auch bei vollumfĂ€nglicher Möglichkeit der Öffnung von Verkaufsstellen bei bereits gerichtlich vermuteter Gleichartigkeit eines werktĂ€glichen Samstags und eines verkaufsoffenen Sonntags der Samstag schon nicht durch von allein aus Interesse an Kaufhandlungen die Innenstadt aufsuchenden Personen geprĂ€gt wird. Wie der Vergleich der Umfragen zeigt, besteht vorliegend ein gesteigertes Kaufinteresse gegenĂŒber einem verkaufsoffenen Sonntag wĂ€hrend des Leipziger Weihnachtsmarktes. Dies verdeutlicht nochmals die besonders prĂ€gende Wirkung des Weihnachtsmarktes als besonderem Anlass, hinter welchem die Verkaufsöffnung als bloßer Annex zurĂŒcktritt. Allgemein lĂ€sst sich festhalten, dass der Ortsteil Zentrum einen hohen touristischen Wert besitzt. Es zeigt sich, dass die Leipziger Innenstadt so derart aus sich heraus attraktiv ist, dass der Großteil der Besucher nicht wegen des Shoppinginteresses das Zentrum aufsucht. Der Ortsteil Zentrum als solcher erfreut sich als regelmĂ€ĂŸiger Veranstaltungsort. Hierbei sticht aber der Weihnachtsmarkt Leipzig als besonders prĂ€gend hervor, indem er zum einen die meisten Besucher anzieht und zum anderen eine große Ausstrahlungswirkung besitzt. Nachfolgende Darstellung zeigt, dass an einem Samstag, an dem Veranstaltungen sowohl auf dem Marktplatz (Ur-Krostitzer Wintergrillen) als auch auf dem Augustusplatz (Leipziger Eistraum) stattfanden, die aber keine derartige Reputation wie der Leipziger Weihnachtsmarkt besitzen, auswĂ€rtige Besucher im Gegensatz zum verkaufsoffenen Sonntag des 17.12.2017 nicht die Überzahl ausmachen. Dies beweist nochmals ausdrĂŒcklich die Ausstrahlungswirkung, Anziehungskraft und AttraktivitĂ€t des Leipziger Weihnachtsmarkts, wenn dieser bei GegenĂŒberstellung beider Grafiken der Wohnortangaben der Besucher deutlich ein Übergewicht an auswĂ€rtigen Besuchern darstellt. * 04.02.2018, nicht anlassgeprĂ€gter Sonntag An einem nicht durch Veranstaltungen oder Ähnliches geprĂ€gten Sonntag konnte die avisierte Besucherbefragung von 1.000 Personen mit tatsĂ€chlich befragten 658 Personen nicht erreicht werden. Die Übersicht stellt die HauptgrĂŒnde der Anwesenheit an besagtem Sonntag dar: Es zeigt sich, dass vor allem der Spaziergang am Sonntag die Besucher in die Innenstadt lockt, gefolgt vom touristischen Interesse an der Stadt und im Anschluss vom Nutzen des gastronomischen Sektors. Unter „etwas anderes“ findet sich eine sehr heterogene Ansammlung von GrĂŒnden des Innenstadtbesuchs. HĂ€ufig war als Grund der Weg von oder zur Arbeit angegeben, das Treffen mit Freunden, der Besuch eines Fitnesscenters, Kinobesuche, der Besuch des Gottesdienstes oder aber der Besuch des Leipziger Eistraums auf dem Augustusplatz Leipzig. Auch hier zeigt sich eindeutig, dass zwar auch ein betrĂ€chtlicher Anteil der Befragten außerhalb von Leipzig die Innenstadt besucht, jedoch bei GegenĂŒberstellung der Ergebnisse der Befragung fĂŒr den 17.12.2017 weiterhin feststeht, dass der Leipziger Weihnachtsmarkt als besonderer Anlass die ĂŒberregionale Besucherzahl positiv beeinflusst. Bei angestellter Prognose kann davon ausgegangen werden, dass der Weihnachtsmarkt aus sich heraus einen erheblichen – vor allem auch ĂŒberregionalen – Besucherstrom auslöst, welcher den aus GrĂŒnden der Verkaufsöffnung entstehenden Besucherstrom um ein Vielfaches ĂŒberwiegen wird. Dieses Ergebnis deckt sich mit den Anforderungen des BVerwG, wenn es festhĂ€lt, dass der Besucherstrom, den der Anlass aus sich heraus auslöst, die Zahl der Besucher ĂŒbersteigen mĂŒsse, die allein wegen der Öffnung der Verkaufsstellen kĂ€me. Dies wird allein schon aus der den Touristen innewohnenden Motivationslage zum Besuch von Leipzig in dieser Jahreszeit ersichtlich. Diese liegt darin, dem traditionsbehafteten und historischen Weihnachtsmarkt beizuwohnen und nicht, um an der Sonntagsöffnung von Verkaufsstellen teilzuhaben. Das öffentliche Interesse im Hinblick auf die Freizeitgestaltung konzentriert sich auf den Besuch des Leipziger Weihnachtsmarktes. Die verordneten Öffnungszeiten von 12 bis 18 Uhr liegen innerhalb der Öffnungszeiten des Leipziger Weihnachtsmarkts und begegnen damit dem ungeachtet der Öffnung vorhandenen erheblichen Besucherstrom, sodass prognostisch davon auszugehen ist, dass die Besucherströme aus der Motivation des Besuchs der VeranstaltungsflĂ€che des Leipziger Weihnachtsmarkts ausgelöst werden. Im Hinblick auf die an einem nicht durch Sonntagsöffnung privilegierten Sonntag des Weihnachtsmarkts deutlich wahrnehmbare Besucherlastigkeit, ĂŒberwiegt diese, projiziert auf einen solchen Sonntag mit verordneter Ladenöffnung, den Anteil der Besucher, die alleinig aus der Motivation des Einkaufs heraus die VeranstaltungsflĂ€che aufsucht um ein Vielfaches. Daraus ergibt sich, dass die Öffnung der Verkaufsstellen anlĂ€sslich des Leipziger Weihnachtsmarktes am 08.12.2019 im Einklang mit § 8 Abs. 1 SĂ€chsLadÖffG steht, soweit es das Gebiet des Ortsteils Zentrum betrifft. In Bezug auf dieses Gebiet kommt dem Leipziger Weihnachtsmarkt als besonderem Anlass eine prĂ€gende Wirkung zu. Dessen Charakter bleibt trotz Öffnung der Verkaufsstellen erhalten, da diese lediglich als Annex wahrgenommen wird. Die Ausnahme der Sonntagsöffnung bleibt fĂŒr die Öffentlichkeit erkennbar und fĂŒhrt zu keiner Gleichstellung mit einer werktĂ€glichen GeschĂ€ftigkeit. Da der Leipziger Weihnachtsmarkt einen solch starken Besucherstrom auslöst, dass vor allem im Hinblick auf die Versorgungsinteressen der Besucher ein BedĂŒrfnis nach offenen Verkaufsstellen besteht, ist eine Ausnahme vom Sonn- und Feiertagsschutz zur Wahrung gleichwertiger RechtsgĂŒter möglich. Ein dem Sonntagsschutz gerecht werdender Sachgrund ist vorliegend gegeben. Insbesondere sei darauf hingewiesen, dass den BedĂŒrfnissen des Arbeitnehmerschutzes hinreichend Rechnung getragen wurde. Zum einen wurde den Vertretern der Arbeitnehmerschaft Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Die abgegebenen Stellungnahmen wurden beachtet. Zum anderen besteht keine Verpflichtung, die Verkaufsstellen zu öffnen. Im konkreten Fall wurde das Ermessen daher unter Beachtung aller Aspekte pflichtgemĂ€ĂŸ ausgeĂŒbt. 5. BeschrĂ€nkung der Öffnungszeiten / BeschrĂ€nkung auf Handelszweige Die BeschrĂ€nkung der Öffnungszeiten an den verkaufsoffenen Sonntagen von 12 bis 18 Uhr hat ihre gesetzliche Grundlage in § 8 Absatz 1 SĂ€chsLadÖffG. Mit der Reduzierung der Ladenöffnungszeit auf sechs Stunden verringert sich die Belastung fĂŒr die betroffenen Arbeitnehmer des Einzelhandels. Die Öffnung der LadengeschĂ€fte ab 12 Uhr ermöglicht allen BeschĂ€ftigten die Teilnahme an den Hauptgottesdiensten, Störungen de r religiösen Veranstaltungen werden vermieden. Auf die AusĂŒbung der verfassungsrechtlichen Religionsfreiheit wird mit dem Erlass dieser Rechtsverordnung besonderer Wert gelegt. Mit dieser Regelung entwickelt sich fĂŒr die betroffenen Arbeitnehmer die Arbeitsbelastung nicht ĂŒber GebĂŒhr. Durch die Arbeitgeber sind die einschlĂ€gigen Arbeitnehmerschutzvorschriften einzuhalten. Eine BeschrĂ€nkung auf bestimmte Handelszweige erscheint nicht möglich, weil dem Kunden bei der Ladenöffnung aus besonderem Anlass kein selektives Versorgungsinteresse unterstellt werden kann. Vielmehr ist es so, dass die Besucher bei besonderen AnlĂ€ssen mit großer Magnetwirkung ihre vielfĂ€ltigsten BedĂŒrfnisse aus einem adĂ€quaten Angebot befriedigen wollen. In Anbetracht des Leipziger Weihnachtsmarktes als besonderer Anlass in Zusammenhang mit dem nahenden Weihnachtsfest als Ereignis wird die zusĂ€tzliche Möglichkeit des Einkaufs an einem Sonntag auch zur Beschaffung von Geschenken genutzt werden. Eine EinschrĂ€nkung auf ein bestimmtes Sortiment erscheint vor diesem Hintergrund als nicht zweckmĂ€ĂŸig, da die denkbare Spanne an Geschenkartikeln auf individuelle Interessen zurĂŒckzufĂŒhren und daher heterogen ist. 6. Erlass, Veröffentlichung und Inkrafttreten GemĂ€ĂŸ der SĂ€chsischen Gemeindeordnung in Verbindung mit der Hauptsatzung der Stadt Leipzig ist der Stadtrat fĂŒr den Erlass der Rechtsverordnung zustĂ€ndig. Die Rechtsverordnung soll am Tage nach ihrer VerkĂŒndung in Kraft treten. Die Stadt macht die Verordnung gemĂ€ĂŸ Bekanntmachungssatzung vom 15.03.2000 (Beschluss des Stadtrates Nr.III-233/00), zuletzt geĂ€ndert mit Beschluss RBV-1706/13 vom 10.07.2013, bekannt. text: a[name="allrisBV"] - Die Ratsversammlung beschließt die Verordnung der Stadt Leipzig ĂŒber das Offenhalten von Verkaufsstellen am Sonntag, den 08.12.2019 aus besonderem Anlass des Leipziger Weihnachtsmarktes. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: § 8 Abs. 1 SĂ€chsLadÖffG ermöglicht die Freigabe von jĂ€hrlich vier verkaufsoffenen Sonntagen aus besonderem Anlass durch Rechtsverordnung in der Zeit von 12 bis 18 Uhr. Nach vorliegenden AntrĂ€gen der Interessenvertretungen der HĂ€ndlerschaft sprach sich die Mehrheit der Beteiligten im Rahmen einer Anhörung unter anderem fĂŒr den 08.12.2019 aus. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011541 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- Anlagen: PrĂŒfkatalog Sachverhalt text: a[name="allrisBV"] - 1. Die 1. Änderung zum Bau- und Finanzierungsbeschluss: „Neubau Grundschule Böhlitz-Ehrenberg – hier Bauabschnitt 2.1 „Neubau SchĂŒlerspeisung“ wird auf der Grundlage der Vorlage VI-DS-05050 bestĂ€tigt. 2. Die Gesamtkosten (nur Eigenmittel) erhöhen sich um 1.392.200 € Euro von 1.812.500 Euro auf 3.204.700 3. Die zusĂ€tzlich benötigten Eigenmittel sind in den Haushaltjahren im PSP-Element „Schule Böhlitz-Ehrenberg, 2. BA“ (7.0001077) wie folgt vorgesehen: 2018: 592.200 € 2019: 800.000 € Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Zur Sicherung der notwendigen KapazitĂ€ten gemĂ€ĂŸ SĂ€chsischen Schulgesetz (SĂ€chsSchulG) sowie der Umsetzung des Schulentwicklungsplanes der Stadt Leipzig in der Fortschreibung 2017 mĂŒssen mittel- und langfristig die benötigten Grundschul- kapazitĂ€ten in Böhlitz-Ehrenberg zur VerfĂŒgung gestellt werden. Zielsetzung ist es, laut Vorlage VI-DS-05050 den Schulstandort zu einer 4-zĂŒgigen Grundschule auszubauen und damit die bereits im 1. Bauabschnitt (1. BA) begonnene Entwicklung (zweigeschossiger Teilneubau an der Westseite des SchulgrundstĂŒcks) mit dem Neubau einer SchĂŒlerspeisung (BA 2.1), Verlegung eines Bolzplatzes/Spielfeld (BA 2.1) sowie der Erweiterung der Grundschule (BA 2.2) fortzusetzen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011529 text: a[name="allrisSV"] - Die o.g. Einrichtung auf dem GelĂ€nde der Reichelstraße 3/5 wird als KindertagesstĂ€tte genutzt und wird seit Februar 2017 saniert. Die Fertigstellung der Maßnahme und Übergabe der Einrichtung ist fĂŒr Dezember 2018 bzw. Januar 2019 geplant. - Die Baumaßnahme wurde mit Baubeschluss– Nr. VI-DS-02859-NF-2 bestĂ€tigt. FĂŒr die Finanzierung dieser Maßnahme wurden 2.731.600 T€ bestĂ€tigt und bereitgestellt. - Der Zuwendungsbescheid vom 12.04.2017 aus dem Programm VwV Investkraft „BrĂŒcken in die Zukunft“ beinhaltete eine Zuwendung von 1.946.300,00 € und wies damit eine Mindereinnahme von 72.400,00 € aus. Es wird zur Kenntnis genommen, dass aufgrund der Mindereinnahme die zusĂ€tzlichen Eigenmittel im Rahmen des Eckwertes des Amtes 51 in Höhe von 67.900,00 € bereits 2017 gedeckt werden konnten. - Auf Grund der baulichen Situation vor Ort, Änderungen von Vorschriften seit Planungsbeginn 2015, erteilten nachtrĂ€glichen Auflagen zum Brandschutz sowie aus der Baugenehmigung wurden zusĂ€tzliche Leistungen notwendig. - Weil die KITA bis zum Baubeginn genutzt war, konnten Untersuchungen am Bestand nur begrenzt durchgefĂŒhrt werden. - Die Telefonanlage muss gegenĂŒber der bisherigen Planung erneuert werden und im Bereich der AußenflĂ€che wurde aus SicherheitsgrĂŒnden beauflagt, zusĂ€tzliche FlĂ€chen zu sanieren und SpielgerĂ€te zu ersetzen. - GegenĂŒber den veranschlagten Kosten mĂŒssen bei Ausschreibungen Mehrkosten von ca. 10 bis 40 % festgestellt werden. Diese Kostenentwicklung ist auf die derzeitige Preisentwicklung, die allgemein sehr gute Auftragslage der Firmen mit vollen AuftragsbĂŒchern und Steigerung der Materialkosten zurĂŒckzufĂŒhren. Diese beschriebenen Zusatzleistungen sind zur termingerechten Fertigstellung der Sanierung und NutzungsĂŒbergabe/ Inbetriebnahme im Februar 2019 zwingend zu beauftragen und zu realisieren. - Die o. g. Deckungen können im Jahr 2018 aus den genannten Maßnahmen erfolgen, da im Rahmen der Haushaltsplanung 2019/20 die AnsĂ€tze wieder bereitgestellt werden. Zugleich ist aufgrund der Baukostenerhöhung nicht mit höheren Folgekosten zu rechnen. - Untersetzung Mehrkosten - 1. Änderung BB VI-DS-02859 KGR 300 Allg. Bau Kosten in € (Brutto) Leistungen, die im Zuge der Planungsfortschreibungen erkennbar wurden, statische Erfordernisse. fĂŒr die Teilnutzung im 1.BA bis Oktober 2017 erforderliche Interimssicherheitsmaßnahmen, Differenz zwischen Kostenberechnung und Angebotssumme auf Grund der derzeitigen Marktsituation LeistungsĂ€nderung, bautechnisch bedingte Zusatzleistungen, die erst nach RĂŒckbau von Verkleidungen sichtbar wurden, bei der Planung und Erarbeitung der Leistungsverzeichnisse nicht erkennbare Leistungen; Erhöhte Entsorgungskosten 156.000 KGR 400 Elektroinstallation /Heizung/SanitĂ€r/LĂŒftung Differenz zwischen Kostenberechnung und Angebotssumme NachrĂŒstung Brandschutz fĂŒr die LĂŒftung (AusgabekĂŒche im Sockelgeschoß) NachtrĂ€gliche Forderung aus der Baugenehmigung zum Brandschutz, BranddurchfĂŒhrungen und fĂŒr die Sicherheitsbeleuchtung 44.100 KGR 450 Erneuerung der Telefonanlage 17.000 KGR 500 Aussenanlagen Differenz zwischen Kostenberechnung und Angebots-summe Leistungserweiterung gegenĂŒber der Planung, Notwendiger Bodenaustausch und daraus resultieren Mehrkosten fĂŒr die Entsorgung. Sanierung von FreiflĂ€chen im Bestand und Erneuerung von SpielgerĂ€ten (Unfallgefahr) 115.000 KGR 730 Baunebenkosten Leistungserweiterung, Anpassung Planung 12.000 Zwischensumme Mehrkosten: 344.100 Summe, gerundet: 344.100 text: a[name="allrisBV"] - 1. Die 1. Änderung zum Baubaubeschluss VI-DS-02859-NF-02 „Kita Reichelstraße 3/5, 04109 Leipzig“ wird bestĂ€tigt. 1. Die Gesamtkosten erhöhen sich von den bisher bestĂ€tigten Mitteln in Höhe 2.731.600 € um 344.100 € auf 3.075.700 €. Der stĂ€dtische Anteil betrĂ€gt 1.129.400 €. 1. Die Mehrauszahlungen fĂŒr die Maßnahme in Höhe von 344.100 € sind im PSP-Element „KITA Reichelstraße 3/5 Leipzig“ (7.0000142.700) wie folgt vorgesehen: 2017: 67.900 € 2018:276.200 € 1. Die notwendigen außerplanmĂ€ĂŸigen Auszahlungen nach § 79 (1) SĂ€chsGemO fĂŒr das Haushaltsjahr 2018 i.H.v. 276.200 € im PSP-Element „KITA Reichelstraße 3/5 Leipzig“ werden bestĂ€tigt. Die Deckung erfolgt aus den PSP-Elementen: Gymnasium Karl-Heine-Str. 22b PSPE 7.0000965.700 i.H.v. 151.465,00 € Grundschule Max-Planck-Str. PSPE 7.00001353 i.H.v. 120.000,00 € Neubau 2-FH f. Schule am Weißeplatz, PSPE 7.0001656 i.H.v. 4.735,00 € Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Die Kita Reichelstraße wird derzeit modernisiert. Im Laufe des Bauprozesses hat sich u.a. durch Baupreissteigerungen (ĂŒberhitzte Marktsituation), Leistungsanpassungen, etc. ein Mehrbedarf von derzeit. 344.100 € ergeben. Um den Baufortschritt nicht zu verzögern, mĂŒssen zeitnah zusĂ€tzliche Mittel freigegeben werden. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011423 text: a[name="allrisSV"] - Die Stadt Leipzig verfolgt in ihrem Energie- und Klimaschutzprogramm sowie dem Stadtentwicklungskonzept 2030 ambitionierte klimapolitische Ziele. Eine schrittweise Ablösung von fossilen Energien durch den Einsatz hocheffizienter und zu großen Teilen regenerativer Energien ist hierfĂŒr unabdingbar. Gleichzeitig gehört jedoch die WĂ€rmeversorgung in Leipzig zum Kernbereich der Daseinsvorsorge und ist damit eine Hauptaufgabe der Stadt Leipzig. Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Diskussion um einen nationalen Ausstieg aus der Stromerzeugung auf Kohlebasis ist eine Transformation der WĂ€rmeversorgung in Leipzig notwendig. Aus unserer Sicht ist die Einbettung eines Umbaus der WĂ€rmeversorgung in eine gesamtstĂ€dtische Energie- und Klimaschutzstrategie unter BerĂŒcksichtigung einer nachhaltigen Wachstumsstrategie fĂŒr die Stadt Leipzig essentiell. Die Zukunft der Leipziger WĂ€rmeversorgung basiert auf einer schrittweisen Integration dezentraler Erzeugungsanlagen in das vorhandene innerstĂ€dtische Erzeugungs- und Verteilsystem der Stadtwerke. Im Ergebnis haben die Stadtwerke ein Konzept fĂŒr einen Umstieg in eine umweltvertrĂ€gliche, wirtschaftliche und sichere FernwĂ€rmeversorgung erarbeitet. Die Nutzung gasbasierter KraftwĂ€rmekopplung unter Einbeziehung regenerativer Energien wird konsequent weiter vorangetrieben. Der Umbau muss dabei die sichere Versorgung ebenso berĂŒcksichtigen wie markgerechte und vor allem bezahlbare Preise ermöglichen. Daher muss die Stadtverwaltung umsetzungsbegleitend eine zĂŒgige Planungs- und GenehmigungsunterstĂŒtzung gewĂ€hrleisten, um den Umbau konzeptgemĂ€ĂŸ zu ermöglichen. Ein Ausstieg aus der Verstromung von Kohle scheint daher im Jahr 2025 möglich und nötig. text: a[name="allrisBV"] - 1. Nach Vorlage der PrĂŒfergebnisse der Stadtwerke zum Antrag VI-A-4105 beschließt die Stadt Leipzig den zĂŒgigen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung. Bis spĂ€testens zum Jahr 2025 muss der Ausstieg aus dem FernwĂ€rmelieferungsvertrag mit dem Kraftwerk Lippendorf vollzogen sein. 1. Der OberbĂŒrgermeister wird beauftragt die entsprechenden GesellschafterbeschlĂŒsse an die LVV Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH bzw. die Stadtwerke Leipzig GmbH zu erlassen, um den Ausstieg aus der Braunkohleverstromung schnellstmöglich umzusetzen. 1. Die Stadt Leipzig ergreift in ihrem ZustĂ€ndigkeitsbereich alle erforderlichen Maßnahmen, die diesem Ziel unter den Aspekten der Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit, Umweltschutz und Klimaschutz förderlich sind. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011192 text: a[name="allrisSV"] - Den beiden Beschlusspunkten kann zugestimmt werden, die Terminstellung sollte jedoch zur Sicherstellung der Termintreue auf den 30.6.2019 geĂ€ndert werden. In Umsetzung der RatsbeschlĂŒsse VI-DS-0484-NF-06 und VI-A-04478 wird derzeit vom Dezernat Kultur und Dezernat Stadtentwicklung und Bau gemeinsam mit weiteren Partnern ein Vorschlag zur Projekt- und Organisationsstruktur entwickelt. Dieser Verfahrensvorschlag enthĂ€lt u.a. auch Aussagen zum stĂ€dtebaulichen Werkstattverfahren, welches im Ergebnis ein detailliertes Nutzungskonzept beinhalten soll. Nach Abstimmung mit den Akteuren zur Projektstruktur soll eine GeschĂ€ftsstelle 2019 Ihre Arbeit aufnehmen. Damit werden Voraussetzungen fĂŒr einen geordneten Projektstart fĂŒr die Quartiersentwicklung auf dem Areal des ehemaligen MatthĂ€ikirchhof ermöglicht. Die Verwaltung plant ebenso eine umfassende Öffentlichkeits- und BĂŒrgerbeteiligung. Das vorgesehene Beteiligungskonzept wird in der o.g. Vorlage beschrieben werden. text: a[name="allrisBV"] - Die Verwaltung empfiehlt Zustimmung mit Änderung der Terminstellung vom 31. MĂ€rz 2019 auf den 30.Juni 2019. Der Beschlussvorschlag in der Fassung der Verwaltung lautet: 1. Die Stadtverwaltung legt bis zum 30. Juni 2019 einen Sachstandsbericht zum Stand der Erarbeitung eines stĂ€dtebaulichen Konzeptes und des Nutzungskonzeptes fĂŒr das Stadtquartier MatthĂ€ikirchhof westlich der Großen Fleischergasse vor. 2. Die Ergebnisse sollen der BĂŒrgerschaft vorgestellt und mit ihr diskutiert werden. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: VSP zum Antrag der Fraktion Die Linke Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011571 text: a[name="allrisSV"] - Ich bitte um schriftliche Beantwortung. 1. Wie viele Ladestationen fĂŒr Elektro-Autos bestehen in Leipzig aktuell und wo sind sie angesiedelt? 2. Wie viele E-Autos sind aktuell in Leipzig zugelassen? 3. Wie hat sich die Anzahl der Zulassungen in den letzten drei Jahren entwickelt? 4. In welchen Stadtgebieten hĂ€ufen sich die Zulassungen von E-Autos? 5. Sieht die Verwaltung einen Mehrbedarf an Ladestellen? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011563 text: a[name="allrisSV"] - In der Bunderegierung gibt es von verschiedenen Ministern der SPD Überlegungen, die UmlagefĂ€higkeit der Grundsteuer auf die Mieter zu streichen. In diesem Zusammenhang fragen wir an: 1. In welcher Höhe wurde im Jahr 2017 von der LBW Grundsteuer auf die Mieter umgelegt? 1. Wie hoch war der JahresĂŒberschuss der LWB im Jahr 2017? 1. In welchem Umfang erwĂ€gt die LWB eine Anpassung der Nettokaltmieten bei einer Streichung der UmlagefĂ€higkeit? 1. Welchen Auswirkungen hĂ€tte eine Anhebung der Nettokaltmieten des Großvermieters LWB auf die ortsĂŒblichen Vergleichsmieten und das Mitniveau in Leipzig insgesamt sowie auf die zu gewĂ€hrenden Leistung fĂŒr die Kosten der Unterkunft? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011579 text: a[name="allrisSV"] - Sehr geehrte Damen und Herren, die im o. g. Regionalentwicklungsplan Leipzig-Westsachsen vorgesehene Erweiterung des SiedlungsbeschrĂ€nkungsgebietes im Bereich des Flughafens ist auf eine breite Ablehnung der BĂŒrger der betroffenen Leipziger Ortsteile gestoßen. Deshalb wurden mehrere ÄnderungsantrĂ€ge (Anlage) im Stadtparlament eingebracht. Denen wurde in der Ratsversammlung am 31.5.2018 mit ĂŒberwĂ€ltigender Mehrheit zugestimmt, wie die folgende Übersicht zeigt: * Lindenthal 52 zu 1 zu 1 * LĂŒtzschena-Stahmeln 51 zu 4 zu 0 * Seehausen 44 zu 8 zu 2 * SPD- Antrag 54 zu 0 zu 0 * B90/GrĂŒne A1 44 zu 10 zu 0 * B90/GrĂŒne A2 39 zu 15 zu 0 Diese 6 StadtratsbeschlĂŒsse stellen einen Auftrag an die Stadtverwaltung und den OBM dar, um die Interessen der Leipziger BĂŒrger im Regionalentwicklungsplan voll zu berĂŒcksichtigen. Daraus resultieren meine Fragen: 1. Was hat die Stadtverwaltung bisher unternommen, damit diese BeschlĂŒsse im Regionalentwicklungsplan BerĂŒcksichtigung finden? 2. Wie ist der Stand der Überarbeitung des Regionalentwicklungsplanes? 3. Wurden die obigen StadtratsbeschlĂŒsse berĂŒcksichtigt? Ich bitte um mĂŒndliche Beantwortung meiner Fragen zur Ratsversammlung am 13.02.2019. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011570 text: a[name="allrisSV"] - Aktuell gibt es in der Stadt Leipzig keine verfĂŒgbare Halle in stĂ€dtischer Verwaltung, die geeignet ist, eine nachhaltige Ansiedlung des Rollstuhlsports zu ermöglichen. Ausgehend von den aktuellen Planungen wird es in Leipzig auch in der Zukunft keine solche Halle geben. Deshalb soll bei einer der aktuell geplanten Sporthallen-Neubauvorhaben der Rollstuhlvereinssport mit berĂŒcksichtigt werden. In Leipzig sind derzeit vier Vereine aktiv, die Rollstuhlsport betreiben (Rehasport Leipzig e. V. – Rollstuhlbasketball, Rollstuhlrugby, Kinderrolligruppe; Rollstuhl-Karate Deutschland e. V. – Rollstuhlkarate; SC DHfK e. V. - Leichtathletik, Rollstuhlbasketball; LTTV "Leutzscher FĂŒchse" 1990 e. V. – Tischtennis). Mit der geplanten Fusion von Rehasport Leipzig e. V. und Behindertensportverein Leipzig e. V. soll das Angebot und Engagement im Rollstuhlsport in Leipzig noch ausbaut werden, dazu wird perspektivisch jedoch eine entsprechend ausgestattete Halle benötigt. text: a[name="allrisBV"] - 1. Die Stadt Leipzig wird eine fĂŒr Rollstuhlfahrer vollstĂ€ndig barrierefreie und dazu fĂŒr den Rollstuhlsport geeignete Sporthalle bauen, die fĂŒr Rollstuhlfahrer sowohl mit dem ÖPNV als auch mit dem Auto gut zu erreichen ist. Dazu ist ein bestehendes Bauvorhaben aussuchen, das nach aktuellen Planungen spĂ€testens bis einschließlich 2023 fertiggestellt wird. Die Stadtverwaltung macht dem Stadtrat bis Ende des 1 Quartals 2019 einen entsprechenden Vorschlag. 2. Im Wesentlichen sind neben der Barrierefreiheit die Nutzbarkeit fĂŒr zwei Rollstuhlsportmannschaften, die Voraussetzungen fĂŒr Rollstuhlbasketball und Rollstuhlrugby sowie die Möglichkeit der Lagerung von RollstĂŒhlen zu beachten. Die Details mĂŒssen mit fachkundigen Leipziger Akteuren im Vereins-Rollstuhlsport bereits in der Planungsphase abgestimmt werden. 3. Die Vergabe der Hallenzeiten dort erfolgt mit grĂ¶ĂŸter PrioritĂ€t an den Vereins-Rollstuhlsport in Leipzig. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011528 text: a[name="allrisSV"] - Durch die Ausweitung der GeschwindigkeitsbeschrĂ€nkung um zirka 100 Meter kann gewĂ€hrleistet werden, dass sowohl in der schlecht einsehbaren Kurve der BrĂŒckenstraße zwischen Buttergasse und MĂŒhlparkweg, als auch an der EinmĂŒndung des MĂŒhlparkweges Tempo 30 gilt und so die Sicherheitslage dort verbessert werden kann. Der MĂŒhlparkweg wird (wie Bade- und Lauerscher Weg) vermehrt von Fahrradfahrern und FußgĂ€ngern frequentiert, die dort auf die gegenĂŒberliegende Straßenseite kreuzen wollen um der BrĂŒckenstraße weiter in Richtung Dieskaustraße zu folgen. Auf Höhe des MĂŒhlparkweges stellt der durch die Kurve schlecht einsehbare Verkehr vor allem fĂŒr die Radfahrer und FußgĂ€nger gegenwĂ€rtig eine große Gefahr dar, da die Fahrzeuge bei dem aktuell erlaubtem Tempo 50 ab Sichtbarwerden viel zu schnell an der Querungsstelle ankommen. text: a[name="allrisBV"] - Der OberbĂŒrgermeister veranlasst die PrĂŒfung einer Ausweitung der schon bestehenden Geschwindigkeitsbegrenzung in der westlichen BrĂŒckenstraße bis östlich der EinmĂŒndung des MĂŒhlparkweges auf 30 km/h. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011573 text: a[name="allrisSV"] - Sehr geehrter OberbĂŒrgermeister, die letzte Stadtratssitzung im Dezember 2018 wurde auch durch BĂŒrger im Foyer „gestaltet“. Hierzu ergeben sich folgende Fragen: 1. Ist es richtig dass der LautstĂ€rkepegel immer wieder 120 dB (Dezibel) ĂŒberstieg? 1. Wer muss die StadtrĂ€te und Stadtverwaltungsangestellten (Techniker usw.) schĂŒtzen? (im Sinne von: Wer hat das Hausrecht?) 1. Wie viel mĂŒssen die eben benannten Personen aushalten, heißt ab welchem LĂ€rmpegel (Körperverletzung etc.) werden Sie zukĂŒnftig das Rathaus rĂ€umen lassen? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011565 text: a[name="allrisSV"] - Sehr geehrte Mitarbeiter des BĂŒros fĂŒr Ratsangelegenheiten, anbei bitte ich zur Stadtratssitzung im Januar 2019 um Beantwortung folgender Fragen zur Hochkulturfinanzierung der Stadt Leipzig: 1.) Wieviel Millionen Euro hat die Stadt Leipzig in den Jahren 2016, 2017 und im Jahr 2018 zur Finanzierung von Oper, Gewandhaus, Schauspielhaus und Theater der Jungen Welt aufgewandt (bitte einzeln nach Jahren und Einrichtung auflisten)? 2.) Wieviel Millionen Euro hat die Stadt Leipzig in den Jahren 2016, 2017 und 2018 zur Co-Finanzierung ihrer Hochkultureinrichtungten aus den Kulturraummitteln des Landes Sachsen erhalten (bitte einzeln nach Jahren auflisten)? 3.) Wie und nach welchem SchlĂŒssel wurden diese Kulturraummittel auf die Hochkultureinrichtungen der Stadt verteilt (also Oper, Gewandhaus, Schauspielhaus, Theater der Jungen Welt – bitte einzeln nach Jahren und Einrichtungen auflisten)? Ich bitte um schriftliche Beantwortung meiner Einwohneranfrage bis zur Stadtratssitzung am 23.01.2019. Vielen Dank! Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1010344 text: a[name="allrisSV"] - 1. Ausgangssituation Die Stadt Leipzig hat in den Jahren 1991 bis 2004 15 Sanierungsgebiete förmlich festgelegt, in denen die Sanierungsmaßnahmen unter Anwendung der besonderen sanierungsrechtlichen Vorschriften der §§ 152 ff. Baugesetzbuch (BauGB) durchgefĂŒhrt werden. Nach den Regelungen des BauGB sind die jeweiligen Sanierungssatzungen nach DurchfĂŒhrung der einzelnen Sanierungsmaßnahmen aufzuheben. Zu den Rahmenbedingungen gehört, dass das Bund-LĂ€nder-Programm "StĂ€dtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen" (SEP) zum Jahresende 2012 beendet wurde. FörderantrĂ€ge der Kommunen fĂŒr das Programm sind seit dem 01.01.2013 nicht mehr möglich. Vor diesem Hintergrund fordert der Freistaat Sachsen die Abrechnung stĂ€dtebaulicher Sanierungsmaßnahmen bis Ende 2020. Hinsichtlich der vorgesehenen Verfahrensweise zum schrittweisen Abschluss der 15 Sanierungsmaßnahmen der Stadt Leipzig wird auf die Information zur Ratsversammlung am 15.12.2010 „Beendigung der stĂ€dtebaulichen Sanierungsmaßnahmen bis 2020“ verwiesen (Drucksache Nr. V/789). FĂŒr das Sanierungsgebiet „Leipzig-Plagwitz“ wurde die Satzung ĂŒber die förmliche Festlegung durch den Stadtrat der Stadt Leipzig am 20.04.1994 beschlossen. Am 01.04.1995 wurde diese Satzung im Amtsblatt der Stadt Leipzig bekanntgemacht. Eine Änderungssatzung erfolgte mit Beschluss vom 24.02.1999 (Nr. 1514/1999). Die Bekanntgabe erfolgte am 24.04.1999. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass die Satzungen mit Fehlern behaftet waren, wurden zwecks Heilung dieser Fehler mit Beschluss des Stadtrates vom 19.06.2013 erneut die Satzungen ĂŒber eine stĂ€dtebauliche Sanierungsmaßnahme nach §§ 136 ff. BauGB mit der Bezeichnung „Leipzig-Plagwitz“ beschlossen. Diese Satzungen, bekanntgemacht im Amtsblatt der Stadt Leipzig vom 29.06.2013, traten rĂŒckwirkend zum 01.04.1995 bzw. zum 24.04.1999 in Kraft. Eine erste Teilaufhebung fĂŒr den sĂŒdlichen Bereich des Sanierungsgebietes wurde am 25.04.2018 durch den Stadtrat der Stadt Leipzig beschlossen. Die Bekanntgabe erfolgte am 19.05.2018. Nun soll eine zweite Teilaufhebung des Sanierungsgebietes „Leipzig-Plagwitz“ erfolgen. 2. Voraussetzung der Teilaufhebung Nach § 162 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BauGB ist eine Sanierungssatzung aufzuheben, wenn die Sanierung durchgefĂŒhrt ist. Ist diese Voraussetzung nur fĂŒr einen Teil des förmlich festgelegten Sanierungsgebietes gegeben, so ist die Satzung gem. § 162 Abs. 1 Satz 2 BauGB fĂŒr diesen Teil aufzuheben. Die Sanierung ist durchgefĂŒhrt, wenn die Sanierungsziele weitgehend erreicht sind, ein Gebiet durch die Behebung stĂ€dtebaulicher MissstĂ€nde wesentlich verbessert wurde und die weitere geordnete stĂ€dtebauliche Entwicklung auch ohne Anwendung besonderer sanierungsrechtlicher Vorschriften gewĂ€hrleistet ist. Der fĂŒr die geplante Teilaufhebung der Sanierungssatzung vorgesehene Bereich des Sanierungs-gebiets (siehe Anlage 2) erfĂŒllt diese Voraussetzungen. Weitere Bau- und Ordnungsmaßnahmen sind in diesem Bereich im Rahmen der stĂ€dtebaulichen Sanierungsmaßnahme „Leipzig-Plagwitz“ nicht mehr vorgesehen. Die Sanierungsziele sind fĂŒr dieses Quartier weitgehend erreicht und die Anwendung der besonderen sanierungsrechtlichen Vorschriften kann entfallen, da die geordnete stĂ€dtebauliche Entwicklung in diesem Bereich gewĂ€hrleistet ist. Eine detaillierte Darstellung enthĂ€lt die „Zwischenbilanz zur Teilaufhebung des Sanierungsgebietes „Leipzig-Plagwitz““ (siehe Anlage 3). 3. Auswirkungen der Teilaufhebung Mit der Teilaufhebung der Sanierungssatzung verliert das betroffene Teilgebiet seinen Status als Sanierungsgebiet. Mit Rechtsverbindlichkeit der Teilaufhebung entfĂ€llt die Genehmigungspflicht der in § 144 BauGB bezeichneten Vorhaben, GrundstĂŒcksteilungen und RechtsvorgĂ€nge. Weiterhin entfĂ€llt das allgemeine Sanierungsvorkaufsrecht gem. § 24 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 BauGB. Entsprechendes gilt fĂŒr die Enteignung zugunsten eines SanierungstrĂ€gers gem. § 87 Abs. 3 Satz 3 BauGB sowie fĂŒr die Enteignung aus zwingenden stĂ€dtebaulichen GrĂŒnden gem. § 88 Satz 2 BauGB. Rechtsverbindlich wird die Satzung ĂŒber die Teilaufhebung mit ihrer öffentlichen Bekanntmachung. Dazu wird der Satzungstext mit einem verkleinerten Lageplan im Amtsblatt der Stadt Leipzig veröffentlicht. FĂŒr den Originalplan, der im Maßstab 1 : 1.000 gefertigt ist, wird die Form der Ersatzbekanntmachung gewĂ€hlt, d. h. er wird nach Maßgabe der einschlĂ€gigen Bestimmungen zur Einsicht durch jedermann bereitgehalten. Mit der Teilaufhebung der Sanierungssatzung sind die Sanierungsvermerke in den betroffenen GrundbĂŒchern gem. § 162 Abs. 3 BauGB zu löschen. Gleichzeitig entsteht mit der Teilaufhebung die Verpflichtung der EigentĂŒmer, AusgleichsbetrĂ€ge zu entrichten. 3.1 Erhebung von AusgleichsbetrĂ€gen § 154 Abs. 1 BauGB bestimmt, dass der EigentĂŒmer eines im förmlich festgelegten Sanierungsgebiet gelegenen GrundstĂŒcks zur Finanzierung der Sanierungsmaßnahme einen Ausgleichsbetrag zu entrichten hat, der der durch die Sanierungsmaßnahme bedingten Erhöhung des Bodenwerts seines GrundstĂŒcks entspricht. Die Pflicht zur Erhebung der AusgleichsbetrĂ€ge entsteht nach Abschluss der Sanierungsmaßnahme, also nach Aufhebung der Sanierungssatzung. Die Gemeinde kann die Ablösung des Ausgleichsbetrages auch vor Abschluss der Sanierungsmaßnahme zulassen (§ 154 Abs. 3 Satz 2 BauGB). Diese vorzeitige Ablösung erfolgt durch einen öffentlich-rechtlichen Vertrag mit dem EigentĂŒmer. GemĂ€ĂŸ Beschluss der Ratsversammlung vom 20.01.2010 (RBV-191/10) erhalten EigentĂŒmer von GrundstĂŒcken in Sanierungsgebieten bei vorzeitiger Ablöse bis zu einem Jahr vor dem geplanten Abschluss der Sanierungsmaßnahme einen Verfahrensnachlass in Höhe von 20 Prozent. Die von der zweiten Teilaufhebung der Sanierungssatzung betroffenen EigentĂŒmer wurden schriftlich ĂŒber die Möglichkeit der vorzeitigen Ablösung des Ausgleichsbetrages in Kenntnis gesetzt. Hierbei wurde die ermittelte sanierungsbedingte Bodenwerterhöhung zum geltenden Stichtag fĂŒr jedes GrundstĂŒck bzw. jeden Miteigentumsanteil des jeweiligen GrundstĂŒcks angegeben und der Verfahrensnachlass in Höhe von 20 Prozent bis zum 31.01.2018 angeboten. Das Angebot der vorzeitigen Ablösung mit einem Verfahrensnachlass wurde von vielen EigentĂŒmern genutzt. Es wurden seitdem AusgleichsbetrĂ€ge i. H. v. ca. 1,560 Mio. EUR entrichtet. Insgesamt wurden seit Beginn der Sanierung ca. 2,216 Mio. EUR fĂŒr dieses Teilgebiet eingenommen. Im benannten Teilbereich wurden bislang fĂŒr 84 Prozent der GrundstĂŒcke, Wohnungen und Teileigentumsobjekte öffentlich-rechtliche VertrĂ€ge geschlossen und der Ausgleichsbetrag entrichtet. FĂŒr die ĂŒbrigen 16 Prozent der FĂ€lle wird der Ausgleichsbetrag per Bescheid erhoben. Der Gutachterausschuss fĂŒr GrundstĂŒckswerte in der Stadt Leipzig wird beauftragt fĂŒr jedes GrundstĂŒck, das noch nicht vollstĂ€ndig abgelöst ist, ein Einzelgutachten zu erstellen, welches die individuellen GrundstĂŒcksmerkmale berĂŒcksichtigt. Die EigentĂŒmer werden durch die Verwaltung gem. § 154 Abs. 4 Satz 2 BauGB zunĂ€chst im Anhörungsverfahren ĂŒber die rechtlichen Grundlagen und die Höhe des zu entrichtenden Ausgleichsbetrages unterrichtet und erhalten Gelegenheit zur Stellungnahme und Erörterung der fĂŒr die Wertermittlung des GrundstĂŒcks maßgeblichen VerhĂ€ltnisse. Im Anschluss daran fordert die Verwaltung den Ausgleichsbetrag durch Bescheid an. 3.2 Reinvestition der AusgleichsbetrĂ€ge AusgleichsbetrĂ€ge dienen der Finanzierung der stĂ€dtebaulichen Sanierungsmaßnahme. Sie sind zweckgebundene Einnahmen, die zur weiteren Finanzierung der Ausgaben im Sanierungsgebiet einzusetzen sind, solange die Sanierungsmaßnahme als Gesamtmaßnahme noch nicht abgeschlossen ist. Die im Rahmen der geplanten Teilaufhebung der Sanierungssatzung „Leipzig-Plagwitz“ zu erwartenden Einnahmen aus AusgleichsbetrĂ€gen sollen daher auch der weiteren Finanzierung von Maßnahmen im verbleibenden Sanierungsgebiet dienen. Mit diesen Einnahmen sind nachfolgende Vorhaben zur Finanzierung bis 2020 vorgesehen: * Straßenerneuerung und Umgestaltung der Gießerstraße im Abschnitt Karl-Heine-Straße bis Endersstraße * Neuanlage Rad-Gehweg nördlich der neuen vierzĂŒgigen Grundschule an der Gießerstraße * Neugestaltung eines Rad-/Gehweges mit AufenthaltsqualitĂ€t am Karl-Heine-Kanal zwischen Karl-Heine- und Aurelienstraße * UnterstĂŒtzung der Errichtung einer öffentlichen BegegnungsstĂ€tte mit Veranstaltungs-zentrum in der Philippuskirche * Sanierung der SchaubĂŒhne Lindenfels Je nach Höhe der geplanten Einzelmaßnahmen werden Beschlussvorlagen in die nach Hauptsatzung zustĂ€ndigen Gremien eingebracht. text: a[name="allrisBV"] - Die in der Anlage beigefĂŒgte Satzung ĂŒber die zweite Teilaufhebung der Sanierungssatzung „Leipzig-Plagwitz“ nach § 162 BauGB wird beschlossen. Hinweis: Der dieser Vorlage beigefĂŒgte Plan dient lediglich der Orientierung und ist nicht Bestandteil der Aufhebungssatzung. Bestandteil der Aufhebungssatzung ist allein der im Zeitpunkt der Beschlussfassung im Saal der Ratsversammlung ausgehĂ€ngte Plan. Die Grenzen des dieser Vorlage beigefĂŒgten Planes entsprechen dem Originalplan in verkleinertem Maßstab. Die BeifĂŒgung des Lageplans in OriginalgrĂ¶ĂŸe zu dieser Vorlage wĂ€re unzweckmĂ€ĂŸig und ist rechtlich nicht erforderlich. Bei Bekanntmachung der Aufhebungssatzung wird auf die Einsichtnahmemöglichkeit nach § 8 Abs. 1 Nr. 2 KomBekVO/§ 2 Abs. 1 Nr. 2 BekS sowie die darĂŒber hinausgehenden allgemeinen Einsichtnahmemöglichkeiten hingewiesen. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften x Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Nach § 162 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BauGB ist eine Sanierungssatzung aufzuheben, wenn die Sanierung durchgefĂŒhrt ist. Ist diese Voraussetzung nur fĂŒr einen Teil des förmlich festgelegten Sanierungsgebietes gegeben, so ist die Satzung gem. § 162 Abs. 1 Satz 2 BauGB fĂŒr diesen Teil aufzuheben. Die Sanierung ist durchgefĂŒhrt, wenn die Sanierungsziele weitgehend erreicht sind, ein Gebiet durch die Behebung stĂ€dtebaulicher MissstĂ€nde wesentlich verbessert wurde und die weitere geordnete stĂ€dtebauliche Entwicklung auch ohne Anwendung besonderer sanierungsrechtlicher Vorschriften gewĂ€hrleistet ist. Der fĂŒr die geplante Teilaufhebung der Sanierungssatzung vorgesehene Bereich des Sanierungsgebiets erfĂŒllt diese Voraussetzungen. Mit der Teilaufhebung der Sanierungssatzung verliert das betroffene Teilgebiet seinen Status als Sanierungsgebiet. Gleichtzeichtig entsteht die Verpflichtung der EigentĂŒmer, AusgleichsbetrĂ€ge gemĂ€ĂŸ § 154 BauGB zu entrichten. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011341 text: a[name="allrisSV"] - Mit Ratsbeschluss VI-DS-02707 vom 24.08.2016 wurde die Wahlordnung fĂŒr das Jugendparlament der Stadt Leipzig durch den Stadtrat beschlossen. GemĂ€ĂŸ § 1 Abs. 2 und § 8 Abs. 1 der Wahlordnung fĂŒr das Jugendparlament bestimmt der OberbĂŒrgermeister den Wahltag und ernennt die Mitglieder des Wahlausschusses. Entsprechend § 9 der Wahlordnung beginnt der Wahlzeitraum an einem Montag, 8.00 Uhr und endet am darauffolgenden Montag, 8.00 Uhr. Als Wahltag wird der in dem Zeitraum liegende Sonntag bestimmt. In Absprache mit dem Jugendparlament, der pĂ€dagogischen Begleitung im Amt fĂŒr Jugend, Familie und Bildung sowie dem Amt fĂŒr Statistik und Wahlen wurde als Wahlzeitraum fĂŒr die Jugendparlamentswahl 2019 der 25.03.2019 bis 01.04.2019 durch den OberbĂŒrgermeister bestimmt. Der Wahlausschuss wird gemĂ€ĂŸ den Bestimmungen des § 8 Wahlordnung fĂŒr das Jugendparlament mit fĂŒnf Mitgliedern besetzt. Die Mitglieder sind BeschĂ€ftigte der Stadtverwaltung. ZusĂ€tzlich werden fĂŒnf stellvertretende Mitglieder benannt (siehe Tabelle Deckblatt). Sowohl die Mitglieder als auch die stellvertretenden Mitglieder sind BeschĂ€ftigte der am Satzungs- und Begleitungsprozess des Jugendparlamentes beteiligter FachĂ€mter. Die genannten BeschĂ€ftigten aus dem Amt fĂŒr Jugend, Familie und Bildung, dem Amt fĂŒr Statistik und Wahlen sowie aus dem BĂŒro fĂŒr Ratsangelegenheiten haben bereits bei der Jugendparlamentswahl 2015 mitgewirkt bzw. begleiten seither das Jugendparlament aktiv. text: a[name="allrisBV"] - 1. Die Ratsversammlung nimmt zur Kenntnis, dass der Wahlzeitraum am Montag, den 25.03.2019, beginnt und am Montag, den 01.04.2019, endet. Als Wahltag wurde durch den OberbĂŒrgermeister der 31.03.2019 bestimmt. 2. Die Ratsversammlung nimmt ferner zur Kenntnis, dass der Wahlausschuss entsprechend folgender Liste besetzt wird: Name, Vorname Funktion Leisner, Michael (BfR) Vorsitzender DĂŒtthorn, Peter (AfStatWahl) stellvertretender Vorsitzender Felske, Friederike Ariane (BfR) SchriftfĂŒhrerin Netwall, Nicole (AfJFB) Beisitzerin Dr. Schultz, Andrea (AfStatWahl) Beisitzerin Hoffmann, Kristina (BfR) stellvertretende Beisitzerin Abel, Falk (AfStatWahl) stellvertretender Beisitzer Martin, Andreas (AfStatWahl) stellvertretender Beisitzer Weise, Stephan (BfR) stellvertretender Beisitzer Dr. Töpfer, Thomas (AfJFB) stellvertretender Beisitzer Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011379 text: a[name="allrisSV"] - GemĂ€ĂŸ § 99 Abs. 2 Satz 3 der SĂ€chsGemO sind dem Beteiligungsbericht der Stadt Leipzig die Beteiligungsberichte der ZweckverbĂ€nde, deren Mitglied die Gemeinde ist, als Anlage beizufĂŒgen. Angaben bzgl. der ZweckverbĂ€nde selbst sind im Beteiligungsbericht der Stadt Leipzig enthalten. Insgesamt kommen diesbezĂŒglich vier Beteiligungsberichte von ZweckverbĂ€nden in Frage. Zwei Berichte wurden bereits als Anlage zum 25. Beteiligungsbericht der Stadt Leipzig beigelegt (Zweckverband Abfallwirtschaft Westsachsen und Zweckverband Kommunale Informationsverarbeitung Sachsen). Der Beteiligunsbericht des Zweckverbandes fĂŒr den Nahverkehrsraum Leipzig ist mit der Vorlage VI-Ifo-06508-Ifo-01 ebenfalls der Ratsversammlung zur Kenntnis gegeben worden. Nunmehr liegt der Beteiligungsbericht des Zweckverbandes fĂŒr Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung Leipzig-Land vor und wird gesondert als Information zur Kenntnis gegeben. text: a[name="allrisBV"] - Die Ratsversammlung nimmt den Beteiligungsbericht des Zweckverbandes fĂŒr Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung Leipzig-Land als 2. ErgĂ€nzung zum 25. Beteiligungsbericht der Stadt Leipzig zur Kenntnis. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: FĂŒr jede sĂ€chsische Gemeinde besteht auf Grundlage der SĂ€chsischen Gemeindeordnung (SĂ€chsGemO) seit dem 01.04.2003 die Verpflichtung, einen Beteiligungsbericht zu erstellen. GemĂ€ĂŸ § 99 Abs. 2 der SĂ€chsGemO ist dieser der Ratsversammmlung jeweils bis zum 31. Dezember des dem Berichtsjahr folgenden Jahres vorzulegen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011562 text: a[name="allrisSV"] - Sehr geehrte Damen und Herren, mit der EinfĂŒhrung der GĂ€stesteuer ab 01.01.2019 haben Sie nicht nur dem Hotelgewerbe sondern auch den normalen BĂŒrgern Ihrer Stadt einen "BĂ€rendienst" geleistet. Ihrer maßlosen Gier nach immer neuen Steuereinnahmen haben wir es zu verdanken, daß wir ab dem neuen Jahr fĂŒr Privatbesuche nicht mehr die beliebten GĂ€stewohnungen in den Wohnungsbaugenossenschaften buchen können. Das hat uns jedenfalls unser Vermieter, die WOGETRA, in der neuen Ausgabe der Mitgliederzeitschrift mitgeteilt, weil der Verwaltungsaufwand nun unangemessen hoch sei. Bei anderen Wohnungsgenossenschaften und Vermietern wird das Ă€hnlich sein, denn dieser GĂ€steservice ist sehr beliebt, und auch ich habe diese preiswerten GĂ€stewohnungen bei grĂ¶ĂŸeren Besuchen gern genutzt. Nun bin ich gezwungen, meine GĂ€ste in teuren Hotels unterzubringen, in denen ja nun zusĂ€tzlich noch diese dĂ€mliche GĂ€stesteuer fĂ€llig ist. HĂ€tten Sie nicht wenigsten diese mieterfreundlichen GĂ€stewohnungen, die ja Eigentum der jeweiligen Vermieter oder Wohnungsbaugenossenschaften sind und somit nicht zum Hotelgewerbe gehören, von der GĂ€stesteuer befreien können? Aber Ihre maßlose Gier kennt anscheinen keine Grenzen. Auf jeden Fall möchte ich Sie darum bitten, eine Ausnahmeregelung fĂŒr GĂ€stewohnungen der Vermieter zu prĂŒfen, weil Ihre Steuer in diesem Bereich ungerechtfertigt ist. Vielleicht können Sie das zeitnah in einer Ihrer nĂ€chsten Sitzungen beschließen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011540 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- Anlagen: PrĂŒfkatalog Sachverhalt Anlage 1 Personalkosten Schulsachbearbeiter/in text: a[name="allrisBV"] - 1. Mit Schuljahresbeginn 2019/20 richtet die Stadt Leipzig im Stadtbezirk West, Ortsteil GrĂŒnau-Mitte, am Standort Mannheimer Straße 128 in 04209 Leipzig ein neues vierzĂŒgiges Gymnasium ein. Die Schule trĂ€gt den Arbeitstitel „Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule – Gymnasium der Stadt Leipzig“ 1. Die G.-Ch.-Lichtenberg-Schule wird schuljahresweise, beginnend mit der Klassenstufe FĂŒnf, ab dem Schuljahr 2019/20 aufgebaut. 1. Bis zur baulichen Fertigstellung des ersten Bauabschnitts des Schulhauses in der Mannheimer Straße, zum Schuljahresbeginn 2020/21 werden die Schulklassen im SchulgebĂ€ude der Schule Ratzelstraße (Oberschule) unterrichtet. 1. Die Klassen werden im Schuljahr 2019/20 als Außenstelle der Immanuel-Kant-Schule (Gymnasium), in 04275 Leipzig gefĂŒhrt. Ab dem Schuljahr 2020/21 ist die G.-Ch.-Lichtenberg-Schule im GebĂ€ude der Mannheimer Str. eigenstĂ€ndig. 1. Der Beschluss gilt vorbehaltlich der Zustimmung des SĂ€chsischen Staatsministeriums fĂŒr Kultus. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Einrichtung eines neuen vierzĂŒgigen Gymnasiums „G.-Ch.-Lichtenberg-Schule“ zur Sicherung der gymnasialen Versorgung in Leipzig. Bis zur Beendigung der Sanierung des Schulstandortes in der Mannheimer Straße128 wird als Interim die Schule Ratzelstraße (Oberschule) genutzt. Bis zur EigenstĂ€ndigkeit der Schule werden die Klassen im Schuljahr 2019/20 als Außenstelle der Immanuel-Kant-Schule (Gymnasium) gefĂŒhrt. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011311 text: a[name="allrisSV"] - Im Stadtbezirk Leipzig Ost soll am Standort der ehemaligen Herrmann-Liebmann-Schule eine „Quartiersschule“ mit jeweils 4-zĂŒgiger Oberschule (OS) und Gymnasium (GYM) eingerichtet werden, unter deren Dach vielfĂ€ltige Angebote rund um das Thema Bildung gebĂŒndelt werden sollen. Mit der Integration von zusĂ€tzlichen Bildungsangeboten durch Einordnung von großzĂŒgigen RĂ€umlichkeiten fĂŒr VHS, Musikschule und der Anlaufstelle des Quartiersmanagements Leipziger Osten in den Schulstandort, werden die Voraussetzungen fĂŒr eine Öffnung in den Stadtteil geschaffen. Geplant sind mehrere Teilobjekte: Oberschule und Gymnasium entstehen als jeweils 4-geschossige Erweiterungsbauten des Altbaus, der von beiden Schularten gemeinsam genutzt werden wird. Vor dem SchulgebĂ€ude entsteht ein öffentlicher Schulplatz mit einem dreigeschossigen MehrzweckgebĂ€ude (MZG). Im Erdgeschoss beherbergt dieses die Speiseversorgung fĂŒr beide Schularten und im 2. OG sind GTA-RĂ€ume und die Schulaula verortet. Das 1. OG steht schulfremden BildungstrĂ€gern (Volkshochschule und Musikschule Leipzig) zur VerfĂŒgung, auch das Quartiersmanagement Leipziger Osten wird hier seinen zukĂŒnftigen Standort etablieren (der aktuelle Standort des Quartiersmanagements im Infocenter Eisenbahnstraße (IC-E) deckt auch weitere fĂŒr den Stadtteil wichtige Funktionen ab, wie z.B. Sitz des SBB Ost, Informationsstelle fĂŒr Akteure sowie den Polizeiposten. Nicht alle diese Funktionen können im MehrzweckgebĂ€ude der Schule verortet werden. Die einzelnen Nutzungen im IC-E werden in AbhĂ€ngigkeit mit der Fertigstellung der Quartiersschule evaluiert und daraus folgend entsprechende Schlussfolgerungen gezogen). Abgerundet wird der Schulstandort durch zwei Dreifeld-Sporthallen (SH) in gestapelter Bauweise, die neben dem Schulsport auch fĂŒr Vereinszwecke zur VerfĂŒgung stehen. Die untere Halle ist als Wettkampfhalle fĂŒr regionale WettkĂ€mpfe ausgelegt. FĂŒr die öffentliche Fuß- und Radwegverbindung wird zwischen Sporthalle und Gymnasium eine Durchwegung mit Treppenanlage und behindertengerechten Rampenanlage eingerichtet. Der Sportplatz Wurzner Straße 104 soll fĂŒr den Schulsport beider Schulen genutzt werden, dazu ist die ErtĂŒchtigung von den entsprechenden Anlagen im Rahmen dieser Schulbaumaßnahme geplant. Zur Absicherung des Bedarfs ist diese Teilmaßnahme abweichend von der ĂŒblichen QualitĂ€t der Durchplanung bereits Teil der Haushalsvorlage. Der Schulstandort soll sich in Bauabschnitten entwickeln: Begonnen wird mit der Modernisierung des Bestandsbaus und der Errichtung des Erweiterungsneubaus der Oberschule sowie der Errichtung des MehrzweckgebĂ€udes. Die Fertigstellung dieser GebĂ€ude ist fĂŒr das Schuljahr 2021/2022 geplant. Zeitlich versetzt werden die 6-Feld-Sporthalle sowie das Gymnasium ab FrĂŒhjahr 2020 realisiert. Die Sporthalle soll in 2022 in Betrieb gehen, das Gymnasium zum Schuljahresbeginn 2023/2024. Die Baumaßnahme setzt VerĂ€nderungen im öffentlichen Straßenraum voraus: Die Krönerstraße ab Wurzner Straße wird im Profil verĂ€ndert und mit StellplĂ€tzen und neuen Baumstandorten bis zur Kreuzung Bernhardstraße saniert und neu geordnet. FĂŒr den Neubau des Gymnasiums wird ein Teilabschnitt der Bernhardstraße eingezogen. Als Ersatzstraße wird die Krönerstraße verlĂ€ngert und neu östlich der Sporthalle nach Norden gefĂŒhrt, dieser Straßenabschnitt erhĂ€lt dann den Namen „Liselotte-Herrmann-Straße“. Diese neue StraßenfĂŒhrung erhĂ€lt beidseitig StellplĂ€tze und Baumstandorte. Der Kreuzungsbereich Krönerstraße / Karl-Vogel-Straße wird ausgebaut. text: a[name="allrisBV"] - 1. Die Baumaßnahme wird realisiert. (Baubeschluss gemĂ€ĂŸ Hauptsatzung § 8, Abs. 3, Pkt. 18 in der zurzeit gĂŒltigen Fassung) 1. Die Gesamtkosten betragen 79.244.373 EUR. Der stĂ€dtische Anteil betrĂ€gt 48.346.300 €. Das Vorhaben untergliedert sich in 8 Teilabschnitte, mit folgenden Kosten: Maßnahme Gesamtkosten Eigenanteil Fördermittel A Modernisierung und Erweiterungsneubau, 4 zĂŒgige Oberschule 29.900.000 € 15.900.000 € 14.000.000 € B Neubau 6-Feld-Sporthalle 13.250.000 € 8.394.300 € 4.855.700 € C Neubau MehrzweckgebĂ€ude 11.800.000 € 8.250.000 € 3.550.000 € D Neubau 4-zĂŒgiges Gymnasium 21.700.000 € 13.454.000 € 8.246.000 € E Krönerstraße 1. BA 437.373 € 191.000 € 246.373 € F Krönerstraße/Bernhardstr. 2. BA 650.000 € 650.000 € 0 € G Umbau Lichtsignalanlage 300.000 € 300.000 € 0 € H ErtĂŒchtigung Sportplatz Wurzner Straße 1.207.000 € 1.207.000 € 0 € Gesamt 79.244.373,00 € 48.346.300,00 € 30.898.073,00 € 1. Die Auszahlungen, Einzahlungen, Eigenmittel und VerpflichtungsermĂ€chtigungen fĂŒr die 8 Teilabschnitte sind in den Haushaltsjahren in den jeweiligen PSP-Elementen wie folgt geplant (Angaben in € brutto): Jahr bis 2017 2018 2019 2020 2021 2022 Gesamt A - OS 7.0001844.700 302.150 1.000.000 7.000.000 12.230.000 9.367.850 0 29.900.000 Fördermittelanteil 302.150 0 3.333.300 4.000.000 4.000.000 2.364.550 14.000.000 Anteil Stadt 0 1.000.000 3.666.700 8.230.000 5.397.850 -2.364.550 15.900.000 VE kassenwirksam 0 0 0 11.215.000 9.300.000 0 20.515.000 B - SH 7.0001750.700 110.600 1.589.350 3.700.000 2.364.350 4.450.000 1.035.700 13.250.000 Fördermittelanteil 0 0 3.591.350 1.264.350 0 0 4.855.700 Anteil Stadt 110.600 1.589.350 108.650 1.100.000 4.450.000 1.035.700 8.394.300 VE kassenwirksam 0 0 0 1.000.000 4.450.000 0 5.450.000 C - MZG 7.0001889.700 0 350.000 2.065.000 4.970.000 4.075.000 340.000 11.800.000 Fördermittelanteil 0 0 640.000 1.750.100 820.000 340.000 3.550.000 Anteil Stadt 350.000 1.425.000 3.220.000 3.255.000 0 8.250.000 VE kassenwirksam 0 0 0 3.000.000 3.605.000 0 6.605.000 D - GYM 7.0001361.700 0 710.000 760.000 2.130.000 8.000.000 10.100.000 21.700.000 Fördermittelanteil 0 0 0 900.000 3.200.000 4.146.000 8.246.000 Anteil Stadt 0 710.000 760.000 1.230.000 4.800.000 6.014.000 13.514.000 VE kassenwirksam 0 0 0 1.500.000 5.000.000 10.000.000 16.500.000 E - Krönerstr. 1. BA 7.0001877.700.300.320.02 0 232.062 205.311 0 0 0 437.373 Fördermittelanteil 0 41.062 205.311 0 0 0 246.373 Anteil Stadt 0 191.000 0 0 0 0 191.000 F - Krönerstr./ Bernhardstr. 2. BA 7.0001877.700.300.320.03 0 0 147.000 503.000 0 0 650.000 Fördermittelanteil 0 0 0 0 0 0 0 Anteil Stadt 0 0 147.000 503.000 0 0 650.000 G – Lichtsignalanl. 7.0001877.700.300.320.04 0 9.000 9.000 282.000 0 300.000 Fördermittelanteil 0 0 0 0 0 0 0 Anteil Stadt 0 9.000 9.000 282.000 0 0 300.000 H – Quartierssch. Sportplatz 7.000.2010.700 0 150.000 0 0 1.057.000 0 1.207.000 Fördermittelanteil 0 0 0 0 0 0 0 Anteil Stadt 0 150.000 0 0 1.057.000 0 1.207.000 VE kassenwirksam 0 0 0 0 980.000 0 980.000 Gesamt 412.750 4.040.412 13.886.311 22.479.350 26.949.850 11.475.700 79.244.373 Die vollstĂ€ndige Einordnung der AnsĂ€tze fĂŒr die Haushaltsjahre 2021/22 erfolgt im Rahmen der Haushaltsplanung 2021/22 innerhalb des Zuschussbudgets des AfJFB. 1. Die Einordnung der Aufwendungen fĂŒr die Haushaltsjahre 2021 bis 2023 fĂŒr den konsumtiven Anteil der Ausstattung fĂŒr die Teilabschnitte A – D i.H.v. insgesamt 851.800 € wird im Rahmen der Haushaltsplanung 2021 ff. durch das Fachamt entsprechend berĂŒcksichtigt. Folgende Mittel sind entsprechend in die PSP-Elemente einzuordnen: Maßnahme/ PSP 2021 2022 2023 A OS 1.100.21.5.1.01.27 235.950 0 0 B SH 1.100.21.5.1.01.27 0 153.600 0 C MZG 1.100.21.7.1.01.20 87.150 0 0 D Gym 1.100.21.7.1.01.20 0 0 375.100 1. Die Finanzierung der Maßnahme E – 1. BA Krönerstraße ist wie folgt vorgesehen: 1. FĂŒr die Maßnahme E – Krönerstr. 1. BA (Teil 1) werden im Haushaltsjahr 2018 ĂŒberplanmĂ€ĂŸige Auszahlungen gem. § 79 (1) SĂ€chsGemO i.H.v. 41.062 € sowie im Haushaltsjahr 2019 gem. § 78 SĂ€chsGemO in Anlehnung an § 79 (1) SĂ€chsGemO i.H.v. 205.311 € im PSP-Element „Neuschönefeld“ (7.0001688.700) bestĂ€tigt. Die Deckung erfolgt aus AusgleichsbetrĂ€gen ĂŒber die Kostenstelle „Finanzierung RĂŒcklagen / sonstige Verbindlichkeiten“ (1098500000). 2. FĂŒr die Maßnahme E – Krönerstr. 1. BA (Teil 2) werden im Haushaltsjahr 2018 außerplanmĂ€ĂŸigen Auszahlungen nach § 79 (1) SĂ€chsGemO i.H.v. 191.000 € im PSP-Element „Quartierschule 1. BA.“ (7.0001877.700.300.320.02) bestĂ€tigt. Die Deckung erfolgt aus dem PSP-Element „Schulstandort Ihmelsstraße - OS“ (7.0000698.700). 1. Der OberbĂŒrgermeister wird ermĂ€chtigt, a. das Einziehungsverfahren fĂŒr das FlurstĂŒck 419/1 Gemarkung Sellerhausen, Ihmelsstraße im Bereich von Krönerstraße bis Wurzner Straße (ca. 151m LĂ€nge) sowie fĂŒr das FlurstĂŒck 419/5 Gemarkung Sellerhausen, Bernhardstraße im Bereich von Krönerstraße bis Bernhardstraße (ca. 125m LĂ€nge) gemĂ€ĂŸ § 8 des SĂ€chsischen Straßengesetzes einzuleiten. b. das Widmungsverfahren fĂŒr TeilflĂ€chen der FlurstĂŒcke 481 sowie 505 der Gemarkung Sellerhausen, Bernhardstraße im Bereich von Krönerstraße bis Bernhardstraße (ca. 175 Meter LĂ€nge) gemĂ€ĂŸ § 6 des SĂ€chsischen Straßengesetzes einzuleiten. c. das Umstufungsverfahren fĂŒr eine TeilflĂ€che des FlurstĂŒcks 480 Gemarkung Crottendorf, östlich des Knotenpunktes Karl-Vogel-Straße/VerlĂ€ngerung Krönerstraße auf einer LĂ€nge von ca. 85 m gemĂ€ĂŸ § 7 des SĂ€chsischen Straßengesetzes einzuleiten. Der beschrĂ€nkt-öffentliche Weg wird umgestuft zu einer Ortsstraße, unbeschrĂ€nkt. 1. Die außerplanmĂ€ĂŸigen Auszahlungen fĂŒr die Maßnahme F - Krönerstr/Bernhardstr. 2. BA fĂŒr das Haushaltsjahr 2019 nach § 78 SĂ€chsGemO in Anlehnung an § 79 (1) SĂ€chsGemO i.H.v. 147.000 € sowie fĂŒr das Haushaltsjahr 2020 nach § 79 (1) SĂ€chsGemO i.H.v. 503.000 € im PSP-Element „Quartierschule 2. BA“ (7.0001877.700.300.320.03) werden bestĂ€tigt. Die Deckung erfolgt aus der Kostenstelle „unterjĂ€hrige Finanzierung formale Deckung FinHH“ (1098720000). Dieser liegt eine Sperre im PSP-Element „Schulstandort Ihmelsstraße - OS“ (7.0000698.700) im Haushaltsjahr 2018 zugrunde. 1. Die außerplanmĂ€ĂŸigen Auszahlungen fĂŒr die Maßnahme G - Lichtsignalanlage fĂŒr das Haushaltsjahr 2018 nach § 79 (1) SĂ€chsGemO i.H.v. 9.000 € sowie fĂŒr das Haushaltsjahr 2019 nach § 78 SĂ€chsGemO in Anlehnung § 79 (1) SĂ€chsGemO i.H.v. 9.000 € und fĂŒr das Haushaltsjahr 2020 nach § 79 (1) SĂ€chsGemO i.H. von 282.000 € im PSP-Element „LSA Wurzner Str./Wiebelstr.“ (7.0001877.700.500.520.01) werden bestĂ€tigt. Die Deckung erfolgt aus der Kostenstelle „unterjĂ€hrige Finanzierung formale Deckung FinHH“ (1098720000). Dieser liegt eine Sperre im PSP-Element 2. „Schulstandort Ihmelsstraße - OS“ (7.0000698.700) im Haushaltsjahr 2018 zugrunde. 1. FĂŒr die Maßnahme H – Sportplatz Wurzener Str.) werden im Haushaltsjahr 2018 außerplanmĂ€ĂŸigen Auszahlungen nach § 79 (1) SĂ€chsGemO i. H. v. 150.000 € im PSP-Element „Ihmelsstr., Sportplatz Wurzener Str.“ (7.0002010.700) bestĂ€tigt. Die Deckung erfolgt aus dem PSP-Element „Schulstandort Ihmelsstraße - OS“ (7.0000698.700). 1. Die außerplanmĂ€ĂŸige VerpflichtungsermĂ€chtigung fĂŒr die Maßnahme H - Sportplatz Wurzner Str. nach § 81 (5) SĂ€chsGemO fĂŒr das Haushaltsjahr 2020, kassenwirksam in 2021, in Höhe von 980.000 € im PSP-Element "Ihmelsstr., Sportplatz Wurzener Str. " (7.0002010.700) wird bestĂ€tigt. Die Deckung erfolgt aus dem PSP Element "Mehrzweckkubus Ihmelsstraße" (7.0001889.700). 1. Die nicht verbrauchten investiven Haushaltsmittel werden im Rahmen des jeweiligen Jahresabschlusses 2019 ff. als ErmĂ€chtigung aus Vorjahren in das jeweilige Folgejahr ĂŒbertragen, bis das Projekt beendet ist. Die ErmĂ€chtigungsĂŒbertragung steht unter dem Vorbehalt der Regelungen der Haushaltssatzung 2019/2020 sowie 2021/2022. Ist bezĂŒglich Beschlusspunkt 5 a) eine Übertragung nicht möglich, da die zur Deckung angegebene Kostenstelle im Rahmen des Jahresabschlusses 2018 bereinigt werden muss, sind die nicht verbrauchten Mittel im Haushaltsjahr 2019 erneut als ĂŒberplanmĂ€ĂŸige Auszahlung gem. § 79 (1) SĂ€chsGemO bereitzustellen. Die Deckung erfolgt ebenso aus der Kostenstelle Finanzierung RĂŒcklagen / sonstige Verbindlichkeiten (1098500000). 1. Die im Haushaltsjahr 2021 ff. entsprechend Anlagen 1a-d anfallenden Nutzungskosten fĂŒr die Hochbaumaßnahmen A-D: - ab 2021 anteilig i.H.v. 422.450 € - ab 2022 anteilig i.H.v. 1.450.770 € - ab dem Haushaltsjahr 2023 ff i.H.v. 2.062.433 € sowie Folgekosten fĂŒr die Straßenbaumaßnahmen E-F: - ab dem Haushaltsjahr 2021 ff i.H.v. 1.928,36 € sind innerhalb des gesamtstĂ€dtischen Haushaltes gedeckt. Über eine Aufstockung des vorhandenen Budgets des jeweiligen Fachamtes ist im Rahmen der Haushaltsplanung 2021/2022 zu entscheiden. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss x Verwaltungshandeln Sonstiges: Im Stadtbezirk Leipzig Ost soll am Standort der ehemaligen Herrmann-Liebmann-Schule eine „Quartiersschule“ mit jeweils 4-zĂŒgiger Oberschule (OS) und Gymnasium (GYM), Speiseversorgung und 6-Feld-Sporthalle sowie RĂ€umlichkeiten fĂŒr öffentliche Bildungseinrichtungen (VHS und Musikschule Leipzig) sowie fĂŒr das Quartiersmanagement Leipziger Osten eingerichtet werden. Die Schulsporthallen stehen auch fĂŒr den Vereinssport zur VerfĂŒgung. Krönerstraße und Bernhardstraße werden in Teilabschnitten ausgebaut bzw. umverlegt. Begonnen wird mit der Modernisierung des BestandsgebĂ€udes, der Erweiterung der Oberschule sowie dem MehrzweckgebĂ€ude. Die Fertigstellung ist 2021 geplant. Die Sporthalle und das Gymnasium folgen ab 2020 und gehen 2022 bzw. 2023 in Betrieb. Die Straßenbaumaßnahmen werden bauabschnittsweise durchgefĂŒhrt. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011057 text: a[name="allrisSV"] - Siehe beiliegende BegrĂŒndung. text: a[name="allrisBV"] - 1. Der OberbĂŒrgermeister wird beauftragt, mit den Antragstellern einen Erbbaurechtsvertrag ĂŒber eine TeilflĂ€che des FlurstĂŒcks 28/21, Gemarkung Gundorf, zu Wohnzwecken mit einer Laufzeit von 90 Jahren zu beurkunden. 2. Der jĂ€hrliche wertgesicherte Erbbauzins betrĂ€gt 3.930,40 €. Auf Nachweis ĂŒbernimmt die Stadt Leipzig eventuelle Kosten der Umverlegung von EntwĂ€sserungsleitungen bis zu einer Höhe von 12.000,00 EUR innerhalb von 3 Jahren ab Vertragsschluss. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Mit den Antragstellern besteht ein Bodennutzungsvertrag zur Gartennutzung vom 08.01.1988. Die Antragsteller machten glaubhaft, dass ihnen der Nutzungsvertrag mit dem Zweck eingerĂ€umt wurde, die FlĂ€che fĂŒr die Errichtung eines Eigenheims zu erhalten. Um einen kosten- und risikotrĂ€chtigen Rechtsstreit darĂŒber zu vermeiden, ob und in welchem Umfang sich daraus AnsprĂŒche der Antragsteller ergeben, wurde zur gĂŒtlichen Einigung der Abschluss des Erbbaurechts vorgeschlagen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1010907 text: a[name="allrisSV"] - 1. Grundlagen - "Mittelfristiges Investitionsprogramm im Straßen- und BrĂŒckenbau 2013 - 2020" mit Beschluss Ratsversammlung am 18.09.2013 (RBV-1774/13), Anlage 3 - Nummer 55 - Deckenbauprogramm 2018/2019 - Vorentwurf Straßenbau und Kostenermittlung nach der "Anweisung zur Kostenermittlung und zur Veranschlagung von Straßenbaumaßnahmen" (AKVS), Stand 02/2017 - Haushaltssatzung 2017/2018 vom 01.02.2017 1. Veranlassung und Zielstellung Auf der Grundlage der Erfassung der StraßenschĂ€den des Straßenhauptnetzes der Stadt Leipzig erfolgte auf der Basis der bestehenden Maßnahmenlisten eine aktualisierte Straßenzustandsbewertung durch das Verkehrs- und Tiefbauamt. Der Straßenzustand der Engelsdorfer Straße wurde mit der Zustandsnote 5 (genĂŒgend) bewertet. Die Engelsdorfer Straße zwischen Otto-Engert-Straße und Paunsdorfer Straße ist Bestandteil des Hauptstraßennetzes der Stadt Leipzig. Die Verkehrsbelastung belĂ€uft sich auf 10.025 Kfz/24 h einschließlich einem Schwerverkehrsanteil von 6,3 %. Tendenziell ist eine leichte Verringerung der VerkehrsstĂ€rke zu erwarten. FĂŒr das Prognosejahr 2025 wurde die Verkehrsbelastung auf 9.190 Kfz/24 h ermittelt. In der Engelsdorfer Straße verkehren die Buslinien 72 und 73 der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH. Der gegenwĂ€rtige Fahrbahnzustand ist gekennzeichnet von Unebenheiten und Rissen, welche auf TragfĂ€higkeitsschĂ€den im Straßenaufbau/Untergrund sowie ungenĂŒgenden EntwĂ€sserungsvorrichtungen zurĂŒck zu fĂŒhren sind. Die vorhandenen Baumscheiben sind zu klein. Der damit einhergehende Wurzelauftrieb fĂŒhrt zu erhöhter Stolpergefahr in den sĂŒdlichen GehwegflĂ€chen. Anlagen fĂŒr den Radverkehr sind auf gesamter LĂ€nge nicht vorhanden. Mit dem Ausbau der Engelsdorfer Straße soll ergĂ€nzend zum bereits ausgebauten nördlichen Gehweg der bauliche Zustand der Fahrbahn sowie des sĂŒdlichen Gehweges verbessert und damit die Verkehrssicherheit fĂŒr alle Verkehrsteilnehmer erhöht werden. Zudem sollen durch die Neuaufteilung des Straßenquerschnittes, Anlagen zur FĂŒhrung des Radverkehrs geschaffen werden. 1. Alternative bei Nichtrealisierung der geplanten Baumaßnahme Die Alternative bei Nichtrealisierung der Baumaßnahme wĂ€re die Beibehaltung des gegenwĂ€rtigen Zustandes mit den benannten verkehrlichen Problemen und baulichen MĂ€ngeln. Der Zustand der Straße wird jĂ€hrlich zunehmend schlechter, der notwendige Instandhaltungsaufwand wĂ€chst stetig weiter an und wird damit zunehmend unwirtschaftlich. 1. Beschreibung der Maßnahme Mit der vorgesehenen Maßnahme wird die Fahrbahn zwischen dem Knoten Paunsdorfer Straße und der EinmĂŒndung Otto-Engert-Straße auf einer LĂ€nge von 430 m grundhaft ausgebaut. Die Erneuerung der Fahrbahn erfolgt in Asphaltbauweise. Der nördliche Gehweg wurde bereits in den Jahren 2009 und 2011 ausgebaut und ist daher nicht Bestandteil dieser Maßnahme. Der sĂŒdliche Gehweg erhĂ€lt im Zuge des Vorhabens eine Hauptgehbahn in Betonsteinpflaster. Die seitlichen Randbereiche zwischen Hauptgehbahn und Bord bzw. Einfriedungen werden durch Mosaikpflaster befestigt. Der sĂŒdliche Fahrbahnrand wird aufgrund des Baumbestandes zu Gunsten der Gehbahn um 25 cm verschoben. Insgesamt besitzt die Engelsdorfer Straße im hier betrachteten Abschnitt eine Breite von 9,75 m. Entlang des nördlichen Fahrbahnrandes werden LĂ€ngsstellflĂ€chen durch Markierungslinien angeordnet. FĂŒr Radfahrer werden in beide Fahrtrichtungen 1,25 m breite Schutzstreifen markiert. Eine Abgrenzung von Fahrbahn und Gehweg erfolgt mit 10 cm hohen Hochborden. Zufahrten sowie Querungsstellen fĂŒr FußgĂ€nger erhalten eine Bordabsenkung auf 3 cm. Die im Baubereich liegenden 4 Bushaltestellen sind bereits behindertengerecht ausgebaut und werden im Zuge der Maßnahme baulich angepasst. Die stadteinwĂ€rtige Haltestelle Dr.-Wilhelm-KĂŒlz-Straße wird als Buskap ausgebildet. In Höhe des Ärztehauses wird zur Verbesserung der Querungsbedingungen eine Gehwegnase angeordnet. Die Ableitung des OberflĂ€chenwassers erfolgt ĂŒber zu erneuernde StraßenablĂ€ufe und Anschlussleitungen, welche an den vorhandenen Mischwasserkanal angebunden werden. Im gesamten Baubereich erhĂ€lt die Stadtbeleuchtungsanlage neue Leuchtmittel in Form von energieeffizienten LED-Leuchten. Auf der sĂŒdlichen Gehwegseite ist aus GrĂŒnden des Zustandes der BestandsbĂ€ume das FĂ€llen von 16 EinzelbĂ€umen sowie der gleichzeitige Ersatz von 16 EinzelbĂ€umen vorgesehen. Die vorhandenen Baumscheiben werden auf die Abmessungen 2,0 x 3,0 m vergrĂ¶ĂŸert. Die Leipziger Wasserwerke planen die Sanierung der Abwasseranlagen im Vorfeld zur Straßenbaumaßnahme. 1. Finanzierung 5.1 Grundlagen Die Gesamtkosten fĂŒr die Baumaßnahme betragen 1.224.900 € (Brutto). Die Planungskosten fĂŒr die Leistungsphasen 3 - 6 wurden bzw. werden aus Planungsmitteln des Verkehrs- und Tiefbauamtes geleistet. Die Planungskosten fĂŒr die Leistungsphasen 7 - 9 wurden dem Fahrbahnausbau zugeschlagen. 5.2 StraßenausbaubeitrĂ€ge Die Engelsdorfer Straße ist im Straßennetz von der EinmĂŒndung der Otto-Engert-Straße bis zur Kreuzung mit der Paunsdorfer Straße als Hauptverkehrsstraße eingestuft. Aus diesem Grund wĂ€ren StraßenausbaubeitrĂ€ge in Höhe von 25 % anzusetzen. Mit Beschluss vom 18.04.2018 hat die Ratsversammlung die Verwaltung mit der Vorlage einer Satzung zur Aufhebung der Straßenausbaubeitragssatzung beauftragt. Im Hinblick auf die Erhebung von StraßenausbaubeitrĂ€gen fĂŒr den grundhaften Ausbau der Engelsdorfer Straße ist daher die weitere Beschlussfassung abzuwarten. In der hier ausgewiesenen Finanzierung sind keine StraßenausbaubeitrĂ€ge enthalten. WĂŒrden sie, wenn der Stadtrat keinen Beschluss ĂŒber eine Aufhebungssatzung fassen sollte, doch zu erheben sein, wĂŒrden sie die kommunalen Eigenmittel entlasten und ggf. die Fördermittelsumme reduzieren. 5.3 Fördermittel Auf der Grundlage der Richtlinie des SĂ€chsischen Staatsministeriums fĂŒr Wirtschaft und Arbeit fĂŒr die Förderung von Straßen- und BrĂŒckenbauvorhaben kommunaler BaulasttrĂ€ger vom 20.07.2018 kann diese Maßnahme gefördert werden. Die Förderquote betrĂ€gt 80 % der zuwendungsfĂ€higen Kosten. Seitens des Landesamtes fĂŒr Straßenbau und Verkehr, Niederlassung Leipzig, werden vorerst ca. 5 % der Fördermittel einbehalten und erst nach Übergabe des Verwendungsnachweises durch die Stadt Leipzig und dessen PrĂŒfung bei Bedarf ausgereicht. Der Fördermittelantrag wird in Höhe von 899.800 € gestellt. Abweichungen in der tatsĂ€chlichen Einnahme sind möglich, sollten die zuwendungsfĂ€higen Kosten durch die Landesdirektion Leipzig nicht in der beantragten Höhe festgestellt werden. In diesem Fall wĂŒrde sich der Stadtanteil entsprechend verĂ€ndern. 5.4 FinanzierungsĂŒbersicht Ermittlung der Baukosten: Gesamt 2019 2020 Straßenbau (nach Kostenberechnung vom 02/2017 inkl. 7 % Erhöhung nach Baupreisindex) 1.176.000 € 705.600 € 470.400 € Baunebenkosten *) 34.000 € 20.400 € 13.600 € Stadtbeleuchtung 14.900 € 0 € 14.900 € Gesamtkosten fĂŒr den Bau 1.224.900 € 726.000 € 498.900 € davon nicht zuwendungsfĂ€hige Kosten (inkl. Stadtbeleuchtung) 38.000 € 22.800 € 15.200 € davon zuwendungsfĂ€hige Kosten 1.186.900 € 703.200 € 483.700 € Fördermittel insgesamt 899.800 € 572.200 € 327.600 € Stadtanteil 325.100 € 153.800 € 171.300 € *) Kosten fĂŒr BauĂŒberwachung, KontrollprĂŒfungen im Rahmen der BauausfĂŒhrung Damit ergibt sich folgender Finanzierungsansatz: PSP-Element Gesamt 1. BA 2019 2. BA 2020 Gesamt davon Aufwand Beleuchtung Auszahlungen Straßenbau 106654100010 7.0000639.700 1.224.900 € 14.900 € 1.210.000 € 726.000 € 0 € 726.000 € 498.900 € 14.900 € 484.000 € Einzahlungen 7.0000639.705 899.800 € 572.200 € 327.600 € Stadtanteil 325.100 € 153.800 € 171.300 € 1. Folgekosten Die Baumaßnahme umfasst keinen Neubau, sondern den Umbau einer vorhandenen Verkehrsanlage, so dass keine zusĂ€tzlichen Folgekosten entstehen. 1. Grunderwerb Grunderwerb ist fĂŒr die Straßenbaumaßnahme nicht erforderlich. 1. Kinderfreundlichkeit/Barrierefreiheit Durch den Ausbau der Gehwege werden Unebenheiten entfernt und damit die Nutzung fĂŒr Behinderte verbessert. Die im Baubereich liegenden 4 Bushaltestellen sind bereits behindertengerecht ausgebaut und werden im Zuge der Maßnahme baulich angepasst. Der zusĂ€tzliche Einbau einer Gehwegnase als Querungshilfe auf Höhe des Ärztehauses schafft bessere Bedingungen fĂŒr alle FußgĂ€nger, einschließlich Kinder. 1. Bauzeit und Umleitung Die Realisierung des Straßenbaus durch die Stadt Leipzig ist von 08/2019 bis 06/2020 geplant. Der Leitungsbau durch die Leipziger Wasserwerke wird im Vorfeld durchgefĂŒhrt. Eine separate Umleitungskonzeption wird erarbeitet und rechtzeitig in der Presse veröffentlicht. Die Erreichbarkeit fĂŒr Anlieger-, Andienungs- und Rettungsverkehr wird unter Baustellenbedingungen gewĂ€hrleistet. 1. Sonstiges  Altlasten/Abfall Zur Thematik erfolgten Bodenuntersuchungen. Die Untersuchung der ungebundenen Schichten ergab, dass alle Schichten als nicht gefĂ€hrlicher Abfall deklariert sind. Die anstehenden Asphaltbefestigungen werden als unbelasteter Ausbauasphalt eingestuft.  Kampfmittel Kampfmittel können im Baubereich nicht ganz ausgeschlossen werden. Eine visuelle Beobachtung wird durchgefĂŒhrt.  Anliegerinformation Eine Anliegerinformationsveranstaltung zur Erhebung der StraßenausbaubeitrĂ€ge wurde bereits im Januar 2017 durchgefĂŒhrt. text: a[name="allrisBV"] - 1. Die Baumaßnahme Engelsdorfer Straße von Otto-Engert-Straße bis Paunsdorfer Straße wird realisiert (Baubeschluss gemĂ€ĂŸ § 13, Absatz 7, Ziffer 1 der Hauptsatzung in der derzeit gĂŒltigen Fassung). 1. Die Gesamtkosten fĂŒr den Bau betragen 1.224.900 € (brutto). Der stĂ€dtische Anteil betrĂ€gt 325.100 € (brutto). Darin enthalten sind 14.900 € (brutto) fĂŒr die Stadtbeleuchtungsanlagen, welche aus dem Ergebnishaushalt zu finanzieren sind. 1. Die Auszahlungen sind im PSP-Element „Deckenbauprogramm" (7.0000639.700) in den Haushaltsjahren wie folgt geplant: 2019: 726.000 € (brutto) 2020: 484.000 € (brutto) 1. Die Einzahlungen werden im PSP-Element „Zweckgebundene Zuwendung von Dritten“ (7.0000639.705) wie folgt geplant: 2019: 572.200 € (brutto) 2020: 327.600 € (brutto) 1. Die Aufwendungen sind im Innenauftrag "Straßenbeleuchtung-investiv" (106654100010) in den Haushaltsjahren wie folgt geplant: 2020: 14.900 € (brutto) Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Mit der vorgesehenen Maßnahme werden die Fahrbahn sowie der sĂŒdliche Gehweg ausgebaut, welche umfangreiche SchĂ€den aufweisen. FĂŒr die Maßnahme ist der Einsatz von Fördermitteln geplant. Die Gesamtkosten fĂŒr den Bau betragen 1.224.900 €, bei einem Stadtanteil von 325.100 €. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1010609 text: a[name="allrisSV"] - siehe beiliegende BegrĂŒndung. text: a[name="allrisBV"] - Der OberbĂŒrgermeister wird beauftragt, die Umsetzungsvereinbarung zu den noch offenen VorgĂ€ngen aus der Notarliste mit der Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH beurkunden zu lassen. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Mit Abschluss der Umsetzungsvereinbarung zur Notarliste konnte zwischen der Stadt Leipzig und der LWB mbH darĂŒber Einigkeit erzielt werden, dass die kommunal und fĂŒr soziale Zwecke genutzten GrundstĂŒcke bzw. der öffentlichen AufgabenerfĂŒllung unterliegenden GrundstĂŒcke (z. B. als Schule, öffentliche Parkanlage) ohne Wertausgleich bei der Stadt Leipzig verbleiben. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011544 text: a[name="allrisBV"] - 1. Die Stadt Leipzig wĂ€gt ab, welche Vor- und Nachteile bei einem Umstieg vom FernwĂ€rmebezug aus Lippendorf zu eigener FernwĂ€rmeproduktion entstehen. Es soll eine Preiskalkulation, eine Kostenkalkulation und der Umweltschaden fĂŒr die Zeit der Doppelbelastung berechnet werden, wenn der Ausstieg 2023 statt 2030 oder spĂ€ter erfolgt. 2. Nach ausfĂŒhrlicher Besprechung dieser Themen in den FachausschĂŒssen erfolgt eine Abstimmung im Stadtrat ĂŒber den Zeitpunkt des Ausstieges aus dem FernwĂ€rmebezug aus Lippendorf. 3. Dieser Gesellschafterbeschluss soll dann verbindlich als Auftrag an die Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH und die Leipziger Stadtwerke GmbH weiter gegeben werden. Eine Vorlage dazu erstellt die Verwaltung bis zur Mitte des Jahres 2019 ------------------------------- Sachverhalt: Die Stadt Leipzig hat sich in ihrem Energie- und Klimaschutzprogramm sowie im Stadtentwicklungskonzept 2030 eine Reduzierung der Luftbelastung durch Schadstoffe auferlegt. Eine Verlagerung der FernwĂ€rmeproduktion vom Kraftwerk Lippendorf nach Leipzig schon vor dem Abschalten dieses Kraftwerkes wĂŒrde die Umweltbelastung von Leipzig fĂŒr einen langen Zeitraum erhöhen. Hier sind die Kosten fĂŒr CO2-Zertifikate und die StĂ€rke der Belastung bisher nicht ausreichend dargestellt worden. Ein FernwĂ€rmeumstieg bis 2023 hat weitere Schwierigkeiten, die besprochen werden mĂŒssen bevor ein Gesellschafterbeschluss mit einer Tragweite von mehreren hundert Millionen Euro getroffen wird. So sind die Finanzierung, die möglichen Förderungen durch Bund und Freistaat offen zu legen, sowie die kĂŒnftige Preisgestaltung, die eine Umlegung der Kosten beinhaltet. Vor allem soll der kĂŒnftig zu zahlende FernwĂ€rmepreis mit dem derzeitig an Lippendorf zu zahlenden FernwĂ€rmepreis verglichen werden. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: >Worum geht es in der Vorlage: - max. 400 Zeichen ohne Leerzeichen (beim AusfĂŒllen bitte ĂŒberschreiben) Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1010542 text: a[name="allrisSV"] - Zu 1.) Nach § 16 Abs. 7 Satz 1 SGB II ist den erwerbsfĂ€higen Leistungsberechtigten wĂ€hrend einer Arbeitsgelegenheit zuzĂŒglich zum Arbeitslosengeld II von der Agentur fĂŒr Arbeit eine angemessene EntschĂ€digung fĂŒr Mehraufwendungen zu zahlen. Die aktuell gĂŒltige Fassung der „Fachlichen Weisungen zu Arbeitsgelegenheiten (AGH) nach § 16d SGB II“ der Bundesagentur fĂŒr Arbeit (Fassung vom 11.01.2017) beschreiben zur Höhe der MehraufwandsentschĂ€digung (MAE) die folgenden Festlegungen unter 2.3.3 Randziffer 16d.2.8: Die Höhe der MehraufwandsentschĂ€digung ist gesetzlich nicht beziffert. Bemessungsgrundlage fĂŒr die Höhe sind die tatsĂ€chlichen Aufwendungen, die fĂŒr die Teilnahme an der Maßnahme zusĂ€tzlich anfallen. Als arbeitsbedingter Mehrbedarf kommen in erster Linie Fahrkosten in Betracht, sowie z. B. auch ein Mehrbedarf fĂŒr Arbeitskleidung (soweit nicht vom MaßnahmetrĂ€ger gestellt), Körperreinigung, WĂ€schewaschen sowie ErnĂ€hrung. Es kommt hingegen nicht darauf an, ob im VerhĂ€ltnis zu den geleisteten Arbeitsstunden ein angemessener Stundenlohn gewĂ€hrt wird. ErgĂ€nzend ist darauf zu verweisen, dass die MAE nicht als finanzieller Anreiz fĂŒr die Betroffenen genutzt werden kann und ist auch nicht als solcher einzusetzen. Da die Teilnehmenden mit der MAE ausschließlich ihre zusĂ€tzlichen Kosten decken, wird die MAE auch nicht auf das Arbeitslosengeld II angerechnet. Unter Randziffer 16d.2.9 Fachliche Weisungen zu Arbeitsgelegenheiten (AGH) nach § 16d SGB II der Bundesagentur fĂŒr Arbeit wird ergĂ€nzend ausgefĂŒhrt: Die MAE kann den Teilnehmenden als pauschalierte Leistung gewĂ€hrt werden. Sofern die Höhe der Pauschale nicht die gesamten zusĂ€tzlichen Kosten von einzelnen Teilnehmenden abdeckt, sind der bzw. dem Teilnehmenden auf formlosen schriftlichen Antrag die darĂŒber hinaus anfallenden Kosten zu erstatten. Sofern der MaßnahmetrĂ€ger Teilnehmenden Sachleistungen aus eigenen Mitteln gewĂ€hrt (z. B. Erstattung Fahrkosten durch Ausgabe von Fahrkarten), ist die durch das Jobcenter an die Teilnehmenden zu gewĂ€hrende MAE entsprechend zu reduzieren. Geldleistungen aus eigenen Mitteln des MaßnahmetrĂ€gers sind nach § 11 SGB II auf das Alg II der bzw. des eLb anzurechnen. Aufgrund der fehlenden konkreten Bezifferung der Höhe einer MAE in den Kommentaren oder den Fachlichen Weisungen der BA, kann sich nur an den Empfehlungen, die bei EinfĂŒhrung dieses Förderinstrumentes von PrĂŒfdiensten oder seitens des Institutes fĂŒr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung gegeben wurden bzw. an den Erkenntnissen aus der Praxis orientiert werden. Hieraus ergibt sich eine Höhe von 1,00 Euro bis 2,00 Euro je geleisteter Teilnahmestunde (Voelzke in: Hauck/Noftz, SGB, 11/16, § 16d SGB II, Rn. 113; Knickrehm/Kreikebohm/Waltermann/Hahn SGB II § 16d Rn. 18; Eicher/Luik/Stölting SGB II § 16d Rn. 65). Das Jobcenter Leipzig setzte 2013 die MehraufwandsentschĂ€digung auf 1,50 € fest. Das Jobcenter Dresden finanziert seit 2007 die Mehrkosten, die dem Teilnehmenden fĂŒr die AusfĂŒhrung seiner TĂ€tigkeit in einer Arbeitsgelegenheit entstehen mit 1,75 € pro Stunde, ebenso das Jobcenter Chemnitz seit 2018. Der Vergleich zu anderen Jobcentern gibt eine gute, wenn auch nicht hinreichende Orientierung zur Festsetzung der Höhe der MAE. Gleichfalls sind der Stadt Leipzig keine Modellrechnungen zur Festsetzung der MAE- Höhe bekannt, welche auf einer fundierten Berechnungsgrundlage basieren. Der SĂ€chsische Verbraucherpreisindex weist insbesondere bei den AGH-MAE relevanten Preisgruppen (Nahrungsmittel und alkoholfreie GetrĂ€nke, Bekleidung und Schuhe sowie Gesundheitspflege) eine Preissteigerung seit 2013 in Höhe von rund 8 Prozent aus. Der monatliche Preis fĂŒr die Leipzig Pass-Mobilcard hat sich seit 2013 von damals 29,50 EUR auf 35 EUR in 2018, d. h. um 18,6 Prozent gesteigert. Insgesamt entsprechend diese Teuerungsraten einem mittleren Anstieg von rund 13,4 Prozent. Der Gesetzgeber hat die Stundenanzahl der AGH begrenzt, um den Teilnehmenden dennoch ausreichend Zeit fĂŒr BewerbungsaktivitĂ€ten zu belassen. Insbesondere setzen sich TrĂ€ger öffentlich geförderter BeschĂ€ftigung wie auch die Stadt Leipzig fĂŒr die HeranfĂŒhrung der Teilnehmenden an den ersten Arbeitsmarkt ein. Finanzielle Mittel stellen sowohl das Jobcenter als auch die Stadt Leipzig hierfĂŒr regelmĂ€ĂŸig bereit. Gleichfalls ist zu berĂŒcksichtigen, dass die individuellen Voraussetzungen und Schicksale der Teilnehmenden einer Aufnahme einer TĂ€tigkeit im ersten Arbeitsmarkt oftmals entgegenstehen. Das Instrument einer AGH dient daher zunĂ€chst der HeranfĂŒhrung an den ersten Arbeitsmarkt. Die Problemlagen der Menschen können in einer AGH bedeutend besser identifiziert werden, als wenn die Teilnehmenden keiner BeschĂ€ftigung nachgehen wĂŒrden. Daher ist jedwede Form, die die Motivation zur Teilnahme an einer AGH fördert, zu unterstĂŒtzen, so keine alternativen, besser geeigneten Instrumente zur VerfĂŒgung stehen. Das Festsetzen einer zu geringen MAE Pauschale kann zu einem enormen Verwaltungsaufwand im Jobcenter fĂŒhren, da jeder Teilnehmer berechtigt ist, EinzelantrĂ€ge beim Jobcenter zu stellen, sollten seine Aufwendungen höher als die gezahlte Pauschale sein. Eine Erhöhung auf 2,50 EUR / Teilnahmestunde, d. h. eine Steigerung von ĂŒber 66 % erscheint unter den oben genannten Aussagen zur Verbraucherpreisentwicklung als unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig. Zudem hat eine Abfrage ĂŒber den Deutschen StĂ€dtetag gezeigt, dass bundesweit pauschal keine AGH - MehraufwandentschĂ€digungen in Höhe von 2,50 EUR / Teilnahmestunde ausgereicht werden. zu 2.) Das Dezernat Wirtschaft und Arbeit, Referat fĂŒr BeschĂ€ftigungspolitik hat sich bereits im September 2018 im Rahmen der Vorberatung der Eingliederungsmittelverteilung gegenĂŒber dem Jobcenter dafĂŒr eingesetzt, dass das prozentuale Budget fĂŒr AGH-MAE-Maßnahmen im Jahr 2019 fortgeschrieben wird. Daher wurde die unter Punkt 2. genannte Forderung des Änderungsantrages VI-A-06206-ÄA-02 vom 05.10.2018 bereits im Rahmen des regulĂ€ren Verwaltungshandelns umgesetzt. Letztendlich ist jedoch die GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des Jobcenters Leipzig fĂŒr die Planung und Verteilung der zur VerfĂŒgung stehenden Eingliederungsmittel verantwortlich. Zu 3.) Die Verteilung der durch den Bund zugeteilten Eingliederungsmittel auf die einzelnen arbeitsmarktpolitischen Instrumente, setzt einen dezidierten Kenntnisstand zu den Kundenbedarfen und den Rahmenbedingungen des regionalen Arbeitsmarktes bei der GeschĂ€ftsfĂŒhrung des Jobcenters voraus. Die GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des Jobcenters Leipzig ist daher aufgefordert in der kommenden TrĂ€gerversammlung am 13.12.2018 den beiden TrĂ€gern Agentur fĂŒr Arbeit und Stadt Leipzig die Ergebnisse der Planung der Eingliederungsmittel ausgehend von den Wirkungszielen, u. a. in Bezug auf die Kundenstruktur ganzheitlich darzustellen. Auf Grund des internen Verwaltungslaufs einer entsprechenden Informationsvorlage ist es zudem nicht möglich, den Stadtrat ĂŒber diese Ergebnisse noch rechtzeitig im Dezember 2018 zu informieren. Es wird daher alternativ vorgeschlagen, dass die GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des Jobcenters Anfang 2019 in den FachausschĂŒssen Wirtschaft und Arbeit sowie Soziales, Gesundheit und Schule die jĂ€hrliche Arbeitsplanung des Jobcenters einschließlich der Kundenstruktur persönlich vorstellt. Hierbei haben die StadtrĂ€tinnen und StadtrĂ€te zudem die Möglichkeit mit der neuen GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des Jobcenters Leipzig in den direkten Erfahrungsaustausch zu treten. In einem Bericht an den Stadtrat ist dieses nicht möglich. text: a[name="allrisBV"] - Der OberbĂŒrgermeister wird beauftragt, sich in der TrĂ€gerversammlung des Jobcenters fĂŒr eine Anhebung der MehraufwandsentschĂ€digung fĂŒr AGH-MAE-Teilnehmende auf mindestens 1,75 EUR / Teilnahmestunde ab 01.01.2019 einzusetzen. Über den Umsetzungsstand einschließlich eines Berichts zur Kundenstruktur des Jobcenters Leipzig wird im Fachausschuss fĂŒr Wirtschaft und Arbeit sowie Soziales, Gesundheit und Schule im I. Quartal 2019 informiert. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1010047 text: a[name="allrisSV"] - Aus fachlicher Sicht ist die Schaffung eines neuen konventionellen Schallschutzfenster-Förderprogramms nicht mehr zeitgemĂ€ĂŸ. Das in den 90er Jahren durchgefĂŒhrte Förderprogramm basierte auf der Notwendigkeit, WohngebĂ€ude mit Schallschutzfenstern auszustatten, die vor 1990 errichtet wurden und fĂŒr die zum damaligen Zeitpunkt die gesetzlichen Grundlagen bzgl. des Schallschutzes fĂŒr WohngebĂ€ude noch nicht existierten. Im Jahr 1990 wurde die 1989 verabschiedete DIN 4109 (Schallschutz im Hochbau) öffentlich-rechtlich eingefĂŒhrt. D. h. bei jedem ab 1990 errichteten Neubau und jeder ab 1990 durchgefĂŒhrten Sanierung von Wohn- und BĂŒrogebĂ€uden musste der Schallschutz den Anforderungen der DIN 4109 genĂŒgen. Mittlerweile kann davon ausgegangen werden, dass ein Großteil der WohngebĂ€ude entlang hochbelasteter Straßen gemĂ€ĂŸ den Bestimmungen der DIN 4109 entsprechend schallgedĂ€mmt saniert bzw. errichtet wurde. Das betreffende GebĂ€ude in der Karl-Tauchnitz-Straße wurde ebenfalls nach 1990 errichtet und sollte bereits den Anforderungen der DIN 4109 genĂŒgen. Die EigentĂŒmer wĂŒrden demnach nicht von einem neuen Schallschutzfenster-Förderprogramm profitieren können. Zudem geht der Trend weg von der Installation herkömmlicher Schallschutzfenster hin zu Fenstern, die einen ausreichenden Innenraumpegel und parallel eine ausreichende LĂŒftung gewĂ€hrleisten können. Dazu zĂ€hlen z. B. die Hamburger Hafencity-Fenster und die Eilenburger Hafencity-Fenster. Eine Minderung der VerkehrslĂ€rmbelastung und damit auch die Einhaltung der gemĂ€ĂŸ DIN 4109 vorgegebenen Innenraumpegel sollte primĂ€r durch eine Änderung des MobilitĂ€tsverhaltens (nachhaltige MobilitĂ€t) oder auch straßenverkehrsrechtliche Maßnahmen (z. B. Tempo 30) erreicht werden. Entsprechende Maßnahmen wurden und werden im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen LĂ€rmaktionsplanung (§ 47d BImSchG) fĂŒr die Stadt Leipzig erarbeitet und sollten dringend umgesetzt werden. text: a[name="allrisBV"] - Die Schaffung eines kommunalen Förderprogramms „Schallschutzfenster in BestandgebĂ€uden“ wird abgelehnt, da kein Bedarf besteht. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011103 text: a[name="allrisSV"] - Mit dem Beschluss VI-DS-04384-NF-06 „Entwicklungsoption Areal MatthĂ€ikirchhof - Etablierung eines "Forums fĂŒr Freiheit und BĂŒrgerrechte" hat der Stadtrat nach langer, intensiver Diskussion des Themas einen Verfahrensvorschlag beschlossen, der zur Beantwortung aller offenen Fragen zum Thema MatthĂ€ikirchhof geeignet ist. Aktuell haben das Dezernat Kultur und das Dezernat Stadtentwicklung und Bau die Projektstruktur zur Umsetzung des Stadtratsbeschlusses erarbeitet. In diesem umfangreichen Verfahren soll selbstverstĂ€ndlich auch die Fragestellung der Petition nach der historischen Baustruktur geklĂ€rt werden. AusdrĂŒcklich hinweisen möchte die Verwaltung darauf, dass im Planungsprozess fĂŒr den MatthĂ€ikirchhof eine umfassende BĂŒrgerbeteiligung vorgesehen ist. Eine Entscheidung fĂŒr oder gegen eine Wiedererrichtung der historischen Baustruktur kann und soll erst wĂ€hrend dieses Planungsprozesses getroffen werden. Zu der vom Einreicher im Post Scriptum benannten kostenlosen Übertragung der stĂ€dtischen GrundstĂŒcke am MatthĂ€ikirchhof an den Bund ist der Stadtverwaltung nichts bekannt. text: a[name="allrisBV"] - Die Petition wird abgelehnt. Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Petition Mit der Petition VI-P-06556 schlĂ€gt ein BĂŒrger die „Einkassierung“ (Zitat des Antragsstellers) des Planungsvorschlages „Forum fĂŒr Freiheit und Menschenrechte sowie zentrales sĂ€chsisches Stasi-Archiv“ sowie eine historische Rekonstruktion der kriegszerstörten historischen Bebauung Ă€hnlich wie in der Frankfurter Altstadt vor. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011015 Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011102 text: a[name="allrisSV"] - Die Ablehnung bezieht sich ausdrĂŒcklich nicht auf eine 3D-Modellierung, ĂŒber die aktuell noch keine Entscheidung ansteht, sondern auf die Aussage in der Petition: „vor der Auslobung eines Architekturwettbewerbes zur möglichen Wiedererrichtung der historischen Bebauung des alten MatthĂ€ikirchhofes durch den Stadtrat und die Verwaltung [
]“ Mit dem Beschluss VI-DS-04384-NF-06 „Entwicklungsoption Areal MatthĂ€ikirchhof - Etablierung eines "Forums fĂŒr Freiheit und BĂŒrgerrechte" hat der Stadtrat nach langer, intensiver Diskussion des Themas einen Verfahrensvorschlag beschlossen, der zur Beantwortung aller offenen Fragen zum Thema MatthĂ€ikirchhof geeignet ist. Aktuell haben das Dezernat Kultur und das Dezernat Stadtentwicklung und Bau die Projektstruktur zur Umsetzung des Stadtratsbeschlusses erarbeitet. In diesem umfangreichen Verfahren soll selbstverstĂ€ndlich auch die Fragestellung der Petition nach der historischen Baustruktur geklĂ€rt werden. Inwieweit das eine 3D-Modellierung umfasst, kann derzeit noch nicht beantwortet werden. Die Aufgabenstellung fĂŒr eine Studie zu historischen Baustrukturen ist noch nicht erarbeitet. UnabhĂ€ngig davon besteht die Möglichkeit, zukĂŒnftig entsprechende Studien in das bestehende 3D-Modell der Stadt Leipzig einzufĂŒgen, das fĂŒr den Innenstadtbereich im Detaillierungsgrad LOD 3 (Architekturmodell, 3D-Modell der AußenhĂŒlle mit Textur) vorliegt. Auch der Ausdruck (3D-Druck, extern) der Daten fĂŒr ein physisches Modell ist möglich. AusdrĂŒcklich hinweisen möchte die Verwaltung darauf, dass im Planungsprozess fĂŒr den MatthĂ€ikirchhof eine umfassende BĂŒrgerbeteiligung vorgesehen ist. Eine Entscheidung fĂŒr oder gegen eine Wiedererrichtung der historischen Baustruktur kann und soll jedoch erst wĂ€hrend dieses Planungsprozesses getroffen werden. Zu den vom Einreicher benannten Fördermitteln kann geantwortet werden, dass die Stadt Leipzig durchaus aktiv an einer Beantragung entsprechender Mittel arbeitet, deren Nutzung jedoch nicht explizit fĂŒr eine 3D-Modellierung vorgesehen ist. text: a[name="allrisBV"] - Die Petition wird abgelehnt. Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Petition Mit der Petition VI-P-06554 schlĂ€gt ein BĂŒrger die Erstellung eines 3D-Modells zum historischen MatthĂ€ikirchhof vor. Dieses Modell soll dann als Grundlage fĂŒr eine Entscheidung fĂŒr oder gegen eine Wiedererrichtung der historischen Bebauung des alten MatthĂ€ikirchhofs dienen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011011 Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1010898 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- text: a[name="allrisBV"] - Der Petition wird zugestimmt und abgeholfen. BegrĂŒndung: Auf Eigeninitiative der Schule wurde eine Notreparatur des Sportbodenparketts durchgefĂŒhrt. Im Rahmen der Bauunterhaltung wird 2019 der Sportboden der Turnhalle im Erdgeschoss erneuert. Der Finanzbedarf wird auf 50 T€ geschĂ€tzt. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1010718 Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011483 text: a[name="allrisSV"] - Der Beantwortung der Fragen wird Folgendes vorangestellt: Eine aktuelle Forderung des ADAC, nach der ParkplĂ€tze in InnenstĂ€dten breiter und lĂ€nger werden mĂŒssten, ist der Verwaltung nicht bekannt. In der ADAC-BroschĂŒre „Benutzerfreundliche ParkhĂ€user“ von 2013 ist jedoch der Hinweis zur Verbreiterung von StellplĂ€tzen von 2,30 m auf 2,50 m zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit enthalten. GrundsĂ€tzlich ist der Verwaltung jedoch die Problematik der immer breiteren Fahrzeuge bewusst, da dies die Problematik der Befahrbarkeit schmaler Straßen zunehmend verschĂ€rft, wo geparkte breitere Fahrzeuge ein Vorbeifahren nicht mehr ermöglichen. Auch die FĂŒhrung des Kfz-Verkehrs in beengten VerhĂ€ltnissen von Baustellen wird durch die breiteren Fahrzeuge erschwert. 1.Welchen Abmaßen entsprechen die kommunal angebotenen StellplĂ€tze Leipzigs? Kommunal sind die StellplĂ€tze im öffentlichen Straßenraum und auf öffentlich zugĂ€nglichen ParkflĂ€chen wie z. B. P+R-Anlagen. Ihre Bemessung erfolgt auf Grundlage der technischen Regelwerke "Richtlinie fĂŒr die Anlage von Stadtstraßen" (RASt 06) und "Empfehlungen fĂŒr Anlagen des ruhenden Verkehrs" (EAR). Ohne ins Detail zugehen, liegt die Stellplatzbreite je nach Aufstellart und -winkel sowie Einparkmodus zwischen 2 und 2,50 m (3,50 m fĂŒr BehindertenstellplĂ€tze) und die LĂ€nge zwischen 4,85 m und 6,70 m. Diese Breiten wurden bereits mit der EinfĂŒhrung der RASt 06 gegenĂŒber frĂŒher angepasst, um den breiter gewordenen Pkw Rechnung zu tragen. 2.Welche Kosten wĂŒrden geschĂ€tzt auf die Stadt Leipzig zur Herstellung breiterer und lĂ€ngerer StellplĂ€tze zukommen, wenn diese fĂŒr alle kommunal angebotenen PlĂ€tze umgesetzt werden wĂŒrde? Die Herstellung lĂ€ngerer und/oder breiterer ParkstellflĂ€chen ist nicht zuerst eine Kostenfrage. Vielmehr stellt sich die Frage nach dem verfĂŒgbaren Platz. Auf separaten ParkplĂ€tzen, wie P+R-PlĂ€tzen, sind die StellplĂ€tze in der Regel als SenkrechtstellplĂ€tze nicht einzeln markiert. Damit ergibt sich die KapazitĂ€t schlicht aus den geparkten Fahrzeugen. Bei ParallelstellplĂ€tzen am Fahrbahnrand als baulich gefassten oder markierten StellplĂ€tzen, wĂ€re eine Verbreiterung ĂŒber das im Vorschriftenwerk verankerte Maß von 2,0 m fĂŒr Pkw und 2,5 m fĂŒr AndienungsflĂ€chen, in der Regel nur zu Lasten der anderen Querschnittsbestandteile möglich. Damit wĂ€ren Einbußen bei der Verkehrssicherheit und bei der QualitĂ€t des öffentlichen Raums die Folge. Die KostenĂ€nderung bei der Einordnung anderer Stellplatzmaße im Rahmen von planmĂ€ĂŸigem Straßenausbau lassen sich nicht seriös ermitteln, da dies jeweils vom konkreten Vorhaben und den (FlĂ€chen)ersparnissen bei anderen Anlagenbestandteilen abhĂ€ngt. FĂŒr bestehende StellplĂ€tze mĂŒssten die Kosten fĂŒr jeden Einzelfall planerisch ermittelt werden, es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass im Straßenquerschnitt in der Regel kein ausreichender Platz zur Verbreiterung vorhanden ist. 3.Wieviel ParkplĂ€tze wĂŒrden aufgrund der verĂ€nderten GrĂ¶ĂŸen schĂ€tzungsweise wegfallen (Prozentangabe und absolute Zahlen)? Aufgrund der fehlenden statistischen Werte sind dazu keine Angaben möglich. Bei der Modernisierungen von (privaten) ParkhĂ€usern entfallen nach den Werten des ADAC mit Verbreiterung der StellplĂ€tze auf 2,50 m bis zu 20 % der ParkstĂ€nde. Durch die im Straßenraum verschiedenartigen Parkierungsformen dĂŒrfte der Anteil hier geringer sein. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011209 text: a[name="allrisSV"] - Aus der GĂ€stetaxe können bestimmte touristische Aufgaben in der Stadt Leipzig finanziert werden, die in § 34 SĂ€chsKAG definiert sind. Dies sind Maßnahmen, die der Herstellung, Anschaffung, Erweiterung und Unterhaltung der zu touristischen Zwecken bereitgestellten Einrichtungen und Anlagen der Stadt Leipzig dienen. Weiter sind zu touristischen Zwecken durchgefĂŒhrte Veranstaltungen umfasst. Dem Tourismusbegriff, der nicht zwischen Tages- und Übernachtungstourismus differenziert, unterfallen u.a.: * Tagungs-, Kongress-, Messetourismus, * GeschĂ€ftstourismus, * Kulturtourismus, * StĂ€dtetourismus, * Jugend-/Seniorentourismus. Die EinfĂŒhrung der GĂ€stetaxe trĂ€gt zur nachhaltigen StĂ€rkung des lokalen Tourismus bei, insbesondere durch die Finanzierung von Maßnahmen * zur Verbreiterung des touristischen Angebotsspektrums, * zur strategischen Neuausrichtung touristischer Ziele und Einrichtungen, * zum Ausbau der touristischen Infrastruktur, * zum Vorantreiben fortschrittlicher Initiativen, z. B. Verbesserung der ServicequalitĂ€t oder Herstellung von Barrierefreiheit. Die finanziellen Auswirkungen dieser Vorlage stellen sich wie folgt dar: -in EUR- 2019 2020 geplante ErtrĂ€ge 5.222.700 5.222.700 Aufwendungen/ Auszahlungen insgesamt 2.611.350 2.611.350 davon: Personal- und Sachaufwendungen 300.000 300.000 neue touristische Maßnahmen 2.311.350 2.311.350 Die geplanten ErtrĂ€ge aus der GĂ€stetaxe werden zu 50 % fĂŒr neue touristische Maßnahmen verwendet. Die verbleibenden 50 % fließen in den Gesamthaushalt ein und dienen der Deckung der besonderen Kosten der Einrichtungen, Anlagen und Veranstaltungen, die bereits Gegenstand der Vorkalkulation waren. Die Personal- und Sachaufwendungen einschließlich IT im Dezernat Finanzen fĂŒr die Übernahme dieser neuen Aufgabe belaufen sich auf jĂ€hrlich 300.000 EUR. Die entsprechenden Stellen sind im Rahmen der verwaltungsinternen Änderungen zum Haushaltsplanentwurf 2019/2020 berĂŒcksichtigt. Die neuen touristischen Maßnahmen werden in Höhe von 2.311.350 EUR in 2019 und 2020 veranschlagt und sind in der Anlage im Einzelnen aufgefĂŒhrt. Die Ausrichtung erfolgt an den Inhalten des Touristischen Entwicklungsplans (TEP) bzw. des Integrierten Stadtentwicklungskonzept Leipzig 2030 (INSEK). Folgen bei Nichtbeschluss: Die ErtrĂ€ge aus der GĂ€stetaxe können nicht entsprechend Beschlusspunkt 4 des Ratsbeschlusses zur EinfĂŒhrung der GĂ€stetaxe fĂŒr neue gĂ€stetaxefĂ€hige Projekte verwendet werden. text: a[name="allrisBV"] - Die neuen Maßnahmen zur Verwendung der GĂ€stetaxe ausweislich der Anlage werden bestĂ€tigt. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Mit Beschluss der Ratsversammlung (VI-DS-05645-NF-03) am 27.09.2018 wurde die EinfĂŒhrung einer GĂ€stetaxe nach Maßgabe des § 34 SĂ€chsKAG ab 01.01.2019 beschlossen. Die GĂ€stetaxesatzung der Stadt Leipzig (GTS) ist mit ihrer öffentlichen Bekanntmachung im Leipziger Amtsblatt Nr. 18 vom 13.10.2018 in Kraft getreten. Ausweislich Beschlusspunkt 4 der o.g. Vorlage wird die Auswahl neuer gĂ€stetaxefĂ€higer Projekte durch die Ratsversammlung mittels Beschlussvorlage bestĂ€tigt. Dies soll bis Ende Januar 2019 erfolgen. Die Vorlage beinhaltet in der Anlage die neuen Maßnahmen zur Verwendung der GĂ€stetaxe in tabellarischer Darstellungsform. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011434 text: a[name="allrisSV"] - Teilnahme der Stadt Leipzig an der 40. ordentlichen Hauptversammlung des Deutschen StĂ€dtetages vom 04. Juni – 06. Juni 2019 in Dortmund Die 40. ordentliche Hauptversammlung des Deutschen StĂ€dtetages findet vom 04. Juni – 06. Juni 2019 in Dortmund statt. Der voraussichtliche Zeitplan ist als Anlage beigefĂŒgt. Nach §6 Abs. 2a der Satzung des Deutschen StĂ€dtetages kann die Stadt Leipzig 6 stimmberechtigte Delegierte zur Hauptversammlung entsenden. Außerdem besteht die Möglichkeit der Entsendung von Gastdelegierten. Nach der Satzung des Deutschen StĂ€dtetages soll die HĂ€lfte der stimmberechtigten Delegierten aus Mitgliedern der Vertretungskörperschaften bestehen. Den Fraktionen des Stadtrates wird der Vorschlag unterbreitet, dass – analog zur Hauptversammlung im Jahr 2017 - die drei stimmberechtigten Delegierten von drei Fraktionen benannt werden. Dabei sollte das StimmverhĂ€ltnis im Stadtrat BerĂŒcksichtigung finden. Die Fraktionen CDU und DIE LINKE. entsenden jeweils einen Vertreter. Auf Grund der Stimmengleichheit von BĂŒndnis 90/DIE GRÜNEN und der Fraktion SPD, wird vorgeschlagen, dass im Jahr 2019 die Fraktion BĂŒndnis 90/DIE GRÜNEN einen Vertreter entsendet. Im Rahmen der 39. ordentlichen Hauptversammlung im Jahr 2017 wurde ein stimmberechtigtes Mitglied seitens der Fraktion SPD entsandt. Die Fraktionen von SPD, AFD und FREIBEUTERN können je einen Gastdelegierten entsenden. Die Finanzierung aller anfallenden Kosten erfolgt - auch bei den Fraktionen - aus den jeweiligen Haushaltmitteln der entsendenden Bereiche. Es wird darauf hingewiesen, dass der Anteil von Frauen bei der Entsendung von Delegierten und Gastdelegierten mindestens entsprechend ihrem Anteil an den Sitzen in den Vertretungskörperschaften berĂŒcksichtigt werden soll. Herr OberbĂŒrgermeister Jung ist als Mitglied des PrĂ€sidiums des Deutschen StĂ€dtetages automatisch als stimmberechtigtes Mitglied durch den DST benannt. Es wird vorgeschlagen, dass neben dem OberbĂŒrgermeister die Stadtverwaltung Leipzig durch Herrn Ersten BĂŒrgermeister Bonew, Frau BĂŒrgermeisterin Dubrauund Herrn BĂŒrgermeister Hörning vertreten wird. Frau BĂŒrgermeisterin Dr. Jennicke nimmt als Gastdelegierter an der Hauptversammlung des Deutschen StĂ€dtetages teil. Die Anmeldung der Delegierten ĂŒbernimmt Dezernat Allgemeine Verwaltung. Organisation, Vorbereitung und Abrechnung der Dienstreisen erfolgt durch die jeweiligen Bereiche. text: a[name="allrisBV"] - Beschluss des OberbĂŒrgermeisters vom 18.12.2018: 1. Die Stadt Leipzig nimmt an der 40. Ordentlichen Hauptversammlung des Deutschen StĂ€dtetages vom 04. Juni bis 06. Juni 2019 in Dortmund teil. 1. Die Verwaltung benennt * Herrn Ersten BĂŒrgermeister Bonew * Frau BĂŒrgermeisterin Dubrau * Herrn BĂŒrgermeister Hörning als stimmberechtigte Delegierte. Frau BĂŒrgermeisterin Dr. Jennicke nimmt als Gastdelegierte an der Hauptversammlung teil. 1. Die Vorlage wird den Fraktionen zur Kenntnis gegeben, mit der Bitte um Benennung ihrer Delegierten. Zusammenfassung: Nach §6 Abs. 2a der Satzung des Deutschen StĂ€dtetages kann die Stadt Leipzig 6 stimmberechtigte Delegierte zur Hauptversammlung des Deutschen StĂ€dtetages (DST) entsenden. Außerdem besteht die Möglichkeit der Entsendung von Gastdelegierten. Nach der Satzung des Deutschen StĂ€dtetages soll die HĂ€lfte der stimmberechtigten Delegierten aus Mitgliedern der Vertretungskörperschaften bestehen. Den Fraktionen des Stadtrates wird der Vorschlag unterbreitet, dass – analog zur Hauptversammlung im Jahr 2017 - die drei stimmberechtigten Delegierten von drei Fraktionen benannt werden. Dabei sollte das StimmverhĂ€ltnis im Stadtrat BerĂŒcksichtigung finden. Die Fraktionen CDU und DIE LINKE. entsenden jeweils einen Vertreter. Auf Grund der Stimmengleichheit von BĂŒndnis 90/DIE GRÜNEN und der Fraktion SPD, wird vorgeschlagen, dass im Jahr 2019 die Fraktion BĂŒndnis 90/DIE GRÜNEN einen Vertreter entsendet. Im Rahmen der 39. ordentlichen Hauptversammlung im Jahr 2017 wurde ein stimmberechtigtes Mitglied seitens der Fraktion SPD entsandt. Die Fraktionen von SPD, AFD und FREIBEUTERN können je einen Gastdelegierten entsenden. Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1004419 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- BegrĂŒndung Die reichhaltigen und sportgeschichtlich wertvollen Sammlungsbest舅de des Sportmuseums Leipzig sind aufgrund der r舫mlichen Bedingungen der ffentlichkeit praktisch nicht zug舅glich. Eine dauerhafte bauliche Lösung, um diesen unbefriedigenden Zustand zu beenden, ist eigentlich ĂŒberfĂ€llig, gestaltet sich aber Ă€ußerst schwierig. Daher ist eine kurzfristig realisierbare Zwischenlösung erforderlich. Diese sehen wir in temporĂ€ren Sonderausstellungen. Da das Sportmuseum ein Teil des Stadtgeschichtlichen Museums ist und dessen Neubau BöttchergĂ€ĂŸchen ohnehin mit wechselnden Sonderausstellungen auf 2 Etagen bespielt wird, sehen wir diesen Standort als besonders geeignet an. Denkbar sind solche PrĂ€sentationen aber auch in anderen stĂ€dtischen Museen und ggf. weiteren stĂ€dtischen Einrichtungen. text: a[name="allrisBV"] - Das Stadtgeschichtliche Museum, dem das Sportmuseum zugeordnet ist, fĂŒhrt mindestens 2-mal im Jahr eine Sonderausstellung durch, in der Ausschnitte aus den reichhaltigen SammlungsbestĂ€nden des Sportmuseums prĂ€sentiert werden. Vorzugsweise erfolgt dies im Neubau BöttchergĂ€ĂŸchen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011538 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- text: a[name="allrisBV"] - Es ist ein striktes Halte- und Parkverbot vor dem Diakonissenkrankenhaus zwischen der Einfahrt des Krankenhauses (Höhe Rinckartstraße) und Diakonissenstraße einzurichten. Sachverhalt: Im Stadtteil Leutzsch verkehrt die Straßenbahnlinie 7, auf die ab dem Lindenauer Markt viele Menschen aus Alt-West und Böhlitz-Ehrenberg angewiesen sind. Da die Tram auf der sehr beengten Georg-Schwarz-Straße verkehrt und dort auch Autos parken dĂŒrfen, kommt es besonders an der Haltestelle Diakonissenkrankenhaus stadteinwĂ€rts in der letzten Zeit gehĂ€uft zu Störungen des normalen Straßenbahnverkehrs durch parkende PKW zwischen der Einfahrt des Krankenhauses (Höhe Rinckartstraße) und Diakonissenstraße (ca. 100 m). Eine Fortsetzung der Fahrt ist nicht möglich, da die AutofahrerInnen meist nicht so schnell zu ermitteln sind. Es dauert oft lĂ€nger als Âœ h, bis die Straße frei wird bzw. der Abschleppdienst die Weiterfahrt ermöglicht hat. Was dies fĂŒr die vielen Passagiere der ÖPNV bedeutet, lĂ€sst sich nur erahnen. Wir reden hier von mindestens 100 Menschen jeden Alters pro Straßenbahnfahrt - u.a. GehbeeintrĂ€chtigte, Eltern mit Kinderwagen, Reisenden, SchĂŒlerInnen -, die darunter zu leiden haben, dass ein PKW mit höchstens 4 Personen - aus welchem Grund auch immer - falsch geparkt hat. Aus dieser UnverhĂ€ltnismĂ€ĂŸigkeit und den hohen Kosten der LVB - durch Verzögerung der Fahrten und Abschleppdienste - erwĂ€chst unsererseits - als BĂŒrgerorgan zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen in diesem Stadtteil - die Forderung nach einem strikten Halte- und Parkverbot von PKW an dieser Stelle. Wir möchten mit dieser Forderung den BĂŒrgerInnen die Möglichkeit geben, mit den ÖPNV in unserer Stadt schnell und nachhaltig von A nach B zu gelangen und erhoffen uns von Ihnen - als parlamentarische Entscheidende - UnterstĂŒtzung in dieser Wichtigen Angelegenheit. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1005810 text: a[name="allrisBV"] - Hiermit stellen wir den Antrag, einen zentralen Parkplatz fĂŒr Liebertwolkwitz zwischen „Zur Alten Sandgrube“ und „An der Badeanlage“ herzustellen. BegrĂŒndung: Eine solche FlĂ€che, zentral gelegen, fĂŒr die vielen kulturellen, sportlichen (Jahrstraße) und anderen im Umfeld befindlichen Ereignisse und des Wohnens jeglicher Art zu schaffen, sehen wir als dringliche an. Dabei können sich viele andere Probleme noch nicht zu benennender Art mit lösen lassen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011533 text: a[name="allrisSV"] - GemĂ€ĂŸ Leipziger Amtsblatt Nr.20 vom 10. November 2018 wurden auf Seite 3 die drei BaugrundstĂŒcke Braustraße 22, Wittenberger Straße 55 und Prager Straße 226 zum Erbbaurecht angeboten. Die schriftlichen Bewerbungen fĂŒr den Erwerb des Erbbaurechtes dieser stĂ€dtischen GrundstĂŒcke sind der Amtsblatt-Information zufolge an die STATTBAU Stadtentwicklungsgesellschaft mbH, Pufendorfstraße 11 in 10249 Berlin zu senden. Wir fragen an: 1. Aus welchen GrĂŒnden wurde ausgerechnet die Berliner STATTBAU Stadtentwicklungsgesellschaft mbH in die Entscheidungsfindung zur Vergabe von Erbbaurechten fĂŒr Leipziger BaugrundstĂŒcke einbezogen? 2. Ist es ĂŒblich, dass sich BĂŒrger der Stadt Leipzig fĂŒr Serviceleistungen der stĂ€dtischen Verwaltung gegebenenfalls nach Berlin wenden mĂŒssen? 3. Wie ist sichergestellt, dass bei der o.a. Berliner Firma die Auswahlverfahren nach der SĂ€chsischen Gemeindeordnung erfolgen? 4. Ist die benannte Verfahrensweise der Stadt Leipzig mit der Rechtsaufsicht der sĂ€chsischen Landesdirektion abgestimmt? 5. Steht der finanzielle Aufwand fĂŒr die Stadt Leipzig hinsichtlich der Beratungsleistungen durch die Berliner STATTBAU Stadtentwicklungsgesellschaft mbH in einem angemessenen VerhĂ€ltnis zu den jeweiligen Bau-und Entwicklungsleistungen? 6. Werden fĂŒr derartige o.a. Aufgabenstellungen seitens der Stadtverwaltung weitere Nicht- Leipziger Firmen beauftragt und warum ist dies so? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011511 text: a[name="allrisSV"] - Der Stadtrat hat im September 2017 das Entwicklungskonzept Clara-Zetkin-Park und Johannapark beschlossen. Dabei auch Änderungen, die durch die Fraktionen eingebracht worden waren, so auch die Aufstellung von HundekotbehĂ€lter (Beutelspender plus AbfallbehĂ€lter) als Pilotprojekt in den beiden, was inzwischen auch geschehen ist. BezĂŒglich der Hundetoiletten genannten Beutelspender mit AbfallbehĂ€lter fragen wir an: 1. Wie bewertet die Stadtverwaltung die Aufstellung der HundekotbehĂ€lter hinsichtlich positiver oder auch negativer Effekte? 2. Ist das Pilotprojekt im Clara-Park ein Erfolg und wird die Aufstellung auf andere Parks der Stadt ausgeweitet werden? Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011413 text: a[name="allrisSV"] - 1. Ist der Stadt Leipzig bekannt, ĂŒber wie viele Immobilien „Deutsche Wohnen“ bisher in Leipzig verfĂŒgt? Welche Kenntnisse hat die Stadt Leipziger darĂŒber hinaus ĂŒber das Engagement von „Deutsche Wohnen“ in Leipzig? GemĂ€ĂŸ einer Pressemitteilung des Unternehmens „Deutsche Wohnen“ vom 11.10.2018 bewirtschaftet das Unternehmen in Leipzig etwa 1800 Wohnungen und ĂŒber 100 Gewerbeeinheiten. Das Neubauvorhaben am Lindenauer Hafen, das im Oktober 2018 gestartet wurde, ist das erste Neubauprojekt des Unternehmens in Leipzig. Es beinhaltet knapp 40 Wohnungen und eine Gewerbeeinheit. Im GeschĂ€ftsbericht der „Deutsche Wohnen SE“ fĂŒr das Jahr 2017 wird Leipzig als sog. „Core Region“ bezeichnet. Auf diesen MĂ€rkten mit großen Wachstumspotentialen liege ihr unternehmerischer Schwerpunkt. 2. Sind der Stadt Leipzig FĂ€lle von Entmietung durch „Deutsche Wohnen“ bekannt? Der Stadt Leipzig sind, nach Abfrage bei der Abteilung Soziale Wohnhilfen des Sozialamts, aktuell keine EntmietungsfĂ€lle durch das Unternehmen „Deutsche Wohnen“ bekannt. 3. Welche Schritte gedenkt die Stadt Leipzig zu unternehmen, um Ă€hnliche Vorgehensweisen wie in Berlin in Leipzig zu verhindern und Mieter*innen zu schĂŒtzen? Die von Ihnen angesprochenen Prozesse der Wohnungsmarktentwicklung und Praktiken der Entmietung und VerdrĂ€ngung berĂŒhren das Mietrecht, welches im Zivilrecht des BĂŒrgerlichen Gesetzbuches geregelt ist. Hierzu gehören u.a. die zulĂ€ssigen KĂŒndigungsgrĂŒnde eines Vermieters sowie die Rechtsmittel eines Mieters, sich gegen eine ggf. unrechtmĂ€ĂŸige KĂŒndigung zu wehren. Die Stadtverwaltung kann hoheitlich nur im öffentlichen Recht handeln, sie ist weder in den MietverhĂ€ltnissen ein Vertragspartner, noch Teil der möglichen Rechtsmittel. Wichtigste Anlaufstelle ist in solchen FĂ€llen daher der Mieterverein. Die Möglichkeiten der Stadtverwaltung, von Mieterhöhung und WohnungskĂŒndigung betroffene Mieter*innen zu unterstĂŒtzen, sind dagegen sehr begrenzt. UnberĂŒhrt davon hat die Verwaltung, ebenso wie die Politik, ein zentrales Interesse an einer Versorgung mit ausreichendem und (finanziell) angemessenem Wohnraum fĂŒr alle Bevölkerungsteile unserer Stadt. GemĂ€ĂŸ den Zielen des integrierten Stadtentwicklungs-konzepts „Leipzig 2030“ und des Wohnungspolitischen Konzepts – Fortschreibung 2015 setzt die Stadt Leipzig eine Vielzahl von wohnungspolitischen Instrumenten und Maßnahmen um, die nicht zuletzt auf den Erhalt von bezahlbarem und preisgĂŒnstigem Wohnraum im Bestand abzielen: Um Mietpreissteigerungen zu senken, wurde die Kappungsgrenze fĂŒr Mieten auch in Leipzig abgesenkt. Dadurch können Mieten nur noch um maximal 15 Prozent innerhalb von drei Jahren bis zur ortsĂŒblichen Vergleichsmiete erhöht werden. Mit Anerkennung des Mietspiegels 2018 durch die Interessenvertretung der Vermieter und Mieter oder des Stadtrats wird dieser, wie bereits der Mietspiegel 2016, qualifiziert. Auf Grundlage dieses Mietspiegels können die ortsĂŒbliche Vergleichsmiete ermittelt sowie langwierige Auseinandersetzungen um die zulĂ€ssige Miethöhe vermieden werden. Da der qualifizierte Mietspiegel in Mieterhöhungsverlangen als BegrĂŒndungsmittel herangezogen werden muss, gibt dieser Rechtssicherheit fĂŒr Mieter aber auch fĂŒr Vermieter. Die Ratsversammlung hat im Oktober den Grundsatzbeschluss „GesamtstĂ€dtische Voruntersuchung zum Einsatz von Sozialen Erhaltungssatzungen“ gefasst. Im Ergebnis der Voruntersuchung (Grobscreening) wurden fĂŒnf relevante StadtrĂ€ume identifiziert. Dies sind Teile des Leipziger Ostens und Westens, des Wald- und Bachstraßenviertels, von Eutritzsch/Gohlis sowie Connewitz. FĂŒr diese fĂŒnf StadtrĂ€ume werden Anfang 2019 vertiefende Untersuchungen (Detailscreenings) durchgefĂŒhrt, um die Anwendungs-voraussetzungen einer Sozialen Erhaltungssatzung (gemĂ€ĂŸ § 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BauGB) und der rechtssicheren BegrĂŒndung möglicher AufstellungsbeschlĂŒsse und spĂ€terer Satzungen in 2019 zu prĂŒfen. Im Geltungsbereich einer Sozialen Erhaltungssatzung bedĂŒrfen bestimmte Maßnahmen (RĂŒckbau, Änderung oder NutzungsĂ€nderung baulicher Anlagen) entlang von Kriterien der Genehmigung. Eine Soziale Erhaltungssatzung ist ein stĂ€dtebauliches Instrument und entspricht keinem individuellen Mieterschutz, sie schĂŒtzt nicht vor der Modenisierungsumlage. Eine Satzung wirkt aber indirekt mieterschĂŒtzend, weil sie die Möglichkeiten des ImmobilieneigentĂŒmers zur baulichen VerĂ€nderung (Aufwertung) seines WohngebĂ€udes beschrĂ€nkt. Genehmigungsfrei sind alle Maßnahmen, die der Herstellung eines zeitgemĂ€ĂŸen Ausstattungsstandards dienen. „Luxussanierungen“ können ĂŒber das Instrument unterbunden werden. Zielstellung einer Sozialen Erhaltungssatzung ist, die Zusammensetzung der Wohnbevölkerung zu erhalten. ZusĂ€tzlich können EinschrĂ€nkungen fĂŒr die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen in Verbindung mit einer Umwandlungsverordnung festgelegt werden. Über diese kommunalen Instrumente hinaus hat die Bundesregierung mit der Verabschiedung des Mietrechtsanpassungsgesetzes eine VerschĂ€rfung der Mietpreisbremse auf den Weg gebracht. Diese sieht unter anderem eine Senkung der Modernisierungsumlage von max. 11 auf 8 Prozent vor und behandelt das sog. „Herausmodernisieren“ von Mieter*innen zukĂŒnftig als Ordnungswidrigkeit. Dies kann zukĂŒnftig mit einem Bußgeld von bis zu 100.000 € geahndet werden. Zudem können betroffene Mieter*innen Schadensersatz geltend machen. Das Gesetz gilt ab 01. Januar 2019 bundesweit. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011509 text: a[name="allrisSV"] - GemĂ€ĂŸ Stadtratsbeschluss zum Antrag „Einwegbechern Einhalt gebieten - Leipzig auf den Mehrweg bringen“ hat die Verwaltung unter großem öffentlichen Interesse im Oktober 2018 die EinfĂŒhrung des Mehrwegbecher-Pfandsystems mit RECUP als Partner gefeiert und den BUND mit der Öffentlichkeitsarbeit zum Projekt beauftragt. Die begleitende Öffentlichkeitsarbeit ist personalintensiv und muss weitergefördert werden. Da das Projekt erst nach der Antragsfrist fĂŒr Fördermittel fĂŒr Vereine und VerbĂ€nde begonnen wurde, ist eine nachtrĂ€gliche Beantragung und BerĂŒcksichtigung zu gewĂ€hren. Entsprechend des Personalbedarfs soll das Projekt mit Wirksamkeit ab dem 1.1.2019 mit einer Summe von 27.300 EUR gefördert werden. Zielstellung des Projektes ist es, weitere RECUP-Partner zu finden. text: a[name="allrisBV"] - Die Finanzierung des BUND zur EinfĂŒhrung und Umsetzung des Projektes Recycling2go als Leipziger Mehrwegbechersystem fĂŒr to-go-Produkte wird im Jahr 2019 fortgesetzt. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011521 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- text: a[name="allrisBV"] - Damit die erfolgreiche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vor allem in den Einrichtungen mit freier TrĂ€gerschaft (wie z.B. in dem Soziokulturellen Zentrum "der ANKER e.V." oder in der KINDERVEREINIGUNG Leipzig e.V offener Kinder- und Jugendtreff P.R.-Club) ab dem 01.01.2019 weitergefĂŒhrt werden kann, sind die dafĂŒr erforderlichen Finanzmittel im Haushalt 2019 ff einzustellen. Der finanzielle Mehrbedarf ist vom Fachamt zeitnah zu ermitteln und ergibt sich aus den am 11.12.2017 / 26.03.2018 im Jugendhilfeausschuss beschlossenen höheren Fachstandards. Sachverhalt: In der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 11.12.2017 / 26.03.2018 wurden höhere Fachstandards fĂŒr die offene Kinder- und Jugendarbeit, die Jugendverbandsarbeit, die Jugendmedienarbeit, die Kinder- und Jugendkulturarbeit, die Familienbildung, die Mobile Jugendarbeit/Streetwork, den Erzieherischen Kinder- und Jugendschutz, die Internationale Jugendarbeit, die Jugendberatung, die Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit/Jugendhilfe beschlossen. Eine zusĂ€tzliche Mittelbereitstellung zur Absicherung der höheren Aufwendungen fĂŒr die Umsetzung der Fachstandards erfolgte bisher nicht. Nach Informationen von freien TrĂ€gern/Vereinen aus dem Stadtbezirk Nordwest ist die Umsetzung des höheren Fachstandards und die Finanzierung dieser nicht gegeben. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011178 text: a[name="allrisSV"] - Bei der sich entlang der Kuhturmstraße befindlichen GrĂŒnflĂ€che handelt es sich um zwischenbegrĂŒnte GrundstĂŒcke. Sie liegen im B-Planbereich Nr. 30.1 „Henricistraße“, 1. Änderung (rechtskrĂ€ftig seit 16.08.2003) und sind dort als BauflĂ€chen (Besonderes Wohngebiet) festgesetzt. Eine Benennung als Park wĂŒrde diesem Sachverhalt nicht entsprechen text: a[name="allrisBV"] - Die Verwaltung empfiehlt die Ablehnung der Petition. Zusammenfassung: Es handelt sich nur um zwischenbegrĂŒnte GrundstĂŒcke, die mit rechtskrĂ€ftigem B-Plan als BauflĂ€chen ausgewiesen sind. Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Verwaltungsstandpunkt zur Petition Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011016 Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011457 text: a[name="allrisSV"] - In der Information ĂŒber die FFW in Leipzig sind verschiedene Punkte zur Entwicklung angerissen worden, daher frage ich an: 1. Aus welchen GrĂŒnden ist seit der letzten Information eine Verschlechterung der Bewertung des baulichen Zustandes der GerĂ€tehĂ€user eingetreten? Insgesamt gab es seit 2010, in der Summe, keine wesentliche Verschlechterung der baulichen ZustĂ€nde der GerĂ€tehĂ€user. Dies wird auch in der Konzeption dargelegt. Es wurde und wird permanent saniert und ertĂŒchtigt. Allerdings weisen die Altbauten einen erheblichen Finanzbedarf auf, wodurch der Gesamtzustand aller GerĂ€tehĂ€user nur langsam verbessert werden kann. Deutliche Fortschritte sind mit dem geplanten Neubau des GerĂ€tehauses Nordost und der Sanierung der FF SĂŒd zu erwarten. Die damaligen Ortswehrleiter haben gemeinsam mit dem damaligen Abteilungsleiter Einsatzdienst den baulichen Zustand der GerĂ€tehĂ€user bewertet. Durch den Wechsel der Ortswehrleiter kommen jetzt neue bzw. andere subjektive EinschĂ€tzungen zum Tragen. 2. Welche Kosten fĂŒr eine Sanierung aller als befriedigend oder schlechter eingestuften GerĂ€tehĂ€user sind zu veranschlagen? Im Ergebnishaushalt der Stadt Leipzig sind in den Haushaltsjahren 2019/2020 jeweils ca. 825.000 EUR fĂŒr die baulichen Unterhaltungsmaßnahmen aller GerĂ€tehĂ€user und Berufsfeuerwachen eingestellt. Diese Mittel werden entsprechend der Dringlichkeit der Maßnahmen eingesetzt, um MĂ€ngel abzustellen und die Sicherheits- und Arbeitsbedingungen in den Objekten zu verbessern. 3. Gibt es eine PrioritĂ€tenliste fĂŒr die Sanierung der GebĂ€ude? Wenn ja, welchen Zeithorizont hat diese und was sind die Kriterien fĂŒr die Reihung? Eine PrioritĂ€tenliste ergibt sich aus der mittelfristigen Finanzplanung. Derzeit befindet sich das neue GerĂ€tehaus der FF Leipzig-Nordost in Planung, welches bis Ende 2020 fertiggestellt werden soll. Damit können die GerĂ€tehĂ€user in den Ortsteilen Seehausen und Hohenheida aufgegeben werden. Ab dem Haushaltsjahr 2022 sind zudem Gelder fĂŒr die Sanierung des GerĂ€tehauses der FF Leipzig-SĂŒd eingestellt. Die Kriterien fĂŒr die Reihung leiten sich entsprechend des baulichen Zustandes der GerĂ€tehĂ€user ab. 4. In wie vielen FFW gibt es Jugendwarte/ Jugendwartinnen? Es gibt Jugendwarte/Jugendwartinnen in 20 Freiwilligen Feuerwehren. 5. Welche Weiterbildungsmöglichkeiten werden den Jugendwartinnen und Jugendwarten im pĂ€dagogischen Bereich angeboten? Im Rahmen der Stadtjugendfeuerwehr werden jĂ€hrlich verschiedene Seminare und Weiterbildungsmöglichkeiten fĂŒr die Jugendwarte/Jugendwartinnen angeboten. Zum einen werden regelmĂ€ĂŸig rechtliche Themen behandelt, zum anderen wird auf aktuelle Herausforderungen eingegangen. Gezielte pĂ€dagogische Weiterbildungen werden im Rahmen der Jugendleitercard (Juleica)-Grundausbildung bzw. -Fortbildung angeboten. 6. Welchen Voraussetzungen bedĂŒrfen die Jugendwartinnen und Jugendwarte? GrundsĂ€tzlich gibt es keine gesetzliche Regelung hierzu. Der Wehrleiter kann in seinem Ermessen und nach AbwĂ€gung der FĂ€higkeiten und Fertigkeiten selbst eine/n Kameraden/in zum/r Jugendwart/Jugendwartin berufen. Wer die Ausbildung zum/r Jugendwart / Jugendwartin machen möchte, benötigt als Voraussetzung einen TruppfĂŒhrerlehrgang. Vom SMI wird eine Juleica-Ausbildung fĂŒr den Jugendwart empfohlen, aber nicht vorgeschrieben. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011506 text: a[name="allrisSV"] - Antwort: 1.Warum und auf welcher Rechtsgrundlage wird Antragssteller*innen "eines sicheren Drittstaates gemĂ€ĂŸ Anlage zu § 29a Asylgesetz" das dezentrale Wohnen verweigert? Stellt dies nicht aus Sicht der Stadt eine Diskriminierung aufgrund der Herkunft dar? Grundlage fĂŒr die Entscheidung ĂŒber einen Antrag auf dezentrales Wohnen ist der auslĂ€nderrechtliche Status, nicht die Herkunft des Antragsstellers. Insofern liegt keine Diskriminierung aufgrund der Herkunft vor. Nach § 29a Asylgesetz werden AsylantrĂ€ge von AuslĂ€nderinnen und AuslĂ€ndern, die aus einem sicheren Herkunftsstaat stammen, durch das Bundesamt fĂŒr Migration und FlĂŒchtlinge abgelehnt. Es sei denn, der Antragsteller kann Anhaltspunkte vorbringen, die eine Anerkennung als FlĂŒchtling (nach § 3 Abs. 1 AsylG) oder eine Anerkennung als subsidiĂ€r Schutzberechtigter (nach § 4 Abs. 1 AsylG) begrĂŒnden. Dies betrifft Personen aus den Mitgliedsstaaten der EuropĂ€ischen Union sowie aktuell Albanien, Bosnien und Herzegowina, Ghana, Kosovo, Mazedonien, Montenegro, Senegal, Serbien. Mit der Ablehnung des Asylantrages tritt die sofortige vollziehbare Ausreisepflicht ein. AntrĂ€ge auf dezentrales Wohnen werden durch das Sozialamt fĂŒr diesen Personenkreis immer genehmigt, wenn GrĂŒnde vorliegen, die die Ausreise in einen sicheren Drittstaat verhindern bzw. verzögern können. 2.Welche formalisierten Fallkonstellationen (inkl. aufenthalts-/asylrechtlicher GrĂŒnde) fĂŒhren zur Ablehnung von AntrĂ€gen auf dezentrales Wohnen? Formalisierte Fallkonstellationen, die zu einer generellen Ablehnung von AntrĂ€gen auf dezentrales Wohnen fĂŒhren, gibt es nicht. Die Entscheidung zu AntrĂ€gen auf dezentrales Wohnen werden immer unter Beachtung der Besonderheiten und UmstĂ€nde des Einzelfalls getroffen. Von den bis Ende September 2018 gestellten 109 AntrĂ€gen auf dezentrales Wohnen wurden lediglich fĂŒnf AntrĂ€ge abgelehnt. Diese AntrĂ€ge wurden abgelehnt, da zum Zeitpunkt der Antragstellung auf dezentrales Wohnen die vorhandenen Duldungen nur eine GĂŒltigkeit von bis zu drei Monaten hatten. 3.In Antwort auf Anfrage 4 heißt es, dass "417 Personen Ende September 2018 in eigenem Wohnraum oder GewĂ€hrleistungswohnungen" lebten, die "weniger als 24 Monate Leistungen nach Asylbewerberleistungsgesetz" erhielten. Im aktuellen Sachstand ist beschrieben: "Von den Personen, die zu Ende September 2018 Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhielten (2.997), lebten 46 % in einer Gemeinschaftsunterkunft einschließlich Pensionen und Übergangswohnheim. 54 % lebten in einer eigenen Wohnung außerhalb einer Gemeinschaftsunterkunft." Dies ergibt 1618 Personen. Wie kommt diese zahlenmĂ€ĂŸige Diskrepanz zustande? Wie ist die Aufenthaltsdauer der dezentral lebenden Personen? (ggf. nach 6/12/18/24 Monaten oder anderen Intervallen aufschlĂŒsseln) Die anderen nicht in der Beantwortung zu Anfrage VI-F-06505 benannten Personen erhielten bereits lĂ€nger als 24 Monate Leistungen nach dem AsylbLG. Die Differenzierung nach der Dauer des Leistungsbezuges wurde mit Bezug auf die Fragestellung der Anfrage vorgenommen. Diese zielte auf die Berechnung eines BetreuungsschlĂŒssels. Dabei wird angenommen, dass Personen, die bereits ĂŒber 24 Monate im Leistungsbezug des Asylbewerberleistungsgesetzes sind und in eigenem Wohnraum leben, einen geringeren Betreuungsbedarf haben. Sie sind in der Regel ĂŒber Hilfsangebote informiert und können diese bei Bedarf nutzen. Die Aufenthaltsdauer wurde bei der Beantwortung nicht betrachtet, da diese nicht zwangslĂ€ufig mit der Dauer des Leistungsbezuges ĂŒbereinstimmt. FĂŒr die vorliegende Auswertung wurde lediglich die Dauer des Leistungsbezuges nach Asylbewerberleistungsgesetz ĂŒber das Sozialamt Leipzig betrachtet. FĂŒr eine Auswertung nach Aufenthaltsdauer wĂ€re eine Verbindung der Daten der LeistungsgewĂ€hrung mit dem AuslĂ€nderzentralregister notwendig, welche aufgrund fehlender technischer Schnittstellen nicht möglich ist. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011445 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- BegrĂŒndung: Die Verwaltungsvorlage formuliert unter Beschlusspunkt 1 ausschließlich Sachziele als EigentĂŒmerziele. RegelmĂ€ĂŸig sind EigentĂŒmerziele aber in Sach- und Finanzziele zu unterteilen und als solche, soweit möglich, klar messbar zu formulieren. Bei der Definierung der Ziele ist zu berĂŒcksichtigen, dass die Eigenbetriebe zwar in erster Linie unmittelbar gemeinnĂŒtzige Zwecke verfolgen, also der ErfĂŒllung öffentlicher Aufgaben dienen. Jedoch mĂŒssen sie dies entsprechend der SĂ€chsEigBVO auf eine möglichst wirtschaftliche Art und Weise tun, weshalb die EigentĂŒmerziele nicht auf reine Sachziele beschrĂ€nkt bleiben dĂŒrfen. Die EigentĂŒmerziele unter Beschlusspunkt 1 sind daher durch das Finanzziel Effizienzsteigerung zu ergĂ€nzen. Der Erfolg dieses Ziels „Effizienzsteigerung“ kann dabei unter anderem an der Steigerung der selbst erwirtschafteten Einnahmen durch Auslastungserhöhung gemessen werden. Die EigentĂŒmerziele sind klar und messbar zu formulieren und in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden zu evaluieren. Die Vorlage genĂŒgt diesen Anforderungen nicht: Es fehlt an einer Herleitung und der genauen Beschreibung der Ziele - etwa durch Analyse der generellen Rahmenbedingungen, des Umfelds, der Indikatoren etc. . Die Sachziele bleiben deshalb „schwammig“ und nicht messbar. Der Beschlusspunkt 2 ist daher wie beantragt zu ergĂ€nzen. Zudem enthĂ€lt der Beschlusspunkt 3 der Vorlage eine ErmĂ€chtigung der Verwaltung zur „jederzeitigen Anpassung der Zielvorgaben 
.“ unter alleinigen Beteiligung des Betriebsausschusses. Gerade im Hinblick darauf, dass der Stadtrat die strategischen und finanziellen Rahmenbedingungen der Kultureigenbetriebe bis zum Jahr 2020 festgeschrieben hat, ist aber eine Evaluierung und eine Neubefassung des Stadtrates mit den EigentĂŒmerzielen spĂ€testens nach drei Jahren erforderlich. Deshalb ist Beschlusspunkt 3 wie beantragt neu zu fassen. text: a[name="allrisBV"] - Der Beschluss wird wie folgt neu gefasst: 1. Die Ratsversammlung beschließt fĂŒr den stĂ€dtischen Eigenbetrieb Theater der jungen Welt die EigentĂŒmerziele: „ KontinuitĂ€t und QualitĂ€t, Partizipation und kulturelle Teilhabe, Ort der kulturellen Vielfalt sowie Beitrag zu qualitativer DiversitĂ€t, Effizienzsteigerung“. 1. Das strategische Unternehmenskonzept des Theaters der Jungen Welt wird dem Stadtrat nach Beschlussfassung der EigentĂŒmerziele vorgelegt. SpĂ€testens mit dem strategischen Unternehmenskonzept ist dem Stadtrat ein strategischer Aktionsplan vorzulegen, mit welchem die EigentĂŒmerziele unter BerĂŒcksichtigung der jeweiligen Rahmenbedingungen bzw. externer Einflussfaktoren zu prĂ€zisieren und genaue Vorgehensziele sowie konkreter Maßnahmen zur Umsetzung der EigentĂŒmerziele zu definieren sind. 1. Die EigentĂŒmerziele werden spĂ€testens nach drei Jahren evaluiert und vom Stadtrat neu beschlossen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011444 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- BegrĂŒndung: Die Verwaltungsvorlage formuliert unter Beschlusspunkt 1 ausschließlich Sachziele als EigentĂŒmerziele. RegelmĂ€ĂŸig sind EigentĂŒmerziele aber in Sach- und Finanzziele zu unterteilen und als solche, soweit möglich, klar messbar zu formulieren. Bei der Definierung der Ziele ist zu berĂŒcksichtigen, dass die Eigenbetriebe zwar in erster Linie unmittelbar gemeinnĂŒtzige Zwecke verfolgen, also der ErfĂŒllung öffentlicher Aufgaben dienen. Jedoch mĂŒssen sie dies entsprechend der SĂ€chsEigBVO auf eine möglichst wirtschaftliche Art und Weise tun, weshalb die EigentĂŒmerziele nicht auf reine Sachziele beschrĂ€nkt bleiben dĂŒrfen. Die EigentĂŒmerziele unter Beschlusspunkt 1 sind daher durch die Finanzziele Kostenreduktion und Effizienzsteigerung zu ergĂ€nzen. Der Erfolg dieses Ziels „Effizienzsteigerung“ kann dabei unter anderem an der Steigerung der selbst erwirtschafteten Einnahmen durch Auslastungserhöhung gemessen werden. Die EigentĂŒmerziele sind klar und messbar zu formulieren und in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden zu evaluieren. Die Vorlage genĂŒgt diesen Anforderungen nicht: Es fehlt an einer Herleitung und der genauen Beschreibung der Ziele - etwa durch Analyse der generellen Rahmenbedingungen, des Umfelds, der Indikatoren etc. . Die Sachziele bleiben deshalb „schwammig“ und nicht messbar. Der Beschlusspunkt 2 ist daher wie beantragt zu ergĂ€nzen. Zudem enthĂ€lt der Beschlusspunkt 3 der Vorlage eine ErmĂ€chtigung der Verwaltung zur „jederzeitigen Anpassung der Zielvorgaben 
.“ unter alleinigen Beteiligung des Betriebsausschusses. Gerade im Hinblick darauf, dass der Stadtrat die strategischen und finanziellen Rahmenbedingungen der Kultureigenbetriebe bis zum Jahr 2020 festgeschrieben hat, ist aber eine Evaluierung und eine Neubefassung des Stadtrates mit den EigentĂŒmerzielen spĂ€testens nach drei Jahren erforderlich. Deshalb ist Beschlusspunkt 3 wie beantragt neu zu fassen. text: a[name="allrisBV"] - Der Beschluss wird wie folgt neu gefasst: 1. Die Ratsversammlung beschließt fĂŒr den stĂ€dtischen Eigenbetrieb Schauspiel Leipzig die EigentĂŒmerziele: „Kulturelle Versorgung, wissenschaftliche Diskurs, DiversitĂ€t und Kooperation, Kostenreduktion und Effizienzsteigerung“. 1. Das strategische Unternehmenskonzept des Schauspiel Leipzig wird dem Stadtrat nach Beschlussfassung der EigentĂŒmerziele vorgelegt. SpĂ€testens mit dem strategischen Unternehmenskonzept ist dem Stadtrat ein strategischer Aktionsplan vorzulegen, mit welchem die EigentĂŒmerziele unter BerĂŒcksichtigung der jeweiligen Rahmenbedingungen bzw. externer Einflussfaktoren zu prĂ€zisieren und genaue Vorgehensziele sowie konkreter Maßnahmen zur Umsetzung der EigentĂŒmerziele zu definieren sind. 1. Die EigentĂŒmerziele werden spĂ€testens nach drei Jahren evaluiert und vom Stadtrat neu beschlossen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011442 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- BegrĂŒndung: Die Verwaltungsvorlage formuliert unter Beschlusspunkt 1 ausschließlich Sachziele als EigentĂŒmerziele. RegelmĂ€ĂŸig sind EigentĂŒmerziele aber in Sach- und Finanzziele zu unterteilen und als solche, soweit möglich, klar messbar zu formulieren. Bei der Definierung der Ziele ist zu berĂŒcksichtigen, dass die Eigenbetriebe zwar in erster Linie unmittelbar gemeinnĂŒtzige Zwecke verfolgen, also der ErfĂŒllung öffentlicher Aufgaben dienen. Jedoch mĂŒssen sie dies entsprechend der SĂ€chsEigBVO auf eine möglichst wirtschaftliche Art und Weise tun, weshalb die EigentĂŒmerziele nicht auf reine Sachziele beschrĂ€nkt bleiben dĂŒrfen. Die EigentĂŒmerziele unter Beschlusspunkt 1 sind daher durch die Finanzziele Kostenreduktion und Effizienzsteigerung zu ergĂ€nzen. Der Erfolg dieses Ziels „Effizienzsteigerung“ kann dabei unter anderem an der Steigerung der selbst erwirtschafteten Einnahmen durch Auslastungserhöhung gemessen werden. Die EigentĂŒmerziele sind klar und messbar zu formulieren und in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden zu evaluieren. Die Vorlage genĂŒgt diesen Anforderungen nicht: Es fehlt an einer Herleitung und der genauen Beschreibung der Ziele - etwa durch Analyse der generellen Rahmenbedingungen, des Umfelds, der Indikatoren etc. . Die Sachziele bleiben deshalb „schwammig“ und nicht messbar. Der Beschlusspunkt 2 ist daher wie beantragt zu ergĂ€nzen. Zudem enthĂ€lt der Beschlusspunkt 3 der Vorlage eine ErmĂ€chtigung der Verwaltung zur „jederzeitigen Anpassung der Zielvorgaben 
.“ unter alleinigen Beteiligung des Betriebsausschusses. Gerade im Hinblick darauf, dass der Stadtrat die strategischen und finanziellen Rahmenbedingungen der Kultureigenbetriebe bis zum Jahr 2020 festgeschrieben hat, ist aber eine Evaluierung und eine Neubefassung des Stadtrates mit den EigentĂŒmerzielen spĂ€testens nach drei Jahren erforderlich. Deshalb ist Beschlusspunkt 3 wie beantragt neu zu fassen. text: a[name="allrisBV"] - Der Beschluss wird wie folgt neu gefasst: 1. Die Ratsversammlung beschließt fĂŒr den stĂ€dtischen Eigenbetrieb Oper Leipzig die EigentĂŒmerziele: „Innovation, Identifikation, InternationalitĂ€t, Dialog und Öffnung, Kostenreduktion und Effizienzsteigerung“. 1. Das strategische Unternehmenskonzept der Oper Leipzig wird dem Stadtrat nach Beschlussfassung der EigentĂŒmerziele vorgelegt. SpĂ€testens mit dem strategischen Unternehmenskonzept ist dem Stadtrat ein strategischer Aktionsplan vorzulegen, mit welchem die EigentĂŒmerziele unter BerĂŒcksichtigung der jeweiligen Rahmenbedingungen bzw. externer Einflussfaktoren zu prĂ€zisieren und genaue Vorgehensziele sowie konkreter Maßnahmen zur Umsetzung der EigentĂŒmerziele zu definieren sind. 1. Die EigentĂŒmerziele werden spĂ€testens nach drei Jahren evaluiert und vom Stadtrat neu beschlossen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011446 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- BegrĂŒndung: EigentĂŒmerziele sind, soweit möglich, klar messbar zu formulieren. Bei der Definierung der Ziele ist zu berĂŒcksichtigen, dass die Eigenbetriebe zwar in erster Linie unmittelbar gemeinnĂŒtzige Zwecke verfolgen, also der ErfĂŒllung öffentlicher Aufgaben dienen. Jedoch mĂŒssen sie dies entsprechend der SĂ€chsEigBVO auf eine möglichst wirtschaftliche Art und Weise tun, weshalb die EigentĂŒmerziele nicht auf reine Sachziele beschrĂ€nkt bleiben dĂŒrfen. Die EigentĂŒmerziele sind klar und messbar zu formulieren und in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden zu evaluieren. Die Vorlage genĂŒgt diesen Anforderungen noch nicht: Es fehlt an einer Herleitung und der genauen Beschreibung der Ziele - etwa durch Analyse der generellen Rahmenbedingungen, des Umfelds, der Indikatoren etc. . Insbesondere die Sachziele bleiben deshalb „schwammig“ und nicht messbar. Der Beschlusspunkt 2 ist daher wie beantragt zu ergĂ€nzen. Zudem enthĂ€lt der Beschlusspunkt 3 der Vorlage eine ErmĂ€chtigung der Verwaltung zur „jederzeitigen Anpassung der Zielvorgaben 
.“ unter alleinigen Beteiligung des Betriebsausschusses. Gerade im Hinblick darauf, dass der Stadtrat die strategischen und finanziellen Rahmenbedingungen der Kultureigenbetriebe bis zum Jahr 2020 festgeschrieben hat, ist aber eine Evaluierung und eine Neubefassung des Stadtrates mit den EigentĂŒmerzielen spĂ€testens nach drei Jahren erforderlich. Deshalb ist Beschlusspunkt 3 wie beantragt neu zu fassen. text: a[name="allrisBV"] - Die Beschlusspunkte 2 und 3 der Vorlage werden wie folgt neu gefasst: 2. Das strategische Unternehmenskonzept der Musikschule Leipzig „Johann-Sebastian-Bach“ wird dem Stadtrat nach Beschlussfassung der EigentĂŒmerziele vorgelegt. SpĂ€testens mit dem strategischen Unternehmenskonzept ist dem Stadtrat ein strategischer Aktionsplan vorzulegen, mit welchem die EigentĂŒmerziele unter BerĂŒcksichtigung der jeweiligen Rahmenbedingungen bzw. externer Einflussfaktoren zu prĂ€zisieren und genaue Vorgehensziele sowie konkreter Maßnahmen zur Umsetzung der EigentĂŒmerziele zu definieren sind. 3. Die EigentĂŒmerziele werden spĂ€testens nach drei Jahren evaluiert und vom Stadtrat neu beschlossen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011443 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- BegrĂŒndung: Die Verwaltungsvorlage formuliert unter Beschlusspunkt 1 ausschließlich Sachziele als EigentĂŒmerziele. RegelmĂ€ĂŸig sind EigentĂŒmerziele aber in Sach- und Finanzziele zu unterteilen und als solche, soweit möglich, klar messbar zu formulieren. Bei der Definierung der Ziele ist zu berĂŒcksichtigen, dass die Eigenbetriebe zwar in erster Linie unmittelbar gemeinnĂŒtzige Zwecke verfolgen, also der ErfĂŒllung öffentlicher Aufgaben dienen. Jedoch mĂŒssen sie dies entsprechend der SĂ€chsEigBVO auf eine möglichst wirtschaftliche Art und Weise tun, weshalb die EigentĂŒmerziele nicht auf reine Sachziele beschrĂ€nkt bleiben dĂŒrfen. Die EigentĂŒmerziele unter Beschlusspunkt 1 sind daher durch das Finanzziel Effizienzsteigerung zu ergĂ€nzen. Der Erfolg dieses Ziels „Effizienzsteigerung“ kann dabei unter anderem an der Steigerung der selbst erwirtschafteten Einnahmen durch Auslastungserhöhung gemessen werden. Die EigentĂŒmerziele sind klar und messbar zu formulieren und in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden zu evaluieren. Die Vorlage genĂŒgt diesen Anforderungen nicht: Es fehlt an einer Herleitung und der genauen Beschreibung der Ziele - etwa durch Analyse der generellen Rahmenbedingungen, des Umfelds, der Indikatoren etc. . Die Sachziele bleiben deshalb „schwammig“ und nicht messbar. Der Beschlusspunkt 2 ist daher wie beantragt zu ergĂ€nzen. Zudem enthĂ€lt der Beschlusspunkt 3 der Vorlage eine ErmĂ€chtigung der Verwaltung zur „jederzeitigen Anpassung der Zielvorgaben 
.“ unter alleinigen Beteiligung des Betriebsausschusses. Gerade im Hinblick darauf, dass der Stadtrat die strategischen und finanziellen Rahmenbedingungen der Kultureigenbetriebe bis zum Jahr 2020 festgeschrieben hat, ist aber eine Evaluierung und eine Neubefassung des Stadtrates mit den EigentĂŒmerzielen spĂ€testens nach drei Jahren erforderlich. Deshalb ist Beschlusspunkt 3 wie beantragt neu zu fassen. text: a[name="allrisBV"] - Der Beschluss wird wie folgt neu gefasst: 1. Die Ratsversammlung beschließt fĂŒr den stĂ€dtischen Eigenbetrieb Gewandhaus Leipzig die EigentĂŒmerziele: „Beitrag zur kulturellen Versorgung, Werte fĂŒr den Zusammenhalt der Stadtgesellschaft, Gewandshaus als renommierte VeranstaltungsstĂ€tte sowie Gewandhaus als internationaler Botschafter, Effizienzsteigerung“. 1. Das strategische Unternehmenskonzept des Gewandhauses zu Leipzig wird dem Stadtrat nach Beschlussfassung der EigentĂŒmerziele vorgelegt. SpĂ€testens mit dem strategischen Unternehmenskonzept ist dem Stadtrat ein strategischer Aktionsplan vorzulegen, mit welchem die EigentĂŒmerziele unter BerĂŒcksichtigung der jeweiligen Rahmenbedingungen bzw. externer Einflussfaktoren zu prĂ€zisieren und genaue Vorgehensziele sowie konkreter Maßnahmen zur Umsetzung der EigentĂŒmerziele zu definieren sind. 1. Die EigentĂŒmerziele werden spĂ€testens nach drei Jahren evaluiert und vom Stadtrat neu beschlossen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011531 text: a[name="allrisSV"] - Dieses Konzept fĂŒr die BewĂ€ltigung der lokalen Hitzeentstehung und Folgen soll als eine Fortschreibung teilweise schon bauftragter und aktiver Konzepte der Fachverwaltungen (wie Luftreinhalteplan, Straßenbaumkonzept, GrĂŒndachstrategie etc.), als integriertes Umwelt-Konzept unter der Zielstellung der Verringerung von Hitzestress verstanden und weiterentwickelt werden. In den vergangenen Sommermonaten herrschte in Leipzig eine langanhaltende Hitze, die mit einer ausgeprĂ€gten DĂŒrreperiode verbunden war. Die Tendenz zu immer heißeren Sommern und einer Zunahme von Hitzetagen und TropennĂ€chten ist unverkennbar. In den heißen Sommerwochen dieses Jahres und insbesondere den hochsommerlichen NĂ€chten sind erhebliche Temperaturunterschiede von 10° Celsius zwischen dicht bebauten Innenstadtquartieren und grĂ¶ĂŸeren FreiflĂ€chen in Randlagen zu verzeichnen. Die regelrechte Aufheizung der Stadt hat vielfĂ€ltige Folgen. Unmittelbar zu spĂŒren sind BeeintrĂ€chtigungen von Gesundheit und LebensqualitĂ€t. Heiße und trockene Sommer sind keine Ausnahme, sondern werden in den nĂ€chsten Jahren und Jahrzehnten zur Regel. Schnellstmöglich braucht es Maßnahmen, mit denen sich Leipzig an sommerliche Extremwetterlagen anpassen kann. Alle Leipziger haben das Recht auf sommerliche LebensqualitĂ€t in kĂŒhlen Nachbarschaften. Anhaltende Hitze- und DĂŒrreperioden ziehen einen steigenden Wasserbedarf und sinkenden Grundwasserspiegel nach sich. Damit verbunden sind Hitze- und Wasserstress fĂŒr die Vegetation, die erhebliche VerĂ€nderungen im Ökosystem nach sich ziehen. Die sehr stabile Extremwetterlage mit heißem und trockenem Wetter ist nachweislich eine Konsequenz aus den zunehmenden VerĂ€nderungen im globalen Klimasystem. Die Polargebiete heizen sich auf und mit geringeren Temperaturdifferenzen verlieren Strömungssysteme ihren Antrieb. Stabile Wetterlagen, die ĂŒber mehrere Wochen und Monate sowohl extreme DĂŒrre als auch extreme NiederschlĂ€ge bringen können, sind die Konsequenz. Seit 1963 ist es in Leipzig im Mittel um 1,6 Grad wĂ€rmer geworden. Die Temperaturen dieses Jahres waren gemessen an den letzten Jahrzehnten, in den Monaten April bis August noch einmal um mehr als 2,5 Grad zu hoch, wĂ€hrend ein Niederschlagsdefizit von 260 Litern/qm zu verzeichnen war. Die durchschnittliche Zahl von 18 Tagen, an denen die Tageshöchsttemperatur ĂŒber 30 Grad liegt, wurde mit dem Rekord von ĂŒber 30 Hitzetagen in 2018 fast verdoppelt. Diese Entwicklung wird in den nĂ€chsten Jahrzehnten mit großer Sicherheit zunehmen. Danach sind dem Regionalen Klimaatlas zufolge im Jahresdurchschnitt, verglichen mit den Durchschnittstemperaturen von 1961 – 1990, bereits fĂŒr den Zeitraum 2011 – 2040 Temperaturerhöhungen von 0,4 – 1,2 °C und fĂŒr 2071 – 2100 sogar Temperaturerhöhungen von 2,1 bis zu 5,7 °C zu erwarten. Leipzig weist einen fĂŒr GroßstĂ€dte typischen, dicht besiedelten Stadtraum auf. Die ohnehin fĂŒr die letzten 30 Jahre festgestellte Vervierfachung auf 23 TropennĂ€chte im Jahr, wurde in diesem Jahr lokal je nach Stadtteil oder Straße mehrfach ĂŒbertroffen. Um dem Klimawandel entgegenwirken, braucht es eine Vielzahl grundsĂ€tzlicher Maßnahmen, zu denen auch Leipzig z. B. durch eine regenerative Energieversorgung und umweltfreundliche MobilitĂ€t beitragen muss. Zugleich mĂŒssen Klimaschutzstrategien und Klimaanpassungsstrategien als integraler Bestandteil stĂ€dtischer Planungs-, Genehmigungs- und Investitionsmaßnahmen konsequent umgesetzt werden. Mit den Klimaschutz-Anpassungsstrategien des Amtes fĂŒr Umweltschutz von 2016 und dem Integrierten Stadtentwicklungsplan (INSEK) hat die Stadt Leipzig bereits umfangreiche Erkenntnisse und Zielsetzungen zusammengetragen. Diese Strategien mĂŒssen jedoch ergĂ€nzt werden und dĂŒrfen keine bloßen AbsichtserklĂ€rungen bleiben. Zu 1) Aufgrund seiner topographischen Struktur hĂ€ngt die Versorgung der innenstadtnahen Bereiche Leipzigs mit frischer und kĂŒhlender Luft von wenigen grĂ¶ĂŸeren FreiflĂ€chen und Frischluftschneisen ab. Wenn aufgeheizte Luft nicht abtransportiert wird, verbleiben WĂ€rme und Schadstoffe lĂ€nger im verdichteten Stadtraum. Kaltluftschneisen wie den Auwald, die großen Stadtparkanlagen, das Elsterflutbecken gilt es ebenso wie Parks, begrĂŒnte Wege, GewĂ€sser und KanĂ€le die in die Innenstadt fĂŒhren, zu sichern. DafĂŒr muss klar festgelegt werden, welche FlĂ€chen verbindlich zu schĂŒtzen sind. Zu 2) In dicht bebauten Quartieren ist der Effekt zu beobachten, dass WĂ€rme von den HĂ€user- und DachflĂ€chen vermehrt an die Umgebung abgestrahlt wird und im Quartier gebunden bleibt. Deshalb mĂŒssen kleinrĂ€umige FlĂ€chen gesichert und geschaffen werden, die sich weniger aufheizen und als Mikroparks in allen Stadtteilen fĂŒr AbkĂŒhlung sorgen. Insbesondere GrĂŒnflĂ€chen die von BĂ€umen bewachsen sind, können so einen Beitrag fĂŒr kĂŒhlere Nachbarschaften leisten und zudem die allgemeine LebensqualitĂ€t erhöhen. Als innovative Lösung zu erproben ist die teilweise Herauslösung einzelner PlĂ€tze, Straßen oder Kreuzungen aus dem Straßennetz und ihre Umgestaltung zu Parkanlagen. Wir gewinnen dadurch GrĂŒnflĂ€chen in hochverdichteten Quartieren, unterbinden den durchgehenden Autoverkehr und fördern gleichzeitig den Fuß- wie Radverkehr durch attraktive Wege im Quartier. Denkbar wĂ€re dies z. B. an innenstadtnahen PlĂ€tzen wie dem SchĂŒtzenplatz oder StadtteilplĂ€tzen wie dem NeustĂ€dter Markt. Die FlĂ€chen sind bevorzugt fĂŒr aktive GrĂŒnflĂ€chennutzungen mit positiver stadtklimatischer Wirkung. Zu 3) BĂ€ume leisten nachweislich den grĂ¶ĂŸten Beitrag, um die Aufheizung von StadtrĂ€umen zu vermeiden. Die Stadt Leipzig hat sich auf grĂŒne Initiative hin verpflichtet, 1.000 StraßenbĂ€ume im Jahr durch Neu- und Nachpflanzungen zu realisieren. Leider hinkt die RealitĂ€t dieser Zielsetzung hinterher. Da ein Großteil der BĂ€ume als Nachpflanzungen erfolgt, ist ein Großteil der Leipziger Straßen immer noch baumlos. Das Tausend-BĂ€ume-Programm muss endlich durch die Bereitstellung entsprechender Mittel konsequent umgesetzt und ausgebaut werden. Ziel muss die Pflanzung 1.000 zusĂ€tzlicher BĂ€ume sein. GrĂ¶ĂŸtmögliche Effekte sind durch Pflanzungen an besonders hitzebelasteten Straßen zu erzielen. Die Anreize fĂŒr private Spenden sind z. B. durch das Matching-Prinzip (ein privater Baum wird durch einen kommunalen Baum gedoppelt) oder PrĂ€mien kommunaler Unternehmen zu verstĂ€rken. Das lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llige Straßenbaumkonzept ist anzupassen und endlich dem Stadtrat zum Beschluss vorzulegen. Zu 4) WasserflĂ€chen leisten einen bisher nur ungenĂŒgend berĂŒcksichtigten Beitrag zur AbkĂŒhlung. Auch sie tragen zur KĂŒhlung der Stadtluft bei und haben eine ausgleichende Wirkung auf die Lufttemperatur in ihrer Umgebung. Denn Wasser erwĂ€rmt sich im Vergleich zu Luft nur langsam und ist im Sommer relativ kĂŒhl. Ein zusĂ€tzlicher positiver Effekt entsteht in der naturnahen Anlage mit Vegetation, die sich insbesondere im Rahmen von GrĂŒnflĂ€chen anbietet. Insbesondere Springbrunnen oder andere WasserzerstĂ€uber tragen besser noch als stehendes Wasser zur KĂŒhlung durch Verdunstung bei. Zu 5) Die Versiegelung von FlĂ€chen mit hitzeaufnehmenden Materialien wie Asphalt oder Pflasterung trĂ€gt wesentlich zur Aufheizung der Stadt bei. Insbesondere StadtplĂ€tze wie der Huygens-Platz oder der Eutritzscher Markt sind vielfach unnötig stark versiegelt und sehen zudem nur einen relativ geringen Baumbestand vor. Diese Fehler gilt es kĂŒnftig zu vermeiden. Die Entsiegelung und anschließende BegrĂŒnung von öffentlichem Stadtraum muss je nach Anforderungsprofil Vorrang genießen. Zu 6) Zunehmend rĂŒckt die Bebauung von Innenhöfen in den Fokus der Immobilienakteure. BegrĂŒnte Innenhöfe sind jedoch unerlĂ€sslich, um im Rahmen von Blockrandbebauungen fĂŒr AbkĂŒhlung zu sorgen. Sie sind deshalb durch geeignete rechtliche Maßnahmen möglichst von einer Bebauung auszunehmen. Ausnahmeregelungen, z. B. fĂŒr besonders große InnenhofflĂ€chen und vergleichsweise klein dimensionierte Bauvorhaben sollten klar definiert werden. Nach MĂŒnchner Vorbild sollte die BegrĂŒnung von Innenhöfen durch Satzung geregelt und ein Programm ‚GrĂŒne Höfe – grĂŒne WĂ€nde’ gefördert werden. Zu 7) Dunkle Fassaden, DĂ€cher und Böden, die Sonnenstrahlung aufnehmen und bei sinkenden Temperaturen wieder abgeben, verhindern maßgeblich die AbkĂŒhlung in TropennĂ€chten. Mit dem Einsatz reflektierender Materialien kann dies verhindert werden. Zu 8) GrĂŒne DĂ€cher und Fassaden tragen zur AbkĂŒhlung der Umgebung und schĂŒtzen die InnenrĂ€ume vor dem Aufheizen. Die auf grĂŒne Initiative hin beauftragte GrĂŒndachstrategie muss endlich von der Stadtverwaltung vorgelegt werden. Da Neubauten ohnehin in der Regel flache DĂ€cher vorsehen, mĂŒssen GrĂŒndĂ€cher verpflichtend vorgesehen werden. Auch wenn FassadenbegrĂŒnungen von der Stadt gefördert werden, wird ihnen oftmals die Genehmigung versagt. Deshalb braucht es verbindliche Regelungen, auf die Bauherren sich verlassen können. Zu 9) Wasser kann in verschiedenen Formen zur unmittelbaren individuellen AbkĂŒhlung beitragen. Wasserspender und Trinkbrunnen bieten eine unmittelbare Möglichkeit der AbkĂŒhlung und mĂŒssen flĂ€chendeckend angeboten werden. Auch wenn im Umfeld der Stadt zahlreiche Seen zur VerfĂŒgung stehen, stehen sie Kindern ohne Begleitung, einkommensschwĂ€cheren oder eingeschrĂ€nkt mobilen Menschen zur nicht zur VerfĂŒgung. Die derzeit 5 öffentlichen FreibĂ€der der Stadt Leipzig waren in diesem Sommer z. T. ĂŒberlastet. Um eine wohnortnahe Versorgung zu gewĂ€hrleisten und dem Bevölkerungszuwachs zu entsprechen, sollen innovative Lösungen, wie z. B. die Errichtung als kombinierte Frei- und HallenbĂ€der mit verschiebbarem Dach vorgesehen werden. Diese Schwimmhallen wĂŒrden einen wirtschaftlichen, weil wetterunabhĂ€ngigen, Betrieb gewĂ€hrleisten können und die wohnortnahe Versorgung sicherstellen können. Zu 10) Hitzetage und das deutlich verringerte Absinken von Temperaturen beeintrĂ€chtigen nicht nur den Nachtschlaf, sondern fĂŒhren insgesamt zu geringerem Wohlbefinden und verminderter LeistungsfĂ€higkeit. Eine erhebliche GesundheitsgefĂ€hrdung besteht insbesondere bei Menschen im höheren Alter und mit chronischen Erkrankungen. Hitzestress fĂŒhrt bei ihnen zu erheblichen Kreislaufbelastungen und einer steigenden Infektionsbelastung. Vielfach fehlt es jedoch an dem notwendigen Wissen um den Umgang mit sommerlicher Hitze. Die bisherigen Beratungs- und PrĂ€ventionsangebote der stĂ€dtischen Ämter, Krankenkassen usw. sollten gebĂŒndelt und ggf. erweitert werden, um mehr Menschen zu erreichen. Bei der konkreten Umsetzung von hitzeprĂ€ventiven Maßnahmen sind Wohnungsgesellschaften, Unternehmen oder Bildungseinrichtungen gezielt zu beraten. text: a[name="allrisBV"] - 1. Die Stadtverwaltung wird beauftragt; ein integriertes Konzept gegen Hitze im Stadtgebiet zu erarbeiten. Das Konzept soll erreichen, dass die LebensqualitĂ€t im Gebiet der Stadt Leipzig kurz- und langfristig erhalten und den verĂ€nderten Klimabedingungen und der damit verbundenen Überhitzung der Stadt durch lokal wirksame Gegenmaßnahmen Rechnung getragen wird. 2. Der Konzeptentwurf wird dem Stadtrat zum Ende des II. Quartals 2019 zum Beschluss vorgelegt. 3. Alle Konzeptinhalte sind zukĂŒnftig in Planverfahren grundsĂ€tzlich auszuweisen und zu erlĂ€utern. Das Konzept beinhaltet folgende Punkte: 1. Frischluftschneisen und GrĂŒnflĂ€chen schĂŒtzen Frischluftschneisen, Kaltluftentstehungszonen und Biotopverbindungen sollen transparent definiert und bei der Ausweisung von BauflĂ€chen und der Aufstellung von BebauungsplĂ€nen rechtlich verbindlich vor Bebauung geschĂŒtzt werden. Zudem soll die Bebauung kleinerer mikroklimatisch relevanter GrĂŒnflĂ€chen mit gewachsenem Baumbestand nur im Ausnahmefall und unter DurchfĂŒhrung von Kompensationsmaßnahmen erfolgen. 1. Mikroparks in allen Stadtteilen schaffen Um positive stadtklimatische und kleinrĂ€umige Effekte in dichtbesiedelten Quartieren zu erreichen, ist ein Konzept fĂŒr kleinere Mikroparks, Pocketparks bzw. Quartiersparks z. B. auf bestehenden Brachen, autofrei zu gestaltenden Straßen oder PlĂ€tzen sowie zu entwickelnden stĂ€dtebaulichen Projekten, zu entwickeln und umzusetzen. 1. Baumstarke Stadt und Straßenbaumkonzept Ziel muss es sein, jĂ€hrlich 1.000 Neupflanzungen zusĂ€tzlich zu den notwendigen Nachpflanzungen von Straßenbaumpflanzungen umzusetzen. Um grĂ¶ĂŸtmögliche Effekte zu erreichen, sind in den nĂ€chsten fĂŒnf Jahren bevorzugt besonders hitzeanfĂ€llige, dichtbebaute Straßen, ohne GrĂŒn und mit Ost-West-Ausrichtung, mit hitzebestĂ€ndigen Baumarten zu bepflanzen. Die Zielstellungen des verwaltungsseitig immer noch ausstehenden Straßenbaumkonzepts sind anzupassen. Zugleich ist ein Parkbaumkonzept zu entwickeln, mit dem Zielsetzungen fĂŒr Bepflanzung von öffentlichen GrĂŒnflĂ€chen festgelegt werden. FĂŒr private Baumspenden gilt es stĂ€rkere Anreize zu schaffen. 1. Mehr WasserflĂ€chen schaffen Der Beitrag von Wasser zur AbkĂŒhlung in stĂ€dtischen RĂ€umen muss in der Planung von FreirĂ€umen und stĂ€dtebaulichen Entwicklungsprojekten berĂŒcksichtigt werden. Ziel muss eine stadtrĂ€umlich verteilte Sicherung und Schaffung von naturnahen WasserflĂ€chen mit gewĂ€ssertypischer Vegetation oder alternativ Springbrunnen, Wasserzwischenspeicher (RegenrĂŒckhaltebecken) o. Ă€. sein. 1. Versiegelung vermeiden und Entsiegelung vorantreiben GrundsĂ€tzliches Ziel ist eine Netto-Null-Neuversiegelung im gesamten Stadtgebiet. GroßflĂ€chige Versiegelungen des Stadtraums sind im Rahmen der stĂ€dtebaulichen Planung zu vermeiden. Zugleich sind FlĂ€chen z. B. bei der Überholung oder Sanierung von StadtrĂ€umen je nach Anforderungsprofil grundsĂ€tzlich zu entsiegeln. 1. Innenhöfe schĂŒtzen Eine Bebauung von Innenhöfen ist im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten auszuschließen. FĂŒr Ausnahmeregelungen sind Voraussetzungen und Art der Bebauung klar zu definieren. Die Entsiegelung und BegrĂŒnung von Innenhöfen soll durch eine entsprechende Satzung bei Neubau- oder Sanierungsvorhaben beauflagt und bei Bestandsimmobilien gefördert werden. 1. Albedo-Strategie gegen aufheizende OberflĂ€chen Der Einfluss von MaterialitĂ€t und Farbe von Fassaden, DĂ€chern und UntergrĂŒnden auf die Hitzeentwicklung im stĂ€dtischen Raum muss stĂ€rker berĂŒcksichtigt werden. Auf Grundlage einer Albedo-Strategie ist bei der Genehmigung von Bauprojekten durch eine Gemeindesatzung der Einsatz unnötig hitzeaufnehmender OberflĂ€chen auszuschließen. Bauherren und HauseigentĂŒmer sind hinsichtlich des Einsatzes reflektierender Materialien und Farben zu beraten. 1. GrĂŒne DĂ€cher und Fassaden Bei Neubauten und baulichen VerĂ€nderungen sind grundsĂ€tzlich GrĂŒndĂ€cher und an geeigneten FlĂ€chen begrĂŒnte Fassaden vorzusehen. Die Voraussetzungen fĂŒr Dach- und FassadenbegrĂŒnungen, auch mit BĂ€umen, sind verbindlich und transparent zu regeln und zu bewerben. Die Dach- und FassadenbegrĂŒnung von BestandsgebĂ€uden soll verstĂ€rkt gefördert werden. Bauherren und HauseigentĂŒmer sind bei der DurchfĂŒhrung entsprechender Maßnahmen proaktiv zu beraten. 1. AbkĂŒhlung ermöglichen Um AbkĂŒhlung bei Hitze zu ermöglichen, ist von den Kommunalen Wasserwerken ein Programm zur flĂ€chendeckenden Versorgung mit Wasserspendern und Trinkbrunnen aufzulegen. Bei Schwimmhallenneu- und -umbau ist darauf hinzuwirken, dass auch eine Nutzung als Freibad bei Hitze (Cabriolösung) möglich ist. 1. Beratung und PrĂ€vention stĂ€rken Um gesundheitlichen Hitzebelastungen vorzubeugen, sind Beratung und PrĂ€vention im Umgang mit sommerlicher Hitze zu stĂ€rken. Die vorhandenen Angebote unterschiedlicher Akteure sind in einem Netzwerk zu bĂŒndeln und ausbauen. Neben unmittelbarer Beratung, z. B. durch geeignete Öffentlichkeitsarbeit, eine Hotline und anderes, sind gezielte PrĂ€ventionsangebote unter anderem fĂŒr WohnungsbautrĂ€ger, Unternehmen, Bildungseinrichtungen zu entwickeln. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011155 text: a[name="allrisSV"] - ------------------------------- text: a[name="allrisBV"] - 1. Die Baumaßnahme wird realisiert. (Baubeschluss gemĂ€ĂŸ Hauptsatzung § 8 (3) Punkt 18 in der zurzeit gĂŒltigen Fassung) 1. Die Gesamtkosten betragen 4.376.000 EUR. Der stĂ€dtische Anteil betrĂ€gt 2.713.120 EUR . 1. Die Auszahlungen sind in den Haushaltsjahren im PSP-Element "C.-Arnold-Schule, 2-Feld-SH" (7.0001755.700) bzw. in 2017 im PSP-Element "Zentrale Planungsmittel" (7.0001104.700) wie folgt vorgesehen bzw. geplant: 2017: 210.000 € 2018: 70.000 € 2019:800.000 € 2020: 2.800.000 € 2021:449.337 € Die Ausstattungsaufwendungen (i.H.v 46.663 €) werden im Haushaltsjahr 2021 im PSP-Element "Christoph-Arnold-Schule" (1.100.21.1.1.01.61) eingeordnet. Die Mittel sind im Rahmen der Haushaltsplanung 2021/22 entsprechend durch das Fachamt anzumelden. Die Einzahlungen sind in den Haushaltsjahren im PSP-Element "C.-Arnold-Schule, 2-Feld-SH" (7.0001755.705) wie folgt vorgesehen bzw. geplant: 2019: 300.000 € 2020: 1.080.000 € 2021: 282.880 € 1. FĂŒr das Haushaltsjahr 2019 sind folgende VerpflichtungsermĂ€chtigungen vorgesehen: kassenwirksam 2020: 2.000.000 € FĂŒr das Haushaltsjahr 2019 sind folgende VerpflichtungsermĂ€chtigungen vorgesehen: kassenwirksam 2021: 420.000 € 1. Die im Haushaltsjahr 2021 ff. entsprechend Anlage Tabelle 1 anfallenden Folgekosten - ab 2021 anteilig i.H.v. 79.865 € sowie - ab 2022 ff. i.H.v. 171.938 € werden zukĂŒnftig innerhalb des Budgets des Fachamtes finanziert und durch das Fachamt entsprechend bei der Haushaltsplanung berĂŒcksichtigt. 1. Der Baubeschluss gilt vorbehaltlich der BestĂ€tigung der Fördermittel bzw. der BestĂ€tigung des vorfristigen Maßnahmebeginns. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Es ist geplant im Gewerbegebiet Engelsdorf (Edisonstraße) eine Zweifeldsporthalle zu errichten. Diese dient zur Sicherung des Sportunterrichtes der Christoph-Arnold-Schule (Grundschule) und nach Schulschluss dem Vereinssport. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011416 text: a[name="allrisSV"] - Die Beschlussfassung der Vorlage VI-DS-04710-NF-01 Vorplanung Ersatzneubau Georg-Schwarz-BrĂŒcken einschließlich Umbau Am RitterschlĂ¶ĂŸchen (Neufassung) erfolgte in der Ratsversammlung am 21.03.2018. Es ist in der beschlossenen Vorlage das weitere Beteiligungsverfahren ausfĂŒhrlich beschrieben. Insofern wĂ€re der Beschlussvorschlag, eine umfassende BĂŒrgerbeteiligung vor der Beschlussfassung des Stadtrates zur vorgenannten Vorlage durchzufĂŒhren, nur durch die Aufhebung und erneute Beschlussfassung umsetzbar. Das Anliegen des Beschlussvorschlages wurde inhaltlich bereits im Rahmen eines Absetzungsantrages von der Tagesordnung am 21.03.2018 von der Ratsversammlung diskutiert und mehrheitlich nicht bestĂ€tigt. Die Vorlage zur Vorplanung wurde am 07.02.2018 im Stadtbezirksbeirat Altwest beschlossen und am 22.02.2018 im Ortschaftsrat Böhlitz-Ehrenberg zur Information vorgestellt. Entsprechend dem Beschluss fand am 26.06.2018 ein FachgesprĂ€ch mit Vereinen und VerbĂ€nden statt. Am 20.09.2018 wurde die Baumaßnahme im Rahmen einer öffentlichen GesprĂ€chsrunde des SPD- Ortsvereines Altwest diskutiert. Weiterhin ist am 29.11.2018 der 1. Workshop zu Planungsdetails vorgesehen. Die Baumaßnahme „Ersatzneubau Georg-Schwarz-BrĂŒcken einschließlich Umbau Am RitterschlĂ¶ĂŸchen“ wird mit folgendem allseitig abgestimmten Terminplan vorbereitet:  Beschluss Ratsversammlung zur Vorplanung/Variante 21.03.2018  Abschluss Vergabeverordnung-Verfahren (VgV); Planungsleistungen Verkehrsanlage und Ingenieurbauwerke 30.03.2018  Beginn Entwurfsplanung Verkehrsanlage 05/2018  Vorliegen stabiler Lageplan 10/2018  Fertigstellung Entwurfsplanung einschl. aller Fachplanungen nach PrĂŒfung Verkehrs- und Tiefbauamt 07/2019  Einarbeitung Hinweise aus baufachlicher Stellungnahme, Fördermittelgeber (Vorliegen finaler Vorentwurf nach RE) 03/2020  Beschluss Ratsversammlung zur DurchfĂŒhrung Planfeststellung 11/2020  BaudurchfĂŒhrung Austausch Überbau Bauwerk II (kleine BrĂŒcke) 05/2021 bis 09/2021  Planfeststellungsbeschluss (Verkehrsanlagen, Ingenieurbauwerke, LVB-Anlagen, DB-Anlagen) 06/2022  Bau- und Finanzierungsbeschluss Gesamtbaumaßnahme 10/2022  Beginn AusfĂŒhrungsplanung 10/2022  Beginn Ausschreibungsverfahren 06/2024  BaudurchfĂŒhrung 11/2024 bis 03/2030 Die notwendigen Planungsschritte und die Terminkette wurden nach dem Ratsbeschluss zur Vorplanung detailliert aufgestellt. Daraus ergibt sich ein Baubeginn im November 2024. Mit Hinblick auf die Einhaltung der Ecktermine, den maroden Zustand beider BrĂŒckenbauwerke, den technischen Zwangsbedingungen (u. a. Erhalt Polygraph GebĂ€ude, Anlagen der DB AG) und der Notwendigkeit der Schaffung einer leistungsfĂ€higen Verkehrsanlage lĂ€sst der Terminplan die DurchfĂŒhrung einer grundlegenden Variantendiskussion nicht mehr zu. text: a[name="allrisBV"] - Die Verwaltung empfiehlt die Ablehnung des Beschlussvorschlages aufgrund der bereits vorhandenen zustimmenden Beschlussfassung zur Vorlage VI-DS-04710 NF-01 Vorplanung Ersatzneubau Georg-Schwarz-BrĂŒcken einschließlich Umbau Am RitterschlĂ¶ĂŸchen am 21.03.2018 in der Ratsversammlung. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Stadtbezirksbeirat Leipzig-Altwest, VI-WA-06306 BĂŒrgerbeteiligung im Zuge der Baumaßnahme Ersatzneubau Georg-Schwarz-BrĂŒcken einschließlich Umbau Am RitterschlĂ¶ĂŸchen Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011461 text: a[name="allrisSV"] - Aus Sicht der Stadtverwaltung kann die Petition als erledigt angesehen werden, da ihre Forderungen auf einen Status Quo basiert, der so nicht im Prozess umgesetzt wurde und perspektivisch auch nicht wird. Die alljĂ€hrliche Themensetzung erfolgt bisher durch die Initiative Herbst ’89, deren Mitglied LTM ist. Die Initiativgruppe berĂ€t ĂŒber Ideen fĂŒr ein Motto und ĂŒbergibt diese zur Diskussion und Verdichtung an einen Think Tank aus exponierten Ideengebern und Multiplikatoren aus BĂŒrgerbewegung, Politik, Gesellschaft, Kunst und Medien. Die Ergebnisse des Workshops werden zur abschließenden Entscheidung an die Initiativgruppe zurĂŒckgegeben und dort abschließend diskutiert. Dies ist das Ergebnis eines im Protokoll vom 1.2.2016 festgelegten Arbeitsprozesses innerhalb der Initiative Herbst 89. Mit Beschluss des Stadtrates zur Vorlage 05678 Veranstaltungen zum 30. Jahrestag der Friedlichen Revolution 9. Oktober 2019 obliegt die Verantwortung fĂŒr die thematischen Schwerpunkte der Feierlichkeiten zur Friedlichen Revolution sowie der begleitenden Programme dem "Kuratorium Friedliche Revolution 1989". Die organisatorische Verantwortung fĂŒr das Lichtfest trĂ€gt die Leipzig Tourismus und Marketing GmbH (LTM). text: a[name="allrisBV"] - Die Petition ist erledigt. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011517 text: a[name="allrisSV"] - Sehr geehrter OberbĂŒrgermeister, bereits am 20.11.2018 habe ich beim Amt fĂŒr GebĂ€udemanagement angefragt, wie in der Astrid-Lindgren-Schule die Raumtemperaturen dauerhaft in einem korrekten Bereich gehalten werden können. Bis heute gab es dazu keine Antwort des Amtes. Die Kinder einer Klasse mussten bereits in das NachbargebĂ€ude (Oberschule) umziehen, da bei derzeit ca. +5°C Außentemperatur nur 17°C Innentemperatur erreicht werden. Die Kinder werden krank und die Sicherheit der Kinder ist gefĂ€hrdet. Ebenso entspricht diese Temperatur nicht den Arbeitsschutzbedingungen fĂŒr Lehrer und Erzieher. In fast allen Klassenzimmern funktioniert im Moment nur eine oder gar keine Heizung. Ich frage daher an: 1. Was haben Sie geplant, um die Zimmertemperatur in allen Klassenzimmern der Astrid-Lindgren-Schule langfristig fĂŒr die nĂ€chsten 3-5 Jahre bis zur geplanten Sanierung zuverlĂ€ssig in einem korrekten Bereich zu halten? 2. Welche Reparaturmaßnahmen sind nötig um die Heizung dauerhaft funktionstĂŒchtig zu erhalten? 3. Wann werden Reparaturen ausgefĂŒhrt? Ich bitte um schriftliche Beantwortung. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011175 text: a[name="allrisSV"] - Siehe Textteil der Vorlage text: a[name="allrisBV"] - 1. Die Baumaßnahme wird realisiert. (Baubeschluss gemĂ€ĂŸ Hauptsatzung § 8 (3) 18 in der zurzeit gĂŒltigen Fassung) 2. Die Gesamtkosten betragen 2.842.100 €. Der stĂ€dtische Anteil betrĂ€gt 1.311.600 €. Die ErtrĂ€ge sind im PSP-Element „20. Schule“ (1.100.21.5.1.01.03) i. H. v. 1.530.500 € geplant. 3. Die Aufwendungen sind im PSP-Element „20. Schule“ (1.100.21.5.1.01.03) in den Haushaltsjahren wie folgt veranschlagt / geplant: 2017: 110.810 € 2018: 32.500 € 2019:1.478.790 € 20201.220.000 € Die ErtrĂ€ge sind im PSP-Element „20. Schule“ (1.100.21.5.1.01.03) mit Fertigstellung der Maßnahme im Haushaltsjahr 2020 i.H. von 1.530.500 € geplant. 4. FĂŒr das Haushaltsjahr 2020 werden außerplanmĂ€ĂŸige Aufwendungen nach § 79 (1) SĂ€chsGemO i.H. von 1.220.000 € im PSP-Element „20. Schule“ (1.100.21.5.1.01.03) bestĂ€tigt. Die Deckung erfolgt aus der Kostenstellen „unterjĂ€hrige Finanzierung formale Deckung ErgHH (1098620000). Dieser liegt eine Sperre der im Haushaltsjahr 2018 ursprĂŒnglich geplanten Mittel i.H. von 1.220.000 € zugrunde 5. Die im Haushaltsjahr 2021 ff. entsprechend Anlage 1 anfallenden Folgekosten in Höhe von 41.763 EUR sind innerhalb des gesamtstĂ€dtischen Haushaltes gedeckt. Über eine Aufstockung des vorhandenen Budgets des Fachamtes ist im Rahmen der Haushaltsplanung 2021/2022 zu entscheiden. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Die GebĂ€udehĂŒlle der 20. Schule, 1976 als Plattenbau vom Typ Ratio 74-720 Typ A errichtet, wird entsprechend den Anforderungen nach EnEV 2014 (Anforderungen 2016) ertĂŒchtigt. Geplant sind Modernisierungsmaßnahmen fĂŒr Dach, Fassade (einschl. Fenster), die Bauwerkstrockenlegung sowie durch die Modernisierung bedingte Maßnahmen (z. Bsp. Wiederherstellung der Außenanlagen). Weiterhin wird der ehemalige Haupteingang wieder aktiviert und neu gestaltet. Da mit dem, durch die LESG zur Zeit errichteten Erweiterungsbau der Anbau eines Aufzuges erfolgt, wird außerdem ein barrierefreies WC eingebaut. Die DurchfĂŒhrung der Baumaßnahmen ist im genutzten Zustand geplant. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011390 text: a[name="allrisSV"] - Die o. g. Einrichtung auf dem GelĂ€nde der Erich-Zeigner-Allee 77a, wird seit 2010 als KindertagesstĂ€tte genutzt, zurzeit stehen dort 90 KindergartenplĂ€tze zur VerfĂŒgung. Auf Grund der umfangreichen Reparaturarbeiten an der Dachkonstruktion wird derzeit an der Aufstockung gearbeitet. Das Ziel ist, im Obergeschoss ca. 64 KindergartenplĂ€tze zusĂ€tzlich bereit zu stellen. Die Baumaßnahme wurde mit Baubeschluss– Nr. VI-DS-05773 bestĂ€tigt. FĂŒr die Finanzierung dieser Maßnahme wurden 990 T€ geschĂ€tzt. Eine 1. Änderung zum Baubeschluss – Erhöhung der Kosten auf 1.375.000 € wurde bereits bestĂ€tigt. Zurzeit erfolgen fĂŒr die Ausbaugewerke die Ausschreibungen bzw. Vergaben. Bei der Vergabe der Lose Erweiterter Rohbau, Heizung /SanitĂ€r und dem Los Stark- und Schwachstrom wurden gegenĂŒber den veranschlagten Kosten Mehrkosten von ca. 30 % festgestellt. Diese Kostenentwicklung ist auf die derzeitige Preisentwicklung, allgemein sehr gute Auftragslage der Firmen mit vollen AuftragsbĂŒchern und Steigerung der Materialkosten zurĂŒckzufĂŒhren. Des Weiteren fallen Zusatzkosten fĂŒr GerĂŒstarbeiten an. FĂŒr das spezifische GerĂŒst ist eine GerĂŒststatik vom Ersteller zu erarbeiten. Diese Statik ergab, dass das geplante StĂŒtzgerĂŒst nicht zur AusfĂŒhrung freigegeben werden kann. Es ist ein freistehendes GerĂŒst mit umlaufender Abplanung und Ballastierung aufzubauen. Eine RĂŒckverankerung an das BestandsgebĂ€ude ist nicht möglich, weil dieses fĂŒr die Standsicherheit des GerĂŒstes nicht ausreichend ist. Die Umsetzung der Auflagen aus der Baugenehmigung, Änderungen von Vorschriften in Bezug auf Brandschutz fĂŒhrten ebenfalls zu Zusatzkosten, die in der bisherigen Planung / Kostenberechnung nicht berĂŒcksichtigt waren. Übersicht Mehrbedarf: KGR 300 Allg. Bau Kosten in € (Brutto) Differenz zwischen Kostenberechnung und Angebotssumme in den Ausbaugewerken (Maler, Fliese, Estrich, Bodenbelag)auf Grund der derzeitigen Marktsituation u 27.550,00 LeistungsĂ€nderung, notwendige Zusatzleistungen, Anpassung- und Umbaumaßnahmen an den Bestand zur Optimierung der spĂ€teren Raumnutzung 31.500,00 KGR 390 Baustelleneinrichtung, GerĂŒst Erweiterung Baustelleneinrichtung entsprechend Forderung Unfallkasse, Arbeitsschutz , UKS 7.500,00 Kosten fĂŒr das provisorische Wetterschutzdach zum Schutz des GebĂ€udes, zur Absicherung der Nutzung bis zur Sanierung einschl. Vorhaltung bis September 2018 42.500,00 Aufbau eines freistehenden, fahrbaren GerĂŒstes aus statischen GrĂŒnden, zur Absicherung eines flexiblen Bauablauf und zur uneingeschrĂ€nkten Nutzung der RĂ€ume in den darunterliegenden KITA-Bereich. 48.300,00 KGR 400 Elektroinstallation KGR 440 Differenz zwischen Kostenberechnung und Angebotssumme 45.000,00 KGR 450 NachrĂŒstung Sicherheitstechnik im Bereich der Fenster zur Überwachung 9.800,00 Heizung/SanitĂ€r/ LĂŒftung Differenz zwischen KB und Angebotssumme 17.800,00 Mehraufwand an Umbauarbeiten/ Anpassung an Bestandsleitungen 4.530,00 im Bestand sind die SanitĂ€robjekte entsprechend den Altersgruppen umzubauen 3.350,00 KGR 730 Beauftragung LPH 7-8, Bau 39.241,00 Beauftragung LPH 7-8, Haustechnik 23.275,00 Ing. Leistung Tragwerk 6.810,00 Aufrundung 370,00 Summe, gerundet: 310.000,00 text: a[name="allrisBV"] - 1. Die 2. Änderung zum Baubeschluss VI-DS-05773 „Kita Erich-Zeigner-Allee 77a, Aufstockung“ wird bestĂ€tigt. 1. Die Gesamtkosten erhöhen sich von den bisher bestĂ€tigten Mitteln in Höhe 1.375.000 € um 310.000 EUR auf 1.685.000 EUR. Der stĂ€dtische Anteil betrĂ€gt 1.685.000 EUR. 1. Die Auszahlungen fĂŒr die Maßnahme in Höhe von 1.685.000 € sind im PSP-Element „Erich-Zeigner-Allee 77a, Aufstockung“ (7.0001848.700) wie folgt vorgesehen: 2018:1.485.000 € 2019: 200.000 € 1. Die außerplanmĂ€ĂŸigen Auszahlungen nach § 79 (1) SĂ€chsGemO fĂŒr das Haushaltsjahr 2018 i.H.v. 310.000 € im PSP-Element „Erich-Zeigner-Allee 77a, Aufstockung“ (7.0001848) werden bestĂ€tigt. Die Deckung erfolgt aus der Kostenstelle „unterjĂ€hrige Finanzierung formale Deckung Kitabau“ (1098760000), dieser liegt eine Sperre in den PSP-Elementen wie folgt zugrunde: „Erweiterung Schule Wiederitzsch, Raumsystem“ (70001658) i.H.v. 10.000 EUR „OS Höltystraße - 2-Feld-Sporthalle“ (70001746) i.H.v. 200.000 EUR „W.-Heisenberg-Schule, BS +Teilsanierung“ (70001043) i.H.v. 100.000 EUR Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: GemĂ€ĂŸ Vorlage VI-DS-05773 wird die Kita Erich-Zeigner-Allee aufgestockt. WĂ€hrend des Bauprozesses sind weitere Mehrbedarfe ersichtlich geworden, welche mit dieser Vorlage bestĂ€tigt werden sollen. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011504 text: a[name="allrisSV"] - Die BegrĂŒndung erfolgt mĂŒndlich. text: a[name="allrisBV"] - Der Beschlussvorschlag wird wie folgt ergĂ€nzt: Leipzig bekennt sich zum Existenzrecht Israels und zum Recht des palĂ€stinensischen Volkes auf einen unabhĂ€ngigen Staat PalĂ€stina. Zusammenfassung: Anlass der Vorlage: Rechtliche Vorschriften Stadtratsbeschluss Verwaltungshandeln Sonstiges: Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011505 text: a[name="allrisSV"] - Antwort 1. Wie hoch wĂ€ren die finanziellen Aufwendungen, wenn die Stadt Leipzig allen Leipziger SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern an Leipziger Schulen eine kostenlose SchĂŒlerCard zur VerfĂŒgung stellen wĂŒrde? (Bitte die AufschlĂŒsselung der Kosten getrennt nach Schulart pro Person) Die Kosten fĂŒr eine, im Rahmen des Vertrags mit den Leipziger Verkehrsbetrieben mitfinanzierte SchĂŒlerCard betragen 146 € pro Schuljahr. FĂŒr SchĂŒler/-innen an allgemeinbildenden Schulen im Schuljahr 2017/2018 in öffentlicher und freier TrĂ€gerschaft ist bei Bereitstellung einer kostenfreien SchĂŒlerCard mit folgenden finanziellen Aufwendungen zu rechnen: Schulart Landes-trĂ€gerschaft freie TrĂ€gerschaft kommunale TrĂ€gerschaft SchĂŒlerzahl gesamt Aufwendungen Grundschule 1.948 18.115 20.063 2.929.198,00 € Oberschule 1.228 10.571 11.799 1.722.654,00 € Gymnasium 617 2.281 12.011 14.909 2.176.714,00 € Förderschule 193 199 2.167 2.559 373.614,00 € Waldorfschule 646 646 94.316,00 € Gesamt 810 6.302 42.864 49.976 7.296.496,00 € FĂŒr SchĂŒler/-innen an berufsbildenden Schulen in öffentlicher und freier TrĂ€gerschaft im Schuljahr 2017/2018 sind finanzielle Aufwendungen in folgender Höhe zu kalkulieren: Schulart freie TrĂ€gerschaft kommunale TrĂ€gerschaft SchĂŒlerzahl gesamt Aufwendungen Berufsschule 88 8236 8324 1.215.304,00 € Berufsschule (Berufsbildende Förderschule) 256 251 507 74.022,00 € Berufsfachschule 3999 804 4803 701.238,00 € Berufsgrundbildungsjahr 0 117 117 17.082,00 € Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen 50 32 82 11.972,00 € Berufsvorbereitungsjahr 113 452 565 82.490,00 € Berufsvorbereitungsjahr (Berufsbildende Förderschule) 146 119 265 38.690,00 € Fachschule 1603 302 1905 278.130,00 € Fachoberschule 872 493 1365 199.290,00 € Berufliches Gymnasium 0 697 697 101.762,00 € Gesamt 7127 11503 18.630 2.719.980,00 € Die Gesamtkosten belaufen sich bei einer Bereitstellung der SchĂŒlerCard fĂŒr alle Leipziger SchĂŒler/-innen auf mindestens 10 Mio. €. FĂŒr die Berechnung wurden die SchĂŒlerzahlen des Schuljahres 2017/2018 herangezogen, da bislang fĂŒr das Schuljahr 2018/2019 noch keine Daten durch das Statistische Landesamt veröffentlicht wurden. Es ist davon auszugehen, dass aufgrund einer höheren SchĂŒlerzahl im Schuljahr 2018/2019 auch die Aufwendungen insgesamt höher zu kalkulieren wĂ€ren. 2. Wie viele SchĂŒlerinnen und SchĂŒler wĂŒrden (aufgeschlĂŒsselt nach Schulart) von dieser Regelung profitieren? Auf Grundlage der bisher bekannten Zahlen ist von mindestens 50.000 SchĂŒler/-innen aus allen Schularten auszugehen, die von einer solchen Regelung profitieren wĂŒrden (dies entspricht Kosten in Höhe von mindestens 7,3 Mio. €). Die Zahl setzt sich wie folgt zusammen: Von den 49.976 SchĂŒler/-innen an allgemeinbildenden Schulen nutzen ca. 800 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler aller Schularten derzeit den SchĂŒlerspezialverkehr, könnten also die SchĂŒlerCard aufgrund ihres Gesundheitszustandes nicht nutzen. Die Anspruchsberechtigung fĂŒr SchĂŒler/-innen an berufsbildenden Schulen und damit die Berechtigung zum Erwerb einer SchĂŒlerCard ist in § 2, Absatz 2 und 3 der SchĂŒlerbeförderungssatzung der Stadt Leipzig geregelt. Demnach erstreckt sich der Beförderungsanspruch nur auf den Schulbesuch der folgenden berufsbildenden Schulen im unmittelbaren zeitlichen Anschluss an die allgemeinbildende Schule: - Berufsgrundbildungsjahr (BGJ) in Vollzeitunterricht an der Berufsschule, - Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) als einjĂ€hrige Vollzeitschule an der Berufsschule, - Berufsfachschule (BFS) mit einjĂ€hriger Ausbildungsdauer, - Fachoberschule (FOS) mit zweijĂ€hriger Ausbildungsdauer, - Berufliches Gymnasium (BGy), - BerufsschulpflichterfĂŒllerklassen, - Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BVB) und - Vorbereitungsklassen mit berufspraktischen Aspekten (VBA) - Förderschule. FĂŒr SchĂŒler/-innen der Berufsschule im Teilzeit- bzw. Blockunterricht, die ĂŒber eigenes Einkommen verfĂŒgen, sowie FachoberschĂŒler/-innen mit einjĂ€hriger Ausbildungsdauer, BerufsfachschĂŒler/-innen mit mehrjĂ€hriger Ausbildungsdauer, SchĂŒler/-innen der Fachschulen und der Schulen des zweiten Bildungsweges besteht kein Anspruch auf anteilige Kostentragung. Ein Anspruch besteht auch dann nicht, wenn SchĂŒler/-innen der im Absatz 2 genannten Schularten der beruflichen Bildung bereits eine Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz oder Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch - Drittes Buch - erhalten oder nicht mehr berufsschulpflichtig sind. Im September 2018 lagen ca. 500 Bescheinigungen von SchĂŒler/-innen an berufsbildenden Schulen zum Erwerb einer SchĂŒlerCard oder SchĂŒlerMobilCard bei der LVB vor. Eine Auswertung der tatsĂ€chlichen Verkaufszahlen von SchĂŒlercards an SchĂŒler/-innen in berufsbildenden Schulen liegt nicht vor. Eine Abfrage in den berufsbildenden Schulen zur Ermittlung der Anzahl der Nichtanspruchsberechtigten wird derzeit durchgefĂŒhrt. Es ist davon auszugehen, dass die Zahl der SchĂŒler/-innen an berufsbildenden Schulen, die von einer solchen Regelung profitieren wĂŒrde, höher ist und die damit verbundenen Kosten fĂŒr die Stadt Leipzig höher als 7,3 Mio. € ausfallen wĂŒrden. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011493 text: a[name="allrisSV"] - 1. Welche Schwierigkeiten hat die Stadtverwaltung zu bewĂ€ltigen, die einer Beschlussfassung im Rat noch 2018 im Wege stehen? 2. Welchen Zeitplan verfolgt die Stadtverwaltung zur Vorlage und Beschlussfassung der Ratsversammlung? Es handelt sich nicht mehr nur um eine ErgĂ€nzung des § 4 Abs. 5 der Sondernutzungs­satzung hinsichtlich einer Regelung zur sexismus- und diskriminierungsfreien Werbung, sondern es hat sich mittlerweile ein Bedarf zur Überarbeitung der gesamten Sondernutzungssatzung ergeben. Da dies eine Vielzahl zu beteiligende Ämter betrifft und deren Stellungnahmen einzuholen sind, ist hier ein deutlich grĂ¶ĂŸerer Zeitaufwand notwendig. Derzeit laufen die entsprechenden Ämterabstimmungen, die Neufassung wird dem Stadtrat im Laufe des Jahr 2019 zur Beschlussfassung vorgelegt. Eine konkretere Zeitangabe kann erst in Auswertung aller Stellungnahmen, die den Umfang des Änderungsbedarfs definieren, benannt werden. 3. Welche weiteren Schritte zur Implementierung der Werberegeln, wie z.B. die Information der Werbenden, Erstellung eines Kriterienkatalogs zur rechtssicheren EinschĂ€tzung fĂŒr den Versagensfall, Mechanismen der Kontrolle der Einhaltung der Werberegeln? Weitere Schritte zur Umsetzung von sexismus- und diskriminierungsfreier Werbung erfolgen im Rahmen der Antragsbearbeitung durch PrĂŒfung der Werbemotive an Stadtbeleuchtungsmasten durch die Verwaltung sowie der Beratung der Antragsteller durch die zustĂ€ndigen Sachbearbeiter. Zudem wird auf die Möglichkeit den Deutschen Werberat bei strittigen Motiven als Schiedsrichter anzurufen, hingewiesen. DarĂŒber hinaus wird auf den Verwaltungsstandpunkt Nr. VI-A-04756-VSP-02 verwiesen. Der Begriff sexistische Werbung ist ein unbestimmter Rechtsbegriff, der im Einzelfall auszulegen ist und durch die Gerichte voll ĂŒberprĂŒft wird. Generalisierende Regelungen wĂ€ren daher stets rechtsunsicher. SelbstverstĂ€ndlich erfolgen Kontrollen durch die Verwaltung, ob die genehmigten Plakatmotive angebracht wurden. Bei Nichteinhalten erfolgt der Erlass von Beseitigungsanordnungen sowie die Einleitung von Ordnungswidrigkeitenverfahren. Beides wird seit jeher von der Verwaltung praktiziert, Kontrollmechanismen sind so bereits ausreichend vorhanden. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011508 text: a[name="allrisSV"] - Antwort: 1.Wie schĂ€tzt die Stadt den baulichen Zustand der 1-Feld-Sporthalle der Chr.-G.-Frege-Schule ein? Welche baulichen MĂ€ngel wurden von der Schule an die Stadt Leipzig gemeldet? Die alte DDR-Typensporthalle KT60 L, errichtet 1977, ist nicht komplex sanierungsfĂ€hig. Die BetriebsfĂ€higkeit der Sporthalle wird im Rahmen der Bauunterhaltung sichergestellt. Die von der Schule bei der Bauunterhaltung des Amtes fĂŒr GebĂ€udemanagement angezeigten MĂ€ngel wurden und werden beseitigt. Eine Übersicht der werterhaltenden sowie geplanten und unplanmĂ€ĂŸigen Wartungsarbeiten zwischen 2016 und 2018 ist in Anlage 1 enthalten. 2.Werden trotz der baulichen MĂ€ngel die UnfallverhĂŒtungsvorschriften eingehalten? Durch den fehlenden Prallschutz sind bewegungsintensive Sportarten nur eingeschrĂ€nkt ausfĂŒhrbar. Darauf wird in der Hallenordnung (aktualisiert 2017) hingewiesen, die in der Sporthalle aushĂ€ngt. Damit ist entsprechenden Vorschriften Rechnung getragen. 3.Sind bauliche Unterhaltungsmaßnahmen in der 1-Feld-Sporthalle geplant? Wenn ja, welche? Über die zur Sicherstellung des laufenden Betriebs notwendigen Unterhaltungsmaßnahmen hinaus sind zusĂ€tzliche Maßnahmen geplant. Im Jahresvorhabenplan 2019 sind Maßnahmen im Umfang von etwa 80 TEUR enthalten, wie bspw. der Austausch von BodenbelĂ€gen und Beleuchtungen in den Umkleidekabinen, die malermĂ€ĂŸige Instandsetzung der Umkleiden sowie die Reparatur/Instandsetzung von SprossenwĂ€nden und Prallschutz. 4.Was passiert mit der 1-Feld-Halle nach dem Bau der 2-Feld-Halle? Es ist geplant, die Zweifeldhalle auf dem Schulhof zu errichten. Danach erfolgen der Abriss der alten Sporthalle sowie die erforderliche Neuordnung der Freianlagen einschließlich der Kleinsportanlage. Load Paper from https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011491 text: a[name="allrisSV"] - Thema: Feuerschutz in Leipziger Museen und Sammlungen Frage 1: Wie hat sich das Budget speziell fĂŒr Brandschutz- und Sicherheits-maßnahmen in allen Museen entwickelt, welche voll oder teilweise von der Stadt Leipzig betrieben werden? (Bitte aufschlĂŒsseln nach Teilbereichen wie Brandschutz, Diebstahlschutz, Schutz vor NatureinflĂŒssen etc.) Antwort Die laufenden baulichen Maßnahmen zum Schutz der KulturgĂŒter in den Museen vor Brand, Diebstahl und Elementarereignisse werden haushalterisch nicht gesondert geplant und abgerechnet. So wird z.B. die Erneuerung einer Leitung durch eine Brandwand und deren brandschutztechnische Abschottung buchungstechnisch nicht getrennt erfasst. Einzeln werden die Kosten fĂŒr die Wartung und PrĂŒfung der Brandschutzanlagen und Einbruchmeldeanlage erfasst. Da der notwendige Austausch einzelner Komponenten dieser Anlagen nicht in festen Turnussen oder erst nach Bedarf durchgefĂŒhrt werden muss, sind diese Kostenhöhen verschieden. FĂŒr den GebĂ